Beiträge von Joe

    moin,

    kohle kann phosphate abgeben, je nach art der herstellung.
    allerdings ist "weisses" wassser schon eine mitvoraussetzung.
    ggfls. ab und an mit etwas ozoneinsatz hier arbeiten.
    gutes licht und ausreichende zeit/stärke ist immer die voraussetzung für farbige korallen.
    dann macht der koralle auch ein leicht erhöhter po4-wert nix.

    Ich hätte ja eher damit gerechnet, dass man mir hier vorsichtig mitteilt, dass 8 bis 10 Fische für 300 bis 400 Liter schon zu viel sind.

    hi ja,

    nun, es gibt auch becken, die aus falsch verstandenem - wie soll mans nennen - die kronisch unterbesetzt sind.

    meerwasserfische brauchen m. e. eine art von "geselligkeit", um sich nicht im fischleeren tank ständig "gehetzt" umsehen zu müssen, wohin sich denn die nicht vorhandenen übrigen versteckt haben könnten, in ihrer flucht vor dem fressfeind.

    Ich glaube doch, dass es einige Leute gibt, die gewisse Probleme mit Palytoxin hatten, diese aber nicht einer Palytoxin-Vergiftung zugeordnet haben,

    so ist es.

    auch ich habe die ersten jahre meine fieber und schüttelfrostanfälle immer auch einen "grippalen effekt" geschoben, bis der bericht von MM im umlauf war.

    als es dann wieder passierte und ich 1 + 1 zusammen zählen konnte, fiel es mir wie schuppen aus den haaren.

    braucht halt manchmal seine zeit.

    kamm auch nur alle paar monate, also in großen abständen vor.

    ok, danke nochmal an Alle für den Input. Abschäumer regelmässig (in separatem/belüftetem Raum) leeren, wäre dann wohl auch eine weitere Vorsichtsmaßnahme...

    LG Robin

    hi robin,

    mag für das o. g. 115% besetzte becken gelten...!?

    ansonsten hat kein "gifttier" interesse daran, sein gift wahllos abzugeben.

    hi robin,

    m. e. kommt es nur bei mechanischer reizung zu vergiftungen.

    die reine anwesenheit im wasser hat keine auswirkungen.

    erst bei mechanischen z. b. abrupfen unter wasser werden die gifte freigesetzt, die dann ggfls. über den abschäumer oder wasseroberfläche entfleuchen könnten - bei abrupfen über wasser infolge tröpfchenfluges und berührung.

    über freisetzung beim absterben - mir sind solche noch nie abgestorben - hab ich keine infos.

    wenn sich das absterben auf einige wenige polypen beschränkt, denke ich, dass das bedeutungslos ist.

    ein kurzzeitiges, versehentliches anfassen führt nicht automatisch und in jedem falle zur großen vergiftung.

    wobei auch das individuelle immunkonzept des betroffenen ausschlaggebend ist.

    zur entfernung würde ich immer den betroffenen stein heraus nehmen (handschuhe, schutzbrille, mundschutz wären schutzmaßnahmen) und entsorgen.

    einige wenige ggfls. durch injektion mit z. b. salzsäure.

    selbst hatte ich bereits vergiftungen (protopalythoa) mur durch verstärktes daran herumfingern.

    hi simon,

    üblicherweise nicht.

    es kann aber trotdem schon mal zu verschiebungen kommen und ein oder mehrere wasserwechsel sind angesagt, zwecks resettung der werte.

    aber auch bei gleichbleibenden wasserparametern bringt ein ww nach wochen/monaten oftmals positive effekte hervor.

    Allerdings hatte auch der Altbesatz immer mal wieder unter den Attacken der Korallenwächter zu leiden, dabei schossen die beiden blitzschnell aus dem Hintergrund hervor und rempelten den ahnungslos vorbeischwimmenden Fisch von der Seite an. Bis dieser gemerkt hatte, was los war, waren die beiden schon wieder im Riff verschwunden :grinning_face_with_smiling_eyes: .

    hallo corinna,

    sozusagen "voll artgerecht" in anlehnung nach der wirklichkeit im riff;-)

    lässt keine langeweile aufkommen.

    hi,

    hatte mal einen ch. auriga ins schaubecken gesetzt, der sofort von allmöglichen fischen bedrängt und in eine ecke verfrachtet wurde.

    zum fressen konnte er sich allerdings frei bewegen, sodass er immer seinen anteil abbekam, da die anderen selber mit fressen beschäftigt waren.

    war die futterwolke dann weitgehenst vertilgt - schwupp - war er wieder in seiner ecke, da das bedrängen wieder anfing.

    nach mehreren wochen - urplötzlich, von einem tag auf den anderen - schwamm er friedlich mit dem rerst der bande, als wäre nix gewesen.

    denke, dass, solange die lippis nicht verletzungen davon tragen, die möglichkeit des friedlichen beieinanders besteht.


    Eine Ursache für das Auftreten von Cyanos ist die Ausschaltung der Konkurrenz, vor allem der Steinkorallen, durch Phosphatmangel. Dieser betrifft nämlich Steinkorallen härter oder alleine im Vergleich zu Fadenalgen und Cyanos. Wahrscheinlich können die Steinkorallen einige Spurenmetalle so effektiv verbrauchen, dass Algen und Cyanos schlechtere Aussichen haben wenn die Steinkorallen fit und kräftig wachsend sind.

    moin hans-werner,

    das nein.

    bei uns sind z. z. auch wieder verstärkt cvyanos in voll mit sps gestopften becken unterwegs, korallen wuchern trotzdem.
    (alles ein kreislauf)
    ursache könnte hier einer verstärkte detritusablagerung im sand einiger becken sein.

    allerdings gibts trotzt partiellen bodengrundaustausches auch auf dem neuen sand cyanos. ok, könnte man sagen,
    neu wird halt besiedelt.

    wobei in diesem 3m-becken es 2 unterschiedliche beleuchtungszonen gibt.

    der linke und verstärkt mit cyanos befallene bereich hat keine blauröhren drüber - der rechte bereich 50% blau.

    ein anderes becken mit 50% blau hat aber noch mehr cyanos, wobei hier es auch reichlich detritus im boden gibt.

    hi,

    aufgrund der ja nicht 100%ig zu ermittelnden wassermenge gibt es da immer unstimmigkeiten in der dosiergröße.

    weiterhin werden empfehlungen m. e. in der regel immer "unterdosiert" angegeben, um keine "schäden" zu produzieren.

    denke da an concurat l zur strudelwurmbekämpfung. bei den im netzt kursierenden zugabemengen, in verbindung mit der recht schnell abflachenenden wirksamkeit, ist nicht immer der erfolg garantiert.


    Joe´s Eindruck, dass früher Dinoflagellaten kein Thema in der Meeresaquaristik war, teile ich. Allerdings ging es immer schon um Cyanobakterien. Da auch hierzu der Kenntnisstand noch beschränkter war, könnten auch Irrtümer bei der Zuordung dieses Bild geprägt haben.

    hallo bernd,

    weiss nicht, baensch sowie fossa & nielsen sollten da doch schon den durchblick gehabt haben. die teilchen werden ja in den büchern behandelt aber halt nicht als plage erwähnt.

    desswegen die frage: was war damals anders?

    moin,

    nebenbei bemerkt: in der literatur der 90ger jahre, wie dem meerwasseratlas oder dem band 1 korallenriff-aquarium, wird über dinos oder auch goldalgen in bezug auf "plage" nicht berichtet.

    kann mich selbst auch nicht erinnern, bis ca. 2008 jemals davon betroffen gewesen zu sein.

    was ist heutzutage so "verschlimmbessert" worden, dass sie überfallartig die systeme besetzen können?

    ....und hoffen, dass keine einzige goldige alge mittransportiert wird....

    moin mike,

    selbst wenn welche mit rüber transportiert werden, ist es kein muss, dass sie auch "ausbrechen".

    das beckensystem insgesamt muss "dinofreundlich" sein.

    moin,

    war noch zu zeiten der hqi mit megawärmeintrag und ohne beheizug des beckens.

    winterurlaub und in dortmund tagelang 16grad minus bei fußbodenheizung auf kleinster stufe wie immer (wer rechnet über weihnachten auch mit megafrost).

    ergebnis: ein großteil der sps waren weiss - beckentemperatur rd. 18grad bei der rückkehr, wahrscheinlich noch tiefer zuvor - wurde schon wieder wärmer draussen.

    trotz digitaler temperaturanzeige neben der anlage hat die pflegeperson das drama nicht erkannt.

    war für ihn immer schön warm wohnraum, wenn er aus der kälte rein kam....sagte er.

    also - sicherheit auch in bezug auf die temperatur ist angesagt.

    Ich stelle mir vor, ein zweites Technikbecken daneben zustellen, welches vom Haupttechnikbecken abgeperrt wird. Das darin befindliche Wasser wird abgelassen. Frisches Wasser wird angesetzt und automatisch dem Kreislauf wieder zugegeben

    hi,

    wir haben kunsstofftanks, die mit im kreislauf angeschlossen sind. für den ww werden sie vom kreislauf getrennt, geleert, mit frischem salzwasser gefüllt und wieder in den kreislauf gegeben.

    eine sinnvolle sache, da auch dadurch das gesamtwasservolumen erhöht wird, was sich immer positiv auf unsere pfleglinge auswirkt.

    hi arne,

    da bleibt nur die fragmentation oder einfach wachsen lassen.

    wächst der schwamm denn schneller als die poci?

    wenn nicht, wird der innenbereich sowieso beim größer werden der koralle gewebemäßig absterben und der schwamm hätte seinen raum zur ausbreitung..

    Vorher war das nicht so, ich vermute, dass das Tier leicht geschwächt ist wegen dem niedrigen NO3 und daher hier weiß wird.

    hi pauli,

    auch bei vor gesundheit strotzender koralle hätte dieses keine möglichkeit, sich gegen die pavonna zu wehren.

    größere milkas hellen unten auf, da sich mit dem wachstum auch die abschattung breit macht.

    hi,

    zu hohe nährstoffe deuten ggfls. nur dann auf zuviel futter hin, wenn sie trozt mit anständigen korallen zugepflastertem becken steigen.

    der ernährungszustand der fische ist auch zu beachten.

    in der natur haben sie am tag nix weiter zu tun, als nahrung zu suchen.

    daher auch im becken immer fressbereit.

    hi robin,

    ob brown jelly oder etwas anderes ist nicht wirklich schlimm, da es sich nicht auf gewebegetrennte andere polypen überträgt.
    brauner schleim deutet zumindest auf eine unrettbare zersetzung des polypen hin, wenn nicht mittels scharfem schnitt ( z. b. säge oder auch hammer/meißel) im gesunden bereich das befallene abgetrennt wird. ist aber übungssache.

    vorsichtshalber kann die schnittstelle behandelt werden.

    ist aber beim üblichen abknipsen von acros nicht üblich.

    hast du mal ein bild der gesamten koralle.