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Original von Anke
Es dürfte sich dabei um P. adspersus handeln.
Ich gehe mal davon aus daß sie ihren "Dienst" ähnlich gut verrichten können.
Hallo Anke,
Nach den Infos, die ich über Palaemon adspersus auf dieser Seite gefunden hab ist die Art auch von der Lebensweise her den GGvJ sehr ähnlich. Einzig die Größenangabe von 7 cm irritiert mich ein bissl. Falls es mit den Ostsee-Garnelen doch nicht klappen sollte: Hat Jens Thölke keine abzugeben?
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Was mich brennend interessieren würde wäre Deine selbstgebastelte Gammarus-Falle Linda.
Ich habe diesen Part im Thema auch einigermaßen schockiert gelesen. Ich habe in beiden Becken sehr kleine Flohkrebschen zu schwimmen. Die sind ca. 5 mm groß und bislang auch nie größer geworden.
Ich werde mir vielleicht auch was überlegen müssen um die gehörig zu dezimieren.
Das ist ein simples Röhrl aus einer abgschnittenen Kotprobenfiole. In den Schraubdeckel hab ich Loch gebohrt und ein Stück Perlongaze eingeklebt. Auf der offenen Seite hab ich einen Trichter reingesteckt (ein Stück von der Spitze einer Silikonkartusche), mit der kleineren Öffnung innen. In das Röhrl geb ich abends ein bissl Futter und versenk es im Becken. In der Früh nehm ich's wieder raus. Weil alles nur gesteckt bzw. geschraubt ist, lässt sich die Falle leicht entleeren und reinigen.
Sie funktioniert an sich ganz gut, zur Ausrottung der Viecher ist sie aber sicher nicht geeignet.
Und lass dich von den 5 mm-Minis nicht täuschen! Scheinbar erreichen sie ihre Maximalgröße vor allem durch die Fütterung mit Seepferdchenfohlen 
Nach meiner leidvollen Erfahrung hilft nur eins: Neues Becken, Verzicht auf Livesand, kein Lebendgestein und keine Ablegersteine, Grünzeug in Süßwasser spülen. Und penibel drauf achten, dass keine Junggammarus etwa mit dem Futter eingeschleust werden.
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Was bleibt ist noch eine Frage. Es beginnt bald die Urlaubszeit. Wie regelt Ihr das? Ich fahre ja selten mehr als eine Woche weg - wenn überhaupt. Aber welche Erfahrungen habt Ihr dabei gemacht?
Kann man die Pferdchen auch mal ein paar Tage allein lassen.
Bei der traditionellen Haltung in weitgehend sterilen Becken ist die tägliche Fütterung einschließlich Reinigung wohl unverzichtbar. Im naturnah eingerichteten Aquarium mit guten Bedingungen für die Vermehrung des substratgebundenen Kleinzeugs sind ein paar Tage ohne Pflege erfahrungsgemäß kein Problem - vorausgesetzt natürlich, dass der Besatz mit Pferdchen auch entsprechend gering ist. Ob es funktioniert erkennst du aber ohnehin anhand der täglichen Beobachtung.
Wegen der Algen würd ich mir keine Sorgen machen. Die von mir als Hauptbepflanzung verwendete Caulerpa serrulata wächst sehr rasch und bedeckt schnell die gesamte Bodenfläche. Da freut sich die Ponyhalterin, wenn sie gelegentlich eins der Pferdchen entdeckt im Pflanzendickicht 
Nährstoffe gelangen mit der Fütterung des Kleinzeugs in ausreichender Menge ins Becken. Wenn's eingefahren ist, halt ich Nitratmangel für ausgeschlossen.
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Ich kann ja mal mein Becken bei Gelegenheit ablichten und vorstellen.
Ja, bitte tu das! 
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... aber es wurde wohl auch ein Import in Mitteldeutschland beantragt. Wobei ich aber da ein bissl Bauchschmerzen habe muß ich sagen...
Davon hab ich schon vor längerem gehört. Und dann, dass die Sache komplett schiefgegangen sei und keins der Ponies überlebt hat. 
Auch über die Pferdchen, die voriges Jahr in der Schweiz angekommen sind, liest man gar nix mehr. Deshalb bin ich ja so besorgt, dass die Art wieder aus unseren Aquarien verschwinden könnte. So wie's mir jetzt gegangen ist mit der neuen Pferdekoppel, reicht ein einziger dummer Fehler aus, um den Bestand ernsthaft zu gefährden. Deshalb setz ich sowieso auf ein eigenes Backup und zieh einen Teil der Fohlen in den bewährten Faunaboxen auf.
Wenn sich meine Herde so weit erholt hat, dass ich Tiere abgeben kann, werd ich zuerst mal welche Andi (Mela) zukommen lassen. Er war hier der Erste, der die Ponies in großer Zahl nachgezogen hat. Zwar auf völlig andere Weise als ich, aber sehr erfolgreich. Von ihm hatte ich 2 Paare in sehr gutem Zustand bekommen. Dass er sich später von seinen Tieren getrennt hat, war schade und wohl mit ein Grund für den Mangel an Nachzuchten.
Noch einmal zurück kommend auf den Beginn deines Posts ...
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... nachdem ja viele - ich nenne es mal "Schreckensnachrichten" - zur Haltung dieser Pferdchen im Netz kursieren.
Ja, das stimmt und ist auch angesichts der hier im Forum geschilderten Erfahrungen nicht so einfach abzutun. Aber wie schon oft gesagt: Der Erfolg steht und fällt mit dem Futter: Es muss gar nicht viel sein, aber das Richtige.
Ich bin gespannt, wie's bei dir gehen wird.
Liebe Grüße
Linda