Hi Marco,
zuallererst einmal mein Beileid für diese Misere. Ich kann Dir nachfühlen wie Du Dich fühlst, wenn Du alles erdenkliche versuchst und doch keinen Erfolg siehst.
Trotzdem will ich versuchen das Problem von meiner Sicht aus zu beschreiben. Ist natürlich schwer, denn einerseits ist zwar bereits sehr viel gesagt worden, andererseits kann ich das Becken nicht sehen. Mit sehen meine ich, dass es für einen Aussenstehenden vielleicht leichter ist etwas zu sehen, was der Grund für die Probleme sein kann als Du als besitzer, weil Du das Becken so kennst wie es ist (Betriebsblindheit meine ich, aber nicht böse gemeint).
Das mit den Schläuchen kann sicher mit ein Grund sein, dass Giftstoffe im Wasser sind, genauso der Aufbau den Du aufs Aquarium gegeben hast, den der Mit Bootslack gestrichen war.
Giftstoffe werden von den Schläuchen (wenn?) langsam abgegeben. EIn Wasserwechsel oder Kohlefilterung bringen sicher etwas, aber Du kannst zumindest den Wasserwechsel nicht kontinuierlich machen und Kohle ist zum EInen nicht gleich Kohle, da sind erhebliche Unterschiede und Kohle nimmt auch leider nicht jede Art von Giftstoffen auf. Leider ist es auch zusätzlich noch so, dass diese Giftstoffe (von wo auch immer wie jetzt kommen mögen) sich in Tieren (besonders in Schwämmen) und in Steinen (und da nicht nur in lebenden Steinen, sondern noch mehr in Riffkeramik) anlagern und dort gespeichert werden. Irgendwann kommt es dann zu einer Konzentration die zu beschriebenem Schadbild führt. Das kann sehr rasch gehen, wie in Deinem Fall und ist genau dann erreicht, wenn die Toleranz der Tiere eben endet.
Wenn Du jetzt die beschriebenen Maßnahmen ergreifst und wie gesagt große Wasserwechsel machst und stark über Kohle filterst (betreibst Du die Kohle in einem Wirbelbettfilter, das ist am effektivsten), dann holst Du zwar die Konzentration wieder herunter, aber die Steine und ev. Schwämme (und auch andere Filtrierer wie Austern, Seescheiden etc) dosieren aufgrund ihrer Depos sofort wieder nach. Das kann sehr, sehr lange dauern bis diese Depos wirklich verbraucht sind.
Ok, das zu den bisher beschriebenen Möglichkeiten.
Ich kann mir aber vorstellen, dass es ev. an Schwermetallen liegen kann. Schwermetalle gibt es sehr viele und nicht alle sind für Niedere Tiere schädlich! Das müsstest Du aber von einem professionellen Labor testen lassen, denn dazu sind aquaristisch gedachte Tests nicht geeignet. Oder aber, den Syptomen nach könnte es auch eine Jod-Vergiftung sein. Auch Jod hat, vorallem wenn es vorher oft und über einen längeren zeitraum dosiert wurde die Eigenschaft sich in Form von Jodat (zugegeben wird aber immer Jodit, also frei verfügbares Jod) wieder in Steinen und Tieren anzulagern und wird wie oben beschrieben abgegeben.
Salifert bietet einen Test an, der sowohl Jodit wie auch Jodat messen kann, Macherey & Nagel übrigens auch nur wesentlich genauer (aber auch wesentlich teurer).
Ob etwas organisch (wie in einem Thread beschrieben ein Stein der fault) nicht in Ordnung ist, könntest Du testen indem Du Deinen Redox Wert misst. Wenn der unter ~ 150 mV liegt (nicht direkt nach dem Wasserwechsel messen), dann kann durchaus auch dieses problem vorliegen.
Tut mir Leid, dass auch ich nur Vermutungen äussern kann, aber vielleicht hilfts Dir trotzdem ein Wenig.
Lg, Berny
Beiträge von shf217
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Hi Phillip,
danke für die Antwort. Die Werte wurden in der Früh etwa gegen 8 Uhr gemessen. Da ist noch keinerlei Licht an. KH mit 6,5 weiß ich ist wenig, aber wenn ich nicht fast jeden 2 oder 3. Tag mit Na(HCO3)2 nachhelfe fällt mir trotz arbeitendem GroTech HKR-150 Kalkreaktor (Ausgangswasser KH: 19, PH: 6,6, etwa 120 tropfen pro Minute) der KH noch weiter runter. hatte schon KH 4 gemessen.
Mir ist auch klar, dass der Kalkreaktor nicht gerade super Werte liefert, aber wenn ich mehr CO2 reinpumpe (derzeit ~ 80 Blasen) dann kommen am Ausgang wieder Gasblasen mit und eine stärkere Pumpe anstatt der Eheim 1250 läßt sich mit den vorgefertigten Rohren nicht montieren.
CO2 ist in der Früh normal bei diesem Wert, gegen Abend unter HQI reduziert es sich auf ~ 3-4 mg/l.
Lg, Berny -
Sorry zur Info habe ich vergessen meine Wasserwerte zu schreiben:
Also vergessen WW von heute:Dichte: 35 ‰
NH4: nn
NO2: nn
NO3: 0,1 mg/l
PO4: 0,006 mg/l
KH: 6,5 °dH
Ca: 420 mg/l
Mg: 1220 mg/l
SiO3: nn
Iodat: 0,1 mg/l
Sr: 5 mg/l
O2: 7 mg/l
CO2: 10 mg/lWasserwerte mit Salifert, Rowa, Tetra und Macheroy & Nagel gemessen
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Hi @ all,
ich bin mir zwar absolut unsicher ob es sich bei mir wirklich um eine Dictyota Art handelt, aber ich habe seit etwa 3 Wochen das Problem, dass sich diese Alge rasend schnell vermehrt.
Anfangs hatte ich sie nur auf den einzigen künstlichen Steinen in meinem Aquarium, der Verkleidung des Ablaufes, mittlerweile setzen sie sich aber überall an. Leider macht diese Alge auch nicht vor dem direkten Bewachsen von Korallen und Tieren halt. Sie wächst auch direkt an gesundem gewebe von Acropra Corallen an oder z.B. am Ende der Röhre von Kalkröhrenwürmern.
Die Alge breitet sich flächig aus, ist ca. 5mm hochwachsend und sehr fest haftend. man kann sie leider nicht wirklich entfernen. Wenn man einzelne Blätter dann abzwickt und aus dem Wasser nimmt, dann sondert sie eine schleimige, leicht klebrige aber durchsichtige Flüssigkeit ab. Fressfeinde habe ich, vorallem auch weil ich nicht sicher weiß um welche Alge es sich handelt bisher keine finden können. Meine Antialgen Armada, einschließlich meines Ctenochaetus Strigosus und des Algenplenny frisst sie jedenfalls nicht, ja schaut sie nicht einmal an.
Hat jemand von Euch einen Tip, vorallem auch um welche Alge genau es sich handelt. Sie ist, falls das aus den Bildern nicht so herausgeht bräunlich, gestreift mit einer metallisch schimmernden Oberfläche.
Danke schon mal
Lg, Berny -
Hallo,
ich verwende Aminos von GroTech (VitAmino M) jetzt bereits seit 2 Monaten. Denke schon dass es etwas hilft, aber so richtig dass es einen deutlich sichtbaren Vorteil gebracht hätte kann ich nicht sagen. Es dürfte halt das ganze System mit unterstützen und es kommt mir so vor als ob alle Tiere leichter ans Futter gehen, auch die Korallen nehmen gut Futter. Als Dosierung nehme ich aber nur etwa 5% dessen was für meine Wassermenge auf der Verpackung steht, dafür aber täglich über Dosierpumpe.
Ansonsten verwende ich noch Spurenelemente von KENT Marin (Dosierung 30%) und Reef Activ von TM (Dosierung 50%).
Lg Berny -
Hi Specialisten,
Ich betreibe einen ProfiLux Plus II Ex und steuere (Einstellungen) übers LAN. Heute hatte ich einen nur ein paar Sekunden dauernden Stromausfall und seither bekomme ich keine Verbindung mehr vom PC zum ProfiLux.
Die Software war zum Zeitpunkt des Stromausfalls nicht gestartet, das LAN (Domain-Netzwerk) schon (Also mein Server [DHCP] schon). Der ProfiLux hatte bisher immer seine IP-Adresse über DHCP von meinem Server (wie auch mein PC) bezogen, hat immer tadellos funktioniert, Verbindung immer sofort und fehlerlos. Nach dem Stromausfall konnte die Software nach dem Start der ProfiLux Software den ProfiLux plötzlich nicht finden, gab es davor noch nie! Ich habe alle Konfigurationen durchgesehen, aber keinen Fehler feststellen können. Auch über den Webbrowser war eine Verbindung problemlos möglich. Ich habe dann einiges versucht, Default Einstellungen, sowohl in Web Interface vom PC aus, wie bei den LAN Settings im ProfiLux einzustellen, brachte keinen Erfolg. Dann habe ich dem ProfiLux eine fixe IP-Adresse im Gerät zugeordnet, kein Erfolg (über die Konfiguration findet er ihn IMMER. Dann habe ich jeglichen Cache am Computer geleert (Temp etc), die Software deinstalliert, den ProfiLux ausgeschaltet und vom LAN und Netz getrennt für ca. 20 Minuten. Wieder eingeschaltet, Software (Release 4.05 wie auch vorher) wieder installiert --> leider gleiches Spiel, kein Erfolg. Er findet ihn problemlos und sofort in der Konfiguration, aber beim Programmstart zum Zugreifen und Einstellungen verändern/setzen nicht mehr.
Bitte dringend um Hilfe. Ich fahre sehr oft weg und muß den Computer auch fernsteuern können, daher bitte dringend um Hilfe wo das Problem sein könnte.
Anbei: Es ist intern KEINE Firewall oder sonstiges was eine Kommunikation (über Port 10001) verhindern könnte! -
Hallo Marcelo,
danke, jetzt kenn ich mich aus. Sorry wenn es für mich vielleicht eher für DAUS erklärt werden musste.
Werde es sobald ich heim komme sofort versuchen. Hoffe dann funktioniert die Nachfüllung wieder.
Auch danke für die, jetzt mir auch verständliche Erklärung über die 20sec. Also füllt er nur so viel nach, bis der Sensor wieder Wasser hat und die 20sec. sind die theoretisch höchste Zeit die nachgefüllt werden würde, falls dann immer noch kein Wasserkontakt zustande gekommen ist.
Ich glaube jetzt hab ichs, danke noch einmal! -
Hi Fredi1,
ja habe ich schon besucht, habe dort allerdings nichts gepostet, weil ich einmal in einem Forum anfangen und nicht überall dieselbe Frage stellen wollte. Aber mal sehen, vielleicht weiß ja jemand etwas für mich!
Danke auf alle Fälle für den Tip! -
Hallo Marcelo,
danke Dir für Deinen Beitag, gut zu hören, dass es Andere auch so sehen mit der Bedienungsanleitung.
Welcher Alarm es jetzt noch ist der angezeigt wird, das weiß ich nicht. Er schreibt ja nur Alarm und nicht welcher. Ausserdem habe ich gestern Abend schon als der (welcher auch immer) Alarm gekommen ist ALLE Alarme, also auch die für Wasser entfernt also inaktiv gesetzt. Was nicht passiert ist, dass der Alarm auch wegegangen ist.
Ich habe wie beschrieben bisher nur am Computer (PC) alles über die Software eingestellt, weil mir das am ProfiLux zu unübersichtlich und zu kompliziert ist. Wie kann ich denn einen Alarm über die Software zurücksetzen, oder geht das gar nicht? Wenn nicht, wie müsste ich am ProfiLux vorgehen.
By the way, gestern bevor ich die Alarme fälschlicherweise eingestellt habe, also noch kein Alarm an Display war, hat der ProfiLux auch nicht mehr nachgefüllt. Nur Mittwoch, als ich die Anlage in Betrieb genommen habe (Sensor 1 war Wasserlos) hat er einmal nachgefüllt, dann nie mehr, auch kein Alarm!
Was die 20sec. betrifft. Wenn der Sensor mit 10sec Verzögerung nachdem er keinen Wasserkontakt hat (default) einsetzt, dann braucht er für diese Kammer vielleicht 2 Liter um schön wieder unter Wasser zu sein (habe das manuell probiert, Stecker an "normalen" Schuko), da brauche ich etwa 5 sec und er zeigt wieder "X" (ist eine 500 Liter AquaBee). 1 Minute ist mir schon etwas lang. Auch der Schaltstecker ist sicher ok, sonst hätte er Mittwoch nicht das eine Mal funktioniert.
Aber was ich eben nicht sicher bin ist auch, stimmt überhaupt die Einstellung Min-Max, oder soll der ProfiLux da auf was Anderes eingestellt werden? -
Hallo Spezialisten,
ich bin neu hier, genau wie mein GHL ProfiLux Plus II Ex. Ich habe ihn erstmals vergangenes Wochenende in Betrieb genommen, vorerst aber nur die Heizung darüber gesteuert. Jetzt ist Blaulicht (Becken ist neu und in der Einlaufphase) und Wasser nachfüllen und kontrollieren dazu gekommen. Licht und Heizung machen keine Probleme, nur mit dem Wasser nachfüllen habe ich so meine liebe Not.
Ich habe dazu 2 optische Sensoren in meinem Technikbecken angeordnet (Halterungen sind Schrott und KEINE Anleitung wie die Dinger zu montieren sind). Sensor 1 sollte das Nachfüllen von Frischwasser machen (also wenn kein Kontakt zum Beckenwasser die Nachfüllung geschaltet über GHL Schaltsteckdosenleiste in Betrieb nehmen, so lange bis wieder Kontakt da ist) und Sensor 2 etwas tiefer montiert um (derzeit) Alarm zu geben wenn dieser Pegel unterschritten wird und später einmal soll meine ATK 5536 Förderpumpe wenn dieser Pegel unterschritten wird angehalten werden (als Trockenlaufschutz).
Ich habe den Computer ausschließlich über die Software (PC) konfiguriert denn das eingebaute Interface am GHL ist mir zu unübersichtlich und zu kompliziert zu bedienen.
Nach Einstellung war Sensor 1 nicht im Wasser und er hat wunderbar die Nachfüllung in Betrieb genommen, leider war das das bisher einzige Mal dass er das getan hat. Denn auch wenn bei Sensor 1 ein "-" anzeigt, also Wassermangel fällt es ihm nicht im Traum ein nachzufüllen.
Ich habe folgende Einstellung gemacht: Steuerung auf "Min-Max" gesetzt, hier wird der 2. Sensor automatisch mit einbezogen, war das richtig? Weiters habe ich die Schaltzeit von (default: 1:00 Minute auf 20 Sekunden zurückgesetzt, da mir wenn er eine volle Minute Nachfüllen würde die Dichte in Gefahr ist).
Eine weitere Sache (bisher, bin neugierig wie viele noch folgen, denn die Betreibsanleitung ist eine Zumutung, das ist kein Manual, das ist ein Feature Auflistung ohne jegliche Anleitung oder Anschlußdiagramm, so gut der Computer zu sein scheint), ich habe verschiedene andere Einstellungen auch bereits gemacht (PH, Leitwert, Redox) obwohl die Elektroden noch nicht angeschlossen sind und dafür auch Schwellwerte und Alarm definiert. Leider habe ich die Alarme gleich mit abgespeichert, also sind sie auch los gegangen (blinken ALARM am Display) aber trotz dem ich die Alarme gleich wieder inaktiv gesetzt habe, bleibt das blinken am Display. Wie bringe ich das weg, und wenn das immer so ist, wie erkenne ich dann dass eine Alarmsituation besteht und nicht ein Alarm der schon 2 Tage alt ist immer noch angezeigt wird?
Mein Computer hat übrigens Firmware 4.02 falls das ausschlaggebend sein sollte.
Danke für die Hilfe!
