Beitrag ins Fachboard von GHL verschoben. Bitte weitere Abwicklung direkt über den Ansprechpartner, Herrn Groß. Danke.
Corinna
Beiträge von Corinna S.
-
-
Hallo Daniel,
ich habe ein Paar V. wardii gepflegt, die Tiere haben bei uns regelmäßig abgelaicht.
Das Problem sehe ich nicht in der Vergesellschaftung mit deinem bestehenden Besatz, sondern darin, ein gesundes und futterfestes Paar im Handel zu bekommen. Die Tiere dauerhaft innerhalb eines hohen lebhaften Fischbesatzes ausreichend gut ernähren zu können, damit sie ein hohes Lebensalter erreichen, ist eine zusätzliche Herausforderung.
Die V. wardii sind manchmal im Handel zu sehen, oftmals aber nicht als Paar und deutlich angeschlagen. Springschutz ohne Lücken ist in den ersten Monaten ein absolutes Muss, da sie anfangs sehr schreckhaft sein können und den kleinsten Spalt zur Flucht aus dem Becken finden. Das legt sich nach Eingewöhnung, wenn sie sich eine feste Wohnhöhle gebuddelt haben. Einen ausführlichen Haltungsbericht zu den Grundeln habe ich im Meerwasseraquarianer 4/2013 veröffentlicht, evtl. interessant für dich.Paarhaltung ist für mich ein Muss. Die Tiere gehen eine lebenslange Bindung ein. Stirbt einer der Partner, verweigert das zurückgebliebene Tier das Fressen und folgt ihm innerhalb weniger Monate.
Wenn du Fragen hast, beantworte ich sie dir auch gerne hier.Lg Corinna
-
Hi Daniel,
häng die ersten Tage am besten einen Schnellfilter ins Becken um die meisten Schwebepartikelchen rauszufiltern. Ich würde mir nie wieder (außer in einem Artenbecken) ganz feinen Sand zulegen. 1-2 mm waren super für alle Bodenbewohner im Riffbecken und es waren keine Sandstürme vorprogrammiert.
Viele Grüße
Corinna -
Hi Zusammen,
Zitatich möchte Dir die Hoffnung nicht rauben, aber ich versuche es nun schon zum 9. mal, bisher aber leider ohne Erfolg.
Verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Warum lässt man sich die Tiere nicht beim Händler schon als Paar zusammensetzen? Ich habe zwei gute Stammhändler, beide machen das von sich aus und verkaufen die Tiere als Paar und immer nur als Nachzuchten, weil sie sehr gut und einfach selber nachgezüchtet werden können. Selbst in den kleineren Händlerbecken ist gut zu sehen, ob zwei Tiere eng zusammenstehen oder sich in getrennten Ecken aufhalten. Man muss den Tieren nur auch mal 2-3 Tage dort Zeit geben. Sobald sie sich etwas eingewöhnt haben, kann man das Verhalten gut beurteilen. Leider ist es immer noch so, dass viel zu kleine Tiere im Handel auftauchen, wo man versucht ist, einen Becher Nauplien reinzuschütten, um die Tiere erstmal auf Verkaufsgröße zur bringen. Bei einem Händler in München letzen Sommer habe ich Kaudernis im Verkauf gesehen, die waren maximal 4 Wochen alt. Sowas ist dann reine Glückssache (leider auch für die Tiere) und ein Hohn für diejenigen, die ihre Nachzuchten aufziehen und erst nach 4-5 Monaten Arbeit für einen Appel und ein Ei abgeben.
Viele Grüße
Corinna -
Zitat
ich hatte auch schon mal angenommen, dass dein Zuhause in Mittelerde ist...
@Ina:
Zumindest sieht Torsten mitnichten aus wie Gandalf ... Auch wenn er im Nachzuchtenbereich "zaubern" kann. Muss mir die Trilogie mal wieder anschauen. Allgemeinbildung hin oder her - ich liebe die Bücher und die Filme!Torsten: Ich finds auch super, was du auf wenig Platz anstellst. Du vergallopierst dich nicht und wie man sieht, brauchts dann auch keine 100 Becken um zum Erfolg zu kommen. Finde ich toll, denn manch einem nimmt es vielleicht die Scheu sich selber im Nachzuchtenbereich zu versuchen.
Liebe Grüße
Corinna -
Super, Beate!
Probier mal Cyclops. Da sie etwas feiner sind, sind meine daran immer etwas früher als an Lobstereier gegangen.
Liebe Grüße und weiterhin so schöne Erfolge!
Corinna -
Hallo Torsten,
supertoll! Ich bewundere, wie du das alles schaffst! Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Erfolg!
Die Elacatinus oceanops haben mir schon immer gefallen! Bekommt man auch sehr selten bei uns im Handel bzw. ist es Glückssache, wenn mal fitte da sind.Weiter so!
Liebe Grüße
Corinna -
Guten Morgen!
ZitatCorinna, meine kleine "Nachzuchtanlage" steht im Keller...bin eben ein
"Kellerkind" und halte mich da immer zeimlich lange drin auf
Super! Find ich toll, wenn man sich platztechnisch so "ausbreiten" kann. Gibts da Probleme mit der Luftfeuchte bei den vielen Becken oder wie löst du das? Sorry für OT, aber irgendwie gehört die Ausrüstung und der Standort der Zuchtbecken ja doch ein ganz klein wenig auch zum Thema.Liebe Grüße
Corinna -
Hi Hajo,
Zitatin den amerikanischen Foren sind die Berichte sehr durchwachsen.
Ich weiß, deshalb habe ich mich u.a. hier auch nachfragen trauen ...
Aber ich denke auch, dass man meine Vermutung nicht belegen kann ... Wobei ich ja auch schon mal das Glück mit einer SPS-Polypen fressenden Percnon Art hatte, die aussah wie eine P. planissimum, aber wahrscheinlich keine war. Und auch wenn manche Erlebnisse ärgerlich sind, so ist es doch auch u.a. genau das, was mich an der Meerwasseraquaristik fasziniert. Es gibt immer Neues zu entdecken.Lg Corinna
-
Hallo Kathrin,
na, jetzt haste aber den Bogen raus! Superschöner Anblick!!!
Hast du eigentlich einen extra Raum für deine Nachzuchten oder wie löst du das mit den Aufzuchtbecken platztechnisch? Sorry, aber ich bin wieder mal neugierig!

Liebe Grüße
Corinna -
Könnte auch die gepostete von meiner Namensvetterin sein (*Corinnawink*
). Ich konnte sie nie genau identifizieren (lassen).
Wobei unsere vielleicht 0,5 cm hatten. Mit bis zu 4 cm oder 5 cm wie im Lex mit der Maximalgröße beschrieben hatte ich keine.Viele Grüße
Corinna -
Hallo (?),
wir hatten die auch zu 100én. Die halten dir den Bodengrund schön sauber und tun nix. Denke es ist Nassarius vibex oder eine sehr ähnliche Art. Kommen auch immer raus, wenn man füttert. Da geht ne richtige Welle durch den Sand wenn es so viele sind.
Viele Grüße
Corinna -
Hallo Karin, Daniel und Hajo,
danke für eure Rückmeldungen!
@Daniel: Die Haltungsempfehlungen-Arbeitsgruppe mit Andreas, Ina und Co. arbeitet im Hintergrund extremst fleißig an neuen Steckbriefen. Einige sind schon fertig, aber wir warten noch auf das neue Update unserer HP um sie einbinden zu können. Bald ...

hajo:
ZitatEinmal davon abgesehen - im Fall der Tridacna gibt es einen Hinweis von
Knop, der die Vertreter der Familie Buccinidae, zu der auch die Gattung
Babylonia gehoert, zu den parasitierenden Feinden der Riesenmuscheln
zaehlt. Das waere doch schon einmal eine Aussage, bezw. ein Anfang.Danke dafür! Ein Freund von mir, der über 20 Jahre Erfahrung in der Meerwasseraquaristik hat, konnte das auch bestätigen. Allerdings ist das natürlich keine "offizielle Quelle" und mich hat einfach interessiert, ob es anderen auch schon so ergangen ist. Bevor wir einen Vermerk in den Haltungsempfehlungen machen, sollte die Info schon belegbar sein.
Ich musste meine Babylonia wie gesagt von den Neuzugängen mit der Zange fernhalten. Die Neuzugänge wurden ab dann ignoriert, als sie sich vollständig regeneriert hatten (15 Minuten nach dem Einsetzen war dann alles wieder ok). Die merkten genau das die Röhrenaale und Seenadeln von dem langen Transport, der Fangaktion und dem Umsetzen angeschlagen waren. Die Muschel hingegen war m.E. nach fit und wurde über Nacht leer gefressen. Ich wills den Schnecken nicht unterschieben, aber drei davon saßen am Morgen in der fast leergefressenen Muschel. Kieferwurm o.ä. scheidet mit ziemlicher Sicherheit aus, da wir das Becken im November wegen unseres Umzugs komplett geleert haben und außer viel Kleinzeugs und Borstis nichts außergewöhnliches zu finden war. Letztendlich wird mans in unserem Fall nie belegen können, deshalb interessieren mich eure Erfahrungswerte hierzu.
Lg Corinna
-
Hallo Kathrin,
herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs! Drück dir weiterhin die Daumen und freu mich auf weitere Berichte über die "glorreichen 13".

Liebe Grüße
Corinna -
Hi Ingrid,
ja, das vermute ich auch. Beides mal waren die Neuzugänge geschwächt. Bleibt noch die Muschel, die stand bis dahin gut und wurde auch gleich nach dem Umsetzen angegangen (auf jeden Fall teures Schneckenfutter
).Im Prinzip gehts darum, was wir in die Haltungsempfehlungen mit aufnehmen. Wenn es bei mir nur ein Einzelfall war, machts eigentlich wenig Sinn. Allerhöchstens ein Zusatz mit Resteverwerter und Aasfresser und das sie nicht zwischen tot und angeschlagen unterscheiden können?
Lg Corinna
-
Hallo Frank,
wirklich süß deine Bande! Wünsch dir weiterhin viel Erfolg bei der Aufzucht der Kleinen!
Stell ihnen noch einen künstlichen Seeigel rein, dann sind sie weniger schreckhaft und sie stehen in den ersten Wochen gerne zwischen den "Stacheln".
Viele Grüße
Corinna -
Hi Zusammen,
was hatte ich dann bitte für sonderbare Babylonia-Schnecken?
Ausgehungert waren die nicht, weil in dem Becken jede Menge gefüttert wurde und zudem einiges an Borstis rumschwirrte. Bin gespannt, ob noch andere solche Erfahrungen gemacht haben oder ich die einzige bleibe. Das Verhalten der Babylonia normalisierte sich übrigens sofort als die Tiere sich vom Einsetzen erholt hatten. Vorher musste ich sie sogar mit der Zange wegschuppsen.Lg Corinna
-
Hi Zusammen,
Marubis erstellt zur Zeit neue Haltungsempfehlungen, u.a. auch für die Babylonia Schnecke. Wir sind noch auf der Suche nach Erfahrungsberichten in Bezug auf die Verträglichkeit der Babylonia mit anderen Aquarienbewohnern, speziell auch gegenüber neu eingesetzten Tieren (die evtl. noch angeschlagen vom Transport sind) und Muscheln.
Ich selber habe die Erfahrung machen dürfen, dass die Schnecken sofort merken, wenn neu eingesetzte Tiere angeschlagen sind und die Schnecken dann auch aktiv Jagd auf die Neuzugänge machen (bei mir waren es damals Röhrenaale und Seenadeln, die nach dem Umsetzen noch etwas geschwächt waren und denen die Schnecken massiv zusetzten). Auch eine umgesetzte Muschel von unserem Hauptbecken, die bis dahin fit und gesund aussah wurde angegangen.
Hat hierzu jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Viele Grüße
Corinna -
und ärgern .... mit einem spitzen Stäbchen o.ä. in die Mundhöhle picksen z.B.
Was wunderbar funktioniert hat waren "belästigen und ärgern" in Kombi mit frisch geschlüpften Artemianauplien.Wenn du die Glasrosen zum Züchten für A. stephaniae als Futter benutzen willst, dann schau einige Wochen vorher schon das die Glasrosenzucht läuft, sonst hast du Schwierigkeiten mit dem Glasrosennachschub, weil sie dir die Haare/Glasrosen vom Kopf fressen.
Viele Grüße
Corinna -
Zitat
Ich dachte gerade, mein Bier war schlecht.
wie geil!Lg Corinna
-
Hallo Harald,
zumindest sind Cyanos nicht toxisch und von daher eigentlich keine Gefahr für deinen Seeigel. Immer positiv denken.

Viel Erfolg!
Lg Corinna
-
Hi Torben,
die Angaben kann man jeweils in den Datenblättrn bei den verschiedenen Herstellern einsehen. Ich würde sagen, durchschnittlich sollten es wohl mind. 0,05 W/l sein für Dauerbetrieb.
Ich würde aber die UV wie geschrieben immer lieber etwas überdimensionieren. Gute Erfahrungen habe ich mit der FIAP 65 Watt gemacht - z.B. bei einem akuten Ausbruch einer Cryptocarion-Infektion.
Keine UV-Anlage alleine kann
den Ausbruch einer Krankheit verhindern. Aber ich bin davon
überzeugt, dass wir in Kombination mit einem ausgewogenen Besatz, guter abwechslungsreicher Fütterung und einem den Fischen entgegenkommender Aufbau des Riffs und entsprechendem Schwimmraum den Tieren gute Voraussetzungen bieten, sie gesund zu erhalten.Den Rest hat Klaus dann auch schon gut beschrieben.
Viele Grüße
-
Hallo Harald,
ich kenne dein Aquarium nicht, deshalb die Frage: Hast du denn noch genügend Algenaufwuchs im Becken? Der T. gratilla war bei uns im 350 Liter Artenbecker der einzige Algenfresser und zum Schluss musste ich ihn zwecks Algenaufwuchsmangel mit diversen Algenblättern und ab und an Banane zufüttern. Wenn du magst, kannst du mal ein Scheibchen Banane auf ein Stück Kabelbinder befestigen und mit einem kleinen Riffstein beschweren. Banane haben die bei mir immer geliebt und ab und zu gabs die als kleines Leckerli. Normalerweise müsste er spätestens morgen auf der Banane sitzen, weil sie die so gerne mögen. Probiers mal aus wenn du magst.
Viele Grüße
Corinna -
Nabend Zusammen!
Wir haben heute zwei User gelöscht, die sich hier permanent daneben benommen haben und sich auch zielgerichtet provozierend und respektlos langjährigen Teammitgliedern gegenüber verhalten haben. Wir stellen eine Plattform zum Austausch für unser gemeinsames Hobby zur Verfügung, die Arbeit im Team ist ehrenamtlich und unentgeltlich. Wir verlangen dafür nichts, nur ein Mindestmaß an Höflichkeit.
Zum Thema, das eigentlich sehr interessant ist und viel Diskussionsstoff bietet: Ich würde m.E. nach immer eine etwas überdimensionierte UV im Dauerbetrieb laufen lassen und werde das auch bei einem neuen Becken berücksichtigen. Richtig eingesetzt, trägt sie zur Keimdrucksenkung bei. Wir hatten zwischendurch auch 3 Jahre keine UV an unserem 650er Becken - problemlos -, allerdings kann man sich auch trotz alt etabliertem Fischbesatz mal etwas mit Korallenablegern einschleppen (ist mir schon passiert
), weshalb es für mich (richtig betrieben) einfach eine kleine Zusatzversicherung darstellt. Wenn man öfter neue Fische zu seinem eingewöhnten Fischbestand zusetzt, würde ich sie als "Muss" ansehen (der UV-Klärer sollte beim Einsatz neuer Fische mindestens 4 Wochen schon laufen). Im Aquarium können hohe Keimzahlen auftreten, die es manchen Krankheitserregern leicht machen und das Immunsystem der Fische belasten.Viele Grüße
Corinna -
Hallo Harald,
hast du ihn schon mal umgedreht und geguckt was passiert?
Foto wäre hilfreich.Schöne Ostergrüße! Den Kaninchenfisch finde ich auch putzig!

Lg Corinna
-
Hallo Kathrin,
na da hat sich doch das "Eiersuchen" gelohnt!

Glückwunsch! Ich hoffe, du beglückst uns bald mit Fotos von Baby-Seenadeln!
Wünsch dir viel Erfolg!Lg Corinna
-
Hi Zusammen,
wenns jetzt in ein anderes Thema abdriftet wie
Zitat"Wo ist eigentlich das Problem mit dem abschäumer? Mein altes Becken.lief
nur mit dsb und ohne abschäumer mit acroporas, ohne Probleme, verstehe
auch nicht wo das Problem damit ist, wenn der fischbesatz stimmt geht
das ganz ohne Probleme, klar, mit meinen.jetzigen Besatz geht's sicher
nicht mehr, aber wenn die wasserwerte passen, wozu dann?"dann eröffnet bitte ein eigenes Diskussionsthema, denn das hat mit der Ausgangsfrage nichts mehr zu tun. Denke hier ist alles geklärt, Alex konnte sich mit dem Händler/Onlineversand einigen und hat einen Gutschein bekommen.
Viele Grüße
Corinna -
Hallo Heidi,
hänge eine Fischfalle ins Becken, lass die Tür 3/4 offen stehen und gib da das Lebendfutter rein. Der Chelmon ist von Haus aus neugierig und andere Fische eher schreckhaft was die Falle betrifft. Ein Versuch wäre es wert.
Außerdem Anfangs rote Mückenlarven (möglichst ganz frische Beutel verfüttern, da die auf dem Boden etwas länger liegen bleiben und selbst der Chelmon zum Zug kommen müsste). Das Wasser aus den Beuteln nicht mit ins Becken kippen, vorher absieben.
Wenn er sich an den Steinen/am Sand reibt, deutet das auf Pünktchen o.ä. hin. Hast du eine UV am Becken?
Viele Grüße
Corinna -
Hallo Torsten,
wieder ein schönes Projekt! Auf die künftigen Bilder von den Popowacklern freue ich mich schon!
ZitatPlexiglas deshalb, damit ich es beim reinigen im Waschbecken nicht versehentlich kaputt haue, man lernt halt dazu
Mir ist mal eine Plastikwanne kaputt gegangen als ich Kauderni-Jungfischchen vom Wohnzimmerbecken ins Küchennano transportieren wollte (Spurt war filmreif glaub ich). Ich krieg ALLES kaputt wenns mal blöd läuft. Hoffe, du bist mit dem Plexiglas erfolgreicher.Viel Freude bei deinem neuen Projekt!
Lg Corinna
-
Hi Zusammen,
ich finds eh schade, da durch die Löschaktion des Threadstarters heute morgen ganze Inhalt teils aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Wir können es auch leider nicht mehr komplett rekonstruieren (die neu erstellten Beiträge von ihm) und haben uns darum bemüht, den Inhalt so weit wie möglich wieder verständlich zusammenzufassen.
Der User ist wegen Führung eines Doppelaccounts dauerhaft gesperrt, wobei er eh zuvor den Wunsch hatte auf Löschung.
Ich hoffe wirklich, dass wir hier im Forum wieder ein wenig näher zusammenrücken und zu einem netten Miteinander zurückfinden.
Viele Grüße
Corinna -
Hi Thomas,
was meinst du mit "Opfer"?
Der A. bellulus lebte bei uns mit ein Paar A. wheeleri zusammen. Ich konnte nie einen Übergriff auf den restlichen Besatz feststellen. Der Krebs hat sich überwiegend von Frostmysis ernährt und was er sonst so ergattern konnte. Auch eine Strombus lentiginosus und eine Gruppe Röhrenaale, welche die Sandfläche mit ihm teilten, blieb völlig unbehelligt. Ebenso Garnelen u.a.Normalerweise ernähren sich Knallkrebse von Kleinstlebewesen, die sie bei ihren Grabtätigkeiten aufscheuchen (Mysis u.ä.).
Sie sind eigentlich sehr unauffällig und friedlich. Selbst wenn durch Zufall zwei verschiedene Knallkrebsarten in einem Aquarium waren (mit LS eingeschleppt), gingen sie sich aus dem Weg und bauten ihre Höhlen an verschiedenen auseinandergelegenen Plätzen im Aquarium. Auch in der Natur halten sie soweit ich informiert bin bei Imponiergehabe mit Konkurrenten eher etwas Abstand, um einander nicht zu verletzten. Vielleicht bestätigen aber auch hier Ausnahmen die Regel.
Ich würde mich jedenfalls aus bisheriger Erfahrung freuen, wenn ich durch Zufall einen Knallkrebs mit dem Lebendgestein bekommen würde.

Viele Grüße
Corinna -
Hi Alex,
der Knallkrebs knallt nur, schädigt aber normalerweise keine anderen Tiere. Wir hatten einen riesigen A. bellulus im 350er. Außer unsäglichen Sandburgen hat er in 2,5 Jahren nichts schlimmes angestellt (ok, er hat ein paar Korallen verbuddelt und zum Burgen bauen benutzt). Der A. randalli war sowieso immer brav. Wir hatten auch über Jahre einen Fangi im 650er, den wir mit dem LS eingeschleppt hatten, auch er hat sich nie an anderen Tieren vergriffen. Das hängt denke ich auch immer ein wenig damit zusammen, wieviel Futter sie sonst so erwischen. Wir haben ein Nano mit einem Gonodactylaceus falcatus, der im letzten Jahr sehr an Größe und Appetit zugelegt hat. Ihn würde ich nicht im Gemeinschaftsbecken pflegen wollen. Bin mir aber trotzdem ziemlich sicher, dass keine gesunden Fische gefährdet wären sondern eher Garnelen, kleine Krabben, Schnecken u.ä.
Zitatna wenn ich den krebs wenigstens mal sehen würde, könnte ich ne
symbiosegrundel dazu setzen, und mein
was-soll-ich-vergesellschaften-Problem wäre zusätzlich auch noch gelöst
Wenn es wirklich ein Knallkrebs ist (und deine Beschreibung spricht schon sehr dafür), dann wird er irgendwann mutiger und ist auch mal zu sehen.
Du kannst ja schon mal versuchen das Geräusch zu lokalisieren (unter welchem Stein, in welcher Ecke knallt es?).Viele Grüße und viel Spaß beim "Detektiv-spielen"
Corinna -
Nabend Zusammen,
ich mag auch keine Zensur, allerdings werden Beleidigungen und unsachliche, persönlich werdende Diskussionen nicht geduldet. Ist so wie im realen Leben. Man guckt sich das eine Weile an und wenn zwei sich "an die Gurgel gehen", schreitet man ein. Man setzt auch in einem Forum gewisse Anstandsregeln voraus. Mit Zensur hat das nun wirklich nichts zu tun, leider ist ein Einschreiten von Seiten des Teams manchmal einfach nötig. Wer mag, kann sich gerne nochmal die Nutzungsbestimmungen durchlesen, denen ihr zugestimmt habt.
Viele Grüße
Corinna -
Hallo Steffen,
herzlichen Glückwunsch! Die kleinen Wonneproppen in der Anemone sind ja sowas von schön anzugucken!
Viele Grüße
Corinna -
Hi Alex,
könnte auch ein Knallkrebs sein - die ballern auch des Nächtens.
Wobei die wirklich laut sind (bei unserem kleinen A. randalli hörte es sich an wie Fingerschnippen).Viele Grüße
Corinna -
Hi Zusammen,
ich kann dieses Totschlagargument "wir sind alle schuldig, wenn wir Tiere hinter Glas sperren" ehrlich gesagt nicht mehr lesen. Sein Glück herauszufordern und einen bestehenden gesunden Bestand aufs Spiel zu setzen ist meiner Meinung nach "sehr mutig" und die Chance steht 50/50 das es gut geht oder eben in die Hose. Ich hoffe für die Tiere, dass es gut geht. Dazu darf man dann wohl hier noch seine Meinung äußern - auch wenn sie von manchen nicht erwünscht ist, weil man ja hofft, dass es bei einem nicht so läuft wie bei manch anderen (auch sehr erfahrenen) Aquarianern, bei denen es in die Hose ging.
Das hat auch nix damit zu tun, dass man jemand die Freude am Hobby nehmen möchte. Nur weil anderswo Tiere verheizt werden, muss man vor den eigenen Haustüren nicht alles gut finden. Solange hier sachlich diskutiert wird kann jeder seine Meinung schreiben - auch nicht Befürworter.
In diesem Sinne ... Ich schließ mich Peters letztem Beitrag an.
Viele Grüße
Corinna -
Hi Pit,
danke für die Ergänzung. Du hast es auf den Punkt gebracht!
Viele Grüße
Corinna -
Hi Mike,
der S. fasciatus ist zwar auch "süß"
, aber leider auch heikel mit der Ernährung auf lange Sicht. Wenn sie später aus Mangel an Algennahrung an Frostfutter gehen, vertragen sie oftmals das proteinreiche Futter nicht. Langfristig sterben sie dann scheinbar oft an den Folgen (vermutlich Organverfettung, plötzliches Ableben, aufgeblähter Bauch). Ausnahmen bestätigen sicher die Regel, aber man liest es leider schon sehr oft.S. ramosus lässt sich i.d.R. z.B. auch gut an Algen-, Flocken- und Granulatfutter gewöhnen und auf Grund des sichtbaren GU´s ist auch eine Paarhaltung möglich.
Was planst du denn für ein Becken? (Maße, Einrichtung/Aufbau)
Viele Grüße
Corinna -
Hallo Alex,
was ist es denn für ein Fangi? Wie groß?
Wir müssen bei Paul (eigentlich würde Bob der Baumeister besser passen) jetzt vergrößern.
Zu deinem "Abwesenheitsproblem"
:
Wenn das Becken sehr ruhig steht und nicht oft jemand vorm Becken steht, wird er sich auch nicht häufig zeigen.
Unser Fangi merkt mittlerweile schon an den Schritten wenn sich vorm Becken was tut. Wenn ich mich vors Nano setze, kommt er oft bis an die Scheibe und beäugt mich oder zeigt mir, wie schön er die kleinen Pilzlederkorallen rumschubsen kann.
Ich habs bisher keine Sekunde bereut, dass wir ihn vor einem Jahr aufgenommen haben.Wir füttern den Fangi alle 2 Tage mit feinen Frostmysis. Ab und an bekommt er kleine Nassarius vibex. Er ist jetzt gute 6 cm lang und hat seit er zu uns gekommen ist gut an Größe zugelegt, auch häutet er sich regelmäßig und zeigt ein schönes knalliges grünes Farbenkleid.
Meine Frage oben mit der Größe zielt aufs Füttern ab. Wenn du ihm immer lebende Sandgarnelen gibst, merkt er m.M. nach gar nicht, von wem das Futter kommt. Dementsprechend wenig Interesse hat er wahrscheinlich sich wegen des Futters rauszuwagen. Außerdem muss der ja megasatt sein die ganze Zeit (liest sich so, evtl. täuscht es auch). Sandgarnelen in der Menge finde ich schon beachtlich.Lg Corinna
-
Hallo Harald,
um was für ein Fuchsgesicht handelt es sich? Ich kann den Vorschreibern nicht generell zustimmen - auch da scheint es Ausnahmen von der Regel zu geben. Bei S. magnificus würde ich aus eigener Erfahrung die Hand nicht ins Feuer legen. Ich kenne einen, der definitiv Garneln schnabuliert. Irgendwo gabs glaube ich auch in der Aquaristikliteratur mal Hinweise darauf, dass sie sich manchmal vergreifen, aber ich finde die Quelle nicht mehr. Habe damals selber wegen dem gleichen Thema viel gelesen und andere Aquarianer dazu befragt. Die Regel ist es aber sicher nicht.
Lippfische vergreifen sich z.B. auch gerne an eiertragenden Garnelen. Wenn sie dann mal auf den Geschmack gekommen sind, war eine Haltung zusammen mit größeren (Putzer- u.a.)-Garnelen (bei uns) nicht mehr möglich. Sexy Shrimps wurden dagegen ignoriert.
Wie gesagt muss das nicht pauschal zutreffen, aber bei uns war es bei H. chrysus und M. bipartitus der Fall.Lg Corinna
