Beiträge von Corinna S.

    Hallo Beate,

    Glückwunsch zum unverhofften Nachwuchs, der auch schon aus dem Gröbsten raus ist!

    Zitat

    Vielleicht solltest Du in Zukunft nicht von Ablaufschacht sondern vom Aufzuchtschacht sprechen.

    :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Sowas wünsch ich mir dann fürs neue Becken ... *grins*

    Lg Corinna

    Hallo Marcel,

    Glückwunsch! Die kleinen Kaudernis sind immer sehr putzig und ich kann deine Freude gut nachempfinden!

    Ich habe bei meinen Kaudernis auch immer das Futter angereichert (Ultra Food Energizer) und darauf geachtet 2x täglich gezielt hochwertiges Frostfutter zu füttern (abwechslungsreich - Mysis, weiße Mückenlarven, Lobstereier, Cyclops, ab und an rote und grüne Artemia), da die Kaudernis sehr kurze Pausen zwischen dem Austragen der Jungfische und dem Ablaichen danach hatten (oft nur ein paar Tage). Mein Zuchtpaar ist bei uns im Aquarium 5 Jahre alt geworden. Das Männchen verstarb leider an einem Tumor letztes Jahr und das Weibchen bekommt nun ihr Gnadenbrot bei einer Freundin von mir und lebt heute noch.

    Weiter viel Erfolg mit deinen Nachzuchten!

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Torben,

    das würde sich ja mit meiner Anfangsvermutung decken. Wie gesagt ist aber eine genaue Einschätzung nur mit einem guten Foto (Detailaufnahme) möglich. Die 37 Watt UV halte ich nach meiner Erfahrung für eine akute Infektion zu unterdimensioniert, aber du hast ja schon aufgerüstet - von daher also schon mal gut.

    Wenn es sich tatsächlich um so etwas wie Flossenfäule verursacht durch bakteriellen Befall o.ä. handelt, sollten wir unbedingt Torsten Sause hinzuziehen. Versuch bitte bessere Fotos zu machen, ich schreibe Torsten eine Mail, mit der Bitte sich dies mal anzugucken.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hi Torben,

    die Algenablagerungen sind anfangs eigentlich ganz normal. Bei uns hat es immer geholfen, dem Becken Zeit zu geben, um sich zu stabilisieren (einfahren lassen) und gegen unerwünschte Algenbeläge kann man nach und nach diverse Nischenbewohner einsetzen (Schnecken, Krabben, Einsiedler, Seeigel, grabende Schnecken usw.), die verschiedenste Algenbeläge abgrasen.

    Zum Zanclus:
    Ich kann dazu nicht viel schreiben, da du es ja mit deinem Händler scheinbar gut besprochen hast. Doch auch wenn er an Futter geht, bleibt es ein Expertentier - denn du musst ihn auf Dauer gesund halten und entsprechend ernähren. Dazu können aber vielleicht andere Leute schreiben, die entsprechende Haltungserfahrung von mehr als einem Jahr haben. Diese Haltungsberichte sind, wie du vielleicht schon gemerkt hast, rar und ich glaube es liegt nicht daran, dass es nicht schon oft versucht worden wäre. Soviel ich mich erinnere gabs mal einen sehr guten Bericht im Meerwasseraquarianer dazu und dort wurde auch sehr genau auf die Futterzusammenstellung eingegangen - evtl. gibts die Ausgabe auch noch zum Bestellen? Ansonsten war hier erst kürzlich auch im Forum ein Thread zum Thema Zanclus, den dürftest du über die Suchefunktion gut finden können.

    Wegen der Erkrankung: Anhand der Fotos kann ich leider nicht einschätzen, um was es sich handelt. Vielleicht kriegst du eine größere Aufnahme von ein oder zwei der betroffenen Fische hin? Was sagt denn dein Händler zu der Erkrankung? Zu was hat er dir geraten?
    Mir gehts hier nicht um Händlerbashing, das hast du sicherlich gemerkt, aber mich würden schon auch die Hintergründe interessieren.

    Hast du eine UV am Becken? Wenn nein, würde ich dazu raten umgehend eine ausreichend dimensionierte UV besorgen (z.B. FIAP 65 W). Manche Händler haben sowas auch übergangsweise leihweise und man kann in der Zwischenzeit bestellen. Das wäre mein Tipp als erste Hilfeleistung. Sie wird einen weiteren Befall vorerst nur eindämmen, aber nach und nach bekämpfen. Die Fische sehen alle wohlgenährt aus. Sollte es sich "nur" um einen Pünktchenbefall und um stressbedingte bakterielle Infektionen handeln, machst du mit der Vorgehensweise nichts falsch. Hast du mal mit den Krankheitsbildern bei uns im "Fischkrankheiten-Board" vergleichen können?
    Guck mal hier: Fischkrankheiten
    Dort sind verschiedene Fachartikel zu den häufigsten Krankheiten hinterlegt und man kann die Symptome gut vergleichen.

    Viele Grüße, ich drück die Daumen!
    Corinna

    PS: Denke das Verhalten, warum er dir ständig nachschwimmt, zeigt das Betteln um Futter.

    Hallo Torben,

    mich würde auch interessieren, ob du schon Erfahrung hast oder Einsteiger bist?
    Derzeit häufeln sich wieder die Beiträge mit unpassendem Besatz oder zu schnell besetzten Becken und den daraus resultierenden Problemen. :loudly_crying_face:

    Die Glotzaugen sind meist ein äußeres Zeichen, für das mehrere Krankheiten ursächlich sein könnten - z.B. eine bakterielle Infektion (Flossenfäule zB., die bei geschwächten und gestressten Tieren auftreten kann, ist auch baktierell bedingt). Wobei es sich bei deinen Tieren handelt, kann man ohne Fotos und detaillierte Angaben nicht sagen - das wäre Rätselraten.

    Hast du dir den Erstbesatz selber so zusammengestellt? Stell bitte außer den Fischfotos auch ein Foto von der Beckeneinrichtung ein, evtl. hilfts für später, um dir Ratschläge geben zu können.

    Du schreibst von täglichen Süßwasserbädern?

    Bitte lies dir dazu auch diesen Link von uns durch: Süßwasser_Kurzbad
    Ich würde, bevor du weitere Therapieversuche machst, die Diagnose sichern. Lt. deiner Beschreibung kommen verschiedene Krankheiten in Frage. Wenn man nicht genau weiß, um was es sich handelt, würde ich ein Süßwasserbad nur als Basistherapie machen. Die Süßwasserbäder sollten nur bei fitten Tieren durchgeführt werden, nicht aber bei angeschlagenen. Mehr dazu steht in dem verlinkten Artikel. Gut wäre, bald herauszufinden, um welche Krankheit es sich handelt, damit man dann auf die Krankheit zugeschnitten eine Therapie machen kann. Mehr Krankheitsbeispiele findest du auch in unserem Fischkrankheitenboard (die Artikel sind oben angepinnt).

    Eine ausreichend dimensionierte UV-Anlage ist nie ein Fehler und kann auf Dauer Leben retten. Bei manchen Infektionen könnte sie jetzt schon die Ausbreitung eindämmen.
    Außerdem gut und reichlich füttern und mit einem guten Vitaminpräparat anreichern z.B. Ultrafoodenergizer von Faunamarin.
    Knoblauch kann man mal aufs Futter geben - aber es ist m.E. nach kein Heilmittel. :winking_face:

    Der Zanclus ist ein absoluter Nahrungsspezialist, bei dem sich erfahrene Meerwasseraquarianer schon schwer tun ihn erfolgreich und dauerhaft ans Futter zu bringen. Normalerweise sollte sowas dann in einem stabil laufenden Aquarium erfolgen, das massive Anfangsfütterungen (die er sicher nötig hat) auch verzeiht. Hat man nicht die entsprechende Erfahrung, fährt man u.U. so schnell mal die Wasserwerte an die Wand. Deshalb von uns die Fragen (um dir helfen zu können), wer dir zu so einem Erstbesatz geraten hat, wie lange das Becken schon steht und ob du in der Meerwasseraquaristik schon Erfahrung hast.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Emjay,

    ich hoffe, du konntest noch viele Tiere retten!? Weißt du denn schon, was jetzt letztendlich die Ursache war? Ich hab den Zusammenhang mit dem Zeofilter ehrlich gesagt nicht verstanden - lief der dann schon länger nicht mehr? Hattest du zwischendurch mal Wasserwerte gemessen?

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Zusammen,

    Buhr: Ich drücke die Daumen. Das Mittel von Easy Life wird m.E. nach nicht schaden. Am effektivsten dürfte die großzügig dimensionierte UV sein, bzw. die Behandlung im Quarantänebecken.

    @Heidi: Ozon ist bei C. irritans eigentlich kontraproduktiv, da Ozon in den gegen C. irritans wirksamen Konzentrationen die eh schon angegriffene Schleimhaut der Fische schädigt und so die Fische noch weiter schwächt. Meintest du UV? Es gibt aber auch Unterschiede bei den Krankheitsverläufen. Bei Buhrs Freund ist der Krankheitsverlauf ja ziemlich weit fortgeschritten und es sind nicht nur ein paar stressbedingte Pünktchen. Wollte nur darauf hinweisen, da der Tipp mit Ozon auch nach hinten losgehen könnte.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Buhr,

    ein 1/3 gefülltes 60 Liter Becken halte ich für ein Quarantänebecken als zu klein. Ich hätte jetzt Angst, dass der Fisch vor Stress umfällt bevor ihm die Infektion den Garaus macht. Evtl. kann Joe hierzu was schreiben, da ich keine Erfahrung mit so großen Fischen und Quarantänebecken habe und ich möchte hier nichts falsches schreiben.

    Zitat

    Alle anderen Fische sind wohl auf! Nur heute sind zwei Amblygobius phalaena gestorben. Obwohl sie bis gestern wohl auf waren!

    Dann würde ich davon ausgehen, dass alle Fische infiziert sind oder sie sind nach der Fangaktion (ihr habt den kompletten Riffaufbau auseinandergenommen) umgekippt.

    Deshalb vorab auch mein Vorschlag mit der überdimensionierten UVC und dem Medizinalfutter.

    Wichtig wäre auch, dass ihr die Fische jetzt mit solchen Fangaktionen nicht noch mehr stresst - sondern das ihr Ruhe ins Becken bringt. Blinder Aktionismus bringt überhaupt nichts. Wisst ihr denn schon, wie ihr den Fisch behandeln wollt?

    Was habt ihr denn nun für eine UV am Becken laufen?

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Buhr,

    mein Vorgehen bei C. irritans wäre:

    - eine 65 Watt FIAP T5 UVC Lampe (ist eine sehr starke UV-Anlage für Teiche)
    - Die Ansaugstelle der Pumpe sollte im unteren Drittel des Beckens erfolgen, da die Schwärmer dort zeitlich gesteuert aus der Vermehrungszyste entlassen werden. Die Schwärmer werden meistens zwischen 02:00 und 09:00 Uhr entlassen und suchen einen neuen Wirt in Bodennähe. Bei starker Strömung verteilen sie sich natürlich mit der Zeit im ganzen Becken.
    - Medizinalfutter - Tipps zur Herstellung von Medizinalfutter

    Das alles sind Maßnahmen im Becken, da ich glaube, dass ein Rausfangen mancher Fische gar nicht möglich sein wird (Mandarinfische) und du auch ein großes Quarantänebecken erstmal aufstellen müsstest (Zeitfaktor, Größe des Beckens für soviele Fische).

    Der Befall sieht schlimm aus. Du wirst die Krankheit mit diesen Maßnahmen erstmal nur eindämmen können und eine weitere Ausbreitung des Erregers verhindern. Kleine Fische (z.B. Leierfische, Lippfische) sind am anfälligsten und überstehen leider nur in seltenen Fällen solch einen Befall.

    Wichtig ist, dass ihr gleich reagiert und euch die starke UV-Anlage ausleiht oder über einen Händler schnellstens besorgt. Die Bekämpfung des Erregers dauert mindestens 4-6 Wochen bis das gröbste überstanden ist.

    Keine Medikamente IM Korallenbecken direkt dosieren (nur in einem Quarantänebecken), das Medizinalfutter könnt ihr IM Korallenbecken verfüttern.

    Viel Erfolg! Ich hoffe, es überleben viele Fische.
    Für die Zukunft solltet ihr an den Ursachen arbeiten (das könnten sein: Stressfaktoren im Becken, evtl. falsche oder unzureichende Fütterung, unharmonische Fischgesellschaft, bereits erkrankte Fische nachgesetzt etc.).

    Viele Grüße
    Corinna

    Hi Buhr,

    wie Ina sagt, den Fisch nicht noch zusätzlich stressen und ein Foto im Becken machen oder sich kümmern, dass sich das mal jemand mit Erfahrung anschaut. Dauerndes oder sehr häufiges Scheuern deutet darauf hin, dass nicht alles ok ist. Aber wie Joe schon schrieb, muss eine Krankheit nicht unbedingt ausbrechen.

    Wenn man immer wieder neue Fische zu einem bestehenden Besatz hinzusetzt, hat man halt immer ein Risiko sich etwas einzufangen. Nach meinen Erfahrungen, würde ich so ein Becken nicht mehr ohne ausreichend UV laufen lassen bzw. auch über ein Quarantänebecken nachdenken - die UV ist aber eine Glaubensfrage und kein ultimativer Tipp.
    UV ist ein oft diskutiertes Thema, wenn du dazu nachlesen möchtest findest du in der Suche oder z.B. hier einen interessanten Thread: Filter UV Filter/UV Klärer - Pro/Contra

    Grundsätzlich kann man sich aber mit den bisherigen Infos noch kein rechtes Bild machen, weshalb eine Einschätzung eigentlich nicht möglich ist.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Buhr,

    Zitat

    Wir haben alle erdenklichen Händler bei uns im Umkreis abgeklappert. Leider gab es keine effektiven Putzergarnelen!

    Und bevor wir unsere Dori weiter in Qual leben lassen (mittlerweile
    kratzte sie sich sogar am Riff und im Sand...) haben wir lieber den
    Putzerlippfisch mitgenommen, anstatt garnichts zu unternehmen!

    Dann liegt euer Problem aber woanders. Ständiges Kratzen am Riff und im Sand ist kein normales Verhalten und deutet auf eine Erkrankung hin. Ein Putzerlippfisch wird nur die Symptome lindern, aber nicht die Ursache bekämpfen und wenn es ganz dumm läuft, erkrankt er selber.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Alex,

    unser Fangi untergräbt den ganzen Aufbau und er liebt unregelmäßige Steine mit Ein- und Ausbuchtungen. Platten sind eher nicht so sein Fall. Du brauchst noch jede Menge groben Korallenbruch, das dürfen ruhig größere Bröckchen sein. Was nicht passt, wird von ihm passend gemacht.

    Der linke Stein vorne z.B. sieht sehr gut aus, und auch die Platte oben, auf der die Pilzlederkoralle sitzt. Ich würde vielleicht die Platte mit der Pilzlederkoralle direkt auf den Sand setzen und dafür dahinter einen Aufbau gestalten, der in die Höhe geht und die Technik etwas verdeckt. Wenn du ihm Anfangs die Eingewöhnungszeit leichter machen willst, dann leg ihm ein PVC-Rohr rein. Nicht schön, aber er kann sich zurückziehen bis er das passende Plätzchen gefunden hat. Unser Fangi hat während seines Wohnungsbaus die PVC-Röhre ständig genutzt. Als die Wohnhöhle dann fertig war, hat er das Rohr total ignoriert und wir haben es nach 14 Tagen rausgenommen.

    Ich komme leider erst in ein paar Wochen dazu schöne Fotos zu machen, aber dann stell ich Pauls Becken mal genauer vor. Wir haben noch verschiedene Algen (Rotalgen und Caulerpa). Paul nutzt die Algen total gerne als Deckung (er ist genauso grün ^^) und ich bin immer wieder überrascht, wenn zwischen der Caulerpa die großen Augen hervorblitzen und mich fixieren. :grinning_squinting_face:

    Liebe Grüße
    Corinna

    Hallo Nicolas,

    von einem zweiten Pärchen Anemonenfische würde ich abraten. Wenn du die Suche-Funktion nutzt, findest du einiges an ausführlichen Beiträgen zu diesem Thema. Auch in größeren Becken funktioniert meist nur ein Paar einer Art.

    Wenn deine Wasserparameter passen und du keine Algenplagen hast, würde ich dir eher empfehlen weitere Korallen einzusetzen.

    Der Besatz hängt für die allermeisten Fische nicht nur von der Beckengröße, sondern auch von der Einrichtung und dem Aufbau ab.
    Ich kann dir für die Aquariengröße ein Paar P. kauderni aus Nachzucht empfehlen oder alternativ auch ein Paar P. fridmani oder ein Paar A. flavissimus (auch aus Nachzucht).

    Wenn du den Sechsstreifenlippfisch behalten möchtest, würde ich ihm einen kleineren Partner zusetzen (unter 3 cm) und dem Leierfisch einen Partner gönnen (GU findest du bei uns in den Haltungsempfehlungen). Dir bei dem bestehenden Besatz zu raten, ist echt schwierig, da ich z.B. die Sechsstreifenlippfische nur für größere Becken mit entsprechend großem (und robusten) Fischbesatz empfehlen würde, bei dem sich Stänkereien durch die Lippfische gleichmäßiger auf alle Bewohner verteilen. Ich würde dir ehrlich gesagt empfehlen ihn abzugeben, damit du mehr Möglichkeiten für den Restbesatz hast. Der Forcipiger braucht ja auch ein passendes Zuhause, vielleicht findest du für beide einen Interessenten.

    Bevor du jetzt allerdings den Fischbesatz massiv aufstockst, würde ich über weitere Korallen nachdenken.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hi Nicolas,

    wie lange steht denn das Becken schon? Hast du den Besatz so übernommen?

    Anemonen sollten eigentlich erst in ein stabil laufendes Becken eingesetzt werden. Sonst hast du gar keine Korallen?

    Dem Forcipiger sind 300 Liter definitiv zu klein, ebenso auf Dauer allen Doktorfischen - egal wieviel Schwimmraum das 300 Liter Becken hat. Wenn dich das Thema Doktorfische interessiert, kann ich dir das Buch von André Luty ans Herz legen.
    Buchvorstellung "Doktorfische ...

    Hast du denn Erfahrung mit einem Meerwasserbecken oder bist du mit dem jetzigen Becken Neueinsteiger?

    Viele

    Hallo Nicolas,

    ein 300 Liter Becken, auch wenn es vielleicht von den Maßen und vom Aufbau her noch so günstig geschnitten/eingerichtet ist, ist auf Dauer zu klein für Doktor- und Falterfische. Dem Mandarinfisch und dem Sechsstreifenlippfisch kannst du einen Partner gönnen (zum GU bitte in die Haltungsempfehlungen gucken). Die Sechsstreifenlippfische könnten allerdings bei dem Besatz womöglich zu kleinen Raufbolden mutieren. Ich würde diese Fische eigentlich nur für größere Becken mit entsprechend größerem Fischbesatz empfehlen, da sie sich m.E. nach problemloser integrieren und nicht so extrem revierbildend sind und nicht so aggressiv auf kleinere Fische reagieren. Einen unter Garantie glasrosenfressenden Fisch gibt es leider kaum, oder sie vergreifen sich auch häufig an anderen Korallen (v.a. LPS). Wenn man damit leben kann und das Risiko eingehen möchte, kann ich A. tomentosus als Paar für die Aquariengröße empfehlen, davon sind mittlerweile auch Nachzuchten im Handel erhältlich und auch hier im Forum war erst kürzlich ein Bericht über die erfolgreiche Aufzucht zu finden. Ansonsten gibts zur Glasrosenbekämpfung verschiedene Garnelenarten und A. stephanieae (Schnecken). Berichte hierzu findest du unter der Suche-Funktion.

    Um dir zum Besatz passende Empfehlungen geben zu können, benötigen wir Fotos vom Aufbau und vom Korallenbesatz/der Beckeneinrichtung.

    Für den Forcipiger würde ich auf Dauer ein passendes größeres Zuhause suchen.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Stefan,

    Zitat

    Einen meiner liebsten Fische geht es wieder gut und mir somit auch.

    Freut mich, dass es euch wieder gut geht! :smiling_face:

    Waren vorher keine Freischwimmer im Becken? Viele Fische gehen ja in der Dämmerung "schlafen" und suchen ihre festen Schlaf/Ruheplätze auf. Sowohl Chelmon rostratus als auch P. kauderni waren bei mir auch während der Dämmerung und "nachts" noch unterwegs. Evtl. haben ihn die Neuzugänge deshalb auch total irritiert bzw. traut er sich jetzt erst in Ruhe auch während der Dämmerung durchs ganze Becken schwimmen, weil andere Fische auch noch unterwegs sind - man steckt einfach nicht drinn ... Das waren jetzt nur Überlegungen von mir, muss also nicht so sein.

    Lg Corinna

    Liebe Forenuser,

    wir freuen uns, dass wir mit Torsten Schmidt/Torsten81 ein weiteres engagiertes und kompetentes Teammitglied gewinnen konnten und wünschen ihm auf diesem
    Weg einen guten Einstand und stets viel Freude bei der Arbeit mit uns im Team!

    Torsten wird uns künftig als Moderator und Ansprechpartner in den Foren Seepferdchen/Seenadeln sowie im Nachzuchtenbord unterstützen.

    Wir möchten in Zukunft die Fachbords "Seepferdchen/Seenadeln" sowie "Nachzuchten" weiter ausbauen und freuen uns, dass wir mit Torsten nun einen erfahrenen Züchter mit an Bord haben!

    Viele Grüße,

    das Forenteam und der Vorstand von Marubis

    Hi Max,

    Zitat

    Meine Frage ist: spricht man nun auch von einer Einlaufphase ? wann
    sollte ich den ersten teilwasserwechsel machen und wann würde es Sinn
    machen andere Tier einzusetzten.... ?

    Das kann noch kommen, muss aber nicht. Stell doch mal ein Foto ein ... :smiling_face: Was hast du für Gestein verwendet?

    Wasserwechsel würde ich erst machen, wenn du einiges an Verbrauchern drinn hast und sich alles etwas stabilisiert hat.

    Die Tests von Gilbers sind gut, der Phosphattest ist super. War außerdem mit CoralShop und TM zufrieden.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Beate,

    wirklich schade um deine schönen Grundeln! Tut mir sehr leid, was euch da passiert ist.

    Das Verhalten von dem S. ramosus würde ich aber trotzdem nicht pauschalisieren. Wir hatten jetzt 1,5 Jahre eine ausgewachsene S. ramosus Dame zusammen mit Seenadeln, Kaudernis, Symbiosegrundeln (A. wheeleri) und Röhrenaalen in einem 350 Liter Becken. Das Verhalten der S. ramosus Dame war stets umgänglich mit dem Restbesatz und wir hatten nie Probleme mit Aggressionen. Auch bei Freunden gibt es keine Klagen in dieser Hinsicht, die halten ein Pärchen (auf deren Empfehlung habe ich mir den S. ramosus damals hinzugeholt).

    Bei deinem S. ramosus Männchen vermute ich wirklich Konkurrenzdenken/Revierverhalten. Die Grundeln haben eine ähnliche Körperform.

    Ich würde im gleichen Aquarium keine Baggergrundeln mehr einsetzen, weil du dir nicht sicher sein kannst, ob er nicht wieder so reagiert.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Michael,

    Zitat

    ich glaube das Forum "Seepferdchen&Röhrenmäuler" ist wieder offen!

    Ich dachte das ist/war dein Forum? :confused_face: Langsam blicke ich gar nicht mehr durch.

    @all: Damit die Diskussion hier nicht länger abdriftet, werde ich mich demnächst in einem Extra-Thread melden. Wir finden die Idee gut, das Seepferdchenbord hier weiter auszubauen, wenn auch von eurer Seite her Interesse besteht und würden uns um entsprechende fachliche Unterstützung bemühen. Wenn hier noch zu dem Thema Diskussionsbedarf besteht, bitte einen neuen Thread im Seepferdchenbord öffnen. Danke! :smiling_face:

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Michael,

    ich bekomme nur Werbung und die Meldung, dass das Forum geschlossen wurde, auf Informationen kann man (ich zumindest, und ich war dort auch angemeldet) nicht mehr zugreifen.

    @all:
    Abschließend von mir noch meine Gedanken zu geschlossenen Bereichen in Foren:
    Generell finde ich es ok, wenn Züchter sich auch in einem geschlossenen Bereich untereinander austauschen (kann man ja machen und tut man innerhalb des Erfahrungsaustauschs sowieso, wenn man untereinander Kontakt pflegt), aber manchmal ist es auch ein wenig schade, da man sich als Außenstehender schon schwer tut, notwendige Informationen zu sammeln. Vieles, was vielleicht interssant und von Wichtigkeit wäre, wird dann evtl. nur noch im Hintergrund diskutiert.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn hier wieder mehr Erfahrungsberichte gepostet werden und bei Aufzuchterfolgen (so wie hier letztens die A. tomentosus Nachzuchten) entsprechende Berichte bei der IFMN veröffentlicht werden (die sind auch für jeden frei zugänglich). Im Moment überarbeiten wir in Kooperation das Nachzuchtenportal von Marubis und ich hoffe, wir können es interessierten Züchtern und angehenden Züchtern bald etwas leichter machen, an entsprechende Informationen zu kommen. Es steckt eine Menge Arbeit dahinter, von daher freuen wir uns über jegliche Unterstützung in dieser Hinsicht. Ich fange nächste Woche an, die Daten auf der HP von Marubis neu einzupflegen und bin gespannt, was sich so an neuen Kontakten ergibt.

    Evtl. wäre es auch gut, hier im Seepferdchen/Seenadel-Unterforum einen geeigneten Ansprechpartner und Spezialisten zu haben, der dieses Bord moderiert. Ich werde das intern ansprechen und euch auf dem Laufenden halten.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hi Andreas,

    Zitat

    du meinst, weil sie so strahlend weiß ist oder?

    Ja, die hat Hunger. :grinning_squinting_face:

    Ich hatte die Schnecken im 350er DSB mit vielen Glasrosen wegen meiner täglichen Staubfutter-Fütterorgien auch dauerhaft seit 2 Jahren im Einsatz und bin nach wie vor begeistert wie effektiv die Tiere sind. Heute beim Steine-Abbau habe ich nur noch 2 Glasröschen gefunden und 3 Stück am Heizstab.
    Wünsch dir viel Erfolg, das kriegst du sicher gut hin mit den Schneckerln!

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Stephan,

    was der Mandarinfisch auf jeden Fall nehmen sollte und mit relativ wenig Aufwand verbunden ist, sind lebende Artemia und lebende rote Mückenlarven (hat bei uns bei heiklen Neuankömmlingen immer geklappt und bald nehmen sie es dann auch in Form von Frostfutter auf). Bei uns sind die in jedem gut sortierten Zoomarkthandel erhältlich (Liefertag ist bei uns immer Donnerstags im Zoomarkt um die Ecke). Man sollte darauf achten das die Lebendfuttertiere noch frisch sind und das Wasser in den Tütchen vorher wegkippen (also Artmia in den Sieb und abseien, dann verfüttern).

    Viele Grüße
    Corinna

    Hi Helmut,

    unser 650er steht seit 5 Jahren mit überwiegend Riffkeramik und einer Säule aus LS.
    Wir sind sehr zufrieden und werden es nach unserem Umzug beim nächsten "Wohnzimmerriff" genauso machen. Die Riffkeramik war nach einem Jahr sehr schön besiedelt, sehr gutes Kalkrotalgenwachstum. Bilder findest du auf unserer HP, Standzeit war da etwa 4 Jahre. Im Moment ist das Becken "bumpvoll", da wir aus Zeitmangel nicht mehr groß am Gärtnern sind. Korallenwachstum ist also sehr gut. Betrieben wird unser Mischbecken mit sporadischen Wasserwechseln, Balling und der Zugabe von Spurenelementen.

    Unser 350er DSB Becken läuft mit zwei kleinen Säulen LS ebenfalls stabil seit 3 Jahren.

    Beide Einrichtungsweisen haben ihre Vorteile.

    Viele Grüße
    Corinna