Beiträge von Linda

    Meine Meinung, vier Wochen sind keine Standzeit um zu behaupten das Ding läuft nicht.


    Ja, Torsten, das hab ich vergessen im ersten Post zu erwähnen.

    Kleine Aquarien regieren schneller auf ungünstige Verhältnisse als große, dafür brauchen sie länger um (wieder) ins Gleichgewicht zu kommen.

    Das ist gerecht, find ich :smiling_face:

    Und so wie ek-ak beende ich diesen Beitrag ebenfalls grußlos.

    Hallo ek-ak (wie heißt du denn mit richtigem Namen?),

    solche Winzigbecken sind natürlich deutlich weniger stabil als Aquarien jenseits der 100 Liter. Meine Aquarien sind aber überwiegend Minis dieser Größenordnung, mein 12 Liter-Schreibtischnano feiert im kommenden Februar seinen 6. Geburtstag.

    Im Gegensatz zu Matthias möcht ich mich jetzt nicht auf die Wasserwerte festlegen (die halt ich in dem Fall auch nicht für so wesentlich), sondern ein paar Punkte anführen, die meiner Ansicht nach zum Gedeihen deiner ungeliebten Gäste beitragen.

    Der Sand enthält vermutlich Nährstoffdepots, die erst von den Cyanos und den Fadenalgen aufgebraucht werden müssen.

    Ähnliches gilt möglicherweise für das Lebendgestein. Bei derart geringem Wasservolumen reichen ein paar wenige abgestorbene Organismen in und auf dem Brocken um das System aus dem Gleichgewicht zu bringen.

    Ich hab keine Vorstellung, wieviel PAR eine 16W LED abgibt (und würd mit dem Wert auch nix anfangen :)), aber mir kommt das recht hell vor. Natürlich werden deine SPS-Ableger solche Beleuchtung brauchen, aber um eine gesunde Bakterienfauna zu etablieren ist am Anfang weniger mehr in dieser Beziehung. Demnach würd ich die Beleuchtung reduzieren (abschatten) oder überhaupt für zunächst 1 Woche abschalten.

    Gleichzeitig würd ich ein Bakterienstarter-Präparat (z.B. ML Special Blend) zugeben.

    Sinnvoll in dem Zusammenhang ist das Absaugen der in der Folge absterbenden Fadenalgen und Cyanobeläge, und anschließende Ergänzung mit Wasser aus dem großen Becken (muss nicht unbedingt frisch angesetztes MW sein).

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Copepoden-Sachverständige!

    Wegen einer Abwesenheit von ein paar Tagen hab ich kürzlich wieder Copepoden bei Poseidon bestellt, damit meinen Seegrasponies der Hafer nicht ausgeht. (War eh g'scheit, weil mein lokaler Händler beim gestrigen Liefertermin ausgelassen hat. Aber das sei nur am Rand erwähnt um zu zeigen, wie das Nervenkostüm einer Zwergseepferdchenhalterin strapaziert wird.)

    Aufgefallen ist es mir schon früher, aber jetzt möcht ich doch mal eure Meinung einholen: Die Cops von Poseidon erinnern in ihrer Fortbewegungsweise, der Größe und dem Körperbau schon mit freiem Auge (und das will was heißen bei der schwachsichtigen Linda :)) an Tigriopus californicus. Allerdings sind sie nicht so rötlich wie die Tiggerpods, auch wenn ich sie mit carotinhaltiger Nahrung füttere.

    Heut hab ich die folgenden Bilder im Web gefunden. Äußerlich kann ich keinen Unterschied finden zwischen den Poseidon-Cops und den Tiggers: Die Antennen sind im Verhältnis zum Körper bei beiden Arten gleich, auch von der Form her bei beiden Geschlechtern, und die Schwanzspitzeln schauen auch gleich aus.

    Einziger - positiver - Unterschied: Die Pferdchen essen die farblosen Poseidons, während sie Tiggerpods so gut wie gar nicht mögen.

    Ich mag sie übrigens auch nicht, weil sie, wenn hungrig, auch mal ein neugeborenes Fohlen anfallen. Das wiederum konnte ich bei den transparenten Cops gottlob noch nicht beobachten.

    Die äußerliche Ähnlichkeit ist trotzdem frappierend.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Armin und Steffi,

    über's Wochenende war ich nicht zu Haus und kann mich deshalb für eure Antworten erst jetzt bedanken.

    Die CO2-Düngung werd ich nach eingehendem Studium diverser Beiträge zum Thema vorderhand bleiben lassen und stattdessen den nahe liegenden Ursachen der hohen Alkalinität auf den Grund gehen. Als da wären: Hoher NO3-Gehalt mit entsprechender Nitratassimilation des Grünzeugs sowie Eintrag von Ca und CO3 durch Auflösung des Korallenbruchs im Außenfilter. In der Pferdekoppel wohnen schließlich keine Steinkorallen, die davon profitieren würden. Also werd ich mir da Ca + Mg anschauen. Vermutlich werden diese Werte auch recht hoch sein.

    Dass dem Seegras das basische Milieu nicht gefällt kann ich mir recht gut vorstellen. Und weil ich ein erst vor kurzem speziell für Seegras eingerichtetes Aquarium zum Vergleich habe bin ich guter Hoffnung, dass diese Theorie bestätigt werden kann. Der Bodengrund in der 'neuen' Seegraswiese besteht ebenfalls aus feinem Quarzsand und enthält nur zusätzlich eine Zwischenschicht Gartenerde als Feinsubstrat.

    Die Wasserumwälzung in diesem Aquarium erfolgt durch eine Kreiselpumpe mit Schwammaufsatz. Kalkhaltige Substanzen fehlen weitestgehend. Die Seegräser dort zeigen aber trotz des kurzen Bestands von grad mal ein paar Wochen ein besseres Wachstum als die in der Pferdchenkoppel. Fischbestand (damit etwas da ist, das gefüttert werden will): 1.4.7 Poecilia reticulata.

    Ich bin immer davon ausgegangen, dass Seegras in erster Linie einen 'reifen' Bodengrund benötigt. Dass das nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann haben mir Wolfgang und Sonja schon mit ihrer Seegraswiese gezeigt, die vom Start weg gut gediehen ist. Freilich mit Korallensand als Substrat, allerdings möglicherweise mit niedrigerem Nährstoffeintrag und somit geringerer organischer Belastung. Interessant wären da die Wasserwerte, v.a. NO3 und KH.

    Ich für meinen Teil werd das Thema Alkalinität und Seegraswachstum jetzt genauer beobachten und für's Erste mal zwei Wasser'wechsel' durchführen: Einen Austausch von 10 Liter mit Wasser aus dem Wohnzimmerrifferl und dann noch die gleiche Menge Frischwasser. Und das ab nun jede Woche.

    Weiters werde ich den Korallenbruch aus dem Außenfilter der Pferdchenkoppel entfernen.

    Wie sich die Werte verändern und welche Auswirkungen die Maßnahmen auf die Seegräser zeigen möcht ich dann hier dokumentieren.

    Danke, Hans-Werner und Armin, für die Anregungen!

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo nochmals,

    also den pH-Test hab ich gekauft. Zur Auswahl gab's allerdings nur Tetra und JBL. Ich hab mich für JBL entschieden, bin aber nicht recht glücklich mit der Ablesbarkeit. Die Farben auf der Karte sind viel intensiver als die der Lösung. Nach eingehender Beratung mit mir selber hab ich den Wert mit 8,5 bestimmt. So wie ich die Grafik auf Seite 54 von Armins Meerwasserchemie versteh genau im Grünen Bereich.

    Demnach scheint ein CO2-Mangel doch nicht vorzuliegen. Woher kommen dann die Kalkablagerungen auf den Blättern der Gräser? Kann es sein, dass die zeitweise verstärkt auftretenden fädigen Cyanobakterien, die ja auch Photosynthese betreiben, den Gräsern das CO2 abgraben.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Hans-Werner,

    Kalkablagerungen an den älteren Blättern sind evident. pH-Test hab ich noch keinen zu Hause, die KH liegt bei 12°(!) dH (JBL).

    Das würde für eine CO2-Untersättigung einen pH jenseits von 8,6 voraussetzen. Das wiederum kann ich mir nicht vorstellen. Den pH-Test besorg ich mir heute.

    Liebe Grüße
    Linda

    PS/Edit: Im Beitrag von gestern hab ich geschrieben 'wenig kalkhaltiges Material'. Stimmt nicht, denn die Pferdchenkoppel ist mit einem Außenfilter ausgestattet, in dem sich Korallenbruch befindet. Daran hat mich die 'Korallenwelt' erinnert :smiling_face: Danke, Torsten!

    Hallo Community,

    dieser Thread ist zwar schon - wie man bei uns in Wien sagt - ein alter Hadern, aber ich denk mir, wenn ich meine Frage hier stelle, dann kennt man gleich den Hintergrund.

    Meine Zwergseepferdchenkoppel hab ich botanisch wieder mal umgestellt. Um mich dem natürlichen Lebensraum der Seegrasponies zu nähern hab ich Seegräser gekauft was ich kriegen konnte. Eh schon vor vor ein paar Monaten, und an sich bin ich halbwegs zufrieden mit der Entwicklung. Allerdings hab ich kürzlich die Nährstoffwerte gecheckt und dabei festgestellt, dass NO3 und PO4 recht hoch sind (NO3 10 mg/l, PO4 1,71 mg/l) - vermutlich wegen des hohen Futtereintrags.

    Was ich nicht messen konnte war der Kohlenstoffanteil, genauer gesagt das Kohlendioxid. Mein Gefühl sagt mir, dass die Gräser besser wachsen würden und damit auch mehr von den Nährstoffen aufnehmen könnten, wenn sie mehr Kohlendioxid für die Assimilation zur Verfügung hätten.

    Jetzt hab ich grad nachgeschaut in Armins schlauem Buch über Meerwasserchemie und dort einiges über CO2 gefunden. Nur bin ich nicht ganz sicher, ob ich die im MW doch komplexeren Zusammenhänge richtig verstanden hab. Einzig die CO2-Über- bzw. Untersättigung anhand des pH und der KH erscheint mir klar, und das werd ich demnächst testen (sobald ich einen pH-Test gekauft hab :)).

    Wenn ich davon ausgeh, dass sich da wahrscheinlich eine Untersättigung abzeichnet (viel Licht, wenig kalkhaltiges Material), möcht ich schon im Vorfeld gerne wissen, ob eine CO2-Düngung wie sie im Süßwasser bei stark bepflanzten und gut beleuchteten Aquarien state of the art ist, auch hier das Mittel der Wahl sein kann.

    Für Anregungen bedankt sich wie immer
    Linda

    Hallo Sven,

    meine Gedanken als Laie was größere Seepferdchenarten betrifft: Die Vergesellschaftung von Seepferdchen mit anderen ruhigen Fischen halt ich grundsätzlich für möglich. Futterkonkurrenz ist bei den Mandarins vermutlich nicht das große Thema, bei den anderen von dir genannten Fischen bin ich ein bissl skeptisch. Du darfst nicht vergessen, dass Seepferdchen wegen ihres kurzen Verdauungstraktes nicht auf Vorrat essen können, sondern in kürzeren Abständen Nahrung benötigen. Das ist gegenüber Fischen mit einem 'richtigen' Magen ein Nachteil, wenn nicht ständig Futter eingebracht wird.

    Andererseits habe ich meine Zwergseepferdchen auch längere Zeit gemeinsam mit einer Gruppe Schwebegrundeln gehalten. Und die essen im Gegensatz zu frostfutterfesten Seepferdchen anderer Arten ausschließlich Lebendfutter. In einem dicht bepflanzten Aquarium war das kein Problem. Fragt sich halt, wie das bei Seepferdchen ist, die nicht aus einem Seegrasbiotop stammen bzw. wie die anderen Fische und etwa die Wohnanemone der Amphiprions auf dichte Bepflanzung reagieren.

    Da werden bestimmt noch qualifiziertere Antworten kommen. Mich interessiert's auch :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Alex,

    an sich verschwinden die kleinen Asseln von selber wieder. Bevor's bei dir so weit ist, und du hast ein bissl Zeit und Muße: Saug soviele wie möglich ab und schick sie mir per Post.

    Die gegenwärtig warme Witterung hält der Vorhersage nach bis Ende nächster Woche an, da sollte sich eine Reise nach Wien ausgehen. Ich übernehm selbstverständlich das Porto und eine angemessene Aufwandsentschädigung.

    Ich hab's schon öfter versucht, aber die Zucht dieser Tiere ist mir noch nicht geglückt.

    Wie erwähnt sterben sie in den meisten Aquarien über kurz oder lang sowieso aus. Absaugen ist deshalb das Mittel der Wahl - solang sie dich halt stören.

    Und mir würdest eine Freude machen mit einem Sackerl voll Miniasseln :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    PS: Du erreichst mich am Besten per Mail.

    Hallo Community,

    schon lang beschäftigen mich Organismen, die nach längerer Standzeit in Zooplanktonkulturen auftreten.

    Heute konnte ich mich endlich aufraffen und das Mikroskop mit dem PC verbinden. So sind ein paar Fotos entstanden, und um das Leben unter dem Mikroskop abzubilden hab ich ein kurzes Video auf youtube geladen:
    https://www.youtube.com/watch?v=dHqXzHtM2sk&feature=youtu.be

    Ich nehme an, es handelt sich (wie schon lang vermutet) um Dinoflagellaten. Im Vergleich zu Bildern, die ich im Web gefunden hab, ist die Forma halt oval-länglich, nicht fast kreisrund, und schon gar nicht mit stacheligen Fortsätzen versehen wie Ceratium.

    In den Kulturwannen setzen sie sich vorzugsweise an den Wänden ab, mit fortschreitender Vermehrung färben sie auch das Wasser leicht bräunlich.

    Ungesund scheinen sie jedenfalls zu sein, der Zooplanktonbestand geht deutlich zurück, sobald die kupferfarbenen Ablagerungen sichtbar werden. Der Geruch der Beläge ist süßlich-herb.

    Sind es Dinoflagellaten?

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Linda, hallo Matthias,

    ich glaube, niemand stößt sich hier an der Art, wie Donovan schreibt und an seinen Nachfragen.

    Grüße
    Ingrid


    Na ja, Ingrid, in Donovans Aktiv-Kohle-Thread hat dein Beitrag (ich glaub #5) schon etwas genervt geklungen, und ich hab mich auch geärgert über die vermeintliche Präpotenz und die Beratungsresistenz bei verschiedenen Gelegenheiten.

    Jetzt weiß ich mehr, hab aber dennoch Schwierigkeiten, den richtigen Umgang zu finden. Einerseits halt auch ich's für prima, dass sich ein junger Mensch mit dieser Vorgeschichte ein so verantwortungsvolles Hobby aussucht, andererseits darf die Rücksicht auf seine besondere Situation nicht zur Unterstützung einer willhaben-Mentalität auf Kosten der Tiere führen.

    Doktorfische sind sowieso nicht mein Thema, und bei den Seepferdchen hab ich mich ausgeklinkt.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Don,

    Aktivkohle hat keine direkten Auswirkungen auf Bakterien und sie tut den Fischen nichts.


    Du selbst hast keine Lust, dir mit deinen Fragen Mühe zu geben, aber du hältst es für selbstverständlich, dass wir es tun?

    Grüße
    Ingrid


    Wo ist hier der like-Button?

    Donovan: Hast du schon einmal ein Buch über Meerwasseraquaristik gelesen?

    Linda

    Hallo Community,

    im Österreichischen Riffaquaristikforum hat es einmal einen Beitrag gegeben, der sich zu einer Diskussion über Biofilme entwickelt hat: http://riffaquaristik.at/forum/index.ph…&threadID=20581.

    Beitrag #35, mit dem sich Roland Lück zur Wort gemeldet hat, war für mich der Beginn eines anderen Verständnisses, wo Denitrifikation stattfinden kann.

    Dass sie ggf. auch an gut beströmten Stellen passiert und es in erster Linie von der Zusammensetzung des Biofilms auf der betreffenden Oberfläche abhängt, ist ein Paradigmenwechsel und erklärt unterschiedliche Abbauverläufe von NO3 in Aquarien, die vordergründig vergleichbar scheinen.

    Liebe Grüße
    Linda

    Also normalerweise bin ich ein Fan der wissenschaftlichen Namen. Bei den Schnecken allgemein und den Nudibranchien im Besonderen bin ich aber nimmer überzeugt, dass das g'schickt ist um Verwechslungen zu vermeiden.

    Über das WoRMS gelangt man zu dem Artikel aus 2013, in dem die Namensänderung vorgeschlagen wird:

    Zitat

    http://www.plosone.org/article/info%3…al.pone.0063000Published: May 02, 2013
    DOI: 10.1371/journal.pone.0063000

    Berghia
    The monophyly of the genus Berghia was highly supported when Aeolidiella stephanieae was included. Berghia is entirely restricted to the Atlantic and interestingly, none of the species studied here have an amphiatlantic distribution. This genus has been considered a junior synonym of Spurilla by some authors [30], [80]. Nevertheless, our results show that Berghia is not as closely related to Spurilla, as previously thought. In our analysis, this genus includes B. creutzbergi, B. verrucicornis, B. coerulescens, an undescribed species from Senegal, B. columbina, B. rissodominguezi and Aeolidiella stephanieae. Concerning the latter species, Valdés [81] placed it within Aeolidiella following the diagnosis of Gosliner [4]. This species, which is commercially important as a biological control of Aiptasia infestations in aquaria [46], [81]–[83], has been misidentified as the Mediterranean species Berghia verrucicornis (see [31], [82]–[84]) and Berghia coerulescens [46] for many years. However, A. stephanieae clusters together with Berghia rissodomiguezi, which also has been suggested by Valdés et al. [46] as a possible junior synonym of Berghia coerulescens. Both species, B. rissodominguezi and A. stephanieae, have differences in coloration, ceratal arrangement, rhinophorial ornamentation, genital and anal apertures as well as the masticatory border and the central cusp denticle [81], [85]. Therefore, although the uncorrected p-distance between both specimens is at the lower limit (5.7%) of our range for sister species, we concluded that those morphological differences are significant enough to consider both species as distinct. Hence, Aeolidiella stephanieae should be renamed as Berghia stephanieae.


    Ich schlag vor, den Namen im MWL auf Wischmop zu ändern :smiling_face:

    Da kennt sich jedeR aus.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Steffi,

    ich liebe Aquarien abseits des Mainstream! Dein Flachwassertümpelchen ist dir prima gelungen!

    Viel Freude damit wünscht dir
    Linda

    Reinhard: Ein bissl weiter vorn schreibt Steffi, dass sie das Becken deshalb nicht höher gefüllt hat, weil sonst die Einsiedler stiften gehen. Das würd ich auch nicht wollen. Zum Korallen Zurückschneiden wär halt eine UW-Heckenschere fein :smiling_face:

    Hallo Elisabeth,

    Röhrenaale gehören auch zu meinen Wunschtieren, nur fehlt mir leider der Platz für ein weiteres Aquarium in ausreichender Größe.

    Eins meiner Lieblingsaquarien im Wiener Haus des Meeres ist deshalb ein großes Röhrenaal-Schaubecken mit je einer Gruppe Heteroconger hassi und Gorgasia preclara. Die Höhe des Bodensubstrats beträgt etwa 20 cm. Vergesellschaftet sind die Tiere dort mit Schnepfen-Messerfischen Aeoliscus punctulatus, als weiterer Tierbesatz finden sich azooxanthellate Gorgonien und mehrere Kolonien Tubastrea, die auf vereinzelt eingebrachten Riffsäulen sitzen. Diese Gesellschaft hat Charme, die Ansprüche an die Nahrung sind ähnlich.

    Das Becken nehm ich mir - abgesehen von der Größe, der Substrathöhe (es reichen angeblich auch 10-15 cm) und den Messerfischen - zum Vorbild, falls ich irgendwann einmal mein 250 Liter-Schlammspringerbecken ausräumen muss.

    An deiner Stelle würde ich auch zum 360 Liter-Artbecken tendieren. Wobei 'Art'becken zunächst nur heißen will, dass sich die Einrichtung an den Ansprüchen der Aale orientiert. Ich kann mir vorstellen, dass etwa Signigobius biocellatus ganz gut zu den Röhrenaalen passt.

    Liebe Grüße
    Linda

    PS: Das große Foto von Gorgasia preclara im MW-Lexikon zeigt meiner Vermutung nach einen Ausschnitt des Röhrenaalbeckens im HdM.

    Hallo,

    Ich Habe nur gefragt was für kleine schöne Fische rein kommen??? Jedes Forum ist gleich ich dachte das hier wäre anders? Anstatt über meine Fische zu lästern und lustig zumachen habt ihr keine Vorschläge :face_with_open_mouth: :pouting_face:

    Ist doch alles Schwachsinn hier.


    Hast du schon einmal darüber nachgedacht, ob es vielleicht an der Art deiner Fragestellungen liegt und daran, wie du mit den Antworten umgehst?

    Ich bekomm den Eindruck, dass den Leuten auf diese Weise die Zeit gestohlen wird.

    Linda

    Hi Donovan,

    wegen deiner Muttersprache hab ich gefragt, weil ich diesen Satz in einem deiner vorherigen Beiträge nicht verstehe:

    Zitat

    ... Gebäude diese Art meinte ich hippo Campus


    Aber gut, wenn du Deutsch als Muttersprache hast werden dir die Tipps von vorhin helfen. Und auch der schon erwähnte Thread über Hippocampus zosterae hier in diesem Forum. Da sind übrigens jede Menge Fotos zu finden, auch von meinen Aquarien. Für die mehr als 50 Seiten muss man sich allerdings Zeit nehmen, dafür gibt's - nicht nur von mir - Erfahrungen aus erster Hand.

    'Die Seepferdchen' hab ich immer noch, wenn auch die x-te Nachzuchtgeneration. H. zosterae hat eine Lebenserwartung in der Natur von etwa 1 - 1 1/2 Jahren. Im Aquarium geht's bei guten Bedingungen länger, aber mehr als 2 1/2 Jahre hat von meinen Tieren keines gelebt.

    Wenn du dich wirklich in der Pflege von Zwergseepferdchen versuchen willst: Sie essen wie gesagt nur Lebendfutter. Artemianauplien sind meiner Erfahrung nach nicht als Alleinfutter über längere Zeit geeignet, es müssen Copepoden sein oder andere Kleinkrebse wie etwa Moina. Urlaub von mehr als ein paar Tagen ist ein Risiko, wenn die Vertretung nicht mindestens genauso versiert ist bei der Versorgung gekaufter bzw. der Zucht von Futtertieren wie der Halter. Eine Futterkultur, die aus welchen Gründen auch immer zugrunde geht, erfordert spontan einen Plan B, sonst verhungern die Pferdchen. Laien, die sich ansonsten gut um ein Aquarium kümmern, sind in solchen Fällen oft überfordert.

    Deshalb empfielt es sich auch für den Interessenten dass er sich zunächst mit der Zucht von Zoo- und (als Futter dafür) Phytoplankton befasst und stabile Kulturen schafft, bevor er konkret an den Erwerb der Pferdchen denkt.

    Das darf halt nicht vergessen werden.

    Liebe Grüße
    Linda

    muss man die gekauften denn melden ??


    Hi Donovan,

    ja, in Deutschland bei der nach Landesrecht zuständigen Naturschutzbehörde. SieheArtenschutz - Meldepflicht von Seepferdchen
    Hab ich als Österreicherin (bei uns gibt's - noch - keine Meldepflicht) vergessen zu erwähnen. Danke, Wolfgang!

    Dass du schon ein Meerwasseraquarium hast macht die Sache - ein bisschen - einfacher. Natürlich ist es wichtig, sich eingehend mit entsprechender Fachliteratur zu beschäftigen.

    Geh ich recht in der Annahme, dass Deutsch nicht deine Muttersprache ist und du auch für deine Beiträge ein Übersetzungsprogramm zuhilfe nimmst? In dem Fall wird es gescheiter sein, gleich englischsprachige Bücher zu studieren. Da kann ich dir allerdings nicht wirklich helfen, mit einer Ausnahme betreffend H. zosterae:

    Alisa Wagner-Abbott - The Complete Guide to Dwarf Seahorses in the Aquarium. Leicht verständlich geschrieben (selbst für deutsch sprechende AquarianerInnen :)) enthält es halt einen etwas anderen Pflegeansatz für die Seegrasponies als es meiner ist.

    Deutschsprachige Literatur: Wolfgang Mai - Seepferdchen im Meerwasseraquarium, Daniel Knop - Florida-Zwergseepferdchen im Meerwasseraquarium, beide erschienen in der Art-für-Art-Reihe des NTV-Verlags (Koralle).

    Eine Übersicht der Röhrenmäuler mit Angaben über Herkunft und Lebensraum bietet Rudie H. Kuiter in seinem Buch Seepferdchen - Seenadeln, Fetzenfische und ihre Verwandten. Das Buch ist hilfreich um die Ansprüche der einzelnen Arten besser einzuschätzen, bietet aber keine Haltungsempfehlungen im engeren Sinn. Dafür ist es - glaub ich - im Original auf Englisch erhältlich :smiling_face:

    Ich bin sicher, du wirst hier noch ein paar Literaturtipps bekommen.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Donovan,

    hast du schon Erfahrung mit einem Meerwasseraquarium?

    Ich pflege seit 2009 Florida-Seepferdchen Hippocampus zosterae und muss einräumen, dass auch ich damals noch relativ frisch war in der Meerwasseraquaristik. Will heißen: 2 Jahre Erfahrung mit einem Seewasser-Nanoaquarium (allerdings schon vorher 40 Jahre mit Süßwasseraquarien).

    Es ist also nicht von vornherein kompletter Unfug, wenn man als relativer Newcomer Seepferdchen pflegen möchte. Nur muss man sich halt des Aufwands und der Verantwortung bewusst sein und sollte über die Grundlagen der Meerwasser-Aquarienchemie Bescheid wissen.

    Ich nehme an, dass du mit 'kleinen' Seepferdchen nicht unbedingt die Seegrasponies meinst, die sind eine eigene Liga und nach meinem Dafürhalten nur was für ausgesprochene Liebhaber, die keinen Aufwand scheuen was die ordentliche Futterversorgung angeht.

    Hippocampus reidi etwa wird auch nicht allzu groß und erscheint mir für einen 60er Cube schon geeignet. Der Vorteil: Diese Art ist im Gegensatz zu den Zwergseepferdchen an Frostfutter zu gewöhnen, damit ist die Versorgung um einiges einfacher.

    Nur darf man halt nicht vergessen (du hast es ohnehin schon erwähnt), dass die Aufrechterhaltung guter Wasserqualität das Um und Auf ist bei der Aquaristik im Allgemeinen und den Seepferdchen im Besonderen. Und genau das macht die Haltung der Seepferdchen zu einer Herausforderung selbst für erfahrene AquarianerInnen: Nicht verwertete Futterreste versauen das Wasser binnen eines Tages, und wenn sich erst einmal eine Brutbeutelinfektion eingenistet hat oder ein anderer Infekt, dann ist es oft schon zu spät für eine Behandlung.

    Aber mehr möcht ich jetzt gar nicht schreiben bevor die eingangs gestellte Frage beantwortet ist.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Karin,

    die Rundkrabbe wird bestimmt meine Freundin :smiling_face: Im ehemaligen Seepferdchenbecken hab ich vor längerem so ein Tier entdeckt, und wenn ich das Aquarium demnächst ausräum, dann weiß ich schon, wohin mit der Krabbe.

    Pfaffenhutseeigel werden ein bissl zu groß für das Minibecken und sollen auch mit der Einrichtung wenig zimperlich umgehen. Ist das so?

    Ich werd jedenfalls meine zwei Mespilias genauer beobachten und eventuell von dieser Sippschaft noch ein paar dazusetzen. An sich hat sich die Art aus ausgesprochen problemlos erwiesen, ganz anders als im Web beschrieben.

    Danke für deine Hinweise, sie stimmen mich zuversichtlich. Gelegentlich ein bissl zu zupfen ist nicht der Rede wert, hingegen dem Kraut regelrecht beim Wachsen zuschauen zu können ist wie in einem Horrorfilm.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Klaus,

    so 'todsicher' war's auch wieder nicht gemeint :smiling_face:

    Ich hab mir schon einen ganzen Vorrat an Metallpinzetten zugelegt. Lange, kurze, spitze und solche mit abgerundeten Enden. Hilft nix, wenn das Gestein nach größtmöglicher Porosität ausgesucht wurde.

    Aber wenn du's versuchen magst: Wien ist auch so eine Reise wert. Pinzetten aller Art sind wie gesagt vorhanden. Eventuell lass ich nach getaner Arbeit noch einmal mit mir reden wegen des Preises :smiling_face:

    lg
    Linda

    Hallo Community,

    hat sich in den vergangenen 7 Jahren der Erfahrungsschatz geändert und sich ein herbivores Wesen gefunden, das auch an C. brachypus geht?

    Das mit dem Auszupfen ist nämlich eine Sache, an der Sisyphus seine Freude hätte (die Alge sollte vielleicht umgetauft werden auf C. sisyphus :)). Einen Stein immer wieder den Berg hinaufschleppen ist weniger mühsam als dieses Grünzeug im Zaum zu halten. Je mehr ich zupf desto schneller wächst es. Selbst kleinste Fuzerln, die beim Gärtnern gelöst werden und von der Strömung verdriftet werden, werden zu neuen Trieben (eh klar, aber halt nervig).

    Das Aquarium ist ein 60er Normbecken und fasst 54 Liter. Anfangs hab ich geglaubt, dass meine Mespilia globulus auch diese Alge essen, aber da hab ich mich wohl geirrt. Ein Paletti-Spenadler, den ich mir ausgeborgt hatte, war zwar ausgesprochen süß und hat gegessen wie ein Scheunendrescher - aber nur Frost-Artemia und Krillgranulat. Grünzeug essen die wohl erst im höheren Alter.

    Die Steine austauschen halt ich für barbarisch, weil damit das ganze andere Kleinzeug, das drauf wohnt, ebenfalls eliminiert würde.

    Es muss doch etwa Krabben geben, die diese Caulerpaart nicht verschmähen.

    In einem anderen Thread hab ich gelesen, dass C. brachypus nach dem Ausblühen restlos verschwunden ist. Hat wer eine Ahnung, worauf das Ausblühen zurückzuführen ist? Generative Vermehrung bei pflanzlichen Lebewesen bringe ich normalerweise in Zusammenhang mit einer vorübergehenden Verschlechterung der Umweltbedingungen ('Pflanzen blühen, wenn's ihnen schlecht geht'), und wenn die Caulerpa nur der Clon einer einzigen Alge ist, dann hätt ich ja gute Chancen, sie mit dem Ausblühen tatsächlich anzubringen. Die Frage ist halt, wie's den Zooxanthellen der Korallen mit der notwendigen Veränderung der Umweltbedingungen geht. Und wie gesagt: Welche könnten das sein?

    Als wenn hier jemand einen todsicheren Tipp hat für mich, den schlag ich vor für den Aquaristik-Nobelpreis.

    Genervte Grüße
    Linda

    Hallo Freunde des Meergemüses,

    bis jetzt ist meine Idee, Seegras aus Samen zu ziehen, ja leider auf wenig fruchtbaren Boden gefallen.

    In der Zwischenzeit hab ich zwar einen Ansatz von Wiese in der Pferdchenkoppel etablieren können (Dank Wolfgang und Sonja, Maria und 2 weiteren Seegrasfreunden, die mich mit Ablegern versorgt haben). Dennoch find ich die Vorstellung, etwa das von mir besonders geschätzte Halodule uninervis aus Samen zu ziehen, noch immer ausgesprochen reizvoll.

    Bei der Recherche zu dem Thema im Web bin ich auf mehrere Einträge gestoßen, die mich darin bestärkt haben:

    Bay Journal - Sowing seeds may be fastest way for seagrass beds to take root
    http://www.bayjournal.com/article/sowing…ds_to_take_root

    Western Poret Seagrass Partnership
    http://www.seagrass.com.au/browse.asp?page=322

    Halodule uninervis seed
    http://www.sciencedirect.com/science/articl…30437709190097O
    Abstract
    The greatest longevity of seagrass seeds is reported for Syringodium filiforme Kütz. Seefs of Syringodium from Texas continued to germinate for 4 years and 1 month. Halodule wrightii Aschers. seeds from St. Croix, U.S. Virgin Islands, continued to germinate for 3 years and 10 months and Halodule uninervis (Forsk.) Aschers. seeds from Australia for 3 years and 5 months. Seeds of Halophila engelmannii Aschers. from Texas germinated after 2 years and storage under dark conditions.

    http://www.sciencedirect.com/science/articl…304377087900398
    Abstract
    Seeds of Halophila engelmannii Aschers., that were collected in Redfish Bay, Texas, at weekly intervals from mid-May to mid-June 1986, began to germinate 3–4 weeks after collection. Most of the collections subsequently showed an increase in the rate of germination under increased light intensity and all had a stoppage of germination after transfer to darkness, indicating a light requirement to break endogenous seed dormancy. During the 5 weeks after seeds germinated, seedlings in soil culture produced a rosette of six leaves before the appearance of a rhizome bud in the axil of the third leaf. The first node of the rhizome produced a root and an upright shoot with a pseudowhorl of three to five leaves.

    Seegrassamen scheinen demnach wirklich recht robust zu sein, bleibt jetzt noch die Frage: Woher bekommen?

    Die Forschungsstation des Smithonian Marine Institute in Fort Pierce, FL (die Indian River Lagoon ist ein bekanntes Seegrasponyhabitat) hat sich leider als wenig hilfreich erwiesen, außerdem ist Seegras in Florida soviel ich gehört hab geschützt. Von den Philippinen kenn ich leider keine Quelle namentlich, allerdings kamen die letzten Importe meines bisherigen Seegrasdealers aus Cebu , also dürfte die Ausfuhr auch von Samen dort weniger risikobehaftet sein.

    Vielleicht rührt sich jetzt doch noch jemand aus der hiesigen Community, der weiterhelfen kann.

    Gedacht habe ich ja auch schon an das Mangrovenaufforstungsprojekt von Marubis. Vielleicht gibt's bei Mangreen die Möglichkeit, für eine angemessene Spende eine Handvoll Samen von H. uninervis nach Wien zu schicken. Vorkommen soll sie dort, und geschützt ist die Art soviel ich weiß nicht.

    Die Hoffnung stirbt angeblich zuletzt :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    @ Linda:
    Ich will ja gar nicht mit dir streiten, also lass uns lieber bei den Nachbarn über sie Zucht von Moinas diskutieren .


    Hallo Wolfgang,

    streiten mag ich auch nicht, schon gar nicht mit dir.

    Nur zwei Dinge möcht ich noch anmerken im Zusammenhang mit diesem Thread: Die erste Antwort hätte genügt. Und auch die hätte ich in Kenntnis der Herkunft des Posters etwas sensibler formuliert, es hätte daraus ja auch so etwas wie ein Kulturaustausch entstehen können. Jetzt, wo der wissende Niemand wieder abgetaucht ist, ist das natürlich sowieso für die Fisch :smiling_face:

    Ja, und das Zweite ist die Verbindung zwischen Marubis und den Forenmitgliedern, die z.T. auch Mitglieder des Vereins sind. Muss sich die persönliche Meinung immer mit den Haltungsempfehlungen des Vereins decken? Umgekehrt: Wieso wird der Verein weniger glaubwürdig, wenn im Forum eine abweichende Privatmeinung gepostet wird?

    Liebe Grüße
    Linda

    ach so, ist ja Ausland. Dann ist die Haltung von zwei Anemonenfischen offensichtlich ohne Anemone in 45 l natürlich in Ordnung! Ich Dussel hab gedacht, die Ansprüche von Lebewesen seien grenzübergreifend gleich.


    Wolfgang,

    ob es in Ordnung ist oder nicht müssen im Grund genommen die Lebewesen beurteilen, nicht wir. Dass Anemonenfische ohne Anemone nicht artgerecht gehalten werden glaub ich schon (und deshalb ist der Hinweis darauf auch angebracht). Nur: Die ewige Diskussion über Haltungsansprüche möcht ich an dieser Stelle nicht führen.

    Dass der Poster aus den USA stammt ist für mich lediglich eine Erklärung dafür, dass er sich nichts Böses dabei gedacht hat als er sein Aquarium hier vorgestellt hat. Obendrein blieb meine Frage ohnehin unbeantwortet, wie lang das Becken in dieser Form steht. Sind das tatsächlich 6 Jahre ist die Standzeit beachtlich.

    Gruß
    Linda

    du wirst wohl vergeblich auf eine Antwort warten, denn der Threadersteller ist nicht mehr registriert.


    Hallo Andreas,

    i wo - warten tu ich darauf nicht. Wollt nur einen wieder etwas positiveren Beitrag in diesen Thread posten :smiling_face:

    Haltungsempfehlungen und Mindeststandards hin oder her - der Poster stammt seinen Angaben nach aus einem Land, in dem die Uhren anders ticken als bei uns. Hab schon schlimmeres gesehen aus USA.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo 'Nano',

    also erstens ist dein Deutsch besser als mein Englisch, und zweitens find ich das Aquarium sehr hübsch.

    Die Standzeit von 6 Jahren ist beachtlich. Ist es tatsächlich in dieser Form schon so alt oder steht bloß das Aquarium so lang an dieser Stelle? (Das ist jetzt ein Joke :))

    Interessant find ich auch, dass du es nach einem low-tech Konzept betreibst.

    Weiterhin viel Freude mit dem Aquarium und seinen Bewohnern wünscht dir
    Linda

    PS: Wie ist denn dein Vorname?

    Stell doch mal ein paar neue Bilder ein, Linda.


    Hallo Angi!

    Das macht erstens der Wolfgang, und zweitens dann, wenn die Seegraswiese so ausschaut wie ich's mit wünsch.

    Im Ernst: Den Ponies scheint es egal zu sein, dass sie in einem fast nackigen Aquarium hausen und grad mal ein paar Gorgonienstängel und -skelette zum Turnen haben. Herzeigen tu ich's aber nur Besuchern, ggf. gleich mit einem Stamperl Schnaps zur Erholung, weil's so schiach ausschaut :smiling_face:

    Aber ich bild mir eben die Seegraswiese ein, und weil ich den Eindruck hatte, dass die Konkurrenz mit den Höheren Algen den Gräsern nicht gut tut, hab ich schon vor längerem die schönen Caulerpas (serrulata und sertularioides) aus diesem Becken entfernt. Es ist aber so wie im Süßwasser: Mit wenig Grünzeug zu beginnen wird nix. Wolfgang und Sonja haben mir erst kürzlich wieder einen größeren Ableger ihrer Riesenvallisnerie (aka Thalassia hemprichii oder Cymodocea serrulata) gegeben, und von einem befreundeten Händler hab ich ein paar Stängel Halodule uninervis und Halodule pinifolia bekommen.

    Mit H. uninervis hatte ich vorübergehend schon einmal sehr gute Erfahrungen gemacht, und die passt auch von der Größe wunderbar zu den Zwergerln und dem kleinen Aquarium. An sich hab ich bei einem anderen befreundeten Händler (bin eigentlich eh mit fast allen Händlern in Wien 'befreundet' :)) eine Bestellung laufen über einen ganzen Karton H. uninervis, weil das Meergemüse ansonsten wegen des geringen Absatzes kaum mehr importiert wird. Wird aber vermutlich Herbst werden.

    Anschließend gibt's neue Buidln, versprochen! =)

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Angi,

    schon zu lesen, dass es nicht nur diesen Thread, sondern auch dich noch gibt :smiling_face:

    Mit Andi bin ich in Kontakt, deshalb hab ich zunächst nicht hier geantwortet. Weil ich aber grundsätzlich keine Tiere versende ist es nicht ganz so einfach. Es wird sich hoffentlich eine Möglichkeit auftun, ihm wieder einen Grundstock zukommen zu lassen.

    Meine Zucht läuft - ich mag's nicht verschreien - zur Zeit sehr zufriedenstellend. Der Bestand ist altersmäßig gut gemischt, und von den letzten Würfen hab ich auch wieder ein paar Mädels groß bekommen. Zuletzt gab's nämlich einen deutlichen Männerüberschuss (was mir aber durchaus Recht war, weil das die Nachkommenzahl ein bissl beschränkt :))

    Leider hab ich zu den anderen Haltern nicht regelmäßig Kontakt, und das, was ich in letzter Zeit erfahren hab, ist überwiegend nicht so toll gewesen.

    Es gibt gottlob aber Ausnahmen, in die setz ich meine Hoffnung, dass die Seegrasponies in den heimischen Aquarien erhalten bleiben. Aus dem Grund hab ich auch Interesse, dass Andi wieder ins Boot kommt.

    Liebe Grüße
    Linda

    PS/Edit: Wolfgang war schneller :smiling_face:

    Hallo Björn,

    eine Nassariusart mit beigem Häuschen und ca. 1 cm Endgröße hab ich seit Jahren in meinen Aquarien. Die vermehren sich prima, scheinen also lebende Junge zur Welt zu bringen oder zumindest als fertige Schneckerln aus Eiern zu schlüpfen, so wie die Allerweltsschnecken der Gattungen Euplica/Columbella.

    Ich vermut mal, dass du dir die kleinen Nassarius etwa mit Lebendgestein eingeschleppt hast und nicht, dass es Jungtiere deiner großen Nassarius sind.

    Liebe Grüße
    Linda