Beiträge von Fellnase

    Nur der Vollständigkeit halber: Mein EPOREEF ist seit über drei Jahren im Einsatz. Jonas Stratmann richtet die Kundenbecken seit Jahren damit ein. Das kann man auf Youtube gut nachvollziehen.

    Ich hatte Schwierigkeiten mit dem alten Eporeef vor Jahren. Norbert hat einiges geändert. Ich verwende seit seit Jahren das neue Eporeef und bin sehr zufrieden. Es ist vor allem sehr leicht, gut zu beabeiten und man kann sehr einfach alles anbringen.

    Ich habe noch die erste Straton ohne pro. Ich bin absichtlich, auch aus Kostengründen, nicht auf die Pro ugestiegen. Ich werde auch in den nächsten zwei Jahren, bis meine Stratons 5 Jahre alt sind, nicht umsteigen. Warum auch? Ich erwarte bei der neuen Generation bis auf etwas blauere Beeuchtung und weniger Blendung keine allzu großen Vorteile. Deswegen insgesamt 1800,-€ für den Umstieg auszugeben, dazu bin ich nicht bereit. Die Stromersparnis wiegt das bei weitem nicht auf.

    Auch Amonium-adaptierte Karallen können trotz hoher Nitratwerte ausbleichen, wenn sie sich nicht rechtzeitig umstellen können. Halte ich bei gutem Fischbesatz aber für beinahe ausgeschlossen.

    Natürlich gibt es noch andere Faktoren wie Strömung, Temperatur, Stress etc., die man mit der ICP nicht messen kann.

    Vor allem Stress bei neu eingerichteten Becken in Verbindung mit hoher UV-naher und Violetter Strahlung.

    Die Rückwand macht spätestens dann Probleme, wenn sie mit Meerwasser gefüllt und anaeroben Bakterien besetzt ist. Auch ein Seeigel dürfte sich freuen.

    Ich hatte in Urzeiten mal eine solche Rückwand. Das war noch die vor ICP-Zeit. Mir sind ständig Anemonen eingegangen.

    Rückwand raus und alles war gut. Möglicherweise hat der Hersteller dazu gelernt, was aber sicher auch nicht sein kann.

    Ich hätte von vornherein mit zwei Flex oder Pro kalkuliert und nicht auf die wohlmeinenden Ratschläge anderer gehört. Als ATI die Flex im Video vorgestellt hat, war mir klar, dass eine über einem Becken mit einigermaßen anspruchsvoller Beleuchtung nicht reichen würde, es sei denn das Becken ist relativ flach, schmal und die Steinis stehen direkt unter der Wasseroberfläche.

    Eine Flex über diesem Becken finde ich für z.Bsp. Acros zu wenig, Straton Pro ist da eine ganz andere Hausnummer. Außerdem sind die PAR-Werte, die ATI in der Lampe angibt recht zuverlässig.

    Berücksichtigt werden muss natürlich auch die Beschaffenheit und Bewegung der Wasseroberfläche. Im Outlet wird sie knapp unter 1000,-€ angeboten. Ob eine wesentlich billligere Lampe die gleiche Leistung, bzw. die gleiche Lichtqualität bringt, wage ich zu bezweifeln. Je größer das Becken, um so aufwändiger ist natürlich die Beleuchtung, wenn man denn alles darunter halten will.

    Unser Hobby ist nun mal etwas kostspielig, aber es gibt noch kostspieligere.

    In der Anschaffung waren immer noch die guten alten T5-Beleuchtungen die günstigsten. Nur so als Gedanke.

    Ich habe auch keinen Vlieser mehr. Wenn ich den PO4-Wert nur einmal kurz senken möchte und er ist nur etwas höher, z.Bsp. nach dem Absaugen des Bodens oder dem Technikbecken, verwende ich Elemi Phos, wenn ich ihn dauerhaft über einen längeren Zeitraum senken möchte dann verwende ich Adsorber.

    Mein Aquarienbauer lehnt sowas ab. Ein neues Becken kostet evti. etwas mehr und ist auf jeden Fall sicherer, wenn es nicht gerade von einer Firma mit bekannten Problemen ist.

    Ich würde die Finger von einer Aufarbeitung lassen.

    Meine Gramistes gehen jetzt wahrscheinlich ins vierte Jahr. Allerdings waren sie beim Kauf schon etwas älter. Es sind nur zwei Tiere in einem 500-Liter-Becken. Jeder Neue würde wahrscheinlich gekillt. Es sind bisher bleiben bei mir immer nur zwei übrig geblieben, die dann aber recht lange überlebt haben.

    Grob orientiere ich mich an der Peridininkurve was das Wachstum betrifft. In der Beziehung ist die Straton mit einem sehr hohen Anteil um Bereich von 470 nm sehr stark und bestens dafür geeignet. Dadurch kann man auch mit weniger Weißanteil - siehe Toms Korallen - ein gutes Wachstum erzielen. Es kommt auch immer darauf an, was die weißen LEDs in Bezug auf RGB abgeben. Warmweiß ist in der Auswirkung etwas anders als Kaltweiß.

    Generelle Aussagen lassen sich nur bedingt treffen. Es stimmt aber aus meiner Erfahrung, dass ein gewisser Anteil an Grün und Rot, und um den geht geht es wahrscheinlich hauptsächlich bei dieser Überlegung, dem Wachstum förderlich sind. Der Rest wird bei den meisten weißen LEDs eh im blauen Bereich um 450nm abgegeben, einem sehr günstigen Bereich in Bezug auf Peridinin.

    Nehmen wir die ATI-Röhre Aquablue Special, kann man auch da eine Hauptabgabe im Bereich von 450-490nm sehen.

    Normalerweise kommt das aus dem Riffzement. Hast Du damit gearbeitet?

    Ich erhöhe in so einem Fall die Phosphatdosierung und setze einen eisenbasierten Phosphatadsorber ein. Der zieht sehr stark Alu mit raus.

    Die Behauptung, dass in den Tropen der Anstieg der Lichtintensität sehr schnell von statten geht, ist offensichtlich nicht so richtig.

    Dazu mal Hennings Messungen:

    Hennings Messung

    Und aus einem anderen Beitrag ein Schaubild:

    Irradiance and solar elevation for September 2, 1998 at One Tree Island,

    Great Barrier Reef (23°30'S, 152°06'E) (A. Salih, unpublished data

    Man darf gespannt sein, wie Jörgs Test ausfällt. Möglicherweise gibt es auch einen Schulterschluss zwischen den älteren Systemen mit drei Komponenten für die KH-Kalkversorgung gegenüber den neueren Zweikomponentensystemen.

    Das erscheint mir aufgrund der Aussage von Claude über die Konzentrate plausibel.

    Meine persönliche Meinung ist, dass der Wettbewerb härter geworden ist und vor allem die Zweikomponentensysteme in einem umkämpften Markt Anteile gewinnen. Diese Anteile können eigentlich nur von den etablierten Systemen kommen, da sich der Markt kaum vergrößert.

    Konkurrenz bringt Bewegung und sicher den Verbrauchern Vorteile.

    Soeben entdeckt: Reefers Podcast

    Nur wird der Bogen meiner Meinung nach in letzter Zeit häufiger überspannt (das plötzlich auch halb Riff Deutschland einen Schwefelmangel im Becken hat just zu derZeit, wo Schwefel als Singleelement raus kommt... geschenkt :winking_face: )

    Was sollen solche Anspielungen und haltlosen, unterschwelligen Unterstellungen? Ganz schlechter Stil!

    Ich verwende KEIN Produkt von Faumamarin und habe das gleiche Problem. Solche Bemerkungen sind weder der Sache dienlich, noch gehören sie meiner Meinung nach in ein seriöses Forum.

    Ja ich habe tatsächlich seit dem ich meinen Pott neu starten musste vor ca. 2,5 Jahren ständig Ärger mit Dinoflagellaten. Insofern bin ich durchaus interessiert zu ergründen, was ich da seit Jahren falsch mache :zany_face:

    Wobei die Korallen, die sich nicht von den Dinos stören lassen, sehr gut wachsen.

    @Kristian

    Hast Du schon mal die SEAZ von Jörg deswegen durchgelesen?

    Laut Jörg betrifft es z.Bsp. Sangokai Chem Balance nicht, da dort auch Natriumcarbonat verwendet wird. Das Bolus-System soll ja die Nachteile von Systemen ausgleichen, die Natriumhydrogencarbonat als alleinige Karbonatquelle verwenden. Claude korrigiert damit ein Problem im eigenen System.

    Andere Systeme wie z.Bsp. auch ATI Essentials+ und Oceamo Duo berifft das ebenfall nicht.

    So wie das Claude darstellt, funktioniert das sicher. Der Aufwand ist natürlich wesentlich größer. Ob die Vorteile wirklich so gravierend sind? Ich meine, KANN sein. Das mit den Ablagerungen hat sicher auch seine Berechtigung. Es wäre wirklich Interessant, eine neutrale Meinung zu hören. Jeder Hersteller wird natürlich sein System positiv darstellen.

    Im Facebook (Sangokai-Official) gibt es dazu eine Stellungnahme von Jörg Kokott!

    Hallo Chris, auch ich schaue gerne über den Tellerrand und informiere mich in allen gängigen Foren und YT-Kanälen. Kein System ist perfekt. Haken und Ösen haben sie alle. Selbstverständlich hat auch Claude sehr gute Systeme und Präparate. Ich möchte da wirklich niemendem zu nahe treten, wenn ich Kritik anbringe. Das gehört nun mal zu mündigen Anwendern, sprich Aquarianern. Auch ich habe viele Irrungen und Wege seit den Siebzigern des vorigen Jahrhunderts mitgemacht und ausprobiert und bin immer noch mehr am Fragen als am Erkennen. Dümmer waren wir damals gewiss nicht, nur hatten wir noch nicht die heutigen Mittel und Erkenntnisse. Es kann auch gut sein, dass ich irgendwann, wenn mir in meinem Alter noch so viel Zeit bleibt, wieder mal was Neues ausprobiere.

    Hallo Michael, Du kannst ja weiter berichten, ob es geklappt hat oder Fragen stellen. Weitere Sangokai-Versorgungssysteme wären nach 6 Monaten mit dem Basis-System dann das HED SPS oder NRG-System je nach Schwerpunkt Deines Beckens. In diesem Sinne happy reefing und gutes Gelingen.

    Hi Michael,

    Deine Sicht ist völlig ok. Wenn es sich um keinen Neustart des Beckens handelt, solltesst Du mit dem Basis-Dosierplan beginnen. Der ist auf der Sangokai-Seite oder im Sangokai-Forum zum Herunterladen.

    Ich empfehle Dir auch kurz mal in die Produktseiten des Basis-System reinzuschauen. Wenn Du möchtest, kannst Du auch im Sangokai-Forum den Anamnesebogen herunterladen und ausfüllen. Falls notwendig, bekommst Du dann auch z.Bsp. bei der ICP-Interpredation Hilfe, oft sogar von Jörg selbst.

    Wahrscheinlich wirst Du Jod zudosieren müssen. In der Regel sind das 20µ/100L wöchentlich mit Sangokai IF. Das kan je Becken auch geringfügig abweichen, bleibt dann aber ziemlich konstant.

    Hier noch eine Info von Jörg und Dominic: Viedeo zum Wechsel