Beiträge von Linda

    Hallo ihr Lieben,

    an sich gibt es nicht viel neues zu berichten. Hier aber eine fast unglaubliche Geschichte:

    Die Wurmgrundeln in der Seepferdchen-Aufzuchtbox sind doch noch deutlich gewachsen und jetzt etwa 2 1/2 - 3 cm groß. Leider sind sie nach wie vor etwas schreckhaft. Mit Glück sind die 5 alle paar Wochen einmal gemeinsam zu sehen, obwohl das Aquarium lediglich mit einem Buschen Caulerpa serrulata für die Ponies 'eingerichtet' ist. Bei ihrem letzten Besuch wollten Sonja und Wolfgang gar nicht glauben, dass in dem Aquarium tatsächlich auch 5 'richtige' Fische wohnen.

    Bei der letzten Komplettreinigung des Aquariums Ende vorigen Jahres habe ich überhaupt nur 4 Grundeln gefunden und schon geglaubt, eine unbeabsichtigt entsorgt zu haben. Einige Zeit später waren es aber wieder 5.

    Inzwischen weiß ich, wo sich die Fische verstecken, und heute konnte ich es endlich mit der Kamera festhalten. Wie immer =) ist das Video miserabel, aber bei Sekunde 20 sieht man schon deutlich, wohin sich die eine Grundel vertschüsst.

    Ich frag mich halt, wie die 5 Tiere in diesem Versteck Platz finden, und natürlich auch, wie ich sie jemals - falls es nötig ist - da raus bring.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Community,

    wieder einmal steh ich vor einem Rätsel.

    In einer Mulmzone des Seegrasbeckens haben sich zahlreiche winzige wurmartige Wesen angesiedelt. Sie bilden Röhren aus Sandkörnern, die allerdings nicht massiv sind, sondern flexibel. Alle paar Sekunden richten sich diese Wesen kurz auf. Das scheint allerdings kein gezieltes Jagdverhalten zu sein, Nahrungsaufnahme konnte ich dabei keine erkennen.

    Für Hinweise auf die Identität dieser Wesen - sofern man das anhand des durch eine Lupe gefilmten Videos erkennen kann - bedankt sich
    Linda

    Hallo Dennis,

    deine Sorge versteh ich schon. Aber an sich genügt ja der tägliche Blick ins Aquarium, um Veränderungen schon im Ansatz zu erkennen. Nur ist das natürlich auch eine Frage des Zugangs.

    Was die externe Nitratzufuhr angeht glaub ich weniger, dass dadurch das Wachstum von Cyanobakterien angeregt würde. Viele Arten können ihren Stickstoffbedarf auch im Wege des Gasaustauschs mit der Umgebungsluft decken, wenn zuwenig Ammonium oder Nitrat im Wasser ist.

    Eher glaub ich, dass bei einem Zuviel an Nitrat Korallen ihre Zooxanthellen abstoßen würden und vor allem das Algenwachstum gefördert würde. Ganz ohne Blick auf das Gesamtsystem ist zwar auch diese Aussage gewagt, aber es gibt Grund zur Annahme, dass es in diese Richtung gehen könnte.

    lg
    Linda

    Zu Wolfgangs letztem Post ist noch anzumerken, dass Artemia (wie auch andere Urzeitkrebse) Dauereier nur dann bildet, wenn sich die Verhältnisse 'verschlechtern', sprich wenn die Temperaturen zu hoch oder zu niedrig werden oder das Wohngewässer auszutrocknen droht.

    Unter je nach Art geeigneten Bedingungen vermehren sich die Artemien durch Jungfernzeugung und bringen lebende Junge zur Welt.

    lg
    Linda

    Hi Dennis,

    wenn du keine Probleme hast, nochmals die Frage: Woraus schließt du, dass es an Nitrat mangelt?

    Probleme bekommt man üblicherweise dann, wenn man ohne dass es notwendig ist an irgendwelchen Rädchen im System dreht.

    lg
    Linda

    Hallo Dennis,

    lebt außer den 3 Fischen sonst nix in dem Aquarium?

    Ich füttere in allen meinen Aquarien, selbst wenn nur Borsten- und andere Würmer, Schnecken und ein paar Garnelen drinnen wohnen. Ein 400 Liter-Aquarium mit wenig Fischen muss ein Paradies sein für wirbellose Tiere.

    Aber eine grundsätzliche Frage: Woher weißt du, dass zuwenig Nitrat im Wasser ist? Es könnte ja fast alles (bis halt zur Nachweisgrenze) von den darin lebenden Organismen verwertet worden sein. Wie sieht's denn aus mit dem Verhältnis zum Phosphat? Und hast du das Gefühl, dass die auf den Stickstoff angewiesenen Bewohner unter Mangelerscheinungen leiden?

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Anke,

    ich versteh jetzt net ganz, was du meinst. Die Fiole mit den Schraubverschluss hab ich abgeschnitten. Auf die dem Schraubverschluss gegenüberliegenden Seite wird das Stück Plastikschlauch aufgesteckt, in das dann der Trichter eingesetzt wird. Das hat damit zu tun, dass die Teile auf diese Weise einfach zusammenpassen :smiling_face:

    Das Prinzip ist ähnlich einer Fischreuse, und die Plastikgaze im Schraubverschluss sorgt für ein bissl Wasserzirkulation. Ansonsten beginnt das als Köder eingesetzte Futter in kurzer Zeit zu faulen.

    Wenn du schon Flohkrebsnachwuchs gesichtet hast, das Becken aber wenig Versteckmöglichkeiten bietet, würd ich's auch mit Prädatoren versuchen. Meine Guppies etwa sind da recht effektiv, es gibt aber sicher auch andere Kleinfische oder etwa Lysmata-Garnelen, die Flohkrebse zum Essen gern haben. Das Problem wird halt sein, dass du die Gammarus mit keiner schonenden natürlichen Methode vollkommen los wirst, außer mit der kompletten Neueinrichtung des Beckens.

    Ich frag mich ja, wie sie angesichts deiner Vorsichtsmaßnahmen überhaupt reingekommen sind. Vielleicht mit Copepoden? Bei den Calanoida aus den Portionsbeuteln find ich nach ein paar Tagen auch immer wieder Flohkrebse. Sie wachsen rasch und werden recht groß, sind aber eine andere Art als die Mörderbande. Der Unterschied ist leicht erkennbar: Die Gammarus aus den Copepodenbeuteln haben nicht die kräftigen Klauen, die die Anderen so gefährlich machen für Seegrasponies.

    Na, ich bin gespannt, wie sich die Geschichte weiter entwickelt bei dir.

    Schönes Wochenende,
    Linda

    Hallo Anke,

    keine Sorge, dass nur wir 2 übriggeblieben sind :smiling_face: Neben Andi und Knut gibt's auch bei uns (zumindest) noch 2 weitere Aquarianer, die sich um den Erhalt der Seegrasponies in den heimischen Aquarien bemühen. Bis auf Knut schreibt halt von denen hier keineR mehr.

    24 Tiere sind eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass die Vemehrungsrate damit exponenziell steigt und die Versorgung mit geeigneter Nahrung damit zur Herausforderung werden kann.

    Dass Fehlbildungen eine Folge andauernder Inzucht sind liegt zwar nahe, bestätigen kann ich das mit eigenen Erfahrungen aber nicht. Das liegt möglicherweise daran, dass ich schwache Tiere nicht um jeden Preis großziehe. Damit werden nachteilige genetische Veränderungen nicht ungebremst weiter vererbt. Allerdings fällt mir schon hin und wieder ein neugeborenes Fohlen mit Bewegungsstörungen oder körperlicher Deformation auf, nur wird das halt immer recht schnell Opfer der Borstenwürmer, die ich auch in der Aufzuchtbox angesiedelt habe. Schön find ich den Gedanken daran nicht, aber es ist die notwendige Selektion, um einen gesunden Bestand zu erhalten. Die Angst vor Inzucht halt ich unter diesem Aspekt für unbegründet. Auch die Darwinfinken haben sich aus ein paar wenigen Exemplaren entwickelt und betreiben 'Inzucht' seit mehr als hundert Jahren.

    Deiner Schilderung nach glaub ich in deinem Fall eher an Frühgeburten, was angesichts der geringen Alters deiner Tiere nicht ungewöhnlich wäre. Dazu hat Knut hier eine recht detaillierte Dokumentation verfasst.

    Was die Fütterung deiner Herde angeht: Natürlich sind Copepoden im Vergleich zu Artemianauplien die bessere Wahl. Vorausgesetzt, man hat genug davon. Ich verfüttere in der Aufzuchtbox sowohl Artemien als auch calanoide Cops aus den Portionsbeuteln und für die Kleinsten Tisben. Letztere werden halt schnell zur Mangelware.

    Weil du gemeint hast, dass ich nicht jedes Problem so bierernst nehm ... Ja, das stimmt, und für viele Herausforderungen der Vergangenheit (Hydroiden, Flohkrebse, Schlangensterne, Glasrosen etc.) gibt's inzwischen Lösungen. Was bleibt ist die möglichst humane Begrenzung der Vermehrung der Ponies selber. Die Bestandserhaltung (mit einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis) auf der einen Seite und die Futterversorgung auf der anderen sind die Themen, die mich nach wie vor auf Trab halten. Aussterben soll die Herde nicht, aber mehr als 40 Tiere kann ich nicht ausreichend versorgen. Am Liebsten ist es mir, wenn das Pferdchenbecken - so wie jetzt die Seegraswiese - mehr oder weniger ein Selbstläufer ist. Das geht halt nur mit einem sehr geringen Ponybestand von 10 Tieren auf 60 Liter, ein bissl mehr verträgt das System vermutlich, sobald die Wiese dichter geworden ist. Dann aber muss eine Möglichkeit zur Limitierung gefunden werden ohne dass die möglichen Prädatoren den Bestand gefährden. Da gibt's noch einiges zu lernen.

    Jetzt aber geh ich erst mal schlafen, morgen ist ja Tag der Arbeit :smiling_face:

    Auch dir einen schönen Feiertag & liebe Grüße
    Linda

    Hallo Bernd,

    auch wenn das Thema inzwischen gegessen ist und dein Namensvetter das Wesentliche kurz und prägnant zusammengefasst hat, eine Bitte: Seht Cyanobakterien nicht als Biester! Sie helfen euch zu erkennen, dass mit der Beckenbiologie was nicht stimmt. Ansonsten blieben sie diskret im Hintergrund, und wenn sich die Voraussetzungen für die anderen Nährstoffverbraucher verbessert haben, verschwinden die Cyanos auch wieder dorthin.

    Ich hab ein bissl ein Problem mit dem Zugang der meisten Aquarianer, die das, was sie als störend empfinden, immer nur 'bekämpfen' wollen.

    Nimm das jetzt bitte nicht persönlich, du bist in guter Gesellschaft. Ich gehört zu dem vielleicht einem Promille, das sich eine biologische Sichtweise angeeignet hat.

    Aber drauf hinweisen möcht ich halt :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Werner,

    und was hältst du davon, das tote Gestein gleich zu beleben?

    Ich würde es statt in eine Tonne in eine Wanne (oder bei Neueinrichtung gleich ins Aquarium) geben, Meerwasser dazu und für eine moderate Umwälzung des Wasser sorgen. Extra Beleuchtung ist nicht unbedingt notwendig.

    Nach zwei, drei Tagen Bakterienstarter, Schnecken und Borstenwürmer einsetzen und allenfalls ein paar Höhere Algen (halt solche, die sich nicht auf ewig im Gestein verwurzeln, etwa Caulerpa serrulata oder Gracilaria curtissae).

    Organische Reste in den Steinen sind eine gute Nahrungsgrundlage für Bakterien und werden binnen weniger Wochen abgebaut.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Armin,

    zum Thema kann ich nicht viel beitragen.

    Aber es ist mir ein Bedürfnis dir zu sagen, dass ich mit dir fühle. Es muss schrecklich sein, so etwas erleben zu müssen.

    Andererseits finde ich es großartig , dass es euch gelungen ist, vergleichsweise viel zu retten und auch noch 3/4 des Wassers aufzufangen.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hi,

    ich schließ mich Ingrid an. Hab im Riffteil des Gorgonienbeckens auch stellenweise einen dunkelroten samtartigen Überzug, der sich vom Gestein kaum lösen lässt und bei dem es sich meinem Gefühl nach um eine Cyanobakterienart handelt.

    Die Oberfläche ist im Gegensatz zu Kalkrotalgen weich.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo ihr Lieben,

    ein kurzes Update zu Lindas Ponyherde ...

    Der Bestand muss sich einschließlich der jüngst zur Welt gekommenen Fohlen bei etwa 40 Tieren bewegen.

    Die verbliebenen Hengste aus der 'eigentlichen' Pferdchenkoppel hab ich auf die 2 anderen Aquarien aufgeteilt, weil die Glasroseninvasion noch nicht eingedämmt werden konnte und die Ponies schließlich doch kaum mehr einen Platz fanden, der nicht schon von einer Aiptasie besetzt war. Mittlererweile haben meine Wischmops aber wieder Gelege abgesetzt, die nächste Generation Berghias wird der ungebremsten Vermehrung der Glasrosen bald ein Ende bereiten.

    Die Mehrzahl der Pferdchen wohnt jetzt in der 25 Liter-Aufzuchtbox, gemeinsam mit den 5 Wurmgrundeln, etwas mehr als 20 (darunter 15 Neonate) wohnen in der voriges Jahr gestarteten Seegraswiese. Dieses Aquarium kommt meinem Traum vom Seegrasponybiotop schon recht nahe, auch wenn die 'Wiese' derzeit noch recht dünn gesät ist.

    Einen Beitrag hab ich heut Abend in den Seegrasthread gestellt.

    Darüber, und dass die Seegrasponycommunity auch langsam in Wachsen kommt,

    freut sich
    Linda :wink

    Hallo Freunde des Meergemüses :smiling_face:

    In den vergangenen 12 Tagen seit dem letzten Post hat sich in meiner 'Seegraswiese' ein bissl was getan. Der Ponybestand hat sich durch den Zuzug von 15 Neonaten deutlich erhöht, aber wegen der erfreulichen Copepodenvermehrung brauche ich in diesem Aquarium kaum zuzufüttern. Und schon gar keine Artemien, höchstens 1x am Tag eine Portion Tisbe aus den Kulturwannen.

    Die Wasserwerte mess ich jetzt seltener, und wenn, dann meist nur die Nährstoffwerte und die Alkalinität. Diese drei Parameter waren beim letzten Test am 24. März im grünen Bereich: NO3 und PO4 an der Nachweisgrenze, KH 7°. An dem Tag hab ich übrigens auch noch pH (8 ) und SiO2 (<0,1) gemessen. Der letzte WW (30%) lag zu diesem Zeitpunkt 5 Wochen zurück. Biogene Entkalkung und Silikatverbrauch bleiben demnach evident: Das frisch mit Leitungswasser angesetzte Meerwasser weist eine KH von ca. 18° und einen Silikatwert von 0,8 auf.

    Besonders freu ich mich darüber, dass die verbliebenen Seegraspflanzen jetzt tatsächlich wachsen, und zwar nicht nur neue Blätter bilden, sondern tatsächlich Ausläufer. Halodule uninervis ist der Literatur nach eines der Gräser mit dem raschesten Wachstum, und die schon im letzten Post erwähnte Pflanze im vorderen Bereich scheint das zu bestätigen: In der vergangenen Woche hat sie zwei neue Ausläufer gebildet und schiebt jetzt fast täglich neue Blätter. Interessant ist, dass sich das ursprünglich aufrecht in die Höhe wachsende Rhizom von selber den Weg in den Boden gesucht hat und jetzt horizontal wächst - wie es sich halt für ein Rhizom gehört.

    So weit sind die 2 anderen Pflanzen dieser Art noch nicht ganz, aber auch deren Entwicklung gefällt mir. Bis zur 'richtigen' Seegraswiese ist es zwar noch immer ein weiter Weg, aber die Richtung scheint jetzt wenigstens zu stimmen.

    Anmerken möcht ich, dass ich zur Förderung des Tisbenbestands pflanzlichen Abfall (v.a. überbrühte Caulerpa aus anderen Aquarien und die Schutzhüllen der Mangrovenblattknospen) zuführe. Das scheint sich (im Gegensatz zu abgestorbenen Artemien) recht positiv auf das System auzuwirken.

    Zu den Fotos im Anhang: Ich weiß, Schönheit liegt im Auge des Betrachters =). Ich kann mich dran kaum satt sehen. Auch die zahlreichen Gelege der karibischen Nadelschnecken machen mich glücklich.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hi Steffen,

    in ein Riffbecken würd ich meine Guppsen auch nicht setzen, da herrscht für gewöhnlich ja eine viel zu starke Strömung. Im Zusammenhang mit Michaels Frage nach 'Freiwasserfischen für's Nano' ist mir das eingefallen. War aber eher scherzhaft gemeint.

    Mit dem Salzgehalt kommen die Guppies gut zurecht.

    Liebe Grüße
    Linda

    Verstehe aber nicht, wie das jetzt gemeint war:
    Zitat von »Linda« PS: Oder du legst dir ein paar Salzwasserguppies zu


    Hallo Michael,

    mein Guppystamm lebt seit Jahren im Salzwasser. Ihr eigentliches Zuhause ist ein Algenbecken mit Weichkorallen, hier ein kurzes Video aus dem Seegrasaquarium. (Ist recht unscharf, es ging dabei um die schwarzen Brustflossen, die die Männer im Lauf der Zeit bekommen haben.)

    In einem Riffbecken wär der Anblick vermutlich gewöhnungsbedürftig, und allzu starke Strömung ist für diese Fische auch nicht das Wahre.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hi,

    Corinna war schneller ...

    Schwebegrundel ist für Coryphopterus personatus ein treffender Name.

    Allerdings bildet diese Art - wie alle Grundeln - Reviere, nach meiner Erfahrung reicht ein 50 Liter-Aquarium nur für ein Paar. Von meinen ursprünglich 5 Schwebegrundeln sind im Lauf der Zeit nur 2 übrig geblieben.

    Eviota atriventris hält sich bei mir auch öfter im freien Wasser auf, nicht nur bei der Fütterung. Ihre anfängliche Scheu haben die Fische bald abgelegt. Ihr Zuhause ist halt noch deutlich kleiner und weist eine nur moderate Strömung auf. Das sind vielleicht auch Kriterien, die Einfluß auf das Verhalten haben.

    Liebe Grüße
    Linda

    PS: Oder du legst dir ein paar Salzwasserguppies zu :smiling_face:

    Hallo Peter,

    ich kann deine Gedankengänge schon nachvollziehen und find es sehr wichtig, dass man sich am Zustand der Bewohner orientiert und nicht bloß an Wasserparametern. Vor allem, wenn man die nicht im Zeitvergleich betrachtet, sondern als Momentaufnahmen.

    Wie Bernd und Matthias halt ich aber eine eindeutige Zuordnung von Ursache und Wirkung für nicht möglich.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Steffi,

    hab den Thread grad erst entdeckt ...

    Also eine 25 Liter - Riffschlucht ist ja eine geniale Idee. Und hübsch geworden ist sie sowieso.

    Solang's User wie dich hier gibt ist das Forum nicht zu verbessern :grinning_squinting_face:

    Darauf, dass dir wieder mal fad ist, freut sich
    Linda

    Hallo Anke,

    natürlich bist du nicht in Vergessenheit geraten!

    Schöne Pferdchen hast du da bekommen von Andi. Ich wünsch dir viel Freude mit ihnen und dass es bald mehr werden. Eine florierende Copepodenzucht ist ein guter Anfang.

    Gut auch, wenn du das Netzwerk vergrößern kannst :smiling_face:

    Ganz liebe Grüße
    Linda

    Hallo Wolfgang,

    ich wünsch euch, dass das Seegras-Mitbringsel bald ebenso wuchert wie eure vorhandene Seegraswiese!

    Meine verdient diese Bezeichnung leider nimmer. Nachdem sie sich vom Start im Oktober 2014 weg anfangs recht gut entwickelt hatte, gab's vor etwa einem Monat einen unerklärlichen Einbruch. Bis auf ein paar Halodule uninervis und der 'Nadelsimse' (vermutlich Halodule pinifolia) ist nix mehr übrig :frowning_face:

    Ich hab immer Hans-Werners Hinweis im Hnterkopf, dass Seegraswiesen überwiegend oligotroph sind. Möglicherweise lag die Ursache des Seegrasrückgangs in der raschen Vemehrung der Guppies und der damit einhergehenden Erhöhung des Nährstoffeintrags. Einen Nährstoffüberschuss hab ich zwar nie feststellen können (PO4 und NO3 lagen immer nahe der Nachweisgrenze), aber dafür zunehmendes Wachstum einer Fadenalgenart, die scheinbar auch das Silikat aufgenommen hat. Wie berichtet hat sich SiO2 vom Wert des Leitungswasser (0,8 mg) immer recht rasch gegen null bewegt, was ich anfangs dem Seegras zugeschrieben habe. Möglicherweise wegen der Silikateinlagerungen schmecken die Algen den Einsiedlerkrebsen und Schnecken nicht besonders. Vielleicht wär ein Seehaserl die passende Lösung - schad, dass ihr euren nimmer habt.

    Mit Lindas Seegras ist es halt immer, wie man in Wien so sagt, 'a zache G'schicht' :loudly_crying_face:

    Aber es gibt ansatzweise doch auch Positives zu berichten: 3 Halodule uninervis im linken Beckenabschnitt scheinen das Schlimmste überstanden zu haben und beginnen - was mir sehr wesentlich erscheint - Ausläufer zu bilden. Halbwegs gut ist das an der vordersten Pflanze zu erkennen, sie hat auch schon 2 kleine Wurzeln ausgetrieben.

    Mag sein, dass es eine gute Entscheidung war, die Guppies (nachdem sie ihre Schuldigkeit getan hatten :)) vor ein paar Wochen aus dem Seegrasbecken wieder in ihr eigentliches Zuhause zu übersiedeln und in dieses Aquarium statt dessen ein paar junge Seepferdchen zu setzen. Die Biologie passt - abgesehen von den Fadenalgen - recht gut. Die Copepoden vermehren sich ausreichend, ich brauch nix zuzufüttern. Das bremst den Nährstoffeintrag.

    Jetzt bin ich neugierig, ob die Gräser den Wettbewerb gegen die Algen gewinnen werde. Im Moment bin ich wieder zuversichtlich.

    Liebe Grüße
    Linda

    Zitat von Dragi

    Vielleicht kann man ja einen durchgehenden Thread man machen in denen alle Fragen gepostet werden können. Die meisten Fragen wiederholen sie eh, man hat eine zentrake Anlaufstelle und ist leicht zu moderieren

    Hi,

    hier ist DAS Forum für "Seenadeln & Seepferdchen" für spezielle Fragen zur Haltung von Röhrenmäulern. Ich versteh das Problem nicht.

    Einen durchgehenden Thread hatten wir schon mit Peter Schmiedels Thema über Hippocampus zosterae, an dessen späteren Auswüchsen auch ich maßgeblich beteiligt bin. Mit derzeit etwa 60 Seiten ist der Monsterthread für Newcomer, die den Verlauf nicht kennen, halt nicht wirklich hilfreich.

    Aber es steht jedem/jeder frei, seine speziellen Fragen hier zu posten.

    lg
    Linda

    ... wollte ich jetzt mal für annähernd gleiche Bedingungen sorgen und kein aufhärte-Jojo spielen.


    Na ja, Caro, wenn ich alle 3 Monate Osmosewasser im Ausmaß von ca. 15% des Beckenvolumens nachfüll und zuvor 5,5° KH gemessen hab seh ich da kein Jojo. Der Aufhärtungseffekt durch das Bodensubstrat ist gering.

    Mag sein, dass der bei CO2-Düngung etwas stärker ausfällt, aber dann ist halt auch die Notwendigkeit der Kohlendioxidzufuhr zu hinterfragen. Du schreibst, dazu hast du dich entschlossen, weil die Pflanzen Kalkablagerungen an den Blättern gezeigt haben. Da ist möglicherweise auch ein "Zuviel" an Licht schuld. Ich setz das unter Gänsefüßchen, weil die Beleuchtungsintensität in der Natur noch weitaus höher ist, aber unter Aquariumbedingungen ist die Energiezufuhr der Turbo, der ein System rasch aus dem Lot bringen kann.

    Ist halt auch die Frage, welche Pflanzen man pflegt. Die Mehrzahl der Fische aus dem Amazonasgebiet mögen's meiner Erfahrung nach lieber etwas gedämpft. Welche Salmer möchtest denn züchten?

    Liebe Grüße
    Linda

    PS: Natürlich haben meine Kirschflecksalmerkinder überlebt :smiling_face: Aber es war höchste Zeit, sie zu befreien.

    Ich würde nämlich gerne einmal versuchen, die Fische zu züchten und dazu brauche ich weich bleibendes Wasser (zumindest was die Salmler angeht).


    Hallo Caro,

    ich hatte einmal Kirschflecksalmler, die haben sich sogar im Gesellschaftsbecken vermehrt - in unbehandeltem Wiener Leitungswasser, also etwa mit KH 8. Wie sie's geschafft haben weiß ich nicht, jedenfalls hab ich damals die bereits halbwüchsigen Jungfische im Zwischenraum unter dem Bodendurchfluter entdeckt. Das Ausräumen des Aquariums, um die Jungen zu retten, war dann auch nicht prickelnd :smiling_face:

    Zur Sache: Glühlichtsalmler hab ich in meiner Jugend 'mit Absicht' gezüchtet. Das macht man vermutlich auch heute noch in pflanzenlosen Zuchtbecken ohne Bodengrund, mit Wasser, das - wenn nötig - mit demineralisiertem verschnitten ist. Da geht's, was den Säuregrad anlangt, ja hauptsächlich um die bakterien- und pilzhemmende Umgebung.

    Im bepflanzten Haltungsbecken ist ein Bodensubstrat, das den pH-Wert puffert und nebenbei ein paar Spurenelemente freisetzt, doch prima! Wo siehst du das Problem?

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Daniel,

    deine Idee ist schon ein paar Beiträge früher vorgestellt worden und wurde von Caro nicht goutiert.

    Ist aber eh wurst, weil sie schon die einfachste Variante gefunden hat. Das Herumdoktern mit allen möglichen Zutaten halt ich für einen ziemlichen Irrweg. Wenn das Verhältnis der einzelnen Makro- und Spurenelemente nicht den Bedürfnissen der Pflanzen entspricht, dann werden sie nicht gedeihen. Das hat schon Justus Liebig mit seinem Minimumgesetz sehr anschaulich beschrieben.

    Liebe Grüße
    Linda

    Nein, Ingrid, ich glaub, dass sich Caro darüber freut, dass sie nicht weiter pantschen muss, um halbwegs zu ihrem Wunschwasser zu kommen :smiling_face:

    Das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht sorgt halt dafür, dass ausgehend von dem durch den Einsatz der Vollentsalzung sehr weichen Aquarienwasser und der CO2-Düngung die Karbonathärte wieder ein bissl ansteigt, weil das Bodensubstrat offenbar Kalk enthält. Das ist ja eh prima.

    Caro: Mein Bachlaufbecken ist mit einer 36W T8-Tageslichtröhre und 6 LED-Spots à 4W beleuchtet. Das ist ausreichend, es ist ja nur 30 cm hoch. CO2 wird nicht separat zugeführt, deshalb steigt der pH tagsüber auf 8. Natürlich könnte man das Pflanzenwachstum mit CO2 steigern, aber abgesehen von der dann noch häufiger notwendigen Auslichtung hätt ich dann vermutlich das Problem, weitere Nährstoffe einbringen zu müssen und allenfalls ein Ungleichgewicht zu erzeugen. Da ist es mir bei weitem lieber, das Aquarium läuft mit diesem Minimum an Arbeitsaufwand wie jetzt.

    Wie erwähnt mach ich WW mit Osmosewasser, das gleicht die langsame Aufhärtung durch den Kalk im Bodensubstrat wieder aus.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Caro,

    das, was Peter geschrieben hat, hab ich mir auch gedacht.

    Ich verfolg deinen Thread mit Interesse, weil mir das Thema quasi als die Fortsetzung der ewigen Diskussion 'wie wichtig sind die Wasserwerte' erscheint. Dass sie 'wichtig' sind ist schon klar, aber sie sind grundsätzlich mal wie sie sind, und aus welchen Gründen auch immer darauf Einfluss zu nehmen birgt die Gefahr, am falschen Rädchen zu drehen.

    Mein derzeit einziges Süßwasseraquarium ist ein 150-Liter Bachlaufbecken mit Indonesischen Neongrundeln und Marmorbeilbäuchen, also auch 'Weichwasserfischen'. Dafür würde unser Wiener Leitungswasser mit Sicherheit genügen, aber ich hab mir halt eingebildet, dass es für die Neongrundeln ein bissl weicher sein könnte, und hab es seinerzeit mit Osmosewasser befüllt. Das Bodensubstrat besteht aus feinem Quarzsand (Putzsand aus dem Baumarkt), und der enthält einen geringen Kalkanteil. Genauso übrigens wie die Donaukiesel, die als Deko eingebracht sind. Das reicht offenbar als Säurepuffer. Alle 3 Monate zieh ich 10 Liter ab und füll 20 Liter Osmosewasser nach, damit ist auch der Verdunstungsverlust ausgeglichen.

    Weil sich die Fische offensichtlich wohlfühlen und die Pflanzen sehr gut wachsen hab ich mich um die Wasserwerte nie geschert. Erst vor kurzem, anlässlich einer Diskussion über 'die' Wasserwerte in einem anderen Forum, hab ich erstmals die Alkalinität und den pH-Wert getestet: KH 5,5°, pH 8. Anzumerken ist, dass in dem Aquarium insgesamt nur 9 Fische wohnen und es im Lauf der Jahre seit 2011 eine Pflanzendichte bekommen hat, die ich in diesem Ausmaß gar nicht wollte.

    Der Nährstoffeintrag ist angesichts der wenigen Fische gering, extra gedüngt wird nicht.

    Damit möcht ich zum Ausdruck bringen, dass ein Zuviel an guter Absicht möglicherweise mehr schadet als es hilft. Ich glaub, es ist heikel, von einem einzelnen Symptom - nach unten eingerollte Blätter - auf einen Mangel an einem bestimmten Makroelement zu schließen und den ausgleichen zu wollen.

    Zurück zum Anfang: Wenn das 'andere' Leitungswasser in eurem Ort ung'schaut geeignet ist würd ich das verwenden, oder eben so vorgehen wie bei meinem Strömungsbecken, also demineralisiertes Wasser und einen stabilisierenden Bodengrund verwenden.

    Liebe Grüße
    Linda

    Wieso dann nicht einfach ein großes Forum wo Seepferdchen im Mittelpunkt stehen?
    So müssten die Halter nicht immer von Forum zu Forum hüpfen sondern hätten nur eine Anlaufstation.


    Hallo Laurens,

    das ist der Punkt :smiling_face:

    Ich pfleg ja nicht nur Seepferdchen, sondern hab auch andere Aquarien mit anderen Bewohnern. Da müsst ich erst recht von einem Forum zum anderen hüpfen. Abgesehen von den eingangs erwähnten negativen Erfahrungen ist mir das zuwider.

    Natürlich: Wenn jemand in einem anderen Forum 'zuhause' ist und das ähnlich sieht wie ich, dann werden wir nie zusammenkommen.

    Aber ich kenn jemand, der überhaupt nicht in Foren schreibt und trotzdem erfolgreich Seepferchen hält. Seine Erfahrungen werden für die Öffentlichkeit ein Geheimnis bleiben. Is halt Pech.

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Freunde der Seegrasponies,

    wieder ein kurzes Update zur Pferdchenkoppel 2013 ...

    Eigentlich verdient sie diese Bezeichnung jetzt nicht, sie sollte eher Glasrosenkoppel heißen. Aus ein paar wenige Aiptasien ist binnen weniger Wochen ein wahres Meer geworden, und leider hatten zu dieser Zeit meine Wischmops eine Vermehrungspause eingelegt bzw. hatte ich zuviele Berghias abgegeben. Im Pferdchenbecken selber haben die Gelege kaum Chancen angesichts der vielen Copepoden und der Asterinas.

    Gestern habe ich wieder 4 erwachsene Schnecken bekommen und hoffe, dass die bald für Nachwuchs in größerer Menge sorgen werden. Einstweilen wohnen sie in Zuchtbechern, die garantiert frei sind von Copepoden.

    Die drei in der Pferdchenkoppel wohnenden Althengste bleiben allem Anschein nach unbeeindruckt von den Anemonen. Sie suchen inmitten der Glasrosen nach Nahrung und sind trotz der schon vor Wochen eingestellter Zusatzfütterung gut genährt.

    Um Überbesatz im anderen Pferdchenbecken zu vermeiden habe ich die dort in den vergangenen 2 Wochen zur Welt gekommene Fohlen in die Einhängebox im 'großen' Becken übersiedelt. Sie sollen später den dortigen Bestand auffüllen. Bis dahin, hoff ich, sind die Glasrosen auf ein Maß reduziert, das auch optisch wieder Normalität signalisiert.

    Liebe Grüße
    Linda

    PS @Chris. Ganz sicher! :smiling_face:

    Hallo Laurens,

    das hier ist eh das Forum für Seepferdchen und Seenadeln :smiling_face:

    Wenn du an eine eigene Community außerhalb des Meerwasserforums denkst: Davon bin ich geheilt. Wider meine Absicht, nicht auch anderswo zu schreiben, hatte ich mich 2013 dazu verleiten lassen, mich in Jörg Bergers seepferdchen.net anzumelden. Dieses Forum wurde dann aber vom Betreiber ohne jedwede Vorausinfo von einem Tag auf den anderen vom Netz genommen, sämtliche Beiträge sind seither nicht mehr zugänglich.

    Ich empfinde das als ausgesprochen unseriös und ärgere mich über die verlorenene Zeit, die ich wie viele andere Poster in dieses Forum investiert hatte.

    Beim Meerwasserforum halt ich derartiges für ausgeschlossen, weil es nicht von der Willkür einer Einzelperson abhängig ist, sondern vom Verein MARUBIS betrieben wird.

    Gruß
    Linda

    PS: Kann jemand von den Mods Laurens' Beitrag und meine AW in einen eigenen Thread stellen? Mit H. zosterae hat das ja nix zu tun.

    Ich bin schon daran interessiert .... evtl. auch zu hältern. Bei den Mysis ist das aber fast unmöglich.


    Hallo Norbert,

    in den Portionsbeuteln mit den marinen Copepoden sind öfter auch Ostseemysis drinnen. Zunächst sind die auf den ersten Blick nicht zu erkennen, weil noch sehr klein. In den 14 Tagen bis zur nächsten Lieferung wachsen sie aber rasch (eh klar, sie haben ja mit den Cops genug zu essen :)), und wenn ich die alten Boxen länger stehen hab, dann ist bald auch die nächste Generation zu sehen. Das Problem ist halt, dass sich die Schwebegarnelen hauptsächlich carnivor ernähren und dabei auch vor dem eigenen Nachwuchs nicht halt machen.

    Die Fütterung mit frisch geschlüpften Artemien ist sicher eine gute Lösung, aber aufwändig und teuer. Allerdings essen die Krebsln auch Trockenfutter. Das ist nicht so wertvoll wie A-Nauplien, aber damit sind sie auch davon abzubringen, ihren Kindern nachzustellen. Im kleinen Umfang kann ich dir also sagen, dass Ostseemysis ohne Kühlung durchaus haltbar sind. Meine Zooplanktonwannen haben Zimmertemperatur und sind nicht einmal belüftet. Bei maßvoller Fütterung und gelegentlichem Wasserwechsel bleibt die Wasserqualität durchaus im grünen Bereich.

    Auch die Salinität ist nicht das Thema. Selbst wenn das Wasser in den Portionsbeuteln meist nur 25 psu hat, ist eine schrittweise Erhöhung binnen 2 Tagen auf 35 psu kein Problem für die Tiere. Da funktioniert auch die Abschäumung. Die Frage ist eher, wie man das anstellt ohne das Plankton gleich mit abzuschäumen - eventuell mit einem Technikschacht und einem Schaumstoffaufsatz auf der Ansaugseite.

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Mysiszucht in einem großen Kunststoffbottich auf diese Weise möglich ist und sogar einen akzeptablen Ertrag bringt. Keine Frage, dass es mit deutlich mehr Aufwand verbunden ist ('Mühsis' ©Wolfgang S :)) als die Zucht von Tiggerpods.

    Jedenfalls drück ich dir die Daumen, dass dein Vorhaben nachhaltig Erfolg haben wird. Wenn man als AquarianerIn von der Versorgung mit Lebendfutter abhängig ist, weiß man solche Initiativen zu schätzen.

    Liebe Grüße
    Linda

    also davon träume ich im Moment nur, sowas muss sich erst mal rum sprechen denke ich.

    Es ist zwar schon mehr geworden, aber nach oben ist immer Luft


    Hallo Norbert,

    wie schaut's denn aus bei dir mit den Mitbewerbern vor Ort? Bei uns in Wien gab's soviel ich weiß bis vor kurzem 4 Zoofachgeschäfte, die marines Zooplankton angeboten haben. Einer führt's jetzt nimmer (vermutlich weil es sich nicht gelohnt hat - er war auch zu teuer und hat obendrein keine Salzwasserbecken), ein anderer hat mit Jahresende 2014 angeblich überhaupt zugesperrt. Jetzt ist Wien nicht grad das Mekka der Meerwasseraquarianer, aber für die verbleibenden Anbieter scheint der Kuchen zu reichen. Da ist es wirklich so, dass ich z.B. meinen Bedarf von 30 Portionen calanoide Copepoden alle 2 Wochen als Dauerauftrag reservieren muss, weil 2 Tage nach der Lieferung sonst nix mehr da ist.

    Unter den AquarianerInnen, die an Lebendfutter interessiert sind, spricht es sich schnell herum, wenn ein neuer Anbieter auf den Markt kommt. Vorausgesetzt natürlich, er hat gute Qualität zu einem vernünftigen Preis.

    In dem Sinn wünsch ich dir, dass dir die Luft nach oben bald ausgeht :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

    Hallo Steffi,

    schön wie immer, dein Algenrefugium!

    Irgendwie passt da auch ein Schwamm dazu. Haliclona, denk ich, machte da einen hübschen blauen Tupfen rein. Und im Nahbereich des Filterauslasses ist die Strömung sicher ausreichend.

    Eine Alge wie die, auf der der kleine Thor sitzt, hab ich kürzlich im Sushi-Laden gesehen :smiling_face:

    Leider kann ich nicht erkennen, ob in dem neuen Becken schon eine Rote Blasenalge wohnt. Davon könnt ich dir bei Gelegenheit was schicken. Ansonsten scheint sich bei dir eh schon alles versammelt zu haben was nach Gemüse ausschaut.

    Viel Freude mit dem Aquarium wünscht dir auch diesmal wieder
    Linda :wink