Beiträge von Fellnase

    Hallo Burkart,hört sich interessant an mit dem Mittel,habe es auch schon im Shop gefunden.Ich habe ja auch schon mit niedrigen PH Wert gekämpft.
    Dosierst du noch andere Spurenelemente?
    Momentan fahre ich mit Balling Light Trace von FM.
    Grüße Torsten

    Hallo Torsten,
    die Nährstoff- und Spurizugabe erfolgt bei mir über Sangokai-nutri-basic, gibt's aber auch von Oceamo (regulator A+O). Das ist ja auch der Vorteil, wenn man ein Kalkversorgungssystem nimmt, an das keine sonstigen Zusätze gebunden sind, sondern lediglich der Salzausgleich, dass man jedes beliebige andere Spurenelemente- und Nährstoffversorgungssystem dazu nehmen kann, wie bei Carbocalcium und z.Bsp. reinem Balling auch. Die zwei Komponenten des Duos haben mir deshalb gut gefallen, weil ich da einen unstöchiometrischen Verbrauch ausgleichen kann und nicht mit extra Mitteln mich beschäftigen muss.

    Hallo Burkhart,
    konntest du bei der Anwendung von Oceamo Duo einen unstöchiometrischen Verbrauch der Elemente feststellen?
    Passiert mir manchmal mit dem CarboCalcium.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Hajo,
    anfänglich nicht, dann wieder schwach in Richtung KH-Mehrverbrauch, der jetzt aber wieder zurück geht. Ich vermute mal mit starkem Korallenwachstum wird er sich wieder einpendeln..

    Gibt es eigentlich eine Formel mit der man aus Ph und KH die Co2-Sättigung berechnen kann ?

    Ratgeber Meerwasserchemie von Armin Glaser.
    Da gibt es die genaue Beschreibung der Zusammenhänge und auf Seite 54 eine aufschlussreiche Tabelle zur CO2-Sättigung in Bezug auf den PH-Wert und die Alkalinität.

    Das Absperrventil im Ablauf dient nicht zur Regulierung des Wasserstandes, sondern dazu Gluckern zu verhindern. Und dafür muss es möglichst nah am Ende des Rohres sitzen.

    Dem widerspreche ich. Das Absperrventil wird zur Regulierung des Wasserstandes im Überlauf benutzt. Es wird so eingestellt, dass der Notüberlauf im Normalfall nur ganz wenig überläuft - tröpfelt. Was nur mit einem Rohr nicht zu bewerkstelligen ist.

    Was Du brauchst entscheidest Du und Dein Besatz, das kann Dir niemand genau vorhersagen.
    Hast Du Steinkorallen drin, wirst Du irgend wann eine Calziumversorgung brauchen. Willst Du Deine Korallen vernünftig ernähren, wirst Du eine Spurenelemente- und Nährstoffversorgung brauchen. Hast Du zu viel Verbraucher bei zu wenig Produzenten, dann werden Nährstoffzusätze angesagt.

    Deine ursprünglich Frage bezog sich aber auf den Start und nicht auf die gesamte Langzeitpflege.

    Ob großes oder kleines Aquarium, die biologischen Abläufe sind gleich.
    Es gibt dutzende von Versorgungssystemen. Sich einzulesen und schlau zu machen ist dem Einzelnen überlassen. Kochbuchrezepte halten oft nur kurze Zeit stand.
    Eine der einfachsten Möglichkeiten ist das All for Reef. Da kenne ich mich aber nicht so gut aus.

    Danke, Klaus!

    bei mir läuft er jetzt mit 3000upm sehr gut, aber noch etwas zu nass. Das deckt sich also mit Deinen Werten.

    Wäre vielleicht gut, das auch irgendwie zu berichtigen. Ansonsten ist der AS erste Sahne.

    Lediglich die kleinen Muttern an der RDX sind eine Herausforderung beim Zusammenbauen.

    Werde nächstes Jahr auf ein größeres Becken umstellen, ca. 500l. Wenn ich genügend Platz habe, bin ich wieder mit einem DC dabei, ansonsten mit einem MBK oder Supermarin.

    Kommt auch mal eine größere RDX als Förderpumpe, so etwa 8000l/h?
    Dann wäre ich auch wieder dabei.

    OK, Daniel, Danke!
    Dann sollte aber seitens RE eine entsprechende Erklärung veröffentlicht werden, aus der das Verhältnis Luft/Wasser besser, vor allem drehzahlabhängig, erläutert wird.

    Ich sehe aber, dass mit entsprechender Senkung der Drehzahl auch der Lufteinzug entsprechend weniger wird. Das kann man deutlich sehen und auch am Lufteinlass spüren.

    Wenn ich auf die Hälfte der Drehzahl runter gehe, habe ich auch nur noch ein laues Lüftchen im Kontaktrohr.

    Hallo Daniel, es geht bei meiner Fragestellung nicht um die Luft sondern um den Wasserdurchlauf und das Verhältnis Luft/Wasser! Je mehr Wasser durch den AS läuft, umso geringer die Kantaktzeit. Oder irre ich mich da?

    Einer verhältnismäßig geringen Lufterhöhung von 635 auf 750l/h stehen eine Erhöhung des Wasserdurchsatzes von 800 auf 3500l/h entgegen.

    Was bitte willst Du da runter regeln? Das Verhältnis bleibt meiner Meinung nach immer gleich.

    Ich kann mir vorstellen, dass dieses in meinen Augen nicht so günstige Verhältnis konstruktionsbedingt der preisgünstigeren Pumpe geschuldet ist, oder hat man sich bei Royal Exclusiv etwas anderes dabei gedacht?

    Bei mir werkelte ein DC 150 ursprünglich mit der MRD 600, die ich durch die RDX 300 ersetzt habe. Der Umbau war dank des von RE mitgelieferten Adapters problemlos. Die Pumpe ist nicht zu hören, also genau so leise wie ihr Vorgänger.

    Nun zu meiner Frage.
    Die MRD600 hatte 635l/h Lufteinzug und 800l/h Wasser
    die RDX 3000 hat max. 750l/h Luft und 3500l/h Wasser!

    Das Verhältnis Wasser Luft hat sich also gravierend geändert; von ca. 1:1,2 zu beinahe 1:5
    Auch wenn die Angaben der RDX maximale Leistungen darstellen, kann man doch davon ausgehen, dass durch die Regelung das Verhältnis Luft/Wasser linear ist und gleich bleibt.

    Bedeutet dieser hohe Wasserdurchfluss nicht eine wesentlich kürzere Kontaktzeit des Wassers mit der Luft? Nach meinem Verständnis müsste sich das auch auf den Ansprechpunkt bzw. den Schlupf auswirken. Ist dieser hohe Wasserdurchsatz nicht eher kontraproduktiv bei Becken unter 400l und einer Durchflussrate nach Empfehlung von z. Bsp. Jörg Kokott von von ca. 1000-1200l/h, die sehr viele Aquarianer so eingestellt haben?

    Hallo Daniel, das Becken ist 200cm lang. Da kommt man mit zwei Straton nicht weit. Mindestens drei!
    Ich bin immer wieder erstaunt, wenn es große Becken sein müssen, dann aber bei der Beleuchtung angefangen wird, am falschen Ende zu sparen.

    Atemkalk halte ich bei einem PH von 8,3 auch für nicht notwendig. Im Gegenteil, der Einsatz von Atemkalk kann auch zu einer Unterversorgung von CO2 führen, die sich dann wiederum negativ auf die gesamte Biologie des Beckens inclusive Korallenwuchs auswirkt.
    Ich hatte dieses Problem, dass etliche Korallen nachmittags anfingen sich zu schließen. Zuerst habe ich auf das Licht getippt und das etwas vermindert. Fehlanzeige! Erst als ich den Atemkalk weggelassen habe, sind alle Korallen bis Abends offen geblieben.
    Ich muss dazu sagen, dass dies wohl auch dem Versorgungssystem von OCEAMO geschuldet ist. Dort wird auch darauf aufmerksam gemacht, dass man sich evtl. den Atemkalk sparen könnte.
    Ich habe dies erst für Webung gehalten, was sich aber in meinem Fall dann doch als Realität erwiesen hat.

    Nach meinem Kenntnisstand müsste das Alter keine Rolle spielen. Jod wird sich zwar umwandeln in Jodid oder Jodat, aber vorhanden ist es immer noch und kann auch so verbraucht werden. Bin aber kein Chemiker oder Biologe. So war Jörgs Aussage im FB.

    Jod kann allerdings sehr schnell verbraucht werden - je nach Verbraucher. Eine ICP vom August sagt da nichts mehr aus.
    Ich messe zwischen den ICPs mit dem Red Sea und komme damit relativ gut klar.

    Real-Reef-Rocks sind unbedenklich. In Verbindung mit LS und gutem Riffmörtel kann man sehr gut arbeiten. Vorgehältertes LS vom Händler hat oft weniger Trittbrettfahrer drauf, ist aber auch oft schon ziemlich ausgelaugt, je nach Lagerung. Da muss man halt selbst drauf achten und dort kaufen, wo man die Lagerung überprüfen kann.

    Jod sollte im Bereich von 60-70µg liegen. Dass Jod im Becken schnell weg sein soll ist mir neu. Ich messe immer diese Werte und dosiere nach.
    Wenn kein biologisch verfügbares Phosphor vorliegt, bzw. der Nickel-Wert für die Amylase des PO-Wertes nicht ausreicht, oder nur organisches Phosphor vorliegt, dann kann es auch Gewebeablösungen geben.
    Der Hometest zeigt das auf jeden Fall verfügbare Phosphat an. Wenn der über 0,02 liegt ist alles ok.
    Der ATI-Hometest ist übrigens sehr genau.

    Da muss ich mal meine Erfahrungen mit Jodgehalt über 120µg einbringen.
    Ich bekam braune schmierige Beläge auf dem Gestein und den Scheiben. Die Korallen haben das Wachstum stark vermindert.

    >130µg werden als absolut kritischer Wert angesehen.
    Quelle SEAZ, Jörg Kokott

    Bei den Lebendgesteinen gehen die Meinungen von totaler Ablehnung bis hin zum LS-Fanatiker, zu denen ich mich aus gerade wieder gemachter Erfahrung mit künstlicher Deko, zähle. Ich glaube, da muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen.

    Bin am Überlegen, welchen der beiden Filter ich einbaue.
    Die Ausgangssituation ist, das ich ein paar Fische mehr halten möchte.
    Das Becken hat 350L und das Technikbecken ist natürlich auch nicht gerade üppig bemessen.

    Als Flieser ginge der ClariSea sk-3000 gerade so rein, was mich etwas vom Handling her stört.Außerdem weiß ich nicht, ob ca. 1000l Durchlauf ausreicht für den Schaltvorgang und der Niveauunterschied keine zu großen Dichteschwankungen bewirkt.

    Den Auslauf des Biopelletfilters könne ich ziemlich genau in den Zulauf des Abschäumers leiten, so dass wenig Schmodder ins Becken käme.

    Hat jemand Erfahrung mit beiden Systemen?

    Das setze ich bei dieser Betrachtung einmal voraus.
    Gruss
    Hajo

    Leider ist dass nicht immer so, Hajo. Wenn ich mir die vielen Lampen ansehe, die in den niederwelligen Blaubereichen nach amerikanischem Vorbild designed sind, dann verstehe ich die Probleme beim Einsatz der LED-Lampen. Das gute Ergebnis der ATI Aquablue-spezial war mit in der guten Abgabe im Bereich oberhalb von 460nm geschuldet. Leider stellen sich die Hersteller erst in letzter Zeit und manchmal recht halbherzig darauf ein. Gute Ansätze dazu zeigt die Straton von ATI.

    Der PAR-Wert kann genau so wenig aussagen. Hohe Leistungsabgabe im Royal-Blaubereich und im violetten Bereich können schädlich sein, während die gleichen gemessenen PAR-Werte im höherwelligen Bereich wachstumsfördernd sein können. Man sollte sich immer das Spektrum als solches ansehen und dann beurteilen.

    Ich hole den Fred mal wieder hoch aus aktuellem Anlass. Habe mir gerade einen Beitrag von Mark in YouTube angesehen, in dem vor der automatischen Dosierung gewarnt wurde. Die Flüssigkeit würde sehr schnell an der Luft kristallisieren und dann den Schlauch a Ausgang verstopfen. Ist dem so?
    Da wurde als Lösung vorgeschlagen, den Schlauch UNTER dem Wasserspiegel einzuleiten.

    Das halte ich für sehr gewagt wegen evtl. Rücklauf etc.