Beiträge von Corinna S.

    Hallo Holger,

    wie lange steht das Becken denn, was benutzt du für Salz, wieviel Wasserwechsel in welchem Abstand und wie sieht die Reinigungscrew bei dir aus?

    Auf den Bildern kann ich nix wirklich schlimmes sehen. Sind nur ein paar Flecken grüne Cyanos, die hatte ich auch schon im Wohnzimmerriff. Wir haben damals nicht mal abgesaugt (geht auch nur schwer auf den Steinen), nur die Schneckencrew aufgestockt und die Wasserwerte in einem möglichst optimalen Bereich gehalten. Verschwunden sind sie dann genauso schnell wie sie aufgetaucht waren.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hi Zusammen,

    unsere M. globlulus haben auch keine Ersatznahrung akzeptiert, man muss sich m.E. nach also bei Zeiten um ein neues Zuhause mit ausreichend Algenaufwuchs kümmern. 80 Liter halte ich auf Dauer nicht für ausreichend, um den Seeigel zu ernähren, außer man hat wirklich viel und reichlich Algenaufwachs (und das auch noch nach Wochen und nicht nur in der Einfahrphase). Wenn man die Möglichkeit hat, den Seeigel umzusetzen und/oder Ausweichmöglichkeiten auf andere Becken hat, spricht nichts dagegen.
    Ich schubse die Seeigel auch immer vorsichtig in einen Messbecher (unter Wasser) und setze sie dann so problemlos um.

    Zitat

    Würde mich über Tips und Anregungen freuen, hätte gerne nen neuen
    Algenfresser der nicht wie meine Schnecken immer von den Einsiedlern
    abgemördert wird :thinking_face:

    Kann nur von unseren Aquarien ausgehen, aber wir setzen überall nur noch Schnecken ein, da die Einsiedler bei uns wenig effektiv und nur schön zum Angucken waren. Mehr Action hat man zwar mit Einsiedlern und sie sind auch schön anzusehen, aber man muss auch mehr hinterher räumen. Deshalb habe ich nur noch 3 Stück im Nano (ohne Schnecken) und die anderen abgegeben. Was für eine Art hast du denn? C. elegans? Und ein Bild von deinem Becken wäre hilfreich, dann kann man sehen, was an Algenaufwuchs überhaupt vorhanden ist ... :winking_face:

    Viele Grüße
    Corinna

    PS: Linda, wäre toll, wenn du mal berichtest, ob und was M. globulus an Ersatznahrung außer Seegras angenommen hat. Und noch ein wenig Off-Topic: Ist Seegras schwierig zu etablieren? :smiling_face:

    Hallo Caren,

    hat sie immer so glatte Tentakel?

    Von der Farbgebung und der Anordnung der Tentakel sieht deine aus wie eine von meinen
    Phymanthus buitendijki. Aber die Tentakel an sich sehen bei meinen ganz anders aus (Korkenzieher).

    Mal gucken, was die Anemonenexperten sagen.

    Auf jeden Fall ein sehr hübsches Exemplar! Hast du sie im normalen Riffbecken oder separiert? Wenn sie sich so schnell vermehrt, würde ich aufpassen, damit sie nichts vernesseln kann (außer sie lassen sich leicht vom Substrat lösen).

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Caren,

    wolltest du testen, ob die Schneckerl auch Manjanos fressen? :grinning_squinting_face: Meine Schnecken gehen nicht ran ... Hab ich interessehalber auch schon mal ausprobiert. :ylol

    Einige Glasrosen sind bei näherer Betrachtung wirklich schön, auch wenns den meisten bei den Gedanken an Glasrosen die Härchen aufstellt. :grinning_face_with_smiling_eyes: Ich habe auch einige Glasrosen wegen der Schnecken separiert. Fütterst du die Glasrosen?

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Tom,

    bitte die Bilder direkt hochladen. Wenn das Bild bei dem Bilderdienst verschwindet, wird so ein Thread für die Zukunft unbrauchbar. Außerdem stört mich persönlich die Werbung sehr.

    Hast du jemanden, der dir die Beläge mikroskopiert? Damit könntest du die Beläge zu 100 % identifizieren, bevor du irgendwelche Maßnahmen ergreifst.
    Außerdem fehlen uns detailliertere Angaben zu deinem Becken (z.B.Standzeit, Beleuchtungsdauer, Osmose ja/nein, verwendete Zusätze usw.). Bei kurzer Standzeit können solche Beläge auch in der Einlaufphase vorkommen, sie verschwinden meist nachdem sich die Beckenbiologie stabilisiert hat. Um mehr zu sagen, brauchen wir einfach mehr Angaben. Ein Gesamtbild vom Becken wäre auch gut, damit man einen Überblick bekommt wie die Gesamtsituation aussieht.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Armin,

    sorry, wollte keine Gerüchte streuen. Ich habs durcheinander gebracht - wahrscheinlich weil ich dich sonst bei jedem Problemchen löchere - musst du jetzt hier auch herhalten. *spaß* :loudly_crying_face: :smiling_face:

    Ich habe hier noch einen Thread gefunden, die Frage nach einem geeigneten Mikroskop, das keine Unsummen verschlingt, gabs schon öfters.
    z.B. hier: Mikroskop gesucht

    Lg Corinna

    Hallo Ralf,

    Cervera kriegst du so gut wie gar nicht mehr raus. Mit dem Licht hat es nichts zu tun, die wachsen genauso gut unter HQI. Einmal eingeschleppt und bei so einem Wachstumsfortschritt wie bei dir, kriegt man sie nicht mehr los. Sorry, das ich keine besseren Nachrichten dazu habe. Ein Fressfeind wäre mal interessant und die Rettung vieler geplagter Aquarianer, aber da hat man bisher leider nichts Neues in Erfahrung bringen können. Drüber zementieren hilft nicht, weil sich die "Wurzelausläufer" in den Steinen weiter ausbreiten. Wenn es bisher nur an der Keramik ist, würde ich es trotzdem an einer Stelle mal mit Zementmörtel versuchen. Wenn es Lebendgestein ist, auswechseln und die Korallen großzügig fragmentieren (keine Ablegersteine an den Korallen mitnehmen).

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Martin,

    super Sache! :] Darf ich dich in den kommenden Wochen "nötigen" für Marubis und die IFMN ein (klitzekleines) Formular mit einigen Eckdaten zur Aufzucht auszufüllen? Evtl. wurdest du schon von den Kollegen der IFMN gebeten, aber ich dachte ich frag mal nett nach! :kissing_face: :flower:
    Wir überarbeiten seit kurzem unser Nachzuchtenboard von Marubis und sind eine Kooperation mit der IFMN eingegangen, um u.a. auch Daten für Interessierte leichter zugänglich zu machen.

    Wann gibts denn neue Nachwuchsfotos? Ich finde deine Bilder zu der Aufzucht total genial!

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Daniel,

    wenn du dir ein Mikroskop kaufen willst, holst du dir besser von erfahrenen Leuten wie Armin Glaser Rat. Ich kenne mich da leider fachlich nicht aus, ob ein Gerät gut oder ausreichend ist. Wenn ich etwas mikroskopieren will, kann ich das bei einem Freund im Labor machen lassen - evtl. hast du ja auch jemanden mit einem Mikroskop im Bekanntenkreis. Im Plagegeister-FAQ Teil 1 sind soweit ich mich erinnere auch die Mikroskop-Bilder zur ID hinterlegt.
    Alle Ratschläge sind schön und gut, aber es bringt nix auf gut Glück zu handeln, sondern man sollte sich vorab wirklich sicher sein, gegen was man vorgehen möchte.
    Wasserwechsel können bei manchen Plagegeistern nämlich auch kontraproduktiv sein.

    Betreibst du eine Osmoseanlage?

    Viele Grüße
    Corinna

    Hi Daniel,

    bevor du weitere Schritte einleitest würde ich mir die Mühe machen und jemanden mit einem Mikroskop auftreiben, der dir die Beläge mikroskopiert, damit du auf der sicheren Seite bist.
    Dinoflagellaten lassen sich auch wegwedeln. Könnte u.U. auch eine Mischung der beiden sein, aber um wirklich zu wissen, um was es sich letztendlich handelt, müsstest du die Beläge mikroskopieren.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Jannik,

    manche mögen solche Tiere, die am besten in Artenbecken aufgehoben sind. Frag doch mal bei Gerrit hier im Forum nach, er hat glaube ich selber mehrere Krabben (oder weiß mit viel Glück evtl. jemanden, der sie möchte) und ansonsten kannst du sie noch in "Tiere suchen ein Zuhause" einstellen. Vielleicht findet sich jemand der sie kostenlos abnimmt. :smiling_face: In der Zwischenzeit würde ich sie in das 54 Liter Becken separieren und das Becken abdecken (keinen Landgang erlauben :grinning_squinting_face: ).

    Ich denke, jeder musste schon auf die harte Tour lernen, sich vor der Anschaffung zu informieren. Der Fehler passiert dir sicherlich kein zweites Mal. Am besten immer viel lesen und hier nochmal nachfragen, dann bist du auf der sicheren Seite.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hi Markus,

    finde ich gut. Denke da braucht man viel Fingerspitzengefühl, daher lieber vorab Hilfe/Rat einholen. Auch in Bezug aufs DSB scheint das alles ein wenig tricky zu sein bei deinem Becken.
    Wir müssen Ende dieses Jahres/Anfang nächstes Jahr auch die Becken umziehen. Freu mich jetzt schon. :loudly_crying_face: Und falls es dich tröstet: Wir ziehen 2x mal um, da unser Enddomizil noch nicht fertig sein wird und somit auch unser Besatz. Bei uns klappts zeitlich auch nicht mit den 3 Fliegen. :winking_face: Also lieber alles in Ruhe und etwas übervorsichtig sein, als zu schnell und ggf. Verluste erleiden. Wünsch dir viel Erfolg bei der Umsetzung!

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Alex,

    versuch es mal vorsichtig mit einer weichen Zahnbürste und ärgere sie am Fuß (aber aufpassen, dass das Gewebe nicht verletzt wird). Wir hatten einen ganzen Stein von denen in der Anfangszeit. Sie wandern gerne, wenn ihnen der Standort nicht passt und vermehren sich ziemlich gut, wenn die Bedingungen stimmen.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hi Zusammen,

    zu einem Percula würde ich auch wieder einen Percula setzen (1/3 kleiner als der vorhandene), allerdings finde ich 70 Liter brutto und die Maße des Beckens zu klein auf Dauer. Warum gibst du den verbliebenen Percula nicht ab und besetzt das Becken passend? Gibt soviele andere tolle Besatzmöglichkeiten. Es handelt sich schon um das im Profil angegebene Becken, oder?

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Sven,

    Zitat

    Mit einem der wirkungsvollsten Gifte zu hantieren um eine "normale"
    Plage zu bekämpfen für die es reichlich andere Behandlungsmethoden gibt
    halte ich für äußerst gewagt.

    Es sind doch genügend schonendere Mittel auf dem Markt. Der einzige Nachteil daran ist (wenn man das als Nachteil sehen will), dass man evtl. einen zweiten Behandlungsgang einhalten muss (wegen der evtl. vorhandenen Eigelege).

    Zitat

    in ausreichender konzentration werden z. b. strudelwürmer auch so geschädigt, dass sie nicht wieder aufstehen.


    ansonsten sind es halt die gelege, die vom einfluss der mittel nicht erreicht werden.


    somit ist nach einem neuschlupf die behandlung zu wiederholen.

    Und ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was gegen Joes vorgehensweise spricht. Ein extra Becken wirst du bei der von dir beschriebenen Vorgehensweise sowieso betreiben, weshalb sich mir nicht erschließt, warum du unbedingt mit Gift arbeiten willst.

    Zitat

    Mir geht es hier um Korallen, die ein Tauchbad nach dem Kauf bekommen,
    um solche Schädlinge zu bekämpfen, bevor die Plage das ganze Becken und
    andere Tiere erfasst. Das ist nicht ungewöhnliches und ein ganz normales
    Vorgehen in der Aquaristik und insbesondere bei Importen.

    Schon, aber nicht mit der von dir angewandten Methode - oder ist mir was entgangen?

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Ruedi,

    sehr spannend! Ich drück die Daumen, dass die schöne Tänzerin das passende Futter findet. Das sie so gewachsen ist, spricht ja überraschend dafür! Bin gespannt wies weiter geht!

    Lg Corinna

    Hi Zusammen,

    ich wollte den Beitrag erst in "Suche" verschieben, habe aber gesehen, dass es den gleichen Beitrag schon gibt.

    Ich sehs wie Andy und habe bei meiner A. stephanieae Zucht die gleiche Erfahrung gemacht. Ohne parallel laufende Glasrosenzucht hat man auf Dauer Probleme mit dem Futternachschub für die Schnecken. Für die Glasrosenzucht reicht ein 5 Liter Becken ohne Strömung. Die Glasrosen mit Nauplien zufüttern und das Verdunstungswasser regelmäßig auffüllen.

    Viele Grüße
    Corinna

    „Doktorfische – im Korallenriff und im Aquarium“

    Autor: André Luty
    Book on Demand
    ISBN: 978-3-86386-478-1
    Preis: 35,90 €

    Hallo Zusammen,

    allen, die in ihren Aquarien Doktorfische pflegen oder sich besonders für die Familie der Doktorfische interessieren, möchte ich heute das neue Buch von André Luty vorstellen, welches eine Erweiterung und Aktualisierung seines 1999 im Dähne-Verlag erschienenen Buches „Doktorfische – Lebensweise – Pflege – Arten“ darstellt. Durch umfassende Aktualisierungen und unter Einbeziehung aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen ist genau genommen, ein neues Buch entstanden.

    Auch heute noch stellt die Pflege, der in der Meerwasseraquaristik beliebten Doktorfische, eine besondere Herausforderung an den Aquarianer, denn für die erfolgreiche Pflege dieser schwimmaktiven Fische, bedarf es einiges an Wissen, um eine möglichst artgerechte Pflege im Aquarium zu ermöglichen.

    Der Autor gliedert das Buch sehr übersichtlich in folgende Kapitel:
    - Systematik
    - Anatomie
    - Lebensweise
    - Pflege im Aquarium
    - die Arten und ihre Pflege im Aquarium
    - Ausblick – Was ist bei der Doktorfischpflege noch zu erwarten?
    - Literaturangaben

    Herr Luty geht hierbei sehr ausführlich auf die einzelnen Kapitel ein. Besonders interessant beschreibt er meiner Meinung nach auch die Lebensweise der Doktorfische im Meer - also ihre Tagesaktivitäten und die natürliche Ernährungsweisen sowie Sozialverhalten und Lebensweise/Symbiosen.

    Bei dem Kapitel Pflege im Aquarium beschreibt der Autor bestmögliche Kriterien für die Auswahl eines geeigneten Riffbeckens und gibt Anleitungen für eine möglichst strukturierte Gestaltung des Aquariums, welches den schwimmfreudigen Fischen entgegen kommt (naturnahe und abwechslungsreiche Dekoration). Außerdem erhält der Leser viele Tipps über die schonendste Eingewöhnung nach dem Kauf, Ratschläge für die richtige Ernährung und wie man Krankheiten vorbeugt bzw. Krankheiten erfolgreich behandeln kann.

    Natürlich wird auch im Buch das Thema „Fischgröße/Schwimmfreudigkeit“ und die dazu passende Beckengröße angesprochen. Ich fand es sehr gut, dass Herr Luty hierbei ganz klar keine Besatzempfehlung bei Becken unter 500 Liter ausspricht. Der Autor beschreibt hierbei ausführlich, warum die Doktorfische sowohl in der Natur als auch im Aquarium einen gewissen Aktionsraum benötigen und warum sich dieser in der Natur und im Aquarium u.a. zuallererst am vorhandenen Futter orientiert. Weiterhin wird auch auf die Voraussetzungen für eine weitgehend naturnahe, paarweise Pflege von Doktorfischen im Aquarium eingegangen.

    Auch sehr schön beschrieben, fand ich die Besatzbeschreibungen (Gesamtbesatz) für eine möglichst harmonische Aquarien-Fischgesellschaft und auch die Möglichkeiten, einer sich nach Jahren verändernden Fischgesellschaft und ihre möglichen Gründe.

    Das Kapitel mit den verschiedenen Doktorfischarten wird sehr ausführlich behandelt. Es findet sich in jedem Fischporträt eine Fülle von wichtigen Informationen sowie Ratschlägen rund um die erforderlichen Aquariengrößen, Sozialverhalten, dem natürlichen Habitat uvm.

    Von mir gibt es für das Buch eine klare Kaufempfehlung. Die Bezugsquelle ist der Verlag PRO BUSSINESS - erreichbar nur unter http://www.book-on-demand.de oder buchbestellung@oro-business.com sowie mit der ISBN eigentlich in jedem Buchhandel (es kann aber noch etwas dauern, bis das Buch dort gelistet ist).

    Viel Spaß beim Schmökern!

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Tobias,

    Copepoden für die Leierfische kannst du zufüttern, am besten bei abgeschalteter Strömung. T. californicus kann man z.B. auch gut selber züchten, ich hab zwei Eimer als "Freilandkultur" stehen, den Ansatz hat mir ein lieber ambitionierter Züchter zur Verfügung gestellt.

    Wir haben ebenfalls einen Chelmon und verschiedene "Picker" im Becken schwimmen, das sollte das Aquarium (vorausgesetzt es ist gut eingefahren und läuft stabil) gut abkönnen. Kommt natürlich auch auf die Aquariengröße an, da in einem kleinen Becken der Fraßdruck durch die Leierfische natürlich viel größer ist, als in einem großen Becken. Im Nano habe ich Drahtalgen kultiviert, die bieten ein super Versteck für Kleinstkrebschen. Im normalen Riffbecken, würde ich die Drahtalge allerdings nicht im Hauptbecken kultivieren, sondern in einem Algenfilter, da sie sich schon sehr gerne ausbreitet und (zumindest bei uns) sehr schnell wächst.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hi Zusammen,

    scharfe sachliche Diskussion ist in Ordnung, auch steht es jedem frei sich hier offen zu äußern, solange es nicht in unsachlicher oder beleidigender Form ist.

    Kai hatte nochmals geschrieben:

    Damit war doch eigentlich alles geklärt und in Ordnung? Auch für mich war die Erklärung von dir, Peter, sehr aufschlussreich - danke hierfür.

    Ansonsten wärs schön, wenns wieder ums Thema ginge und Dave weiter berichtet. Ist doch viel zu heiss, um sich unnötig zu ärgern ... :smiling_face: :winking_face:

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Helmut,

    mit unserem 350er haben wir folgende Erfahrung gemacht: Das Becken wurde als Artenbecken mit DSB eingerichtet und lief über sechs Monate ohne Besatz, damit sich die Kleinstkrebschen und -lebewesen entsprechend vermehren konnten (auch wichtig wegen dem DSB). Garnelen wurden bewußt keine eingesetzt, da auch Garnelen immer am Schnabulieren von Kleinstkrebschen sind und fressen, was sie erwischen. Nach sechs Monaten wuselte es nur so im Becken und es war faszinierend zu sehen, wie sich ein Biotop ohne Fressdruck entwickeln kann. Nachdem aber meine beiden Seenadeln irgendwann umziehen mussten, durften sie nach etwas über einem halben Jahr in ihr neues Domizil einziehen. Innerhalb von 3 Wochen war Schluss mit dem Gewusel im Becken. :face_with_rolling_eyes:
    Du hast das Pärchen Leierfische, ein Paar Garnelen und den Sechsstreifenlippfisch, von daher ist es ganz normal, dass du nicht viele sichtbaren Kleinstkrebschen hast. Es wird auch mit Sicherheit weniger sein, als in einem Becken ohne Fressdruck, aber trotzdem wirds nicht gänzlich unbelebt sein.

    Auf gut Glück irgendwelche Mittel reinzukippen bringt dich nur nicht weiter. Auf dem Bild kann ich (soweit man das beurteilen kann) nix schlimmes sehen. Deine Schnecken-Putzkolonne ist durch die Drücker halt stark dezimiert worden (oder nicht vorhanden). Da sie eh ein größeres Zuhause brauchen, raus mit den beiden und rein mit 20-30 Schnecken oder eben Einsiedler. Das ist Geschmacks-Erfahrungssache und jeder wird mit anderen Erfahrungen aufwarten können. Ich schwöre auf eine Mischung aus Tectus fenestratus (haben ca. 10 auf 650 l), Nerita polita (20), Lunella (Turbanschnecke, 3) und einigen Cerithium-Schneckerln für den Boden.

    Unser Wohnzimmerriff lief ab einem Jahr stabil, allerdings haben wir ca 80 % Riffkeramik. Probleme traten im Nachhinein nur hausgemacht auf, d.h. wir konnten immer nachvollziehen, warum und wieso.

    Letztendlich muss jeder für sich selber einen guten Weg finden, um sein Aquarium zu händeln. Wir machen außer sporadischen Wasserwechsel, Balling, Spurizugabe sowie Wasser nachfüllen nichts mehr und das Becken läuft seitdem sehr stabil. Wenn dich die Beläge stören, saug sie ab und stock deine Fress-Crew auf. Damit kannst du nichts kaputt machen und es ist die harmloseste Änderung, die du machen kannst. Dann einfach mal 2 Monate abwarten und berichten. :smiling_face:
    Wenn du Lust hast, kannst du auch ein oder zwei Steine mit frischem (zwischengehältertem) Lebendgestein austauschen/ergänzen. Mrutzek und Extreme Corals haben z.B. eine sehr gute Qualität. Die Brocken müssen ja nicht groß sein. Ich frage in so einem Fall vorher an und lasse mir dann ausgewählte Stücke raussuchen (dann passts auch zum Aufbau).

    Die von dir verlinkten Futtermittel kannst du zwar ins Aquarium kippen, aber sie werden sich nicht von selber vermehren, da die Bedingungen nicht passend sind.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Klaus,

    meine beiden Stammhändler haben auf Bitte hin "Erdmann"-Mysis ins Sortiment mit aufgenommen, damit bin ich super zufrieden. Artemia füttere ich nur zwischendurch, die sind von Artemiafarm "Rein". Zwischendurch füttere ich auch mal die SMF-Mysis (sind sehr fein), weiße Mückenlarven ("Rein") und feinen Krill (SMF). Letzteren aber selten. Für die Algenfresser gibts zusätzlich Norialgen und verschiedene Algensorten (getrocknet) von Ocean nutrition sowie Granulat von Fauna Marin und andere Sorten (Söll z.B.) im Wechsel. Außerdem für alle kleineren Fische Cyclops und Lobstereier (2-3 x pro Woche und immer unters normale Futter gemischt).

    Versuch mal die schönen großen Mysis von Erdmann und weiße Mückenlarven. Vielleicht mag die dein Chelmon. Unserer nahm nach einiger Zeit alles an Futter. Einmal am Futter sind sie normalerweise ziemlich verfressen. Wenn du die Mysis und weißen Mückenlarven zum ersten Mal fütterst, würde ich es nicht anreichern. Nimmt er sie gut an, kannst du anfangen mit Anreichern.

    Viele Grüße
    Corinna