Beiträge von Joe

    Zitat

    Original von sabine
    Hallo Joe,
    Fadenalgen sind aber auch in der Lage, das im Gestein festsitzende Phosphat( z. B. durch Kalkwasser ausgefällt) aufzuschließen und zu verwerten. Deshalb wachsen sie auch in vermeintlich sauberen Wasser gut.


    hallo sabine,

    ja,ersteres ist so.

    bei zweitem ist das wasser durch den algenwuchs nicht nur vermeintlich, sondern tatsächlich sauber.

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Moin Joe,

    ich bekomme ehrlich gesagt die Kurve nicht.

    Was hat der Hochdruckreiniger (heisses Wasser) mit den Fadenalgen zu tun *grübel* Oder iste s einfach noch zu früh und ich sollte erst mal einen Kaffe trinken ??

    moin peter,

    nimm erst mal noch einen schluck kaffee, dann klappts auch mit den grauen zellen. (smile)

    durch die zerstörung der lebenden oberffläche bis tief in die lebenden schichten, hat er ein klima geschaffen, dass durch seine leblosigkeit und zusätzliche belastung aus vergammelndem inneren beste lebensbedingungen für schmieralgen - und wie in diesem fall - für fadenalgen geschaffen hat.

    so ist es für mich klar, dass das süsswasserhochdruckreinigen derauslösende faktor war.

    auch die aussage von privileg weiter unten, dass trotzt bester wasserwerte, fadenalgen wachsen, ist so immer wieder zu beobachten.

    die algen entziehen dem wasser die nährstoffe.

    ob das nun caulerpas oder fadenalgen sind, spielt da keine rolle.

    tag all,

    vor einigen tagen war ein aquarianer bei mir, der seit einem halben jahr - seit beckeneinrichtung - mit fadenalgen zu kämpfen hat, verwendet gebrauchtgestein.

    nachdem wir im verlauf einer halben stunde viele dinge übers becken etc. erörtert hatten, erwähnte erbeiläufig, dass er das gebrauchte lebendgestein vor dem einsatz ins becken mit dem hochdruckreiniger gut und ausgibig abgespritzt hätte.

    der tip dazu kam von einem 'erfahrenen' riffaquarianer.........

    manchmal sind die dinge so einfach!!!

    noch'n gedanke,

    warum wird bei aquristischen geräten nicht angegeben, was sie so leisten, sondern immer nur
    irgendwelche spirenzchen als 'nachweis' für die tauglichkeit herhalten müssen.

    wenn da nun stände, dass beim einsatz von kalkgranulat mit körnung 5 mm und dem zusatz von 100 blasen pro minute ein calciumgehalt von x-mg beim auslauf von y- ml erreicht wird..........dann wäre uns allen ein wenig weitergeholfen.

    der hinweis auf eine patentanmeldung ist so unglaublich vielsagend..........

    vor gesagtes ist nicht produktbezogen, sondern allgemein gehalten.

    Zitat

    Original von KS
    Hallo Bernd,
    Schlamm/Staub war wohl falsch ausgedrückt. Bei den Trommelreaktoren sind hohe Mengen an Abrieb ins Becken geschwemmt worden. Das war nicht das optimale.

    hallo klaus,

    wobei man doch annehmen sollte, dass sich diese winzigen teilchen im sauren wasser rasch auflösen......?

    oder waren feste körnchen zu finden?

    habe diese reaktoren leider selbst nicht über längere zeit in funktion sehen können.

    Zitat

    Original von Jörg Kokott

    Es reicht meiner Meinung nach aus, wenn man diese Röhren alle 2 Jahre austauscht!

    hallo jörg,

    denke, dass zwei jahre um mindest das doppelte zu lang ist.

    selbst bei ein jahr alten röhren ist nach dem wechsel das ergebniss an der 'leuchtkraft der korallen' deutlich zu erkennen.

    sie strahlen geradezu.

    wir sprechen von t8, aber bei t5 ist es nicht anders.

    hallo bernd,

    .....schon wieder was neues..........

    schlamm bildet sich nicht, weil wie bei den reaktoren mit gasrückführung selbiger im becken landet.

    kanalbildung kann im allgemeinen nur in zu feinem granulat und im altherkömmlichen reaktor entstehen.

    bei mittlerer bruchstärke in gasrückführreaktoren gibts auch keine kanalbildung.

    auch 'nur' eine pumpe ist nix neues.

    aber egal, macht sonst ja einen guten eindruck.

    hallo roland,

    hier hat sich noch frank mit folgendem gemeldet:


    Hallo Roland,

    warum läuft dein Abschäumer nicht ständig so wie er es tun sollte? Wenn Du dein Becken nach dem Berliner System, also mit Abschäumer betreibst, dann muß er auch ständig laufen. In der Einfahrphase wird er sicherlich viel dunkle Brühe abschäumen, aber das muß auch so sein, denn das sind die eiweiße die aus dem Wasser raus müssen. Du schäumst nur ab und zu ab - andere Aquarianer bekommen schon Panikanfälle wenn der Abschäumer mal einen hqlben Tag nicht läuft...

    Auch könnte Deine Dichte noch ein klein wenig höher eingestellt sein (1.023)

    irgendwie macht mich der Po4-Wert stutzig, kein No2 und kein No3, aber Po4 - da ist bestimmt irgendwo ein Meßfehler.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    MfG, iXware

    __________________
    Mit freundlichen Grüßen,
    Frank

    hallo roland,

    .....und ich dacht' schon, dass es was schlimmes ist.

    nun, so etwas kommt bei neu dazugesetzten tieren häufig vor und muss nichts bedeuten.

    allerdings ist die bemerkung, schon dreimal abgeschäumt zu haben, recht lustig.

    um altes wasser wieder auf vordermann zu bringen, ist ein entsprechender wasserwechsel angesagt.

    solltet ihr vornehmen.

    auch muss sich ein quasie übernommenes system erst mal stabilisieren - trotzt altwasser.

    Zitat

    Original von MarkusK

    ...steht bei dem von mir momentan verwendeten Tunze Kleber auch drauf. Da das aber nicht immer geht, (wenn man direkt was im Becken festkleben will, was man nicht rausnehmen kann) hab ich das bisher noch nicht gemacht und auch schon mehr von dem Kleber verwendet und keine negativen Einflüsse festgestellt. Noch nie was eingegangen.

    Grüße

    Markus

    hallo markus,

    das ist ja der widerspruch - wie soll der ableger in der geringen wassermenge überleben, wenn das material tatsächlich was von sich gibt......

    Zitat

    Original von Ramon
    Ich hatte mal Einsiedler aus dem Mittelmeer. Der größte Teil dieser ist mittlerweile eingegangen, während ich andere Einsiedler die ich vorher schon pflegte die Mittelmeer Einsiedler alle überlebten.

    tag ramon,

    wir haben z.z. noch mittelmeereinsiedler (Clibanarius sp.) die bereits seit 4 jahren in unseren becken fleissig ihren dienst versehen.

    auch steinseeigel sind seit dieser zeit von 1cm minigrösseauf 5 cm herangewachsen.

    es sind durchauskombinationen denkbar, wenngleich auch nicht stilecht.

    Zitat

    Original von Thilo


    Thilo :grinning_squinting_face:

    tag thilo,

    bezieht sich deine empfehlung auf zu klebende technikteile oder auch auf die ablegeraufklebung?

    vor einigen tagen erzählte mir ein riffaquarianer, dass er gemäss eines sicherheitshinweises auf einer korakllenkleberpackung, seinen ableger über 5 stunden in einem separaten eimer nacxh dem aufkleben hälterte, um ausdünstungen im becken zu vermeiden.

    dieser ableger ist einen tag später abgestorben.

    die überlegung brachte uns zu dem schluss, dass entweder die themperatur im eimer unter die mindestgerenze gefallen war oder dass gerade in der kleinen wassermenge des eimers, evtl. ausgedünstete stoffe schädlich waren.

    bei dem von uns verwendeten grohtechkleber waren bislang keine auffälligkeiten zu erkennen, obwohl beim ablegerkleben oft mehr als eine stange verarbeitet wurde.

    hallo werner,

    der pyroferus ahmt in seiner jugend einige der in gleichem gebiet vorkommenden zwergkaiserfische nach, wie z.b. den c. heraldi.

    um in form der mimikry aufgrund seiner noch nicht entwickelten messer, schutz vor anderen zu finden.

    u.u. versucht er ja den gelben doc anstelle fehlender
    zwergkaiser nachzuahmen...........

    wird sich aber, je grösser er wird, legen.

    nachzulesen im mergus, band 1.

    tag chrille,

    nun, zumindest steinkorallenableger lassen sich mit heisskleber auf dem substrat fixieren.

    mit der klebekraft ist es bei übrigen teilen ähnlich wie mit korallenkleber.

    er haftet auf glatten flächen micht.

    du brauchst schon eine rauhe , zerklüftete oberfläche, in die sich der kleber festkrallen kann.

    Zitat

    Original von Robert Baur

    Sagen wir es mal vorsichtig so, die Konzentration dürfte bei ca. 150 - 200 fachen des normalen liegen.
    5 Tropfen in ein Wasserglas und mit Meerwasser auffüllen und man hat eine Flasche in der Farbe von Delpha...

    hallo robi,
    hi frank,

    wenn das so ist,nehme ich alles zurück und behaupte das gegenteil.

    Zitat

    Original von Michael Hannig
    Hallo

    Kennen ne. Aber mit ganz legalen Mittel gehen da bestimmte Bereiche aber nicht ab. Man sieht in ja schon auf der Startseite am sammeln in irgendwelchen kühlen gewässern. Atlantik, Mittelmeer, oder gar nur Nordseetiere verkauft er ohne Hinweiß an tropische Meerwasseraqurianer

    Mfg Michael Hannig

    hallo michael,

    woher willste das wissen.

    denke du kennst ihn nicht.

    und was meinst du mit 'nicht ganz legalen mitteln'?

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Harald und Joe

    es wäre für Ben sicher nützlich gewesen, wenn ihr eure Beckengröße und das Ausmaß Asterina "Plage" mit angegeben hättet....

    So würde ich das ungerne stehen lassen, denn es impliziert das man die Harlekine auch in einem 200 Liter Becken halten kann in dem 30 Asterina leben.

    Oder sehe ich das zu eng? Ich versuche das immer aus den Augen des unwissenden zu sehen.

    hallo peter,

    hast recht!

    also in unserem 1700liter-becken werden die sterne (hunderte) nicht alle, trotzt 2 garnelen, die allerdings kein pärchen sind.

    haben genug raum, um sich aus dem wege gehen zu können.

    bei 200 litern ist die haltung nur mit zusatzfütterung möglich.

    Zitat

    Original von Ruedi
    Hallo Jörg

    Ich bin grundsätzlich deiner Meinung, nur ist es doch immer schwierig neue Fische gleicher Art nachzusetzen wenn vom vorhandenen Tier bereits Reviere abgesteckt wurden, oder seh ich das falsch?
    Deshalb dachte ich halt der Zeitpunkt wäre ideal, wenn alle gleichzeitig in ein neues Revier kommen gibts keinen (oder weniger) Stress untereinander.

    hallo rüdi,

    wenn die dazugesetzten in der überzahl sind, gibst weniger stress als umgekehrt.

    hallo ben,

    bei uns waren sie trotzt ausreichender planarienzahl nach kurzer zeit unauffindbar.

    vielleicht hat ihnen irgendwas nicht gepasst.

    planarien wurden auch nicht weniger.

    hallo ben,

    unsere harlekins fressen von der beckeneigenen kissenproduktion und kommen damit gut zurecht.

    aufgrund der beckengrösse sind immer ausreichend vorhanden.

    die o.g. beschriebene haltung lässt sich allerdings nicht in einem artenbecken betreiben.

    dort bleibt nur die linkia-fütterung, wobei man diese auch in jedem anderen riffbecken betreiben kann.

    hallo wilfried,

    solches und ähnliche statements stammen aus der zeit,als haltungsmisserfolge von steinkorallen einfach auf andere beckenbewohner gescjhoben wurden.

    sonst wie vor.

    Zitat

    Original von iP
    Hi Jörg,

    ab wann ist ein becken bei dir ein "altbecken"?

    grüße,

    hallo ip,

    kurz gesagt: wenn die steinkorallen oben aus dem becken wachsen.

    es sei denn, dass die stöcke permanent eingehen und immer nur neugekaufte, kleine stöcke zu sehen sind.

    dann sollte man sich bei einem angeblich lange stehenden becken mal so seine gedanken machen.....

    tag dirk,

    entweder so wie tim sagt oder es könnte auch wahrscheinliche eine zu den anthelien zählende sein.

    sie können zur plage werden, wie die pumpernde xenia.

    aber voraussagen läst sich das nicht.

    u.u. ist sie nach ein paar wochen wieder verschwunden.

    gibts auch.

    Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Hallo Joe.

    Danke für die Antwort.
    Es blieben aber noch zwei Fragen offen: wie hoch ist dein Bodengrund geschichtet und wie groß (in Etwa) sind deine Gesteinsbröckchen ?


    moin thzomas,

    so vom cm-bröckchen bis 5 cm.

    wobei die schichthöhe um die 8 cm beträgt.

    das becken steht seit 10 jahren so uind wurde niemals vom detritus freigemacht.

    hat sich megamässig angesammelt.

    hallo thomas,

    nun,unter unserem 1200 lieter wohnzimmerbecken ist das ca. 150 liter-unterbecken zu 2/3 als refugium eingerichtet.

    als bodengrund wird zerkleinertes lebendgestein - also kein sand - verwandt, der bewuchs besteht in der hauptsache aus caulerpa und einigen anderen höheren algen.

    wasserdurchsatz ca. 1500 l/std.

    beleuchtungsdauer ca. 14 stdn.

    hallo thomas,

    um ausreden war/ist der mensch noch nie verlegen gewesen, dinge so zu interpretieren, wie er es braucht bzw. um kein schlechtes gewissen anderen/m gegenüber haben zu müssen.

    sich 'sehen' von bienen 'vorzustellen', hat in diesem zusammenhang keinen relevanten bezug auf das schmerzempfinden von wirbeltieren.

    hier könnte höchstens die frage nach dem unterschied einer schmerzempfindung bei wirbeltieren
    und insekten im raume stehen.

    dass die unterdrückung eines schmerzes und das damit leben können auch mit dem erlernen des ignorierens/ertragens desselben einhergeht, ist unbestritten.

    so kann das tier seinen schmerz nicht ausleben sondern muss möglichst unbeeindruckt davon, seinen überlebenskampf fortsetzen können.

    das erfahren des schmerzes lässt es aber durch den lerneffekt in einer gleichen situation dahingehend reagieren, einen möglichen schmerz zu vermeiden.

    hallo ihr schmerzgeplagten,

    weiter ober hatte ich schon mal darauf angesprochen, dass schmerz im zuge der evolution
    einen lerneffekt auslöst, bestimmte situationen zu vermeiden, bzw. bestimmte reaktionen hervorzurufen.

    was zumindest für den bereich der wirbeltiere gilt.

    einzig allein die ausdrucksweise der einzelnen gattungen ist unterschiedlich.

    der eine kann schreien oder brüllen, der fisch kann es nicht.

    daraus jetzt zu schliessen, dass kein schmerzempfinden gegeben ist, halte ich für überheblich.