Beiträge von m.limberger

    Hallo,

    ganz im Süden gibt es nicht so viele, in deiner Richtung http://www.aquaristik-pascal.de in KN, gut geführter Laden, etwas höherer Preise (Schweizer Kunden) und http://www.korallen-schaetze.de haben schöne Korallen, im Geschäft war ich selbst aber noch nie, sonst weiter westlich schwabenaquaristik.de, wenn es um eine Grundberatung und nicht ums Shoppen geht, kann ich dir auch anbieten nach Markdorf zu kommen, mach vor allem Geschäftskunden, Grundversorgung ist aber immer da und kann auch fast alles Besorgen, Termin müssten wir dann aber vereinbaren, Ladengeschäft erst im Aufbau...

    Gruß Michael

    Wenn in dem Einhängebecken genug Strömung ist, den Topf möglichst so stellen, dass sich die Tentakeln leicht bewegen... Heißt Topf am besten schräg gekippt, mit Öffnung soweit zur Strömung drehen, bis die Bewegung zu erkennen ist. Wenn die Strömung nicht reicht, könnte man mit einer kleinen Pumpe nachhelfen, aber dann darauf achten, dass man das Tier nicht gleich aus dem Topf pustet, sie muss sich ja erstmal fest machen.

    Hallo,

    bei blauem Licht ist die Helligkeit schwer einzuschätzen, das Tier sollte momentan, nicht direkt unter der Beleuchtung stehen, sondern eher seitlich, leicht abgeschattet und ja, wenn sie noch fit genug ist und sich fest macht, wird sie wandern, wenn ihr der Standort nicht passt.

    Gruß Michael

    Hallo Olli,

    wenn das Tier nicht gleich eingeht, besteht die Chance, erschwert aber die Eingewöhnung, einer eh schon nicht einfachen Art, zusätzlich hat sie momentan kaum - keine Zooxanthellen!
    Das Einhängebecken ist wahrscheinlich keine so schlechte Idee, wichtig ist, dass sie jetzt nicht zu hell steht (blaues Licht, wie auf der Aufnahme, wird von uns weniger helle wahrgenommen, wie es ist!), ein Substrat zum festmachen bekommt, Blumentopf, Stein mit Hohlraum... und vorsichtig gefüttert wird.
    Wenn sie sich fängt, wird sie wahrscheinlich etwas eindunkeln (nimmt wieder Zooxanthellen auf) und sich vor allem richtig fest machen.

    Gruß Michael

    Hallo Olli,

    würde keine Artemia nehmen, sondern die Mysis, oder Futtergranulat, die Anemone braucht energiereiches Futter, da sie, wie fast alle Crispa im Handel, ausgebleicht ist, geschieht wenn die Tiere beim Transport, länger, ohne Beleuchtung sind, in Natur findet man normal keine, perfekt, weißen, Crispa, selbst wenn sie auf dem Riffdach stehen, sind sie immer leicht beige! (Anfangs nur wenig Futter, um das Tier nicht zusätzlich zu Stressen!)
    Was auch ein Thema sein könnte, dass sie durch zu kalte Transporttemperaturen geschädigt ist, hatte bei Minustemperaturen, trotz Heatpacks, Lieferungen die mit nur noch 12°C ankamen...

    Gruß Michael

    Hallo Willi,

    hochgiftige Palythoa sind zum Glück sehr selten, entsprechend gibt es aber auch wenig Informationen, Ausnahme sind Vergiftungen durch verzehr von Kaiserfischen (Philippinen), die wiederum Palythoa gefressen haben... Es ist ein langkettiges Kohlenwasserstoff, kein Eiweiß und lässt sich somit nicht durch Kochen neutralisieren, mit Chlorreiniger (Danklorix) soll dies aber möglich sein und als sehr langkettiges Molekül, ist es vermutlich, nicht lange haltbar, belastbare Informationen habe ich dazu aber nicht.

    Bekannt ist, dass ein direkter Kontakt mit den Tieren, deren Schleim und das Aerosol vom Abschäumer, zu Vergiftungen führen kann, Wasserkontakt, oder Verdampfung evtl. auch, hatte zumindest schon Symptome, trotz Schutzausrüstung, als ich große Mengen gehändelt habe (Ca. 1000 Tiere)

    Falls es gekippt ist, ist wahrscheinlich eine Normale Entsorgung möglich, selbst wenn es giftige Tiere waren, solange der direkte Kontakt vermieden (Putzhandschuhe/Schutzbrille und stabile Müllsäcke) und gut gelüftet wird. Garantieren kann ich hierfür aber nicht.

    Gruß Michael

    Hallo Willi, hallo Chris,

    Palythoa sollte man nicht unterschätzen, die meist Aquarientiere sind nicht sehr giftig, gibt aber wenige Ausnahmen, die auch im Aquarium, extrem giftig bleiben! Der Bericht von Stüber ist nicht Quatsch, sondern ein Vorfall mit einer dieser Ausnahmen, ich selbst hatte auch schon ein Kundenbecken mit solchen Tieren... Vorsicht ist auf jeden Fall angebracht und ein direkter Kontakt mit den Tieren und dem Schleim ist zu vermeiden.

    Gruß Michael

    Hallo,

    derartige Korallen treten in Natur zwar ebenfalls auf, aber unter Craftet, versteht man Korallen, bei denen zwei Farbmorphen, einer Art, zu einem Tier zusammengefügt werden und diese sich dann wirklich zu einem Tier verbinden.

    LG Michael

    Hallo,

    zwar nicht des Rätzels Lösung, aber einige einzellige Algen werden durch das Putzen nur gelöst und finden in der dann freien Aquarienscheibe ein ideales Substrat, auf dem sie sich, direkt, wieder festsetzten... Wenn man abends, kurz vor Abschalten den Beleuchtung Putzt, werden sie zumindest nicht weiter mit Energie versorgt, was ihnen das Festsetzten und Weiterwachsen erschwert!

    Gruß Michael

    Hallo,

    wie lange lief die Anlage denn, bevor das Wasser getestet wurde? Die neue Membrane muss erstmal gespült werden, bevor das Wasser genutzt werden kann...

    Dann sind die Dichtungen ok, alle vorhanden, nichts dazwischen und auch die Richtige und somit passende Membrane?

    Und wenn es das nicht ist, kann natürlich auch eine neue Membrane einen Produktionsfehler aufweisen - defekt sein.

    Gruß Michael

    Hallo Robert,

    die Werte sind schon ne Haunummer, die Wasserwechsel sind sicher nicht verkehrt, aber Posphat von 3,5 ist immer noch böse hoch, du brauchst auf Dauer mehr Verbraucher, bzw. weniger Nährstoffeintrag, der Pelletfilter alleine wird das wohl nicht schaffen und wahrscheinlich wird es erst mal nicht schöner, sondern schlimmer, denn bei starken Veränderungen des Aquarienmilieu freuen sich die Opportunisten und das sind nun mal Cyanos, oder sogar Dinoflagellaten, aber hier braucht es Geduld, ich würde von 1/2 - 1 Jahr ausgehen! Wenn man die Werte bis dahin, im guten Bereich (PO4 ca. 0,1 mg/l und Nitrat 5-10 mg/l ), stabilisiert hat und das Systeme stabil läuft, verschwinden normal auch die Cyanos wieder! Da Posphat aber meist langsamer verbraucht/ausgetragen wird, ist hier oft ein Absorber empfehlenswert.

    Gruß Michael

    Hallo Steffan,

    mit dem Licht wäre ich mir da nicht mal so sicher, evtl. bilden sich in der unbeleuchteten Zeit Bakterienbeläge, Schwämme,... die unter Beleuchtung absterben und das sehe ich auch als Problem bei allen anderen Maßnahmen, es sind maßgebliche Veränderungen und spätestens wenn Medikamente eingesetzt werden, sind die Oberflächen besiedelnden Organismen, nicht von Vorteil! Wenn man das Becken nur als Zwischenhälterung sieht und darin keine Behandlung vorsieht, kann man es etwas einrichten, dann würde ich aber auch alles laufen lassen und nur, falls nichts zugegeben wird, den Schäumer auf Durchlauf. Lässt sich ja als Ableger Becken nutzen, wenn die Möglichkeit besteht, die Ableger vorübergehend ins Hauptbecken zu räumen...

    Gruß Michael

    Hallo Steffi,

    das sieht nach einem Kieferborstenwurm (Dorviella sp.) aus, wahrscheinlich bleibt die Art klein und verursacht wenig - keine Probleme, da es aber keine Pflanzenfresser, oder reine Resteverwerter sind, sind selbst kleine Arten mit Vorsicht zu genießen, eine Schädigung von sessilen Tieren ist nicht auszuschließen. Groß Arten Fallen spätestens dann auf, wenn Korallen deutliche Fraßspuren zeigen, oder Fische verschwinden...

    Gruß Michael

    Hallo Stefan,

    nicht ganz toll zu erkennen, würde aber auf Chlorodiella tippen, evtl. sogar die C. nigra, jung zeigt sich bei dieser, der Panzer, nicht komplett dunkel, primäre Algenfresser, bei vielen ohne Probleme, können aber auch Korallengewebe abschaben, Fischen gegenüber waren meine immer friedlich.

    Gruß Michael

    Hallo,

    beim Portlandzement gibt es große unterschiede in der Zusammensetzung, dieser sollte für Tiefbauten - Wasserbauten geeignet (Magnesiumarm) sein, da sich sonst in Kontakt mit Wasser, früher oder später, Etringit bildet, der den Zement, blätterteigartig, aufplatzen lässt, außerdem können Schwermetalle, Aluminium als Aushärtbeschleuniger,... enthalten sein! Ich habe einen Kunden, wo leider ein solcher Zement für den Riffaufbau verwendet wurde, in diesem Becken machen viele Steinkorallen Probleme, ausfällig ist ein hoher Eisen und Aluminiumgehalt im Wasser und der langsam zerfallende Riffaufbau. Da, abgesehen vom Magnesium, die anderen Beimengungen für den Bau kaum relevant sind, wird man vom Hersteller kaum eine Information bekommen, hier würde, um sicher zu gehen, helfen, Proben in Salzwasser zu wässern und das Wasser dann per ICP analysieren zu lassen und selbst dann muss man aufpassen, da unter einer Marke, unter Umständen, Zement aus verschiedenen Quellen vertreiben wird, der Zement aus dem Baumarkt wäre deshalb nicht unbedingt meine Wahl.

    Gruß Michael

    Hallo Axel,

    den Ohrenschwamm würde ich ausschließen, der lässt sich nicht absaugen und Schwämme zeigen meist auch Atemöffnungen, auch für eine Rotalge wäre es ungewöhnlich, wenn sie sich absaugen lässt, wahrscheinlich doch Cyanobakterien, es gibt sehr viele verschiedene Arten (derzeit sind ca. 2000 bestimmt), die extrem unterschiedlich von ihrer Erscheinung sein können, nicht nur dünne Beläge, sondern auch dickere, feste, Matten, lange Fäden, wodurch man sie eher für eine Alge hält...

    Gruß Michael

    Hallo Stefan,

    Cymo sind im Aquarium normal Schädlinge! In Natur haftet dem Korallenschleim genug verwertbares an, so dass nur dieser gefressen wird und die Korallen profitiert, im Aquarium ist das leider nicht so, hier wird in der Regel, das Korallengewebe, mit abgeschabt.

    Gruß Michale

    Hallo,

    die beide Gattungen, Tetralia sp., wie auch Cymo sp., fressen den Schleim der Acropora, in Natur gibt es sogar Studien, dass die Korallen von einer Besiedlung mit Cymo sp. profitieren! Allerdings sieht das im Aquarium anders aus, Tetralia (glatt) scheint hier mit dem was an Futter geboten wird zurecht zu kommen, Cymo (haarig, blau-grüne Augen) hingegen nicht, hier scheint im Aquarium meist nicht genug nahrhaftes am Schleim anzuhaften, so dass zu intensiv geschabt und auch Korallengewebe abgetragen wird.

    Auf dem Bild eindeutig Cymo sp., im Aquarium, wie Joe schon schreibt, leider kritisch zu sehen.

    LG Michael

    Hallo,

    vor allem auf die Korallenfarbe achten, wenn die ersten ausbleichen, sollte Phosphat und Stickstoff zugeführt werden, Phosphat geht meist gut mit mehr Futter, nicht ausgespültem Frostfutter (~ Gefahr Fibrionen), oder Plankton, Stickstoff am besten Aminosäuren.

    Gruß Michael

    Hallo Andreas,

    bei NO3 und PO4 n.n. wäre ich mit Essig sehr vorsichtig, denn es ist wie Zucker, Alkohol,... eine Kohlenstoffquelle und kann dann schnell zu einer Limitierung und absterben von Korallen führen! Essig bringt weder Phosphat, noch Stickstoff und durch die Steigerung des Bakterienwachstum wird zusätzlich NO3 und PO4 benötigt, da Bakterien diese in die Zellen einbauen!
    Allerdings ist bekannt, dass die Gabe von Kohlenstoff, oft zum Rückgang von Cyanobelägen führt! Kohlenstoffquellen sind entsprechend auch in vielen käuflichen Produkten gegen Cyanos zu finden.

    Gruß Michael

    Hallo,

    ich hatte immer die Blauen Filterschwammpatronen, ohne die Watte verwendet, bleibt genug Feines drin hängen, am besten alle 2-3 Tage, oder spätestens wenn sich die Patrone, sanduhrartig zusammenzieht, auswaschen, geht schnell und so eine Patrone hält einige Monate, dann wird der Schwamm weicher und zieht sich zu schnell zusammen... Ich selbst hab inzwischen einen Vliesfilter, aber noch einige Kunden die dies weiter so verwenden. Am Besten das Ansaugrohr, das keine Endplatte hat, verwenden, aber die Schlitze am Ende, z.B. mit einem Ausschnitt-Silikonschlauch, verschließen, sonst wird dort unterhalb der Patrone Wasser angesaugt, aber so lässt sich die Patrone, ohne das Saugrohr zu entfernen, abziehen und wieder aufschieben (evtl. Pumpe kurz abstellen).

    Gruß Michael

    Hallo,

    meine A. percula haben eine Duncanopsammia zeitweilig als Symbiosepartner genommen, dass die Fische kleben blieben, gab es nie, wird es bei gesunden Anemonenfischen auch höchstens bei einer Teppichanemone geben! Evtl. hat es aber auch nur den Eindruck gemacht und der Fisch hat die Koralle als neue Wohnstätte getestet...

    Gruß Michael

    Hallo Max,

    leider sind die Aufnahmen, im Detailbereich, etwas unscharf, aber ich meine klein, koloniale, Seescheiden, zu erkennen, diese können sich zwar schnell vermehren, verschwinden aber meist genauso schnell wieder und da sie beschattete Bereiche bevorzugen, stehen sie normal nicht in Konkurrenz zu den Korallen. Mir ist kein Fall aus Aquarien bekannt, wo Seescheiden, zu wirklichen Problemen mit Korallen geführt haben, also einfach eine Bereicherung der Beckenbiologie.

    Gruß Michael

    Hallo Rüdiger,

    das ist so nicht richtig, da sich Phosphat an Calcium bindet, führt dies nicht nur zu braunen Korallen, sondern Stört, bei hohen Werten, die Calciumsynthes! Calciumphosphat wird zwar ins Skelett, von Steinkorallen, eingebaut, diese zeigen bei erhöhten PO4 Werten aber ein gestörtes und deutlich langsameres Wachstum und brauchen danach sehr lange um ihr Wachstum zu normalisieren, schnell abfallende PO4-Werte scheinen hierbei sehr problematisch, es ist aber auch davon auszugehen, dass schnell steigende Werte zu Problemen führen, da Steinkorallen, anscheinend, massive Probleme beim Skelettaufbau bekommen, wenn sich das Verhältnis von Calciumphosphat zu Calciumcarbonat, schnell, ändert.

    Gruß Michael

    Hallo,

    das Problem ist, dass sich einige Pentapodus als Jungtier nur schwer - kaum unterscheiden lassen und dies führt auch zu den unterschiedlichen Angaben, Pentapodus komodoensis wäre wohl der Kandidat, der mit um die 10cm Endgröße fürs Aquarium geeignet wäre, allerdings bezweifle ich, dass es sich bei den im Handel befindlichen Tiere um diese nur sehr lokal verbreitete Art handelt (die gezeigten Tiere ganz sicher nicht, diese müssten schon ihre Terminalfärbung aufweisen), sondern eher um Pentapodus emeryii, oder Pentapodus aureofasciatus, welche auf Grund ihrer räuberischen Lebensweise und einer zu erwartenden Endgröße um die 30cm, früher, oder später, sicher, Probleme bereiten! Hier liege ich bei Rolf, ohne genaue Recherche sollte man keine Tiere kaufen, die Aussagen der Händler sind leider oft nicht verlässlich, sei es aus Unwissenheit, oder sogar wirtschaftlichen Gründen, wer heut noch vom Tierverkauf leben will muss viel verkaufen...

    Gruß Michael

    Hallo Hans-Werner,

    dann weiß ich zumindest, wer dieses Koralle zu M. samarsensis gestellt hat :winking_face: die beiden Arten sind sich extrem ähnlich und können in Habitus und Färbung fast identisch sein, Veron/AIMS gibt eine Dicke bis 6mm für die M. samarsensis an und deshalb hat ich das Bild einer M. samarsensis (wenn auch andere Fabmorph), die dem entspricht, eingestellt, um auf Johns Koralle zurück zu kommen, diese bekommt, vor allem an der Basis, deutlich dicker Äste als 6mm, weshalb ich bei dieser zu M. digitata tendiere. Im Lexikon ist sie im Moment auch als M digitata geführt... Aber du hast schon recht, wir sollten uns hier an den Fragen des Tradeerstellers orientieren und dies, bei Interesse, an anderer Stelle erörtern.

    Wünsch allen noch einen schönen Sonntag Abend

    Gruß Michael




    Hallo Hans-Werner,

    dies Koralle ist wohl eher eine Montipora digitata, auch wenn sie von irgend jemand mal als M. samarensis bestimmt wurde und seit dem als solche angeboten wird, hier wurden die abgeflachten, dünnen, Astspitzen wohl als Bestimmungsmerkmal genommen, Färbung und Astform sind aber kein Merkmal um die beiden sicher zu unterscheiden, allerdings ist die Astdicke bei M. samarensis kaum über 5mm und dies auch an der Basis, was bei der hier gezeigten Koralle, wesentlich, überschritten wird.

    Hier ein Bild von der einzigen Koralle, die ich bis jetzt in einem Aquarium gesehen habe und tatsächlich für eine M. samarensis halte, wie man sieht sind die Äste durchgängig dünn.

    Hallo,

    es lohnt sich auch immer der Versuch, ob die Tiere anderes Futter annehmen! Kenn fälle in denen Dorschfilet angenommen wurde, bei mir hat zumindest eine, Easy Reef Masstick gefressen, die andere konnte ich dabei nie beobachten, kam aber auch schlecht in die Nähe der Tiere, da als vorübergehende Lösung, alle Korallen, auf einem Lichtrastergitterturm stehen...

    Gruß Michael

    Hallo Tina,

    Krustenanemonen sind alle giftig, die jetzt abgebildeten sind Zoanthus und zumindest bei einer Art wurde ebenfalls Palytoxin nachgewiesen, eine gewisse Vorsicht ist sicher sinnvoll, allerdings scheinen diese viel geringere Mengen Palytoxin zu enthalten, den Vergiftungen sind mir bei diesen nicht bekannt, selbst wenn sie ungeschützt, vor Hand, abgerissen werden...

    1. schlecht zu erkennen, evtl. Policopora

    2. Briareum cf. hamrum, nicht ins Riff setzen, einzelner Stein im Sand, kann sonst zur Plage werden (Stärker gefiedert wie Briareum violanceum, Briareum hamrum ist nur vom Roten Meer beschrieben und die Aquarientiere stammen normal aus Süd-Ostasien, deshalb cf. hamrum)

    3. Wenn keine Befiederung an den Armen, wohl eine Acrossota amboinensis, würde ich entfernen, wird fast immer zur Plage, die Krusten wie gesagt eine Zonathus.

    4. Vermutlich Seriatopora stellata, ist Seriatopora hystrix recht ähnlich, bekommt aber dickere Äste, die bis kurz vor die Wachstumsspitze, rel. dick bleiben und sich dann schnell verjüngen, bei S. hystrix ist die Verjüngung über den ganzen Ast und diese ist im Gesamten filigraner. Aquareintiere sind aber teils schwierig zuzuordnen.

    5. Wie gesagt auch eine Zoanthus, im Hintergrund Briareum violanceum, für die das gleiche wie für Briareum cf. hamrum gilt, besser einzelner Stein im Sand.

    Gruß Michael

    Hallo Tina,

    Vorsicht mit den Krustenanemonen auf dem letzten Bild, die kleinen in der Mitte sind nicht klar als solche zu erkennen, aber durch das Tier links, bin ich recht sicher, dass es Palythoa "Protopalythoa" sind, diese enthalten Palytoxin! Nicht ins Riff setzten und keine zu großen Bestände dulden, beim Hantieren äußerst vorsichtig sein und Handschuhe, am besten mehrere Lagen übereinander tragen! Sie können relativ harmlos sein, aber auch absurde Mengen, des hoch toxischen, Palytoxin enthalten!

    Gruß Michael

    Hallo Torsten,

    manche Granulate brauchen etwas Zeit um als Futter erkannt zu werden, vor allem bei der Umstellung von Hart auf Softgranulat, Softgranulat weicht weniger auf und ist somit, vom Geruch, für die Tiere schlechter zu erkennen! Ich dachte anfangs auch was fürn Schrott! Nach ein paar Tagen wurde es dann aber gut angenommen, um neue Tiere ans Futter zu bringen, ist dies natürlich ungünstig und abgesehen von Marketinggründen, glaub ich nicht so recht an die Vorteile des Softgranulat!

    Gruß Michale

    Hallo Peter,

    wenn es denn wirklich stört, Tank ab und an komplett reinigen! Sonst Wasser besser aufbereiten, damit Algen-Keime nicht zu fressen finden > Mischbettfilter nachschalten, somit ist auch alles an Silikat raus und den Tank dunkel stellen!

    Von Zusätzen würde ich abraten, diese sind für ein Meerwasseraquarium bedenklich, Silber aber nicht nur für ein Aquarium, die keimhemmende Wirkung basiert auf der Giftigkeit dieses Schwermetalls und könnte bei dieser Anwendung, zum Komplettverlust der Tiere führen!

    Gruß Michael

    Hallo,

    ein Bild von der Scheren wäre hilfreich, um das Tier, vom zu erwartenden Verhalten, zuordnen zu können, ich tendiere hier zu Pilodius (löffelartige Scherenenden), oder Pilumnus (spitze Scherenenden), Erste wären tendenzielle Algenfresser, Letztere Räuber. Wobei ein kleiner Räuber, evtl. keine Probleme macht und ein Algenfresser sich doch an Wirbellosen vergreift, bei Krabben muss man immer abwägen und beobachten, mit Pilodius habe ich persönlich aber noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.

    Nach etwas Recherche, die Luiella wurden früher teils als Pilodius geführt, gutes Bildmaterial zum Vergleich, leider Fehlanzeige!

    Gruß Michael