Beiträge von Joe

    Dank auch an dich Hajo. Nächstes Mal wird das anders gemacht. Bin ein bisschen erstaunt, dass das vom entsprechenden Verkäufer nicht so empfohlen wurde :pouting_face: (sondern Korallen ohne anpassen ins Becken)...

    moin robin,

    nunja, ein anpassen von korallen wird hier auch nicht gehandhabt, da in der regel überflüssig.

    inwieweit andere händler korallen bei dichteverhältnissen von unter 1020 hältern, ist mir allerdings nicht bekannt.

    bei einem möglichen schaden bei nicht getätigter angleichung wird die koralle insgesamt geschädigt und nicht nur punktuell.

    ggfls. wurde der polyp beim handling mechanisch dort beschädigt.

    darf ich das nochmals etwas klarer formulieren? Trübungen, Plankton und Gelbstoffe absorbieren den blauen bis violetten Lichtanteil, wie ich oben schon geschrieben habe. Dadurch fällt bei Küstenwässern der blaue Bereich stärker ab, denn dort kommen diese drei Sachen verstärkt vor. Das ist auch Grundlage der Wassertypen nach Jerlov. Man könnte jetzt auch Hennings Spektren einem Jerlov-Wassertyp zuordnen.

    moin hans-werner,

    man könnte auch sagen: nachts ists dunkler als draußen.

    was soll uns die erkenntnis, dass trübstoffe die strahlung reduziert, in bezug auf unsere beckenbeleuchtungssituation denn sagen?

    mir sind da insgesamt zuviele theoretische überlegungen, gemessene "erkenntnisse" etc. im spiel.

    das nützt wenig, wenn diese nicht entsprechend in der praxis umgesetzt und damit bestätigt werden oder nicht.

    sinnvoll wäre, gut stehende sps-becken (leder-weichkorallen kommen auch mit ner glühfunzel zurecht) in bezug auf die dort eingesetzte led-lampe zu bringen.

    und auch schlecht stehende in bezug auf ihre korallenbewohner in verbindung mit der eingesetzten lampe.

    wasserverhältniosse sind dabei zu berücksichtigen.

    und vor allem die gesamtspecktren der jeweiligern lampen, nach wahrscheinlich individueller einstellung getätigt, zu erfassen.

    ist solches überhaupt von jemandem zu leisten oder müssen wir auf den "zufallsfund" im reiche der led-lampen warten?

    letztlich wachsen korallen gleicher art auch in unterschiedlichen höhen, also unter veränderten spectren.

    was aber durchgängig - klar mit der tiefe schwächer werdend - bleibt, sind die farbtöne ab "gelbgrün".

    wer soll den die "handelsüblichen Spektren" getrimmt haben? Das sitzt nirgends ein Biologe, der vielleicht auch noch Ahnung von Zooxanthellen und anderen Dinoflagellaten hat. Die "handelsüblichen Spektren" sind auf Verkauf getrimmt.

    Wenn man ständig nur an der LED dreht, haben die Tiere dann auch noch Zeit sich anzupassen? Oder spiegelt das Ergebnis nur die Voranpassung der Koralle/Zooxanthellen wieder? Was spricht gegen meine Vorschlag mit der warmweißen + blaugrünen Beleuchtung?

    moin hans-werner,

    das ist nur zum teil richtig - ich beziehe mich da auf die einführuing der t5-röhren in der meewaczene durch ATI - hier Oliver Pritzel.

    vielleicht nicht als studierter solcher, aber oliver hat sich schon frühzeitig mit damaligen erkenntnissen über die lichtanforderungen von korallen beschäftigt (und auch heute ist er
    als korallen- und meerwasseraquaristik-"freak" bestens im thema)

    die damals auch schon als t8-röhre von osram - lichtfarbe daylight - kombiniert mit den blauen von osram hat beste ergebnisse in sachen korallenpflege (auch sps) erbracht.

    olliver hat nun als erster versucht, beide röhren (t5) miteinander zu mischen: daraus entstand die aquablue-special, eine röhre die alleintauglich ist.

    allerdings hat man nicht mit den wünschen der aquarianer gerechnet, die es noch blauer (geheimnisvoll + fluoreszierend) haben wollten.

    weitere lichtfarben kamen hinzu, um solche wünsche und auch eigene überlegungen einfliessen zu lassen.

    wie wir wissen, sind dann andere hersteller logischerweise auf den zug aufgesprungen etc.

    einzig die einführung der led-technik wurde (jetzt nicht durch ATI) von den anfänglichen herstellern und händlern ohne überprüfung auf tauglichkeit für die mewaaquaristik
    den aquarianern untergejubelt.

    die versprochenen 60% stomkostenersparnis und 50tausend brennstunden wurden von der aquasrianergemeinde allerdings kritklos und mit freude angenommen.

    erst viel später begann man sich weitere gedanken über die zusammenstellung von lichtfarben, chiptypen, refektoren, linsen etc. zu machen.

    ...und ein ende ist noch nicht in sicht - lampen verbessern sich ständig.

    auch durch das engagement von aquarianern.

    nachsatz: hatte ein kleines becken mit nur aquablue-special von ATI (gibt ähnliche röhren anderer hersteller) und sämtliche sps darunter zeigten ihre nahezu "unverfälschte" farbenpracht, alle waren begeistert. ....aber nee, das licht war fast allen zu "gelbstichig" - muss mehr blau bei :face_with_open_mouth:

    moin,

    ich zieh hier mal die handbremse!

    wirklich schlimm sieht es ja nicht aus.

    wie oben schon gesagt:

    etwas lebendgestein "für die biologie" hinzugeben und einen satz einfache korallen einsetzen.

    ggfls. etwas bodengrund reduzieren.

    nitrat lässt sich mit z. b. mitteln wie "stickstoff plus" o. äh. leicht anheben ( 2-5mg)

    po4 mittels adsorber drücken auf 0,02 - 0,04, der vorhandene wert von 0,5mg macht weich-lederkorallen, scheibenanemonen u. äh. auch weiter nix.

    buch oder zwei kaufen und auch auf korallenriff.de das manal durcharbeiten.

    klappt schon;-)

    moin,

    bei irgendwelchen vergleichen - mal so ins blaue gesprochen - ist die art und menge/größe der einrichtung und der korallen mit ein ausschlag gebender faktor.

    was bei einem halbleeren becken noch als sturmflut benannt wird, wird beim zugewucherten becken mit heftiger deco nur noch ein laues lüftchen sein.

    hi,

    zumindest bei der pflege von sps ist die dimmung nur spielerei und beim übertreiben derselben eher als negativ zu bewerten.

    stündchen rauf und runter und den rest auf 100pro.

    aufgrund der alterung der röhren wird bei zu langer dimmung oder nur z. b. 80% im tagersverlauf immer weniger licht bereit gestellt.

    hi,

    eingraben: der unterschied zur natur besteht darin, dass sie schon als große exemplare hier ankommen.

    da gräbt leider keine mehr etwas.

    im natürlichen habitat beginnt ja bereits die winzmuschel mit der arbeit.

    im übrigen werden auch sqamosas oder maximas je nach ort des siedelns von sps eingeschlossen.

    hi,

    zumindest im mittleren bereich auf dem ersten foto siehts nach leichten fraßspuren aus.
    gelege muss nicht zwangswesie im sichtbaren bereich sein - oder wenn die teile noch klein sind haben sie noch keines.

    zumindest der farbverlust/zustand der koralle deutet auf einen befall hin.

    baden wie oben erwähnt wäre sinnig, das abpusten weniger, da ggfls. im ernstfall teile auf noch gesunde nachbaracros verdriften könnten.

    moin,

    nun, ohne nitrat = blasse farben, mit nitrat = kräftige.

    reine geschmacksache.

    so in etwa.

    gutes (stark)-licht nicht dabei vergessen!

    die anlagen werden 50/50 betrieben, kalki + Hans-Werner :smiling_face:

    trotz ausgiebiger fischfütterung bleibt der po4-wert immer am "limit"

    es sei denn, dass ich meine, mal wieder ne schüppe drauf legen zu müssen.

    dann kanns auch schon mal auf 0,1 po4 hoch gehen (motto: viel hilft viel;-))

    ist aber in den nächsten tagen wieder weggefressen.

    daher mein obiger hinweis des nicht wirklich "gefählichen" (über)-dosierens, wenn das system alles verarbeitet.

    nur so ist zu beobachten/ermitteln, ob sich positive/negative veränderungen im eigenen beckensystem ergeben.

    auch hier hilft theorie nicht wirklich weiter.

    hi,

    obs tatsächlich immer an der standzeit des beckens liegt?

    hier ist bei den kupfernen immer wieder mal zu beobachten, dass die eine oder andere zwischen nem dutzen anderer gut stehender diesen "verfall" zeigt.

    ein warum konnten wir noch nicht herausfinden...

    hi,

    der controller im reaktor braucht nicht punktgenau zu messen.

    wichtig ist nur das ab- und wieder anschalten.

    die blasenanzahl ist eigentlich uninteressant und kann nach "viel" und "wenig" über den daumen gepeilt eingestellt werden.

    man hat dabei nur die regulierung der tropfenanzahl ins becken zu überwachen/regulieren, was wiederum in verbindung mit den messergebnissen der kh des beckenwassers erfolgt.

    moin,

    auch der typ "geröllhalde" ist in der natur zu finden :O ...

    seltsamerweise waren die meewaaquarien der 60er+70er aufgrund ihrer deco mit toten korallen auch extrem luftig+locker dekoriert.

    die halde + rückwand kamen erst mit dem ls, soweit ich mich erinnere. (obwohl ich schon in den sechzigern mittels steinen aus dem sauerland ne rückwandartige deco
    zusammengeklebt hatte, allerdings recht durchlässig für fische.

    die produktion der korallenweltriffkeramik brachte dann filigrane bestandteile. die rückwände wurden kompakt.

    als norbert dammers mit der atoll-riffdeco auftauchte, war ich hin und weg - riffformationen im kleinformat, auch mit rückwand oder zusatzdeco vor ls-rückaufbau.

    manch einer liess rückwände weg und das aquascaping war geboren.

    unter beobachtung von beckeneinrichtungen auch weltweit.

    mehr oder weniger.

    persönlich finde ich diese dekorationen - auch beispiel von klaus - richtung "cool", wenn die belange des zukünftigen fischbesatzes (z. b. schlafplätze) berücksichtigt sind.

    daraus allerdings eine grundsatzideologisch angehauchte sache zu machen eher "uncool". :smiling_face_with_sunglasses:

    hi,

    wittener wasser ist hier bestens geeignet. wir nutzen es pur.
    auch während unserer zeit in dortmund wurde reinstes kraneberger genutzt.

    wie schon oben erwähnt, gibt es regionale unterschiede - z.b. beim silikat - was ggfls. gegen eine nutzung spricht.

    auch der umfang des korallenbesatzes ist m. e. ausschlaggebend.

    bei ausreichendem korallenbewuchs, algen etc. werden "unerwünschte" stoffe wie nitrat/phospaht umgehend verbraucht und sind eher als nützlich zu betrachten.

    bei frischen becken, sprich kleinem korallenbesatz, ist immer zu osmose/entionisiertem zu ratren.

    evtl. wechsel zu leitungswasser vorsichtig angehen, d.h. osmose mit leitungswasser verschneiden, messen + beobachten.

    kommt allerdings eher für becken in frage, die unter einem dauernden mangel an no3/po4 leiden.

    wenn "zuviel" messbar ist, erledigt sich da thema sowieso.

    Eine Antwort habe ich mittlerweile auch nachdem ich mit zwei Doktoren heute Telefoniert hab und beide sind der Meinung das kurzzeitige Ammonium konzentrationen für Korallen ok sind, sie sollten trotzdem nicht auf dauer hohen Ammoniumkonzentrationen ausgesetzt sein.

    hi,

    du hattest doch nach ammoniak gefragt!?

    moin bernd,

    ja, nicht der ganze haufen.

    wobei die beleuchtungszeit des mondlichtes in den wenigsten fällen überhaupt phasengerecht abläuft.

    ist aber auch gar nicht für diesen zweck "erdacht" worden.

    es galt als orientierungshilfe für die fische.

    moin,

    raumteilerbecken mit mittelriffaufbau sind das entspannendste, was man seinen fischen bieten kann.

    wer auf der einen seite gejagt (oder erschreckt wird) flitzt durch den aufbau und kann auf der anderen seite in ruhe seiner geschäftigen tätigkeit nachgehen.

    bei kaimauerarchitektur verschwindet der fisch und bleibt vielfach längere zeit in deckung, obwohl die vermeintliche gefahr schon längst wieder vorüber ist.

    bei entsprechender tiefe, lässt sich auch beim üblichen "anderwandbecken" der typ mittelriff ausbilden.

    (wahnsinn, was man über son sch... nachtlicht alles bewegen kann:-)