Beiträge von Joe

    ja.

    um weichkorallen brauchst du dir weniger "sorgen" machen als um deine clowns oder andere fische (wirbeltiere), die
    in erster linie unsere aufmerksam brauchen.
    erst viel später kommen dann korallen...
    wobei korallenpflege mit guten wasserwerten auch gleichzeitig gutes milieu für fische bedeuten kann.
    clowns haben halt den drang, ihre wohnumgebung zu verteidigen - anemone gibts nicht??
    welche sinds denn?
    bei 350liter lässt sich schon der ein oder andere fisch mit hinzusetzen.
    wenn du aber keine zeit zur odentlichen pflege hast, würd ich das lassen.

    hi,

    wenn sonst kaum was im becken ist, freu dich doch am schwamm.

    zeigen in der regel, dass das milieu recht gut ist und müssen nicht zwangsweise raus.

    n paar weichkorallen und scheibenanemonen rein und du kommst fast nur mit dem wasserwechsel zurecht.

    sieht aber bedeutend schöner aus.

    Bis zu dem Tag, wo sichere Tests, inklusive Aufklaerung durch den Handel, die Fehlerquote minimieren.

    moin hajo,

    ja, tagträume am vormittag :grinning_squinting_face:

    lobortests als solche sind schon recht sicher.

    sichere tropftests sind kostspielig und kaum zu verkaufen.

    habe immer noch seit monaten einen gilbers no3-test für knapp über 60€ hier rumliegen.

    nein, werde ich nicht selber nutzen, ist mir zu teuer :grinning_face_with_smiling_eyes:

    auch wird vieles übertrieben.

    kh-tests mit o,1-abstufung braucht eigentlich kein mensch :smiling_face_with_sunglasses:

    hi,

    korallen wirken für den betrachter am farbigsten/schönsten, wenn sie licht auch "von vorne" bekommen.

    also licht, dass durch die breitere lampe eingestrahlt wird.

    auch wachsen korallen buschiger/natürlicher, wenn es eine breite lichtfläche gibt.

    eine betrachtung auf "steulicht" fasst da zu kurz.

    hi hans,

    ja, erstmal nicht düngen - sonst bekommen die fadenalgem möglicherweise wieder n schub.

    warum möchtest du caulerpas haben?

    sind immer eine gewisse gefahr in andere korallen hinein zu wachsen und nehmen in einem kleinen becken die restlichen nährstoffe auch noch weg.

    moin,

    mandarins und andere leierfische haben nichts mit acrostrudelwürmern am hut.

    ansonsten so wie norbert sagt: in die zwischenräume gelangt kein fisch.

    die einzige möglichkeit ist das herausbrechen sämtlich befallener stöcke, baden und abkratzen der gelege.

    wöchentlich wiederholen und auch ggfls. korallen zerteilen, um an gelegenester überhaupt dran zu kommen.

    oft sind die innenbereiche aber stark geschädigt, dass man sinnigerwese die noch odentlichen teile neu aufpflanzt und den rest verwirft.

    auch werden diverse acroporaarten unterschiedlich stark von würmern befallen und - siehe shorty - gar nicht oder kaum.

    mag daran liegen, dass verschiedene wurmarten sich auf ihre wirtskoralle spezialisiert haben.

    habe man irgendwo gelesen, dass würmer auf langpolypigen acros nicht auf solche mit wenig polypen übersiedeln etc.

    "validaartige" sind m. e. die strudelwurmmagnete schlechthin.

    Der Verstorbene war übrigens recht jung. Zumindest gehe ich davon aus, da er maximal 8 Monate in meinem Becken war. Die Hälterungszeit beim Händler ist schwer zu beurteilen.

    hi ralf,

    nunja, es ist ja weniger die zeit beim händler ausschlaggebend für eine beurteilung des alters als die größe des fisches.

    moin,

    nun, ab einer gewissen größe stirbt bei vielen sps-arten das gewebe beim größerwerden im inneren ab.

    ein natürlicher vorgang.

    es gibt keine 30 cm p. damicornis, die im inneren noch belebt ist, mal als beispiel.

    je enger die äste stehen, um so schmaler ist der lebende bereich nach aussen hin.

    das führt aber nicht zwangsweise zum absterberben des gesamten stocks.

    die hier genannte hysterix ist/war ja noch weit von einem großen stock entfernt und löst sich auf.

    hi,

    nun, dieses "plötzlich und unerwartet" ist hier immer wieder mal zu beobachten, ohne dass gründe dafür erkennbar sind.

    auch der in solchen fällen meist hörbare ruf nach wasserwerten bringt keine sinnigen erkenntnisse, da andere hysterix bestens weiter gedeihen.

    bei vernesselung sind in der regel nur teilbereiche betroffen, halt die, die von den kampftentakeln berührt werden.

    Die Reviere der Fische sind in aller Regel nicht nur Fressreviere sondern auch Fortpflanzungsreviere.

    moin hans-werner,

    hmm...würde das nur auf reines wohnen + fortpflanzen beschränken, zumindest im becken.

    hier gibt es, solange die futterwolke durch becken zieht keine grenze für niemanden.

    selbst andere, die von anderen als riffbarschen sonst in ihre schranken gewiesen werden, können sich fressenderweise frei im becken bewegen.

    erst wenn die futterwolke ausgedünnt ist, fallen die grenzüberschreiter wieder auf.

    das mit dem fressrevier werd ich später aber nochmal antesten.

    hi,

    wir haben im 1500liter schaubecken 7 oder 8 von ihnen in friedlicher eintracht.
    jeder bewohnt seinen wohnkorallenbereich, der so ca 30 - 40 cm im durchmesser umfasst.
    große raufereien gibt es nicht.
    mag daran liegen, dass docs, papagaifisch, harlekin, squamipinis u. äh. genügend "feinddruck" aufbauen.
    evtl. ist aber nicht nur das gut strukturierte becken notwendig sondern auch die dichte bepflanzung mit wohnkorallen.

    nunja,

    was soll ich sagen - mir sind solche fälle im laufe der jahrzehnte nicht untergekommen, zumindest fällt mir da nichts greifbares ein.

    in einem normal laufenden weichkorallenbecken halte ich das aber, ohne dass jemand wild an seinen weichen herumgärtnert, mehr als unwahrscheinlich, dass durch blosse anwesenheit sich fische vergiftungen zuziehen.

    moin hajo,

    hmm...die arten an weichen, die heute gepfegt werden, sind m. e. eher rückläufig, da viele kaum noch nachgefragt sind.

    allerdings müsste schon viel "stress" - welcher art auch immer - den korallen zugemutet worden sein, wenn in einem gut laufenden becken solches passiert.

    nur mal so gibt kein tier "verteidigungsstoffe" ab.

    z. b. das unbedarfte verfrachten von weichen/harten und fischen/wirbellosen in ein und dem selben eimer beim umzug.

    da bei torben solches in einem becken passiert ist, wäre zu recherchieren, welcher umstand ein freisetzen von giften verursacht hat.

    ein pauschales "weiche sind giftig für fische" sollte vermieden werden.

    Da muss ich leider widersprechen. Wenn ein Kalkreaktor am Limit betrieben wird - und das ist bei vielen Acropora-Plantagen-Besitzern der Fall - ist der tiefst erreichbare pH-Wert (abhängig vom System, des Materials, Alter des Materials, Betriebsdruck, CO2-Eintragsystem, Temperatur, Durchfluss...) von Bedeutung. Wenn dieser durch falsch oder nicht kalibrierter Messkette nur um 0,1 unterschritten wird, sammel sich sofort eine große CO2-Blase an, die je nach System die Kreislaufpumpe des Reaktors zum Stehen bringt und einen Super-GAU im Aquarium auslösten kann. Muss nicht sein, kann aber. - Bei Kalkreaktoren, die nicht durch den internen pH-Wert gesteuert werden, besteht dieses Risiko natürlich nicht.

    Grüße, Burkhard

    hi burkhard,

    ok, soweit die theorie.

    in der praxis ist mir (und bei anderen) solches noch nicht unter gekommen.

    und wir befeuern kalkis manchmal so stark, dass der blasenzähler kocht.

    keiner hier im einflussbereich kalibriert seine elektrode beim kalki alle 4 wochen.

    echt!

    mag sein, dass man bislang nie der tieftmöglichen lösungspunkt je erreicht hat und daher der supergau nie im gespräch war.

    auch gibt es in der aquarienliteratur keine hinweise auf solch geschehen, soweit ich mich erinnere.

    kannst du angeben, welches material wie tief maximal begast werden "darf"?

    hi,

    beim kalki kommt es bei der ph-wert-messung nicht auf genaues an....

    ob da 6,4 oder 6,6 drin sind ist kaum von bedeutung.

    wichtig ist das an-abschalten der co2-zufuhr.

    die zuflussmenge zurück ins becken wird eh nach bedarfsermittlung geregelt.


    Edit und P. S.: Ach ja, Wachstum: Wachstum ist auch unter LED gut, hängt m. E. aber eher von Ernährung und Chemie ab.

    moin hans-werner,

    nö oder evtl. nur lampenbezogen.

    die beobachtung bei vielen led-nutzern als wechsel von t5 auf led war/ist: ja, gute farbgebung aber kaum wachstum!

    erst das dazuschalten von t5 brachte auch im wachstum wesentliche besserung.

    richtig flächig leuchtende leds mögen da anders sein, da auch der krorallenast allseitig energie zum wachsen auffangen kann.

    solchen wechsel hatte ich allerdings noch nicht in der kundschaft bzw. keinen bricht darüber erhalten.

    hi,

    lps sind eher gefährdet als sps.

    es werden u. u. die polypen abgezupft, das gewebe nicht beschädigt.

    die koralle merkt sich das und die tentakeln bleiben tagsüber drin.

    ist dan eher n optisches "nicht ganz so schön".