Hallo Specki,
dein Wandaquarium hab ich schon bewundert, als du hier den link gepostet hast.
Meins soll das Zuhause werden für indonesische Neongrundeln
Liebe Grüße
Linda
Hallo Specki,
dein Wandaquarium hab ich schon bewundert, als du hier den link gepostet hast.
Meins soll das Zuhause werden für indonesische Neongrundeln
Liebe Grüße
Linda
Hallo Mike,
so schaut mein Wandaquarium aus.
Ich bin grad mit der Einrichtung fertig geworden und musste es natürlich gleich fotografieren ![]()
Is net ganz so stylish wie dein Unterschrank ![]()
Liebe Grüße
Linda
Hi Mike,
was heißt 'gefällt' - ich bin sprachlos.
Einzig die Zehen tun mir schon weh beim Anschauen der spitzen Kanten ![]()
Aber die Umsetzung ist genial.
Liebe Grüße
Linda
Na, da bin ich gespannt. Umbauen erscheint mir viel schwieriger als was Neues zu basteln.
Neugierig auf das Ergebnis ![]()
Linda
Hallo Jannes,
danke für deine beruhigende Antwort!
Nachdem ich die Fotos hochgeladen hatte, sind mir ohnedies auch selber Zweifel gekommen an meiner Vermutung, dass es sich um Laonice handeln könnte. Die Gattung Gyptis schien mir eher zutreffend.
Aber egal, wenn die Würmer möglicherweise schon ausgewachsen sind, dann hab ich keine große Sorge, dass sie den Pferdchen was tun könnten. Tatsächlich hab ich größere Exemplare als die auf den Fotos bisher nicht entdeckt.
Das Nahrungsangebot ist tatsächlich groß in der Koppel, und wenn die Würmer außer Detritus auch Kleinzeug essen, sind sie nicht nur Nahrungskonkurrenten der Pferdchen, sondern auch der Hydroiden. Das ist, wie man bei uns in Wien sagt, g'hupft wie g'hatscht.
Vielleicht werden die Medusen deshalb weniger ![]()
Liebe Grüße
Linda
PS/Edit: Hab jetzt gleich ein bissl gegoogelt nach Sylliden - das scheint ein Treffer ins Schwarze zu sein! Ich bin froh, dass ich diese interessanten Bewohner im Aquarium hab. Wusst ich doch, warum ich meine Frage nicht im Plagegeister-Forum gestellt hab ![]()
Hallo Mike,
diesen schönen Unterschrank willst du zersägen? ![]()
Nein, den heb gut auf für ein passendes Becken, und bau einen neuen für das lange Aquarium! *smile*
Liebe Grüße
Linda
Hallo Mike,
es ist kurios, aber ich bin grad eben bei der Realisierung eines nahezu identen Vorhabens (Becken 150x30x30, an der Wand aufgehängt), und wie du hab ich mir natürlich ordentlich Gedanken gemacht, wie das Ganze so konstruiert werden kann, dass es auch oben bleibt. Die Möglichkeit zur Abstützung mit Standfüßen hab ich aus Platzgründen nicht.
In meinem Fall ist die Wand allerdings die Außenmauer zur Nachbarstiege, mit mindestens 25 cm Stärke.
Deshalb haben die Ringschrauben 8x100, an denen ich 2 Stahlseile für die Tragkonstruktion befestigt habe, genug Halt gefunden.
Basis meines Projekts ist ein Wandregal mit 5 doppelreihigen Hängeschienen und einer 20 mm-Siebdruckplatte. Gestützt wird das Ganze an der Vorderkante der Platte durch ein Eisen-Formrohr, das von den erwähnten Stahlseilen gehalten wird.
Einen einwöchigen Belastungstest mit 8 Beeteinfassungssteinen (d.s. 180 kg) hat das Ding überstanden.
Die Dokumentation des Projekts mit ein paar Fotos gibt's im Biotopforum. (Um die Fotos sehen zu können ist wie üblich eine Anmeldung erforderlich.)
In diesem Thread hat's auch Feedback gegeben mit Erfahrungsberichten, bei denen Aquarien ähnlicher Größe ausschließlich mit Schwerlastkonsolen an der Wand befestigt wurden. Meines Wissens war das aber Betonmauerwerk, und das macht schon einen Unterschied im Vergleich zu einer Zwischenwand aus 10 cm Hohlziegel. Allerdings: Mit 4 oder 5 Konsolen würd ich's trotzdem probieren und halt zur Sicherheit einen Belastungstest einplanen. Wenn die Mauer nicht gleich umfällt, wird sie das wahrscheinlich auch die nächsten 50 Jahre nicht tun.
Alles Gute für dein Projekt wünscht dir - mitfühlend -
Linda
Das 3. Foto hat sich beim Editieren nicht mehr hochladen lassen ...
Die Asterina und das sonstige Kleinzeug zeigen ganz gut die geringe Größe meiner borstigen Gäste.
lg
Linda
Hallo nochmals,
anbei drei Fotos von einer der Wurmansammlungen an den Scheiben.
Ich hoff, man kann die Tiere ausreichend gut für eine Bestimmung erkennen.
Liebe Grüße
Linda
Hallo Forengemeinde,
über ein Jahr lang hab ich geglaubt, dass ich mein Zwergseepferdchenaquarium frei von Borstenwürmern und anderen potenziellen Freßfeinden für die neugeborenen Fohlen halten könnte. So sehr mir die naturnahe Seepferdchenhaltung gefällt: Diese Vorstellung hab ich mittlererweile verworfen.
An die Hydroidpolypen hab ich mich gewöhnt, genauso wie an das wöchentliche Absaugen der Medusen. Diese kleine Art scheint auch nicht wirklich eine Gefahr zu sein, außer eben lästig wegen ihrer hohen Vermehrungsrate.
Vor ein paar Wochen hab ich dann kleine weiße Würmchen an den Scheiben entdeckt, die sich ebenfalls stark vermehrt haben. Vermutlich hab ich sie mit Höheren Algen eingeschleppt oder mit Schnecken. Bei näherer Betrachtung erscheinen die etwa 1 cm langen Wesen wie Borstenwürmer, allerdings habe ich sie auch schon schwimmend gesehen, vornehmlich abends. Die Fortbewegung ist dann schlängelnd, und sie können eine beachtliche Geschwindigkeit entwickeln.
Wie erwähnt hab ich sie recht zahlreich im Becken, und sie sind natürlich auch auf dem Boden und an der Deko zu finden. Größere Exemplare habe ich noch nicht entdeckt, und ich glaube auch nicht, dass sie den Pferdchen gefährlich werden können.
Sie scheinen Aufwuchs abzuweiden, an den Scheiben findet man sie häufig zu mehreren in Algenpolstern, in denen sich Detritus fängt. Für die Beckenbiologie dürften sie sogar nützlich sein.
Nach einer intensiveren Suche im Internet glaub ich, dass es sich um Vertreter der Gattung Laonice handelt. Die Tiere sehen dem letzten Foto auf dieser Seite sehr ähnlich. Ein weiterer link dazu: http://www.marinespecies.org/aphia.php?p=taxdetails&id=131127
Ich würd gern wissen, ob jemand hier Erfahrungen hat mit solchen Gästen. Mit der Suchfunktion hab ich nix gefunden.
Liebe Grüße
Linda
PS: Ein Foto von heute Früh folgt demnächst.
ZitatOriginal von Wolfgang S
... Fadenalgen entferne ich händisch, meine Percnon und die Einsiedler sowie die Seeigel freuen sich im wahrsten Sinne des Wortes tierisch darüber.
Möglicherweise liegt's bei meiner Moinawanne auf der Fensterbank daran, dass sie derart stark der Sonne ausgesetzt ist und doch recht eutroph gehalten ist: Die händische Entfernung der Fadenalgen war zuletzt zu einer Sisyphusarbeit geworden. Ich hab die Fadenalgen zwar auch an meine afrikanischen Brackwassereinsiedler verfüttert, aber wenn es mal so viele sind, dass man sie an einem Stäbchen aufwickeln kann (vorher weiß ich nicht, wie man sie entfernen kann ?(), dann vermehren sie sich explosionsartig. Ich denk jetzt schon dran, ein paar Mittelmeereinsiedler direkt in die Zuchtwanne einzusetzen, nach dem Motto 'Wehret den Anfängen'.
In den kleinen Indoor-Boxen hab ich weniger mit den Fadenalgen zu kämpfen als mit Grünalgen, die sich an den Gefäßwänden ansiedeln. Auch die entziehen den Schwebealgen die Nährstoffe, und ich merk, dass die Vermehrungsrate des Zooplanktons dann zurückgeht. Deshalb halt ich da einen gelegentlichen Neuansatz für das geringere Übel.
In den jeweils 100 Liter fassenden Boxen im Garten hab ich nicht die Möglichkeit, täglich zu füttern. Der Nährstoffeintrag erfolgt da hauptsächlich durch Anfluginsekten und Laub. Die Vermehrungsrate der Moinas ist zwar etwas geringer, dafür hab ich bisher noch keine Fadenalgen entdeckt. Ein Grund könnte vielleicht auch sein, dass die Boxen nur stundenweise direktes Sonnenlicht bekommen.
Alles in allem glaub ich auch, dass große im Freiland aufgestellte Zuchtbehälter die wenigste Arbeit machen und vergleichbar gute Erträge bringen, und das unterschreib ich ebenfalls:
ZitatDarum verwende ich bei Fragen nach der Futtertierzucht immer Worte wie "sehr sparsam", "äußerst zurückhaltend" oder "ganz wenig".
Das gilt für fast alles, was man zugibt.
Liebe Grüße
Linda
Hallo Stefan,
solange die Schwebealgen gedeihen, ist die Wasserqualität kein Grund für einen Wasserwechsel. Ich hab allerdings die Erfahrung gemacht, dass sich meist recht bald auch Fadenalgen entwickeln, und die mögen Artemien genauso wenig wie meine Wasserflöhe.
Dann setz ich die Kulturen neu an, in mit Chlorreiniger ausgewaschenen Boxen und mit dem Abwasser aus meinem Seepferdchenbecken. Das ist sehr sauber, und weil ich es mittels Schwammfilteraufsatz absaug, kommen auch keine unerwünschten Gäste in die Zuchtbehälter.
Zum Animpfen nehm ich eine Messerspitze eines Präparats mit probiotischen Bakterien. Damit hab ich in den vergangenen Monaten gute Erfahrungen gemacht.
Womit hat Wolfgang seinen Tipp begründet, das Wasser für das Zooplankton frisch anzusetzen?
Liebe Grüße
Linda
PS: Anbei ein Foto von meinem Moina-Wanndl auf der Fensterbank. Es hat den ganzen Vormittag Sonne, und wenn die Wetterfrösche im Radio sagen, dass es im Schatten über 30° bekommen soll, deck ich's mit diesen wunderbaren Jalousien ab. 40° bekommt das Wasser trotzdem, aber die Moinas stecken das dann prima weg. Bei Artemien wird's. schätz ich, nicht anders sein.
ZitatOriginal von Benjaminb
... aber von "Artemien auf der Terrasse" zu "welche Zusammensetzung haben die Exkremente welcher Tiere" ist schon ein nicht zwingender Verlauf
Na ja, Benjamin, im Zusammenhang mit der Fütterung des Zooplanktons find ich den Ausflug sogar wichtig. Grad bei Outdoor-Kulturen, wo das Wasser ja doch nicht so häufig gewechselt wird, halt ich die Herstellung eines biologischen Gleichgewichts für ganz wesentlich, und die Filtrierer essen nun mal Schwebealgen. Das, was im Kulturgefäß quasi von selber entsteht, wenn ich darauf schau, reduziert die Notwendigkeit der zusätzlichen Fütterung und senkt das Risiko eines Sauerstoffdefizits.
Liebe Grüße
Linda
*die ihrer 'Meerwasser'karriere mit der Copepodenzucht begonnen hat =)*
Hi Benjamin,
Artemien hab ich nur in den Indoor-Kulturen, im Garten gibt's bei mir nur Tiggerpods und Moina salina. Bei beiden ersetz ich das verdunstete Wasser (im Sommer 1x pro Woche ca. 10%, je nach Witterung) recht zügig mit der Gießkanne. Bisher ist mir nicht aufgefallen, dass das den Tieren was ausmacht.
Ich nehm an, dass es bei Artemia salina nicht anders ist. Bei den Idoor-Boxen ist die Verdunstung zwar nicht ganz so stark, ich füll aber ebenfalls mit der Gießkanne nach und wirbel dabei absichtlich den Mulm auf, damit Sauerstoff auch in die unteren Bereiche der Mulmschicht kommt sich kein Schwefelwasserstoff bildet.
Bei den doch recht kleinen Zuchtgefäßen mit 5 Liter passiert das sonst nämlich leicht, aber ohne Mulmschicht ist die Futterzucht nicht so ergiebig.
Liebe Grüße
Linda
Hi Lars,
dein 'nutzloses'
Wissen hab ich auch auf Wikipedia gefunden. Der Stickstoff im Harnstoff von Säugetieren soll angeblich leichter aufzuschließen sein (oder so ähnlich) als der der in der Harnsäure von Vögeln und Reptilien.
Irgendwie wundert's mich deshalb, dass Guano als Dünger so hoch gepriesen wird. Aber der Vergleich von Reptilienexkrementen mit denen von Vögeln ist nicht wirklich überraschend, sind diese Klassen entwicklungsgeschichlich ja nicht weit von einander entfernt.
Um wieder auf das Thema dieses Threads zurückzukommen: Ich glaub schon, dass es Sinn macht, die Fütterung von Algen essendem Zooplankton indirekt über die Zugabe geeigneter Düngemittel zu optimieren. Wenn das Algenwachstum - so wie Wolfgang schreibt - auch ohne Dünger, nur durch den Stickstoffkreislauf funktioniert, ist das natürlich ujmso besser. Ich glaub aber, dass das nur in wirklich großen Behältnissen funktioniert, die auch ein entsprechendes Bakterienmilieu aufweisen müssen.
In frisch angesetzten Zooplanktonkulturen wird das, glaub ich, nicht so einfach sein.
Liebe Grüße
Linda
ZitatOriginal von Stefan_Servus
Flamingos sind doof die bleichen so schnell aus bei falscher Fütterung.
Na, wenn du sie mit Artemien fütterst, bleiben sie immer schön rosa ![]()
lg
Linda
PS Poltergeist.: Hab ganz vergessen zu schreiben ... in meine Copepodenwanndln geb ich immer die Würzerln meiner freilebenden Taggeckos. Wirkt genauso gut wie Vogelsch...e.
Also doch auch Feststoffdüngung ![]()
Geh, Wolfgang, sei doch nicht so destruktiv!
Mein Phyto wird nicht gelb, sondern tiefgrün, und Feststoffdüngung ist - derzeit
- noch kein Thema.
Ich hab's ja selber nicht geglaubt, und die Methode mit den lebendgebärenden Zahnkarpfen als Stickstofflieferanten (das war der eigentliche Schwerpunkt bei dem Forenthread) funktioniert mit meinen Guppies nicht ganz so toll, weil die Schwebealgen immer wieder durch andere Algen verdrängt werden.
Aber bei der Nannochloropsis geht das wirklich prima, und auch bei den Moinas. Sogar beim Nachwuchs der GGvJ wirkt es Wunder, weil die ganze Nahrungskette davon lebt. Bei den Zooplanktonkulturen möcht ich den künstlichen Phytodünger nicht direkt einsetzen.
Und ihr Männer habt es sogar noch ein bissl einfacher, das wertvolle Zeug aufzufangen ![]()
![]()
Linda
ZitatAlles anzeigenOriginal von nasszelle
Hallo,ich hab mal wieder ne Frage:
meine Artemien sind inzwischen alle ausgewachsen und schwimmen manchmal auch als Doppeldecker ihre Bahnen.
Das schön grün veralgte Wasser wird inzwischen immer "sauberer"!
Ich gehe davon aus, das die Artemien nun quasi alles wegfressen, was algig istLeider habe ich nicht so viel Phyto, um auch noch die Artemien damit durchzufüttern.
Reicht es, wenn ich täglich ein wenig Hefe reingebe?
Kann man auch andere Sachen füttern, z.B. UltraminF?
Oder kann ich getrocknete Algen geben?mfg Michael
Hallo Michael,
was bei Wasserflöhen funktioniert, hat bestimmt auch bei Freiland-Artemien Erfolg ...
Den Tipp hab ich aus einem Beitrag hier im Forum.
Nannochloropsis salina gedeiht mit 1 ml dieses Düngers auf 5 Liter alle 3 Tage in Plastikboxen auf der Fensterbank ganz hervorragend, und bei meinen Salzwasserflöhen wend ich's direkt im Zuchtbehälter an (Edit: Hier allerdings nur 0,6 ml auf 5 Liter Wasser jeden 3. Tag.). Natürlich kriegen die Moina auch anderes Futter, aber die Harnmethode ist im Gegensatz zu Hefe grad bei hohen Temperaturen risikokoarm, weil da - normalerweise - kein Eiweiß mehr enthalten ist, das beim Abbau im Wege der Nitrifikation Sauerstoff verbraucht.
Es klingt vielleicht etwas strange (war anfangs auch für mich so), aber wenn ich an Politiker denke, die bei der Einweihung von Kläranlagen das Endprodukt trinken, denk ich mir: Halb so schlimm ![]()
Liebe Grüße
Linda
Hallo Zwergseepferdchenfreunde!
Der letzte Beitrag ist schon wieder mehr als 6 Wochen her, also hab ich mir gedacht, es wär Zeit für ein Update.
Bei mir gibt's allerdings nix wirklich Neues zu berichten. Das Becken läuft jetzt schon seit längerem stabil. Cyanos sind keine zu sehen. Die Hydroidmedusenpopulation ist etwas zurückgegangen, es reicht eine Absaugaktion 1x pro Woche beim Wasserwechsel.
Die Ponies haben jetzt wenigstens wieder Lust auf Nachwuchs bekommen. Nach wie vor aber lass ich nur die fitesten aufkommen, damit's nicht zu viele werden und das Lebendfutter knapp wird. In der Hinsicht bin ich froh, jetzt auch über eine gut gehende Moina salina-Zucht zu verfügen.
Eine Volkszählung ist wegen des Algendickichts nicht möglich, in der Regel seh ich mit ein bissl Übung tagsüber 15-20 Tiere auf einen Streich.
Die H. zosterae-Nachzuchten im Wiener Haus des Meeres haben auch schon Nachwuchs, damit ist der Bestand einer Zuchtgruppe in Österreich gut abgesichert.
Mit den Worten von dessen stellvertretendem Direktor und Kurator für Meeresaquaristik, Dr. Daniel Abed Navandi: "Wir retten die Welt" (zumindest die Seepferdchen aus dem Golf von Mexiko :()
grüßt euch herzlich
Linda
Hi Evie,
ich glaub, dass es nicht notwendigerweise eines hohen Silikatwerts bedarf, es reicht, wenn's ein bissl ist. Außerdem geh ich davon aus, dass der Verbrauch der Kieselagen den Silikatwert senkt. Aber wie gesagt: Ich hab nichts getan, und das Turbellarien-'Problem' hat sich trotzdem in Wohlgefallen aufgelöst. Es dauert halt ein bissl, bis sich das Gleichgewicht einstellt.
Wie du komm ich von der Süßwasserecke, und da geht das alles doch etwas rascher. Die wechselweisen Abhängigkeiten sind nach meinem Dafürhalten im Salzigen komplexer.
Wie schon erwähnt hab ich in einem meiner Aquarien zwei Lysmata boggessi, die haben sich als wenig anspruchsvoll erwiesen und putzen wirklich alles weg. Nicht nur Glasrosen (dafür hatte ich sie eingesetzt), sondern alles Kleinzeug, dessen sie habhaft werden können. Mir ist das manchmal direkt schon ein bissl zuviel. Aber wenn du ohnehin vergrößern willst (nach deinem Bericht versteh ich das vollkommen), sind sie vielleicht ein heißer Tipp. An Korallen gehen sie - glaub ich - ja nicht.
Vielleicht kommen eh noch andere Posts zu dem Thema, ich mein jedenfalls, dass die Turbellarien kein Grund sind, sich allzu große Sorgen zu machen.
Liebe Grüße
Linda
Hallo Evie,
vorweg: Ich bin keine richtige Meerwasserexpertin, meine Antwort entspricht deshalb auch nur ganz persönlichen Erfahrungen mit so genannten Plagegeistern in kleinen Aquarien und ist nicht qualifiziert in dem Sinn als ich eine gesicherte Begründung für die Entwicklung hätte.
Tatsache ist, dass ich in allen meinen Brack- und Seewasseraquarien (12 bis 112 Liter) Turbellarien habe und sich die anfangs zum Teil explosionsartig vermehrt haben. Es sind die von der rotbraunen Sorte. Mittlererweile sind sie in einem Becken nahezu völlig verschwunden, in den anderen sind die Populationen auf ein Maß zurückgegangen, das ich als sehr angenehm - als Zeichen eines Gleichgewichts mit einer Vielfalt an Organismen - empfinde.
Möglicherweise haben in dem einen Becken die Putzergarnelen mit dem Verschwinden zu tun, ansonsten glaub ich, dass den Strudelwürmern einfach die Nahrungsgrundlage für die Massenvermehrung fehlt, nachdem die Kieselalgen infolge der Etablierung höherer Algen zurückgezogen haben. Und das, obwohl ich nicht mit Osmosewasser arbeite, sondern mit dem aus der Leitung. (Zugegeben: Das enthält bei mir nur wenig Silikat.)
Ich bin ganz grundsätzlich keine Freundin von radikalen Maßnahmen und hab mit dieser Einstellung bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht. Plagegeister gehen oft von selber zurück, wenn das Nahrungsangebot weniger wird, oder es finden sich Fressfeinde, die die Anzahl in Grenzen halten.
Lediglich für Hydroidmedusen habe ich noch nichts Entsprechendes gefunden, die saug ich einmal pro Woche ab. Das ist aber auch schon die radikalste Maßnahme. Gift oder auch nur eine Süßwasserbehandlung von Lebendgestein scheint potenziell mehr Schaden anzurichten als ich mir von der gewünschten positiven Wirkung versprech.
Zum Abschluß die Frage, die sicher ganz wesentlich ist: Wie lang steht denn dein Strudelwurm-Aquarium schon?
Liebe Grüße
Linda
Hallo Carina,
so groß ist das Futterproblem ja ohnehin nicht. Ich hab schon oft gehört, dass die ausschließliche Fütterung von Seepferdchen mit Artemianauplien zu Problemen führt. Dem gegenüber schreibt Alisa Wagner Abbott in ihrer Fibel, dass H. zosterae auch auf Dauer damit ernährt werden können.
Meine Beobachtung geht ja auch in diese Richtung. Du hast mir mal geschrieben, dass du die frisch geschlüpften 430µ-Artemien sogar an neugeborene Fohlen verfütterst, und die das verdauen können. Das macht die Sache noch ein bissl einfacher.
Nix desto trotz bleibt als 'Futterproblem', dass die Pferdchen keine längeren Futterpausen vertragen. Und da hab ich mit Copepoden einfach bessere Erfahrungen gemacht als mit den Artemien, weil sie im Aquarium länger leben als die Salinenkrebse.
Bei den Pferdchen selber hab ich in dieser Hinsicht keine Präferenzen festgestellt, sie essen die Artemien genauso gern wie die Cops. Lediglich Tiggerpods und Moina salina scheinen für sie besondere Leckerbissen zu sein.
Da geht's dann halt darum, den Tieren Abwechslung zu bieten. Aber du hast schon Recht: Groß angelegte Lebendfutterzuchten sind nicht unbedingt die Voraussetzung für die erfolgreiche Haltung der Pferdchen.
Ich find den Erfahrungsaustausch hier prima ![]()
Liebe Grüße
Linda
Hallo Benjamin,
mir fehlt der Vergleich mit den größeren Arten, aber nach einem Jahr Erfahrung mit den Zwergen möcht ich sagen, dass sie nicht besonders schwierig zu halten sind. Im Gegenteil, ich hab den Eindruck, dass sie ausgesprochen widerstandsfähig sind gegenüber Schwankungen des Salzgehalts und der Temperatur. Aber das ist ja nicht wirklich eine Überraschung, wenn man an ihren natürlichen Lebensraum denkt.
Ich glaub, das größte Problem ist die immer wieder beschworene permanent hohe Futterdichte, die zwangsläufig zu hoher Wasserbelastung führt. Nach meiner Erfahrung wird die hohe Futterdichte zu Unrecht gefordert, die Pferdchen verhungern nicht, wenn sie sich ein paar Zentimeter bewegen müssen.
100 Pferdchen in einem 54 Liter-Aquarium sind ganz einfach zuviele, aber das kommt schnell zusammen, wenn man ein paar Würfe ausfallfrei groß bekommt. Hohe Nitratwerte und vor allem eine hohe Keimdichte mögen sie nicht. Unter diesem Umständen ist ein halbwegs funktionierendes biologisches Gleichgewicht nicht mehr möglich und häufige großzügige Wasserwechsel unabdingbar. Das bringt die Zostera-Pferdchen offenbar in den Ruf, schwer haltbar zu sein.
In dem Zusammenhang freu ich mich, dass meine Koppel nach Monaten weitestgehend frei ist von Cyanobakterien und die dichte Bepflanzung dafür sorgt, das weder NO3 noch PO4 nachweisbar sind. So macht das Pferdchenbecken nicht mehr Arbeit als ein durchschnittliches Süßwasseraquarium.
Wenn du für die Copepodenzucht 5 Becken mit je 54 Liter zur Verfügung hast, ist das natürlich eine prima Sache. Für mich sind die angereicherten Artemianauplien als Hauptfutter eine Beruhigung, weil anderes Lebendfutter vor allem im Winter rar ist. Meine 8 Fünfliterboxen mit den Cops reichen da grad mal für die Versorgung der 6 Jungpferde in der Faunabox, und auch die bekommen zusätzlich noch ein paar Artemien. Die Indoor-Futterzucht ist nach meiner Erfahrung mühsam und im Vergleich zu Freilandzuchten wenig ertragreich. Oft geht's halt nicht anders.
Und genau das ist glaub ich der Grund, warum die Nachfrage nach den Zwergseepferdchen nicht so groß ist, obwohl sie entzückend sind und wenig Platz benötigen. Selbst die permanente Anzucht der Artemianauplien und deren Anreicherung mit Selco ist für viele Aquarianer zuviel Aufwand, und weil die Pferdchen doch mehr oder weniger ständig was zu essen brauchen, ist eine Abwesenheitsvertretung mehr gefordert als bei Fischen, die auch mal eine Woche ohne Futter auskommen. Aber das wird ja wohl auf andere Röhrenmäuler ebenfalls zutreffen.
Aber es gibt ja auch Nicht-Durchschnitts-Aquarianer. Wenn du dich also für die Zostera-Pferdchen erwärmen kannst, freu ich mich und sag: Willkommen im Club! ![]()
Liebe Grüße
Linda
Hallo Peter,
deine Erfahrung ist offenbar ganz anders als meine ![]()
Mit einer Einschränkung: Im 'großen' Becken kommen von jedem Wurf höchstens 2 Fohlen hoch. Das schreib ich ganz einfach dem fehlenden Angebot an kleinen Copepoden zu. Die werden zwar - glaub ich - von den Medusen gar nicht gegessen (ich hab das zumindest noch nie beobachtet), aber die größeren Pferdchen sind eine übermächtige Konkurrenz und bekommen zusätzlich auch noch größeres Futter, das die Kleinen noch nicht überwältigen können.
Aber mir ist das eh Recht. So groß ist die Nachfrage nicht, außerdem ist es gut für die Selektion, wenn nur die fitesten durchkommen.
Nochmals zurück zu den Medusen: Von denen hab ich noch immer sehr viele (leider noch immer keinen zosteraefohlenverträglichen Fressfeind gefunden), aber ich saug sie jetzt nur mehr einmal pro Woche ab und verfüttere die Quallen an meine zwei Lysmata boggessi, Die freuen sich die Haxn aus und haben für gut 3 Tage Essenvorrat.
Das einzige Problem, das ich in meinem Pferdedschungel hab, ist das langsame Zuwachsen mit Caulerpa serrulata. Da wird demnächst eine Auslichtaktion fällig, und ein bissl fürcht ich mich vor der Störung des mühsam aufgebauten Gleichgewichts.
Aber derzeit seh ich von meinen Pferdchen in der 'großen' Koppel tagsüber höchstens 15 auf einmal, weil das Gestrüpp so dicht ist. In der Nacht versammeln sie sich auf ihren Schlafpflanzen und der Gorgonie, da sieht man, dass es doch wesentlich mehr sind.
6 neugeborene Fohlen hab ich im Jänner separiert und zieh sie in einer 10 Liter-Faunabox auf, auch eher nackig (ohne Bodengrund), nur mit Caulerpa serrulata bepflanzt und mit einem Schaumstoff-Lufthebefilter ausgestattet. So wie bei dir funktioniert's da ohne Ausfälle, obwohl ich auch in diesem Becken nur 1x pro Woche 50% Wasser wechsle. Aber die Werte sind gut und die Pferdchen kommen da mit nur einer Mahlzeit pro Tag (Copepoden und ein paar Artemianauplien) aus.
So, das war mein aktueller Beitrag. Ich freu mich jedenfalls, dass du nicht aufgegeben und offenbar wieder Freude hast an den Zwergen. Man sieht halt gut, dass ganz verschiedene Wege nach Rom führen.
Liebe Grüße
Linda
Hallo Sebastian,
die Beobachtung, dass Lysmata boggessi nicht alle Glasrosen restlos aufessen, hab ich in meinem Miniriff auch gemacht. Aber grad das find ich prima. Die kleinen Anemonen sind ja sogar recht hübsch, und solang sie nicht überhand nehmen, hab ich sie gern im Aquarium.
Seit die Garnelen in dem Becken sind, ist jedenfalls Schluss mit der Massenvermehrung. Vor deren Einzug hatte ich mehr als hundert Glasroserln in allen Größen, und alle Versuche, sie mit Kalziumhydroxid oder mit Salzsäure zu entfernen, hatten nix gefruchtet. Die Boggessis haben in den ersten Wochen ganz ordentlich aufgeräumt.
Liebe Grüße
Linda
Hallo Sebastian,
Benjamin hat dir ohnehin schon sehr ausführlich geantwortet. Den speziellen Dünger für die meisten marinen Schwebealgen Guillard/F2 bekommst du möglicherweise auch im stationären Fachhandel, auf jeden Fall aber hier bei einigen Forenhändlern bzw. Forenmitgliedern.
Einen Ausströmerstein würd ich nicht verwenden, es reicht, wenn die Algen durch die Luftblasen, die direkt aus dem Schlauch kommen, in Bewegung gehalten werden. Nannochloropsis salina braucht nicht mal das.
Demnächst gutes Gelingen bei der Phytoplanktonzucht wünscht dir
Linda
PS/Edit - Da haben Wolfgang und ich fast zeitgleich geantwortet ![]()
Nach meiner Erfahrung bilden sich grüne Schwebealgen auch im Salzwasser 'von allein'. Leider auch Algenarten, die sich an den Wänden des Behälters festsetzen und den Schwebealgen mit der Zeit den Dünger abgraben. Nach der Ernte ein neuer Ansatz in einer gereinigten (und vor allem von Zooplankton wie Brachionus-Rädertierchen freien) Flasche oder Box ist deshalb auf jeden Fall zu empfehlen.
ZitatOriginal von Wolfgang_Suchy
Caulerpa sertularoides, hat Linda jetzt bekommen, hoffe da gibt es mal einen Ableger für uns
In ungefähr 3 1/2 Stunden ... ok? ![]()
Sabine: Ich hab die Bepflanzung in der Zwergenkoppel auf Caulerpa serrulata als Hauptbotanik umgestellt. Die wächst einfach am Besten. Sie ist zwar nicht grasartig, bildet aber hübsche dichte Rasen. Und vor allem: Bei ihr hab ich erst einmal ein Caulerpasterben erlebt.
Liebe Grüße
Linda
Nein, Micha, warum?
30 g Salz auf 1 kg Wasser.
Ich weiß schon, dass die Salinität jetzt üblicherweise in psu angegeben wird. Aber mit der Küchenwaage tu ich mir leichter.
Liebe Grüße
Linda
Hallo Sabine,
vor nicht ganz einem Jahr hab ich einen Ableger Thalassia hemprichii bekommen für mein Zwergseepferdchenbecken. Ein Mitglied des Riffaquaristikorums hat damals eine Sammelbestellung aus Deutschland organisiert. Ich glaub, es war ein Inserat auf http://www.aqua-markt.de.
Trotz einer massiven Cyanobakterieninvasion, die ich über Monate hindurch nicht losgeworden bin, hat die Thalassia keinen Schaden genommen, und hat vor ein paar Wochen den ersten Ableger gebildet.
Im Vergleich dazu hat ein Seegras, das ich aus Kroatien bekommen hatte (vermutlich Zostera noltii), nur ein paar Monate gehalten. Besser gesagt: Es ist in dieser Zeit langsam gestorben.
Thalassia hemprichii scheint also eine leicht haltbare Art zu sein.
Die Bedingungen, unter denen sie bei mir gedeiht:
Bodensubstrat feiner Quarzsand (Putzsand aus dem Baumarkt), Körnung 0,1 - 0,5 mm, Stärke etwa 8 cm
stellenweise eine dünne Schicht verrotteter Bodenmulm
Salinität 3%
Temperatur 18 - 28°
Das Wasser ist Wiener Leitungswasser, als Salz verwend ich Instant Ocean (also eine Billigversion, bei der g'standene Riffaquarianer üblicherweise die Nase rümpfen :-)).
Im Web hab ich einen Bericht gefunden, in dem die Rede davon ist, dass verschiedene Seegräser im selben Biotop an verschiedenen Stellen gedeihen. Daraus wird geschlossen, dass eine Art den Boden für die andere aufbereitet. Muss nachschauen in meinem Archiv, wenn's interessiert, post ich den link.
Liebe Grüße
Linda
Gut, da kann ich mir vorstellen, dass am späteren Nachmittag Nitrat in der Menge vorhanden ist, die Cyanos im Vergleich zu pflanzlichem Leben nicht mehr bevorzugt, und das wird wohl auch noch reichen für die erste Zeit am nächsten Morgen. Helle Beleuchtung scheint allerdings den Stoffwechsel und die Vermehrung der Nitrifikanten zu hemmen ![]()
Wer aller verbraucht denn in deinem Becken Nitrat? Zooxantellen, Makroalgen, Pflanzen?
Wie gesagt: Ich find's verblüffend, dass sich das Spiel täglich wiederholt. Meist scheint es ja so zu sein, dass sich die Nitrifikanten irgendwann doch gegen die Cyanos so weit durchsetzen, dass die Schmieralgen nicht mehr sichtbar sind. Solang das nicht der Fall ist, steigt die Populationsdichte der Cyanobakterien während der gesamten Beleuchtungsdauer kontinuierlich an.
Die Theorie des Wettbewerbs der Biofilme mit unterschiedlichen Bakterienarten, die voneinander profitieren (z.B. Schwefelbakterien und Cyanos, da kommt der Nitrifikationsprozess gar nicht in Gang), schien mir bisher eine sehr einleuchtende Erklärung zu sein.
Zu deiner Schilderung passt sie nicht so ganz.
Spannend ...
lg
Linda
ZitatOriginal von DirkBlackMagic
Alkohol und Mikroskop haben die Cyanos bestätigt!
Hallo Dirk,
der gehört ins Best of ![]()
Aber zur Sache, die Biologie von Cyanobakterien interessiert mich sehr: Wann fütterst du? Mir kommt ein Zusammenhang nicht unplausibel vor zwischen dem Zeitpunkt des Eiweißeintrags und dem Vorhandensein des Nitrifikationsprodukts Nitrat in ausreichender Menge.
Andererseits find ich's interessant, dass sich der Ablauf täglich wiederholt. Das könnte ein Hinweis sein auf ein relatives Kräftegleichgewicht zwischen Cyanobakterien und Nitrifikanten. Das kenn ich so noch nicht.
Neugierig auf weitere Posts zu diesem Thema,
Linda
PS/Edit: Ich bin kein Fan von Wasserpantscherei, aber den Zusatz von Kaliumnitrat hab ich bei Gelegenheit auch schon einmal überlegt. Die nach der Redfield Ratio ermittelte Dosierung in Abhängigkeit von PO4 hab ich damals von der Seite Andreas M. Groß' geholt.
Hallo Angi,
der Gamsbart wird den Pferdchen sicher gefallen ![]()
Ich bin ja neugierig, wie sich diese Algen bei dir im Aquarium halten.
Deine Überlegung, mit der naturnahen Haltung den Aufwand vor allem für die Erhaltung der Wasserqualität zu reduzieren, wird sicher aufgehen.
Aiptasien hab ich zwar keine in der Koppel, aber wie schon ein paar Beiträge vorher erwähnt versuch ich nach und nach, unverdächtige Mitbewohner anzusiedeln um die Artenvielfalt zu fördern. das test ich vorher in einer Faunabox, die eigentlich für die Garnelenzucht vorgesehen ist. Dort wohnen seit 4 Wochen 6 Fohlen, und ich hab bereits Wasserasseln und Flohkrebse eingesetzt. Bei den Gammarus hatte ich eigentlich Spundus, nachdem ich beobachtet hatte, wie sie die tropischen Mysis in einer Zuchtbox attackierten. Die Pferdchen aber lassen sie in Ruh, also sind sie weitere Kandidaten für die Koppel, weil sie sich auch um Futterreste kümmern.
À propos Faunabox: In dem Einhängebecken lebt seit einer Woche eine schwangere Glasgarnele. Und weil sich die Decklelöffnung in der Mitte genau über dem Einhängebecken befindet, kommen die Futter-Copepoden natürlich zuerst mal dort hinein und verteilen sich durch die Schlitze dann in der Box. Die Fohlen haben schon gelernt, dass sich das Warten an den Schlitzen lohnt, und schwimmen, sobald sich beim Deckel was rührt, zum Einhängebecken. Dieses Verhalten kenn ich sonst nur von den größeren Arten. Und ganz so unmöglich erscheint's mir auch nimmer, selbst die Zwerge an Frostfutter zu gewöhnen. Was das bringt ist dann ein anderes Thema.
Jedenfalls freu ich mich, dass der Erfahrungsaustausch - auch wenn er hier jetzt nimmer so rege ist - so gut funktioniert ![]()
Liebe Grüße
Linda
Hallo Dietmar & Peter!
Dietmar: Soll ich mir inzwischen eine größere Festplatte kaufen oder zumindest einen CD-Schrank? ![]()
Peter:
ZitatMüßte mal einen größeren WW machen, will aber wegen der Babies noch warten.
Wenn's dir drum geht, dass sie empfindlich reagieren könnten auf plötzliche Änderungen der Wasserwerte, dann erzähl ich dir eine Geschichte:
Vor 4 Wochen hab ich 6 neugeborene Fohlen, für die ich im Elternbecken damals nicht genügend Copepoden gehabt hab, mit der Hand rausgefangen, einzeln auf dem Finger liegend ins Nachbarzimmer getragen und dort in eine mit Copepodenwasser gefüllte Faunabox gesetzt.
Und weil sie nicht gestorben sind leben sie noch heute ![]()
Die stecken sowas weg wie nix.
Edit: Wasserwechsel bei Bedarf würd ich in der Priorität obenan stellen. Eine hohe Keimdichte scheint den Pferdchen weniger zu bekommen, und die ist in Anbetracht der Futtermenge wohl eine der großen Herausforderungen bei der Seepferdhaltung.
Liebe Grüße
Linda
Hallo Peter!
ZitatOriginal von Peter Schmiedel
Damit ist in der Tat wieder mehr Freude in die Pferdehaltung gekommen
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ZitatSo so der Bäckermeister war bei dir
und wo sind alle Bilder ?
Die gestern in die Galerie gestellten sind für mich das Best of ... von den Seepferdchen ![]()
Dann gibt's noch ein paar sehr gelungene Nahaufnahmen von meinem Küchenschlammspringer und ein paar Medusenportraits. Die hab ich leider nicht selber im Archiv, aber du findest sie im Riffaquaristikforum.
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Linda
Hallo Peter,
das ist eine gute Nachricht, und sie klingt irgendwie nach ... Zuversicht ![]()
13 Stück ist für die Zwerge gar net wenig. Sind die alle von einem Wurf? Ich zähl meist fünf, sechs Neonate. Im Caulerpadickicht sind sie nicht leicht zu finden, vielleicht sind's auch mal 10.
Mehr aber, glaub ich, nicht.
Ich wünsch dir, dass sich dein Bestand jetzt auch wieder erfängt, und natürlich gutes Gelingen für die Aufzucht.
Liebe Grüße
Linda
Hallo Niklas,
warum sollten die Pferdchen nimmer leben?
Weil hier in diesem Thread so wenig gepostet wird?
Na ja, ich denk mir, dass schon so ziemlich alles gesagt wurde, was für die Haltung von Hippocampus zosterae wichtig ist.
Ohne jetzt überheblich wirken zu wollen: Was mich betrifft hat sich die ursprüngliche Spannung schon lang gelegt, es ist normal geworden, dass die Pferdchen gedeihen und sich vermehren. Natürlich freut's mich, aber das kann ich euch ja nicht jeden Tag posten ![]()
Wenn ich die Fohlen im Elternbecken lass, kommen von jedem Wurf jetzt wieder 2 bis 3 durch, damit kann ich die Verkäufe ausgleichen und so den Bestand halten. Mehr möcht ich gar nicht.
Mitte Februar hatte ich sehr lieben Besuch aus Aachen, der hat ein paar ganz tolle Fotos gemacht unter anderem von den Seezwergen. Ich hab sie grad in die Galerie gestellt.
Liebe Grüße
Linda
PS: Weil die naturnahe Haltung bei H. zosterae nicht die Regel zu sein scheint hab ich gestern ein (zugegeben fades =)) Video auf Youtube geladen. Es soll nur einen Eindruck vermitteln von meiner Pferdekoppel, die sich jetzt wirklich so darstellt wie ich es mir gewünscht hab: Gedeihen und wachsen ohne viel Arbeit. Die reduziert sich jetzt auf die zweimalige Fütterung jeden Tag und 1x pro Woche Medusen absaugen und 10% Wasser wechseln.
Hi Tina und Axel,
wenn ich da jetzt nix falsch versteh gebt ihr das Liquizell schon beim Ansatz in das Wasser. Das macht keinen Sinn und versaut das Wasser schon bevor die ersten Nauplien schlüpfen. Das wird vielleicht auch Auswirkungen haben auf die Schlupfrate.
Ich beginn mit der Fütterung einen Tag nach dem Ansatz. Da sind die Nauplien schon geschlüpft, und nach der ersten(?) Häutung ein paar Stunden später können sie auch schon Nahrung zu sich nehmen. Das ist in meinem Fall Culture Selco plus.
Verfüttert werden die Nauplien dann am drauffolgenden Tag.
Liebe Grüße
Linda
ZitatDas Männchen lebt noch, schwimmt wieder normal, ist aber separiert.....
Na, das ist ja auch eine gute Nachricht ![]()
Liebe Grüße
Linda
Hallo Christian,
ich wünscht dir viel Erfolg bei der Aufzucht - vor allem, dass sich nicht nach Monaten wieder eine Infektion in dein Becken einschleicht.
Hast du die Elterntiere gesund bekommen oder sind's Neuzukäufe?
Liebe Grüße
Linda
Hallo Paulie,
für mein Seepferdchenbecken wolte ich auch was Besonderes haben, und hab deshalb im Web nach einem Foto von einer Seegraswiese gesucht.
Die Genehmigung zur Reproduktion für private Zwecke war kein Problem, und ich hab dann auch noch eine entsprechend hoch auflösende Originalversion des Bildes bekommen. Damit hab ich mir in einem Copyshop einen laminierten Abzug herstellen lassen. Das hat schon im Format 60x30 mehr als 40 Euro gekostet, aber es ist halt auch eine Frage der Abwägung. Mir war's das wert.
Das Problem bei meinem kleinen Becken ist weniger der Belag an der Rückscheibe (der ist nicht nennenswert und im Fall des Falles mit einem Klingenreiniger leicht zu entfernen) als vielmehr das Salzwasser, das durch die Kapillarwirkung bei den Deckscheibenschienen hochsteigt und an der Außenseiten hässliche Salzflecken hinterlässt. Bei einem offenen Aquarium ist das vermuitlich kein Thema.
Liebe Grüße
Linda
