Hi Christiane,
die Schüchternheit legt sich noch beim Chelmon.
Bei uns war er nach einigen Wochen der erste, der halb in den Futtersieb geschwommen ist, wenns um die 1. Position beim Futtern ging. Hilfreich war es, dass wir eine Futterpause über GHL programmiert haben, so konnte er in Ruhe das Futter fressen und der "Stresspegel" im Aquarium hat sich dadurch auch gebessert. Wenn die Strömung wieder angeht, kommen auch die "Jäger" zum Zug und haben ihren Spaß an der Futterjagd.
Wir haben 1,5 Jahre einen C. strigosus (beim Einsetzen so groß wie ein 5,- DM Stück) in 650 Liter gepflegt. Er hatte Riesenspaß damit unsere Grundeln zu erschrecken und mit dem E. bicolor stand er auf Kriegsfuß. Nach 1,5 Jahren ist er zu unseren Freunden in ein 1000 Liter Becken eingezogen. Bei uns war er nicht Krankheitsanfällig und bei abwechslungsreicher Fütterung immer fit und gesund. Muss aber dazu auch sagen, dass wir noch nie Probleme mit Pünktchen hatte. Mein Lieblingshändler hältert die Fische für uns und wir holen sie erst ab, wenn sie super im Futter stehen und top fit sind.
Wir hatten das erste Jahr UVC, seitdem keine mehr.
Lippfische gibts natürlich auch viele schöne geeignete Arten. Bei uns ist bisher jede Lippfischart (sobald sie ablaichen und geschlechtsreif sind) zum Stinker mutiert. Bisher M. bipartitus, Halichoeres chrysus, P. hexataenia. Liegt bei uns wohl auch daran, dass wir keine großen "bösen" Fische haben und sie sich einiges an Freiheiten rausnehmen können. Putzergarnelen können wir seit den Lippfischen leider nicht mehr halten. Sobald die Eier haben, werden die gnadenlos verfolgt.
VG Corinna