Beiträge von Fischegucker

    Hallo Marcel,
    du zu viele Nährstoffe im Becken. Das ist ungünstig für SPS und auch für LPS sind 1mg/l Po4 zu viel. Die Beleuchtung erscheint mir auch zu knapp, hast du die Lampe evt. in der Leistung reduziert? Wieviel Watt hat die denn und wieviel Liter das Becken?
    Ich würde einige größere Wasserwechsel machen und für eine bessere Abschäumung sorgen.

    Hallo Siggi,
    bei mir war der Verlauf ähnlich wie bei dir:
    http://meerwasserforum.info/index.php?page…9816&highlight=
    leider werden wir die Todesursache nicht sicher bestimmen können, ich möchte auch nicht dem Händler die Schuld geben. Als Aquarianer kann man nur UV installieren und evt. mal einen anderen Händler versuchen. Es ist nicht schön wenn es sich wie ein Glücksspiel anfühlt, aber der Fischkauf ist bei (Zwerg-)Kaiserfischen mit einem Risiko verbunden. Alle anderen Arten die ich sonst hatte haben immer überlebt.

    Hallo Siggi,
    ein ähnliches Problem hatte ich schon mal mit einem Zwergkaiser. Anfangs hat er gefressen und ein paar Tage später war er tot. Ich vermute dass es Spätschäden der Fangmethoden oder des Transportes waren. Ich habe dann den Händler gewechselt. Ich kann aber auch nur Vermutungen anstellen.

    Hallo,
    bis 22° fällt die Temperatur bei mir im Becken auch manchmal, das scheint noch eben so akzeptabel für´s Überleben der Tiere.
    Wenn ihr aber so an die Grenze geht ist es wichtig das Thermometer bezüglich Genauigkeit zu prüfen. Bei Glasthermometern hatte ich schon bis zu 3° Abweichung und digitale Thermometer haben neu manchmal 1° und gealtert auch bis zu 3°. Ich habs mit einem PT100 Präzisionsthermometer verglichen.

    Hallo ?
    wenn deine Nährstoffwerte nie messbar waren (womit?) und du dann noch cyano control eingesetzt hast sind jetzt auch die letzten Nährstoffe verbraucht. Da sind grüne Cyanos eigentlich vorprogrammiert. Noch dazu kommt die Gefahr, dass jetzt deine Korallen Probleme kriegen, weil ihnen die Nährstoffe fehlen. Insgesamt hast du damit die Beckenbiologie ordentlich gestört.
    Ich würde zuerst die Nährstoffe in einen sinvollen Bereich bringen, z.B. durch reichlich Futter. Dabei mit guten Wassertests (z.B. Reefanalytics) diese überwachen. Dafür werdet ihr viel Geduld brauchen, die Beckenbiologie wird lange brauchen um wieder stabil zu werden und die Cyanos zurückzudrängen.

    Hallo Marion,
    möglich wäre auch in dem Technikbecken eine Kammer mit Caulerpa einzurichten. Diese müsste dann beleuchtet werden. Caulerpa kann auch im Becken platziert werden, aber besser im Sandbereich. Von Steinen kann man es später nicht mehr vollständig entfernen. Wenn dann die Korallen wachsen und mehr Nährstoffe verbrauchen kann das Caulerpa wieder entfernt bzw. reduziert werden.

    Hallo Thomas,
    das sind ca. 20x30 cm Grundfläche. Grade groß genug um Abschäumer und Fließbettfilter nebeneinander einzubringen. Der Abschäumertopf schließt mit der Unterseite bündig zum Blendrahmen ab. Genaue Maße habe ich leider gerade nicht. Bei der Abschäumerauswahl achte auf die max. Eintauchtiefe, dann kannst du dir ggf. die Höhe darüber anhand des Datenblattes ausrechnen. Du kannst noch etwas den Wasserstand in der Fliterkammer anpassen, aber bei mehr als 4-5 cm unter dem Beckenwasserspiegel wird die Förderleistung einer Strömungspumpe stark nachlassen.
    Ich habe einen Deltec SC1350 drin, der wurde aber erst mit einem extra Schalldämpfer wohnzimmertauglich.

    Hallo Thomas,
    mein internes Filterbecken ist eine einfache Kammer mit Überlaufkämmen. Der Abschäumer ist mit Kunststoffgewindestangen hochgesetzt. Damit kann ich die Eintauchtiefe verändern. Darunter ist eine Strömungspumpe, die in einem Loch der Filterkammerwand steckt. Platz für einen Po4-Fließbettfilter habe ich auch. Anbei ein Foto wie das aussieht. Der Wasserstand wird mit einer Tunze Nachfüllanlage in der Kammer ca. 3cm tiefer als der Beckenwasserstand gehalten.

    Hallo Sebastian,
    als Ursache könnte ich mir Änderungen in den Nährstoffwerten vorstellen oder evt. könnte auch der Einsatz von Spurenelementen das verursacht haben.
    Allgemein ist es hilfreich, einige zusätzliche Wasserwechsel durchzuführen wenn man die Probleme nicht findet.
    Über 0,07mg/l No2 würde ich mir keine Sorgen machen, ich würde aber No3 und Po4 prüfen und nach Abweichungen zu früher suchen.
    Versuche nicht die Anemone zu füttern, solange sie so schlecht aussieht.

    Hallo Dirk,
    das Becken sieht noch recht frisch eingerichtet aus. Mach´ doch einfach eine handvoll Caulerpa vorne links in den Sand. Die Nährstoffe gehen damit schnell runter und das Becken bleibt biologisch stabiler. Aber nicht auf die Steine pflanzen, das bekommt man sonst schecht raus.

    Hallo,
    leider ist es nicht die schönste Telmatactis aber ich sehe es positiv:
    Hauptsache keine Glasrose oder Feueranemone.
    So darf diese Telmatactis erst mal bleiben. Ich hätte die auch kaum rausholen können, es ist wie immer der unterste Stein im Aufbau.

    Hallo,
    Telmatactis sp. - Keulenanemone könnte richtig sein. Im MW-Lexikon steht ja dass es viele Unterarten gibt, dass erklärt die Farbabweichung. Die Herkunft könnte auch stimmen und die Lebensweise im Schatten ohne Licht entspricht auch dem Standort in meinem Becken.

    Hallo Christian,
    da ist eine Ähnlichkeit erkennbar, die Tentakeln haben ja am Ende eine Kugelform. Die Anemone steht im lichtarmen Bereich, d.h. ich glaube nicht dass sie Photosynthese betreibt. Meine Lebendsteine kommen ursprünglich von Sulawesi (Mrutzek) soweit ich mich erinnere. Eine Mittelmeerart ist es vermutlich nicht.
    Vermutlich ist eine Sandanemonenart wahrscheinlicher, wie Nikolaus meint.

    Hallo Stefan,
    für mich sehen die letzten Bilder wie eine Mischung von Cyanos und Kieselalgen aus. Ein paar Dinos kann man ohne Mikroskop nie ausschließen.
    Insgesamt sieht es aber nicht bedenklich für die Korallen aus, kein Grund für Sorgen.
    Ich würde das UO-Wasser regelmässig prüfen und das Harz frühzeitig erneuern, das müsste irgendwann die Kieselalgen reduzieren.
    Vieleicht hilft auch ein Einstellen der Nährstoffwerte hin zu niedrigeren Werten gegen die Cyanos, aber wenn ich dafür ein gutes Rezept hätte wäre ich vermutlich schon reich und berühmt :grinning_squinting_face:
    Wenn´s doch schlimmer wird würde ich noch mal das Mikroskop bemühen.

    Hallo Steffi,
    Peter hatte mal geschrieben dass die Tests 1 Jahr halten und dann mit Referenz überprüft werden sollten. Auf meinen neueren Tests ist auch ein Haltbarkeitsdatum vermerkt. Bei Referenzlösungen hat sich bei mir immer nach einigen Jahren die Salinität erhöht.
    Ich kaufe jetzt jährlich neue Tests (Nachfüllsets sind preiswert), eine Referenzlösung spare ich mir seitdem. Die Werte stimmen so ganz gut, wenn ich mal eine Analyse machen lasse.

    Hallo,
    du musst die Lösung nicht wegschütten. Es werden sich bei normalen Temperaturen nur ca. 85g/l auflösen. Alles darüber wird am Kanisterboden liegenbleiben. Der Hersteller empfiehlt das so aber im Grunde ist das Verschwendung. Du hast also in jedem Fall eine gesättigte Lösung. Ich würden nur 80g/l auflösen, das verringert die Gefahr dass der Auslauf verklumpt.

    Hallo Paulie,
    deine Verteilung mit Y-Stück kann ich mir nicht richtig vorstellen. Wenn du das Leerlaufen des Beckens durch ein tief eingetauchtes Rohr vermeiden möchtest kannst du diese Rohr kurz unter der Wasseroberfläche mit einem Loch versehen. Dann wird das Wasser nur bis zum Loch ablaufen und dann Luft ziehen. Das kann je nach dem wie dein Aufbau aussieht als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme das Schlimmste verhindern.

    Hallo,
    meine Acropora steht ganz gut bei Nährstoffwerten an der Nachweisgrenze. Das hängt meistens davon ab was die Koralle vorher so gewohnt war. Wenn die Nährstoffwerte früher viel höher waren könnte ein Anheben helfen, sonst sehe ich da keinen Vorteil. Ich würde aber Iod dosieren. Das ist bei der letzten Analyse sehr niedrig gewesen.
    Ein Wasserwechsel zusätzlich kann auch von Vorteil sein.

    Hallo Jens,
    in meinem Schacht läuft eine AM Nanoprop 5000 als Rückförderpumpe. Ich benutze auch lieber eine Strömungspumpe als eine klassische Förderpumpe.
    Als Nachfüllautomatik habe ich einen Tunze Osmolator, das läuft bei mir schon länger fehlerfrei. Der Sensor muß dabei in den Technikschacht.

    Hallo,
    auf den Bildern von Hajo ist das gut zu erkennen. So ähnlich sieht es bei mir auch aus wenn eine seriatopora caliendrum übermäßig gewachsen ist. Ich fragmentiere dann immer großzügig, die Fragmente wachsen dann wie Unkraut weiter. Ich denke daß nicht nur Licht im abgestorbenen Bereich limitiert ist, auch die Strömung ist dort geringer. Das Absterben führe ich auf einen Mangel an Licht und Strömung in den betroffenen Bereichen zurück. Welcher Teil ausschlaggebend ist wird in jedem Becken anders sein. Die Strömung würde ich aber auch immer kritisch betrachten.

    Hallo Dieter,
    seit einiger Zeit verwende ich auch nur noch Natriumcarbonat. Dosiert wird es in der beleuchtungsfreien Zeit. Der PH-Wert hat sich bei mir stabilisiert und fällt nachts nur noch minimal. Vorsichtshalber kannst du den PH-Wert des Beckens morgends und abends prüfen, wenn er nicht über 8.2-8.3 steigt ist doch gegen Natriumcarbonat nichts einzuwenden.

    Hallo Nils,
    du solltest den Nitratwert des Brunnenwassers testen. Die UO-Anlage wird bei richtiger Funktion ca. 5% durchlassen. Wenn der Wert nach der UO-Anlage diesem Wert entspricht wirst du mit dem schon empfohlenen Mischbettharzfilter arbeiten müssen.
    Es ist auch eine gute aquaristische Praxis die Funktion der UO-Anlage mit einem Leitwertmeßgerät zu prüfen.

    Hallo Thomas,
    du könntest auch mehr füttern, ggf. auch Korallenfutter geben und für das Po4 mit Diakat arbeiten. Bleibt der TM-Test denn ganz klar oder gibt es noch eine Rest-Gelbfärbung?
    Solange die Korallen gut stehen würde ich nicht mit Gewalt am Nitratwert schrauben.

    Hallo Peter,
    wenn ich einen Verbesserungsvorschlag zu den Flaschen machen dürfte:
    Es wäre praktisch wenn die 1ml-Spritzen bis zum Flaschenboden kommen würden, d.h. die neuen Flaschen müssten niedriger bzw. dicker sein. Ich habe immer Probleme den letzten Rest rauszubekommen.