Beiträge von Linda

    Hallo Hans-Werner,

    ich hatte gehofft, dass du zu dem Thema Stellung beziehst.

    Bis jetzt habe ich noch nicht herausgefunden, welche Bakterien in den Kiemenvakuolen der Mondmuscheln leben. Es werden ja vermutlich auch aerobe Arten sein. Da würde ich annehmen, dass die Muscheln selbst durch ihre Grabtätigkeit für einen ausreichenden O2-Gehalt selbst in 20 cm Tiefe sorgen und somit die Bedingungen für die Schwefeloxidation herstellen.

    Die an der Substratoberfläche lebenden Beggiatoa-Bakterien zeigen das Vorhandensein von H2S nur an und oxidieren das Sulfid höchstens im Millimeter-Tiefenbereich. Dennoch scheinen die im Bereich der Beggiatoa-Kolonie wachsenden Gräser fiter. Die Rhizome von Halodule uninervis entwickeln sich knapp unterhalb der Bodenoberfläche, vielleicht ist das der Grund, dass zumindest neue Triebe keine Schäden zeigen.

    Zitat

    Einen effektiven Schutz der Seegräser vor Schwefelwasserstoff können die Schwefelbakterien also nur bilden, wenn die Seegräser selbst für aerobe Bedingungen im Wurzelbereich sorgen. Das würde aber bedeuten, der Wurzelbereich der Seegräser sollte mit Schwefelbakterien durchzogen sein, ähnlich dem symbiotischen Pilzmantel um Baumwurzeln.

    Das hätte ich auch vermutet, zumal H. uninervis als Pionierart gilt. Es hat sich so aber nicht bestätigt.

    Die Kondition der Gräser im Mangrovenbecken scheint allerdings der Beleg zu sein, dass das Feinwurzelgeflecht der Mangroven in diese Richtung wirkt.

    Das der Schwefelwasserstoff im Bodensubstrat durch den Abbau von Aminosäuren im Zuge von Fäulnisprozessen kommt, ist mir mittlererweile klar. Ich verstehe nur nicht, in welcher Weise die Pflanzenwurzeln durch H2S geschädigt werden sollen. Darüber habe ich keine Information im Web gefunden. Es gibt lediglich den Hinweis im verlinkten Standardartikel (und in ein paar weiteren, die ebenfalls Sulfid als Ursache für Pflanzenschäden angeben), aber keine Erklärung über die Wirkungsweise.

    Je länger ich mich mit dem Thema beschäftige, desto komplexer wird es für mich.

    Mit der Absicht, durch organischen Abfall die Nährstoffversorgung im Wurzelbereich zu erhöhen, habe ich scheinbar selbst zum Verfall der Gräser beigetragen. Ich glaube jetzt auch die Erklärung zu haben, warum sich Wolfgangs Seegraswiese nach der Übersiedlung der Gräser in das neue Becken so rasch etabliert hat. Das hat mich ja immer gewundert, weil ich (auch nach früher mit Thalassia hemprichii selbst gemachter Erfahrung) immer davon ausgegangen bis, dass Seegräser einen 'reifen' Bodengrund benötigen. Das mag auch sein, aber 'reif' bedeutet wohl das Vorhandensein bestimmter Mikroben und eines aeroben Klimas im Substrat. Die Körnung des Substrats scheint dabei irrelevant zu sein, denn im Mangrovenbecken ist der Bodengrund der Gleiche wie in einem der Seegrasaquarien.

    Liebe Grüße
    Linda

    Dieser Artikel im gestrigen Standard hat mich auf die Idee gebracht, dass ich mit meinem bisherigen Fokus ausschließlich auf die Nährstoffwerte auf dem Holzweg bin.

    Der link funktioniert leider nimmer. Dafür ist der Artikel jetzt auch im Archiv des Standard verfügbar.

    Ich hab dazu einen Bericht im Riffaquaristikforum erstellt und hoffe, dass hier niemand böse ist, wenn ich für diesen Beitrag den Text bloß kopiere.


    Hier sind's vermutlich ein paar mehr.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Nikolaus,

    mein 12 Liter Schreibtischnano gibt es seit 2009. Es ist mit einem zentralen Riffpfeiler nach Daniel Knop ausgestattet und (weil die Luftpumpe ja ein bissl mehr liefert als der Riffpfeiler braucht) auch mit einem Schwamm-Luftheber.

    Zusätzlich hab ich später (als die Zwerggrundeln eingezogen sind) einen Aqua Clear HangOn ongehangt, weil in den auch ein luftbetriebener Sanders-Abschäumer hineinpasst. Der hat sich zwar schließlich an unnötig erwiesen, aber den Rucksackfilter hab ich - mit Korallenbruch als Substrat - weiter laufen lassen.

    Meine größeren Minis mit 25 Liter Inhalt betreib ich gern mit einer Kreiselpumpe (JBL Pro Flow 500 oder 750) + Schwammaufsatz, wobei der Auslauf über Lochrohre auf die Oberfläche und den unteren Bereich aufgeteilt ist. Opened loop sozusagen :smiling_face:

    Viel Spaß mit dem unerwarteten Pflegekind wünscht dir

    Linda

    Hallo Hans-Werner,

    danke schön für den Tipp! Hab gleich ein bissl gegoogelt nach Beggiatoa, und das scheint schon zu passen.

    In Bezug auf das Seegras (genauer: Auf dessen Wurzeln) wird ein aerobes Bakterium halt wenig ausrichten können. Bisher hatte ich angenommen, dass chemoautotrophe Bakterien in der Regel im anaeroben Milieu leben, weil sie ja auch keine Lichtenergie benötigen. Da scheint aber das Eine mit dem Andern nix zu tun zu haben.

    Ich würd halt gerne wissen, welche Mikroben im Wurzelbereich der Seegräser den Schwefelwasserstoff oxidieren. Der permanente Blattwechsel der Gräser allein bringt schon eine schöne Menge an Detritus zusammen. Interessant in dem Zusammenhang: Eine strömungsärmere Stelle in der Pferdekoppel, an der sich das Fallaub sammelt, zeigt äusserlich keine Anzeichen, dass sich dort massenhaft H2S entwickelt. Der Komposthaufen ist so locker geschichtet, dass genügend Sauerstoff auch in die Tiefe gelangt.

    Wenig überraschend, trotzdem aber unerfreulich ist der neuerliche Zuwachs an Dinoflagellaten, vermutlich im Zusammenhang mit der Ausbreitung der schwefeloxidierenden Bakterien. Das weiße Geflecht ist davon aber nicht betroffen, ebensowenig der Komposthaufen. Die größte Ausdehnung finde ich in einem Bereich, der von Beginn an eher dünn bepflanzt war.

    Das alles bezieht sich jedoch nur auf die Pferdekoppel. In der Seegraswiese, in der das Gras inzwischen großen Schaden genommen hat, finden sich weder Cyanobakterien noch Dinoflagellaten. Aber ein paar Millimeter unter der Substratoberfläche ist der Bodengrund schwarz.

    Dieses Rätsel zu lösen wird spannend.

    Anbei zwei Fotos von heute: Der weiße Bakterienrasen und der fast 'cleane' Komposthaufen.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Community,

    glücklicherweise hab ich ja derzeit (noch) 3 Aquarien, in denen Seegräser gepflanzt sind. Bis jetzt war aus den Ergebnissen der Wassertests kein eindeutiger Hinweis zu erkennen, worauf das in den einzelnen Becken sehr unterschiedliche Gedeihen zurückzuführen ist.

    Dieser Artikel im gestrigen Standard hat mich auf die Idee gebracht, dass ich mit meinem bisherigen Fokus ausschließlich auf die Nährstoffwerte auf dem Holzweg bin.

    Es war auch in der Vergangenheit so, dass sich das Seegras zunächst schön entwickelt hat, das Wachstum dann aber stagniert und die Pflanzen in der Folge sukessive absterben. Das muss ich zu meinem Leidwesen auch jetzt wieder in der 'Seegraswiese' beobachten.

    Ausgehend von dem Hinweis in dem zitierten Zeitungsartikel, dass Sulfid die Pflanzenwurzeln schädigt, habe ich in diese Richtung noch ein bissl weiter recherchiert und bin jetzt überzeugt davon, dass Schwefelwasserstoff der Verursacher des Seegrassterbens ist. Der entsteht in dem hoch geschichteten feinen Substrat unter den gegebenen anaeroben Bedingungen in großer Menge, und die abgestorbenen Rhizome warden ihren Teil dazu beitragen.

    Vor ein paar Tagen habe ich in der Pferdekoppel (wo die Situation nicht so schlimm ist wie in der Seegraswiese) ein weißes Geflecht entdeckt, bei dem es sich möglicherweise um Zoothamnium niveum handelt. Hübsche Fiederbuschen kann ich zwar nicht erkennen, aber auf einem Foto, das ich im Web gefunden habe, ist das auch nicht der Fall. Natürlich kann es sich auch um einen Pilz handeln, jedenfalls glaube ich, dass in jedem Fall mikrobielles Leben mitspielt, das von der Sulfidoxidation lebt und damit die Pflanzenwurzeln entlastet. Die frischen Seegrastriebe im Bereich des weißen Geflechts sehen durchaus gesund aus.

    Spannend wären natürlich auch ein paar Mondmuscheln mit ihren bakteriellen Symbionten, aber dafür muss ich erst eine Quelle finden.

    Für das Gedeihen der Seegräser im Mangrovenbecken habe ich die Erklärung, dass dieses Becken seit 2007 besteht und das Substrat mittlererweile dicht von Mangrovenwurzeln durchsetzt ist. Dabei handelt es sich aber nicht um die bekannten Stelzwurzeln (die sind in diesem Aquaterrarium im Pumpensumpf zu finden), sondern um feines Wurzelwerk. Das trägt anscheinend dazu bei, dass H2S nicht im Überfluss entsteht, obwohl das Substrat mehr als 20 cm Schichthöhe aufweist.

    Vielleicht spielt ja auch die Besiedlung der Pflanzenwurzeln selber mit sulfidoxidierenden Bakterien eine Rolle (da bin ich mit der Recherche noch nicht weit gekommen). Es muss jedenfalls einen schlüssigen Grund geben, warum das Gras im Mangrovenbecken unter ansonsten suboptimalen Bedingungen (geringe Salinität, extrem niedriger Wasserstand, ständiges überklettert Werden von den Schlammspingern und den Einsiedlerkrebsen) gut gedeiht, während es in den anderen Aquarien stagniert oder überhaupt verschwindet.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Wolfgang,

    hast Recht: Die schaut meinen Aquariummilben nicht unähnlich. Aber sie würde wohl eine Tauchausrüstung brauchen :face_with_rolling_eyes:

    Und ich schwör: Ich hab sie nicht mit Gewalt da reingetan!

    Na, ich bin gespannt, was das wieder ist. Seepferdchenmilben hab ich mir net gewünscht =)

    Räuberisch dürften sie nicht leben, denn die Copepoden sind nach wie vor recht zahlreich in diesem Aquarium. Ich hoff, es bleibt so in Pandora's Box.

    Liebe Grüße
    Linda

    Edit: Es gibt sie doch, die Meeresmilben. Unter den 1.100 Arten such ich mir jetzt schnell eine aus, die harmlos ist :winking_face_with_tongue:

    Hallo Wolfgang,

    du warst wieder mal flotter als ich :smiling_face:

    Hab nämlich eine 'Milbe' im Hauptbecken gesehen und konnte sie diesmal durch die Lupe fotografieren. Bei der Suche nach 'Spinnentieren im Meerwasser' bin ich zwar nicht fündig geworden, bin dann aber einem link gefolgt und im MWL gelandet: http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/5393_Copepoda_sp02.htm

    Die Gattung Porcellidium kommt gut hin.

    Dann nehm ich die Gelegenheit gleich wahr um die 'Milbe' vorzustellen. Das Foto erscheint mir hinreichend scharf um 8 Haxn zu erkennen. Oder es sind 6 und 2 Greifwerkzeuge. Ein Krebs?

    Das Seegrasaquarium überrascht auch noch nach 3 Monaten.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo ihr Lieben!

    heute möcht ich euch ein paar Bewohner des 12 Liter-Aquariums zeigen, das im Bypass mit der Pferdchenkoppel läuft. Dort hab ich wie auf Seite 1 erwähnt die Substratreste der Seegraslieferung vom November untergebracht, nachdem ich zahlreiche Würmchen, Schnecken und Foraminiferen dort entdeckt hatte.

    Optisch ist dieses Aquarium alles Andere als 'schön', aber weil ich heute eine Einsiedlerlarve bemerkt habe, die sich von der Pferdchenkoppel hierher verirrt hat, hab ich gleich ein paar der anderen Bewohner unter die Lupe genommen.

    Die Foraminiferen gedeihen in diesem Milieu prima und vermehren sich auch. Dass ich mich auch über zwei weitere Bewohner freue, werden vermutlich nicht viele hier verstehen =). Aber es ist tatsächlich so, dass ich die Turbellarie und die Cladonema-Meduse hübsch finde. Die Freude kommt auch deshalb, weil derzeit weder von der einen noch von der anderen Art eine Massenvermehrung zu beobachten ist. (Das wird sich möglicherweise bald ändern, weil im Hauptbecken Dinoflagellaten sichtbar geworden sind und die erfahrungsgemäß die Vermehrung der Turbellarien fördern. Momentan bin ich aber noch sehr entspannt.)

    Das letzte Foto zeigt wieder einmal eine ULF. Hat jemand eine Idee, worum es sich handeln könnte?

    Schließlich hatte ich dann noch ein Tier entdeckt, das nach Art einer Milbe an der Scheibe entlanggelaufen ist (auf der Innenseite, gell!). Kogelförmiger Körper, Größe etwa 0,5 mm, Beinchen waren zu erkennen. Leider war es zu flink für ein Foto durch die Lupe :frowning_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Karin & Thomas,

    es ist ein Nebenschauplatz, aber nur zur Erklärung: Phytoplankton zücht ich seit 2009 (ich brauch's ja für die Copepodenzucht wegen der Seepferdchen) und bin deshalb auf die sichere Versorgung mit dem Dünger angewiesen. 2010 hab ich tatsächlich keinen Lieferanten für das f/2-Pulver gefunden in A und D, nachdem ich meinen vorherigen plötzlich nicht mehr erreichen konnte. Das war lang bevor Peter aktiv wurde. Aber natürlich ist es gut, dass es jetzt mehrere Anbieter gibt und es schon lang nicht mehr zu Engpässen gekommen ist.

    Denn soviel ist sicher: Das Guillard-Medium ist für die Phytoplanktonzucht unerreicht, und etwa für Rhodomonas ist das Walnes-Medium die noch bessere Wahl.

    Übrigens - für die, die's noch nicht kennen: Die Uni Göttingen hat eine umfangreiche Algenbank und mit der EPSAG ein Department, das Kulturen zum Kauf anbietet. Einzig der Preis ist für Private (die da gleich behandelt werden wie kommerzielle Unternehmen) sehr hoch. Die Informationen über die Kulturmedien sind allerdings gratis. Aber nicht umsonst =)

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Nils,

    Thomas' Erfahrung teil ich im Großen und Ganzen. Seit längerem schon hab ich nur mehr Nannochloropsis salina in Kultur, die früher gezogene Rhodomonas baltica war mir wegen des Aufwands (mehrere Backups, weil diese Alge bei der geringsten Kleinigkeit abschmiert) zu aufwändig.

    Ich scheib, das, was mir dazu noch einfällt, an der passenden Stelle in Thomas' Text.


    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Freunde der Zwergseepferdchen,

    wie zuletzt berichtet hab ich in dem ehemals glasrosenverseuchten Becken 3 Berghia stephanieae als Glasrosenwächter angestellt. Der 'Futterautomat' hat sich als überflüssig erwiesen: Es genügt, alle paar Tage abends nach dem Abschalten der Beleuchtung eine Glasrose einzusetzen. Am nächsten Morgen liegen an dieser Stelle drei satte Wischmops, von der Aiptasia ist nichts mehr zu sehen.

    Die Fütterung abends hat den Vorteil, dass die Pferdchen zu dieser Zeit bereits ihre Schlafplätze aufgesucht haben und so nicht Gefahr laufen, von den z.T. doch recht großen Glasrosen genesselt zu werden.

    Anmerken möcht ich in dem Zusammenhang, dass ich das Risiko nicht extra suche, sondern mit dieser Maßnahme eine Möglichkeit gefunden habe, die Glasrosen in diesem Becken nicht ausrotten zu müssen (was ohnehin nur mit einer Komplettreinigung und dem Neuaufsetzen gelingen könnte). In seinem natürlichen Verbreitungsgebiet ist H. zosterae die Gesellschaft von Glasrosen gewöhnt, und Begegnungen laufen ohne Schaden für die Ponies ab.

    Liebe Grüße
    Linda


    Gern. Wenn ich's zusammenbring :smiling_face:

    lg
    Linda

    Hallo Klaus,

    die Anmeldung beim MWL ist grad noch gegangen. Menüpunkt für den Upload von Fotos hab ich aber keinen gefunden.

    Noch schönere Fotos als die hier gezeigten gibt's übrigens net =)

    Liebe Grüße
    Linda

    ... etwas Standzeit braucht unser momentanes Becken ja noch, auch wenn der Minutus auch an Ersatznahrung geht

    Hallo Nikolaus,

    wenn dein Becken noch ein bissl braucht: Hast vielleicht Fadenalgen drin?

    Ich muss ja direkt schmunzeln: In seiner Gier isst mein Kleinchen auch frisch abgezupfte Fadenalgen von der Pinzette. Da schmecken sie anscheinend noch besser als wenn es sie von den Steinen abweiden muss.

    Was die Fischvorlieben deiner Frau angeht: Ich hab von vornherein nur Platz für kleine Aquarien und schau deshalb seit jeher nur auf Minifische. Es gibt so viele für kleine Becken geeignete Arten, die wirklich hübsch anzuschauen sind und mit den Großen locker mithalten können! Musst sie ihr halt zeigen: Eviotas oder Trimmas werden ihr bestimmt auch gefallen und sind ebenfalls nicht schwierig zu pflegen. Da lässt sich auch für kleine Becken eine nette Gesellschaft zusammenstellen. Die sich - nebenbei erwähnt - in großen Aquarien ohnehin verlieren würde.

    Achten muss man gegebenenfalls auf ähnliche Farben und Zeichnungsmuster. Schleimfische gelten als mitunter ein bissl ruppig, und ich kann mir gut vorstellen, dass selbst Zwerge auf ähnlich aussehende Fische anderer Familien grantig reagieren.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Nikolaus,

    was meinst du denn damit?

    E. minutus erweist sich bei mir als ausgesprochen pflegeleicht und ist - im Gegensatz zur Beschreibung im MWL - keineswegs scheu und meist im Bereich der Frontscheibe anzutreffen.

    Einzig beim Futter schau ich halt, dass das Kleinchen nicht zuviel abbekommt.

    Hab jetzt net nachgeschaut: Dein Aquarium wird ja mehr als 50 Liter fassen, und Bewohner, die einem so kleinen Fisch gefährlich werden können, wird's nicht geben.

    Liebe Grüße
    Linda

    Das sagt die richtig. Du fähsrt ja öfter bei mir auf der A1 vorbei und nimmst Dir nicht mal Zeit für einen Kaffee.
    Sooo weit in den Ost komme ich ganz, ganz selten.


    Hallo Reinhard,

    also abgesehen davon, dass wir beide unter 'öfter' scheinbar Unterschiedliches verstehen: Die Seegrasponies und das Wohnzimmerrifferl bzw. den Zimmerdschungel als Ganzes kann ich ja net mitnehmen zu dir :grinning_squinting_face:

    lg
    Linda

    Hallo Ina,

    das G'sichtl erinnert ein bissl an die Biene Maja, gell? :smiling_face:

    Hallo Reinhard,

    gewünscht hatte ich mir ja E. dilemma. Diese Art ist bei uns aber offensichtlich nicht erhältlich. Da war ich schon froh als Daniel im Riffforum gepostet hat, dass er E. minutus bekommt.

    Bereut hab ich's nicht, dass ich das Kleinchen nach kurzer Recherche gleich gekauft hab =)

    Und ja: Das Wohnzimmerrifferl hat sich schön entwickelt. Lediglich die Caulerpa brachypus und die Fadenalgen nerven etwas. Dafür bin ich recht zufrieden mit den Steinkorallen, die trotz des Low Tech Konzepts, also ohne Abschäumer und bloß T5 als Lichtquelle, gut gedeihen.

    Ich bin ja wirklich neugierig, ob du dich irgendwann einmal nach Döbling verirrst :face_with_rolling_eyes:

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Community,

    mein Augenstern hat seine (meiner Ansicht nach) gesunde Körperform gefunden. Das Kleinchen sieht nicht mehr mager aus.

    Zu essen bekommt es zusätzlich jeden Tag 1 bis 2 kleine Spirulinaflocken von der Pinzette, ansonsten muss es sich mit den Fadenalgen begnügen, gelegentlich erhascht es auch ein paar Lobstereggs, die an sich den Grundeln gehören.

    Mein Eindruck ist, dass diese Art der Fütterung gut funktioniert und dem Anschein nach nicht dazu beiträgt, dass es zu Überfettung kommt.

    Auf der Suche bin ich noch nach einem adäquaten Springschutz. Dabei denk ich an ein DIY-Modell aus einem PVC-Rahmen mit einem PVC-ummantelten Polyesternetz mit 6 mm Maschenweite. Das hab ich bei einem österreichischen Fischereibedarfshändler im Web gefunden. Kommende Woche werd ich mal schauen, ob's das auch in der benötigten Kleinmenge gibt. Ich hab vor, des Netz wie bei einem Fliegengitter mit einer Kederschnur aus Silikon in den Rahmen einzuspannen. Bin gespannt ob das so funktioniert wie ich's mir vorstell.

    Kleinchen ist zwar bis jetzt nicht rausgehüpft aus dem Aquarium (und macht auch keine Anstalten, das zu tun), aber sicher ist sicher.

    Anbei 2 Fotos von heute Abend.

    Liebe Grüße
    Linda
    *die sich an dem G'schau nicht sattsehen kann*

    Hallo Community,

    voilà die heutigen Testergebnisse:

    Seegraswiese 2014
    NO3 5 mg/l
    PO4 0,02 mg/l
    Alkalinität 10,5° dH
    letzter WW 03.01.16 16%

    Pferdekoppel 2013
    NO3 <1 mg/l
    PO4 0,53 mg/l
    Alkalinität 10° dH
    letzter WW 27.12.15 37%

    Mangrovenbecken
    NO3 n.n.
    PO4 n.n.
    Alkalinität 19° dH
    letzter WW 13.12.15 33%

    Offensichtlich ist die 'entsprechende' Nährstoffzufuhr doch keine so einfache Sache. Vor allem in der Pferdekoppel zeigt sich, dass der absichtlich im Becken belassene organische Abfall schwer einzuschätzen ist hinsichtlich seiner Auswirkungen auf den Nährstoffhaushalt. Als Wohnstätte für allerlei Kleingetier sind die abgestorbenen Seegrasblätter halt sehr wertvoll. Die Zusatzfütterung in Form von Granulat und Flocken für die Schnecken und Würmer hab ich hingegen bereits reduziert.

    Zuletzt habe ich den WW in der Pferdekoppel aus Rücksicht auf die Seehasen-Veliger ausgesetzt. Das war scheinbar keine so gute Idee. Ich werde heute Nachmittag einen größeren WW durchführen, um den PO4-Gehalt im Freiwasser zu reduzieren.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Seegrasfreunde,

    ein kurzes Update zu Lindas Seegrasaquarien ...

    So toll wie bei Wolfgangs etablierter Wiese läuft es nicht :frowning_face:

    Zu meiner Überraschung ist genau in dem Becken, bei dem ich die geringsten Probleme erwartet hatte (der eigentlichen Seegraswiese 2014), das Wachstum wenig berauschend. Ich hatte gedacht, dass die sorgfältige Einzelpflanzung Vorteile bringt. Das scheint aber zumindest keine große Rolle zu spielen.

    In der Pferdchenkoppel 2013, wo ich die Gräser büschelweise eingesetzt hatte, sind jene Pflanzen, die zu einem nur geringen Teil von Substrat bedeckt waren, erwartungsgemäß abgestorben. Dafür haben sich mehrere Triebe entwickelt, die optisch einen guten Eindruck machen. Wie schon erwähnt sind braune Stellen an der Blattbasis ein schlechtes Zeichen. Das seh ich in diesem Becken nur bei wenigen Pflanzen.

    Vergleichsweise gut gedeiht allerdings nur Halodule uninervis. Halophila ovalis und eine Seegrasart mit breiteren Blättern konnten sich nicht wirklich etablieren.

    Erfreulich ist das nach wie vor gute Gedeihen von H. uninervis im Mangrovenbecken. Braun werdende Blätter schrecken mich nicht, solang mehr neue grüne Blätter nachkommen. Das ist der Fall.

    Zu den Ursachen der unterschiedlichen Entwicklung kann ich nach der noch kurzen Zeit mit Vergleichsdaten nur sagen, dass ich eine kräftige Wasserbewegung für förderlich halte und die ausgewogene Nährstoffzufuhr.

    In der Seegraswiese hatte ich zuletzt weder Nitrat noch Phosphat im nachweisbaren Bereich, obwohl dort wegen der relativ großen Pferdchenpopulation am Meisten zugefüttert wird. Gebessert hat sich die Situation seit Beginn gezielter Stickstoffdüngung. Außerdem wurde in diesem Aquarium die Strömung verstärkt.

    Im Pferdchenbecken 2013 hatte ich zuletzt einen Phosphatüberschuss (0,35 mg:NO3 n.n.). Hier hab ich ebenfalls mit Stickstoffdüngung nachgeholfen und das Verhältnis auf 1:10 gebracht (mit tendenziell abnehmendem Nährstoffgehalt).

    Der optische Eindruck der Gräser in diesem Aquarium ist insgesamt nicht schlecht, aber halt im Vergleich zur Anfangsphase nicht ganz befriedigend.

    Morgen werde ich wieder Tests durchführen.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hi ihr,

    auf die Gefahr hin, dass es fad wird =): Ich hab schon wieder ein paar interessante Gäste für euch.

    Begünstigt wurde die Entdeckung durch den Umstand, dass ich - an sich schon keine großartige Putze - aus Rücksicht auf das Kleinzeug die Reinigung der Scheiben auf ein Minimum reduziert hab. So konnten sich die Würmchen ihre Gespinströhren in bester Position an der Frontscheibe bauen. Zu fotografieren sind sie trotzdem nicht einfach, aber ich hoff, dass ihr die Darsteller erkennen könnt. Zur Sicherheit hab ich von den aus meiner Sicht halbwegs brauchbaren Fotos der Serie zwei samt Ausschnitt angehängt.

    Es sind dem Anschein nach Polychaeten, adult etwa 3 cm lang und schlank, mit relativ langen nach vorne gerichteten Antennen. Ihre Wohnröhren bauen sie aus abgestorbenem Seegrasmaterial nahe der Wasseroberfläche. Die Nahrung besteht aus Detritus und Aufwuchs, u.a. wohl auch aus Mikroalgen, die sie von der Oberfläche abfischen. Davon bekommen sie auch die hübsche grüne Farbe. Ansonsten sind sie weißlich. Außerhalb der Wohngespinste bewegen sie sich schlängeld fort, zum Teil auch im Freiwasser. Die Schlängelbewegung kann man auch in der Wohnröhre erkennen, möglicherweise dient sie der Erzeugung einer Strömung, die Nahrungspartikel in die Röhre befördert.

    Gefährlich wirkende Mundwerkzeuge kann ich keine erkennen, es scheint sich tatsächlich um harmlose Pflanzen- und Detritusesser zu handeln.

    Diese Tiere wollt ich euch nur vorstellen, ihre ID ist mir gar nimmer so wichtig. Ich denk, es wird nicht viele Gelegenheiten geben, sowas zu beobachten - weder unter Aquarienbedingungen noch in der Natur. Außer eben in einem speziellen Seegrasaquarium.

    In diesem Sinn: Enjoy the pics :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Steffi und Hans-Werner, guten Morgen!

    Muschelkrebschen kenn ich vom Süßwasser als durchaus schwimmfreudig. Deine scheinen eher auf dem Substrat zu leben. Was die Wesen in meinem Aquarium auch tun. Aber bei denen kann ich nicht einmal andeutungsweise Fühler entdecken. Wie bewegen sich deine? Ich hab zunächst beobachtet, dass sie sich langsam und gleichmäßig an der Scheibe fortbewegen. Inzwischen hab ich aber gesehen, dass sie das auch ruckartig und relativ flink können.

    Ich weiß net, ob das noch zu Hans-Werners Foraminiferen passen würde. Das würd ich ansonsten auch in Erwägung ziehen. Andere Arten wohne in dem Becken ja auch.

    Na, ich bin neugierig, ob die noch wachsen, damit man eventuell ein paar Einzelheiten erkennen kann.

    Winzige Borstenwürmer hab ich in dem Becken jede Menge. Die schauen aber eher aus wie unsere landlebenden Schnurasseln. Jannes Freiberg hat sie seinerzeit den Sylliden zugeordnet.

    Hans-Werner: Hast du noch Fotos von deinen Mikroskoppräparaten?

    Beim Durchblättern der Fotos im Web bin ich wegen der Andeutung von Augen beim meinem 'Wurmkrebs' kurz einmal bei der Isopoden-Gattung Excorallana hängen geblieben, aber die ist nicht ganz so langgestreckt ist die nicht, und das Schwanzl schaut anders aus.

    Vom Habitus her würde etwas in diese Richtung passen: http://coseeppprime.blogspot.co.at/2013/07/anna-r…d-eelgrass.html, aber auch da weist der Schwanz keine Gabelung auf.

    Interessant find ich ganz generell, dass nach fast 3 Monaten noch neue Bewohner auftauchen, die mit dem Seegras eingewandert sein werden, möglicherweise als Ei oder Larve.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Wolfgang,

    Isopode kommt gut hin. Was mir dabei weniger gefällt ist der Umstand, dass zahlreiche Vertreter dieser Ordnung eine parasitische Lebensweise führen. Das glaub ich bei dem weißen Würmchen zwar weniger, aber zur Sicherheit habe ich es gleich in der Früh nach der ersten Sichtung ins Ablegerbecken übersiedelt, zumindest bis zur Klärung der ID.

    Ich hab jetzt einige Zeit dafür verwendet, die Fotos im Web mit meinem zu vergleichen, bisher leider noch ohne Erfolg. Das einfach gegabelte Schwanzl verbunden mit der wurmartigen Körperform ist mir noch nicht untergekommen.

    Das Bild aus deinem link ist auf dieser Website ja leider auch in der Kategorie 'unbekannt' zu finden. Zumindest aber sieht es danach aus als ob es sich nicht um einen Parasiten handelt. Immerhin kann ich davon ausgehen, dass das heute gesichtete nicht das einzige Exemplar dieser Species in diesem Aquarium sein wird.

    Danke für den Tipp & liebe Grüße
    Linda

    Hallo ihr Lieben,

    weil ich jetzt oft mir der Lupe vorm Aquarium hock, um nach Seehasenveligern Ausschau zu halten, fallen mir auch andere Bewohner auf, die ich mit freiem Aug kaum wahrnehmen würde.

    Beim heute vorgestellten Gast ist es ein bissl anders. Da hab ich die Lupe gebraucht um das Wesen genauer betrachten zu können. Es ist etwa 4 mm lang und wurmförmig, mit beinartigen Fortsätzen in größerem Abstand. Nach Borstenwurm schaut es allerdings nicht aus. Was Krebsiges?

    Das Foto ist diesmal überraschend gut geworden und wird die Identifikation hoffentlich erleichtern.

    Danke wie immer für's Mitsuchen,

    liebe Grüße
    Linda

    Hallo Steffi,

    Hans-Werners von dir weiter vorn zitierte Aussage, dass die laufende Zufuhr von organischem Phosphat über das Futter der Dosierung von anorganischem Phosphat vorzuziehen ist, erscheint mir nachvollziehbar. Das Problem ist ja offensichtlich, dass nicht vorhergesagt werden kann, wohin das PO4 verschwindet. Wenn es nicht von den Organismen benötigt wird, dann wird es wohl in Depots gelagert werden. Das halt ich für ein Risko, weil du dann auch wieder nicht weißt, zu welchem Zeitpunkt das gebundene PO4 wieder freigesetzt wird.

    Es stimmt schon, dass mit dem Futter auch Stickstoff eingebracht wird, aber der hat zumindest die Chance, auch im Weg der Denitrifikation wieder zu verschwinden. Vom Gefühl her ist da die Biologie besser einzuschätzen.

    Der Umstand, dass deine Botryocladia blasse Blasen (klingt poetisch) hatten, lässt auf einen reduzierten Stoffwechsel schließen, der seine Ursache schon in einem PO4-Mangel haben wird. Unter diesen Umständen wird aber auch weniger Nitrat verbraucht. Cyanobakterien, hast du irgendwann einmal geschrieben, plagen dich in diesem Aquarium nicht. Die wären ansonsten als Konkurrenz auch zu beobachten, mit ihrem hohen Wachstumspotenzial brauchen sie viel Phoshat.

    Ich denk, mit mehr Futter wird sich das schon einpendeln, allenfalls würd ich den Tierbesatz aufstocken (sofern sich das halt mit dem Konzept der Thor-Kinderstube vereinbaren lässt).

    Btw: Gibt es irgendwo eine Liste der Nährstoffzusammensetzung verschiedener Futterarten?

    Liebe Grüße
    Linda

    Sind überraschend flink die Kleinen.

    Hallo Reinhard,

    das macht die Strömung :smiling_face:

    Zitat von Wolfgang S

    Sehe ich das richtig, sie treiben davon?


    Ja, Wolfgang, genau in den Filterschwamm :smiling_face:

    Nein, ihr Lieben, das mag ich ja doch nicht hoffen. Aber zur Sicherheit hab ich - mangels fertigen Larvenkreisels - eine Sangriaflasche geleert und ein paar Larven dorthin verfrachtet, samt Kahmhautalgen. Mit leichter Belüftung schau ich mir an, wie sich das weiter entwickelt.

    Und ja: Danke für das Komma.

    Liebe Grüße
    Linda

    vermutlich hast du recht, sieht aber fast aus wie eine schiffchenförmige Foraminifere.


    Ah ... vor ein paar Minuten stand da noch was von 'schiffchenförmiger Diatomee' :). Und Navicula würd schon auch passen.

    Die Foraminiferen in diesem Becken halten sich gut, man findet sie aber hauptsächlich auf den abgestorbenen Seegrasblättern, nicht an der Scheibe.

    Bei Muschelkrebsen hätt ich Sorge, dass sie sich an Seehasenveligern vergreifen. Die anderen infrage kommenden Organismen aus deiner Liste :winking_face: scheinen da keine Gefahr zu sein. Seh ich das richtig?

    Liebe Grüße
    Linda

    Überrascht hat mich in dem Zusammenhang, dass die Copepoden, die Asterinas und die Borstenwürmer die Gelege bisher in Ruhe gelassen haben.

    Hallo Community,

    also heute hab ich eine Asterina beobachtet wie sie über das 2.Gelege gekraxelt ist. Ich hab sie draufhin entfernt (obwohl das eh keinen Sinn macht, weil noch zig Artnossen von ihr in dem Aquarium wohnen). Dabei scheint sie gar keinen Schaden abgerichtet zu haben, eine Zerstörung des Geleges ist nicht sichtbar.

    Es ist für dieses Gelege der 6.Tag nach der Eiablage. Zu erkennen ist eine Farbveränderung, es erscheint insgesamt blasser. Mit der Lupe betrachtet schaut es aber nicht nach Verpilzung aus, eher so als ob sich Embryonen entwickelten. Mag aber sein, dass die schlechte Bildqualität Lindas Fantasie anregt :smiling_face:

    Wie schon erwähnt hatte ich leider nicht aufgezeichnet, wann das erste Gelege abgesetzt worden war. Geh ich vom 09.01. aus (das war 4 Tage vor der Ablage des zweiten), dann müssten die Larven morgen, also am 7.Tag, schlüpfen.

    Für die Zukunft hab ich mir vorgenommen, von ähnlich günstig situierten Gelegen ein paar Eier zu opfern, um mit Mikroskopaufnahmen diesen Abschnitt der Fortpflanzung zu dokumentieren. (Sofern dann nicht schon Wolfgang einen eigenen Hasenstall hat und Makroaufnahmen liefern kann :))

    Übrigens: Gestern in der Früh ist mir fast das Herz stehen geblieben, trieb doch der jüngere Hase bauchoben reglos an der Oberfläche, und als ich ihn unter Wasser drücken wollte, fühlte sich der Bauch trocken an. Gottlob war's ein Fehlalarm, das Tier ist anschließend wieder an die Scheibe geschneckt. Vermutlich hatte es die Kahmhaut aus grünen Algen an die Oberfläche gelockt, wie auch die zahlreichen Columbellas, denen diese Algen ebenfalls schmecken.

    Liebe Grüße
    Linda

    Edit: Ich hab jetzt noch ein Foto geknipst, das ein bissl besser gelungen ist und jenen Ausschnitt zeigt, der auf dem Bild vom 15.01. zu sehen ist.

    *smile*

    Keine Frage, Wolfgang. Ich nehm deine auch gleich dazu :smiling_face:

    Was mir Zuversicht gibt ist der Umstand, dass das 2. Schneckerl mehr als einen Monat nach dem Einzug des Seegrases aufgetaucht ist. Da war es grad mal 3 oder 4 mm groß.

    Ich hab weder eine Ahnung, wie lange das Larvenstadium bei dieser Art dauert, noch, mit welcher Größe sich die Veliger in 'richtige' Schnecken verwandeln. Vielleicht hat dein mittelalterlicher Namensvetter Glück und bekommt von Daniel Abed ein paar Infos aus dem Science Net.

    Nehm ich wieder Berghia stephanieae als Vergleich, werden es wohl 'ein paar Wochen' sein.

    Den für heute geplanten WW in der Pferdchenkoppel hab ich bleiben lassen. Die Nährstoffwerte sind zufriedenstellend, da besteht keine besondere Eile.

    Schau ma mal.

    Liebe Grüße
    Linda

    Ich rechne damit, dass es bald wieder ein Gelege geben wird.

    Hallo Community,

    Das hab ich gestern geschrieben. Heut war's schon soweit. Und es sind gleich 2. Eins ungefähr dort, wo das erste Gelege abgesetzt wurde, das Andere hinter dem Auslaufrohr des Außenfilters.

    Den als Substratersatz eingebrachten Glasstreifen ignorieren sie geflissentlich. Ich glaub, das wird nix :frowning_face: (Wolfgang der Halbjunge: Deine tägliche Bilddoku wird wohl warten müssen bis du selber welche von den grünen Hasen hast.)

    Ich werd jetzt mal Ruhe geben und mich auf das Erscheinen der ersten Jungschnecken konzentrieren. Mit so vielen gedrückten Daumen hoff ich ja doch, dass zumindest ein paar Larven durchkommen werden.

    Liebe Grüße
    Linda

    Ich ... entnehme nur vorsichtig altes Wasser, sauge Futterreste ab ...

    Hallo Steffi,

    das allein stell ich mir angesichts der 'Größe' der Gespensterkinder als ziemliche Herausforderung vor.

    Wie oft häuten sie sich denn in diesem Alter? (Nur damit ich einschätzen kann, ab wann ich sie mit freiem Aug sehen könnt :))

    Liebe Grüße
    Linda