Beiträge von Linda

    Hallo Alex,

    es ist auch die Frage, was du unter einem Gesellschaftsaquarium verstehst. Meine Zwergseepferdchen halte ich in einer Art Gesellschaftsbecken mit allem möglichen Getier, und die vermehren sich 'ohne zutun'.

    Dafür sind aber andere Voraussetzungen zu erfüllen - allen voran die Beschaffung des Lebendfutters in ausreichender Menge und die Freihaltung des Beckens von Fressfeinden.

    Ganz ohne Aufwand geht's also nicht.

    Was die Eviota-Grundeln angeht: Schau mal die einschlägigen Berichte über Zuchtversuche etwa im Forum der IfMN an (da hab auch ich mich schon versucht): Die Larven sind winzig und benötigen vermutlich spezielle Kleinorganismen als Nahrung, die soviel ich weiß bis jetzt noch nicht bestimmt werden konnten. Außerdem leben sie pelagisch und sind so Teil der Planktongesellschaft mit deren eigener Nahrungskette. Da macht es in der Natur sicher die Masse aus. In einem Gesellschaftsaquarium sind diese Verhältnisse nach meinem Dafürhalten nicht nachstellbar.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Torsten,

    bist du damit nicht 4 Wochen zu früh dran? :smiling_face:

    Die Geschichte erinnert mich ein bissl an die hier: http://chamaeleons-online.com/forum/topic/10…den-seychellen/

    Im Ernst: H. bargibanti soll in einer Art Symbiose mit Muricella plectana/paraplectana leben. Zumindest das Mimikry lässt auf eine enge Bindung an diese Gorgonie schließen.

    Aber nicht einmal die ist im Handel erhältlich. Ich such seit Jahren vergeblich einen kleinen Ableger.

    Ja, ich hab auch schon Fotos im Web gefunden von Bargibanti-Ponies in "Gefangenschaft". Unter Gänsefüßchen setz ich das deshalb, weil es mit (artgerechter) Haltung nix zu tun hatte.

    Falls ich mich täusch, und es gibt sie mitsamt ihrer Wohngorgonie im deutschsprachigen Raum tatsächlich zu kaufen, dann möcht ich das bitte unbedingt wissen!

    Liebe Grüße
    Linda

    PS/Edit: Dass Nachzuchten möglich sind halt ich für eine Untertreibung :smiling_face:

    Hallo Nadine,

    toll, dass du dich doch dazu entschlossen hast, aktiv am Forenleben teilzunehmen. Herzlich willkommen! :smiling_face:

    Die Futterdichte bei H. zosterae ist ein Thema für sich. In 9 von zehn Haltungstipps les ich, dass die Ponies möglichst den ganzen Tag im Futter stehen sollen. Das deckt sich nicht mit meiner Erfahrung.

    Ja, wenn's Artemien gibt oder calanoide Copepoden, dann schwimmen die Pferdchen eine Zeit lang in einer Planktonwolke. Nach einer halben Stunde aber ist das Meiste aufgegessen. Mag sein, dass Stunden später noch hier und da eine Artemie mit leerem Verdauungstrakt (und somit ohne großen Nährwert) umherschwimmt, doch das halt ich für vernachlässigbar. Absaugen tu ich da nix.

    In meinen Aquarien acht ich auf gute Bedingungen für substratgebundene Copepoden. Das ist nicht immer einfach, funktioniert aber ansatzweise sogar in der bodengrundlosen Aufzuchtbox, wenn das Algengestrüpp dicht genug ist.

    Die Pferdchen picken dann den ganzen Tag über Kleinkrebse von den Wänden, dem Boden und den Algen. Das macht sie in der Regel zwar nicht satt, überbrückt aber sehr gut die Zeit bis zur nächsten Fütterung.

    Ich glaube, dass eine gut gemeinte hohe Futterdichte in manchen Fällen die Ursache ist für hohe Keimbelastung und damit Nährboden für Infektionen. Dagegen mag UVC hilfreich sein, an der Wasserbelastung durch abgestorbene Futtertiere ändert das wenig. Ja, man kann dann Kohle zum Einsatz bringen und einen Abschäumer installieren, mein Gefühl sagt mir aber, dass das immer eine Gratwanderung bleibt, wenn der Futternachschub über dem wirklich notwendigen Maß liegt.

    Natürlich funktioniert 'meine' Methode nur im absoluten Hobbybereich, wo es großteils um die Erhaltung des eigenen Ponybestands geht. Eine Zucht, die auf größere Mengen angelegt ist, kann man so nicht betreiben.

    Deshalb find ich den Austausch gut, denn Knut z.B. hat hier doch einen ganz anderen Ansatz als ich und sucht nach Wegen, Zwergseepferdchen im größeren Maßstab zu züchten.

    Ich hoffe, dass außer uns vielleicht bald auch noch ein paar Andere mitdiskutieren.

    Liebe Grüße
    Linda

    Seegrasponies fühlen sich wohl in Gesellschaft ihresgleichen. Das kann ein Paar oder auch gleich eine Herde sein. Bei guten Bedingungen vermehren sie sich halt rasch, und dann wird das Futter meist knapp.

    Für ein Paar würd ich mir zutrauen, das Lebendfutter selbst zu züchten. Bei mehr als 5 Tieren reicht der Platz in meiner Wohnung nicht für die Zooplanktonzuchten. Glaub mir: Meine derzeit 9 Wannen à 14 Liter sind gut verteilt in mehreren Zimmern. Sie reichen aber grad mal zur Aufbewahrung der zugekauften Copepoden und zur Zucht der Tisben für die Fohlen.

    Meine Pferdchenbecken fassen zwischen 14 und 54 Liter.

    Liebe Grüße
    Linda

    Na ja,

    die Versorgung der Pferdchen mit geeignetem Essen ist das Um und Auf bei der Seegrasponyhaltung.

    Ohne die Bereitschaft, in dieses Thema Zeit und Geld zu investieren, wird's nicht gehen.

    Nur weil sie süß ausschauen würd ich mir Zwergseepferdchen nicht anschaffen. Is schad drum.

    lg
    Linda

    PS: Deine Überraschung liest sich so als ob du noch nicht viel über die Tiere gelesen hättest :smiling_face:

    Calanoide Copepoden und Moina salina gibt es im gut sortierten Fachhandel zu kaufen, meist in Portionsbeuteln à 90 ml. In der kalten Jahreszeit ist die Versorgung aber mitunter nicht gesichert.

    Aus Zysten selbst gezogene Artemianauplien sind als Ergänzung oder zur vorübergehenden Überbrückung von Engpässen bei den Copepoden durchaus geeignet, als ausschließliche Nahrung für die Ponies verwend ich sie nicht. Es gibt allerdings auch Halter von Zwergseepferdchen, die damit Erfolg haben, allerdings mit entsprechender Fütterung und Anreicherung der Artemien.

    Für Neonate halt ich harpaticoide Copepoden (Tisbe etc.) für essentiell, selbst frisch geschlüfte 430µ-Artemien sind oft zu groß. Und da kommt man um eine eigene Tisbenzucht wohl nicht herum. Ansätze gibt es hin und wieder im (Web-)Handel oder privat. Wie's geht findest z.B.bei der IfMN.

    Liebe Grüße
    Linda

    Na gut, dann in aller Kürze ... :smiling_face:

    Ich pfleg meine Seegrasponies in naturnah eingerichteten Becken, die Seegraswiesen nachempfunden sind bzw. zumindest eine gute Bepflanzung mit Höheren Algen aufweisen.

    Aufpassen muss man, dass keine Mitbewohner ins Becken gelangen, die sich bei dem in einem Zwergseepferdchenaquarium gegebenen reichen Nahrungsangebot und der Abwesenheit von Fressfeinden unkontrolliert vermehren und dann ihrerseits den Ponies gefährlich werden können. Oder ihnen das Futter wegessen. Als Beispiele nenn ich Flohkrebse und Schlangensterne.

    Aus dem Grund verzicht ich bei der Einrichtung auf Lebendgestein und Livesand, sondern verwend totes Riffgestein und ebensolchen Sand. Zur Förderung der Beckenbiologie zumindest in der Startphase nehm ich Microbe Lift Special Blend. Vergleichbare Bakterienstarter tun's vermutlich genauso.

    Gegen die in der Zwergenkoppel wohl unvermeidlichen Hydroidpolypen setz ich Gänsefußseesterne ein. Aber aufpassen: Eine Art mit blaugrauer Zeichnung ist carnivor und kann auch Seepferdchen schwere Hautwunden zufügen.

    Lichtgorgonien werden von Seepferdchen ganz allgemein gern als Schlafplatz benützt.

    Weitere aus meiner Sicht unverzichtbare Mitbewohner sind Schnecken (Columbella/Euplica, Nassarius, Cerithium) und kleine Borstenwürmer (Eurythoe sp.). Auch Clibanarius tricolor hat sich als Gesellschaft sehr bewährt, ebenso Palaemon concinnus. Alle diese Tiere sind als Resteverwerter bekannt, nicht als Nahrungskonkurrenten für die Pferdchen zu sehen und vergreifen sich meiner Erfahrung nach auch nicht an Neonaten.

    Dass H. zosterae nur Lebendfutter nimmt wird dir bekannt sein.

    Damit hoff ich, dass du dir ein paar Stunden Lektüre erspart hast.

    lg
    Linda

    PS: Mir kommt diese Zusammenfassung auch gelegen, weil ich ohnehin schon lang ein Update meiner Website vornehmen wollte :smiling_face:

    Hallo Cetme, hallo alle!

    Cetme, du hast mich auf die Idde gebracht, im MW-Lexikon zu suchen :smiling_face:

    Mit dem Suchwort 'Schlangenstern' findet man auch Tiere, die ganz gern Schlangensterne essen.

    Davon wär eine Schnecke (Charonia) recht interessant, aber die ist erstens auch nicht zu bekommen, zweitens Nahrungsspezialist und drittens entspricht die Größenangabe etwa den Maßen meiner Pferdchenkoppel.

    Na ja, vielleicht eignet sich das Aquarium als Aufzuchtbecken für einen kleinen Lippfisch :smiling_face:

    Nein, ich werd's so lassen wie es ist und für die Ponies, wenn's sein muss ein weiteres 54 Liter-Becken aufstellen. Ohne Schlangensterne, versteht sich.

    Danke für eure Anregungen!

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo noch mal,

    mit dem Hinweis von Reinhard und noch ein bisschen Recherche hab ich dann folgendes gefunden: http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/2622_Phy…tophthalmus.htm

    Schaut leider doch nicht so toll aus. Der Kommentar von Robert Baur lässt die Hoffnung schwinden, dass die Garnelen - sofern man sie überhaupt bekommt - lange leben würden.

    Aber es muss ja noch mehr Tiere geben, auf deren Speisezettel Schlangensterne stehen. Bei der Vermehrungsfreude von Ophiocoma pumila hätten die sonst längst die Weltherrschaft übernommen :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Reinhard,

    danke für die Info. Das klingt zumindest interessant, ich werd mich mal ein bissl schlau machen. Ist 'der Pfleiderer' der Hans-Joachim Pfleiderer aus Sifi selber?

    Zitat

    Branche: Vermietung von sonstigen Gebrauchsgütern ...

    macht mich ein bissl stutzig, aber Aquaristik ist ja für die meisten von uns 'nur' ein Hobby.

    Oder er vermietet auch die Garnelen :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    Edit/Nachtrag: Haha, man sollte nur richtig suchen :smiling_face: Jürgen Pfleiderer heißt der Biologe. Den werd ich schon auch noch finden.

    Hallo Community,

    alter Thread, aktuelles Thema ...

    Wie Angi hab ich 2012 gedacht, dass ein paar kleine Schlangensterne im Zwergseepferdchenbecken nur ein Vorteil sein könnten für die Biologie. Später musste ich aber feststellen, dass Ophiocoma pumila eine bedeutende Futterkonkurrenz für die Pferdchen darstellen und große Exemplare auch Fohlen gefährlich werden. Von wegen Detritus-Esser, al die sie mitunter beschrieben werden :frowning_face:

    Die Ponies hab ich schließlich evakuiert. Nur: Das Aquarium gefällt mir gut und läuft an sich prima. Ich möcht gern ein paar adulte Pferdchen wieder dort ansiedeln.

    Jetzt bin ich auf der Suche nach möglichst ponyverträglichen Mitbewohnern, die gerne Schlangensterne essen. Das Lebendfutter ist mir zu wertvoll als dass ich 80% davon an die Ophiocomas verfüttern möcht.

    Die Frage hab ich auch im Österreichischen Forum gestellt und hoff, dass ich mit der Verbreiterung des Userkreises eher Tipps bekomm.

    Harlekingarnelen sind keine Option. Die essen angeblich nur Seesterne (taugen also nicht zur Limitierung von Schlangensternen), und noch einen weiteren Futterspezialisten mag ich mir nicht antun. Nordseeflundern - die Sven Gehrmann als Prädatoren für Schlangensterne erwähnt hat - sind wiederum nicht mit einer 54 Liter-Florida-Seegraspferdchenkoppel kompatibel.

    Aber vielleicht kommen ja noch ein paar Ideen.

    Liebe Grüße
    Linda

    ja, über den Saugreflex, der nicht mehr funktioniert, konnte man schon öfter lesen und die Fotos sahen immer genau so aus (wie ausgerenkt) was es meiner Meinung nach nicht ist.


    Hallo Kathrin,

    das war mir bis jetzt auf keinem Foto aufgefallen, und in Berichten hab ich's bisher auch nicht gelesen.

    Und es lässt sich in manchen Fällen mit einer Verbesserung der Wasserqualität beheben?

    Ist jedenfalls interessant. Ich bin gespannt, ob Anja ihren Jungspund doch noch gesund bekommt. So toll klingen die Prognosen ja samt und sonders nicht.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Anja,

    bis jetzt hab ich zu diesem Thema nix geschrieben, weil ich mit Reidis keine Erfahrung hab. Gelesen hab ich von Problemen mit dem Saugreflex bei denen aber schon öfter. Da war es meist die Folge einer bakteriellen Infektion und ist in der Regel letal ausgegangen.

    Auf den Fotos von deinem Pferdchen aber ist dieser Fortsatz ganz gut zu erkennen, und er kommt mir schon sehr ungewöhnlich vor. Dass das mit einer Infektion zu tun hat kann ich nicht wirklich glauben. Für einen Ektoparasiten ist das Ding recht groß, und der würde vermutlich auch den Saugreflex nicht behindern.

    Es wundert mich ein bissl, dass darauf noch nicht näher eingegangen wurde (oder ich hab's überlesen). Mir kommt das vor als ob sich das Tier ein Gelenk ausgerenkt hätte, aus welchem Grund auch immer.

    Ich hoff mit dir, dass du das Problem lösen kannst.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Philipp,

    verzeih, wenn ich mich einmisch: Die Methode mit der Filtermatte unter dem Bodensubstrat verwend ich seit vielen Jahren sehr erfolgreich bei meinen Schlammspringern, weil dort das Wasservolumen gering ist, dafür aber der Nährstoffeintrag hoch, und Nitratverbraucher fehlen.

    In einem Riffaquarium hingegen findet sich eine große Anzahl von Organismen, die Nitrat als Stickstoffquelle verwerten können. Dazu gehören auch die Zooxanthellen vieler Korallen.

    Ingrid schrieb schon, dass in Meerwasseraquarien für gewöhnlich eher ein Nitratmangel herrscht als ein Überschuss. Der Abschäumer entfernt eiweißhaltige Partikel aus dem Wasser, damit ist ein Teil des Stickstoffs ohnehin schon dem Kreislauf entzogen.

    Mit viel Aufwand einen Nährstoff zu entfernen, der dann an anderer Stelle fehlt, halt ich für keine gute Idee.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hi zusammen,

    danke für eure Beiträge. Es ist so wie ich es befürchtet habe, viele Menschen und viele Meinungen.

    Grüße

    Jan


    Hallo Jan,

    nix für ungut, aber hast du die Antworten auch gelesen oder nur gezählt?

    =)
    Linda

    Hallo Jan,

    der Zucker ist eine Kohlenstoffquelle und fördert grundsätzlich das Bakterienwachstum. Ich denk, dass das der Grund ist, warum viele ein zuckerfreies Vitamintonikum bevorzugen.

    Die Mengen Zucker, die bei der Futteranreicherung mitkommen, sind nach meiner Erfahrung aber nicht ausreichend, um das Aquarium in eine trübe Bakteriensuppe zu verwandeln.

    Liebe Grüße
    Linda

    Allerdings reizt die leichte Verfügbarkeit der Polen Cops und die damit verbundene geringere zeitliche Inanspruchnahme.


    Hallo Knut,

    das ist der Punkt. Ich hab derzeit etwas mehr als 30 Ponies zu versorgen und könnte das niemals mit Zooplankton aus eigener Zucht bewerkstelligen. Deshalb bin ich sehr froh über die doch recht sichere Versorgung mit Kauf-Copepoden. Ob die aus Polen oder die aus Köln ist mir ziemlich egal, wobei eben die Erfahrung zeigt, dass zwischen Jänner und März in Polen - Überraschung :smiling_face: - tiefer Winter herrscht und die dortigen Kulturen offenbar eingefroren sind.

    Durch die abwechselnde Fütterung mit gut genährten Copepoden (ich lass sie nie im Sackerl, sondern füll sie gleich nach Erhalt um in die Wanndln), den Moina und den Artemien werden meine Seegraspferdchen auch deutlich größer als früher im Durchschnitt. Ich führ's aber nicht nur auf die Ernährung der Futterorganismen mit hochwertigem Essen zurück, sondern ganz allgemein auf die größere Futtermenge, die auch noch im Tagesverlauf zur Verfügung steht, wenn Copepoden oder Moina dran sind. Die Artemianauplien leben, glaub ich, im Aquarium nicht lange.

    Allerdings erinnere ich mich, dass du deine Ponies ja mehrmals am Tag fütterst (nicht nur 2x, wie ich), also liegen ja doch unterschiedliche Voraussetzungen vor. Mit genetischen Veränderungen aufgrund von Inzucht hat das Wachstum meiner Meinung nach nichts zu tun. Die Tiere bei mir, die noch kein Fremdblut in sich tragen und somit Nachkommen meiner ersten Partie aus 2009 sind (und seither stets untereinander gekreuzt wurden, stehen den Mischlingen aus dem Vorjahr im Wachstum um nichts nach.

    Was die 'Endgröße' von H. zosterae angeht nehm ich an, dass Angaben mit 3,5 cm von freilebenden Exemplaren stammen, die angeblich auch nur etwas mehr als 1 Jahr leben. Ich hab welche, die sind schon über 2, Angi hatte mal einen Methusalem, der (wenn ich mich recht erinnere) noch mit etwa 3 Jahren Vater wurde. Fische wachsen doch Zeit ihres Lebens, und wenn sie dabei auch noch gut im Futter stehen, werden die Seegrasponies schon an die 5 cm groß.

    Das ist zumindest meine Beobachtung.

    Und ja: Danke für den link zu dem Video. Beeindruckend ist für mich immer wieder die Sogwirkung, zu der die Röhrenmäuler fähig sind. Die Wiederholung des Schnappreflex' in 'Zeitlupe' erscheint nur unwesentlich langsamer als im Originaltempo.

    Liebe Grüße
    Linda

    Nori sollte auf jedem Fall gehen.


    Hi ihr,

    nach vier Monaten Beobachtung kann ich sagen, dass sogar die 2 Kugelseeigerln im 12 Liter-Schreibtischnano nach wie vor guter Dinge sind. Die dortigen Fadenalgen hatten sie recht bald aufgegessen, Höhere Algen ließen sie unberührt. Seither gebe ich ihnen größtenteils Fadenalgen aus anderen Aquarien, die sie gern annehmen.

    Auch die Norialgen essen meine Mespilias (der 3. im Grundelbecken ebenfalls), nur ist die Futtergabe mit der Pinzette in dem Fall halt etwas schwieriger. Aber sobald ein Igel das eingeweichte Algenstück erfasst hat (auch im übertragenen Sinn =)) wird es zunächst als Deko vereinnahmt und später gegessen.

    Ich bin sehr froh, dass sich die von mir zunächst als schwierig eingeschätzte Versorgung doch als relativ einfach erweist. Die Alternative, nämlich das Umsetzen der Igel in andere Aquarien, war bis dato nicht nötig.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Wolfgang,

    das ist ja viel mehr als ich mit meinen müden alten Augen optisch unterscheiden kann! Aber sowas wie die Seite von den Australiern hab ich gemeint.

    Doch das, was die IFMN anbietet, reicht allemal für meine Zwecke.

    So wie's aussieht sind die größeren calanoiden Cops in den Portionsbeutel Tangerines (das hab ich immer für ein Orangensorte gehalten :))

    Danke für die links,

    liebe Grüße
    Linda

    Hallo Knut,

    die Beobachtung, dass H. zosterae mitunter wählerisch ist was die Futtertiere angeht hab ich ebenfalls gemacht. Allerdings verändern sich die Vorlieben auch ein wenig im Lauf der Zeit, wenn sich die Ponies an das Futter gewöhnt haben. So haben meine Tiere anfangs die freischwimmenden Copepoden aus den Portionsbeuteln oder Tigriopus californicus (als ich die noch gezüchtet habe) nicht gerade mit Begeisterung gegessen. Heute nehmen sie die calanoiden Copepoden aus den Portionsbeuteln durchaus gerne, auch wenn ihnen substratgebundene Copepoden dem Anschein nach lieber sind.

    Ich glaube, dass es damit zu tun hat, dass die Pferdchen Futtertiere anhand deren Antenne erkennen, aber auch die Fortbewegungsart scheint relevant zu sein. Permanent hüpfende Sorten wie Artemianauplien sind bei den Ponies genauso beliebt wie Tisben, die mitunter länger still sitzen, aber trotzdem als Nahrung erkannt werden. Freischwimmende Copepodenarten, die auch länger ohne Schwimmbewegung durch's Wasser treiben (etwa Acartia), erkennen die Pferdchen hingegen erst mit einiger Übung. Und jetzt, wo du's schreibst, glaub ich auch, dass die Farbe eine Rolle spielt: Acartia ist überwiegend transparent, v.a. wenn sie keine Eipakete trägt.

    Zur Aufbewahrung und Fütterung der Kauf-Copepoden und ihrer Freunde:

    Ich hab's jetzt recht gut einerseits mit einem ortsansässigen Händler, der ziemlich regelmäßig alle 14 Tage die portionierten Copepoden aus Polen bekommt, und andererseits mit Poseidon Aquakultur, die ich als ausgespochen verlässlichen Lieferanten kennengelernt hab. 50 Portionen alle 2 Wochen sind nicht zuviel für meine stets hungrigen Ponies.

    Abgesehen von der unterschiedlichen Dichte der Futtertiere sind bei Poseidon mehr rote Copepoden (vielleicht ohnehin auch Tigriopus?) enthalten. Der Mix bei den Anderen ist weniger artenreich und besteht hauptsächlich aus einer etwas größeren calanoiden Art (vermutlich Acartia). Darüber hinaus unterscheiden sich die Portionsbeutelcopepoden auch durch den Salzgehalt des Kulturwassers: Poseidons weisen meist eine Dichte von 1.020 auf, die polnischen schwimmen in der Regel in nur leicht gesalzenem Wasser von 1.010.

    Das jedes Mal vorab getestet, die Kulturwannen mit entsprechend angepasstem Aquarien-Altwasser vorbereitet und den Inhalt der Beutel zügig dort hinein geleert halten die Copepoden bei Zimmertemperatur problemlos bis zur nächsten Lieferung und vermehren sich sogar in Maßen (leider nicht in Massen :)). Unter bestimmten Umständen (gelegentliche WW und Entfernung von Feinsubstrat-Überschüssen) komm ich mitunter auf weit längere Standzeiten der einzelnen Kulturen. Anmerken möcht ich, dass ich beim Ansatz der Kulturwannen auch eine Prise Bioplus (einem Präparat aus der Masttierhaltung, bestehend aus den probiotischen Bakterien Bacillus subtilis und Bacillus licheniformis) zufüge und die Krebse abwechselnd mit lebenden Schwebealgen (Nannochloropsis salina) und Spirulina (Arthrospira fusiformis) sowie mit Selco s.parkle füttere. Das bewährt sich so schon seit längerem.

    Nach derselben Methode füttere ich auch die Moina salina, nur kommen dort auch noch Blütenpollen zum Einsatz. Die Salzwasserflöhe werden trotz kaum vorhandener Antennen und bis auf den gefüllten Darm geringer Eigenfärbung - vermutlich wegen ihrer Fortbewegungsweise - von den Seegraspferdchen mit Begeisterung gegessen.

    Seit nunmehr über einem Jahr versorg ich die Ponies abwechselnd einen Tag mit den Selco-gefütterten Artemien, am nächsten mit Kauf-Copepoden und Moina. Sind Neonate im Becken, kommt zumindest während der ersten Woche zusätzlich noch 2x täglich eine Portion Tisbe ins Aquarium.

    Zu deiner ersten Beobachtung: Stimmt, es kommt selten vor, dass ein Seegraspony daneben schnappt, vor allem bei substratgebundenen Futtertieren. Bis zu deinem Hinweis auf den Bericht hab ich mir allerdings nix dabei gedacht :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    PS: Eine Fotodokumentation verschiedener Copepodenarten hab ich mal gesehen im Web. Hab den link aber wohl verschlampt und muss noch einmal nach der Doku suchen. Das wäre hilfreich, stimmt.

    2) Warum kippst Du das Aquarium nicht einfach um 90°? ("Ja, weil es dann ausläuft!" ) Ich meine aber nur die Einrichtung, warum machst Du die beiden Pumpen nicht unter einen wie auch immer gearteten Boden (beklebte Plexischeibe, Keramik, Rückwanddeko, was auch immer) und lässt wie Alex die Strömung um eine horizontale Achse (im Uhrzeigersinn/gegen Uhrzeigersinn) statt um eine vertikale rotieren? Dann hast Du das Problem mit dem nach unten sinkenden Futter gelöst, kannst bei Deinem Würfel bleiben und kannst Deinen Entwurf weitgehend umsetzen, nur um 90° gekippt.


    Hallo Marco,

    ziemlich exakt Hans-Werners 2. Vorschlag wollte ich schon vor einiger Zeit bei meinem Süßwasser-Bachlaufaquarium umsetzen, weil ich gemerkt hab, dass die Sekundärstömung das eigentliche Problem darstellt, wenn die Grundströmung nicht ringförmig verläuft. 'Gelöst' hab ich das mit einem Flachkanalrohr, das mittels PVC-Zwischenwänden in drei Kanäle unterteilt war. In jedem Kanal war genau Platz für eine Koralia Nano. Unter Gänsefüßchen setz ich 'gelöst' weil ich das Projekt schließlich doch nicht umgesetzt hab, weil bei den Beckenmaßen von 150Bx30Tx30H lediglich 24 cm Brutto-Wasserstand möglich gewesen wären. Das war's mir dann doch nicht wert, ein an sich funktionierendes System zu stören, nur weil die Strömung nicht ganz den Vorstellungen entspricht.

    Aber vom Prinzip her ging da ganz schön die Post ab, die 3 Koralias mit je 900 Liter Stundenleistung hab ich für mehr als ausreichend empfunden.

    Die Idee hab ich übrigens in ähnlicher Form (mit einem im Boden verlegten Rohrsystem) in einem Süßwasserforum wiedergefunden, in dem ebenfalls Bachlaufaquarien diskutiert wurden.

    Den Thread hier verfolg ich mit Interesse, auch wenn ich mangels praktischer Erfahrung angenommen hätte, dass auch eine um eine vertikale Achse gelegte Ringströmung den gewünschten Effekt bringt - allerdings ohne Plexiglasplatte.

    Ist schon gut, dass du den Faden hier zu spinnen begonnen hast :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Marco,

    so ähnlich stell ich mir das optimale Azoobecken vor. Mit der Ringströmung erreichst du sicher ein geringes Maß an Turbulenzen.

    Meine Idee war eine Batterie von 3 Koralia Nano, aber im Grund genommen ist die Auswahl der Strömungspumpen wahrscheinlich sekundär.

    Die wechselnde Richtung der Strömung find ich auch eine gute Idee, hab ich doch erst kürzlich gelernt, dass sich die Gezeiten selbst in größeren Tiefen bemerkbar machen.

    Na, ich bin neugierig auf die Realisierung deines Projekts. Bis jetzt hat ja alles sehr gut geklappt was du dir vorgenommen hast.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Armin,

    vielen Dank für den link, jetzt weiß ich wenigstens, dass es Untersuchungen gibt zu dem Thema :smiling_face:

    Also wenn selbst bei Cladoceren, die in mäßig salzigem Wasser vorkommen, Auswirkungen auf die Überlebensrate nur bei so extrem hoher Alkalinität beobachtet wurden, dann werden wohl 10°dH für marine Krebse nicht wirklich ein Problem sein.

    Liebe Grüße
    Linda


    PS: Interessant wäre halt auch, in welcher Weise die Alkalinität Einfluss hat auf die Krebse (Häutung?). Aber erstens besteht Biologie scheinbar zu 90° aus Statistik :), außerdem hat sich das Thema ja doch nicht als heiße Spur in Bezug auf die Standzeit der Futterzuchten erwiesen.

    Hallo Community,

    eigentlich ist die Frage an die Biologen gerichtet und weniger an die Chemiker ...

    Bei den Futterzuchten mach ich immer wieder die Beobachtung, dass die Produktivität nach einiger Zeit zurückgeht, ja, dass die Population an Kleinkrebsen mitunter sogar ausstirbt. Der Reihe nach habe ich mehrere vermutete Ursachen getestet, es scheint aber weder an überhöhten Nitrat- und Phosphatwerten zu liegen, noch an Phenolen. NO3/PO4 liegt meist im Rahmen der Werte, die ich im Gorgoniensystem messe (und dort funktioniert die Biologie prima), und Gelbstich ist in den Futterzuchten nur gelegentlich zu sehen. In einigen Fällen konnte ich eine Vermehrung unerwünschter Organismen (giftige Dinoflagellaten) als Ursache für den Rückgang erkennen, oft aber habe ich ich keine Erklärung dafür gefunden.

    Jetzt hat mir eine befreundete Aquarianerin erklärt, dass zu hohe (>10°dH) KH-Werte negative Auswirkungen haben auf Krebstiere. Im Web konnte ich leider keine Berichte finden, die diesen Zusammenhang zum Thema haben. Tatsache ist, dass ich verdunstetes Wasser in den Zuchtboxen mit Leitungswasser ergänze und die KH im Lauf der Zeit mitunter auf 10° ansteigt. In Boxen, in denen sich Kalkrotalgen etablieren, ist das naturgemäß nicht der Fall, da konnte ich auch längere Standzeiten erzielen.

    Deshalb erscheint mir der Hinweis auf eine zu hohe KH als Krebstod durchaus interessant. Nur würd ich halt gern wissen, weshalb.

    Liebe Grüße
    Linda

    Ob sie noch lernen, gewissenhafter zu agieren, oder das Temperament grundsätzlich mit ihnen durchgeht? Es wird sich zeigen.


    Hallo Knut,

    ihnen wird kalt gewesen sein, und wenn sie zittern geht schnell mal was daneben :smiling_face:

    Spaß beiseite: Mit der Zeit haben es bei mir alle Ponies gelernt, bei erfahrenen Paaren geht kaum mehr ein Ei verloren.

    Fein jedenfalls, dass deine Temperaturmanipulation (oder was auch immer) erfolgreich war!

    Liebe Grüße
    Linda
    *die sich freut, dass Peters Thread noch lebt und die Seegrasponycommunity wieder hierher zurückkehrt*

    Hallo Knut,

    du wirst dich erinnern: Lange Zeit war ich fest davon überzeugt, dass die Seegrasponies Fortpflanzungspausen halten von November bis Februar und Juli-August, und das hab ih in erster Linie der Wassertemperatur angerechnet.

    Diese Behauptung kann ich so nicht mehr aufrecht halten, meine Tiere vermehren sich seit vorigem Jahr ohne Rücksicht auf Temperatur und Jahreszeit. Möglicherweise hat es in den kühleren Monaten damit zu tun, dass ich jetzt ganzjährig ausreichend Copepoden verfüttern kann, für den Wegfall der Sommerpause hab ich keine Erklärung. Mit Sonnenlichteinfall dürfet es wenig zu tun haben, denn die Zuchtbox befindet sich im Unterschrank des Mangrovenbeckens (ohne Tageslicht), die jetzige Pferdekoppel im Wohnzimmer auf der dem Fenster gegenüberliegenden Seite.

    Temperatur- und Salinitätsschwankungen halt ich an sich schon seit jeher für geeignet, das Wohlbefinden der Pferdchen zu fördern, und seit ich von dir den link hab zur SMS am Indian River, sind mir Salzgehalte von 35 psu auch über einen längeren Zeitraum wurst. Größere Schwankungen treten in der Regel auf, wenn ich verdunstetes Wasser ersetz oder in Anlehnung an das Monitoring der SMS halt generell die Salinität reduziere.

    Vielleicht spielt grad das dann eine Rolle und bremst die Fortpflanzungsfreude der Ponies ein wenig. Für die Lebenserwartung wär's ja nicht schlecht.

    Am Indian River hat's aktuell noch 23° und 35 psu, in meinen derzeit 2 Becken kommt das auch gut hin, und zumindest 3 Hengste sind trächtig.

    Das von dir geschilderte Verhalten kenn ich nicht in dem Ausmaß.

    Liebe Grüße
    Linda

    Der von Torsten gepostete Link zu http://www.seepferdchenforum.de führt, wie schon richtig bemerkt, direkt hierher ins Meerwasserforum.info


    Der Torsten ist mir aber auch einer! :smiling_face:

    Corinna, danke für die Aufklärung - ich hätt da gar net nachgeschaut.

    Zitat

    Generell finde ich es ok, wenn Züchter sich auch in einem geschlossenen Bereich untereinander austauschen (kann man ja machen und tut man innerhalb des Erfahrungsaustauschs sowieso, wenn man untereinander Kontakt pflegt), aber manchmal ist es auch ein wenig schade, da man sich als Außenstehender schon schwer tut, notwendige Informationen zu sammeln. Vieles, was vielleicht interssant und von Wichtigkeit wäre, wird dann evtl. nur noch im Hintergrund diskutiert.


    Den Standpunkt teil ich ung'schaut.

    Meine Expertise was Röhrenmäuler angeht beschränkt sich ja nur auf die Seegrasponies. Aber ich freu mich immer, wenn ich eine Herausforderung lösen konnte, und die Erfahrung geb ich gern weiter. Geheimniskrämerei bei einem Hobby wie der Aquaristik ist mir suspekt.

    Liebe Grüße
    Linda

    Ich möchte euch an dieser Stelle vorschlagen eure Aktivitäten stattdessen auf http://www.seepferdchenforum.de zu konzentrieren.


    Hi Torsten,

    ich für meinen Teil werde die Aktivitäten künftig wieder hier konzentrieren und allenfalls noch auf meiner eigenen Website.

    Das Forum auf seepferdchen.net ist nach 'Seepferdchen und Röhrenmäuler' bereits das zweite Spezialforum, das aus dem Web verschwunden ist. Ich weiß nicht, wer hinter seepferdchenforum.de steht, und ehrlich gesagt interessiert's mich auch nimmer. (Falls es dein eigenes Forum sein sollte: Nimm's nicht persönlich :)).

    Marubis kenn ich und bin überzeugt, dass dieses Forum hier einer der sichersten Aufbewahrungsorte (u.a.) für seepferdchenspezifische Informationen ist.

    Wenn alle, die sich in den verschiedenen Seepferdchenforen engagiert hatten und sich später geärgert haben, dass ihre Posts nirwanisiert wurden, hier geschrieben hätten, wären wir alle um einiges gescheiter.

    Liebe Grüße
    Linda

    Denke die Papiere dürften das ganze aber ungleich schwerer machen...


    Naja, ich hab bisher 2x Ponies an deutsche Interessenten abgegeben. Die von mir ausgestellte Bestätigung, dass es sich um österreichische Nachzuchten handelt, hat den Behörden gereicht.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Oliver,

    'Stutensee' halt ich für einen guten Ort um Zwergseepferdchen zu pflegen :smiling_face:

    Ich versende halt keine Pferdchen, und Karlsruhe ist von Wien aus gesehen nicht grad um's Eck, da wird sich die Abholung nicht lohnen.

    Hoffentlich lesen deine Anfrage hier auch ein paar Zwergseepferdchenhalter aus dem seepferdchen.net. Da hab auch ich mich (leider) in den vergangenen Monaten engagiert, weil es dort eine Konzentration von Seegrasponyfreunden gegeben hat, die anderswo nicht zu finden war.

    Das dortige Forum ist ohne vorherige Ankündigung vor ein paar Wochen vom Netz genommen worden und seither nicht mehr online. Diese Vorgangsweise empfinde ich als unverschämt, hoff aber andererseits, dass die Zosterae-Pferdchen-Community wieder hierher zurückkehrt. Soviel ich zuletzt erfahren habe, gibt es bei mehreren Leuten Pony-Nachzuchten, und da wird es vermutlich auch die Chance geben, dass du von privaten Züchtern welche bekommst.

    Das wünscht dir jedenfalls
    Linda

    Hallo ihr Lieben,

    kleine Schirmchen find ich mitunter zuhauf in der Zwergseepferdchenkoppel. Lange Zeit waren es 'nur' die Geschlechtstiere von Cladonema-Hydroidpolypen, seit einem Jahr hat sich noch eine andere - kleinere - Hydroidenart dazugesellt. Diese Quallen mag ich gar net, weil sie bei massenhaftem Auftreten den Ponies das Futter wegessen.

    Beide Hydroidquallen sind transparent, ohne jegliche Färbung.

    Die Mangrovenquallen aber müssen schon von klein auf Zooxanthellen in sich tragen und sind deshalb braun. Dass auch sie z.T. eine Futterkonkurrenz für die Seepferdchen darstellen ist schon klar, aber erstens hab ich bei denen noch nix über eine Massenvermehrung gelesen, und zweitens sind sie mit ihrer alternativen Ernährungsweise über die Zooxanthellen vermutlich eher genügsame Zooplanktonvertilger.

    Michael hat auch geschrieben, dass er die Mangrovenquallen ohne Probleme mit den Ponies vergesellschaftet.

    Das gefällt mir :thumbs_up:
    Linda

    Hallo Steffi, hallo Armin,

    sagt, woher habt ihr denn eure Mangrovenquallen? Auf einen Zufallsfund wie Hippo mag ich nicht hoffen, so alt werd ich nicht :smiling_face: Aber diese Tiere interessieren mich allein schon wegen ihres Vorkommens im Mangrovenbiotop und den Seegraswiesen.

    Nur hab ich sie bei uns in Wien noch nie bei einem Händler gesehen, und die Suche im Web spuckt auch nix aus.

    Wie ist das eigentlich mit der Vermehrung? Gab's bei euren Quallen auch schon Nachwuchs?

    Liebe Grüße
    Linda