Hallo Peter,
danke für den Link! Habs "veschlafen" und werde mir später deinen Link noch ansehen. Fangis und Riesenborstenwürmer hört sich schon mal gut an. ![]()
Viele Grüße
Corinna
Hallo Peter,
danke für den Link! Habs "veschlafen" und werde mir später deinen Link noch ansehen. Fangis und Riesenborstenwürmer hört sich schon mal gut an. ![]()
Viele Grüße
Corinna
Also bei uns war so, dass wir nach einem massiven Gewebsverlust die Ursache erst ziemlich spät rausfinden konnten. Die SPS haben aus kleinsten Geweberesten angefangen abgestorbenes Gewebe zu überwachsen. Bei zwei Acros wars kniffliger, weil sie bei uns langsamer wachsen. Wir haben also alles abgestorbene fragmentiert, ähnlich wie bei dir auf dem Bild und sie haben dann neue Ästchen gebildet. Ich würds auf jeden Fall versuchen an deiner Stelle.
LG Corinna
Hi Stefan,
ich würde sie drinnen lassen. Wenn deine Acro die Polypen expandiert und intakte kleine Gewebereste vorhanden sind, kommt die wieder, vorausgesetzt der Gewebeverlust ist gestoppt. Dauert nur ...
Liebe Grüße
Corinna
Hallo Ingrid,
ich möchte es erst beobachten. Nachher krieg ich noch Haue, wenn die Garnelchen was anknabbern was sie nicht sollen (was ich zwar nicht glaube, aber wer weiß ... ) und ich weiß ja bisher noch gar nicht, ob sie auch an die roten Planarien gehen, da ich sie erst einige Tage habe (zudem füttere ich ziemlich gut, wer weiß was die überhaupt noch fressen). Wenns was interessantes zu berichten gibt, werd ich das aber gerne machen. ![]()
In dem Link sind ja die Scherengarnelen als potentielle "Fresser" aufgeführt. Das finde ich auch interessant. Wäre evtl. interessant in einem Nano auszuprobieren.
Ich meld mich auf jeden Fall, sobalds was Neues gibt an der Planarienfront! ![]()
LG Corinna
Hallo Gregor,
Herausforderung mag ja sein, aber den Sinn verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
ZitatMit Süßwasser hat es mich eigentlich nie gestört, aber mit Meerwasser macht es einen wuschig, wenn man alles doppelt sieht und keinen Gesamteindruck vom Inhalt bekommt.
Warum sollte ich es mir als Einsteiger schwerer machen als notwendig und warum mir freiwillig die Freude verderben, wenn man nach dem ganzen Scheibenputzen nicht mal einen guten Blick auf die Beckenbewohner hat, weil die Sicht so verzerrt wird?
Aber musst du wissen, was du machst. Wirklich Freude wirst du an dem Projekt wahrscheinlich wenig haben.
Auch ein Punkt - mit jeweils 17 Liter Fassungsvermögen und jeweils als Sechseckbecken kannst du außer Korallen und Garnelen kaum was halten.
Was spricht denn in deinen Augen noch für das Projekt? Experimentierfreude? Bedenke, dass du es im Meerwasser nicht mit Pflanzen zu tun hast, sondern mit Tieren.
Viele Grüße
Corinna
Hi Lena,
bei dem S. occelatus hast du aber das gleiche Problem wie oben schon angesprochen.
Fische sehe ich als Problemlösetier immer problematisch, weil sie zwar an die "Plage" gehen können - es genau so oft aber nicht tun. Und dann hast du u.U. einen S. occelatus in Einzelhaft, der nicht das tut, warum er eingesetzt wurde.
Meiner M.n. sollte man solche Tiere nur in gut eingefahrene Becken mit ausreichend Platz und vorhandener vielfältiger Mikrofauna einsetzen, sie sollten im Idealfall schon an Ersatzfutter gewöhnt sein und als Paar gehalten werden.
ZitatIch habe tatsächlich eine sehr gute O2-Sättigung. ich mag meine höheren Algen und habe auch relativ viele davon. Werde mal versuchen meine Beleuchtung runter zu fahren (aktuell 8,5h) und meine Algen ausdünnen. Ich hab auch von Frost- auf Flockenfutter umgestellt um den Silikatanteil zu reduzieren....hatte gelesen, dass der auch ein begrenzender Faktor sein kann.
Ich würde hier ansetzen, wie du es ja schon tust und noch ein paar Wochen beobachten. Bei unseren Becken ist es so, dass die doofen Planarien zwar immer wieder da sind, aber auch nichts groß schädigen - es ist eher so, dass es mich optisch stört. Bei den größeren Becken kann man eben gut mit verschiedenen Fressfeinden (Lippfische) was gegen die Plattwürmer machen, bei den kleineren Becken ist es ohne Unterstützung der flossigen Freunde schwieriger, aber auch nicht unmöglich. Ich würde an deiner Stelle die Lichtfalle ausprobieren (Aquarium abdunkeln, ein weißes Teller auf den Boden und mit einem Spot beleuchten) und das Teller absaugen (dann klappts auch mit dem Absaugen weil sie sich an der glatten Oberfläche vom Teller nicht so festsaugen).
Hilfreich finde ich auch diesen Link hier: Turbellarien - Plagegeister im Riffaquarium Der Bericht half mir sehr gut, zu verstehen, um was für Tiere es sich bei den roten Turbellarien dreht.
Ich habe seit letzter Woche einen Versuch mit Garnelen am Laufen. Sollte es klappen, werde ich gerne berichten.
Liebe Grüße
Corinna
Hallo Timo,
frag doch mal beim Händler, ob er leihweise eine größer dimensionierte UV erübrigen kann - oder im Aquarianerbekanntenkreis. Vielleicht hast du Glück und jemand kann dir eine leihen.
Die Punkte kriegst Du bei so einer massiven Infektion m.E. nur in den Griff, wenn es Dir gelingt die Schwärmer im Becken durch Bekämpfung mittels einer starken UV zu reduzieren und die Fische dadurch die Möglichkeit bekommen über die Zeit Antikörper gegen die Parasiten zu bilden.
Aus jedem sichtbaren Pünktchen entstehen wieder 256 infektionsfähige Parasiten (hat Torsten mir mal erklärt, als ich mir mit einem Ableger Erreger eingeschleppt habe). Der Infektionsdruck auf die Fische ist enorm. Fische mit kleineren Kiemen wie z.B. Lippfische werden es schwer haben zu überleben. Mit dem Futter erreicht man nur die Fische, die es auch fressen. Das ist eine unterstützende Maßnahme, aber bei so einer Infektion m.E. kein Heilmittel.
Die Infektion verläuft in Schüben, deshalb sieht es manchmal besser aus und man denkt schon es geht aufwärts, obwohl die nächsten Parasiten schon im Ansturm sind.
Ich würds mit der starken UV versuchen ...
Tut mir leid, ich weiß wie schlimm es ist, wenn man betroffen ist und sich dann solche Zeilen durchlesen muss. Aber mit Schönreden ist dir leider auch nicht weiter geholfen - war bei mir auch so.
Viele Grüße
Corinna
Hallo Timo,
versuch mal (vielleicht auch leihweise) an die UV zu kommen, die ich als Beispiel genannt habe. Deine ist m.M. nach schlicht zu unterdimensioniert bei dem massiven Ausbruch, um wirklich Wirkung zu erzielen.
Sind bisher Fische gestorben?
Viele Grüße
Corinna
Hallo Bernhard,
eine Fungia sollte man eigentlich gar nicht kleben. Wenn sie sich aufbläst, sucht sie sich ein Plätzenchen, welches IHR gefällt (ich weiß, der Pfleger kann eine andere Ansicht von "schönes Plätzchen" haben). Was ist denn das Problem, wenn sie sich ihren Platz selber aussucht?
Edit sagt, du meinst eine Kniescheibenkoralle .... Hatte den Link nicht gedrückt und eine "normale" Fungia gemeint.
Hast du schon mal versucht ihr einen Stein als Unterlage zu bieten?
Viele Grüße
Corinna
Hallo Lena,
60 Liter habe ich auch als Nano und für die Leierfische empfinde ich es generell als zu knapp.
Das Problem ist ja nicht verschwunden, wenn du den Leierfisch wieder rausfängst. Das dauert ein paar Wochen max. und du hast wieder eine Vermehrung der Plattwürmer.
Ich habe diese Situation im Moment in unserem 650er. Die Lippfische haben wir umgesiedelt und wenig später waren wieder die netten Plattwürmer zu sehen.
Wegen der Schnecke kannst du Kathrin Merkel um eine Einschätzung bitten. Sie hat, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sogar mal einen Bericht darüber im Meerwasseraquarianer veröffentlicht.
Die roten Plattwürmer sind hartnäckiger als die "helleren" und lassen sich nicht so gut absaugen. Die Erfahrung teile ich mit dir. ![]()
Knop schreibt in seinem "Trojaner" Buch, dass der Grund bei dieser Art wohl nach seinen Erfahrungen eine Milieuveränderung in Richtung Sauerstoffübersättigung ist. Wenn diese beseitigt ist, dann reduziert sich die Population angeblich von selber. Ursache kann sein: Sehr wenige Fische im Becken oder sehr starke Algen-Fotosynthese. In diesem Fall sollen sich nach einigen Stunden Beleuchtung (Fotosynthese) Gasbläschen aus fotosynthetisch erzeugtem Sauerstoff, an die Algen haften, da das Wasser infolge der Übersättigung keinen Sauerstoff mehr lösen kann. In einem solchen Fall kann man dann die z.B. Schmieralgen bekämpfen, damit die Plattwurmpopulation zurück geht. - Quelle Knop
Mit hat das leider auch nicht wirklich weitergeholfen, denn wir haben weder zu wenig Fischbesatz noch Schmieralgen.
Aber evtl. im Nano ein Ansatzpunkt? Ansonsten würde ich wie gesagt an deiner Stelle noch Kathrin um eine Einschätzung zu der Schnecke bitten. Mich würde auch interessieren, wie lange die Schnecken leben.
Liebe Grüße
Corinna
Huhu! ![]()
So, jetzt haben wir eine bessere Aufnahme - denke man kann die "Flecken" gut erkennen. *jipieee*
Heute war er/sie schon im ganzen Becken unterwegs und gar nicht mehr so scheu. Wirklich ein schlaues und interessantes Kerlchen! Die sechs Monate beim Händler im Einhängebecken haben ihn an viel "Fremdenverkehr" gewöhnt, so dass er/sie die zwei Menschlein vorm Nano schon fast akzeptiert hat. Die Nassarius vibex fand er lecker und eine große Frostmysis hat er sich heute auch schon einverleibt. Da er die PVC-Röhre so lieb gewonnen hat, haben wir ihm heute eine nicht mehr bewohnte Röhrenwurmröhre mit einer Zange neben die Steine gelegt - er hat prompt in einem Anfall von Größenwahn die Zange angegriffen.
Wenn man so eine Attacke erlebt, bekommt man automatisch Respekt vor Mr. oder Mrs. Fangi.
Zitatweiblich > grün > sexy >adelig >>>>> Grünhilde S. von Regensburg
Ja, das würde meinem Mann so passen ... Ich bekomme einen Fangi und nun hat Göttergatte ein Schreibtischnano mit einem vielleicht weiblichen Fangi. *grrrr* ![]()
ZitatWelches es ist kann ich dir leider nicht sagen, wir haben timmy immer die Bilder geschickt und dann konnte er uns sagen, was es ist. Wenn du also nicht weiter kommst, kannst du ja vielleicht das probieren.
Danke für den Tipp! Sollte ich hier nicht weiter kommen, versuche ich mal bei Timmy mit einer Mail.
Bin gespannt, ob wir die Art noch genau identifizieren können! Durch den Fangi-Thread weiß ich, dass doch einige Fangi-Halter/Fans im Forum unterwegs sind. ![]()
Liebe Grüße
Corinna
Hi Zusammen,
zum Wochenende haben wir einen Fangschreckenkrebs in ein kleines 18 Liter Nanobecken aufgenommen, der seit seinem halben Jahr bereits bei unserem Händler saß, weil niemand in aufnehmen konnte/wollte.
Er ist nicht wirklich scheu, aber noch sehr vorsichtig, weshalb wir uns (noch) schwer tun mit guten Aufnahmen, aber evtl. kann mir von euch jemand mit der ID weiterhelfen oder hat einen guten Tipp für eine Bestimmungsseite.
Die Seite von Roy Caldwell ist super und ich habe mich schon komplett durchgeklickt. Hängen geblieben bin ich bei Gonodactylaceus falcatus, aber ich bin mir nicht sicher. Die Meralflecken konnten wir bisher noch nicht genau begutachten, da er wie gesagt noch etwas vorsichtig ist, sobald er merkt, dass man vorm Becken sitzt oder steht.
Wir würden uns über Tipps zur ID/Links freuen. Die Seiten von Timmy Grohrock und Roy Caldwell kenne ich bereits.
Liebe Grüße
Corinna
Hallo Stefan,
ZitatHohl dir als nächste mal 2 besser 4 Valenciennea sexguttata - Sechspunkt-Schläfergrundel
Wenn du das mit den Dinos später in den Griff bekommen hast, wäre ein Paar möglich. Das Gruppenhaltung auf Dauer in Aquarien durchschnittlicher Größe gut gehen soll, habe ich ehrlich gesagt noch nie gehört/gelesen. Außerdem sollten Baggergrundeln erst eingesetzt werden, wenn auch einigermaßen Leben im Sand vorhanden ist (ich würde sie nicht vor 4-5 Monaten Becken-Standzeit einsetzen).
Super, dass Stefan dir hilft und auch wenns nicht schön ist - es ist gut, dass du nun weißt, um was es sich genau handelt.
ZitatDein verwendetes Gestein ist einfach totes Riffgestein also keine Riffdeko oder ähnliches oder? Ich hatte ja bei meiner Vergrößerung von 240 auf knapp 420 Liter selbst viel totes Gestein, nachdem ich viel zu früh auf vollem Besatz war und die kaum vorhandene Biologie kippte kamen die Dinos. Rumgewurschtel mit PhytoEx brachte nix, netzendlich halfen 6 Kg gutes Lebendgestein und ein für 4 Wochen komplett mit Zeitungspapier eingewickeltes Becken, um gar nicht in die Versuchung zu kommen, zu fuddeln. Gut, nachdem es Atoll Riff Deko war hatte ich zumindest mit dem Phosphat nie wirkliche Probleme. Meine Erkenntnis damals war: totes LS funktioniert, braucht aber wesentlich mehr Geduld als ein Becken, dass mit 100 Prozent LS gefahren wird.
![]()
Viel Erfolg und Geduld beim Umsetzen! Würde mich freuen, wenn du später weiter berichtest! ![]()
Viele Grüße
Corinna
Hallo Stefan,
Zitatlass sie ggf. gegenmessen von jemanden wie z.B. Stefan
das hab ich geschrieben ... ![]()
Es kam für mich so rüber, als wenn du dir nicht ganz sicher wärst, deshalb der Ratschlag jemanden ggf. drüber gucken zu lassen. Du bist aus München, Stefan ist aus München - deshalb kam von mir das z.B. Stefan.
Außerdem hatte er dir vorgeschlagen:
ZitatLPS kannst du von mir einen Kopf Euphyllia paradivisa haben wenn du magst.
Wenn sowas zustande kommen sollte, wärs doch nahe liegend mit dem Stefan. *grins*
Mein Gedankengang ist der: Du hast mit größerer Menge totem Gestein gearbeitet. Ich hatte selber schon mal einen 50er Würfel mit zum Teil totem Riffgestein (genau solche Platten wie du oben im Aufbau auch verwendet hast). Wir hatten lange Zeit hohe PO4 Werte und haben Phosphatadsorber mitlaufen lassen müssen, um den Wert in den Griff zu kriegen.
Dein Becken steht noch nicht lange und ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass PO4 nach so kurzer Zeit ohne Einsatz von Adsorber nn war. Oder hast du Adsorber mitlaufen lassen?
Mir gehts nur darum, dass man sich ein möglichst vollständiges Bild machen kann - im Forum ist das manchmal nicht so einfach.
ZitatNimmst du Osmosewasser oder Leitungswasser?
?
Viele Grüße
Corinna
Hallo Stefan,
hast du die Beläge unterm Mikroskop angeschaut? Sind es sicher Dinos?
Das Problem sehe ich darin, dass sich in deinem Becken keine stabile Biologie entwickeln konnte.
Zusätzlich wurde innerhalb kürzester Zeit der PO4 von dir auf 0,4 angehoben und dann wieder auf 0,1 gesenkt.
Resultat von dem Durcheinander sind jetzt das Verstärkte Auftreten von den Schmieralgen (was auch immer es für welche sind?).
Nimmst du Osmosewasser oder Leitungswasser?
Stell doch mal bitte wie Philipp geschrieben hat die aktuellen Wasserwerte ein, lass sie ggf. gegenmessen von jemanden wie z.B. Stefan und was ich auch wichtig finde: Guck dir die Beläge unterm Mikroskop an, damit du genau weißt, um was es sich dreht.
Ich würde jetzt auch keine Schnellschussaktion machen und weiter Fische einsetzen, wenn du noch gar nicht weißt, um was es sich hier letztendlich dreht. Auf den Bildern kann man das m.E. nicht 100 %-ig beurteilen.
Wenn du genaue Werte ermittelt hast, würde ich ggf. die Werte langsam anpassen. Die Beläge absaugen und schauen, dass die Korallen davon verschont bleiben. Wenn es sich etwas eingependelt hat, den Korallenbesatz mit robusten Korallen aufstocken und den Schmieralgen Siedlungsfäche entziehen, parallel dazu Schnecken wie Nerita albicilla, Nerita polita, Tectus fenestratus. Für den Bodengrund verschiedene Cerithium etc.
Den Grund warum die Beläge auftreten und die Korallen zicken weiß man ja nun grob (s.o.), aber du musst auch rausfinden, um was es sich für Beläge handelt, um dann entsprechend vorgehen zu können.
Viele Grüße
Corinna
Hallo Tobias,
kannst du bitte ein Bild von den Fischen einstellen, da man sonst leider nur raten kann. Parallel dazu könntest du dir die Fachartikel von Brooklynella, Amyloodinium, Chryptocaryon usw. herunterladen und die Krankheiten mit dem Krankheitsbild von deinen beiden gelben Mirakelbarschen schon mal vergleichen.
Hast du eine UVC laufen?
Viele Grüße
Corinna
Liebe User des Meerwasserforums,
wir freuen uns, dass uns ab heute Ina Fischer im Forenteam unterstützt und möchten ihr auf diesem Weg einen guten Einstand und viel Freude in ihrem neuen Aufgabenbereich wünschen!
Viele Grüße,
der Vorstand von Marubis und das Forenteam
Hallo Zusammen,
ich habe mich letzte Woche verguckt. Eigentlich haben wir bei unserer letzten Nürnberg-Tour vor ein paar Wochen einen G. smithii bestellt, wohl wissend, dass es länger dauern kann ... allerdings hatte ich da Pauli Klopfer noch nicht kennengelernt ... ![]()
Bei unserer Händlerin ist letzte Woche ein Nano-Import eingetroffen, so dass wir abends, neugierig wie wir immer sind, vorbeigeguckt haben. Irgendwann fiel mir ein kleines Plastikeinhängebecken mit einem kleinen PVC-Rohr im Nanobereich auf. Gespannt versuchte ich einen Blick auf den/oder die Bewohner zu erhaschen, aber da rührte sich erstmal gar nichts.
Nachdem ich mir gedanklich selber ein Einkaufsverbot auferlegt hatte, sah ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung und zwei Stielaugen, die mich neugierig beäugten. Damit ich einen besseren Blick auf den Bewohner werfen konnte, ging ich mit dem Gesicht ziemlich nahe ans Becken (man könnte auch sagen, ich drückte mir die Nase platt
) und siehe da, ein kleiner Fangi steckte, ebenso neugierig wie ich, seinen Kopf ganz aus dem Rohr. Wie wenn er wüsste, um was es geht, präsentierte er sich überhaupt nich scheu vor mir und meinem Mann und wir konnten einen Blick auf seinen Körper werfen, der in verschiedenen Blau-, Schwarz- und Grüntönen schimmerte.
Gefühlt "Stunden später" kam unsere Händlerin dazu und meinte, dass der Fangi "Pauli/Paulchen" heißt und seit Herbst auf ein Zuhause wartet. Er nimmt bei ihr Mysis, lebende Garnelen mag er nicht.
Nachdem mein Mann wissen wollte, ob es ein Speerer oder ein "Klopfer" (hihihi :D) sei, tauften wir den Fangi auf Pauli Klopfer.
Hoffe, dass ich zum WE hin wieder fit bin (pöhse Erkältung
) und wir ihn am Freitag abholen können.
Außerdem hoffe ich, dass er fit ist und keine Probleme bei den Häutungen hat. In dem kleinen Einhängebecken hat er sich sicher noch nicht gehäutet.
Eva: Wie gehts euch denn mit den Rabauken? Gibts was Neues?
Liebe Grüße
Corinna
Hallo Jaqueline,
ich würde die Algencrew noch aufstocken. Was hast du denn bereits für Einsiedler?
Der L. wurdemanni würde ich noch ein zweites Tier als Partner bieten.
Wie bist du denn mit dem 4 in 1 zufrieden?
Zum Korallenbesatz: Mir persönlich würden noch einige Farbtupfer in Form von verschiedenen Zoanthus und Scheibenanemonen gefallen, ein kleiner z.B. Euphyllia glabarescens Ableger würde dem Becken etwas Bewegung einhauchen, wird sie zu groß, findet man für die Ableger in der Regel dankbare Abnehmer.
Lässt du die Röhrenkorallen ungehindert wuchern, werde sie dir bald den ganzen Aufbau überziehen und andere Korallen verdrängen.
Damit du Bewegung in den Bodengrund bekommst und damit keine Schmodderstellen entstehen, würde ich dir noch zwei Babylonia sp. und 3-4 Cerithium Schnecken empfehlen.
Hast du den Heizstab gesichert (Temperaturregler)? Bin seit einem Nano-Gau mit defektem Heizstab sehr vorsichtig geworden.
Viele Grüße
Corinna
Hallo Nanowanne,
ein Name zum Ansprechen wäre schön, das wirkt sich meistens auch auf die Antworten aus.
So, ists ziemlich unpersönlich ...
Die Planung hört sich für mich soweit ganz gut an.
Ich würde mich entweder für kleinbleibende Einsiedlerarten oder Schnecken entscheiden. Einsiedler bringen mehr Leben ins Spiel, Schnecken empfinde ich persönlich effektiver. Wenn du dich für Einsiedler entscheidest, würde ich kleine, "zarte" Arten nehmen, da die größeren ungeniert über Korallen krabbeln und alles verrücken, was nicht niet und nagelfest ist.
Die kleinen roten Riffeinsiedler halte ich z.B. für gut geeignet: Paguristes cadenati oder auch Clibanarius tricolor
Wenn du dich für Schnecken entscheidest, würde ich eine Mischung aus Nerita polita und Tectus fenestratus empfehlen, außerdem einige Babylonia sp. und Cerithium sp. für den Bodengrund.
Auch bei den Weichkorallen gibts schöne Exemplare, die nicht gefüttert werden müssen, z.B. gelbe Sarcophyton elegans oder extrem ausgefärbte Exemplare von Sinularia, für die man allerdings die gleichen Bedingungen wie für SPS-Korallen benötigt, damit sie die schönen Färbungen zeigen. Allerdings wachsen Weichkorallen oft sehr gut bei für sie optimalen Bedingungen, weshalb man dann in kleineren Aquarien öfter gärtnern muss. Mir gefallen auch die weniger farbigen Exemplare in beige und rosé sehr gut, dass liegt halt im Auge des Betrachters. Ich kann aber nachvollziehen, dass einem gerade am Anfang eher die sehr farbigen Tiere sehr interessieren.
Ein Pärchen Symbiosegrundeln mit passendem Knallkrebs ist kein Problem und ein idealer Besatz für dein Aquarium, wenn du den Bodengrund entsprechend planst und du für den Knallkrebs zum normalen Bodengrund noch etwas Baumaterial in Form von groben Korallenbruch anbietest (das muss nicht viel sein, eine Handvoll müsste reichen). Passend dazu wären Grundeln der Gattung Trimma oder Gobiodon.
Viele Grüße
Corinna
Hallo Stefan,
für mich sieht das Becken auf dem eingestellten Bild ziemlich "tot" und unbelebt aus, die oberen Steine sehen aus, als ob du noch mitten in der Einlaufphase steckst. Mit was für Tests misst du denn deine Wasserwerte? Referenz?
Ich bin auch eher ein Verfechter von den natürlichen Wegen und würde (wenn es nicht unbedingt sein muss) nichts künstlich anheben oder absenken.
Wenn man viel mit totem Gestein dekoriert, dauert die "Einfahrphase" entsprechend länger, auf dem Bild sieht es so aus, als würdest du mit dem Becken noch mitten drinn stecken.
Was hast du denn für Steine verwendet? Mit was für Material hast du die Ecke rechts verkleidet?
Ich würde parallel zu den beiden Fischen auch nochmals Leben in Form von z.B. einem schön bewachsenen Lebendgesteinbrocken mit Scheibenanenomen o.ä. ins Becken einbringen, außerdem einiges an Korallen, um den Cyanos den Platz streitig zu machen. Vorher würde ich aber nochmals die Wasserwerte abklären, ich hab so das Gefühl, dass da was noch nicht so ganz stimmt. Am besten mal gegen Referenz testen.
Die Marubis-Nachzuchtenliste wird in Kürze überarbeitet, ich warte noch auf die Einführung für die HP. Meine Tiere habe ich bei Singer in Schwarzenfeld gekauft. Die P. fridmanis kann dir aber jeder gute Fachhändler besorgen, da sie gut als Nachzucht erhältlich sind.
Ich habe gute Erfahrungen mit einer Gruppe P. fridmanis gemacht (1 Bock/ 2 Weibchen). GU ist schwierig, da gibts viele unterschiedliche Aussagen im Netz. Ich hatte ein größeres Exemplar mit "Schwert" an der Schwanzflosse und zwei Tiere ohne Schwertansatz. Das ist aber kein sicheres Merkmal, es gibt auch Weibchen mit Schwertansatz. Wir haben ein junges Tier zu dem Paar nachgesetzt, es blieb ein Weibchen. Die drei Fridmanis haben regelmäßig abgelaicht.
Viele Grüße
Corinna
Danke für die Links, ich habe sie in die entsprechenden Beiträge eingefügt.
Viele Grüße
Corinna
@Clemens: 1 Bild ist im Beitrag 12.02.2013 19:45 nicht verlinkt, bei Lena sinds einige, soweit ich das beim Durchklicken gesehen habe.
Viele Grüße
Corinna
@Lena und Clemens: Könntet ihr bitte die Copyrights bei den Bildern angeben (Link) bzw. mir schicken, dann füge ich es ein. Viele Grüße, Corinna
ZitatBecken, Beleuchtung, Filter und Heizung war ein Bonus meines Bosses. D.h. für meine unverzichtbare und mega gut Arbeit cool habe ich ein Dankeschön/Geburtstagsgeschenk bekommen. Ich will nicht wissen, was es gekostet hat.
Ich will auch so einen Chef haben!
In meinem Büro wären leider gar keine Tiere möglich (Klinik).
Hast du deinem Chef schon gesagt, dass er toll ist? ![]()
ZitatFazit: ich bin trotzdem pleite
Das ändert sich zum Glück, wenn mal alles schön eingewachsen ist und der Besatz komplett ist! ![]()
Liebe Grüße
Corinna
Hallo Alex,
schöne Tiere und Fotos!
Die Knopia würde ich mit dem Stein vor den Aufbau stellen, damit sie nicht unkontrolliert wuchert wie Ingrid schon geschrieben hat.
Viele Grüße
Corinna
Hi Mirco,
ZitatJetzt habe ich eine starke UVC-Lampe und ein Quarantänebecken, damit mir so etwas nicht wieder passiert.
Quarantänebecken sind in USA viel weiter verbreitet, als bei uns in Deutschland. Zumindest habe ich den Eindruck, wenn ich mich mit Bekannten dort austausche. Dadurch könnte man viele Krankheitsausbrüche vermeiden. Leider hat nicht jeder den Platz und viele scheuen auch die zusätzlichen Kosten. Ich bin sehr vorsichtig mit meinem Altbesatz geworden, Fische werden (wenn überhaupt) nur nach entsprechender Quarantäne und Behandlung eingesetzt. Wir haben uns schon mal mit einem Ableger eine Infektion eingeschleppt (auch das gibt es) und wir sind dankbar, dass uns damals Torsten und ein guter Freund mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. Bei einem massiven Ausbruch hilft denke ich nur eine entsprechend starke UV, die korrekt betrieben wird, unterstützend das Medizinalfutter (wenn es denn angenommen wird), eine Portion Glück, gute Fütterung und Vermeidung sämtlicher anderer Stressfaktoren.
Bei dem Wasserwechsel bin ich übrigens anderer Meinung, weil die Kiemen der Fische ja schon angegriffen sind.
Die Behandlung mit dem Malachitgrün sollte man aber nur in einem Extrabecken durchführen, da, wie du sagst, die Korallen und andere Wirbellose sonst geschädigt werden.
Viele Grüße
Corinna
Hallo Timo,
hoffe, ich habs nicht überlesen - was für eine UV hast du? Den Abschäumer würde ich nicht ausmachen (Sauerstoffeintrag).
Wegen UV und den Möglichkeiten haben wir hier ausführlich diskutiert, evtl. hilft es dir in Bezug auf die UV auch weiter:
Pünktchenkrankheit?
André hat auch was zu dem Wasserwechsel geschrieben, das ist auch meine Meinung dazu.
Wenn es dir um die Fische geht, würde ich eine leistungsstarke UV holen und so wie in dem Link beschrieben in Betrieb nehmen. Das Medizinal-Futter wirkt unterstützend, aber man darf sich leider keine Wunder erhalten.
In Bezug auf Knoblauch, bin ich der Meinung von Reinhard. Joachim Großkopf hat da mal einen schönen Vortrag drüber gehalten. Wenn du den Fischen zusätzlich was gutes tun willst, dann nimm am Besten einen Vitaminzusatz in Gelform, der schön am Futter haftet.
Zu dem Herbtana Reef & Marine kann ich leider keine Erfahrung beitragen, evtl. weiß Torsten mehr hierzu.
Meine persönliche Meinung zum Fischbesatz: Ich kenne wenige Becken, in denen die Haltung von A. leucosternon oder A. japonicus gut klappt. Klar sollte das Becken nicht zu klein sein, aber vor allem haben diese Aquarien eine Gemeinsamkeit: Der Japonicus/Leucosternon darf Chef im Becken sein, d.h. keine anderen dominanten Fische. Der Aufbau ist jeweils so strukturiert, dass die Tiere sich nicht ständig über den Weg schwimmen, sich zum Teil gar nicht sehen müssen, der Aufbau ist um- und z.T. unterschwimmbar, Wasserparameter sind optimal und die Aquarien haben einen gesunden Korallenbestand und ein stabiles Beckenmilieu, außerdem abwechslungsreiche Fütterung mit hohem Algenanteil. Wenn ich jetzt rein von dem Gesamtbild ausgehe, dann habe ich den Eindruck, dass du auf Dauer den Korallen- und Fischbesatz sowie den Aufbau optimieren müsstest, um heiklen Besatz erfolgreich pflegen zu können.
Viele Grüße
Corinna
ZitatSag mir sofort, wo dein Haus steht - ich will einen Ableger dieser Gorgonie
![]()
Janka: Frag mal lieb den "Mortl". Glaube er hat die gleiche Gorgonie. Meinen Ableger hat leider unser Knalli als Baumaterial missbraucht, ich hätte auch Interesse (stell mich aber hinten an ...). *hüstel*
Ralf: Der Umbau ist dir richtig gut gelungen! ![]()
Viele Grüße
Corinna
Hallo Lena,
Kopf hoch, das kann beim nächsten Versuch schon ganz anders aussehen. ![]()
Ich finde es spitze, dass du es mit den Garnelen versuchst! *festedaumendrück*
Und freut mich, wenn der Link dir weiter hilft!
Liebe Grüße
Corinna
Hallo Beate,
wenn sie an Lobstereier gehen, dann mach den Versuch und lass die Nauplien weg - sonst dauerts ewig, bis du sie umgestellt hast.
ZitatGut genährt schaun sie jedenfalls aus. Bäuchlein sind vorhanden. Sie bekommen die erste Mahlzeit wenn ich morgens aus dem Haus gehe um 5.45 Uhr traurig in der Blaulichtphase, mein Mann (ist EDVler und arbeitet oft zu Hause) hat sie dann ca. um 9/10 Uhr, 13/14 Uhr gefüttert und ich dann wieder um 18 Uhr und das letzte mal wieder in der Blaulichtphase wenn ich ins Bett gehe ca 22/23 Uhr. Wenn sie da so ratlos gucken, entweder gar nicht reagieren oder das Frofu angewidert ausspucken tun sie mir leid und ich denk um groß und stark zu werden müssen sie doch essen ... und dann gibts halt wieder Nauplien.
*schmunzel*
Du, wenn ich so eine Rundumversorgung hätte, dann hätte ich auch höchstens "Appetit" und keinen Hunger. Die haben gar keinen Anreiz neues Futter auszuprobieren. Darfst in diesem Ausnahmefall ruhig etwas strenger sein! *grins* ![]()
Freu mich auf die Fotos - aber mach deinem Göttergatten keinen Stress. ![]()
Ich bin gespannt, was du weiter berichtest!
Liebe Grüße und auch euch einen schönen Abend!
Corinna
Hauptsache, ich hab was zu tun, gell?
![]()
Threads zusammengefügt. Viele Grüße, Corinna
ZitatKönnte ein Admin die Beiträge hier mit meinem Startpost zusammenführen? Danke
Erledigt! LG Corinna
Hallo Tina,
Klaus hat m.M. nach Recht, unsere Rhodactis sehen genau so aus.
Viele Grüße
Corinna
Hallo Beate,
ich denke, du solltest immer nur eine Futtersorte neu hinzunehmen.
Erst Nauplien gemischt mit Cyclops (ich nehme dazu immer eine 5 ml Spritze, ziehe erst ein wenig Nauplien auf und dann die aufgetauten Cyclops), nach 2-3 Wochen Cyclops versuche ich zwischendurch Lobstereier. Schnappen sie danach, stelle ich auf Lobstereier um (sind fetter als Cyclops). Nehmen sie problemlos Lobster, mische ich sie mit ganzen roten Artemia. Danach das gleiche Spiel mit den Mysis. Ausschlaggebend ist auch immer die Qualität des Futters. Ich habe sehr gute Erfahrungen z.B. mit Frostfutter von Artemiafarm Rein gemacht. Bei Mysis war Anfangs die Größe ein Problem, da klappts bei mir z.B. gut mit den Mysis von SMF oder wie jetzt von Artemiafarm Rein. Ich vermeide Blisterpackungen und nehme lieber die 500 g Tafeln, da ich das Futter schöner portionieren kann und ich nicht soviel rumfriemeln muss. Wichtig ist, dass Frostfutter wie "richtiges" Futter aussieht, d.h. ganze Tiere und keine Bruchstücke von Tieren. Wenn sie (und wenns nur zaghaft ist) an Cyclops oder Lobstereier gehen, höre ich mit den Nauplien auf. Die bekommen sie erst wieder, wenn sie an alle anderen Frostfuttersorten gehen und da nur als "Leckerli" zusätzlich nach den normalen Fütterungen und zum Bespaßen. ![]()
So schnell wie dieses Mal hatte ich sie (außer ich hatte früher ältere Geschwister im Becken) noch nie an den unterschiedlichen Frostfuttersorten. Ich war aber auch rigoros mit dem Absetzen der Nauplien oder beim "Entzug" des feinen FroFus. Ich lasse sie nicht Hungern, doch sobald ich merke 10 von 19 Fischen probieren Artemia, lasse ich die Lobstereier bei den nächsten Fütterungen weg. Hört sich streng an, aber das hat immer innerhalb von 2 Tagen funktioniert. Der Futterneid ist bei meinen Kaudernis zu groß, als dass sie nicht nach dem 2. Mal alle am neuen Futter probieren würden ...
Das kriegst du sicher auch schnell hin!
LG Corinna
Auf Wunsch des Threadstarters, Lobster/Andreas, habe ich den Threadtitel entsprechend geändert auf "Positive Erfahrungen mit NP-Bacto-Balance".
Viele Grüße
Corinna
Hallo Fisch (?),
eine kurze Vorstellung und ein Name zum Ansprechen wären nett, das wirkt sich meistens auch auf die Antworten aus. ![]()
Zitat(wenn es hier gestattet ist auch mal ne firma "schlecht zu machen")
Nein, es ist nicht gestattet eine Firma schlecht zu machen. Aber wir können sachlich über Vor- und Nachteile sowie Erfahrungen mit den Produkten diskutieren.
Viele Grüße
Corinna
Nabend Zusammen,
anbei ein kleiner Abschlussbericht.
Die weitere Aufzucht hat samt "Grundula" gut geklappt. Sie hat zwar einen angeschlagenen Kauderni gefressen, als sich in der Nacht ein Stein aus dem Aufbau gelöst hat und einer der Fische dabei verletzt wurde, aber sonst war sie vorbildlich. Auch die Anemonen stellten zu keinem Zeitpunkt ein Problem dar.
Seit Mitte Januar gehen die Kaudernis an Mysis. Wenn sie so weiter wachsen, werden wir sie wohl Ende März abgeben können.
Gestern haben wir überraschend drei kleine Kaudernis in der Anemone im Riffbecken gefunden. Die restlichen wurden wohl von unserem Besatz aufgefuttert, weil wir nicht so früh mit dem Nachwuchs gerechnet haben.
Macht auf jeden Fall sehr viel Spaß und auch wenn wir zwischendurch mal nicht so schöne Erfahrungen gemacht haben, so lernt man doch sehr viel daraus und die Freude überwiegt letztendlich bisher immer.
Ich hoffe, dass unsere Clownfische bald regelmäßig Gelege haben - das wäre dann die nächste Herausforderung ... ![]()
Liebe Grüße
Corinna
PS: Sorry wegen Bildqualität, aber ich werde wohl nie zur Profi-Knippserin mutieren und die gebogene Frontscheibe ist zum Knippsen leider auch kontraproduktiv. Ich bekomme immer nur ein Tier fokusiert und mit Glück kommen dann die angehängten Bilder dabei raus. *grins* ![]()
Hallo Beate,
erstmal Glückwunsch zu der erfolgreichen Aufzucht! Wo bleiben die Fotos?!
Ich guck doch so gerne "Baby-Fotos"! ![]()
Wie gehst du denn bei der Umstellung auf Frostfutter vor? Unsere kleinen Kaudernis (die erblickten glaube ich ziemlich zeitgleich mit deinen die Welt, wenn ich mich richtig erinnere) waren ziemlich bald an feines Frostfutter umgewöhnt und gehen seit Mitte Januar bereits an Mysis. Wie groß sind deine Kaudernis mittlerweile? Vielleicht kann ich dir Tipps geben, wie es mit der Umstellung einfacher klappt. ![]()
ZitatLeider sind es nur noch 5. Der 6. Kauderni ist vor 5 Tagen gestorben. Der Arme durft von Anfang an nicht bei seinen Geschwistern stehen, sondern wurde immer verjagt. Es war richtig traurig zu sehen wie der arme Kerl immer alleine stand. Vor ca. 2 Wochen bekam er trübe Stellen auf der Haut und die Flossen wurden kürzer. Gefressen hat er immer gut. Die Trübungen waren von Tag zu Tag wechselnd. Mal so gut wie weg, dann wieder mehr. Die Flossen regenerierten sich wieder. Ich dachte schon er wird wieder gesund. Dann fing er vor 6 Tagen an schneller zu atmen und ist dann schnell gestorben unglücklich Die anderen haben zum Glück keinerlei Auffälligkeiten. Vielleicht ist der Arme durch den Stress durch das Mobbing krank geworden...
Ich kann mir vorstellen, dass es zum einen mit dem Futter zusammenhängt und zum anderen merken die "Geschwister" schnell, wenn mit einem Tier etwas nicht stimmt und sondern es ab bzw. unterdrücken es massiv. Dazu kam, vermute ich jetzt mal, Futterneid, weil alleine von den Nauplien wurde es wahrscheinlich schwer, sie im Alter von drei Monaten noch satt zu kriegen. Schwächere Tiere ziehen dann, wie in der Natur auch, wohl den Kürzeren.
Wenn sie bisher nur Nauplien gefressen haben und erst seit Vorgestern an Lobstereier gehen, könnte ich mir vorstellen, dass sie es von der Entwicklung her schwerer haben. Sie müssen sehr viele Nauplien oder Staubfutter fressen, um genauso satt zu werden wie bei angereicherten Artemia oder Mysis. Wie oft und welche Mengen konntest du denn füttern?
Ich drück dir die Daumen für die zweite Schwangerschaft. Die sind so putzig, wenn sie so klein sind. ![]()
Liebe Grüße
Corinna
Hallo Lena,
Glückwunsch zur 500-fachen Mutterschaft! ![]()
Guck mal hier, evtl. hilft es dir weiter: Zuchtbericht IFMN - Einfache Aufzucht von Lysmata boggessi
Ich drück mal feste die Daumen, vielleicht bekommst du ein paar Larven durch!
Liebe Grüße
Corinna
