Zur Wirksamkeit der UV-Behandlung kann ich nur immer wieder eine alte Anekdote
aus dem Vivarium anführen: Nachdem jemand aus Versehen den Stecker der UV-Leuchte gezogen hatte,
traten einige Zeit später in diesem Aquarium (mit uraltem Besatz) "Pünktchen" auf.
Nachdem die Abschaltung entdeckt wurde und die UV wieder an war, verschwanden sie wieder.
moin armin,
nun, unsere große anlage läuft seit jahr und tag ohne uv ( 2 wisskehl) und ohne bedrohliche krankeitsfälle.
bei deinem beispiel mag es daran liegen, dass die fische halt den geringeren keimdruck gewöhnt waren, so wie unsere einen erhöhten.
oder aber, dass in unserer anlage aufgrund der unüberschaubaren korallenanzahl der keimdruck durch diese bereits stark reduziert ist.
hans-werner hat da ja einen link gegeben und auch thaler berichtete von befallenen fischen, die sich hinter hornkorallen positionierten.
insgesant hat sich das wissen über fischkrankheiten auf "pünkltchen" reduziert und infolge nicht mehr greifbarer zutataten (gesetze) gibt es auch keine wirkungsvollen mittel mehr.
zumindest sind mir keine bekannt.
baasler hat in seinem büchlein etliche behandlungsmethoden aufgezeigt.
oder es werden fische im gutbestückten korallenbecken nicht mehr so häufig krank!?
auch kann der verzicht auf weisskehl, falter etc. - die potentiellen schnellerkranker - die krankheitsfälle reduziert haben.
oder das lange "einfahren" mit dem ergebnis stabilerer wasserparameter.
das nichteinsetzen von "mitteln" wegen ggfls. leberschäden (bernd) halte ich für bedenklich - was wäre die alternative...fischtod?
bei der übernahme von alten und gesunden fischen aus privatbecken wird hier ein verstärkter krankeitsbefall beobachtet, auch beim einsetzen in den kreislauf der fischanlage mit uv (0,06w/l, röhren alle halbe jahre in erneuerung).
d.h., auch beim weitergeben von privat an privat sollte bei den gesundesten fischen immer mit einem "anstecken" infolge unterschiedlicher keiminhalte? der becken gerechnet werden.