Beiträge von Linda

    habe ich euch richtig verstanden: keine steine mitnehmen und die vorhandenen korallen kann man auch nicht
    irgendwie behandeln? Ist ja ewig schade! ich will sie natürlich auch keinem anderen verkaufen. heißt: ich müsste sie
    tatsächlich entsorgen..

    Hallo Mike,

    damit beziehst du dich vermutlich auf meinen Beitrag. Damit war aber nur gemeint, dass mit der Übernahme von Material aus dem alten in das neue Becken mit Sicherheit Dinoflagellaten eingeschleppt werden. Wie Hans-Werner schreibt lässt sich das aber sowieso nicht verhindern, und Joe hat in einem Beitrag schon vorher völlig richtig gemeint, dass es darauf ankommt, ein dinofreundliches Milieu gar nicht erst entstehen zu lassen.

    Um wieder auf Hans-Werners letzten Beitrag zurückzukommen: Mag schon sein, dass es am Nitrat liegt. Genausogut kann es aber auch Phosphat sein, das von anderen Organismen noch nicht verbraucht wird, weil die einfach nicht in entsprechender Anzahl vorhanden sind.

    Die Rote Tide etwa entsteht in gemäßigten Breiten zu Beginn der Vegetationsperiode, also wenn das im Herbst abgestorbene Material mit den steigenden Temperaturen verarbeitet werden kann. Da sind Schwefelbakterien und Cyanos meist die Ersten, ihnen folgen die Dinoflagellaten.

    Umgelegt auf die Verhältnisse im Aquarium halte ich abgestorbenes Material, das unter sauerstoffarmen Bedingungen von anaeroben Schwefelbakterien abgebaut wird, für die Ursache der Massenvermehrung von Dinoflagellaten.

    Deshalb sind das Auflockern und das Absaugen des Bodengrunds und der Steine, die Entfernung größerer Mulmnester und häufigere Wasserwechsel nach meinem Dafürhalten geeignete Maßnahmen, um die Dinoflagellatenvermehrung einzudämmen.

    Und ja: Silikatmessungen im Beckenwasser halt ich für einen Unfug. Wenn der Test n.n. ergibt heißt das ja nicht, dass niemals SiO2 da war. Der Test macht - wenn überhaupt - nur Sinn beim Frischwasser. Ich verwende in einigen Becken silikathaltiges Bodensubstrat und hab trotzdem kein nachweisbares SiO2 im Wasser, weil es ganz einfach aufgebraucht wurde.

    Du musst ganz einfach Geduld haben, dafür ist die Freude, wenn sich die Biologie wieder erfangen hat, umso größer :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Markus,

    das von mir bevorzugte Bodensubstrat Corallit 0,5-1 mm in Großgebinden ist schon seit längerem im Handel nicht mehr zu bekommen, deshalb geh ich äußerst sparsam damit um. Wenn ich ein Aquarium ausräume, dann sauge ich den Bodengrund über ein grobes Sieb ab, um Würmer und Schnecken zu separieren, anschließend spüle ich das Substrat mit Leitungswasser und lass es in einem Lavoir mit 5% H2O2 eine Woche ruhen. Danach wird es nochmals gründlich mit Leitungswasser gespült und getrocknet (oder halt gleich wieder verwendet).

    Der Aufwand ist nicht gering, lohnt sich aber meiner Ansicht nach.

    Sofern der Bodengrund gleich nach dem Ausräumen wieder verwendet wird (und nur deshalb abgesaugt wurde, weil er von Feinsubstrat aus ehemals organischem Detritus durchsetzt ist), genügt kurzes Spülen mit handwarmen Leitungswasser. Das halten die Bodenbakterien schon aus und organisieren sich offenbar recht rasch neu, allenfalls mit Unterstützung eines Bakterienpräparats. Nachteilige Folgen für die Beckenbiologie hab ich in solchen Fällen nicht beobachtet.

    Liebe Grüße
    Linda

    Wie machst das, daß die Keimbelastung gering bleibt?


    Hallo Sonja,

    wie schon gesagt sind meine Zwerge nicht mit den großen Arten vergleichbar, weil sie nur lebende Nahrung nehmen.

    Bei Fütterung mit Artemianauplien ist die Gefahr einer erhöhten Keimbelastung zwar auch gegeben, aber doch nicht in dem Maß wie im anderen Fall bei großzügiger Fütterung mit Frostfutter.

    Die mir bekannten Halter großer Arten verwenden Futterschalen, aus denen übrig gebliebenes Essen entfernt werden kann bevor es verdirbt. Die gibt es fertig zu kaufen, aber im Web findet man auch wunderbare Bastelanleitungen für ganz ausgefeilte Varianten. Ich hab jetzt nicht nachgeschaut, aber such mal auf der Seite der IfMN.

    In Aquarien für größeren Seepferdchenarten ist eine UVC-Anlage generell kein Nachteil (hilft aber nur gegen frei im Wasser schwebende Keime), für ebenso wichtig halt ich eine arten- und individuenreiche Cleaning Crew. Nassarius-Schnecken, Borstenwürmer und anderes Kleingetier sorgen auch bei meinen Zwergen dafür, dass abgestorbene Futtertiere rasch verwertet werden.

    Überdies - und das ist halt wieder eine Folge der Ansprüche meiner Zwerge - züchte ich die Copepoden selber und jetzt auch in ausreichender Menge, um auf Artemianauplien nicht mehr angewiesen zu sein.

    Um auf deinen Hengst zurückzukommen: Bauchkrämpfe und Nahrungsverweigerung sind meiner Ansicht deutliche Anzeichen eines Darmproblems. Bis zur augenscheinlichen Abmagerung würde ich nicht warten. Wenn du keinen fischkundigen Tierarzt in der Nähe hast oder sich nicht rasch jemand mit entsprechender Qualifikation aus der Community meldet, dann würde ich mir aus der Apotheke Silberwasser besorgen und das Tier in einem separaten Becken behandeln. Die empfohlene Dosierung findest du bestimmt in einschlägigen Forenthreads.

    Edit: In einem Thread von mir im Österreichischen Schwesterforum findest du ein paar weitere Informationen und links zu kolloidalem Silber: http://www.riffaquaristik.at/forum/index.ph…&threadID=18182

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Mike,

    ich bin Hans-Werner sehr dankbar, dass er die Diagnose Goldalgen in Zweifel zieht. Seit der Bestimmung deiner ungebeten Gäste als Goldalgen hab ich mich aus der Diskussion rausgehalten, auch wenn ich deinen Beschreibungen nach immer noch der Meinung war, dass es sich um Dinoflagellaten handelt.

    Hans-Werners Prognose, dass es eine langwierige Geschichte bleibt, schließ ich mich an, genauso deinem Argument, die Sache auszusitzen. Ein Neustart würde die Verwendung von Lebewesen aus dem bestehenden Becken für das neue ausschließen, und die Technik müsste gewissenhaft desinfiziert werden. Trotzdem gibt es keine Gewähr, dass sich die Gäste nicht irgendwann auch im neuen Becken einfinden.

    Dinoflagellaten stehen wie schon früher erwähnt auf dem Speisezettel von Schnecken, Copepoden und Gänsefuß-Seesternen, und solang sich die Geisseltierchen keine giftigen Bakterien einverleibt hatten, schadet das den Fressfeinden auch nicht. Irgendwann stellt sich ein Gleichgewicht ein, und man kann das unterstützen durch Maßnahmen wie Absaugen der Beläge, UVC, Lichtreduktion und Wasserwechsel - alles halt mit Maß und Ziel.

    Ich wünsch dir die dafür trotzdem nötige Geduld.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Sonja,

    Darminfektionen - den von die beschriebenen Symptomen nach scheint es sich um eine solche zu handeln - kommen bei Seepferdchen nicht selten vor. Oft ist die Ursache eine hohe Keimbelastung durch großzügige Fütterung, auch die Vergesellschaftung mit anderen Fischen gilt mitunter als Risikofaktor.

    Weil Röhrenmäuler aufgrund der Besonderheit ihres Verdauungsystems keine längeren Hungerperioden vertragen, ist in solchen Fällen meist Eile geboten. Behandlungen bereits geschwächter Tiere sind wenig aussichtsreich.

    Ich selbst hab nur mit Zwergseepferdchen Erfahrung, die zu anderen Arten doch große Unterschiede in den Haltungsansprüchen aufweisen und kann dir leider konkret nicht helfen :frowning_face:

    Langjährige Seepferdchenhalter sind hier kaum (mehr) vertreten. Habt ihr in der Nähe deines Wohnortes einen fischkundigen Tierarzt? Elena Theys (http://www.seepferdchen24.de/) wäre eventuell auch eine gute Adresse, ich weiß aber nicht, ob sie Ferndiagnosen erstellt.

    Ja, und dann fällt mir noch ein, dass ich früher gelegentlich bei meinen H. zosterae auftretende Haut- bzw. Darminfektionen mit Silberwasser behandelt habe - mit unterschiedlichem Erfolg. Das war ein Tipp des Züchters, von dem ich meine ersten Seepferdchen bekommen hatte. Ohne ein 'richtiges' Quarantänebecken geht das aber nicht, und diese Voraussetzung gilt auch für andere medikamentöse Behandlungen.

    Die Diagnose sollte halt so gut es geht abgesichert sein. Ich wünsch dir, dass du den Hengst wieder gesund bekommst.

    Liebe Grüße
    Linda

    Da gibt es günstigere Stickstoff-Formen.

    Hallo Hans-Werner,

    meinst du NHx?

    Wenn du weiters schreibst

    Zitat

    ...gerade für Bakterien also eher schwierig und von einer ausreichenden Energiezufuhr in Form von organischem Kohlenstoff abhängig

    möchte ich auf eine Beobachtung bei meinen Zooplanktonzuchten verweisen: 'Gefüttert' wird derzeit hauptsächlich mit proteinreichem Krillgranulat. In den Wannen bilden sich an den Wänden rasch Bakterienfilme, die den harpaticoiden Copepoden als Nahrung dienen. Weil sich der Nährstoffeintrag nicht so genau bemessen lässt ist nach ein paar Tagen meist (mit Merck-Teststreifen) deutlich NO3 nachweisbar, und ich geh davon aus, dass PO4 ebenfalls in entsprechender Menge vorhanden ist (hab ich aber nicht getestet). Tatsache ist, dass nach Zugabe von 2 Tropfen Vitaminsirup auf 10 Liter am folgenden Tag eine Wassertrübung auftritt und an der Oberfläche in der Folge eine bakterielle Kahmhaut entsteht. Auch die wird von den Copepoden abgeweidet, aber es fällt auf, dass NO3 zu dieser Zeit kaum mehr angezeigt wird.

    Deshalb mein Post zu diesem Thema, dass sich der Phosphatüberschuss durch Stickstoff- und Kohlenstoffzufuhr im Wege der Abschäumung beseitigen lässt.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Thomas und Florian,

    nach meinem Verständnis ist beides richtig. Für den Eiweißaufbau der Zellen wird Stickstoff benötigt, für den Energietransport Phosphor und für die Zellstruktur Kohlenstoff.

    Das alles muss in einem bestimmten Verhältnis vorhanden sein, Mangel an einem kann nicht durch Überfluss an anderen ausgeglichen werden(Stichwort Liebig'sches Minimumgesetz).

    Bakterien sind wegen ihres hohen Vermehrungspotenzials in der Lage, diese Nährstoffe vergleichsweise rasch aus dem Wasser aufzunehmen, und natürlich befinden sich auch welche in der Freien Wassersäule. Eine bakterielle Wassertrübung ist ja durchaus nicht selten, wenn Nährstoffüberschüsse vorhanden sind, und diese werden mit der abgeschäumten Biomasse aus dem Kreislauf entfernt.

    Substratgebundene Bakterien wie etwa Nitrifikanten sind von der Abschäumung in der Regel nicht betroffen, aber das wäre ja auch nicht erwünscht.

    So gesehen habt ihr beide recht, nur darf der Faktor Kohlenstoff nicht vergessen werden und vor allem der durch den bakteriellen Stoffwechsel erhöhte Sauerstoffverbrauch.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Harald,

    du hast von Anfang an mit mir gehofft und mich mit Tipps unterstützt, eine Flechtgorgonie zu bekommen.

    Deshalb freu ich mich über deinen Beitrag jetzt ganz besonders.

    So hat das Gorgonienbecken nach mehr als 5 Jahren doch noch zu seiner Bestimmung gefunden :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    Hi Linda,
    die sieht ja super aus bei Dir!!!
    Offensichtlich gefällt es ihr da ;-))
    Was mich ja nicht wundert...

    LG,
    Wolfgang

    Hallo Wolfgang,

    ja, ich bin selbst überrascht, dass sie die Polypen fast rund um die Uhr offen hat. Bis jetzt ist auch keine 'Verschmutzung' durch Algen oder Detritus erkennbar. Da ist möglicherweise ein Verdienst der Flohkrebse, die recht zahlreich im Geäst umherturnen.

    Die vergleichsweise helle Beleuchtung scheint sie nicht zu stören, und wenn ich das nicht zu optimistisch seh, dann hat sich schon ein bisschen Gewebe an den paar kahlen Spitzeln nachgebildet.

    Die Polypen sind so klein, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, dass Muricella auch Artemianauplien fängt. So gut es geht geb ich jetzt zusätzlich Brachionus in den Futterautomaten, aber ich hab den Eindruck, dass auch das gelöste Selco aufgenommen wird. Die Menellas essen ja sogar das Granulat.

    Die automatische Fütterung alle 2 Stunden ist da bestimmt hilfreich, deshalb hoff ich, dass die Flechtgorgoonie im Riffteil bleiben kann.

    Liebe Grüße
    Linda

    Ist die von einem Wiener Händler?

    Hallo Reinhard,

    wenn du Brunn/Geb. zu Wien zählst: Ja :smiling_face:

    Der Zoo, dessen Name sich normalerweise auch in den Preisen wiederfindet, hatte sie schon länger, allerdings ohne Namensangabe, und die Polypen waren bei meinem ersten Besuch dort auch nicht geöffnet. Dass sie so klein sind hätt ich nicht erwartet, aber als mir Wolfgang gesagt hat, dass es DIE Gorgonie ist, bin ich noch einmal hingefahren, und da waren auch ein paar Polypen geöffnet.

    Es ist ja toll, dass ein Zoogeschäft ein 'richtiges' Azoobecken unterhält, wo sich selbst heikle Tiere länger am Leben erhalten lassen.

    Natürlich hoff ich, dass sie auch wächst. Vorderhand aber bin ich schon froh, wenn sie so bleibt wie sie ist :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Community,

    die Sache hat sich erledigt. Vor 2 Wochen hab ich eine Flechtgorgonie bekommen, die von befreundeten Aquarianern, die sie schon in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet und fotografiert haben, als 'die Bargibanti-Gorgonie' identifiziert worden war.

    Jetzt hoff ich, dass ich das lang und heiß ersehnte Prunkstück auf Dauer am Leben erhalten kann.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Ruedi,

    schon Wolfgangs Schilderung hab ich als Katastrophe empfunden, in deinem Fall find ich im Augenblick gar kein passendes Attribut.

    Dass die ansonsten von mir so geschätzten Borstenwürmer jetzt reihenweise Aquarien undicht machen ist schon sehr beunruhigend :frowning_face:

    Gutes Gelingen für die wann auch immer geplante Sanierung wünscht dir
    Linda

    Hallo Christiane,

    auch für mich sieht das auf den ersten Blick nach Ulva intestinalis aus, allerdings hab ich auch schon Caulerpas (sertularioides und serrulata) gehabt, die aus Sporen aufgegangen sind und in der frühen Phase auch wie gröbere Fadenalgen ausgesehen haben.

    Ulva intestinalis hält bei mir nur im temperierten Brackwasser, in tropischen Riffaquarien konnte sie sich auf Dauer nicht etablieren.

    Dass sich dein Seeigel nicht dafür interessiert hat überrascht mich. Meine Globuli mögen solches Gemüse zumindest als Deko :smiling_face:

    Wenn's dich stört würd ich's an deiner Stelle auszupfen solang die Triebe noch klein sind und die Menge überschaubar. Caulerpa brachypus etwa ist im Nano später kaum mehr anzubringen.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Community,

    Stefans Thread <Azoofutter> hat mich daran erinnert, dass ich meinen 'Lebendfutterautomaten' hier noch nicht vorgestellt hab. Diejenigen von euch, die im Ösi-Forum mitlesen, bitte ich um Verständnis, dass ich den Text großteils aus dem dortigen Thread übernommen habe :smiling_face:

    Wer jemals im Wiener Haus des Meeres das Röhrenaalbecken gesehen hat und ein bissl was von den dort angesiedelten Lebewesen versteht, der wird sich fragen, wie es ein öffentliches Schauaquarium zustande bringt, dermaßen vitale Azoo-Gorgonien, Schwämme und letztlich auch Fische (Fahnenbarsche) zu pflegen, die auf die permanente Aufnahme winziger Nahrung angewiesen sind.

    Das Geheimnis ist - Herr Dr. Abed wird mit den Verrat verzeihen - ein Lebendfutterautomat. Und zwar einer recht simpler Bauweise, aber gleichermaßen genial: Mit einer Kreiselpumpe wird in bestimmten Intervallen für kurze Zeit Beckenwasser in einen Behälter gepumpt, in dem sich angereicherte Artemianauplien befinden. In das Aquarium gelangen die Futtertiere mittels Überlauf. Ohne Magnetventil, ohne aufwändige Technik, bloß mit einem Easy-Timer von Lucky Reptile, der die Intervallschaltung der Pumpe übernimmt.

    Linda hat sich das abgekupfert, und seit Anfang Oktober 2016 werkt so ein System auch in ihrem Gorgonienbecken: Alle 2 Stunden gibt es was zu essen für die Azoos. Freilich, die notwenige starke Belüftung des Futterbehälters ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber was tut man nicht alles für die optimale Pflege seiner Lieblinge.

    Nach viereinhalb Monaten ist es noch immer ein bissl früh für ein abschließendes Resumee, aber dem Anschein nach ist die Lösung tatsächlich eine gute, auch für die Filtrierer in dem Aquarium. Mit den Krebsln gelangt nämlich auch etwas Kulturwasser mit Selco S.parkle ins Becken, und darüber freuen sich die Röhrenwürmer, die Muscheln und Schwämme sowie das zahlreiche Kleinzeug.

    Eine gelbe und eine lila Menella sowie eine Meerhand sind seit dem Einsatz des Futterautomaten sichtbar gewachsen, die gelbe Menella hat auch an Gewebestärke zugelegt.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hi,

    als erklärter Fan der Revitalisierung hab ich zunächst gedacht, dass sich das Problem auf diese Weise lösen lässt.

    Mein 54 Liter Wohnzimmerrifferl ist auch entstanden aus einem Haufen Abfall, und es war gerade deshalb interessant zu sehen, wie es sich in der relativ kurzen Zeit von etwa 2 Monaten zu einem durchaus herzeigbaren Riffaquarium entwickelt hat. Ohne Abschäumer, mit einem Außenfilter, und ohne anhaltendes Phosphatproblem.

    Allerdings müsste der Aufbau grundlegend geändert werden (lockerer, mit großzügiger Hinterspülung), und von der Größe her ist es für Anemonenfische (resp. einer für die akzeptablen Anemone) wie hier schon gesagt wurde absolut ungeeignet.

    So gesehen (und weil die Revitalisierung auch vertieftes Interesse an den biologischen Vorgängen voraussetzt) halt ich im gegenständlichen Fall auch einen Neustart mit einem größeren Becken für besser.

    Ich hoff dabei, dass die Freude an dem Aquarium dann lange anhält. Ein bissl was an Pflege ist halt auch bei einem gut laufenden Becken nötig, damit es nicht verwahrlost.

    lg
    Linda

    Mit Goldalgen hab ich keine Erfahrung. Wiki verwirrt mich, weil da neben den Chrysophyceen auch andere Organismen als Goldalgen bezeichnet werden.

    Wenn sich deine Gäste nicht deutlich bewegen nehm ich an, dass sie in der freien Wassersäule nicht vorkommen werden. Damit halt ich UV für wenig Erfolg versprechend. Ozon ist nach meinem Dafürhalten auch nicht das Mittel der Wahl.

    Absaugen ist gut, auch Hans-Werners und Sandys Tipps mit möglichst restloser Silikatentfernung durch Umkehrosmose und Harzfilter.

    Wobei ich selbst bemerkt habe, dass SiO2 im Aquarium relativ rasch verbraucht wird - wahrscheinlich durch Goldalgen :winking_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    Hi Mike,

    Hans-Werner und Christiane waren schneller :smiling_face:

    Ich glaube auch, dass es sich trotz der rundlichen Form um Prorocentrum lima (oder eine nahe verwandte Art von Dinoflagellaten) handelt. Mit dem Mikroskop konntet ihr ja bestimmt erkennen, ob sich die Wesen bewegen oder nicht. Meiner Erfahrung nach (und wie man in einschlägigen Videos sieht) tun sie das ziemlich flink.

    Ansonsten ist eh schon alles gesagt.

    Gutes Gelingen bei der Eindämmung der Massenvermehrung wünscht dir
    Linda

    Ja, danke Mike,

    gefrühstückt hab ich schon, überdies würde mir ein solcher Anblick den Appetit auch nicht verderben. Sowas haben viele von uns schon mal im eigenen Becken erlebt.

    Und du, hast du dir das Mikroskop von deinem Sohn schon ausborgen können?

    Für mich schaut das sehr nach Prorocentrum lima aus, aber der Nachweis gelingt am Besten mit entsprechender Vergrößerung.

    Falls es sich tatsächlich um diese Dinoflagellaten handelt, ist schon vorher mal was schief gegangen mit der Beckenbiologie. Nach meiner Erfahrung hilft gegen die Beläge am Substrat absaugen und gegen die freischwimmenden Geißeltierchen UVC. Die empfohlene Erhöhung der Schneckenpopulation (zur Reduktion der Detritusablagerungen) würd ich sehr behutsam durchführen, weil die Schnecken auch die Dinos aufnehmen und sich daran vergiften können.

    In den Aquarien, in denen bei mir zuletzt Prorocentrum lima verstärkt aufgetreten ist, hat sich unter anderem die vorübergehende Reduktion der Lichtstärke bewährt. Die spätere Wiederherstellung der ursprünglichen Lichtintensität muss dann halt auch vorsichtig erfolgen.

    Aber das schreib ich jetzt mal nur vorsorglich, zuerst muss feststehen, ob es sich wirklich um diese Dinoflagellaten handelt.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Robin,

    wie geht es den anderen Bewohnern des Aquariums? Das wär für mich das wesentliche Thema.

    Wenn der Belag an den Scheiben bräunlich ist und sich leicht entfernen lässt, können das auch Dinoflagellaten sein. Unterm Mikroskop sehr leicht zu identifizieren und in praktisch jedem Aquarium vorhanden. Solang sie sich nicht zu einer Massenvermehrung entschließen auch keine Bedrohung für die Beckenbiologie.

    Der (Dauer-)Einsatz von UV, Ozon und sogar von Aktivkohle hat da größere Auswirkungen, und ich setze solche Maßnahmen nur mehr in besonderen Ausnahmefällen (u.a. eben bei einer Dinoblüte) ein.

    Allein der Optik wegen würde ich derartige Eingriffe nicht vornehmen.

    Was die Wasserklarheit in den Herkunftsgebieten unserer Aquarienbewohner angeht ist die ja auch ganz unterschiedlich. Erst kürzlich wurde auch in diesem Forum ein link zu einem Riff gepostet, das im Mündungsbereich des Amazonas liegt und wo das Wasser dem entsprechend trüb ist. Das mag ein Extrembeispiel sein, aber auch z.B. in der Lembeh Strait soll das Wasser nicht kristallklar sein.

    Ich war allerdings weder da noch dort und hab auch kein Aquarium mit einer Seitenlänge von 1 Meter :winking_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Reinhard und Wolfgang,

    das Foto scheint tatsächlich nicht Bodengrund zu zeigen..

    Dessen ungeachtet halt ich meine Theorie aufrecht, nach der Feinsubstratablagerungen die Ursache sind für das Gedeihen der Algen.

    Vermutlich sind dann am Ehesten Schnecken die Mittel der Wahl, und eine Überprüfung der Strömungsverhältnisse.

    Die Schnecken essen vermutlich diese Art von Algen gar nicht, sorgen aber für saubere Substratoberflächen - gemeinsam mit einer guten Strömung, die solche Ablagerungen reduziert. Das entzieht den Algen die Wachstumsgrundlage.

    Liebe Grüße von der
    Linda
    *die Derartiges aus eigener Erfahrung kennt und trotzdem zufrieden ist mit ihren Aquarien* :smiling_face:

    Das sehe sich so wie Stefan.

    Ich nicht. Ja, Variante 2 unterschreib ich ung'schaut, aber bei einem 2 Jahre alten Becken den Bodengrund auszutauschen halt ich für übertrieben.

    Mike, vermutlich hängt es angesichts der Detritusansammlungen im Substrat mit einer Veränderung der Bakterienfauna zusammen. Ich habe schon erlebt, dass sich nach der Auflockerung des Substrats dessen Erscheinungsbild binnen weniger Tage verbessert hat, der Sand 'von selbst' wieder strahlend weiß geworden ist.

    Keine Ahnung, was im Gravel- und Substrate-Cleaner von Microbe Lift drinnen ist, aber der besitzt eine ähnliche Wirkung.

    Das Problem ist, dass die Algen Schwebeteilchen aufhalten und somit den Prozess der Nährstoffanreicherung im Boden beschleunigen. Möglich ist auch eine Verringerung der Strömung infolge des Korallenwachstums, die zu vermehrter Feinsubstratablagerung führt.

    Also: Ich würde Stefans Variante 2 - Algenesser und Bodenauflockerer einsetzen - bevorzugen und allenfalls manuell (beim Wasserwechsel) Algen und Feinablagerungen entfernen.

    Liebe Grüße
    Linda

    Kenne mich da noch nicht aus , hätte ja auch gern von Privat gekauft wen es eine gute Kultur ist .

    Hallo André,

    ich kenn den Peter Steinbauer persönlich und halte ihn für jemand, der vor allem am Wohlergehen der Tiere interessiert ist und deshalb meist auch Spezialitäten hat, die es anderswo nicht gibt oder halt zu enorm hohen Preisen. So bietet beispielsweise die Uni Göttingen über ihren kommerziellen Ableger EPSAG Algenkulturen an, die zwar bestimmt so rein sind wie nur möglich, aber für Private (die hier gleichgesetzt werden mit Unternehmen) jenseits der 100 Euro kosten.

    Den Shop unterhält Dr. Steinbauer soviel ich weiß als Nebenbeschäftigung, also ist es quasi eh 'privat'.

    Wenn ich Überschüsse an Phyto- oder Zooplankton abgebe, ist es auch nicht billiger, und 'sauber' sind z.B. meine Brachionus-Ansätze sicher nicht. Weil ich sie meist als Nebenprodukt der Copepodenzucht ausfiltere, sind immer ein paar Tisbe-, Tigriopus- oder Artemianauplien dabei.

    Ich denk, das wird bei anderen HobbyzüchterInnen nicht anders sein.

    Hundertprozentig auszuschließen ist es selbst bei professionellen Zuchtbetrieben nicht. Ist halt die Frage, was du unter einer 'guten' Kultur verstehst.

    Grüße
    Linda

    Hi ihr,

    in meinem Gorgonienbecken hatte ich auch eine Zeit lang Wurmschnecken, die sich - nach dem Studium der Berichte im Web - für meinen Geschmack beängstigend rasch vermehrt haben.

    So schlimm ist es bei mir aber dann doch nicht geworden (kA, warum), die paar, die sich fest etabliert haben, sind eine nette Bereicherung der Beckenfauna.

    Aber ganz generell: Wenn Engina mendicaria mit ihrem langen Rüssel auch Wurmschnecken auf ihrem Speiseplan stehen hat, dann würde ich diese Form der natürlichen Limitierung bevorzugen. An Korallen scheint die Hummelschnecke nicht zu gehen, und die von mir sehr geschätzen Columbellas werden genauso wie Astraea und andere größere Algenschnecken nach einer Erfahrung nicht behelligt.

    Spricht sonst was aus eurer Sicht gegen Engina?

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Thomas,

    ich verwende keine Additive wie NOPOX, hab mich jetzt aber schlau gemacht. Als Kohlenstoffquelle fördert es das Bakterienwachstum (wie man sieht), was ja grundsätzlich gut ist.

    Weil PO4 aber eh schon recht niedrig ist und die Bakterien ebenfalls Phosphor brauchen bin ich neugierig, welche Auswirkungen die Zugabe in nächster Zeit haben wird.

    Es stimmt schon: Die Korallen schauen auf den letzten Bildern nicht so toll aus. Das wird aber nicht am Nitrat liegen, wie auch schon andere User angemerkt haben.

    Ich drück dir die Daumen, dass das Biosystem bald ins Lot kommt.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Thomas,

    in deinem anderen Thread ("wieviel füttern...") schreibst du von einer ohnehin recht großen Futtermenge. Was ich dabei nicht verstehe ist, dass NO3 und PO4 in einem derartigen Missverhältnis stehen. Wie schon erwähnt ist Nitrat deutlich einfacher zu entfernen als Phosphat.

    Du schreibst allerdings weiters, dass nach dem Absterben der Caulerpa im Refugium das Bakterienwachstum zugenommen hat (der weißliche Schleim). Das wäre eine Erklärung für einen niedrigen PO4-Gehalt.

    Durch das Absterben von Korallenpolypen werden aber auch wieder Nährstoffe freigesetzt, das erschwert die Analyse.

    Bleibt also die Hoffnung, dass das Nitrat durch das verstärkte Bakterienwachstum verbraucht wird bzw. dass das Testergebnis von vornherein nicht gestimmt hat, weil Nitrit vorhanden war, der Stickstoffkreislauf also nicht richtig gelaufen ist.

    Wie du NO2 testen kannst weißt du inzwischen :), und dass sich bereits Veränderungen (Bakterienfilme) zeigen ist - für mich - auch ein Hinweis, dass das System dabei ist, sein Gleichgewicht zu finden.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Thomas,

    PO4 zuführen würd ich vorerst nicht.

    Aus deinem Eingangspost ...

    Weniger füttern

    Kann's sein, dass du zu wenig fütterst? Nitrat gelangt üblicherweise auf natürlichem Weg aus dem Wasser (Stichwort Denitrifikation), während das bei Phosphat nur über die Entfernung von Biomasse passiert (mal abgesehen von Adsorber, Wasserwechsel und Bindung als PO4-Depot im Substrat). Aus dem Grund überrascht mich der niedrige PO4-Wert, zumal du keinen PO4-Adsorber verwendest.

    Wie sieht es denn aus mit Algen bzw. Cyanobakterien? Du schreibst von einem Algenrefugium: Gedeihen die Algen dort?

    Ich würd wie schon erwähnt zunächst auch NO2 testen, um die Korrektheit des Nitrat-Testergebnisses besser einschätzen zu können, und dann allenfalls die Futtermenge erhöhen.

    Dan Ganze natürlich mit Fingerspitzengefühl und unter genauer Beobachtung, was sich im Becken ändert.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Thomas,

    für mein Gefühl ist der Phosphatwert zu niedrig. Verwendest du einen PO4-Adsorber?

    Stickstoff brauchen die Lebewesen für die Bildung von Eiweiß. Die Energie dafür liefert Phosphor.

    Bei dem Missverhältnis wird auch eine Kohlenstoffquelle nichts nützen.

    Falls der Stickstoffkreislauf deshalb ins Stocken geraten ist und Nitrit nachweisbar ist, dann stimmt möglicherweise das Testergebnis für Nitrat gar nicht. Auch das würd ich mir anschauen.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Wolfgang,

    übernimm dich halt nicht mit der Vergrößerung!

    Angesichts deiner Entscheidung für ein neuens Becken keimt in mir der Verdacht auf, dass die Aquarienbauer stellenweise selbstauflösendes Silikon verwenden, so wie die Elektrogerätehersteller einen Ablauftimer einbauen.

    Die Welt ist schlecht.

    Liebe Grüße auch an dein Krabbentier
    Linda

    Hallo Wolfgang,

    das sieht ja erschreckend aus!

    Ich versuch, mich selber zu beruhigen mit dem Argument, dass ja nicht die Wülste für die Belastbarkeit der Klebung dienen, sondern die Klebefugen. Früher wurde Aquarien ohne Wülste geklebt, und mein so gebautes Mangrovenbecken ist inzwischen mehr als 30 Jahre alt.

    Was wirst du tun?

    Liebe Grüße
    Linda

    PS: Meine Katze ist eine eifrige Silikonfugenentfernerin. Für die Dichtfugen der Arbeitsplatten in der damals neuen Küche hat sie nur 2 Nächte gebraucht, momentan arbeitet sie im Badezimmer. In einem Aquarium hab ich sie - bis jetzt - noch nicht erwischt.

    Hallo Mike,

    Peters Tipp möchte ich noch hinzufügen, dass ich mit einem Teil der überdüngten Algensuppe ein Backup anlegen würde, das ich mit frisch angesetztem Meerwasser ebenfalls verdünnen würde, bis der Nährstoffgehalt passt.

    Wenn du dich nicht verschrieben hast und wirklich Nitrit nachweisbar ist, dann bin ich skeptisch, dass die Kultur zu retten ist. Aber versuchen würd ich's natürlich trotzdem.

    Liebe Grüße
    Linda

    Strömungspumpen verhanden 2 Stück ,siehe Bild oben.

    Ups, die hab ich nicht bemerkt. Hätt das Bild gleich in groß anschauen sollen :smiling_face:

    Hallo Martin,

    wo befindet sich denn der Mulm hauptsächlich? Auf den Steinen selber oder zwischen den Platten, die im Vordergrund aufgeschlichtet sind?

    Die würd ich übrigens als eine der ersten Maßnahmen entfernen. Wenn sie deshalb dort liegen, weil die linke Strömungspumpe schräg gegen die Frontscheibe ausgerichtet ist und den Sand verbläst, würd ich die weiter vorne platzieren und den Strahl seitlich gegen das Riff führen.

    In meinem kleinen Wohnzimmerriff bläst eine kräftige Strömungspumpe an der Rückseite in den Riffaufbau, und das Wasser sucht sich dann seinen Weg zwischen den Steinen nach vorne. Das Feinsubstrat sammelt sich damit an der Frontscheibe, wo es beim Wasserwechsel leicht abgesaugt werden kann. Eine zweite Strömungspumpe schafft Bewegung im mittleren und oberen Bereich des Aquariums.

    Aber vielleicht findest du ja jemand in deiner Nähe, der dir mit Rat und Tat zur Seite steht.

    Liebe Grüße
    Linda

    Lebendsteine ca. 25-30 kg , Mulm drauf der nur schwer abzusaugen ist. Raus damit?????

    Hallo Martin,

    ist das Aquarium auch mit Strömungspumpen ausgestattet? Darüber hab ich nichts gelesen, aber eine ordentliche Strömung (auch hinter dem Riffaufbau) ist in der Regel ein Garant für saubere Steine.

    Das würd ich zunächst mal einrichten. Möglicherweise wirst du schlussendlich um einen Austausch der Steine nicht umhinkommen, nur halt ich's für sinnvoll, zunächst kleinere Maßnahmen zu setzen und mit Geduld an die Sache heranzugehen. Binnen zwei Wochen sollte das Becken 'gesünder' ausschauen. Dass die Fische gesund sind, tut in dieser Beziehung nichts zu Sache.

    Vermutlich ist die Nährstoffansammlung auch eine Folge des (Über-)Besatzes. Die Fische müssen ja ausreichend mit Futter versorgt werden, und das verkraftet das System nicht. Eine möglichst rasche Abgabe der Großen ist bestimmt hilfreich für die Sanierung des Aquariums.

    Gutes Gelingen wünscht dir
    Linda

    Hallo Community,

    ich weigere mich ja, von einer Plage zu schreiben, deshalb suche ich die Möglichkeit zur Eindämmung der Massenvermehrung der Korallenanemonen in meinem Gorgonienbecken hier im allgemeinen Wirbellosenforum.

    Meine Recherche im Web hat ergeben, dass sich die kleine Gehäuseschnecke Philippia lutea von Corynactis-Arten ernährt.

    Fundorte werden angegeben vor Neuseeland und Australien.

    Hat jemand einen Tipp, welcher Importeur aus den genannten Ländern Korallenanemonen bezieht? Eventuell gelangt P. lutea gelegentlich auf diesem Weg nach Europa. Die offizielle Ausfuhr von Schnecken aus Australien ist angeblich nicht möglich.

    Die Suche in Österreich ist seit Mitte Dezember 2016 erfolglos geblieben.

    Liebe Grüße
    Linda