Beiträge von Joe

    bei mir ist der Flavescens permanent im Riff und im Freiwasser unterwegs. Immer Bewegung in alle Himmelsrichtungen und keinerlei Stillstand. Das trifft auch auf den Tominiensis zu. So eine fast aengstliche Drueckebergerei, wie stellenweise im Video zu sehen, ist ihnen fremd.

    moin hajo,

    hab vorhin nach feierabend in ruhe nochmal unsere zebrasomas im 4500liter-8-meterbecken beobachtet.

    sie waren in der haupsache damit beschäftigt, irgendwo zwischen steinen und korallen nach nahrung zu suchen.

    auch falter und strigosus + tominiernsis suchten.

    hepatus, olivaceus, lineatus und lituratus machten da mit, waren jedoch überwiegend gemühtlich unterwegs.

    was beim video auffällt, ist das permanente aufstellen der flossen, was ggfls, durch die ungewohnte kamera vor dem becken sein könnte.

    hier müsste daniel nochmal etwas dazu sagen.

    Ich würde mir um einen zusätzlichen Besatz erstmal gar keine Gedanken machen, sondern erst den Fuchs und einen Doc entnehmen und etwas am Riffaufbau ändern. Z.B. deutliche Punkte zu Reviergrenzen

    moin,

    nun, den fuchs aufgrund seiner größe zu entfernen, ist ok, hat aber nix mit dem problem der etwas müden fischgesellschaft zu tun, wobei - was wird erwartet?

    dass die beiden gelben docs permanent durch riff düsen?

    macht kein zebrasoma.

    und da solche immer kumpelfische brauchen (kein lippie etc.) wäre das herausnehmen des zweiten nicht wegweisend.

    moin,

    sind kopien wirklich so in der dramatik zu betrachten?

    wer sich auf dem markt an der costa brava ein billig-3-streifen-sweatshirt kauf, kauft es sich, weil die originale für seinen geldbeutel nicht passen und diese somit
    sowieso nicht kaufen würdfe.

    der, der geld hat und sich eine kopie kauft, die nach dreimal waschen hin ist, kauft sich danach eh das original, wenn er drauf steht.

    kopien sind also kein volkswirschaftlicher schaden.

    oder?

    ( körperliche schäden, umweltschäden etc. mal aussen vor gelassen)

    Und vergesst endlich mal die 50.000 Stunden. Das waren Tests unter idealen Laborbedingungen.
    Vorher geht ansonsten ein elektronisches Bauteil, wie Netzteil, Lüfter, Trafos... kaputt.

    moin christian,

    nun, die 50tausend beziehen sich ja nur auf den chip selbst, andere bauteile sind nicht eingeschlossen, wie du auch bemerkst.

    ist auch bei allen anderen leuchtmitteln gleich - es wird immer die max. erreichbare lebensdauer angegeben, ohne den abfall in der lichtleistung dem entgegen zu stellen.

    Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass recht große Mengen
    anderer Phosphorverbindungen in Totos Wasser vorhanden sind, die, wie es Hans-Werner schon angedeutet hat,
    als Reserve verwendet werden. Das Phosphat ist hier sozusagen "gepuffert" bzw. es sind Depots im freien
    Wasser vorhanden.

    moin armin,

    ....denen ggfls. infolge des "höheren" wertes nun mit adsorbern zu leibe gerückt wird und es erst dann zu entsprechenden schäden kommt.

    (ps: die angabe von "po4" ohne gleichzeitige ermittlung von no3 ist auch nicht so das wahre...)

    hi dennis,

    es ist wurst, wenn das nachfüllwasser n paar tropfen salz aus dem technickbeckenbereich bekommen hat.

    es erhöht ja nicht den salzgehalt des beckens selbst, da es ja wieder zurückbefördert wird.

    selbst bakteriern, die ggfls. im osmosewasser leben? können keine salze aus dem nichts produzieren.;-)

    hi,

    das ist kein adsorber sondern futtermaterial/siedlungsoberfläche für denitrifizierende bakterien im nitratfilter.

    nitrat von 5 - 10 ist nicht wirklich "zu"-viel im gegensatz zu 0 po4, was viel zu wenig ist;-)

    zeolith richtig angewand sollte auch den no3-wert runterbringen.

    hi,

    nein,

    es "senkt" in der hauptsache no3 indem es die vorstufen (ammonium) adsorbiert, also nitrat erst gar nicht entstehen lässt.

    durch bakterielles wachstum auf dem zeolith wird nur am rande minimal po4 abgebaut.

    Wenn ich es mit den Siebzigern und früher Achzigern vergleiche, scheinen mir Privatfernsehen, Facebook und die Allgegenwart von Medien ein gesellschaftlicher Raketenantrieb in die Voraufklärung. Die irgendwie barocke Vergnügungssucht der Gegenwart passt da hervorragend dazu.

    moin,

    insgesamt wird der bürger infolge ausufernder gesetzgebungen, vorschriften etc. seiner vielbeschworenen mündigkeit beraubt.

    es wird immer einfacher für regierende, das volk nur zu verwalten, was wahrscheinlich auch in deren absicht liegt;-)

    und welcher, seiner mündigkeit und freien meinungsäusserung beraubter bürger, möchte nicht umwelt und tierschützer sein - also am besten den verboten zustimmen...als
    sozialer druck aufgebaut, auch wenn ihm das thema eigentlich wurst ist.

    ständig diese ja/nei fragerei - also ja und lasst mich endlich in ruhe. :O

    hi bernd,

    jup, jetzt sind da aber keine besonders "agressive" korallen zu erkennen, ggfls. pavonna, aber auch die montiplatten - völlig harmlose - sind agressiv im übertragenen sinne.

    infolge ihres plattenförmig, alles darunter abschattenden wuchses, können sie sich praktisch im sitzstreik konkurenten vom halse halten.

    ansonsten schönes becken!

    Du hast das Referenzbuch doch vor dir liegen. Was ist an dieser Art von Information kritikwuerdig? :confused_face:
    Ich bin beileibe nicht der Vater des Gedankens, habe nur auf so eine Möglichkeit aufmerksam gemacht. Aber wenn ich an meine Anfänge denke, und in diesen Diskussionen ist stets der Anfänger im Focus, waere ich sehr dankbar um diese Art von praktischer Aufklärung gewesen. :]

    moin hajo,

    hab gerade das buch hervorgeholt...die tabelle nebst piktogramm haben schon etwas für sich.

    jetzt ist agressivität nicht gleich agressivität im sinne des besatzstandortes.

    so mag eine favites mit stufe 8 agressiver sein als die galaxea mit 7.

    jedoch reicht der arm - sprich kampftentakel - der galaxea 3x soweit wie der der favites.

    auch das geringere breitenwavhstum der favites wird diese nicht so schnell zur gefahr für andere werden lassen.

    ok, das wären ggfls. nebenkriegsschauplätze und je länger ich das büchlein so durchblättere, je interessanter erscheint mir diese diagramm/poiktogramm geschichte als gesamthinweis.

    hatte dieses buch aber bestimmt schon seit 10jahren nicht mehr im focus.

    moin,

    m. e. viel wind um wenig.

    die üblichen verdächtigen wie z. b. galaxea, hydnophora u. äh. sind bekannt. :O

    da brauchts auch keine wissenschaftliche untersuchung für uns hobbyisten :winking_face:

    eine auflistung mit hinweisen mag jedoch dem anfänger hilfreich sein.

    oder trägt das zu noch mehr verunsicherung bei?

    so nach dem motto: jetzt weiss ich gar nicht mehr, wo ich etwas hinpflanzen soll....

    nun, einer, der im Gestein lebt, wühlt halt nix auf...und wäre ständig auf nahrungssuche.

    einfach mal n stück futtergarnele o. äh. in einen stein klemmen - dort wo du ihn öfters mal gesehen hast - und abwarten.

    hi,

    wenn du weisst, wo er lebt, kannst du ihn gezielt mit größeren brocken füttern.

    wer seine nahrung geliefert bekommt, braucht nicht auf raub ausgehen.

    kannst du das, was du vion ihm siehst, mal fotografieren?

    moin,

    ja, ozon darf nicht nach dieser alten formel dosiert werden, sondern es muss - wie alle zugaben - individuell angepasst werden.

    und da ist die nase das beste dosierometer;-)

    an unseren 11tausend litern der lagenanlage hängt ein 300mg ozonisator und das reicht hier, manchmal riecht man sogar noch leicht etwas.

    in früheren tagen, als unsere becken meist überbevölkert und ohne korallenbesatz waren, sind infolge mengenmässiger ausscheidungen enorme "gelbstoffe" produziert worden, was auch einen höheren ozoneinsatz erforderte, um diese zu eliminieren.

    moin,

    auch seewalzen wie die h. hilla, die vorwiegend unter steinen wohnt und von dort aus abbaggert, stößt sand aus.

    allerdings sind dann meist kleine wurstartige sandpaketchen mit dabei, schaufeln aber im laufe der tage auch hügel auf.

    moin tobias,

    wenn du so um die 20% reduzierung täglich hinbekommst, ist das recht schonend.

    kommt aber auch ein wenig auf die von dir gepflegten korallen an.

    was ist denn drin.

    macht sich der hohe po4-gehalt nachteilig bemerkbar?

    hallo armin,

    kann mich linda da nur anschliessen.

    in der farm steht mein altes wohnzimmerbecken: 2,25 x 0,80 x 0,65 - wulstverklebt und baujahr 1993.

    moin wirt,

    bei diesem großhändler schon, da er dort eine eingene fangstation unterhält.

    was oft im handel zu bemerken ist, dass tolle fische, die schwierig in der pflege sind, zu einem recht günstigen preis vermarktet werden.

    das lockt den kunden zu unüberlegter kaufhandlung und der verlust ist schon vorprogrammiert.

    aber durch diese lehre scheinen sie gehen zu müssen....

    hi,

    die teile leben nur ausserhalb und fressen sich nirgendwo hinein, schon gar nicht wandern sie ins gestein, um zu gefräßigen monstern zu mutieren;-)

    zuviel des getöses um nix :smiling_face:

    hi,

    es ist nicht "abgefressen" sondern wurde säuberlich entfernt, denke ich.

    evtl. hat sie ihre wohnung darunter im stein, brauchte verschlussmaterial oder wollte nur den eingang frei halten.

    bei uns lebt unter anderem eine in einer alveopora, die dort drin ständig herumrührt.