Beiträge von m.limberger

    Hallo,

    Nach dem das alte Männchen bei mir gestorben ist, hab ich ein Paar nachbestellt... Das alteingesessene hat sich erst mal im neuen Weibchen verbissen und erst wieder losgelassen, als es das neue Männchen gesehen hat und wollte da das gleiche versuchen, da war allerdings das Männchen schneller und hat sich im Weibchen verbissen, nach ca. 10 min war dann Schluss und die Tiere sind erstmal auseinander.
    Inzwischen wird das Männchen von beiden Weibchen ignoriert und das alteingesessene Weibchen jagt das neue zwar, allerdings nur wenn sie sich begegnen und dann kaum mehr als ein paar cm.

    Gruß Michael

    Hallo,

    ist zwar nur eine Theorie, halte es aber für möglich, dass die Wirkung auf einer Störung der Sauerstoffaufnahme beruht, die letale Dosis scheint hierbei vom Sauerstoffbedarf der einzelnen Art abhängig (Strudelwürmer scheinen sehr Sauerstoffbedürftig). Meine Beobachtung unter Anwendung von Lanthan war, dass ich keine Percnon-Krabben mehr etablieren konnte und bei einer Überdosierung kam es bei den Fischen zu akuter Atemnot, wobei es nur bei Cirrhilabrus solorensis zum Verlust kam! Zu einem Späteren Zeitpunkt musste ich mit meinem Aquarium umziehen, auf Grund der langen Transportzeit kam es zum Sauerstoffmangel und genau bei diesen beiden Arten zum Verlust...

    Gruß Michael

    Hallo,

    abgesehen von, dass der Rowa etwas schneller in der Farbentwicklung ist, geben sich die beiden Tests nicht viel, im niedrigen Bereich nicht leicht abzulesen, aber ich hab mit beiden die gleichen, guten, Messergebnisse erzielt, sind also beide zu empfehlen, greif aber selbst auch nur noch zum günstigeren :winking_face:

    Gruß Michael

    Hallo Falk,

    hast du ein Detailbild deiner Alge, die auf den Bildern gezeigte Alge, ist möglicher Weise gar keine Bryopsis! Bei Arten mit langen Trieben ist das zwar nicht immer gleich zu erkennen, aber Bryopsis hat immer gegenständige Triebe am Haupttrieb. Kann aber durchaus sein, dass Fluconazol auch bei Fadenalgen wirkt.

    Gruß Michael

    Hallo Hajo

    in Natur findet man auch ab und an eingeklemmte Tiere dieweiter wachsen, heißt wenn der Standort passt, ist es erstmal kein wirklichesProblem für das Tier. Hingegen ist der Kontakt mit stärker nesselnden Arten, inunseren dicht besetzten Becken, recht wahrscheinlich und wasnoch ein größeres Problem ist, ist der Sandboden. Dort heilen Verletzungen sehrschlecht ab! Am Riff findet man diese Tiere auf Schuttfeldern, größerabgestorbenen Korallenflächen, oder in Riffschluchten,auf relativ festem Grund und durch Festkleben, kann man neben dem evtl. problematischenWandern vor allem das liegen im Sand verhindern, wer natürlich ein Becken ohneSand und stärker nesselnden Korallen am Boden hat, wird mit diesen Korallen, evtl auch so guteErfolge haben, bei Fungias reichen sicher auch kleinere Flächen im Riff, aber eine Heliofungia ist doch so groß, dass es erheblichPlatz bräuchte und diese überwindet auch ohne Probleme ein paar cmHöhenunterschied! Vom Standort halte ich die Heleifofungia übrigens nicht fürso Problematisch, den in Natur hab ich diese an verschiedensten Standortengesehen, vom Riffdach bis in Tiefen von 20m. Ich habe eben gute Erfahrungen mitdem demobilisieren gemacht, zugeschüttet wird sie so nicht und bei mir muss das Tier auch nicht flüchten wennes überwachsen wird, sondern ich sollt dann gärtnerisch eingreifen :winking_face:

    Gruß Michael

    Hallo,

    bei Heliofungia hab ich gute Erfahrungen gemacht in dem man sie mittig, auf einen Sockel klebt, die kleine Gewebsschädigung scheint nicht wirklich was auszumachen, sie kann dann nicht Wandern und sich verletzen und auch Verletzungen am Rand liegen nicht auf und heilen gut ab... (Funktioniert auch gut bei Fungias, Cycloseris...) So ist bei mir aus 10cm ein 30cm Tier geworden, nur eine nicht erkannte Stickstofflimitation hat ihr das Ende bereitet, allerdings ging es auch anderen LPS sehr schlecht und waren am Degenerieren (der Homophyllia war es übrigens egal ;)). Allerdings hab ich bei Kontakt heftig, allergisch, reagiert, gab nach ca. 24h stark juckende und über Monate nicht richtig abheilende Wunden!

    Gruß Michael

    Hallo,

    ist schon wieder ein paar Monate her, aber vorhin habe ich meine Homophyllia aus dem Becken entfernt. Sie hat die letzte Zeit immer weniger expandiert, nach dem sie zunehmend beschattet wurde, habe ich sie umgesetzt, auch wieder schattig, aber doch heller, dies hat dazu geführt, das von der Mitte des Polyp, die Rotfärbung zurück kam, aber am Gesamtzustand Koralle hat es nichts geändert, seit zwei Tagen wurde die Mundöffnung nicht mehr geschlossen und heut waren am Rand kleine Gewebeauflösungen und teils sogar Brown Jelly... Sie stand jetzt knapp 6 Jahre gut, hat nie irgend welche Probleme gemacht und selbst Verletzungen gut weggesteckt, aber ist jetzt doch innerhalb von etwas mehr als einem Monat eingegangen! Da diese Korallen, zumindest in unseren Aquarien, tatsächlich eine eher kurze Lebenserwartung haben, werde ich zukünftig wohl auf diese verzichten, sind zwar wunderschön, aber ich halte nichts vom Tiere verheizen und für "Schnittblumen" sind sie mir auch deutlich zu teuer!

    Gruß Michael

    Hallo,

    es ist durchaus korrekt, dass zu viel Touristen (Taucher) ein Riff zerstören können, vor allem wenn dieses durch Umwelteinflüsse vor geschädigt ist, gute Beispiele, Sipadan, Borneo, im Flachwasser gibt es zwar wieder schnellwachsende Arten, aber ein paar Meter tiefer ist nur Schutt, oder das Riff bei den Gilis, Lombok (Bali) auch hier fast nur Schutt, auch wenn es Wiederansiedlungsprojekte gibt... Man darf aber auch nicht nur das Offensichtliche betrachten, denn egal ob jetzt Aquaristik, oder Tauchen, es sollte reguliert sein und dann kann es eine Möglichkeit darstellen, wie die einheimische Bevölkerung das Riff nutzen kann, ohne es zu zerstören und der Erhalt auch in deren Fokus liegt! Was bringt es , wenn man das Tauchen und die Entnahme von Tieren verbiete, die Leute vor Ort aber kaum Möglichkeiten haben ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und somit zu Mitteln, wie das Dynamitfischen greifen!? Wer schon mal "gebomte" Riffabschnitte gesehen hat weiß, dass selbst tausende von Tauchern lange brauchen um ein Riff derart zu ruinieren!

    Gruß Michael

    Hallo,

    warum da nicht jeder von betroffen ist und der Spuk auch plötzlich mal vorbei sein kann, lässt sich recht leicht erklären, es sind eben nicht die "normalen" Borstenwürmer, die den Silikon zerfressen, sondern kleine Kieferborstenwürmer, die erst mal den passenden Kiefer zu haben und sich eben nicht nur verkriechen, sondern eine Wohnröhre anlegen und da ist denen egal ob Steine, Korallen, oder eben auch die Silikonfuge als Wohnsubstrat dient... Bei freien Flächen und Alternativen wird sich so ein Tier kaum durch den Silikon fressen, im beinah leeren Technikbecken, sieht das sicher anders aus!

    Gruß Michael

    Hallo,

    das mit dem Refugium ist eine Möglichkeit, eine ersichtliche Wirkung wird aber ein paar Tage brauchen, wenn die Werte sinken, passt es, wenn sie stabil bleiben kann man NO3 gut mit Zugabe einer Kohlenstoffquelle (Wodka, Zucker,...) und PO4 über Absorber, senken, wichtig zu wissen ist, dass der Nährstoffabbau - Verbrauch durch Bakterien, oder Algen, nur möglich ist, wenn NO3 und PO4 zu Verfügung stehen! Nitrat ist aber meist der Wert, der sich leichter senken lässt!

    Wie fast immer zählt auch hier, langsam und mit Geduld vorgehen und sich genau über die jeweilig Methode informieren, das ist hier möglich, oder noch besser, wenn einen guten Händler, oder Aquarianer in deiner Nähe hast!

    Gruß Michael

    Hallo,


    will nicht wieder die Diskussion über Beckengrößen für bestimmte Fische lostreten, aber der Scarus quoyi ist definitiv nichts für dein Aquarium, bin sogar bei meiner Planung, für ein 2400l Becken, am überlegen, ob ich den überhaupt mit rein nehme... und auch für das Fuchsgesicht könnte es sein, dass du auf Kurz, oder Lang, einen Abnehmer brauchst! Manche Händler sind leider Seelenverkäufer und meinen das geht schon, oder fragen erst gar nicht nach der Größe des Aquarium! Ansonsten seh ich es wie die Anderen, wenn die Fische gut genährt aussehen, aber nicht Fett wirken, passt die Futtermenge und wenn dann NO3 und PO4 zu hoch sind, muss ich mir Gedanken über den Fischbesatz, oder eben über Austrag - Verbrauch der Nährstoffe machen.


    Gruß Michael

    Hallo,

    genau damit hab ich mich die letzte Zeit auch beschäftigt, mein Projekt wird zwar noch etwas dauern, aber ich schau eben schon mal...

    Die Gavita hat dir ein Licht, was für Korallen aus ganz flachem Wasser ein gutes Spektrum aufweist, hat aber kaum genug Power, wenn man lichthungrige SPS halten möchte! In tieferem Wasser hat man einem Peak im blau - grünen Bereich dies könnte man erreichen, wenn man die Gavita mit blauen und grünen LED ergänzt und somit auch noch mal etwas mehr Licht ins Becken bringt!

    Ansonsten ist auch Aqua Connect gerade dabei eine Plasma auf den Markt zu bringen, die vom Spektrum dem T5 Licht ähnlich ist und einen deutlichem Peak im grünen Bereich hat, wenn man diese mit blauen LED ergänzt sollte man ein hervorragendes Licht erhalten! Aqua Connect wird zukünftig wohl auch eine kombinierte Lampe anbieten, wie und wann diese dann wirklich erhältlich sind, ist natürlich die Frage?

    Was die Lebensdauer von LED und Plasma angeht, würde ich derzeit von 5 - 10 Jahren ausgehen...

    Gruß Michael

    Hallo,

    die Roten LED können durchaus Probleme verursachen!

    Ich vermute, dass mich der höhere Rotanteil im Licht eine Tridacna noae und eine T. crocea gekostet hat! Und sicher ist, dass Seriatopora dendritica, gelb, nur noch schlecht gewachsen ist und die Rosane kein Längenwachstum mehr zeigte> Äste wurden breiter aber keine Wachstumsspitzen, Acropora tortuosa hat das Wachstum komplett eingestellt, Montipora digitata wuchs nach Unten und Duncanopsammia hat nicht mehr richtig geöffnet!

    Das ganze ging schleichend, nach dem ich die roten LED etwas hochgeregelt hatte und da einige Korallen kaum, oder gar nicht beeinträchtigt wurden, hielt ich dies erst nicht für ursächlich!

    Die rosane Seriatopora dendritica hatte nach dem Abstellen der Roten LED schnell wieder Wachstumsspitzen, die Acropora tortuosa hat über 2 Monate gebraucht!

    Ich wäre also eher vorsichtig was rotes Licht angeht, die weißen LED sollten eigentlich schon genug Licht im roten Bereich abstrahlen, so dass das natürliche Spektrum (im Flachwasser) dargestellt werden kann und ein deutliches mehr macht eben meiner Erfahrung nach Probleme!

    Gruß Michael

    Hallo,

    hatte auch nicht gemeint, dass Homophyllia, normal, Tochterpolypen bildet, sondern damit andeuten wollen, dass es für eine Steinkoralle wenig sinnvoll erscheint, eine kurze Lebensdauer zu haben, wenn sie keine Tochterpolypen bildet und auf Grund des bevorzugt schattigen Habitat, nicht schnell wachsen kann, um sonst als Art überleben zu können, müsste sie sich reichlich geschlechtlich vermehren und dann wäre bei nur 2 Jahren Lebensdauer (oder auch 3, wenn man das Jugendstadium berücksichtig) häufigeres Ablaichen zu erwarten, was im Aquarium doch eher die Ausnahme ist... Klar, falls wir mit den Haltungsbedingungen voll daneben liegen, könnte dies natürlich auch deshalb ausbleiben... Interessant wäre auch zu wissen, woher unsere Tiere wirklich kommen, sie kommen in den Tropen vor, scheinen aber im subtropischen Bereich im Süden von Australien häufiger zu sein...

    Gruß Michael

    Hallo,

    da Korallen eigentlich nicht altern, kann ich mir die kurze Lebensdauer nicht vorstellen und wenn dann würden sich sicher Tochterpolypen bilden, bevor der Mutterpolyp abstirbt! Ich denk eher, dass viele sehr geschwächt hier ankommen, denn eigentlich sollte das Gewebe, expandiert, deutlich über das Skelet ragen, meine ist expandiert etwa doppelt so groß! Diese werden dann in stark gefilterte Becken, in viel zu starkes Licht gesetzt, so dass sie sich nicht regenerieren, sondern langsam sterben…. Meine war neulich schon für 2 Wochen beleidigt, als ich in der Nähe ein paar Korallenäste entfernt habe, damit sie etwas mehr Licht bekommt, im helleren Bereich wurde das Gewebe, erstmal, kaum über den Rand des Skelet gestreckt, aber ich möchte ihr doch etwas mehr Licht zukommen lassen, da die rote Farbe vor allem im Letzten Jahr, beim jetzigen Standort, nachgelassen hat!

    Der Standort macht es mir auch schwer ein gutes Bild zu machen, meine Korallen stehen im Moment, Umzug bedingt, auf Lichtrasterplatten und sind somit nicht unbedingt optimal platzier, um sie gut sehen zu können…

    Gruß M.Limberger

    Hallo,

    also diese hier: http://www.meerwasser-lexikon.de/?show=galerie&…Code=8r5afPqyRw , habe ich Dezember 2011 gekauft, steht bei mir also schon gut 5 Jahre und hat in der Zeit, im zusammengezogenen Zustand, ihren Durchmesser fast verdoppelt, die farbigen Bereiche leider nicht, ist inzwischen also vor allem grün... Hat diverse Höhen und Tiefen des Aquarium mitgemacht, wurde nur selten gefüttert, teils durch einen Feilenfisch geschädigt und hat sich doch immer wieder erholt! Das einzige was sie nicht mag ist zu viel Licht, also eher Halbschatte (Bei mir LED, erst Pacific Sun, dann ATI Sirius)! Zusätzlich wurde meist auch Plankton (wechselnde Sorten) dosiert.

    Gruß M.Limberger

    Hallo Corinna,

    es handelt sich dabei wohl um eine Cyanobakterie, diese soll vor allem bei frisch eingerichteten Becken, oder bei starken Veränderungen der Beckenbiologie auftreten und wenn sich die Verhältnisse stabilisieren wieder verschwinden. Dies ist aber leider nicht generell so, bei mir ist sie plötzlich aufgetreten und hat sich innerhalb ein paar Monaten stark ausgebreitet und selbst Lichtrasterplatten besiedelt! Seit dem ich Phosphat niedrig halte und wieder einen Mespilia globulus habe, ist sie, wenn auch nur langsam, rückläufig! Ob der Igel sie frisst kann ich nicht sicher sagen, allerdings fand die Ausbreitung in der Zeit statt, in der keiner im Becken war!

    Gruß Michael

    Hallo Thomas,

    wenn du die Korallen mit den Steinen entnehmen kannst, versuche das, du solltest aber möglichst alle Acroporen behandeln und damit rechnen, dass auch Bugs im Becken unterwegs sind, die die Korallen wieder neu besiedeln, sobald diese zurück sind! Da aber wegen den Gelegen noch min 2 weitere male im Abstand von 7 Tagen behandelt werden sollte, besteht die Chance diese dann zu erwischen! Wenn du mit Milbemycin, außerhalb des Aquarium, arbeitest, 6h baden, spülen und zurück ins Aquarium, wobei die Dosierung dann schon recht schwierig wird, würde da aber eher etwas über dosieren, da es den Korallen nicht zu schaden scheint, im Aquarium, wäre ich zur Liebe der Wirbellosen eher vorsichtig!

    Gruß Michael

    Hallo,

    wie gesagt in Deutschland gibt es das Milbemycin oxime (Interceptor) nicht mehr als Reinpräparat, allerdings in Spanien gibt, oder gab es das noch vor nicht all zu langer Zeit! Der Tierarzt vor Ort, konnte das ohne Probleme besorgen und ja ich hab das Mittel beide mal direkt im Becken angewandt, da ein Rausbrechen der Korallen kaum möglich war! Ist halt immer eine Aktion die Garnelen und die Krabben... zu fangen, Seeigel hat ich vorsichtshalber auch in ein anderes Becken gesetzt, die Garnelen die ich nicht erwischt hab, haben es nicht überlebt und die Krabben nur zum Teil. Die Montis wurden während des Befall immer blasser, nach der Behandlung haben sie sich aber relativ schnell erholt, während der Behandlung gab es bei den Korallen und Fischen keine sichtliche Reaktion, bei den Wirbellosen teils, wobei die meisten nicht gestorben sind, ich konnte auch keine Veränderung an den Wasserwerten feststellen, also kann nicht so viel gestorben sein! Das Mittel wirkt soweit ich mich erinnere bei Krebsen übrigens nicht als Nervengift, sondern verändert die Wasserdurchlässigkeit der Zellmembran.

    Wichtig, im Aquarium würde ich nur mit reinem Milbemycin oxime arbeiten! Außerhalb wäre es bei mir nicht Mittel der Wahl, da würde ich versuchen, das von Claude, oder vergleichbare einzusetzen!

    Gruß Michael

    Hallo,

    wenn du dir sicher bist, dass es parasitäre Copepoden sind, geh zu einem Tierarzt und lass dir Inteceptor z.B. aus Spanien besorgen (Milbemycin oxime ist in Deutschland, nicht als Reinpräparat zu bekommen), Vor der Behandlung aber alle Krebstiere entfernen, Garnelen sterben, Krabben teils, Borstenwürmer reagieren teils, meine Röhrenwürmer haben es aber überlebt! Korallen, Fische und auch das Becken im Gesamten, haben keinerlei Probleme gemacht! Ich hatte 2x Black Bugs auf Montiporen... Vermute, dass ein Händler die eine Zeit im System hatte... Anleitung zur Behandlung findest z.B. auf mathgame.de

    Gruß Michael

    Hallo,

    ich weiß nicht warum oft von Kieselalgen ausgegangen wird, legt das ganze doch erst mal unter ein Mikroskop! Ich hab bei Kunden wesentlich öfter Dinoflagellaten!!! Ich sehe diese aber, bei schwachem Befall, wie auch die Kieselalgen, eher als optisches Problem und in der Einfahrphase würd ich mir da nicht groß Gedanken drüber machen.

    Gruß Michael

    Hallo,

    sicher wachsen einige Korallen bei 22 - oder 23 C° langsamer, aber für die meisten sollte dies absolut kein Problem darstellen! Anders sieht es natürlich aus, wenn das Tier schon so keine optimalen Bedingungen hat und dadurch noch zusätzlich unter Stress gerät, die einzige tropische Koralle, die meines Wissens, keine Temperaturen um 20 °C bzw. sogar nicht unter 22 °C akzeptiert ist Heliopora coerulea. Beispiel Bali, dort kann man die Heliopora nicht bei Nusapenida finden, dort fällt die Temperatur in der Cristal Bay, zumindest kurzfristig, sogar auf nur 15 °C, ich selbst hatte dort bei einem Tauchgang, auf 25m, nur noch 16 °C und trotzdem findet man dort ein üppiges Riff! Fürs Aquarium würde ich aber nicht unter 22°C gehen, ist auch der Punkt, wo bei mir die Heizung anspringt!

    Gruß Michael

    Hallo Andre´

    und genau dort liegt auch das Problem, Zeit! Das Lexikon wird ehrenamtlich und nicht kommerziell betrieben, wir sind als Administratoren bemüht Tiere zu bestimmen, neu zu erfassen und eben auch Fehler auszumerzen, allerdings sind wir alle auch Berufstätig und können nur bedingt Zeit aufbringen! Für Hinweise auf Fehler sind wir dankbar und sind auch auf die Mitarbeit von Nutzer und natürlich auch von Wissenschaftlern angewiesen! Da du dich doch ernster mit der Materie auseinander setzt und dich gewisse Fehler stören (ging und geht mir auch nicht anders), wäre es doch wirklich eine Überlegung, ob du dich im Rahmen deiner Möglichkeiten im mit einbringst!? Für Genaueres solltest du dann aber wirklich mit Robert reden!

    Gruß Michael

    Hallo Rene,

    im Aquarium werden beide angenommen, in Natur wäre das nicht der Fall! Die Crassa würd ich für kleine Becken empfehlen und definitiv auch nur für kleine Becken, denn in großen werden sie lästig - lassen sich nur schwer kontrollieren!!!

    Gruß
    Michael

    Hallo Torben,

    das kann dir generell, so, keiner Sagen, gibt Korallen die durchaus mehrere Stunde an der Luft, in der Sonne, oder im Regen aushalten, andere wiederum sterben dir schon ab, wenn sie leicht antrocknen! Die Erfahrung hab ich z.B. mit sogenannten Superman Montipora gemacht, die wachsen zwar im flachen Wasser, aber eben nur soweit, dass sie nicht trockenfallen, hingegen halten es stark schleimende Acropora, Stylopora, und Pocillopora oft recht lange aus! Das "Trockenlegen" würde ich so machen, dass die Tiere ca. alle 10 min besprüht, bzw. nass gespritzt, werden! Solange sie nicht antrocknen, sollte das schon gehen, evtl. vorhandene Schwämme... könnten aber trotzdem absterben! Falls Muscheln, Seeigel o.ä. im Aquarium leben, darauf achten, dass diese im Wasser bleiben!

    Gruß Michael

    Hallo,

    man könnt aber auch in Raumstellen, dass eine Blasenanemone mit A. percula genauso wenig verhaltensgerecht ist! Denn in Natur nehmen sie diese Anemone nicht an! Aber mit einer Heteractis magnifica, wird so manches anderes Tier in unseren Becken nicht mehr glücklich...

    Gruß Michael

    Hallo Paul,

    meine Meinung dazu hat sich inzwischen auch wieder gewandelt, in jungen Systemen (bis ca. 1 Jahr) und kleinen Becken, sehe ich die Feinfilterung eher als Nachteil, aber wenn es darüber raus geht, kann eine moderate Feinfilterung durchaus ein brauchbares Hilfsmittel sein, um NO3 und PO4 besser im Griff zu behalten und schlammige Ecken zu vermeiden, klar hat es im Riff, wie von mir geschrieben, sehr viel Sedimente, aber dort wo sie sich vermehrt ablagern wachsen dann eben keine Korallen und größere Bereiche dieser Art möchte man nicht unbedingt im Aquarium! Wenn man dem Becken etwas Zeit zum "Reifen" gibt und es dann mit der Feinfilterung nicht übertreibt, sollten Korallen wie Gonioporas keine Probleme haben! Andere LPS reagieren ja eher auf zu niedrige NO3 und PO4 Werte, als auf nicht vorhandenes "Feinfutter", eine Zufütterung hat dann eher den Sinn, ein stärkeres Wachstum zu erreichen.

    Gruß Michael

    Hallo,

    es scheint auch vergessen zu werden, dass Korallen ja nicht nur nesseln, habe schon öfter erlebt, dass auch Korallen die normal den Kürzeren ziehen, durch Gastralfilamenten die vermeintlich aggressivere Art schädigen und auch die Haltungsbedingungen - die Fitness einer Koralle haben einen starken Einfluss auf deren verhalten und auch Nesselkraft!

    Gruß Michael