Beiträge von martin206

    @all:
    Ich möchte mich in die bestehende Diskussion nicht einreihen, daher ist die Antwort nur für
    pneumothorax bestimmt =)

    @pneumothorax:

    Hallo Martin,

    Nachzuchten von A. percula sind relativ selten im Handel!
    Ich habe meine von einem befreundeten Händler, und er hat sie wiederum von Privat.
    In großen Zoohandlungen sind sie so gut wie immer Wildfänge.

    Versteh mich nicht falsch!
    Meine Aussage war, das ich gerne bereit bin, für Nachzuchten mehr auszugeben. Leider ist das selten der Fall, weil Nachzuchten grade wegen des hohen Preises selten im Handel sind...

    Ich achte beim Fischkauf vor allem auf die MAC - Zertifizierung!
    Dann kann man sich zumindest sicher sein, dass die Entnahme aus dem Meer kontrolliert wird.
    Mein E. stigmatura und meine beiden S. biocellatus sind MAC zertifiziert. Und Fische mit MAC kosten locker 20€ mehr wie die "normalen" Wildfänge!

    Gruß Martin

    Hallo Georg,

    meine Becken stehen auch unter dem Dach, und im Sommer wird es bei über 35 Grad heiß!!
    Klingt erst mal nach El Nino im Wohnzimmer, aber wenn du anständig kühlst, ist das kein Problem. Allerdings gehen hier die Kosten weit auseinander:

    Für ein gutes Kühlaggregat muss man schon 500€ hinlegen!

    Ich habe bei mir eine Verdunstungskühlung mit PC-Lüftern installiert, das funktioniert einwandfrei und kostet komplett grade mal 20€!

    Bei beiden Lösungen wird die Hitze allerdings in den Raum abgeführt...

    Falls für dich die 500€ kein Problem sind, gib sie auf keinen Fall für ein Aggregat aus!
    Hol dir lieber eine Klimaanlage - davon hast du & dein Becken was =)

    Gruß Martin

    Hallo Leute,

    das mit dem "gut oder böse" ist mir gar nicht so aufgefallen!
    Aber ich schließe mich eurer Meinung absolut an =)

    In meiner Minipfütze tummeln sich sicher 7 - 10 Krabben.

    Mit "gut oder böse" halte ich es ganz einfach:
    Für alle Krabben gilt erst mal die Unschuldsvermutung! Die gilt so lange, bis ich irgend ein Tier mal auf frischer Tat ertappe. Dass das bei dem heimlichen Leben der Krabben sowieso nie passieren wird, ist mir grade recht! Krabben sind hochinteressante Tiere, die meiner Meinung nach das Leben im Wohnzimmerriff bereichern - und letzten Endes wieder ein Schritt natürlicher erscheinen lassen!

    Ich spiele sogar mit dem Gedanken, mir ein drittes Nano nur für herrenlose und ausgestoßene Krabben einzurichten...

    Thomas: Lass die Krabben einfach wo sie sind und erfreu dich an ihrem Dasein =)

    Gruß Martin

    Hallo Thomas,

    auf zwei Bildern kann man ganz gut die Löffelartigen Scherenspitzen erkennen.
    Ich würde mich Peters Meinung anschließen und auf sechsbeinige Algenkühe tippen =)

    Die Art zu bestimmen ist bei vielen Krabben sehr schwer!
    Ich tippe auf eine juvenile Chlorodiella (nigra oder andere). Die Jungtiere haben oft ein schwarz-weißes Panzermuster, das sie im laufe des Älterwerdens verlieren. Nach ca. 8 - 10 Häutungen sind sie komplett schwarz.
    Meine Bestimmung ist aber eher eine Vermutung!

    Gruß Martin

    Hallo Carsten,

    du hast den Sinn des Threads erkannt =) =) =)

    Ich mache es übrigens genau so! Aufs Gramm genau abwiegen und rein damit. Allerdings habe ich durch die extrem nasse Abschäumung der letzten Wochen immer ein paar Gramm mehr (@ Hanno "+") mit angemischt. Scheinbar hat der Daumenwert genau gepasst, denn mein Salzgehalt im Becken schwankt im Wochenrythmus in kaum messbaren Bereichen!

    Mit "großen" Wasserwechseln meinst du sicher nicht die Menge bezogen auf das Beckenvolumen, sondern große einzelne Wasserwechsel (über 50%), oder?

    Übrigens:
    Diskutieren mach Spaß und sogar Sinn - toll :grinning_squinting_face:

    Gruß Martin

    Hallo Hanno,

    vielleicht beseitigen wir die letzten Klarheiten beizeiten mit einem guten Riesling =)
    Ich hätte da noch den einen oder anderen von meinem Arbeitgeber...

    Aber im ernst:
    Die Sache mit dem "Salzverbrauch" ist mir noch nicht ganz klar. Eigentlich werden doch nur die Spurenelemente im Salz und nicht das Salz selbst verbraucht. Somit müsste die zugegebene Menge Salz genau der entnommenen entsprechen! Daher würde es keinen Sinn machen, beim Salz ein wenig "+" zuzugeben...(?)

    Gruß Martin

    Und weiter =)

    @Carsten:
    Bis zu Punkt 4 mache ich den WW genau so wie du.
    Den Wasserwechsel führe ich dann 1 zu 1 durch mit einem "mehr" an Osmosewasser, dass sich durch die Verdunstung innerhalb eines Tages wieder anpasst. Dadurch stimmt auch bei meinem WW der Wasserstand und die Salinität nach ca. 12 Stunden wieder...
    Ich habe auch das Gefühl, dass du mein Anliegen verstanden hast!

    Die Berechnung mache ich ebenfalls mit AquaCalc (wie auch schon im Thread beschrieben)!

    Vielleicht sollte ich mal beim Autor vom AquaCalc anfragen, ob die Salzmenge beim WW, mit Anpassung der Salinität, das Mehrvolumen beim Wechselwasser bereits einbezieht?

    Aber wie du schon schreibst:
    Eigentlich ist es egal, weil es ja auch so passt =) =)

    Gruß Martin

    Mein Anliegen klärt sich doch langsam =)

    @ Christian:
    Das mit dem verdunstemden Wasser und der Salinität ist mir auch klar =) Und nachgefüllt wird selbstverständlich mit Osmosewasser! Vielleicht hatte ich das etwas umständlich beschrieben...
    Die Aussage war, dass wenn ich von vornerein "etwas" weniger Salz nehme um die Wassermenge anzupassen nimmt die Menge insgesamt ab! Wenn ich es mache wie bisher (Wasser + Salz) verdunstet die Überschüssige Menge und die Salinität stimmt wieder! Mir ging es in erster Linie darum, das die Salinität möglichst wenig schwankt!!

    @Brain:
    Das Wechselwasser messen macht natürlich auch Sinn. Ich werde das am kommenden Wochenende einfach mal ausprobieren.

    Der Witz daran ist, dass es bisher auf meine Weise tadellos funktioniert hat!
    Meine Salinität hat bei den wöchentlichen Messungen keinen großen unterschied gemacht.
    Immer zwischen 34,7 und 34,9 =)

    Ich frage mich halt, ob es noch ein anderes "richtig" gibt...

    Gruß Martin

    Hallo Sven,

    genau da liegt ja der Denkfehler:
    Etwas weniger Salz ins Wechselwasser würde dann ja auch einen dauerhaft geringeren Salzgehalt im Becken verursachen. Dadurch, dass mein Wasserstand automatisch ausgeglichen wird (Zajac Pegel Plus), würde das überschüssige Wasser bis zu einem bestimmten Stand verdunsten. Und daduch hätte ich zuwenig Salz im Becken, wenn ich vorher schon zu wenig in den Eimer mache...

    Gruß Martin

    Hallo!

    Ich bin gestern Abend beim grübeln auf etwas gestoßen und jetzt frage ich mich, ob ich beim Wasserwechsel (den ich nun schon seit 15 Monaten alle 7 Tage durchführe) von Anfang an etwas "falsch" gemacht habe:

    Ich nehme einen Eimer, fülle 15 Liter Wasser hinein und führe dann das Salz hinzu. Während das ganze gemischt wird, sauge ich mit einem dünnen Schlauch Wasser mit Mulm und so aus meinem Becken in einen anderen Eimer, bis 15 Liter drin sind. Danach fülle ich das Becken mit dem frisch angesetzen Wasser wieder auf!
    Der "Fehler": 15 Liter Wasser + Salz sind nach der Auflösung des Salzes mehr wie 15 Liter =)=)

    Mir ist das nie richtig aufgefallen, aber da ich seit drei Wochen von 10 Liter auf 15 Liter WW hochgegangen bin, merke ich schon einen Unterschied!
    Gut, das zusätzliche Wasser verdunstet schnell, und schon passt der Wert wieder.

    Wäre es für einen gleichmäßigeren Salzgehalt nicht sinnvoll, erst das Salz in den Eimer zu geben und dann das Wasser hinzuzufügen bis 15 Liter drin sind? Oder ist das auch falsch?

    Ich errechne die Salzmenge mit dem AquaCalc.!
    Ist der angegebene Wert Wasser + Salz oder Wasser incl. Salz???

    Je mehr Gedanken ich mir darüber mache, desto weniger kapier ich es!

    Wie macht ihr den Wasserwechsel? Achtet ihr darauf?

    Gruß Martin

    Hallo Carsten,

    das Wasser ist Kristallklar und hat keinerlei Gelbstoffe!
    Irgendwie sieht das auf den Bildern mit Blitz immer so aus...

    Den Trick mit dem Gummi könnte ich mal probieren, aber dabei habe ich immer Angst, dass der Gummi in der Koralle einwächst - und dann hätte ich den für immer im Becken =(

    Gruß Martin

    Hallo,

    ich habe ein kleines Problem mit einer Lobophytum.
    Beim hantieren im Becken hat mich wieder mal mein A. percula angegriffen, und da ich diesmal ausnahmsweise nicht drauf vorbereitet war, bin ich mit der Hand gegen meine kleine Lobophytum gestoßen und habe diese Abgerissen. Der Fuß ist noch völlig heil, nur leider macht sie sich nicht mehr fest.
    Ich habe sie zur Zeit in einem Mini-Ablegerstein von Mrutzek, und hoffe, dass sie da irgendwann von alleine festwächst. Leider wird sie mindestens einmal am Tag von meinen Einsiedlern "geerntet", so das sie keine Chance hat, anzuwachsen...

    Gibt es irgend eine Möglichkeit, die Lobophytum an dem Stein zu befestigen?
    Der Fuß ist ca. 1cm lang und 1cm breit, die "Oberseite" hat ca. 4cm durchmesser!

    Ich weiß leider nicht mehr weiter, und ich würde die Koralle nur sehr ungern verlieren...

    Vielen Dank,

    Gruß Martin

    Zitat

    Original von Joe

    hi martin,

    sorry, das bezweifle ich...

    mag er auch jung geschlüpfte vertilgen, bei ausgewachsenen asseln hat er m. e. keine chance.

    Hallo Joe,

    es war aber so =)
    Das Tier war gut 8cm groß und hat sich mehrere Asseln geschnappt, die bei während der Fütterung unter den Steinen hervorgekommen sind!

    Gruß Martin

    Hallo Thorben,

    ich hätte vielleicht noch einen Fressfeind für dich!
    Und den kann man auch wesentlich leichter bekommen wie die Klippfische =)

    Vor einer Woche habe ich bei einem befreundeten Händler gesehen, wie ein Synchiropus stellatus (es könnte auch ein Synchiropus marmoratus gewesen sein, so genau konnte ich das nicht erkennen) sich mehrere Asseln geholt hat!! Dadurch, dass er als Jäger von Kleinstkrebschen auf dem Grund lebt ist er hierzu perfekt geeignet. Und wenn du ein Pärchen einsetzt, werden die sicher bald der Plage Herr =)

    Gruß Martin

    Hallo Pet60,

    der Hinweis mit der Wiederholung war NICHT negativ gemeint!
    Eher als Empfehlung, da ich den Betrag bereits kannte und sehr gut fand =)

    Es gibt ein paar Tierfilme, die könnten die Sender von mir aus ein dutzend mal wiederholen, und ich würde sie mir immer wieder ansehen...

    Gruß Martin

    Hallo Hans Werner,

    gibt es von euch auch Spuris ein fester Form, so wie z.B. Tropic Marin Pro-Coral Mineral?

    Ich möchte gerne bei meinem Becken hochwertige Spurenelemente dosieren (hauptsächlich für Weichkorallen, Krusten- und Scheibenanemonen und wenige LPS). Leider lohnen sich für meine Beckengröße die großen Flaschen nicht, das diese ja nur eine begrenzte Haltbarkeit haben!
    Ich bringe meine Spuris nur 1x pro Woche beim Wasserwechsel mit ein.
    Täglicher zulauf z.B. per Dosierpumpe ist bei mir auch nicht drin!

    "Feste" Spuris haben den Vorteil, dass ich sie lange lagern und gut dosieren kann!
    Bietet ihr hierzu auch was an?
    Was wäre für mich zu empfehlen?

    Gruß Martin

    Hallo,

    ich glaube, man "böse" Krabben von "guten" Krabben ganz gut unterscheiden kann.
    Haare sind hier nur ein Teil: Viele harmlose Krabben haben starkt behaarte Beine.
    Bei Kabben-Yetis wäre ich allerdings vorsichtiger!

    Manche Krabben sind allerdings auch juvenil voll behaart und verlieren die Behaarung nach ein paar Häutungen. Also nicht gleich überreagieren!

    Ich unterscheide meine (ca. 12) Krabben und ihr Gefärdungspotential anhand ihrer Scherenspitzen!
    Flache Löffel = Knabbern nur Algen von den Steinen
    Grobe Zangen = Sind wohl zum knacken da. Das habe ich allerdings noch nie beobachtet. Diese Krabben erhähren sich bei mir ausschließlich von Futterresten!
    Spitze Zangen = Potentielle Carnis. Allerdings habe ich hiervon nur eine, und die ist trotz ca. 6 Häutungen kaum gewachsen. Falls sie allerdings irgendwann doch größer wird, werde ich sie rausfangen und seperat halten =)

    Bei mir gilt bei allen Krabben erst mal die Unschuldsvermutung - so lange nichts passiert sind es einfach hochinteressante Tiere die ich gerne beobachte! Und passiert ist bei mir bisher nichts...

    Gruß Martin

    Hallo Ralph, Hallo Jörg,

    danke für die Tipps. Dann werde ich am Dienstag mal eine Rundfahrt machen!

    @ Jörg:
    Ja, ich bin in der Lanxes Arena!! Das wird geil *freu*

    Ich hatte eigentlich über die Community Karten für die Frankfurter Festhalle reserviert, aber in all dem Reservierungschaos ist das untergegangen - die Karten habe ich nie erhalten :angry3:

    Naja, für Rammstein fahre ich auch mal nach Köln...

    Gruß Martin

    Hallo Sebastian,

    das mit der Fischfressenden Pfeil-Gespensterkrabbe halte ich für Unsinn.
    Gehört habe ich das auch schon, aber noch nie gelesen! Dafür aber steht in vielen Kommentaren, dass das Tier gegenüber Fischen keinerlei Aggression zeigt. Es sei denn, der Fisch ist krank oder geschwächt - aber dann greifen selbst die sonst so braven Einsiedler an =)

    Versuch es doch einfach mal mit den Plastikröhrchen - das klappt immer!
    Eine genaue Beschreibung findest du - falls nötig - hier:

    http://www.korallenriff.de/index.php?menu_id=&artikel_id=42 (Falle Nr. 2)

    Da findest du übrigens auch noch andere Tipps =)

    Gruß Martin

    Hallo Sebastian,

    von den Schnecken Buccinulum corneum habe ich drei Stück. Das sind wirklich tolle und hochinteressante Tiere, besonders, wenn man feinen Sand hat =)
    Leider fressen sie bei mir nur Bostenwürmer, die IM SAND leben. An alles, was auf den Steinen lebt, kommen sie nicht dran, weil sie den Sand nicht verlassen (maximal einen kleinen Ausflug die Frontscheibe hoch). Im Sand finde ich nun schon lange keine Borstis mehr!

    Mit diesen Schnecken ist deinem Aquarium also nicht wirklich geholfen!!

    Wenn du es weiterhin mit Wirbellosen versuchen willst, würde ich es mal mit einer Stenorhynchus seticornis versuchen. Das sind wirklich erbarmungslose Borstijäger. Allerdings wird das Tier am Ende recht groß, du solltest also ev. bereits einen Abnehmer für später haben. Und bei deinem Nahrungsangebot wird sie ihre Endgröße sicher schnell erreicht haben =)

    Um Chemiefrei zu bleiben, kannst du es auch mit einem Stück Plastikrohr versuchen, das verschieden große Löcher hat. In das Rohr packst du dann ein wenig Fisch, und schon laben sich die Borstis daran. Wenn du die Falle alle 2 Tage leerst und neu bestückst, bekommst du auch keine Wasserprobleme wegen dem Gammelfleisch! Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Und falls ein Rohr nicht reicht, nimmst du halt 10 =)

    Geb das Hobby nicht auf, trotz allen Ärgers ist es einfach viel zu schön!

    Gruß Martin

    Hallo Thorben,

    ich habe noch eine Ergänzung für dich was den Klipp- (oder was auch immer) Fisch angeht:

    Mit der Zeit hatte ich festgestellt, dass meiner immer nur die kleinen und mittleren Asseln frisst. Die großen bekommt er scheinbar nicht runter. Somit werden die eigentlichen Asselproduzenten leider nicht dezimiert, und es können immer wieder kleine nachkommen. Probieren kannst du es natürlich trotzdem!

    Da mein Klippi zusammen mit einer Grundel an Darmparasiten eingegangen ist, kann ich leider auch nicht sagen, ob er bereits ausgewachsen war! Vielleicht wär er ja noch ein Stück gewachsen und hätte dann auch die größeren Exemplare verdrückt? Das ist leider schwer zu sagen...

    Gruß Martin

    Hallo Kay,

    es ist ganz normal dieses Hobby wider der Vernunft zu betreiben.
    Am besten wird jede noch so kleine Ecke im Raum mit einem neuen Becken versehen. Da man ja weder Platz noch Geld für ein großes hat, holt man sich halt **I.d.i.o.t.i.e an **10 kleine **I.d.i.o.t.i.e aus** Aquarien...

    Ich überlege auch, ob ich am Durchgang zwischen Wohn- und Schlafzimmer noch ein 54er stellen soll. Hinpassen würde es - theoretisch - obwohl meine Freundin dagegen ist! Und so fängt es dann wahrscheinlich an: Erst findet die Freundin Meerwasser toll, und wenn mans übertreibt, schlägts langsam aber sicher um.

    Daher habe ich mich jetzt gegen ein drittes Becken entschieden =)=)

    In der nächsten Behausung wird das Becken von vornerein mit eingeplant, dann ist sicher Platz für was großes - so lange werde ich mich dann noch gedulden müssen...

    Gruß Martin

    Hallo zusammen,

    ich denke, das in "überschaubare" Becken nicht mehr wie je 1 Calcinus (also einer pro Art) hineingehört.

    Ich habe in meiner 125L Pfütze einen Calcinus laevimanus und einen Calcinus seurati! Vom C. seurati ist von 5(!) Stück innerhalb einer Woche nur einer übrig geblieben! Und dieser ist in den letzten Monaten beträchtlich gewachsen. Die beiden Calcinus interessieren sich überhaupt nicht für einander! Das war bei den C. seurati untereinander völlig anders - Agressiv bis aufs Blut...

    Dazu sei anzumerken, dass die ganze Zeit über Wechselhäuschen in ALLEN Größen vorhanden waren und mehrmal täglich kräftig gefüttert wurde (auch gezielt die Einsiedler)!
    Das hat die C. seurati nicht von davon abgehalten, sich ordentlich zu dezimieren...

    Gruß Martin

    Es gibt Neuigkeiten!
    Eigentlich sind diese bereits 3 Wochen alt, aber bevor ich vergesse meine Erfahrungen für andere zu Posten, schreibe ich einen späten Nachtrag:

    Zuletzt was das Tier nahezu reglos und sehr träge.
    Der After war sehr stark geweitet und an den Rändern rot, zudem hingen "rote Fäden" aus der Öffnung. Der Bauch war zu dem Zeitpunkt immer noch eingefallen, aber nicht mehr so stark eingeknickt wie am Anfang.
    Dann ist die offensichtlich kranke Grundel nach 2 weiteren Tagen Dahinsiechens verstorben =(

    Ich hatte vor dem Tod des Tieres noch 2 Sachen versucht, leider ohne Ergebnis!
    Zuerst habe ich das Tier (leider etwas übereilt) mit Sera Med Flagellol behandelt, was leider überhaupt keine Wirkung gezeigt hat. Laut dem Händler meines Vertrauens ist Flagellol in diesem Fall wirkungslos, da es zum wirken in den Darm hinein muss! Das ist mit Flagellol, trotz enthaltener "Treiber", leider nicht möglich.
    Als 2. habe ich einen Versuch mit Preis Coly gestartet. Leider ist das Tier ca. drei Stunden nach der Behandlung gestorben. Ich denke der Tod lag nicht am Preis Coly selbst, sondern am ohnehin schon stark geschwächten Tier (und dem Dauerstress bei den Behandlungen). Das Tier hatte sich für die Behandlung fast "mit der Hand" fangen lassen. Eigentlich ein Zeichen, dass eine weitere Behandlung bereits keinen Sinn mehr macht. Aber bei Tieren, die man liebt, versucht man ja alles...

    Mein Fazit ist: Krankheit viel zu spät erkannt, dann übereilt und auch noch falsch reagiert!
    Ich habe vor, ab dem nächsten Wasserwechsel, prophylaktisch alle 4 Wochen Preis Coly über lebende Artemien zu verfüttern. Laut Fr. Preis nehmen Artemien bei einem längeren "Bad" Coly in sich auf und kommen somit dahin, wo es beim Fisch wirken soll!
    Was meint ihr? Macht das so Sinn?

    Krabbenaugengrundeln sind übrigens keine Geschlechtswandler - leider.

    2 Wochen nach dem Tod des Tieres habe ich beim meinem Händler eine neue Grundel ergattern können. Frei nach dem Motto "die Chancen für ein neues Paar stehen zwar nur 50/50, aber es wird schon klappen." Zum Glück ist das (Glück) mit den Dummen. Die Grundeln haben sich ca. 30 Minuten langsam angenähert und sind seit dem unzertrennlich. Man könnte fast meinen, es wär nie was gewesen...

    Danke noch mal für die Hilfe,

    Gruß Martin

    Hallo Stephan,

    mit dem Filter aus dem RIO400 sollte es eigentlich klappen!

    Allerdings musst du am Filter einiges umbauen, damit es richtig klappt. Beispielsweise ist der Filter ab Werk nicht für eine Oberflächenabsaugung geeignet - er zieht das Wasser für die Pumpe hauptsächlich direkt aus dem Becken! Zudem sind unten am Filter mehrere Schlitze eingefräst um das Wasser um die Heizung herum besser zu verteilen!

    Ich habe in meinem Filter sämtliche Schlitze und Löcher bis auf das von Pumpenauslass von innen mit 2mm Plexiglas zugeklebt. Dann habe in eine Quadratische Plexiglasplatte ein Loch gebohrt, durch das Loch einen 45° Schlauchwinkel durchgesteckt und festgeklebt. Diese Platte habe ich dann über das Loch vom Pumpenauslass geklebt. Zum Schluss habe ich noch eine Platte oben vor den Einlasskamm geklebt, so dass das Wasser bei abgeschalteter Pumpe ca. 5mm über der Platte drübersteht! Danach muss man nur noch eine Pumpe unten in den Filter einsetzen, per Schlauch mit dem Schlauchwinkel verbinden und einschalten, dadurch fällt der Wasserstand im Filter und das Wasser wird hauptsächlich von der Oberfläche eingezogen! Somit hat man einen Oberflächenabzug incl. einem richtigem Durchflussfilter =)

    Leider ist die Juwel-Pumpe dazu völlig ungeeignet, da sie eine viel zu geringe Förderhöhe hat. Die Juwel-Pumpen sitzen ja oben auf dem Filter und brauchen somit keinen Höhenunterschied zu überbrücken. Du solltest also eine Pumpe nehmen, die für genug Durchsatz im Filter sorgt. Hier hilft eigentlich nur experimentieren...

    Achte beim Kauf der Pumpe aber unbedingt auf das Förderhöhendiagramm der Pumpe!
    Tip: Vorher die zu überbrückende Höhe im Filter ausmessen und dazu eine Pumpe kaufen, die lt. Höhendiagramm bei der von dir gemessenen Höhe den 4 - 8 fachen Beckenumsatz macht,. Dann sollte eigentlich nichts mehr schiefgehen. Beim Filterdurchsatz gehen die Meinungen allerdings auseinander, hier solltest du dich vielleicht noch mal getrennt erkundigen!

    Ich habe auf diese Weise in meinem Compact-Filter meinen Abschäumer, meine Heizung, die Filterpumpe und eine art "Tisch" aus Lichtrasterplatten (für div. Filterbeutel) eingebaut. Dazu noch Fühler für den Verdunstungsausgleich und Fühler für die Lüftersteuerung im Sommer =)
    Und von außen einen Riffkeramiknachbau - man sieht bei mir bis auf die Stömungspumpen keine Technik im Becken!!

    Ob allerdings dein Abschäumer da reinpasst, kann ich dir leider nicht sagen =)

    Das war jetzt ne Menge Text - sorry.
    Aber vielleicht hilft es dir ja =)
    Wenn du noch Fragen hast - raus damit!

    Gruß Martin

    Hallo Stephan,

    erst mal willkommen im Forum!

    Was für ein Juwel Becken hast du denn?
    Ich habe zB bei meinem Rio 125 den Innenfilter so umgebaut, dass das Wasser nur noch von der Oberfläche abgezogen wird. Meinen Abschäumer habe ich dann im umgebauten Filter integriert. Ist zwar ein wenig bastelarbeit, hat bei mir aber prima funktioniert =)

    Gruß Martin

    Hallo Joe & Jens,

    vielen Dank für die Antworten!

    Bei nächster Gelegenheit werde ich mir eine schöne E.Q. zulegen und schauen, was passiert!
    Das gibt auch farblich sicher den Oberhammer:
    Meine C. crassa haben einen orangenen Körper und grüne Tentakel mit lilanen Spitzen. Zusammen mit einer roten E.Q. sieht das bestimmt noch toller aus =) =)

    DANKE

    Gruß Martin

    Hallo Leute,

    ich habe eine Frage zur Vergesellschaftung von Anemonen!

    Meine beiden A. percula haben bisher 5 C. crassa Anemonen, in denen sie sich sichtlich wohlfühlen. Die Anemonen teilen sich hin und wieder, so das die Fläche der Anemonen zwar größer wird, nicht aber die Anemonen selbst.
    Da das Percula-Weibchen aber beständig größer wird, habe ich mich gefragt, ob die Crassa nicht irgendwann zu klein für sie werden. Schon jetzt muss sie sich nachts, wenn die Anemonen sich zusammen ziehen, "strampelnd" ihren Platz halten! Das Männchen hingegen kann sich in den Anemonen bequem "hinlegen"...

    Nun die Frage:
    Ist es möglich, zu den bestehenden Crassa eine Quadricolor hinzuzusetzen?
    Je nach Quellenangabe handelt es sich bei beiden Arten um Entacmeas.
    Oder würden sich die Anemonen gegenseitig vernesseln?

    Ich habe schon mehrfach gesehen, das zB grüne und rote E.Q.s nebeneinander gepflegt wurden, ohne das es zu vernesselungen kam!

    Was meint ihr? Möglich oder nicht?

    Gruß Martin

    Hallo Alexander,

    das ist ein sehr schönes Projekt!

    Hast du dir schon überlegt, wie du die Scheiben reinigen willst?
    Ich habe unter anderem ein Karlie Focus 25 bei dem vorne links und rechts die Scheiben geschrägt sind. Die Reinigung gestaltet sich hier mehr als nur schwierig. Bei einem kompletten Rundbecken stelle ich mir die Scheibenreinung sehr aufwendig vor!

    Gruß Martin