Hallo Yuk,
ich glaube du hast Recht. Was mache ich gegen den, gibt es Fressfeinde? Nach meiner Frau benennen, möchte ich ihn auch nicht mehr!
Hallo Yuk,
ich glaube du hast Recht. Was mache ich gegen den, gibt es Fressfeinde? Nach meiner Frau benennen, möchte ich ihn auch nicht mehr!
Hallo,
auf nächtlichen Streifzügen durch unser Miniriff, können wir seit einigen Wochen dieses imposante Tier beobachten.
Meine Frau hat "es" zuerst entdeckt, weil sie das Riff gerne nachts beobachtet, wenn ich schon lange döse. Und nur dann kann man das Tier beobachten. Gestern ist ihr endlich ein Foto mit Blitz gelungen, und ich bin überaus glücklich es Euch hier präsentieren zu können.
Ich bin der Meinung, dass es eine Salzzungenschnecke sein könnte, kenne mich hier aber nicht aus (sind diese nachtaktiv?).
Vielleicht kann mir jemand bei der Bestimmung helfen, ansonsten benenne ich es nach meiner Frau
.
Gruß
Roland
Hallo,
ich habe vor kurzem mal das Produkt Reef Vitality ausprobiert. Ist denke ich so etwas Ähnliches wie das Reef Activ, enthält auch Bio-Polymere und so. Die Wirkung war doch sehr beeindruckend, meine Tridacna hatte am nächsten Tag weisse Flecken, als ob sich die Zooxanthellen an manchen Stellen verabschiedet hätten. Hatte wohl etwas zu viel davon verwendet. Also so ähnlich wie es Frank Buchholz bei seinen Scheibenanemonen beobachtet hat. Aber es zeigt auch, dass hier tatsächlich etwas passiert. Ich glaube nicht, dass der gleiche Effekt bei einer Überdosierung einer herkömmlichen Kohlenstoffquelle wie Wodka genauso zu beobachten gewesen wäre. Ich finde das doch sehr interessant, und denke, dass man hier mit den Biopolymeren auf dem richtigen Weg ist.
Gruss
Roland
Hallo,
mich würden auch Erfahrungen zu dem Produkt interessieren. War heute bei Claude in seinem Geschäft in Holzgerlingen, und das Produkt war komplett ausverkauft. Also muss es bereits genügend Leute geben, die es anwenden.
Nur zu, schreibt hier mal wie es wirkt, was konntet ihr bis jetzt beobachten! Verwendet es vielleicht jemand zusammen mit dem ReefVitality? Beide Produkte sollen ja die marinen Polymere enthalten, und überhaupt, die scheinen ja in fast jedem Produkt enthalten zu sein,
sogar in dem Professional Sea Salt. Da stellt sich die Frage, ob man es damit auch übertreiben kann?
Gruss
Roland
Ich bin nach jahrelangen Kalkreaktor-Gebrauch auf Balling Light umgestiegen. Meine Korallen waren noch nie schöner, wobei ich nur die Ca. -und Karbonat-Lösung dosiere. Magnesium musste ich noch nie zugeben, weil ich das durch mein Salz abdecke. Das ist meiner Meinung nach auch der größte Vorteil der Methode, man gibt nur das zu was fehlt. Beim Kalkreaktor-Betrieb war ständig entweder das Calcium oder das Karbonat aus dem Ruder, und ich musste mit Salzen gegensteuern. Da dachte ich mir, dann kann ich ja gleich Balling machen.
Gruss
Roland
ATI rät dir zum Kauf eines Netzfilters? Bei einer Lampe in diesem Preissegment sollte dieser eigentlich bereits on board verbaut sein, wenn die Elektronik auf Netzschwankungen empfindlich reagiert. Es scheint sich ja auch nicht um einen Einzelfall zu handeln.
Hallo Eric,
der Standardaquarianer bestimmt eigentlich nur die Leitfähigkeit des Osmosewassers in uSiemens (0-2 uS ist ok). Ich spare mir selbst das, und wechsle statt dessen regelmäßig die Membran und die Filter-Patronen.
Gruss
Roland
Hallo Eric,
die Anlage wird es bestimmt tun, ich habe eine ähnliche. 10 l Wasserverbrauch in der Woche, machst du keinen Wasserwechsel?
Wichtig für mich wäre aber, dass die Anlage über ein Spülventil verfügt, dann muss die Membrane auch nicht so oft getauscht werden
und die Qualität des Ausgangswassers ist vor Allem immer gleich.
Weihnachtlichen Gruss
Roland
Hallo zusammen,
bin gerade auf den Thread gestoßen, und möchte ihn aus der Versenkung holen, weil wie ich finde sehr interessant. Was mir auffällt ist, dass beim Thema LED die Energieersparnis immer so in den Vordergrund gestellt wird. Ich frage mich: Ist das das wichtigste Kriterium beim Betrieb eines Meerwasser-Aquariums? Nicht für mich
! In Sachen Licht würde ich für optimales SPS-Wachstum jederzeit auch tiefer in die Tasche greifen. Was mir bei dem Thema etwas zu kurz kommt, ist die naturgetreue Farbwiedergabe. Persönlich hatte ich das Beste Licht, bezogen auf Wachstum und Farbe, unter einem 10K BLV-Brenner + einige T5 Blauröhren. Wie viele hier, habe ich dann doch den Sprung auf die LED-Technik, mit allen den hier beschriebenen Vorteilen gewagt. Ich erstand eine Vertex-Illumina, und bin bis heute von der Lampe überzeugt. Allerdings muss ich anmerken, dass bei der Ausleuchtung mit LED ein wenig Fingerspitzengefühl erforderlich ist. Ein zufriedenstellendes Ergebnis konnte ich dann auch nur durch den Einsatz zwei zusätzlicher Blaulichtröhren erreichen. Das LED-Licht alleine hat mich nicht überzeugt, es fehlte das diffuse etwas.
Gruss
Roland
Hallo Tobi,
bei Scheibenanemonen wird's schwierig, aber bei den Manjanos könnte der grüne Tangfeilenfisch helfen. Ich hatte mal einen mit dem hat es funktioniert, dann wieder einen der gar nichts davon wissen wollte. Mittlerweile bekämpfe ich die Manjanos mit DeletriX. Einfach etwas von dem Zeug in die Spritze ziehen und dann auf die Glasrose oder Manjano geben. Danach ist sie Geschichte.
Gruss
Roland
Hallo Dirk,
ich hatte vor dem Umstieg auf LED auch HQI, und kann dir sagen, dass es tatsächlich so ist, dass neue Brenner einbrennen müssen. Das HQI-Licht ist gut, aber die Farbstabilität ist das größte Manko dieser Technologie.
Gruss
Roland
Hallo,
der Zeolithfilter ist bei mir notwendig, weil ich damit meine Nährstoffe unten halte. Natürlich könntest du die Kammer aber auch für etwas anderes nutzen.
Gruss
Roland
Hallo Thomas,
das kann z.B. auch so ausschauen. Kammer 1 Abschäumer und Überlauf. Kammer 2 Zeolith-Filter und Rückförderpumpe. Ich bin sehr zufrieden damit!
Gruss
Roland
Ich beschränke mich hier nur mal auf den KH-Test, weil ich den Wert am häufigsten messe (alle 3 Tage). Habe bisher immer den von TM benutzt und war sehr zufrieden. Weil er gerade nicht lieferbar war, habe ich dann auch mal den von Fauna Marin gekauft, und bin angenehm überrascht. Er misst auf 0.5 genau, was ich sehr gut finde. Nachteil ist der hohe Preis, er ist teuerer als der Gilbers.
Gruss
Roland
Klasse ,da hab ich dann wohl wieder irgend etwas falsch verstanden! Aber gut, dann hast du ja bereits über 4 Jahre Erfahrung mit LED. Kannst du sagen, wie sich die Tiere in dieser Zeit entwickelt haben?
Hallo Hajo,
ist schon ok. Du hattest damals wahrscheinlich einfach die falsche Leuchte.
Gruss
Roland
Hajo, deinen Ausführungen kann mich natürlich auch anschließen. Bis auf den von dir genannten letzten Punkt mit der Energieersparnis. Wenn wir mal nicht nur unser Hobby betrachten, sondern auch mal einen Blick nach links und rechts riskieren, dann werden wir folgendes feststellen: Kühlschrankhersteller produzieren Geräte die viel weniger Energie verbrauchen, aber besser kühlen. Autohersteller produzieren Autos, die weniger verbrauchen und trotzdem weiter fahren. In meiner Lampenfassung ist eine Energiesparbirne eingedreht, die weniger verbraucht und trotzdem heller leuchtet. Naja, und über meinem Becken hängt halt eine LED-Leuchte.
Gruss
Roland
Hallo Thomas,
bei der Vertex gibt die Nummer ja die PAR-Werte in 50 cm Wassertiefe an. Bei einer 200er wären das also 200 PAR. ich habe ja wie gesagt die 360er, die hat nochmals stärkere Cree-Leds verbaut, aber wenn du sowieso vor hast zusätzlich mit T5 zu unterstützen, müsste das locker reichen.
Gruss
Roland
Hallo Torsten,
es sind zwar seit der Umstellung erst 2 Monate vergangen, aber ich hatte davor nicht annähernd so viele Wachstumsspitzen. Den Rest wird die Zeit zeigen. Mit der sogenannten Helligkeit, da gebe ich dir Recht, muss man vorsichtig sein. Viele behaupten ja, dass die Korallen das blaue Spektrum bevorzugen, das wiederum für das menschliche Auge dunkel wirkt. Ich bin da eher skeptisch, und bevorzuge lieber eine Lichtzusammensetzung, wie man sie im Korallenriff in 1-5 m Tiefe findet, und das ist lange nicht so blaulastig, wie in manchen Becken die man so sieht.
Gruss
Roland
Hallo,
also ich habe meine 250W-HQI + T5 vor knapp zwei Monaten gegen eine Illumina 360 getauscht, und muss sagen, bei mir kommt die HQI auch nicht mehr über das Becken. Aber ich gebe Wolfgang vollkommen Recht. Die meisten Leute betreiben die LEDs viel zu blaulastig, hat nichts mehr mit einem sonnendurchfluteten Riff zu tun, so wie ich es kenne. Dieser Trend kommt irgendwie aus den USA, wo es immer recht blau sein muss. Wo ich heftigst widersprechen möchte ist die Sache mit der Stromersparnis. Ich hatte davor 250W HQI + 2x 39W T5 blau = 328W. Jetzt fahre ich die LED-Lampe (190W Gesamtleistung) mit 80%, also 152W, und das Becken ist heller wie davor. Also 176W Ersparnis, na wenn das nichts ist? Die Heizung schaltet sich zwar in der Nacht mal zu, aber tagsüber habe ich sie noch nie heizen sehen, und das jetzt im Winter.
Gruss
Roland
Hallo David,
ich versuch es mal. Ich habe die Lampe seit Anfang Dezember letzten Jahres. Davor hatte ich einen HQI-Brenner 250W + 2x T5 blau drüber. Das Allererste was mir bereits am Anfang aufgefallen ist, war die bessere Ausleuchtung gegenüber der HQI. Das liegt daran, dass die Illumina mit LED-Gruppen (Pads) arbeitet, die eine günstigere Lichtverteilung realisieren, somit gibt es viel weniger Eigenabschattung bei den Korallen. Nun gut, das schaffen andere LED-Leuchten sicher auch. Ich sag dir jetzt was meiner Meinung nach die Vorteile der Lampe sind:
1. Die Power-LED liegen auf den Pads sehr eng beieinander.
Dadurch entsteht der Eindruck einer einzelnen Lichtquelle (sieht aus wie ein HQI-Brenner), das habe ich sonst bei keiner anderen Lampe so gesehen. Zudem ist die Lichtfarbe sehr fein einstellbar.
2. Die Module sind austauschbar.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass du ganz ohne Licht dastehst, wenn mal ein Modul kaput gehen sollte, außer es erwischt das Netzteil, was bei einem Meanwell aber auch sehr unwahrscheinlich ist.
3. Du kannst Zusatzmodule mit weiteren Farben (Rot, Grün, UV, usw.) einbauen.
Ich verwende nur die Standardmodule.
4. Sehr gutes Kühkonzept.
Seit ich die Lampe habe, sind die Lüfter nicht gelaufen, oder ich höre sie nicht.
5. Dass die LED keine Linsen haben, halte ich nicht unbedingt für einen Nachtei. Durch die enge Anordnung der einzelnen LEDs wirkt es wie ein LED-Cluster, und da werden meistens auch keine Linsen verwendet. Auch ist die Gefahr von Verbrennungen nicht so gegeben, wenn du mal voll Power gibst.
Das Wichtigste ist aber denke ich, dass das Licht den Korallen super gefällt. Ich habe unter der HQI nie so viele Wachstumsspitzen gehabt.
Ich hoffe, das ich dir etwas weiter helfen konnte.
Gruss
Roland
Hallo Alex,
ich habe gerade nachgemessen, 13 x 19,5 cm (Abschäumer) und 17 x 19,5. Und ja, der Abschäumer ist von H&S. Ich muss dazu sagen, dass es sich um einen Originalaufbau handelt, den ich damals schon so gekauft habe. Dabei waren der Abschäumer und auch zwei kleine Pumpen mit je einer Leistung von 1000 l/h, die pro Seite durch ein Loch das Wasser zurückförderten und gleichzeitig Strömung erzeugten. Die Pumpen habe ich inzwischen durch eine neue ersetzt und das andere Loch zugemacht.
Gruss
Roland
Hallo zusammen,
so betreibe ich mein kleines 250l Becken. Ein kleiner abgetrennter Bereich mit zwei Kammern. In die erste Kammer fließt über einen Ablaufkamm das Wasser direkt zum Abschäumer, dann unten in die zweite Kammer, wo sich bei mir der Zeolithfilter und die Rückförderpumpe befindet. Die Rückförderpumpe muss nicht besonders stark sein, weil sie direkt ins Becken förder und es so gut wie keinen Höhenunterschied gibt, eine mit 1000 l/h reicht aus. Die Konstruktion hat sich bei mir schon jahrelang bewährt.
Gruss
Roland
Hallo Claus,
bei deiner Beckengrösse könnten auch die Panorama-Module von Ecoxotic in Frage kommen. Hierfür gibt es auch eine Art Rahmen für die Aufnahme der Module, und es gibt sie in verschiedenen Farben.
Gruss
Roland
Hallo Hans-Werner,
dass du von den blauen LEDs für das Mondlicht nicht viel hällst, weiss ich nicht erst seit deinem Vortrag in Sindelfingen, wo das Thema auch angesprochen wurde. Es wird auch immer gesagt, dass das natürliche Mondlicht nicht blau, weil eine Reflextion des Sonnenlichtes ist. Ich frage mich aber, wie dieses Mondlicht in einer bestimmten Wassertiefe aussieht? Da ich noch keinen Nachttauchgang absolviert habe, fehlt mir hier leider die Erfahrung. Ich vermute aber, dass auch hier wie Tagsüber die Rotanteile stark rausgefiltert werden, und das Mondlicht unter Wasser dann doch wieder bläulich erscheint. Somit wäre die Verwendung von blauen LEDs vielleicht wieder in einem anderen :PLicht zu sehen.
Gruss
Roland
Hallo,
ja so ähnlich, nur hat die neue ATi für mich zu viele T5-Röhren, ich glaube es sind 8. Ich nutze die LED als Hauptbeleuchtung, die zwei T5 dienen nur der Ergänzung des Farbspektrums. Auserdem werden die schrafen Schatten der LEDs geglättet, somit sieht es für mich natürlicher aus.
Gruss
Roland
Hallo Enrico,
dir geht es wahrscheinlich mehr um den Kringeleffekt? Dieser wird vermutlich bei der von dir angedachten Anordnung nicht so ausgeprägt sein. Bei der seitlichen Anbringung der Leds wirst du auch eine Art Winkel benötigen, damit das Licht auch dort ankommt wo es benötigt wird, im Aquarium. Besser fände ich es, wenn du die Leds mittig aufhängen würdest und die T5 seitlich mit einem Reflektor versehen würdest. Ich habe mein Becken, dass von den Massen deinem ähnelt, neuerdings auf LED + T5 umgestellt. Die 250W HQI wurde durch eine Vertex Illumina ersetzt, das funktioniert bisher sehr gut und spart gegenüber der HQI auch einiges an Stromkosten. Seitlich am Kranz befinden sich 2 T5 blau, die das Led-Licht gut unterstützen.
Gruss
Roland
Hallo Armin,
wie holt ihr denn die Geschmacksmeinungen ein? Ist da vor jedem Becken ein Buzzer, oder sprecht ihr die Leute an, wenn sie vorbeischauen?
Gruss
Roland
Ja ja, die LEDs sind schon nicht zu unterschätzen. Wenn ich bei meiner nicht abdimmen würde, hätte ich mit Sicherheit verbrannte Wachstumsspitzen. Und sie ist viiieel heller als die 250W-HQI. Ich war anfangs auch skeptisch, man glaubt es erst wenn man es selber gesehen hat. Man muss aber auch sagen, dass ich das nicht für jede LED-Lampe unterschreiben würde. Viele sind tatsächlich unterdimensioniert.
Hallo Dani,
ich habe selber vor 2 Wochen von HQI auf LED umgestellt. Bei Armins Vortrag war ich auch dabei, der Wunsch meine HQI 250W auf LED umzustellen bestand aber bereits davor. Ich habe mich schliesslich nach langem Überlegen für eine Vertex Illumina 360 mit 4 Modulen entschieden. Diese hat ca. 190W Leistung, wird von mir aber nur zu 70% angesteuert, so dass ich auf ungefähr 150W komme. Die Ausleuchtung ist, verglichen mit der HQI viel besser, weil die Lichtleistung besser verteilt wird. Ich bin mit der Lampe bisher sehr zufrieden. Allerdings möchte ich ausdrücklich betonen, dass ich damit nur meinen HQI-Brenner ersetzt habe, die 2 blauen T5 verwende ich nach wie vor zusätzlich.
Mit der Illumina kann ich endlich die Brenner-Farbe einstellen, die ich mir immer gewünscht habe :].
Um zu unterstreichen was ich meine, habe ich gestern neue Bilder in meine Galerie eingesetzt.
Gruss
Roland
Hallo Daniel,
meine Vertex Illumina 360 hat 60°, ebenfalls bei 85% Leistung. Also normal.
Gruss
Roland
Hallo,
erst mal an Armin, ich war bei deinem Vortrag dabei. Ich muss schon sagen, vom Inhalt echt Klasse, auch nicht zu komplex, und was mir persönlich besonders gut gefallen hat, locker und auch witzig präsentiert. Für mich war das mit der beste Vortrag.
Nun zum Thema. Armin hat es ganz gut erklärt, ein guter Eigenbau einer LED-Leuchte mag auf den ersten Blick einfach erscheinen, ist er aber bei weitem nicht. Ich habe auch lange, sehr lange, überlegt mir eine LED-Lampe selber zu bauen.
Folgende Überlegungen haben mich dann dazu bewogen das Vorhaben nicht umzusetzen:
Das Kühlkonzept
Ist eigentlich das A&O, und wird bei den meisten Selbstbauprojekten leider nicht optimal umgesetzt. Das liegt weniger daran, dass die Notwendigkeit einer guten Kühlung nicht bekannt ist, sondern weil man im privaten Sektor Mangels proffessioneler Fertigungsmethoden keine optimalen Kühlkörper bekommt, die über dem Becken auch noch die erwünschte Esthetik mitbringen.
Die LED-Chips
Hersteller professioneller LED-Lampen bekommen von den Chip-Herstellern gewisse Parameter garantiert, z.B. in Bezug auf die Lichtfarbe. Wer sich mal die Datenblätter der frei käuflichen Chips ansieht, weiss von was ich rede. Allein deswegen wird ein Eigenbau nicht die Qualität handverlesener Chips erreichen können. Ist wie beim guten Wein, wo die Trauben einzeln sortiert werden.
Das Preis-Leistungsis-Verhältnis
War für mich eigentlich der wichtigste Grund. Nachdem ich mir die Teile, die ich zum Bau der Lampe benötigen würde zusammengestellt habe, musste ich feststellen, dass ich schon über 2/3 der Kosten einer Professionellen LED-Lampe gelegen bin, die ich eigentlich nachbauen wollte. Und hier meine ich nicht nur die Kosten für die Hardware, wie Leds, Konstantstromquellen, Netzteil usw. Für mich ebenso wichtig ist der Bedienkomfort einer LED-Lampe. So etwas wie Dimmen über PWM und das Abschalten einzelner LED-Gruppen ist eigentlich nur über optimierte Microcontroler-Technik zu erreichen.
Noch ein persönlicher Nachtrag zur Fisch&Reptil 2012. Das Thema LED wurde auf der Messe gross geschrieben. Leider habe ich bei den Ausstellern die wirklich Grossen der LED-Szene vermisst, wie z.B. EcoTech, Vertex oder EcoXotic. Aber die anderen Hersteller hatten ja auch etwas zu bieten.
Gruss
Roland
Hallo, und mein Senf,
mein jetziges Becken ist ca. 12 Jahre alt. Letztes Jahr war es dann plötzlich an einer Silikonnaht undicht, natürlich ganz unten im Eck! Ich habe es in einer Rettungsaktion, an die ich mich lieber nicht mehr erinner möchte, abgedichtet. Nun verrichtet es weiter seinen Dienst. Der Grund für die Undichtigkeit dürften Bohralgen gewesen sein, die sich unter das Silikon gefressen haben. Jetzt spiele ich schon mit dem Gedanken ein frisches Becken aufzustellen, aber so eine Entscheidung ist nicht einfach, wenn alles wächst und gedeiht und es sonst auch keine Probleme gibt.
Gruss
Roland
Hallo Wolfgang,
![]()
Gruss
Roland
Hallo Wolfy,
klingt doch alles sehr interessant. Da das Ziel ja eine Minimierung der Nährstoffe sein soll, ist es dann notwendig Korallen wie bei der Zeolith-Methode mit Aminos zu ernähren?
Gruss
Roland
Nein, weil der AC noch durchaus andere Spektren enthällt. Das Licht wird für das menschliche Auge aber recht blau erscheinen.
Gruss
Roland
Hallo Marcel,
ZitatBei deinem Ableger würde somit meine Aussage/Vermutung zutreffen, dass diese ggf. durch die Abschattung zu wenig Licht erhält und nun zu wenig Energie erhält...
Sehr interessante These, die ich so sogar nachvollziehen kann, weil es irgendwie logisch klingt. Nun frage ich mich aber, was es denn bedeutet, wenn die Polypen zu sehen sind? Heißt das, dass zu wenig Elemente vorhanden sind? Würde umgekehrt bedeuten, dass bei eingezogenen Polypen genug oder zu viel Spurenelemente vorliegen. Welchen Zustand sollte man demzufolge anstreben?
Gruss
Roland
Hallo Marcel,
ich bin mir mittlerweile gar nicht mehr so sicher, dass die Polypenexpansion bei dieser Art unbedingt etwas mit Spurenelemente-Konzentrationen zu tun hat. Ich habe einen sehr grossen Stock, der z.Z. überhaupt keine Polypen zeigt. Davon habe ich vor einiger Zeit einen Ableger abgebrochen, der aktuell in voller Pracht dasteht. Wohlgemerkt, alles im selben Becken! Einen Unterschied gibt es aber: der Stock steht weit oben unter vollem HQI, der Ableger total abgeschattet unter einer Plattenmonti.
Gruss
Roland
Hallo Chistian,
was ist denn das für ein 50W-Emitter? Ein Selbstbau?
Gruss
Roland
Scheint nicht so das Wahre zu sein. Ist das Problem, dass die Werte nicht runter gehen? Wie stehen denn die SPS?
Gruss
Roland
