Beiträge von Corinna S.

    Zitat

    Auf jeden Fall sind sie grade im Shop zu sehen (immerhin :winking_face: ).


    Die hat Sabine letzte Woche wohl versteckt. :grinning_squinting_face: Oder ich hatte nur Augen für den Clown-Fangi.

    Ich finde das Yasha optisch sehr ansprechend, bin aber auch immer eher für den Kauf von Einzelkomponenten - wobei der Bericht von Robert auf Korallenriff schon überzeugend ist.
    Das Problem bei den winzigen Becken ist die Technik (leise solls sein und sauber arbeiten) und wie du schon geschrieben hast der Oberflächenabzug. Vielleicht hagelt es ja noch Tipps - ich habe leider bei den kleinen Nano-Größen keine Erfahrungswerte zu bieten. =)

    Liebe Grüße
    Corinna

    Hallo Marcel,

    Zitat

    Das ganze soll zwar ein Artenbecken sein für die o.g. Discorpinna griessingeri, allerdings bin ich mir der "Gefahren" (teuer, selten zu sehen, Futterspezialist, braucht ein lange eingefahrenes Becken) durchaus bewusst. Und genau deshalb sollte das Aquarium natürlich auch so schön aussehen, wenn man die Grundeln auch mal nicht zu Gesicht bekommt. Ich dachte vor allem sessile Tiere, die nicht so sehr in die Höhe und Breite gehen, wie Zoas, Briareum o.ä.. In unserem jetzigen Becken gibt es doch einige Arten, die sehr groß geworden sind und sich sehr ausdehnen... Es sollen einfach der Beckengröße angepasste Tiere rein. Hier bin ich auch für Tipps dankbar! Ich würde auch bei der Anschaffung nicht sparen, lieber hätte ich wirklich, dass alles passt und möchte hier nicht aus finanziellen Gründen Abstriche machen müssen, welche sich dann negativ auswirken würden. Mein Ziel wäre es, das ganze ohne Abschäumer zu betreiben. In der Heft-Serie Koralle, (eins geht besonders über Zwerggrundeln) wird geschrieben, dass man die Wasserwerte in so kleinen Becken gut durch einen 10% WW wöchentlich in einem grünen Bereich halten kann... Und grade der Abschäumer im jetzigen Becken nervt durch das doch relativ laute Geräusch doch sehr!


    Erstmal: Ich finds super, dass du dir vorab Gedanken machst und alles für die Tiere so weit wie möglich perfekt einrichten willst. Die Herausforderung bei so winzigen Biotopen ist, die Wasserqualität so gut wie möglich zu halten, denn die Wasserbelastung durch die Fütterung der Grundeln wird auf die Beckengröße nicht ohne sein. Es ist bei unseren 60 Liter Becken schon eine Gradwanderung, indem wir momentan Kaudernis aufziehen.

    Was mir gut gefällt, ist das Aqua Medic Yasha mit 36 Liter. Müssen es denn unbedingt die Grissingeri sein? Gibt ja noch super viele andere interessante Tiere. Die D. grissingeri sind eh relativ schwer zu bekommen ...

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Philipp,

    Zitat

    unter 60 Liter würde ich wirklich keine Haltung von Fischen empfehlen, die produzieren für kleinere Becken zu viel Nährstoffe.


    Die genannte Grundel würde in 60 Liter verloren gehen. Wir haben ein Paar S. yasha in einem 60 Liter Nano gepflegt, das war vollkommen ausreichend. Sind ja auch Nischenbesetzer, die in einer Höhle in Symbiose mit ihrem Knallkrebs leben. Unsere Yasha waren schon nicht groß und die D. grissingeri sind nochmal deutlich kleiner. Die Angaben im Lexikon finde ich hierzu etwas irritierend. Muss man evtl. mal Klaus und Robert fragen ...

    Inken Krause hat D. grissingeri gehalten und gibt für ein Paar eine Nanogröße von ca. 12 Liter an. Für eine Gruppe ca. 25 Liter. Vielleicht liest Inken mit.

    Liebe Grüße
    Corinna

    Hallo Hoehnec,

    du bist neu hier im Forum. Nicht jeder guckt in die Neuvorstellungen und liest dort nach, wenn jemand eine Frage postet.
    Aus diesem Thread geht nicht hervor, dass du das Becken gebraucht übernommen hast - woher sollen es die anderen also wissen (außer jemand hat viel Zeit und durchforstet deine anderen Beiträge)?

    Die beiden Beiträge von Michael und Reinhard waren gut gemeinte Ratschläge bzw. Hinweise. Wenn du länger im Forum bist, merkst du schnell, dass es manchmal Einstieger gibt, die sich vor der Anschaffung bestimmter Tiere nicht informieren.
    Dein Beitrag hier hat sich so gelesen, deshalb kamen die Hinweise, dass man sich auch VOR Anschaffung schon über die Bedürfnisse der Tiere informieren sollte und nicht erst, wenn sie schon im Aquarium sind.

    Viele Grüße
    Corinna

    PS: Die Anemone ist so ausgebleicht und zusammengezogen, dass ich sie leider nicht bestimmen kann. Evtl. hat jemand anderes einen Tipp. Konnte dir denn der Vorbesitzer keine Angaben zu den Tieren geben?

    Hallo Pascal,

    wir haben eine selbstgebastelte Futterhilfe aus einem Kunststoffrohr mit Blasebalg, sh. Foto.

    Ich weiche verschiedene Granulatsorten (sehr gerne mögen sie z.B. das Softgranulat von Aquakultur Genzel "Soft Perls", Variante Color, 1,8 mm) im Tageswechsel ein und spritze es, falls möglich, direkt vor die Höhle auf den Bodengrund. Alternativ weiche ich es im Sieb ein und lasse es gezielt an manchen Stellen zu Boden sinken. Außerdem haben wir wegen den langsamen Fressern und den am Boden lebenden Tieren eine Futterpause bei der Strömung eingerichtet (10 Minuten), damit das Futter lange am Boden bleibt und dort gezielt aufgenommen werden kann.
    Wenn sie kein Granulat annehmen, würde ich es mit angereicherten großen Mysis versuchen, klein gehacktes Muschelfleisch, Krill (also größere Futterbröckchen, damit sie richtig was zu "Kauen" haben).
    Feines Granulat funktioniert bei unseren V. sexguttata nicht, das wird über die Kiemen wieder rausgefiltert.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Hoehnec,

    den Riffaufbau finde ich ganz gut, mich stört nur ein wenig der wuchtige Ast rechts oben, der sieht sehr klobig aus. Außerdem reicht es ziemlich nah unter die Wasseroberfläche (wenn du da noch Korallen hinsetzen möchtest, ginge nur was flach wachsendes).

    Auf die braune Röhrenkoralle auf dem letzen Bild rechts unten musst du aufpassen, die sind sehr schnell wüchsig und können dir das ganze Becken überziehen, falls sie in den Steinaufbau wachsen.

    Bild 1: Eine Gorgonie, evtl. mal bei Harald im Gorgonienlexikon gucken
    Bild 2: Mitte eine Capnella, Bäumchenweichkoralle
    Bild 3 - nur mit dem Fuß von hinten an der Scheibe, kann ich die Anemone (?) nicht identifizieren.
    Bild 4 eine Discosoma sp.
    Bild 5 könnte links eine Xenia elongata sein, rechts könnte eine Acrossota amboinensis sein - würde ich auf einem externen Stein, in den Sand platzieren.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Armin,

    Zitat

    Walter 2 schätze ich auf 8 cm, leider ist er gerade vor dem Lineal erschrocken und verweigert jetzt genauere Größenangaben.


    Mei, der arme Kerl! Was musst du auch mit dem Lineal rumfuchteln? :grinning_squinting_face:
    Wenn Walter2 nun umziehen möchte, kannst du ihm meine Adresse mitteilen. :winking_face: :grinning_squinting_face:

    Zitat

    sagen wir es mal so: blassweiße Steinkorallen würden in diesem Becken wahrscheinlich etwas nachdunkeln


    Wer will schon so blasse Calciumstangerl? :grinning_squinting_face:

    Karin: Der hat sicher mehr Angst vor dir, wie du vor ihm! :grinning_squinting_face: Viel Erfolg beim Rausfangen, ich hoffe ihr bekommt ihn heil aus dem Becken.

    Alex: Gerne. Wir liebäugeln momentan mit dem Smithii. Wegen dem Becken hatte ich gestern eine schlaflose Nacht. Ich hätte es so gerne im Wohnzimmer, aber ich weiß beim besten Willen nicht wie wir es katzensicher integrieren könnten. Im "Büro" von meinem Mann könnten wir es als Bypass-Becken betreiben, aber da spielt sich bei weitem nicht soviel Leben ab wie im Wohnzimmer. Dann wäre es ein Fangi-Becken für meinen Mann. *grml*

    Liebe Grüße
    Corinna

    Zitat

    Ein paar offiziellen Tabellen im Netz von seriösen AQ-Bauern gibt es und nutze sie oder lass es halt. Du hast das Thema aufgewärmt und erzählst permanent was davon keine Diskussion haben zu wollen.

    Ich kann den Thread gerne schließen, Stefan. Ich versteh auch ehrlich gesagt nach zweimaligem Durchlesen nicht, auf was du hier hinaus möchtest.

    - es gibt die angesprochenen Tabellen im Netz
    - es gibt den Aquarienbauer (bin ich unsicher, hole ich mir mehrere Meinungen von unterschiedlichen Anbietern ein)
    - man überlegt für sich selber, was man möchte und welche Voraussetzungen gegegen sind, entsprechend plant man unter Beachtung der ersten beiden Punkte sein Becken

    Unser Aquarienbauer wurde uns empfohlen. Wenn man sich etwas im Meerwasseraquarianer-Bekanntenkreis umhört, bekommt man schnell Erfahrungswerte und Empfehlungen mitgeteilt. Hier ist es wie bei jedem Betrieb. Der eine hat einen guten Ruf, der andere nicht. Entsprechend gehe ich zu dem Aquarienbauer mit dem guten Ruf und höre mir an, was er zu meiner Planung zu sagen hat.

    Wenn es dir nur generell um die Tabellen zu der Glasstärke ging, dann wurden die Links bereits gepostet.

    Viele Grüße
    Corinna

    Oh super! Vielen Dank für die Rückmeldungen! Freue mich sehr, dass sich so viele melden! :]

    Ralf: Danke! Liest sich wirklich gut!

    Wolfgang: Danke für den ausführlichen Beitrag. So in etwa, hätten wir uns das auch vorgestellt. Keinen ganz kleinen Fangi, sondern mittlere Größe und nach Eingewöhnung nicht mehr schreckhaft.

    Armin: Timmy Grohrock hat auch irgendwo geschrieben, dass er das größere Beckenvolumen nicht wegen der Endgröße des Fangis empfiehlt, sondern wegen der Wasserbelastung. Auf deutsch: Was vorne reinkommt, kommt ja hinten wieder raus. :grinning_squinting_face: Wie siehts denn mit der Wasserbelastung aus? Regelst du das mit Wasserwechsel?

    @jürgen: Der G. viridis ist ja auch sehr hübsch! Danke für deinen Beitrag! Ich guck mich auch mal auf der Seite um! Bisher war ich nur auf der HP vom Timmy.

    Karin: Kann verstehen, dass du ihn nicht in einem Seepferdchenbecken halten kannst. Aber lass dir von den ganzen mit LS eingeschleppten Tieren nicht die Freude verderben (habe im LS Thread mitgelesen). Was du dir nicht mit dem Lebendgestein einschleppst, schleppst du dir mit Ablegern ein (meine Erfahrung). Das interessante an der Meerwasseraquaristik ist, dass man ständig vor neuen Herausforderungen steht. Kann dir das Buch "Trojaner im Meerwasseraquarium" ans Herz legen.

    Wir werden das Becken maßfertigen lassen und dachten daran es evtl. niedriger anfertigen zu lassen (der braucht ja keine 40er Höhe, oder?) und dafür evtl. mehr in die Breite und Länge zu gehen. Sollten wir uns für "Walter" :grinning_squinting_face: entscheiden, würden wir (zur Beruhigung meiner Nerven) 6er Glas nehmen. Aber noch haben wir uns nicht entschieden. Den G. smithii von Wolfgang finde ich z.B. ganz, ganz toll. Ist die Frage, ob man gezielt ein solches Tier bekommen kann oder ob es nur Zufallsimporte sind. Muss ich noch mal bei Sabine nachfragen.
    Zur Einrichtung: Wir hätten auch gedacht, dass Caulerpaalgen und evtl. ein paar robuste Scheiben u.ä. sich eignen könnten. Habe soviele Ableger von unseren beiden Aquarien, da kann man ja das eine oder andere mal ausprobieren. Algen habe ich auch.

    *grübel* Ist echt schwierig ... Wir sind uns noch nicht mal mit den Maßen einig ... :grinning_squinting_face:

    Liebe Grüße
    Corinna

    Hallo Alexander,

    hier mal etwas Lesestoff zum Thema Glasrosen. Best Of - Glasrosen
    Glasrosen begleiten jeden von uns und es ist m.E. immer nur eine Frage der Zeit, bis man sich welche einschleppt.

    Würde den Calciumhydroxidbrei verwenden, hier findest du eine schöne Anleitung: Über die Vernichtung von Glasrosen/Korallenriff.de

    Solange man keine Glasrosenplage hat, kann man sie so mit geringem Aufwand in Zaum halten.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Zusammen,

    dachte mir schon, dass es einige Fangi-Liebhaber gibt. :grinning_squinting_face:
    Ich bin ja arg verliebt ... Damit es kein Reinfall wird, möchten wir das Becken dementsprechend gut planen. Habe mich schon ein wenig eingelesen und alte Berichte im Meerwasseraquarianer und der Koralle gefunden.

    Karin: Dann wünsche ich dir viel Erfolg beim Rausfangen. Da die Tiere so schlau und flink sind, wirklich keine leichte Aufgabe. Magst du ihn denn nicht behalten? Was ist es denn für eine Art?

    Armin: Was hast du denn für eine Glasstärke genommen? Was hast du denn für Maße bei dem Becken? Der O. scyllarus wird ja schon ein Klopper. Wie lange hast du ihn denn schon? Hast du auch Korallen in dem Becken oder eher nur Steine, weil er den Rest zum Bauen verwenden würde? Fragen über Fragen ... Sorry, weil ich dich so löchere, aber du weißt ja wie das ist, wenn man verliebt ist ... :grinning_squinting_face:

    Ralf: Was ist es denn für eine Art, die ihr euch "eingeschleppt" habt? Wir haben einen winzig kleinen (ca. 1,5 cm und durchsichtig) im 650er. Wir müssen jeden Tag unsere Krustensteine umdrehen, da erlaubt sich der Winzling einen Spaß mit uns. Leider habe ich ihn bisher nur einmal gesehen - dachte erst ich hätte eine Erscheinung als mich die beiden Stilaugen anguckten ... :grinning_squinting_face: Verliebt bin ich in O. scyllarus, aber ich bin mir echt nicht sicher wegen der Beckengröße und wegen der Wasserbelastung. Mal gucken, was Armin schreibt.

    Scheint zumindest nicht jeder Probleme mit seinen Tieren zu haben, was mich schon mal optimistischer stimmt. In einigen anderen Beiträgen gabs ja auch von Problemen mit der Häutung zu lesen und mit einer Art "Pilzbefall" (wenn ich das richtig verstanden habe - muss ich noch genauer lesen).

    Liebe Grüße
    Corinna

    Hi Zusammen,

    wie im O. scyllarus Thread angekündigt, eröffne ich einen Extra-Thread, weil ich mich über die Haltung von Fangschreckenkrebsen informieren möchte und an Haltungsberichten interessiert bin.

    Für uns kämen kleiner bleibende Arten in Frage. Am einfachsten zu verwirklichen wäre ein Schreibtisch-Nano mit ca. 30 Liter.

    Über mehr Informationen und langfristige Haltungserfahrungen, Tipps und Fotos würde ich mich sehr freuen!

    Liebe Grüße
    Corinna

    Hallo Wolfgang,

    super! Vielen Dank für die Infos!

    Kannst du noch ein wenig zum Becken, Besatz, der Einrichtung und der verwendeten Technik schreiben?

    Hintergrund ist der: Wir waren über Silvester in Bremen und haben uns bei MM total in einen O. scyllarus verguckt, der aber leider viel zu groß wird. Das ist so einfach nicht zu bewerkstelligen und wir waren vernünftig genug ihn nicht mitzunehmen (mein Mann war extrem hilfreich beim "Vernünftigbleiben" :grinning_squinting_face: ), obwohls zugegebenermaßen sehr schwer war. Aber 150 Liter als Artenbecken können wir platztechnisch im Moment nicht noch zusätzlich zur Verfügung stellen. Außerdem hat uns nach längerem Grübeln gestört, dass man bei O. scyllarus wohl keine Algencrew einsetzen kann, da alles was in Frage käme als Futter betrachtet wird (Schnecken, Einsiedler, Seeigel etc.). Fazit war: Anschaffung und Becken will gut überlegt sein und vielleicht käme eine kleiner bleibende Art für uns in Frage (Becken um die 30 Liter).

    Wäre toll, wenn du noch ein paar Erfahrungen und Fotos posten könntest. =)

    Liebe Grüße
    Corinna

    PS: Ich mache mal einen neuen Thread auf - hier gehts ja ursprünglich um O. scyllarus.
    PPS: An die Vorschreiber hier: Würde mich über Lebenszeichen und Berichte freuen! =)

    Hallo Zusammen,

    leider ist der Thread damals eingeschlafen und es wurde nicht mehr weiter berichtet. Hat jemand Erfahrungen mit der langfristigen Haltung gesammelt? Wäre toll, wenn ihr weiter berichten könntet!

    @Marion: Habe mir deinen Thread von Anfang bis zu Ende durchgelesen und fand deine Berichterstattung sehr anschaulich und toll geschrieben! Wie ging es denn weiter? Habt ihr noch Aquarien?

    Liebe Grüße
    Corinna

    Hallo Stefan,

    tut mir sehr leid für dich, was passiert ist! Bei so einem kleinen Tier sind die Chancen bei einer massiven C. irritans Infektion wahrscheinlich Null (wegen der kleinen Kiemen). Man sitzt hilflos davor ...

    Was hattest du denn für einen Heizstab im Einsatz? Seit dem Heizstabdefekt bei uns sind mir Heizstäbe allgemein ein Graus. Das Nano bei uns kann man derzeit zum Glück ohne Heizstab betreiben, da es durch den Deckel und das integrierte Licht nicht so stark abkühlt.
    Wir sind momentan am Planen für einen Austausch des Küchennanos (noch bewohnen es die Kaudernis, bis ich sie zur Abgabegröße aufgepäppelt habe, dann können wir ein neues, optimiertes Becken einfahren lassen) und für ein weiteres kleines Artenbecken (Schreibtisch von meinem Mann). Über den Besatz bin ich mir noch nicht ganz schlüssig.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Vergesellschaftung zwischen Valenciennea strigata oder puellaris und dem Ctenochaetus tominiensis würde ich nicht machen, die beiden sollen sich nicht immer vertragen. Wäre da etwas Vorsichtig.


    Die Vergesellschaftung von Ctenochaetus-Arten mit Grundeln oder Algenblennies ist generell schwierig, meistens treten früher oder später Probleme auf. Unser Tominiensis begann erst nach über einem Jahr gegen alles Grundelartige zu stänkern. Evtl. Ist das Verhalten bei Paarhaltung besser, da sie mehr mit sich selbst beschäftigt sind? Werden ihm bei Vergrößerung einen Partner zusetzen.

    Wir sind mit V. sexguttata sehr zufrieden. Tolles Paarverhalten, steigen nicht auf beim Ablassen des Sandes und sind gut einzugewöhnen. Sehr fleissige Baggerer ...

    Viele Grüße
    Corinna

    Hi Zusammen,

    brauche wieder mal eure Hilfe bei einer Korallenbestimmung! =)

    Im Moment tippen mehrere Aquarianerfreunde auf eine Cynarina, aber so ganz 100 %-ig sicher, sind wir uns noch nicht.

    Es fehlen die scharfen Skleriten (sagt man so?) des Skeletts.

    Sie war anfangs sehr blass, bekommt jetzt unter 2x250 W HQI und 4x54 W T5 etwas Farbe.

    Außerdem sind uns heute Bläschen aufgefallen, die vom Gewebe abgeschnürt werden (kann man auf den Bildern prima erkennen)? Kann mir jemand etwas dazu schreiben?

    Vielen Dank schon mal!

    Liebe Grüße
    Corinna

    Hallo Lars,

    ich kann dir nur schreiben, wie ich vorgehen würde:

    - gute UV besorgen z.B. eine 65 Watt FIAP T5 UVC Lampe ("FIAP-UV-Active" oder
    ein baugleiches Gerät z.B. von Deltec) und eine Aquabee 2000
    - Medizinalflocken füttern wie in der Beschreibung zur Medizinalflocken-Futterherstellung oder Frostfutter mit Punktol tränken, einwirken lassen, den Überschuss abtupfen und Verfüttern
    - Finger raus und zusätzlichen Stress für die Fische vermeiden

    Der Nitratwert ist hoch, sollte auf Dauer für SPS langsam gesenkt werden, steht aber mit der Pünktcheninfektion in keinem Zusammenhang.

    Ich denke, das bei dir mehrere Faktoren zusammengespielt haben:
    - Zu hoher Fischbesatz, evtl. schon stressig für die Fische
    - Umbauaktion im Becken mit dem frischen LS - Stress für die Bewohner
    - auch Ableger oder Steine können einen Erreger ins Becken bringen

    Manchmal sind die Fische abgehärtet, in sehr guter Kondition und stecken es weg - im schlimmsten Fall bricht C. irritans aus und rafft einen Teil des Besatzes oder im schlimmsten Fall (wenn man nicht entsprechend reagiert, oder zu spät reagiert) den ganzen Besatz dahin. Fische mit den kleinsten Kiemen haben der Infektion wenig entgegenzusetzen (z.B. Lippfische).

    Leider kann man relativ wenig in einem Riffaquarium machen, ohne die anderen Bewohner dort zu schädigen. Mit der UV-Behandlung verhindert man im Prinzip nur den Super-Gau und fängt die meisten Schwärmer ab. Mit den Medizinal-Flocken oder mit Punktol getränktem Frostfutter (gut abtupfen) erreicht man leider auch nur die Fische, die dieses Futter in ausreichender Menge fressen.

    Hast du Ammonium/Ammoniak gemessen?

    Was ist das für eine Vase im Becken (Material?)

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Kathrin,

    ich bin immer wieder fasziniert von deinen Fotos und Berichten!

    Finde es ganz toll, mit welcher Liebe für die Tiere und mit wieviel Einsatz du deine Pferdchenzucht betreibst und freue mich jedes Mal über deine Berichte hier!

    Wünsche dir an dieser Stelle schon mal einen guten Rutsch ins Neue Jahr und freue mich auch fürs kommenden Jahr auf tolle Bilder- und Berichteupdates von deiner "Seepferdchenfarm"!

    Liebe Grüße
    Corinna

    Hallo Lars,

    die 36 Watt ist bei so einem akuten Ausbruch besser als nichts, aber helfen tun m.E. nach erst größer dimensionierte UVCs. Die Fiap 65 wäre gut geeignet, eine weitere Ausbreitung der Infektion zu verhindern. UV-Bestrahlung tötet die Schwärmer ab, es ist aber eine Frage der Dosis. Ein langsamer Durchfluß ist besser als ein hoher Durchfluß. Die Ansaugstelle der Pumpe sollte im unteren Drittel des Beckens erfolgen, da die Schwärmer dort zeitlich gesteuert aus der Vermehrungszyste entlassen werden. Die Schwärmer werden meistens zwischen 02:00 und 09:00 Uhr entlassen und suchen einen neuen Wirt in Bodennähe. Bei starker Strömung verteilen sie sich mit der Zeit im ganzen Becken.

    Zum Besatz:
    Chaetodon xanthurus
    Forcipiger flavissimus
    Chaetodon kleinii
    Centropyge loricula

    Von diesen Fischen ist vor allem der Forcipiger sehr empfindlich für eine Cryptocarioninfektion. Die Falterfische und der Zwergkaiser waren am schlimmsten von der Infektion betroffen und sind verendet?

    Bleiben noch:
    1 Paletten Doc
    1 Gelber Seebader
    2 Baggergrundeln
    1 Mandarin Fisch
    1 Feuerschwertgrundel
    1 Orangenrücken Zwergkaiser
    1 Sternchenmuräne
    1 Falschaugen Krugfisch

    Die Wasserwerte kann ich bis auf NO3 kaum glauben, ich würde vernünftige Tests besorgen (z.B. Gilbers, TM), dazu vernünftige Referenzen.

    Ist es denn ein reines Fischbecken oder eingerichtet mit Korallen?

    Hast du in der letzten Zeit einen Korallenableger gekauft und eingesetzt? Auch über Steine oder Ableger kann u.U. mal ein Erreger ins Aquarium kommen.

    Stell doch mal bitte ein Foto von den Tieren und dem Aquarienaufbau ein - dann kann man besser helfen und sich einen Eindruck von der Situtation machen!

    Lies dir bitte die oben angepinnten und als "wichtige Themen" markierte Beiträge im Fischkrankheitenboard zu C. irritans und die Erfahrungsberichte durch, dann kannst du die Situation besser einschätzen. Auch ein Rezept für die Medizinalflocken ist hinterlegt.

    Zum Easy Life Halt Parasites kann ich leider nichts sagen, da ich es noch nie verwendet habe.

    Langfristig solltest du überlegen, den Fischbesatz zu optimieren. Der Palettendoc z.B. ist ein Vielschwimmer, wächst unglaublich schnell (bei guter Hälterung) und hat m.M. nach auf Dauer in Aquarien unter 1500 Liter nichts zu suchen. Auch einige der anderen Tiere sind eigentlich nichts für ein Standart-Mischbecken, da sie spezielle Bedürfnisse haben, auf die man eingehen muss (z.B. Canthigaster papua). Aber erstmal musst du sehen, welche Fische den Gau überhaupt überleben - so hart es ist.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Lars,

    ich würde als erste Maßnahme eine gute UVC anschließen z.B. Fiap 65 Watt, evtl. bekommst du im Bekanntenkreis auch erstmal eine leihweise.

    Ein gutes Foto von den betroffenen Fischen bitte hier einstellen, dann kann man dir besser weiterhelfen.

    Cryptocaryion irritans
    Bitte lade dir den Fachartikel zu Crytocaryion irritans herunter und vergleiche das Krankheitsbild mit deinen Fischen im Becken.

    Nicht alle Fische müssen die Symptome zeigen und können u.U. auch mal gegen einen Erreger immun sein, obwohl andere Fische betroffen und anfällig sind.

    Der Fischbesatz ist nicht optimal und kann (wenn er nicht harmoniert und viel Stress im Becken herrscht) mit ein Auslöser sein.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hi Zusammen,

    muss Andy Recht geben. Nerita polita oder die "normalen" Tectus besitzen kein Deckelchen. Ich habe vor 2 Wochen zum ersten Mal in 4 Jahren zwei große Algenschnecken mit Deckelchen bei einem niedergelassenen Händler gekauft. Zumindest bei uns im Umkreis sind Nerita, Tectus und Co. leichter zu bekommen, als die Schnecken, die ein verschließbares Deckelchen haben.

    Ich kann Tectus fenestratus empfehlen, die Tiere leben zum Teil seit 4 Jahren bei uns im Aquarium und sind sehr gut haltbar. Einsiedler mögen ja ganz nett sein, aber Schnecken sind, finde ich, (zumindest bei uns ist es so ... :grinning_squinting_face: ) die bessern Algenaufwuchsfresser. Sie "lutschen" die Steine richtig schön sauber.

    Viele Grüße
    Corinna

    PS: Mach doch mal eine richtige Aquarienvorstellung mit Fotos, dann kann man sich ein besseres Bild machen wie das Aquarium jetzt in der Einfahrphase aussieht und dir auch Tipps wegen dem Besatz geben. =)

    Hallo Christian,

    sieht aus wie Cyanos. Was hat die Urlaubsvertretung denn gemacht, dass PO4 bei über 3 war? :confused_face:
    Adsorber hast du ja schon drinn, ich würde nur darauf achten den Wert wieder langsam anzupassen. Das Milieu im Becken muss sich erst wieder fangen, deshalb treten aller Wahrscheinlichkeit auch die Cyanos auf.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hi Thomas,

    mit dem Inhaltsverzeichnis stehe ich etwas auf dem Schlauch. Wenn du nach den Feiertagen Lust und Zeit hast, kannst du mir gerne mal einen Vorschlag per Mail schicken. Wir werden die Anleitung in den kommenden Monaten neu auflegen und wieder in Druck geben, so dass Verbesserungsvorschläge willkommen sind.

    Zitat

    Unsere Beobachtung beim Umsetzen der Tiere in das Aufzuchtbecken ist so glaube ich nicht dokumentiert.


    Das stimmt. In die Anleitung wurden nur Erfahrungen übernommen, die reproduzierbar waren. Wenn ich uns als Beispiel nehme, dann wurden es mit dem Umsetzen der Tiere mal so und mal so gemacht und hat immer gut geklappt. Dieses Mal haben wir 2/3 der Jungtiere durchgebracht, also auch kein schlechtes Ergebnis (auch wenns mich persönlich nicht ganz zufrieden und glücklich macht, ich möchte immer ALLE durchbringen ... =) ). Nun kann man mutmaßen, dass die Ausfälle vom Umsetzen kamen oder von meinen Nauplien oder, oder, oder ... Deshalb haben wir solche Beobachtungen nicht mit übernommen. Als Leitfaden ist die Anleitung ziemlich gut, da man überhaupt einen Überblick bekommt, wie man vorgehen kann und bei dem Vorgehen einen Großteil der Tiere durchbringen kann, wenn nichts unerwartetes passiert (z.B. Wasserwerte entgleiten o.ä.).

    Zum Futterthema: Wegen dem Größenunterschied des Futters bin ich auch immer Schritt für Schritt vorgegangen. Erst Cyclops, dann Lobster, Artemia und zum Schluss Mysis. Bei Artemia habe ich am Anfang den Vorteil, es auch mit Lebendfutter versuchen zu können, damit sie auf den Geschmack kommen. Fressen sie Artemia gut, ist die Umstellung später auf Mysis kein Problem. Das sind jetzt nur die Erfahrungen, die wir gemacht haben. Wie andere dabei vorgehen, kann ich leider nicht sagen. Das Artemia nicht als Alleinfutter auf Dauer verfüttert werden sollte, wurde eigentlich schon öfter hier im Forum diskutiert. Das könnten wir bei Neuauflage in der Broschüre und online besser formulieren. Danke für den Hinweis!

    Doch auch wenn ich von der Anleitung an sich überzeugt bin ... - sie ersetzt natürlich nicht den Austausch von Erfahrungen hier im Forum und mit Gleichgesinnten. =)

    Viele Grüße
    Corinna