Beiträge von Linda

    Sieht für mich auch wie Elysia/Tridachia aus.
    Es gibt übrigens sogar Protokolle zur Vermehrung im Labor.
    Ich schau mal am WE, ich müßte da noch ein oder zwei PDFs auf der Festplatte haben....

    Grüße vom Deich!

    Sven Vogler


    Hallo Sven,

    als ich das grüne Etwas gestern zufällig zwischen den Seegrasblättern wiederentdeckt hab, war das der Anlass für eine weitere Recherche. Ich hab jetzt auch ein Foto gefunden, das sehr gut zu meinem Schneck passt, allerdings wurde das Bild auf den Kanaren geknipst: http://www.seaslugforum.net/find/20675

    Bei der Herkunft Cebu und dem Biotop Seegras handelt es sich möglicherweise um eine Phyllaplysia-Art: http://www.seaslugforum.net/find/3735

    Ich hoff, das Tier bald wieder zu sehen in einer für ein Foto günstigeren Position.

    Liebe Grüße
    Linda

    Linda: wie meinst du das mit den Absterben des Nitrifikanten-Biofilms?


    Hallo Laurens,

    die auf allen Oberflächen siedelnden nitrifizierenden Bakterien brauchen Sauerstoff. Wenn sich darauf Feinsubstrat ablagert, kann es sein, dass sie absterben und dann einen guten Nährboden für Cyanobakterien abgeben. Cyanos sind zwar auch sehr effektive Stickstoffverwerter, aber es ist eben nicht dasselbe wie wenn sich nitrifizierende Bakterien um das anfallende Ammonium kümmern.

    Feinsubstratablagerungen lassen sich recht gut absaugen, das hat eh Ingrid schon erwähnt. Ich würde das gleich beim nächsten Wasserwechsel machen. Wegblasen hat meiner Meinung nach nur nur Sinn in Verbindung mit einem wirkungsvollen Schwammfilter. Mechanisch mit Pinsel würd ich's gar nicht erst probieren. Eine klug angelegte Strömung erledigt das auch, und um den Rest kümmern sich Schnecken und andere Kleinlebewesen.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo alle,

    als wenn Laurens sein Aquarium im März gestartet hat nehm ich an, dass er spätestens im Juni mit dem Korallenbesatz begonnen hat. Die Salinität und die Beleuchtung mögen nicht optimal sein, aber die Korallen schauen nicht so schlecht aus, dass allein diese Umstände für die Probleme verantwortlich sein könnten. Salzgehalt, Art der Beleuchtung und deren Dauer wird er ja nicht erst seit kurzem in der beschriebenen Weise halten.

    Ich hab bei meinem Wohnzimmerrifferl einmal den Aufbau neu gestalten müssen. Das hat die Biologie dermaßen durcheinander gebracht, dass einige Steinkorallen binnen weniger Tage gestorben sind oder zumindest massive Abbauerscheinungen gezeigt haben.

    Wenn Laurens keine derartige Eingriffe vorgenommen hat, sondern die Entwicklung schleichend war, dann liegt es nach meinem Dafürhalten schlicht an der zu schwachen Strömung, die den im Lauf der Zeit entstandenen Detritus nicht in Gammelecken geblasen, sondern auf der Einrichtung abgeladen hat. Die nächste Phase, die ich erwarten würde, ist das Absterben des Nitrifikanten-Biofilms und an dessen Stelle die Entstehung von Cyanobakterienbelägen.

    Ich glaube nicht, dass die Veränderung der Salinität und der Beleuchtung das Problem kurzfristig lösen wird. Ja, es ist schon gut, wenn Laurens auch diese Dinge angeht, aber nicht alles zusammen, sondern der Reihe nach, mit Pausen dazwischen.

    Die Feinsubstratablagerungen würd ich an seiner Stelle zuerst beseitigen.

    Grüße
    Linda

    Mein Becken hat 30 Liter.
    Ich habe am Do. ein 10 Liter Wasserwechsel mit Red Sea Coral Pro gemacht.
    Sonst gebe ich ab und zu Natriumhydrogencarbonat dazu damit der KH Wert nicht ganz in den Keller geht.
    Um den Nitratwert nicht unter 3mg/l sinken zu lassen dosiere ich wenn nötig Aqua biotica Stickstoff+ (http://www.shop-meeresaquaristik.de/Wass…0-mL::3846.html)
    Spurenelemente dosiere ich auch nur sehr selten.


    Hallo Laurens,

    annähernd 30% WW ist viel. Wie sind denn die WW-Intervalle?

    Ganz grundsätzlich halt ich stark wechselnde Verhältnisse für problematisch. Salopp gesagt: Besser konstant ein bissl abseits vom Optimum als durch großzügige WW oder die Dosierung von Makroelementen schlagartig 'gut'. Grad bei der Alkalinität kann das den Korallen schaden.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Laurens,

    erst mal: Ich find's toll, wenn ein junger Mensch mit 14 sein Taschengeld in dieses schöne Hobby investiert :smiling_face:

    Zum Thema: Nach meinem Dafürhalten sind die Wasserwerte nicht der Grund, warum es jetzt nicht so gut läuft wie es könnte. Ja, die KH ist niedrig, das lässt sich mit einer Erhöhung der WW-Intervalle lösen. Pro-Salz würd ich übrigens keins nehmen, so groß ist die Steinkorallendichte nicht. Aber das halt ich nicht für so rasant wichtig, dass man darüber streiten sollte.

    Turbellarien stressen die Korallen und schädigen, soviel ich weiß, das Gewebe. Meine Erfahrungen mit Strudelwürmern beschränken sich auf andere Arten, von denen man einige sehr gut auf biologische Weise limitieren kann. Bei Korallenstrudelwürmern hilft angeblich nur mechanisches Entfernen, also absaugen. Vermutlich wird die Dezimierung der Population, verbunden mit der Verbesserung der Umweltbedingungen für die Korallen, für eine weitere Limitierung der Turbellarien sorgen.

    Und da sind wir schon beim aus meiner Sicht wesentlichen Punkt: Du schreibst, die Gorgonie wäre der 'Dreckfänger'. Auf den Fotos erkennt man auch Feinsubstrat, das sich auf den Oberflächen absetzt. Da schließ ich mich den Vorschreibern an, die eine Verbesserung der Strömungsverhältnisse empfehlen. Eine Koralia 900 kostet etwa 25 Euro. Der Bio-Zirkulator besitzt einen Schwammfilteraufsatz, der sollte das aufgewirbelte Feinsubstrat effektiv einfangen. Den musst dann halt öfter auswaschen.

    Eine Alternative, die ich in meinen Minibecken (ich hab nur solche) gern verwende, sind JBL-Kreiselpumpen der ProFlow-Serie ab 500. Auf die passt der Schwammaufsatz des Eheim Air Filters. Mit geringem Bastelaufwand lässt sich die Strömung über (Loch-)Rohre optimal auf verschiedene Beckenbereiche verteilen. Dazu braucht man nur einen Schraubstock, eine Bohrmaschine und ein Stanleymesser. Und natürlich 12/16er PVC-Rohre und passende Schlauch- und T-Stücke. Es ist eine vergleichsweise billige Lösung, die überdies ein hohes Maß an Flexibilität erlaubt. Grad in den Cubes ist eine optimale Strömung sonst nicht einfach zu erreichen.

    Ich nehme an, du wirst in diesem Becken nicht füttern. Nährstoffeintrag birgt schon auch ein gewisses Risiko (kann schnell mal zuviel werden und NO3 und PO4 in die Höhe schnellen lassen), aber grundsätzlich halt ich ihn auch in kleinen Becken für wichtig.

    Wohnt abgesehen von den Turbellarien noch weiteres Kleingetier (Schnecken, Borstenwürmer) in dem Aquarium? Gesehen hab ich nix auf den Fotos. Schnecken und Würmer kümmern sich um organischen Abfall und sorgen so auch in fischlosen Becken für ein gesundes Milieu.

    Dass dein Aquarium bald wieder so funktioniert wie es sollte wünscht dir
    Linda

    Hallo Community,

    die Foraminiferen hätten wir abgehakt. Jetzt steh ich vor einem neuen Rätsel.

    Als ich heute vor 2 Wochen das Seegras von meinem Dealer des Vertrauens geholt hab, sah ich dort auch Karfiol-Sackzungenschnecken, die ich schon länger gesucht hatte. 2 davon hab ich mitgenommen. Sie waren nicht mit der Seegraslieferung gekommen, sondern vermutlich von einem der letzten Importe aus der Karibik. Ich hatte die beiden zunächst aufgeteilt auf das Schreibtischnano und auf die Seegraswiese. Eine hab ich dann vor 3 Tagen in die Pferdekoppel 2013 (die jetzt ebenfalls mit Seegras von den Philippinen bepflanzt ist) übersiedelt, die zweite heute in der Früh.

    Am Nachmittag hab ich dann das Wesen an der Rückwand des Aquariums entdeckt. Es erinnert an eine kleine Elysia und misst grob geschätzt etwa 6 mm. Eine Recherche im Web hat ergeben, dass E. crispata ovipar ist und die Jungtiere ein 5-tägiges Larvenstadium durchmachen, bevor sie als Jungschnecken erkennbar sind.

    Jetzt weiß ich zwar vom Seaslugforum, dass Elysias auch im Pazifik vorkommen, aber der Zufall ist schon bemerkenswert. Gespannt wart ich jetzt, ob ich das Zwergerl wieder mal finde und was aus ihm werden wird.

    Was meint ihr? Kann es eine Elysia sein, die mit dem Seegras eingewandert ist?

    Liebe Grüße
    Linda
    *die sich über die Entdeckung freut, egal was es ist*

    Hallo André,

    danke für die rasche Antwort!

    50% sind schon identifiziert.

    Vielleicht krieg ich von dem anderen Wesen gelegentlich noch ein besseres Foto hin. Jetzt grad hab ich's gar nicht gefunden.

    Liebe Grüße
    Linda

    Nachtrag/Edit: Ein wirklich prima Tipp. Das andere Wesen ist vermutlich auch ein Fensterrahmentierchen: Die ersten 2 Mikroskopaufnahmen aus dem link passen recht gut zu meinen, auch wenn das 'Spacige' mehr und dünnere Fortsätze aufweist. Jetzt hab ich endlich 'richtigen' Lebendsand.

    PPS/Edit: Da hab ich gute Chancen, dass sich die - nun nicht mehr ULF'en - in den Seegrasbecken halten werden:

    Zitat von MWL

    Die Foraminiferendichte war in Sedimenten deutlich höher als in Riffen.(Studie: Distribution of benthic foraminifera in South Andaman, India).

    Hoffentlich.

    Hallo Community,

    mit dem Seegras, das ich vor 2 Wochen von den Philippinen bekommen hab, sind auch ein paar Satelliten mit eingezogen, deren Identität mich interessiert.

    'Satelliten' ist vor allem für eine der 2 ULF'en treffend, sie schaut richtig spacig aus :smiling_face: Gute Fotos krieg ich mit der Digicam leider nicht hin, deshalb noch eine verbale Beschreibung dazu: Dieses Wesen ist weiß, hat einen kugelförmigen Körper mit unterschiedlich langen Fortsätzen nicht nur in einer Ebene, ähnlich einem Seeigel. Gesamtgröße etwa 3 mm. Bewegung ist keine sichtbar, aber es muss dazu in der Lage sein, denn es hat über Nacht seine Position verändert. Ein Seeigelkind?

    Die zweite ULF ist scheibenförmig, mit einem Durchmesser von auch grad mal ca. 3-4 mm. Ein bissl erinnert dieses Wesen an einen Baumschwamm, auch von der Färbung her: Hellbraun, zum Rand hin ins Weissliche gehend. Auch hier ist eine (aktive?) Positionsveränderung über einen längeren Zeitraum zu beobachten, unmittelbar ist nichts dergleichen zu erkennen. Ich glaube, im anderen Becken bei einem solchen Wesen einen kurzen Stiel gesehen zu haben, konnte davon aber kein Foto knipsen.

    Ich freu mich ja unendlich über solche Zuwanderer und hoffe, dass sie auch unter Aquarienbedingungen am Leben bleiben. Und natürlich wüsst ich gern, wie ich sie ansprechen soll :smiling_face:

    Für Tipps bedankt sich wie immer
    Linda

    Hallo Wolfgang,

    Tiggerpods , die sich normalerweise ja auch vermehren wie die ... Tiggerpods? ..., hatte ich in dem Wanndl, aus dem ich die Mysis separiert hab, auch drinnen. Und hab mir eben gedacht, dass die Schwebegarnelen wahrscheinlich ihren Beitrag leisten, dass die Pods sich eben nicht so explosiv vermehren wie das im Freiland der Fall war. Deshalb hab ich sie rausgemysist, ohne aber sicher zu sein, dass sie wirklich schuld sind an der Stagnation. Vermutlich hatte ich sie erworben mit einer Lieferung calanoider Cops meines Händlers. Da sind auch immer wieder winzige Gammarus atlanticus dabei, die bei guter Fütterung mit Copepoden dann ähnlich rasch wachsen wir die Mysis.

    Deshalb find ich deinen Hinweis höchst interessant. Da passt jetzt alles zusammen.

    Meine Ponies haben Tigriopus californicus früher ja überhaupt verschmäht, aber als heuer der Lieferant für calanoide Copepoden bei meinem Stammhändler mehrmals auslassen hat und ich nicht wieder auf Artemia als Hauptfutter umsteigen wollte, hab ich mir eine Ladung Pods bei Poseidon bestellt und mit einem Teil davon eins meine Moina-Wanndln im Garten 'kontaminiert'. Es hat net lang gedauert, und das Wasser war orange vor lauter Tiggerpods. Ist ja wirklich sagenhaft! Und die Pferdchen essen sie inzwischen auch ohne Widerrede.

    Wegen des warmen Wetters kann ich auch jetzt noch jede Woche ein Gurkenglasl voll ernten. Spätestens wenn das Wasser in den Wanndln gefriert werd ich mir aber schwer tun mit dem Rausfangen. Deshalb möcht ich schon vorher danach trachten, die Indoor-Produktion auf Touren zu bekommen. Mysisfrei, da bin ich ich jetzt sicher.

    Liebe Grüße
    Linda vom Ponyhof

    Hallo ihr Lieben,

    vor eineinhalb Wochen hab ich endlich wieder einen Schwung klein bleibendes Seegras bekommen. Es ist zwar nicht - wie ursprünglich geplant - aus Florida, sondern von den Philippinen, aber mit der Mischung bin ich sehr zufrieden. Hauptbestandteil ist Halodule uninervis, mit dem ich früher einmal recht gute Erfahrungen machen durfte, genauso wie mit der vereinzelt ebenfalls in der Lieferung enthaltenen Thalassia. Dann ist noch etwas Halophila ovalis dabei, die bei mir nie lange gehalten hat, aber es ist eine hübsche Pflanzenm, und vielleicht ist diesmal ja wirklich alles anders.

    Den Pferdchen gefällt's ganz offensichtlich. Ich freu mich auch sehr, dass die Wiederaufforstung endlich geglückt ist, und hab jetzt grad ein paar Fotos für euch geknipst.

    Das Aquarium ist halt nicht vergleichbar mit den blitzsauberen Riffbecken, an die man, wenn von Meerwasseraquaristik die Rede ist, gemeinhin denkt. Aber diesmal ist wenigstens die Frontscheibe geputzt ;), und von Fernsehberichten hab ich den natürlichen Lebensraum der Seegrasponies ungefähr so in Erinnerung.

    Spannend ist es immer, die Tiere im Gewirr aus Pflanzen und abgestorbenen Blättern zu entdecken. Genau das macht mir ungeheuren Spaß. Neben den Pferdchen wohnt eine Unmenge Kleinzeug in dem Aquarium. Dabei hat es mich sehr überrascht, dass sich vor wenigen Wochen eingebrachte Ostseemysis massiv vermehrt haben. Das passt mir einerseits nicht so recht, weil die Schwebegarnelen geschickte Jäger sind und den Copepodenbestand limitieren, aber andererseits werden schon auch ein paar Jungmysis den Weg in den Pferdchenrüssel gefunden haben. Außerdem haben die Tisben jetzt wesentlich mehr Deckung als vor der Wiederaufforstung.

    Kurios ist halt, dass sich die von Wolfgang S angesichts des Zuchtaufwands als Mühsis bezeichneten Schwebegarnelen unter diesen Bedingungen sehr gut vermehren. Aber das wird so ähnlich sein wie wenn man Glasrosen als Futter für Berghia stephanieae züchten mag. Und es muss nicht von Dauer sein.

    Die Fotos sind jedenfalls von der ursprünglichen 'Seegraswiese'. Das zweite Becken, in dem vor kurzem Dinoflagellaten und Unmengen Glasrosen gewohnt haben, ist nach 'Behandlung' mit (der Reihe nach) Convolutriloba retrogemma, Chelidonura varians, Acreichthys tomentosus und Berhia stephanieae wieder seepferdchentauglich geworden. Dieses Aquarium hab ich ebenfalls mit Seegras bepflanzt. Fotos stell ich gelegentlich ein.

    Liebe Grüße
    Linda

    Ja, Hans-Werner,

    die drei Röhrlwürmer hab ich vor langem schon mit Cyanacrylat auf den Stein gepickt, und es scheint ihnen in der vermutlich nicht ganz biotopgerechten Umgebung zu gefallen :smiling_face:

    Bin gespannt, ob das auch so bleibt. Seit Ende vergangener Woche nämlich verdient die Seegraswiese endlich wieder, so genannt zu werden.

    Nach einem Jahr Wartezeit hat ein Händler meines Vertrauens wieder Seegras aus Cebu bekommen. Das heißt: Er hat's für mich mitbestellt, weil ich versprochen hab, eine ganze Kiste zu nehmen. Eigentlich war's dann eh nur ein Kisterl, aber 18 Portionen sind schon eine hübsche Menge.

    So konnte ich aber wenigstens beide größeren Seepferdchenaquarien wiederaufforsten, auch die zuletzt (nach erfolgreicher Limitierung der Glasrosen und der Turbellarien) wuchernde Caulerpawiese. Ein bissl hat's mir schon leid getan, den dichten Dschungel zu entfernen, aber Seegras und Höhere Algen vertragen sich nach meiner Erfahrung nicht. (Btw: Braucht jemand aus dem Raum Wien einen Kübel Caulerpa prolifera?)

    Da beide Aquarien mittlererweile 1 bzw. 2 Jahre in Betrieb sind und der Bodengrund entsprechend reif, hoffe ich, dass der neuerliche Versuch, Seegras zu etablieren, zur Abwechslung einmal nachhaltig von Erfolg gekrönt sein wird.

    Erwähnen sollte ich vielleicht noch, dass ich bei der Bepflanzung zwei unterschiedliche Wege gegangen bin. In der bisherigen 'Seegraswiese' habe ich die Rhizome einzeln eingesetzt, während ich sie im anderen Becken gleich portionsweise in das Substrat gepflanzt und anschließend die freiliegenden Wurzeln so gut es ging mit feinem Korallensand abgedeckt habe (das auch, um die Substratschicht noch ein wenig zu verstärken).

    Jetzt wart ich halt, wie sich die 2 Aquarien entwickeln werden. Vor einem halben Jahr ist eine Aussage erfahrungsgemäß sowieso verfrüht.

    Den Pferdchen gefällt die neue Umgebung jedenfalls, auch wenn's nicht das zuletzt ins Auge gefasste originaleSeegras aus Florida ist.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Karin,

    auch auf fishbase wird E. pictus als herbivor beschrieben, wie ich grad gesehen hab. Das klingt gut. Weniger halt, dass er deiner Erfahrung nach nicht an FroFu geht. Aber das hat möglicherweise mit der Vorliebe für Pflanzliches zu tun und ist vielleicht eh nicht schlecht, wenn ich an Salarias denk.

    Und ja: Das Sprungverhalten scheint allen Blennies eigen zu sein. Da muss ich mir was G'scheites einfallen lassen, wenn jemals ein Zwergblenny bei mir einzieht.

    Liebe Grüße
    Linda

    Zitat von Joe

    kann mich nicht erinnern, die in stocklisten gesehen zu haben...


    Das glaub ich dir. Die Importeure, deren Stocklisten ich einsehen kann, haben sie auch nicht.

    Vermutlich liegt's an den Verbreitungsgebieten der beiden Arten, die nicht unbedingt die Hausriffe der Exporteure beinhalten. E. pictus auf Cebu passt da wohl eher.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Karin,

    danke für den Tipp. Ich hätt halt gern einen Blenny, der auch Algen isst. Darauf hab ich bei E. bimaculatus keinen Hinweis gefunden im MWL.

    Bei E. pictus steht auch nix dergleichen. Wie war's bei deinem?

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Community!

    Ich hab von Ocean Nutrition einen Kalender, auf dem ist ein sehr hübsches Fischerl abgebildet. Dabei scheint es sich um Ecsenius axelrodi zu handeln.

    Gibt's hier im Forum Haltungserfahrungen mit dieser Art? Die SuFu hat nix gebracht, und im MW-Lexikon find ich auch nur allgemeine Angaben.

    Noch besser - weil kleiner - gefiele mir E. dilemma. Aber auch über die hab ich nix gefunden außer dem Hinweis im MWL, dass sie sich u.a. von Korallenpolypen ernährt.

    Abgesehen davon (das hätt ich aber gern auch belegt durch Haltungsberichte) find ich diese Fische ausgesprochen attraktiv, auch für kleinere Aquarien mit ebensolchen Mitbewohnern.

    Ja, und schließlich stellt sich noch die Frage, ob diese Zwergblennies überhaupt zu uns (D/A) in den Handel kommen.

    Weiß wer was?

    Liebe Grüße
    Linda

    PS/Edit: Hab grad gesehen, dass Wolfgang S 2010 hier schon mal nach E. dilemma gefragt hat und sich der PeterSchmiedel auch dafür interessiert hat. Dann ist die Aufwärmung des Themas ja ganz Recht, und ich bin in guter Gesellschaft :smiling_face:

    Bei manchem endet der Horizont halt beim Brett vor dem Kopf.

    Was suchen Leute mit einer derartigen Einstellung in einem Forum von MARUBIS?

    Das Argument

    Zitat

    Wenn sie im Sand leben würden, würde ich sie nicht sehen und nicht entsorgen. Wenn sie sich sehen lasse, ist ihre "Daseins-Berechtigung" in MEINEM Aqua beendet!!!

    spricht für sich.

    Linda

    Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, sich vorher zu informieren... hm.. Aber wahrscheinlich hätte das auch nichts daran geändert, dass du den Wurm nicht im Aquarium haben wolltest... Mal eine Frage an die anderen: Wüsstet ihr eine Möglichkeit, wie man solche unschuldigen lebewesen in dei Freiheit entlassen kann, ohne dass sie sterben müssen? Bin zwar nicht betroffen aber hab anlässlich dieses Falls weiter nachgedacht und bin zu keinem Ergebnis gekommen.


    Hallo,

    Steffen hat das schön beantwortet. Und wenn man selbst keine Möglichkeit hat oder das Interesse fehlt: Ich kenn bei uns in Wien mehrere Leute, die sich grad für 'Problemtiere' begeistern und ihnen spezielle Lebensräume schaffen. Die sammeln dann carnivore Krabben, Kieferwürmer und ähnliches.

    Oder man findet Tiere, die sich von den ungebetenen Gästen ernähren. Dann hat der Tod des Einen wenigstens dem Anderen zum Überleben verholfen.

    Das Sterben ist ja nicht das Thema. Was mich so aufregt bei der aktuellen Borstenwurmgeschichte ist die absolute Verachtung, die 'unliebsamen' Lebewesen in Andreas' Postings entgegengebracht wird. Auch Kakerlaken und Ratten haben eine Daseinsberechtigung, und wenn man nicht möchte, dass sie sich im eigenen Umfeld ungebremst vermehren, dann gibt es auch andere Möglichkeiten als den Kammerjäger. Ein gewisses Maß an Sauberkeit etwa.

    Liebe Grüße
    Linda

    OMG habt heute wieder einen Prügelknaben gesucht und gefunden, wie? Früher wurden die Wölfe fast ausgerottet. Heute ist man dabei, die Wale auszurotten. Wenn alle Menschen so denken würden, würden wir von Kakerlaken, Ratten und sonstigen "unliebsamen Tierchen" überrannt werden. Mann, mann, mann. Ich werde demnächst mit meinem Fahrzeug auch ohne Bremsen fahren, bis die Kiste im Dreck liegt und 20 Leute auf dem Gewissen hat. Danach könnt ich ja mal in der Werkstatt fragen, wo der Fehler war. Gut, es war vielleicht ein Fehler, dieses "Schmusetierchen" aus dem Becken zu entfernen; aber deshalb jetzt so ein Fass aufzumachen


    Du schnallst es nicht, gell?

    An deiner Stelle wär ich froh, nur verbal geprügelt zu werden (wenngleich: Prügel sähen eh anders aus) und nicht wie der Borstenwurm aus deinem Aquarium zu enden.

    'OMG' ist in dem Fall wohl nicht angebracht. Es ist bestimmt nicht deiner.

    L.

    Nachdem ich nun seit einigen Tagen im Meerwasser-Lexikon vergeblich auf eine Antwort warte, möchte ich hier mal fragen, was das für ein ekelhafter Borsti ist. Meine Frau hat den Dr***sack endlich mit einer Pinzette einfangen können. Erst dabei hat er sich zusammengezogen und war so kurz und fett. Im Becken war er unglaublich dünn und extrem lang (ca 40cm). Ich hoffe, dass ihr mir bei der Bestimmung helfen könnt. Er ist zwar bereits eliminiert, ich möchte dennoch gerne wissen, wer das war Das orangefarbene Ende ist quasi der Hintern von dem Vieh.


    Hallo Andreas,

    abgesehen davon, dass das orange Ende des Wurms der Kopf ist, finden sich in diesem Post eine Menge Ausdrücke, die eine grauenhafte Einstellung gegenüber Lebewesen zum Ausdruck bringen.

    Wenn ich ein Tier nicht kenn, bring ich's vorsichtshalber gleich um und frag nachher, was es gewesen ist. Das kann's wohl nicht sein.

    Ich wünsch dir von Herzen, dass es dir und deiner Frau gelingt, eure Einstellung zu ändern.

    Linda

    Hallo Freunde der Seegrasponies,

    oft schon hatte ich mich zu früh gefreut, aber diesmal hoff ich, lang genug gewartet zu haben mit der Botschaft: Mein Ziel, H. zosterae in einem naturnahen Aquarium ohne besonderen Pflegeaufwand zu halten, ist (fast) erreicht.

    Meine 'Seegraswiese' (die leider noch nicht wirklich eine Wiese ist, sondern nur ein paar spärliche Halme aufweist) ist tatsächlich zum Selbstläufer geworden!

    In diesem Becken mit den Maßen 60/30/35 wohnten schon länger 4.1 Hippocampus zosterae. Vor 3 Tage ist wieder ein Wurf mit 8 Fohlen zur Welt gekommen, und die kommen gänzlich ohne Zufütterung aus. Ich muss bloß darauf achten, dass die harpaticoiden Copepoden genug zu essen bekommen, damit sie sich ausreichend vermehren. Aber das ist keine besonders schwierige Übung mehr.

    Die adulten Tiere bekommen zwar grad jetzt (damit genug Tisben bleiben für die Youngsters) zusätzlich calanoide Copepoden und gelegentlich ein paar Artemiannauplien, aber die Zufütterung insgesamt hält sich in Grenzen.

    Auch wenn die Frontscheibe mit Algenaufwuchs belegt ist und ich deshalb momentan keine Fotos machen möchte: Glaubt mir, es macht Freude, die erwachsenen Ponies und die Fohlen gut genährt in diesem Aquarium zu sehen. Unter dem zahlreich vorhandenen Kleingetier finde ich derzeit nichts, was mir Sorgen bereiten würde: Dinoflagellaten und Turbellarien sind dank Chelidonura varians Geschichte, Flohkrebse hab ich keine drinnen, ebensowenig Schlangensterne, und der Rest der Crew (Clibanarius tricolor, Borstenwürmer, Asterinas und zahlreiche Schnecken verschiedener Arten) ist erfahrungsgemäß unbedenklich.

    Neugierig bin ich natürlich, wie lange sich dieses wunderbare Gleichgewicht mit dem gegebenen (Nicht-)Aufwand halten lässt. Mit etwas Glück (und dem Interesse samt dem Kapital Gleichgesinnter) beabsichtige ich, privat Seegras aus Florida zu importieren. Sofern das klappt, wird auch die Bepflanzung der Seegrasponykoppel dem Heimatbiotop entsprechen. Obendrein bietet das Grünzeug Siedlungsfläche ohne Ende für das Kleinzeug und damit auch Lebensraum für ein paar Pferdchen mehr.

    Die zweite ehemalige Pferdchenkoppel, in der zuletzt Unmengen von Glasrosen gewohnt haben, ist dank zweier Feilenfische binnen 2 Wochen von den Aiptasien so weit befreit worden, dass ein paar Wischmops (Berghia stephanieae) ausreichen werden, um auch die letzten Glasrosen zu eliminieren. Dann können auch in dieses Aquarium wieder Zwergseepferdchen einziehen, und deren derzeitiges Zuhause wird dann tatsächlich nur mehr zur Aufzucht überschüssiger Fohlen dienen, die ich auch wieder abgeben kann.

    Zuletzt war das Platzproblem mit den wegen der ungebetenen Gäste nur eingeschränkt benützbaren Pferdchenbecken, verbunden mit der notwendigen Sicherung des eigenen Bestands, die wesentliche Herausforderung für mich. Jetzt aber hat sich die Lage deutlich entspannt.

    Darüber freut sich
    Linda =)

    Hallo ihr,

    also grundsätzlich bin ich auch ein vorsichtiger Mensch und möcht eine Gefährdung meiner Tiere und Pflanzen nach Möglichkeit ausschließen.

    Schau ich mir in diesem Fall die Inhaltsstoffe eines Scheibenfrostschutzes (Beispiel) an, dann schreckt mich das aber wenig. Hauptbestandteil ist Ethanol, das andere Leute zur Kohlenstoffdüngung im Aquarium verwenden :smiling_face:

    Wenn im Frostschutzmittel irgendwelche aromatische Zusätze enthalten waren, dann würd ich die Kanister eventuell mit Natriumhypochlorit (Danclor) behandeln, anschließend gründlich mit Leitungswasser spülen und zum Schluß 1x mit Osmosewasser. Letzteres würde ich dann aber nicht wegschütten, sondern für den nächsten Wasserwechsel aufheben.

    Die Alternative, Kanister mit den optimalen Abmessungen neu zu kaufen, ist natürlich großartig. Aber nach meiner Einschätzung nicht notwendig.

    Nachtrag: Ich hab allerdings keine Ahnung, wie Ballinglösungen grundsätzlich aufzubewahren sind :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Liebe Grüße
    Linda

    PS: Harry, wenn du sicher gehen willst, schau dir die Bestandteile deines Frostschutzes an. Die müssen ja ausgewiesen sein.

    ... obwohl bei Cyanos alles probiert wird


    Hallo Dennis,

    das ist der Punkt. Ich bin überzeugt davon, dass es kein Wundermittel gibt, das Rote Cyanobakterien unter den verschiedenen Bedingungen in gleicher Weise limitiert. Und das Schlimmste, was man in der Situation tun kann, ist, möglichst zugleich alle Rezepte zu versuchen.

    Ich glaub schon, dass andere Arten der Klasse als Konkurrenz gut geeignet sind, aber es gibt genauso Berichte, dass Höhere Algen Cyanos verdrängt haben oder die Cyanos mit der Zeit 'von selber' verschwunden sind.

    Es ist schon gut, wenn du deine positive Erfahrung mit Synechococcus postest. Nur ist das halt nicht mehr als eine von vielen positiven Erfahrungen auch mit anderen Methoden. Wenn jetzt noch 5 Leute bestätigen, dass es bei ihnen ebenfalls funktioniert hat mit Synechococcus, dann glaub ich noch immer nicht, dass es in jedem Fall so sein muss. Nimm's also nicht tragisch, wenn sich die Reaktionen hier in Grenzen halten :winking_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    Ein magnetischer Sand wäre mir etwas suspekt, da (fast) nur Eisen ferromagnetisch ist und Eisen ist ein Schwermetall, das auch noch mit anderen Schwermetallen vergesellschaftet sein kann.


    Mir auch.

    Vor vielen Jahren habe ich ein Diskusaquarium eingerichtet mit schwarzem Sand, den ich bei der renommierten und von mir sonst sehr geschätzten Wiener Tierhandlung Bimüller gekauft habe. Eigentlich wollte ich ja Ophit(Edelserpentin)sand, den ich von früher kannte und mit dem ich gute Erfahrungen gemacht hatte. Gab's aber net. Also hab ich den 'Nero' genommen. Der hat seltsam geglänzt und war magnetisch, aber im Vertrauen auf den Fachhandel hab ich ihn halt gekauft..

    Außer Cyanobakterien ist in dem Becken nix Pflanzliches gewachsen. Die Fische haben keine Anzeichen von Unbehagen gezeigt, aber mir war sie Sache suspekt. Als ich dann bemerkt hab, dass eingesetzte Schnecken nahezu schlagartig gestorben sind, hab ich auf Kupfer getippt. Und tatsächlich: Bimüller hat anlässlich der Reklamation zugegeben, dass der 'Nero' Spuren von Kupfer enthält.

    Selbst gesammeltes Ophitgestein hab ich später im Brackwasser getestet und schätz den Edelserpentin auch da als unbedenklich ein. Im 'richtigen' Meerwasser hab ich damit keine Erfahrung, außerdem gibt's den Sand im Fachhandel eh nimmer.

    Auch wenn mir schwarzes Bodensubstrat gut gefällt und es - wie hier schon erwähnt - zahlreiche Gegenden mit schwarzem Sand vulkanischen Ursprungs gibt: Magnetisches Material würd ich nimmer verwenden.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Community,

    zuletzt gab's hier ja mehrere Themen, also der Reihe nach ...

    1) Marinelife liefert auch nach Österreich, allerdings pro Sendung nur Tiere und Pflanzen aus einem Herkunftsgebiet. Weil mir die Muricella wichtiger ist hab ich dort nur sie bestellt. Das Seegras bezieht Marinelife von den Philippinen. Das wäre eine eigene Lieferung und ist mir derzeit zu kostspielig.

    2) Floridapets hat mir mitgeteilt, dass man derzeit grad dran ist, die Exportlizenz zu beantragen. Hab ich im vorigen Absatz von 'kostspielig' geschrieben, dann wird das von den Nebenkosten für den Import aus Florida sicher getoppt werden, aber dann haben meine Seegrasponies wenigstens eine Wiese mit Seegräsern aus ihrer ursprünglichen Heimat: Halodule beaudettei und Syringodium filiforme, allenfalls auch noch Halophila engelmannii. Das wär mir die Sache wert.

    3) Zur Biologie der Seegraswiese: Ästheten, die Korallenbecken mit bunten Fischen und kristallklarem Wasser bevorzugen, wird meine 'Seegraswiese' erschrecken. Die Linda aber freut sich darüber, dass die dort wohnenden Ponies angesichts der seit der Limitierung der Dinoflagellaten und Turbellarien wieder erstarkten Copepodenpopulation wohlgenährt sind ohne dass ich auch nur eine einzige Artemianauplie zufüttern muss. Das Aquarium 'lebt' wieder. Was noch fehlt ist die Wiederaufforstung der Seegräser, aber im Augenblick erscheint mir das nicht gar so dringend. Zusätzlich eingebrachte Lichtgorgonien bieten den Seepferdchen Platz zum Turnen und verwerten die anfallenden Nährstoffe. Da wart ich gern auf Antwort aus Florida.

    Nett ist in dem Zusammenhang, dass die Nahrungskette wirklich funktioniert hat und die Dinoflagellaten samt Turbellarien mit der Übersiedlung der Chelidonuras in ein anderes Aquarium hier jetzt nicht mehr sichtbar sind.

    Wie gesagt: Für Freunde der cleanen Riffbecken ist das nix. Aber ich bin sicher, dass ein paar von euch meine Freude teilen, wenn sie die Fotos im Anhang sehen. Die Sicht ins Aquarium ist halt auch ein bissl behindert durch Algenaufwuchs, Schneckengelege und Kalkrotalgen. Aber grad die sind für mich ein Zeichen, dass es wieder rund läuft.

    Liebe Grüße
    Linda

    ich werde ein paar Garnelen die nächsten Tage einschicken und dann auf die Diagnose warten um Sicherheit zu haben.


    Du willst ein paar Tiere opfern, 'um Gewissheit zu haben'? Welche Gewissheit? Dass es sich um die normale Adultzeichnung handelt? Haben alle diese Punkte?

    Die Garnelen sind die derzeit einzigen größeren Bewohner deines Aquariums, eine Infektion anderer Bewohner ist ausgeschlossen. Erkennst du Anzeichen, dass es ihnen jetzt nicht mehr gut geht?

    Also wenn es Parasiten mit hohem Schadpotenzial wären, dann würde man das, glaub ich, erkennen. Und gegen Endoparasiten lässt sich vermutlich eh nicht viel tun.

    Ich würde die Tiere einfach nur weiter beobachten und sonst nichts machen.

    Linda

    Hallo Oscar,

    vorweg: Wenn du deine Posts mit deinem Namen signierst, können auch die, die deine Vorstellung noch nicht gelesen haben, dich damit anreden. Find ich netter :smiling_face:

    Die weißen Punkte, die du beschreibst, kann ich auf dem Foto nicht erkennen. Bist du sicher, dass sie im Inneren der Garnelen sind? Wenn ja: Eier werden an sich auch im vorderen Abschnitt der Garnele gebildet und wandern erst mit zunehmender Reife in das Abdomen.

    Liebe Grüße
    Linda

    Toller Service, Wolfgang!

    Zieh ich die Kosten für den Versand ab, dann kostets nicht mehr als das Taxi zum Flughafen. Da wär's sogar zu verschmerzen, dass Airberlin jetzt sogar die alkoholfreien Getränke nicht mehr gratis anbietet.

    Hmmm :face_with_rolling_eyes:

    Danke,
    Linda

    Hallo Seegrasfreunde,

    back to the roots :smiling_face:

    Weil sich das Umfeld in meiner 'Seegraswiese' endlich wieder gebessert hat und der - kümmerliche - Restbestand an Halodule pinifolia zartes Wachstum zeigt möchte ich ehebaldigst mit einer Wiederaufforstungsaktion beginnen. Leider gibt es in Wien seit bald einem Jahr kein Seegras zu kaufen, zumindest keins, das in meine Aquarien passt :smiling_face: De Jong hat immer wieder welches im Stock, aber das ist eine viel zu große Art. Da nützt es auch nix, wenn Händler bei uns gelegentlich dort bestellen.

    Eine Anfrage hab ich zwar noch im Laufen (durchaus viel versprechend, von einem Exporteur aus Cebu, von dem es in Wien immer wieder Fische guter Qualität gibt und der in der Vergangenheit auch das von mir so geschätzte Halodule uninervis geliefert hat), doch in der Zwischenzeit hab ich mich auch ein bissl im Web umgesehen und aufhttp://www.reefcentral.com/forums/showthread.php?t=1049159</a> eine Liste gefunden von Shops, die marine Pflanzen im Sortiment führ(t)en. Zwei davon halt ich für sehr interessant.

    Da ist einmal Floridapets mit ein paar feinen Seegräsern, noch dazu aus der Heimat meiner Seegrasponies. Das Problem: Unsere Händler importieren wenig aus der Karibik, und wenn, dann tun sie sich Seegras nicht an wegen der hohen Nebenkosten. Allein schon in den USA betragen die bei einem Bestellwert von USD 50,00 angeblich mehr als noch einmal so viel, und in Ösiland gleich mal ein Vielfaches noch dazu. Interessehalber bin ich grad dabei, Genaueres herauszufinden. Die US-Connection erscheint als mühsam und kostspielig.

    Also hab ich die Liste weiter durchgesehen und bin bei Marinelife in Frankreich gelandet. Es ist augenscheinlich kein Diskonter, hat aber ein großes Angebot, darunter auch ein paar Seegrasarten. (Übrigens auch Muricella plectana, die ich jahrelang vergeblich gesucht hab, aber das ist eine andere Geschichte.) Leider gibt's auch hier ein Problem: Marinelife liefert nicht nach Österreich :frowning_face:

    Den link setz ich trotzdem, für unsere deutschen und schweizer Seegrasfreunde.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Linda,

    0,2 mg/l Nitrit ist schon eine relativ kräftige Färbung. Ich werde gelegentlich einmal mit einem Nitrit-Standard ausprobieren, wie hoch diese Anzeige bei der Nitrat-Messung wird, da bei der Nitrat-Messung ja die doppelte Menge Reagenzien verwendet wird. Es könnte durchaus sein, dass die Anzeige schon in die Nähe von 100 mg/l Nitrat kommt. 0,2 mg/l Nitrit wäre dann auch keine besonders große Stickstoff-Menge mehr und erklärt auch das problemlose Verschwinden im Aquarium. Mit dieser geringen Stickstoff-Menge wird auch plausibler, wie der Stickstoff in das Kondenswasser kommt: Es ist vielleicht der Luftschadstoff Stickoxide NOx (Ursache von --> bodennahem Ozon , Hauptursache Straßenverkehr), der aus dem Straßenverkehr und anderen Verbrennungsvorgängen stammt.

    Falls an den Kühllamellen und in der Auffangeinrichtung nicht ausreichend nitrifizierende Bakterien vorhanden sind, wäre das NO2 sicher auch stabil.

    Gruß

    Hans-Werner


    Hallo Hans-Werner,

    ich hab mir erlaubt, deinen Post aus dem Seegrasthread hierher zu kopieren.

    Die Erklärung klingt für mich sehr plausibel, wird durch die Anlage im Tagesverlauf ja doch eine gehörige Menge Luft umgewälzt. Meine Wohnung liegt im ersten Stock, von einer stark befahrenen Straße nur durch einen Garten und eine Häuserzeile getrennt. Was mich dann halt doch ein wenig überrascht ist die Klarkeit des Kondenswassers. An sich würd ich erwarten, dass unter diesen Umständen auch (Fein-)Staub ausgewaschen würde.

    Einem Auszug aus dem von dir verlinkten Wiki-Artikel

    Zitat

    Die Stickstoffoxide bilden sich aus den Elementen ausnahmslos durch endotherme Reaktionen, das heißt, sie bilden sich aus den Elementen nur unter äußerem Zwang (Energiezufuhr). Dies bedingt andererseits ihre technische Verwendbarkeit als Oxidationsmittel (zum Beispiel Distickstofftetroxid in der Raketentechnik, oder Lachgas für heiße Flammen). Mit Ausnahme des Lachgases verhalten sie sich gegenüber Wasser (beispielsweise in der Atmosphäre) als Säurebildner..


    und weiter über Lachgas folgend hätte ich auch eine Erklärung für den von mir als acetonartig wahrgenommenen Geruch, der zwar nur schwach ist und sich bald verflüchtigt, beim Umleeren aus dem Auffangkanister aber doch wahrnehmbar ist. N2O könnte da recht gut gut hinkommen.

    Danke jedenfalls wie immer für deinen Beitrag zur Ursachenerforschung!

    Liebe Grüße
    Linda

    Daher befasste ich mich mit den Schnecken und von den Pumpenproblemen im Internet liest man wirklich sehr oft. Die lassen sich nämlich gerade in luftiger Höhe von der Strömung gerne wegtreiben.

    Ja, das Sich-treiben-lassen ist eine Verhaltensauffälligkeit der Samtschnecken, die mir auch nicht geheuer ist. Damit geraten sie nicht nur leicht in Strömungspumpen (die ich in den Turbellarienbecken net hab), sondern auch direkt in die Nesseln der Glasrosen (die ich in dem einen Turbellarienparadies leider schon hab). Dabei kommen die Chelidonuras aber nicht zu Tode, und nach meiner Beobachtung scheinen sich die Schnecken sogar an das Nesselgift zu gewöhnen. Das besagte Aquarium ist eine Caulerpawiese, und die Turbellarien sitzen mit Vorliebe auf den Blättern der Algen. Bei der Wanderung von einem Blatt zum andern kommt es nicht selten vor, dass die Schnecken abgleiten und in den Glasrosen landen. Im Gegensatz zu den ersten Tagen suchen sie ihr Futter jetzt trotzdem vermehrt auf den Algen, obwohl der Tisch an den Scheiben noch reich gedeckt ist.

    Also ehrlich gesagt sind die Samtschnecken trotz aller Einschränkungen sehr interessante Aquarienbewohner.

    Zitat

    Da ich mir aber aus lauter Verzweiflung doch eine zulegen wollte, habe ich für die Vortechpumpe diese Schaumstoffüberzieher gekauft, zum Schutz.
    Ja... das lief keine Ahnung wie lange gut. Irgendwann nach der Arbeit, klebte sie am Schaumstoffüberzug der Pumpe, das hat auch super geholfen, der Körper blieb recht heile.... nur ihr Kopf wurde vorne von der Stömung wie ein Segel im Sturm zerfleddert.

    Das liest sich nicht schön. Gottlob ist das bei meinen Schnecken noch nie passiert. Das liegt möglicherweise daran, dass die von mir verwendeten Kreiselpumpen von vornherein max. 750 Liter Stundenleistung haben, aber auch noch gedrosselt laufen, und dann ist der aufgesetzte Schaumstofffilter keine Falle mehr.

    Aber natürlich werd ich ab jetzt die Abnehmer verstärkt auf die Gefahrenpotenziale für die Schnecken hinweisen. Es haben ja sicher nicht ale Aquarien wie meine.

    Zitat

    Ende vom Lied, Schnecke tot. Im großen Becken konnten sich die Würmchen eh nicht durchsetzen und so schnell sie da waren, waren sie auch nach und nach verschwunden. Im kleinen Becken haben sie dann einen Umzug von 30l auf 50l nicht dauerhaft überlebt.

    Wegen der Schecke wie gesagt traurig :frowning_face: Dass Turbellarien mit der Zeit 'von allein' verschwinden hab ich auch schon erlebt, und im Grund genommen liegt es auf der Hand: Wenn die Dinoflagellaten verdrängt werden, dann haben die Plattwürmer auch bald nix mehr zu essen. Blöd ist halt, wenn die Turbellarien - wie in den 2 Aquarien bei mir - seit bald 1 Jahr so prima gedeihen. In der 'Seegraswiese' ist es mir an sich klar, da gibt's noch zuwenig Ersatz für die Dinos, aber in dem Caulerpabecken seh ich den Grund nicht wirklich. Es ist halt so.

    lg
    Linda