Beiträge von Joe

    Ich verwende alle Reefanalytics Tests und bin super zufrieden. Erst als mein PO4 Wert unter 0.05 anzeigte und von dem blauen Bereich in den grauen absank bekam mein Auge Probleme den richtigen Wert zu ermitteln.

    moin torben,

    was im übrigen m. e. auch nicht wirklich notwendig ist. wichtig alleine ist die erkenntnis, dass es richtung null geht.

    wenn dann noch das korallenbild dazu entsprechnende mangelerscheinungen refektiert, ist es zeit, den po4-wert anzuheben.

    selbst wenn der test dir noch meinswegen 0,03 anzeigt, aber das korallenbild eine andere sprache spricht, wird eine dosierung notwendig, bzw. dir klarheit verschaffen.

    selbst "überdosierungen" sind in solchen fällen harmlos, da das system diese in windeseile wieder verbraucht und wie von selbst zur mangelsituation zurückfindet.

    moin florian,

    nun, bei kleinem korallenbesatz und regelmässigem wöchentlichen ww brauchts eigentlich keine zusätze.

    erst wenn der korallenwuchs in richtung beckenfüllend geht und der verbrauch von elementen durch den ww nicht mehr gewährleistet ist, sollte mit vorsichtigen dosierungen von zusätzen begonnen werden.

    auch dosierungen von nährstoffen (stickstoff/phosphate) ist bei sich in richtung nullwerte bewegenden solchen notwendig.

    moin,

    hatte in den 90gern auch einen solchen in einer geschlossenen, schallgedämpften "kiste" in einer nische der diele untergebracht.

    mit zuluftöffnung und abluft mittels ventilator direkt ins freie.

    könnte man so auch draussen aufbauen, zum witterungsschutz und zur verringerung der arbeitsgeräusche.

    moin,

    des öfteren schüttelfrost nach sorglosem umgang mit altbesatz-protos beim gewaltsamen entfernen derselben.

    erst der bericht von mrutzek hat mich irgendwann 1 + 1 zusammenzählen lassen.

    mal anpacken und von einem becken ins andere setzen, hatte nie folgen.

    es kann sich keiner sicher sein....

    erstens gibt es auch in den Tropen - abhängig vom Stand des Mondes und dazu von der Bewölkung - nicht immer Mondlicht und zweitens synchronisiert es die geschlechtliche Vermehrung der Korallen. Von der höheren Strahlungsintensität des blauen Lichts hat ja Hans-Werner schon geschrieben.

    Ständiges Mondlicht entspricht auf jedem Fall in keinster Weise den natürlichen Bedingungen.

    moin bernd,

    hat im becken keinen einfluss auf die "laichbereitschaft" von korallen.

    hans-werner hat zwar etwas dazu geschrieben, aber die dosis machts... 80 watt natürlich nicht aber bei 8 watt im vergleich zur beckengröße ist schon mond genug.

    was ist in unseren becken schon "natürlich" :smiling_face_with_sunglasses:

    edith sacht noch: hatte früher überm wohnzimmerbecken (1200 liter) 2 x 25watt glühbirnen mit blauem glas.
    war schön schummerig aber trotztdem hat man gut etwas erkennen können und keine koralle hat sich negativ dazu geäussert.
    wenn armin anderes erlebt hat, dann war das mondlicht dort eindeutig zu stark.
    das bedeutet jedoch nicht grundsätzlich die schädlichkeit eines angepassten mondlichts.... :face_with_rolling_eyes:

    leute,

    n paar watt blau drüber schadet keinem und in der natürlichen tiefe unserer korallen ist auch das mondlicht bläulich;-)

    es hat schon etwas gemeimnisvolles, die nächtliche betriebsamkeit bei mondlicht im becken zu beobachten.

    ... und gleiche den Salzgehalt langsam an.
    Mein Messgerät (Glaskolben) hat mir aber immer 1,023 angezeigt (bei 25°C)... Lt. Zoohandel habe ich 1,029 !

    moin,

    welcher kolben ist es denn?

    fehlmessungen mit refraks kommen immer wieder vor.

    würde dem erst nach weiterer überprüfung folen und vorerst das angleichen unterbrechen.

    WW waren für alle Arten von Korallen optimal. Sind zum Glück weitergewachsen.

    moin jan,

    nun, algen - bei dir byopsis - sind ja nicht aufgrund ihrer blossen anwesenheit schädlich, sondern in erster linie durch überwuchern von
    korallen und sonstigen sessilen bewohnern.

    dienen zur reduzierung von ggfls. übermässigen nährstoffen und bereiten somit den weg zu gutem korallenwachstum :winking_face:

    Die Zackzungenschnecke hat auch ein Mango, die Algen wachsen um ein vielfaches schneller, als die Schnecke sie fressen kann. :loudly_crying_face:

    moin,

    insgesamt ist es hilfreich und notwendig, die algen durch mechanisches entfernen (ausrupfen lang gewordener büschel) auszudünnen.

    um den rest dürfen sich dann die schnecken, seeigel, einsiedler (je nach algenart) etc. kümmern.

    ok.

    nun, ein no3-wert von 0,1 no3 bringt jeden, der das messen oder einhalten will/soll an den rand der verzweiflung.

    einen solchen wert als "soll"-wert anzugeben, ist - sorry - weit von einer sinnvollen empfehlung entfernt.

    selbst si mit 265 ist nur dann von interesse, wenn sich kieselagen zu hauf bilden.

    so gut auch solche ermittlungen gemeint sein mögen, der unbedarfte wird dadurch m. e. nur unnötig verunsichert.

    ob werte, die vom sollwert abweichen, ab wieviel abweichung schädlich sind, wäre ja nicht uninteressant.

    lässt sich das aber im hobbybereich tatsächlich ermitteln?

    sieht man ja schon beim no3 - der "schädlichkeitfaktor" ist enorm breit und kann nicht auf einen wert festgelegt werden.

    Hier im Forum schreiben aber immer alle das Nitrat eh nicht interessiert da immer genug vorhanden ist.
    in dem besagten Becken war es aber nicht der Fall.

    Armin hat sich dann auch mit der Analyse auseinander gesetzt und ein paar tips gegeben doch Stickstoff zu dosieren.
    vielleicht schreibt Armin ja auch noch was dazu.

    moin stepahan,

    du verwechselst das mit po4;-), von dem immer behauptet wird, dass im bodengrund ausreichend vorhanden ist.

    nützt aber nix, wenn das zeug da nicht rauskommt.

    im ernst, wer mit üblichen tests kein no3 oder po4 messen kann und bemerkt, das seine korallen megaschlecht stehen, gibt halt n dosis dazu.

    fettich.

    da brauchts keine auseinandersetzungen:-)

    hi,

    zu helles licht bei geringen nährstoffen mach korallen hell bis weiss...

    in diesem fall passt der no3-wert njicht zum po4. würd ich - auch im hinblick auf die geschädigten korallen - auf 5 - 10 erhöhen und etwas gegen die 0,1po4 machen.

    lampe höher hängen und-oder beleuchtungszeit reduzieren.

    Im Moment sind noch 5 Korallen betroffen, wobei der Geweberückgang bei diesen sehr sehr langsam passiert. Alle anderen ca. 70 Acroporen sehen unbeeindruckt aus und wachsen auch schön.

    moin,

    auch bei uns gibts immer mal korallen, die mittendrin ne grätsche machen.

    da dies in bezug auf die enorme menge der korallen aber einzelfälle sind, ist es schwierig bis gar nicht möglich, ursachen dafür zu finden.

    ein überspringen dieser phänomene auf andere korallen ist m. e. auszuschliessen.

    korallen, die insgesamt vom verfall betroffen sind, sind in der regel nicht mehr zu retten.

    großes herrumschrauben an wasserparametern schadet u. u. mehr den gesunden, als es den kranken hilft.

    bei den letzten gezeigten bildern kann man die korallen eigentlich sofort herausnehmen, mann erspart sich dann viel der mühe des retten wollens.

    einzig die fragmentation im noch augenscheinlich gesunden bereich mag in einzelfällen die art evtl. überleben lassen.

    sind beides stylos....sogar mit symbiosekrabbe.

    hab nach einer poci gefragt, wel diese unter einem limit wie ein gerupftes huhn ausschauen.

    da peter aber null no3 ermittelt hat, kommt halt jetzt der versuch der zudosierung.

    moin,

    sie sind kinder des riffs und nicht des sandes und wandern wahrscheinlich, wenn ihnen der platz nicht zusagt.

    grober sand, um auch der unterseite einen gewissen wasseraustausch zu gönnen.

    hi torben,

    bei deinem großen becken lassen sich von den parasemas oder auch hemicyaneas bestimmt ne dutzend pflegen.

    jeder nimmt sich im korallenbewuchs seinen platz, ohne dass es zu flossengreiflichkeiten kommt.

    ausgesprochen angenehme gesellen.

    die horrormeldungen beziehen sich immer auf kleine becken, wo kaum entsprechende beifische bzw. platz zu finden sind/ist.

    ich kann leider nicht beurteilen, ob er sich häutet. Er schaut aber immer raus und guckt sich um!

    hi marcel,

    sollst du ja nicht;-)

    der hinweis ist schon richtig, dass sie kurz vor der häutung das fressen einstellen.

    danach brauchts etwas zeit, bis derr panzer hart ist und er wieder nahrung aufnimmt.

    auch lehnen sie futter ab, wenn sie satt sind.

    könnte hier also beides zutreffen.

    Guter Punkt Joe, ich hatte mir auch schon Gedanken gemacht wie ich die Eisenprofile vernünftig mit dem Ytong verbinde. Sollten die Profile steif mit den Säulen verbunden sein müsste es von der Statik her doch eigentlich passen oder? Da die erste Säule ca. 30 cm von der Wand entfernt steht könnte ich die beiden Stahlprofile auch auf 150cm machen und bis vor die Wand laufen lassen und dort mit je einem Winkel abstützen. Dann hätte ich eine steife Verbindung zur Hauswand... Könnte das ganze so funktionieren?
    Meine Frage, wie gesagt nur immer noch, wie verbinde ich die Stahlprofile am besten mit dem Ytong?

    hi chriss,

    die verlängerten profile zur hauswand hin und dann einmörteln (anker an profil schweissen/schrauben) hört sich gut an.

    die profile mit dem ytong zu verbinden ist nicht unbedingt notwendig, wenn du die auflagerplatte mit den profilen verschraubst.

    die enden liegen dann mit etwas mörtel als ausgleichsschicht auf dem stein.

    ggfls. langt auch eine filzunterlage o. äh. als trennschicht.

    hi,

    rein von der statik her gesehen, ist es immer ratsam, nicht nur zwei scheiben aufzustellen, sondern auch eine querversteifung - hier die geschlossene rückwand.

    es würden auch teilstücke reichen.

    eine alternative ist das fixieren der oberen platte mit der hauswand.

    oder enstsprechend breite steine, also nicht nur 10er sondern 20er oder mehr.

    und je höher der schrank bei der scheibenversion, je breiter die steine.