Hallo Beate,
treibt der Zwergkaiser nach oben/unten? Liest sich auf den ersten Blick als ob er Probleme mit der Schwimmblase haben könnte?
Viele Grüße
Corinna
Hallo Beate,
treibt der Zwergkaiser nach oben/unten? Liest sich auf den ersten Blick als ob er Probleme mit der Schwimmblase haben könnte?
Viele Grüße
Corinna
Guten Morgen!
Neuer Thread zu den Papageifischen wäre besser, dann findet man das Thema auch wieder.
Sieht man bei den Rotschwanzdrückern eine GU?
VG Corinna
Gerne!
Die Netzeinhängekästen kriegst bei jedem Zoomarkt.
Artemia-Nauplien auch. Ich habe Anfangs die von JBL verwendet mit zwei Artemiaschalen von Hobby, die wir täglich neu angesetzt haben. Den "Aufwand" hat man ja immer nur für die ersten beiden Wochen etwa.
Vorteil an dem 60 Liter Becken und dem Einhängekasten ist, dass du nach 5-6 Wochen die nächsten Jungfische gleich mit aufziehen kannst, wenn alles klappt wie geplant.
LG Corinna
Nimm für die erste Woche einfach ein Guppy-Einhängebecken für 5,- (sh. Foto) und hänge es ins 60 Liter Becken. Du kannst dir vorab auch schon einen kleinen künstlichen Seeigel basteln (mit Kabelbinder und Reefbond), den stellst du mit ins Einhängebecken und später siedelst du die kleinen mit dem Seeigelersatz ins 60 Liter Aquarium um.
In dem Einhängebecken kannst du gezielt mit Artemianauplien füttern, nach einer Woche kannst du bereits anfangen Lobstereier und Cyclops hinzuzumischen.
Vater werden ist nicht schwer ... sein dagegen sehr - oder wie war das?! ![]()
LG Corinna
Das schafft der jetzt locker! ![]()
*daumendrück*, damit du die Kleinen erwischst!
Viele Grüße
Corinna
Hallo Kai,
danke für die Info!
Viele Grüße
Corinna
ZitatZumal ich da oben drüber noch eine Milka sehe und die fehlt mir doch noch in meiner Sammlung!
Wenn du bis SiFi noch keine hast, bring ich dir eine mit.
Wir haben einen riesigen Stock und einen kleineren. Letzteren haben wir als "pink" gekauft, kam aber leider unwissentlich aus einem Zeobecken und war bei uns wieder "milka". ![]()
Viele Grüße
Corinna
Hi Kai,
kann man die Rotschwanz-Drücker in der Gruppe halten?
Viele Grüße
Corinna
Hallo Olaf,
tolle Kombination! Das hat nicht jeder! ![]()
Viele Grüße
Corinna
Hi Dave,
hast dus mal über FB versucht? Da haben sie eine Seite, die zuletzt am 02.06. aktualisiert wurde. Telefonnummer ist auch angegeben ...
Viele Grüße
Corinna
Huhu ![]()
ZitatVermutlich sind dunkle Mysis nicht gleich dunkle Mysis.
Das wäre die Lösung!
(ernsthaft)
ZitatOffensichtlich gibt es aber auch Mysis, die zu Lebzeiten dunkel (nicht schwarz!) sind und das auch nach dem Einfrieren bleiben. Was ich aber nicht so ganz verstehe: Wenn es sie zu kaufen gibt, warum ist dann die Quelle so geheim? Irgendwer wird sie ja schon gekauft haben und sagen können, woher er sie hat.
Das waren Eigenabfüllungen von einem Züchter soviel ich weiß. Vorgehen wie bei Sabine hier im Thread, dass man für den Eigenbedarf einfriert. Diese schöne Qualität habe ich so auch nicht mehr bekommen und Kaufen kann man sie nicht.
Danke für den Link, das sieht ja fein aus!
@Sabine: Super, dass du fleißig für Seepferdchen-Nachwuchs sorgst! Die Freundin ist nicht Sabine Sax, auch wenn ich mit ihr ebenfalls befreundet bin.
Das Pärchen Janssi hat regelmäßig Eier, aber ich konnte noch keine Aufzuchtversuche machen. Im Moment bemühe ich mich um geeignetes Aufzuchtfutter, aber das klappt noch nicht so wie ich es mir vorstelle und irgendwie werdens doch immer mehr kleine Aquarien... ![]()
Viele Grüße
Corinna
Hi Sabine,
ich habe keine Seepferdchen, aber Seenadeln. Deshalb bin ich auch immer auf der Suche nach hochwertigen Mysis.
Ich habe öfters mal das Glück über eine Freundin von mir hochwertiges Futter zu bekommen, darunter waren auch die "dunkleren" Mysis. Sie züchtet übrigens auch Seepferdchen.
Aufällig in meinen Aquarien war der verstärkte Fressreiz. Meine beiden Pärchen P. kauderni (in verschiedenen Aquarien) sind wie Haie auf die Mysis zugepflügt - völlig untypisch. Die Seenadeln waren auch sofort am Futtern ohne die Mysis ausgiebig zu beäugen. Da mein Pärchen Janssis fast ausschließlich Mysis frisst, bin ich auch an entsprechender Qualität interessiert. T. californicus hätte ich wieder zur Genüge (gell Wolfgang
), aber an den kleinen Scheißerchen sind sie nicht interessiert.
Schade, dass wir hier im bayerischen Outback nicht die gleichen Möglichkeiten haben wie an der Ost/Nordsee.
OT: Was hast du denn für Seepferderl?
LG Corinna
Hi Torsten,
wie alt waren denn die Schnecken?
ZitatKann es sein, dass meine Schnecken mit Glasrosen nichts anfangen konnten und nun schlicht verhungert sind?
nein, die Schnecken haben sich ja vorher auch in dem Becken vermehrt und mussten sich bis dahin ja auch von den Glasrosen ernährt haben.
Wenn du im Hauptbecken eine Plage hast und handlungsbedarf besteht (also du viele Schnecken gleichzeitig einsetzen musst), würde ich die Schnecken nicht durch Zufallszucht im Nanobecken vermehren, sondern in kleineren 5 Liter Behältern. 3x 5 Liter reichen. In eines setzt du das "Zuchtpaar", in ein zweites 5 Liter Gefäß die Gelege und in ein drittes die halbwüchsigen Tiere unter 1 cm. Dauert zwar auch wieder ein paar Monate, aber bei der Methode kriegst du viel mehr Jungtiere durch. So mache ich es: Nach- und Aufzucht von A. stephanieae
Viele Grüße
Corinna
Hallo Sabine,
ich versteh deinen Beitrag nicht ganz. Fängst du deine Mysis selber?
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass 500 g Tafeln besser sind als Blisterpackungen.
Mich würde auch der Unterschied zwischen hellen und dunklen Mysis interessieren. Joe und Elena sind sich ja einig, dass "helle" Mysis ein Zeichen sind für die "Reinheit" bzw. Qualität.
Ich hatte mal schöne dunkle Mysis (Farbe dunkleres grau), sehr fein, bei denen konnte man sogar den gefüllten Darm sehen - Seenadeln und Fische waren deutlich interessierter und sehr schnell am Futtter. Im Moment habe ich sehr feine und kleine helle Mysis, das Fressverhalten ist "normal" und nicht so gierig wie bei den dunkleren Exemplaren.
Weiß jemand, warum man bei den hellen Mysis keinen Darminhalt sieht? Hoffe, dass ist keine doofe Frage, aber es interessiert mich wirklich.
Viele Grüße
Corinna
Huhu ![]()
ZitatAlso alles nicht ganz so einfach
Wenn das nicht möglich ist, sollten wir die Haltungsempfehlung überarbeiten bzw. entsprechend abändern.
LG Corinna
Hallo Thomas,
E. midas ist ein Planktonfresser und kein typischer Algenfresser.
Auch andere Schleimfische wie E. bicolor oder E. stigmatura sind zwar Aufwuchsfresser, aber du wirst keinen sichtbaren "Effekt" sehen, wenn man sie als Problemlöser einsetzt. Es sind aber sehr schöne Tiere und vom Verhalten her eine Bereicherung für jedes Aquarium. Als Algenfresser würde ich an deiner Stelle genügend Schnecken einsetzen (Tectus fenestratus, Nerita polita, Nerita albicilla), evtl. noch einen Seeigel (T. gratilla lebt bei uns seit 3 Jahren und nimmt später auch Ersatzfutter in Form von Algenblättern oder höheren Algen; Ableger müssen allerdings fest verklebt sein, sonst nimmt er sie huckepack, aber davon abgesehen ein sehr dankbarer und schöner Zeitgenosse und haltbar ;-)).
Viele Grüße
Corinna
Hi Björn,
guck mal hier in der Haltungsempfehlung: Haltungsempfehlung Marubis L. dimidiatus
Wir haben zum Beispiel zwei Sechsstreifenlippfische und zwei Kanarienlippfische nachträglich verpaart. Es wurde jeweils zu dem ausgewachsenen Tier, ein kleineres (unter 3 cm) dazugesetzt und wir hatten keine Probleme und sofort harmonierende Paare.
Evtl. kann Peter noch was zu den Putzerlippfischen sagen, aber ich denke, dass wird bei dieser Art genauso funktionieren.
Viele Grüße
Corinna
Zitatjupp, pfannengröße
und mega-hyperaktiver Vielschwimmer ...
Durfte ich bisher 2-mal in Aquarien über 2000 Liter beobachten und beide Halter hätten sie kein zweites Mal eingesetzt. Auch gabs Schwierigkeiten mit dem Nachsetzen von Fischen (sehr aggro und dominant). Wunderschöner Fisch, der m.E. aber nur für sehr, sehr große Aquarien geeignet ist.
Viele Grüße
Corinna
Hi Norman,
mir ging es im Weichkorallenbecken so mit einem Keniabäumchen und einer Gorgonie. Die Gorgonie hat den kürzeren gezogen und das Keniabäumchen hat sich durchgesetzt. Man sollte vor alllem Anfangs immer auf einen gewissen Sicherheitsabstand achten, da man das Wachstum der Korallen unterschätzt und später ein gewisser Konkurrenzdruck entsteht. Manche Arten wachsen ineinander, ohne das viel passiert. Empfindlichere Korallen ziehen aber auch manchmal den Kürzeren.
Viele Grüße
Corinna
Hi Norman,
wenn die Xenien sehr gut wachsen, können sie sich auch zwischen größeren SPS-Stöcken wie Acropora oder Seriatopora ansiedeln, da sie auch mit weniger Licht gut auskommen. Wenn das passiert, kann es passieren, dass die Korallen von ihr so belästigt werden, dass sie nicht mehr öffnen oder von unten her absterben, obwohl die SPS-Korallen nicht vernesselt werden. SPS-Korallen fühlen sich halt dann in den dichten "Xenia-Wäldern" nicht mehr wohl.
Lederkorallen dürften da weitaus weniger Probleme mit dem "Kuscheln" der Xenien haben.
Viele Grüße
Corinna
Hi Zusammen,
Zitatbei eurem großen topf sind doch bequem n paar docs und sonstige putzkandidaten gut pflegbar. also genug putzkandidaten.
Meine Aussage über "kleinere Aquarien" mit entsprechend Fischbesatz bezog sich nicht auf das Aquarium von Mike - nur falls es mißverständlich rüber gekommen ist. Mir fiel häufig auf, dass bei einigen Aquarienvorstellungen von kleineren Aquarien oftmals Putzerlippis als Besatz aufgeführt werden. Durch fehlende Putzkandidaten, Einzelhaltung usw. kann es dann zu den angesprochenen Problemen kommen.
Mike: Das Risiko sich eine Fischkrankheit durch das Nachsetzen von Fischen einzufangen hat man leider immer, vor allem zu Anfangs, wenn man häufig Fische und Korallen nachsetzt und über kein Quarantänebecken verfügt. Hast du eine geeignete UV am Becken im Dauerbetrieb? Wenn die Verluste noch nicht allzu lange her sind, würde ich mit dem Nachsetzen von Fischen noch abwarten.
Viele Grüße
Corinna
Hi Yves,
vergiss das mit dem Fressfeind. Da wachsen die Hydroidpolypen schneller, als sie gefressen werden.
In der jetztigen Phase kannst du den Stein noch entfernen und durch einen anderen Stein ersetzen - schont die Nerven und du musst nicht mit irgendwelchen aggressiven Mittelchen in der Einfahrphase schon im Becken rumfuddeln.
Viele Grüße
Corinna
Hi Zusammen,
ich kenne nur wenige, die länger als 1 Jahr einen Putzerlippfisch halten konnten. Putzerlippfische sind für große Aquarien mit entsprechendem Fischbesatz geeignet (viele Doktorfische), aber nicht für kleinere Aquarien mit vielen kleinen Fischen - dort können sie ihr Verhalten auch nicht ausleben, was oftmals ein Grund für die Springfreudigkeit sein dürfte (genervte Fische wehren sich und gehen die aufdringlichen Putzer an, fehlende Abdeckung -> getrockneter Steckerlfisch). Außerdem sind sie wie viele Lippfische empfindlich in der Eingewöhnung.
Ich denke Peters Rezept ist sein Fischbesatz mit vielen großen Fischen und die Paarhaltung der Putzerlippfische (sind auch mal mit sich selber beschäftigt).
Möchte auch gerne die Haltungsempfehlung hier verlinken, die auch auf die Problematik der Haltung von Putzerlippis eingeht: Labroides dimidiatus - (gemeiner) Putzerlippfisch
Viele Grüße
Corinna
Hi Joe,
das Becken fährt grad ein ... ![]()
Kobe, wenn die Wasserwerte passen und unbedenklich sind für die ersten Krabbler, dann kannst sie einsetzen. Einsiedler sind interessanter zu beobachten, gibt auch kleinbleibende geeignete Tiere. Halloween-Einsiedler (Blaubein) würde ich nicht einsetzen. Sind zwar lustig, aber mit zunehmender Größe auch ziemliche Rambos (alles was nicht niet- und nagelfest ist wird rumgeschubst).
Viele Grüße
Corinna
Hi Kobe,
da reagiert jedes Aquarium anders, da auch die Gegebenheiten immer andere sind (wieviel LS, Qualität LS, werden Bakterienpräparate benutzt usw.), deshalb wird dir die Frage wohl niemand beantworten können ... ![]()
Viele Grüße
Corinna
Hallo Hans-Werner,
danke! ![]()
LG Corinna
Hi Chris,
superschön geworden! Echt toll!
Auf die Doku von deinem Pferdestall bin ich auch gespannt. Welche Art möchtest du denn halten?
Viele Grüße
Corinna
Hi Sebastian,
hi Marcel,
das ist ja das Problem für mich. Stellt 10 Bilder nebeneinander und für mich kommen 5 in Frage, die es sein könnten.
Tue mich extrem schwer, auch mit den Bildern auf der von Sebastian verlinkten Seite.
Wenn ich nach dem Lexikon gehe, kommt bei A. bowerbanki das erste Bild ziemlich hin (nicht wegen der Farbe, sondern wegen der Struktur vom Gewebe und weil die Polypen ziemlich "fleischig" sind), nur dass meine grüne "Scheiben" haben.
Zum Vergleich unsere Lordhowensis - die hat nur halb so große Polypen wie die orange mit den grünen "Scheiben" in der Polypenmitte.
LG Corinna
*hochschieb*
Keine Acanthastrea-Fans/Spezis hier?
LG Corinna
Hi Jörg,
wir teilen alle das gleiche schöne Hobby. Viele hier betreiben ihre Anlagen seit vielen Jahren und haben dementsprechend Erfahrung. Nun postet jemand: "Ich bzw. meine Freundin hätten gerne einen blauen, einen roten und einen grünen Fisch - bitte macht mal Vorschläge".
Ich kann die Beiträge von z.B. Claude und Hajo sehr gut nachvollziehen. Es hat ja auch niemand etwas böses geschrieben, sondern nur mit Nachdruck, dass man sich vorher auch über die Haltungsbedingungen informieren sollte und den Fisch nicht ausschließlich nach der Farbe aussuchen sollte. Normann schreibt jetzt auch schon länger hier und hat die Frage halt unglücklich formuliert. Kann mann mißverstehen oder man fragt mal nach. Nach einigen Beiträgen hat sich das ganze ja aufgeklärt, so dass es für beide Seiten keinen Grund gibt nachzutreten. Nachdem er Korallen- und Fischbesatz dazu gepostet hat, kann man auch entsprechende Empfehlungen geben. Ohne diese Angaben gehts nicht. Das Forum wird von Marubis betrieben und es sollte schon noch erlaubt sein, entsprechende Hinweise zu posten. ![]()
Und nochmal zu der Besatzfrage an sich: Es gibt sehr viele wunderschöne Lippfischarten, die sich gut für ein Aquarium dieser Größe eignen. Vielleicht auch hier ansetzen, im MW-Lexikon stöbern und hier über Erfahrungen berichten lassen.
Viele Grüße
Corinna
Hi Zusammen,
nachdem Normann seinen Fisch- und Korallenbesatz angegeben hat, kann man auch Tipps geben.
ZitatAlles anzeigenAcanthurus olivaceus
1x kofferfisch
2x Anemonenfische
6x Grüne Demoniellen
1x Salaria faciatus
1x mandarinfisch
2x weißstreifen Aalgrundeln.
ZitatAn Korallen ist von weichen /Leder über LPs/SPS und Anemonen alles vorhanden .
Bis auf den Kofferfisch, finde ich den Besatz auch in Ordnung. Dem Leierfisch würde ich noch einen Partner gönnen.
Ein Farbtupfer im Becken wäre eine größere Gruppe z.B. P. squamipinnis, die aber besondere Ansprüche an den Pfleger stellen (Fütterungen).
Das Thema Kaiserfische wurde schon in einem anderen Thread von Normann verworfen, da das Risiko, dass sie an Korallen gehen könnten, zu groß ist.
Evtl. haben die Fisch-Spezis hier noch ein paar gute Tipps für die Aufstockung des schon bestehenden Besatzes.
Viele Grüße
Corinna
PS: @Diddi: Hab seit gestern auch bunte Korallen und im Blaulicht farblose Fische
![]()
PPS: @Jörg: Hier gibts keine superschlauen Schreiberlinge. Nur erfahrene Aquarianer, die sich Gedanken machen. Der Threadtitel verführt dazu, den Eindruck zu bekommen, dass sich der Ersteller keine Gedanken zu sonstigem macht, außer der Farbe der Fische. Aber das Thema haben wir ja geklärt...
Ecsenius stigmatura

Copyright Dietmar Schauer

Copyright Wolfgang S.

Copyright Dietmar Schauer
Als Nachzucht erhältlich:
nein
Schwierigkeitsgrad: 2
Erläuterungen siehe unten
Hauptfutter:
E. stigmatura ist ein eher herbivorer Aufwuchsfresser und sollte im Aquarium entsprechende Nahrung vorfinden bzw. sollte auf algenreiche Kost (z.B. Norialgen) geachtet werden. Er zupft sehr gerne am Algenaufwuchs des Lebendgesteins. Ergänzend dazu ist auch Granulat, Flocken- und Frostfutter (Mysis, feiner Krill, Artemia, weiße Mückenlarven) möglich.
Zu erwartende Endgröße:
ca. 6 cm
Geschlechtsunterschiede:
Beim Männchen weisen die Schwanzflossen oben und unten jeweils lang gezogene Strahlen auf, die Schwanzflosse von den Weibchen ist abgerundeter.
Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter:
ab 100 Liter
Für Gesellschaftsbecken geeignet:
ja
Innerartliche Haltung:
• Einzelhaltung: ja
• Paarhaltung: schwierig
• Gruppenhaltung: nicht möglich
Lebensraum:
Verbreitungsgebiet: Indonesien, Philippinen, West Pazifik.
Wenigschwimmer, riffverbunden, revierbildend, kommt in der Natur bis etwa 15 Meter Tiefe vor.
Aquariengestaltung:
Viele verschiedene Versteckmöglichkeiten in Form von Höhlen, Schlupflöchern und Röhren sollten im Riffaufbau vorhanden sein. E. stigmatura schätzt erhöhte Aussichtspunkte und exponierte Vorsprünge, von denen aus er sein Revier ungestört im Blick behalten kann. Außerdem werden röhrenartige Höhlen bevorzugt, in die E. stigmatura rückwärts hineinschwimmt und von dort das Aquarientreiben beobachtet. Es werden mehrere Höhlen benutzt, teilweise auch nur nachts und nur tagsüber. Anfangs sehr scheu, nach wenigen Tagen allerdings fast permanent zu sehen.
BESONDERHEITEN:
E. stigmatura verhält sich sehr revierbildend und aggressiv gegenüber gleichgeschlechtlichen Artgenossen und anderen Blennies.
Springschutz ist erforderlich.
Bei E. stigmatura liegen uns bisher keine Berichte über Schädigungen an SPS-Korallen vor.
--------------------
Einteilung Schwierigkeitsgrad:
1 = einfach zu halten für Korallenbecken
2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
4 = nur für Fortgeschrittene
5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
--------------------
Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.
Copyright Marubis e.V.
Doryrhamphus dactyliophorus - Zebra - Seenadel

Copyright Dietmar Schauer

Copyright Inken Krause

Copyright Inken Krause
Als Nachzucht erhältlich: D. dactyliophorus wurde bereits nachgezüchtet, ist aber noch nicht als Nachzucht im Handel erhältlich.
Schwierigkeitsgrad: 6
Erläuterungen siehe unten
Hauptfutter: Mysis, Artemia, Moina salina, Copepoden, Lobstereier; lebend oder gefrostet. Kein Kunstfutter
Zu erwartende Endgröße: ca. 18 cm
Geschlechtsunterschiede: Männchen haben eine Brutfalte am Bauch
Allgemein empfohlenes Mindest-Beckenvolumen/Liter: ab 300 Liter
Dabei sollte eine Beckenlänge von 1,20m nicht unterschritten werden, da D. dactyliophorus sehr aktive Schwimmer sind.
Für Gesellschaftsbecken geeignet: Bedingt. Nur mit ruhigen, langsam fressenden Arten wie z.B. Seepferdchen, Leierfischen, Schleimfischen usw. vergesellschaften.
Innerartliche Haltung:
• Einzelhaltung: Nein
• Paarhaltung: empfohlen
• Gruppenhaltung: Nein
Lebensraum: Im juvenilen Stadium ist D. dactyliophorus in der Natur oft in der Gezeitenzone und in Felstümpeln anzutreffen, adulte Tiere in bis etwa 10 m Tiefe. D. dactyliophorus ist häufig unter Felsüberhängen und großen Korallenformationen anzufinden. Auch leben sie oftmals gerne in großen Höhlen zusammen mit Garnelen oder Muränen und putzen kleine Copepoden oder parasitische Krebse von anderen Fischen;
Westpazifik, Java, Indonesien. (Quelle R. H. Kuiter)
Aquariengestaltung: Einrichtung eines Artenbeckens mit ruhigem Fischbesatz (z.B. Leierfische, P. kauderni) sowie Weichkorallen, Gorgonien, verschiedenen höheren Algen wie z.B. verschiedenen Caulerpa- und Halymeniaarten.
BESONDERHEITEN:
• Männchen sind untereinander aggressiv, daher nur paarweise Haltung empfohlen.
• Eine Vergesellschaftung mit ähnlichen Seenadeln wie z.B. D. pessuliferus (Sulu-Seenadel) ist wegen der innerartlichen Aggression nicht möglich.
• Die Art zeigt an größeren Fischen gelegentlich ein Putzverhalten.
• In der Eingewöhnungsphase und bei der Umstellung auf Frostfutter empfindlich, wenn erst einmal eingewöhnt ist die Haltung eher unproblematisch.
• Sind die Tiere nicht auf gehaltvolles Frostfutter wie Mysis umzustellen, ist eine langfristige Haltung im Aquarium (> 1 Jahr) kaum möglich. Feines Staubfutter wie Cyclops, Bosmiden und Lobstereier sind auf Dauer für die Ernährung der Seenadeln nicht ausreichend. Gelingt eine Umstellung auf Frost-Mysis und -Artemia nicht, sollte zwingend regelmäßig Lebendfutter gereicht werden.
• Nicht in zu frische Becken setzen, da noch nicht genügend Zooplankton vorhanden ist.
• Nicht mit kleineren Garnelenarten zu vergesellschaften, da diese als Beute betrachtet werden.
--------------------
Einteilung Schwierigkeitsgrad:
1 = einfach zu halten für Korallenbecken
2 = bedingt für Korallenbecken geeignet
3 = nur für Fischaquarien, oder starker Räuber
4 = nur für Fortgeschrittene
5 = nur nach ausführlicher Beratung, sehr schwer haltbar
6 = Artaquarium, besondere Fachkenntnis
--------------------
Die hier nachzulesenden Haltungsempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und haben keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund.
Sie sind das Resultat einer Datensammlung aus den Berichten von meerwasserforum.info und spiegeln die heute allgemein gültige Meinung über die optimale Pflege des Tieres wider.
Copyright Marubis e.V.
Hi Carl,
danke für die ausführliche Erklärung!
Tolle Seite!
Viele Grüße
Corinna
Hallo Carl,
danke für den interessanten Link! Sehr schöne Fotos!
Kannst du mir die "Führung" durch die HP noch etwas erklären? Wenn ich z.B. Polychaeta anklicke, erscheint oben als Leitüberschrift Polychaeta – Borstenwürmer. Die Bilder zeigen dann zwar als 1. Bild einen Borsti, aber die folgenden sind aus der Gruppe Röhrenwürmer?
Respekt für die Arbeit, die du dir damit machst! ![]()
Viele Grüße
Corinna
Hallo Hajo,
danke für den ausführlichen Bericht!
ZitatSie stehen zusammen auf und gehen zusammen schlafen. Wenn das keine Liebe ist...
Gar nicht gut! Hoffe, dass gilt nur für Fische
...
![]()
Thomas: Wie sieht die Wunschzusammenstellung Stand jetzt denn aus? ![]()
Viele Grüße
Corinna
Hi Joe,
Zitatjungfische suchen auch ab und an schutz unter der anemone, wenn grad keine passende unterkunft (diademseeigel, feinästige sps o. äh. ) erreichbar ist.
Jaaaa ...
Wir haben mal einen 5 Tage alten Kauderni in der Anemone gefunden, den wir übersehen hatten. Da schwammen die anderen schon im Aufzuchtbecken. Unglaublich, dass er ohne Zutun so lange überlebt hat und nicht gefressen wurde.
LG Corinna
Hi Thomas,
Clownfische und Kardinalbarsche jeweils als Paar gehen ohne Probleme und ohne Reibereien. Zum Teil stehen bei uns die Kaudernis auch ganz dicht an der Kupferanemone.
Zu den Paracheilinus mccoskeri hätte ich auch eine Frage. Wie unterscheidet man denn Männchen und Weibchen? Bleiben es dauerhaft Weibchen oder wandeln die sich auch zwangsläufig zum Männchen nach einiger Zeit. Wie lange hast du die Paracheilinus mccoskeri schon, Hajo?
Viele Grüße
Corinna
Hi Frank,
kann da Enrico nur zustimmen. Die Fiap 65W ist ihr Geld wert. An Halterung sind glaube ich zwei Klemmen mit Halterung dabei.
Viele Grüße
Corinna
Hi Dirk,
das auf dem Aquarienfoto sieht aber jetzt aus wie Caulerpa brachypus f. parvifolia - Kriechsprossalge?!? Oder täuscht das so auf dem Foto? Diese Algen hatten wir auch zu Anfangs, sie haben sich aus dem Lebendgestein entwickelt. Bei ihnen half uns regelmäßiges Abzupfen. Die kleinen und kurzen Stummel-Reste wurden dann von T. gratilla und P. gibbesi abgeweidet. Z. flavescens ging gar nicht drann und C. strigosus raspelt zwar Steine ab, aber ist auch ein Aufwuchsfresser und fraß bei uns nie lange Caulerpa oder Fadenalgen.
Geht denn die Sackzungenschnecke an die Algen? Wenn nicht, würde ich sie abgeben, da sie dir sonst verhungert. Das Aquarium sieht ja ansonsten sehr gut aus und ich kann außer den Caulerpa (?) keinen Algenaufwuchs entdecken.
Und wo wachsen die Algen von dem Foto aus dem Eimer?
Viele Grüße
Corinna
