Zitat
Original von RS
@ Joe again:
Du schreibst:
"wenn dir ein hausbesitzer von 100 häusern stolz erklärt, was ER alles geschaffen hat, denke ich darüber nach, ob es nicht seine mieter sind, die ihm den reichtum geschaffen haben"
Frage:
Jemand ist fleißig, schuftet wie ein Tier und baut 100 Häuser. Darauf ist er mit Recht stolz.
Ist das jetzt ein Böser, weil er von seinen Mietern Miete verlangt um damit seine Millionenkredite zu tilgen?
Oder ist es ein Guter, weil er Menschen die kein Geld für ein eigenes Haus haben, ein bezahlbares Dach über dem Kopf gibt?
hi rs,
siehste, es ist nicht leicht zu begreifen: nicht der 100 häuslebauer zahlt die milionen tilgung, sondern seine mieter.
sonst noch fragen?
wir haben seit nach dem krieg eine verfehlte eigentumspolitik betrieben.
anstatt eigentum (wohnungen) für die bevölkerung zu schaffen und somit einen großen teil zur altersversorgumng beizutragen, wurden hunderttausende - sogenannte sozialwohnungen geschaffen - und gleichzeitig ein unkontrollierbares rentensystem, um immer höhere mieten in den schlund gigantischer vermietungsgesellschaften zu schleudern.
das geld, was der mensch erarbeitet hat, wird ihm so wieder weggenommen und dem selben topf aus dem es kam, wieder zugeführt (öffentliche wohnungsgesellschaften), anstatt es für ihn und seine familie nutzbar anzulegen.
was passiert jetzt?
die eigenheimzulage - eine multifunktionale stärkung unzähliger kleiner handwerksbetriebe und als zuschuss zur späteren altersvorsorge in form von wohneigentum - wird abgeschafft.
mit dem ergebniss weiteren firmensterbens und dem aufrechterhalten des zwangs von mietabgaben mit späterer staatlicher wohngeldzahlung obendrauf.
das ganze mit einem riesenaufwand an verwaltung.
unglaublich, was wir uns alles so gefallen lassen! 