Beiträge von Joe

    hi,

    weiche, lps usw. sind auch mit glühfunzel zufrieden - überspitzt gesprochen. :winking_face:

    flache montis z. b. wachsen unter led auch bestens, da sie zu 100pro ihr licht von oben einfangen.

    staghornartige sind im nachteil, weil das diffuse licht an ihren seiten recht sparsam ist.

    was noch wichtig ist: wer korallenwachstum unter t5 nicht kennt, kann wenig zu wachstumsvergleichen beitragen.

    nur im vergleich led zu led.

    moin daniel,

    nunja - was ist eine vernünftige led?

    es gibt zuviele davon auf dem markt und unübersichtliche möglichkeiten der einstellungen.

    wir haben 4 gängige typen hier in der beobachtung und selbstbau-flächenleuchten aus weissen und blauen stripes.

    so richtig zufrieden in bezug aufs wachstum sind wir mit keiner, wobei witzigerweise unsere weiss-blauen ordentlich ergebnisse liefern.

    also im vergleich zur röhrenbeleuchtung liegt die immer noch weit vorn.

    wenn nur nicht immer der röhrenwechsel wäre...

    moin,

    trend?wende?

    denke, dass es weniger mit einem trend zu tun hat als mit unzureichendem licht aus led's zur sps-pflege.

    war auch bereits mein gedanke, als lps verstärkt importiert wurden und shops immer weniger bis gar keine sps mehr anboten.

    hi rüdiger,

    sie steht nicht im schaubecken und kann in den kleineren verkaufs und nachzuchtbecken leicht kontrolliert werden.

    gibt aber auch absterbungsfälle ohne dass man an wasserwerten etwas erkennen kann.

    am besten wie andere sich ausbreitende separat auf stein im sandbereich positionieren.

    moin,

    nun, modewandel gibt es zwar auch dabei, allerdings ist der fortschritt in der korallenpflege eher die triebfeder der veränderung.

    erst wenn es kaum noch etwas zu verbessern gibt, kommen dinge wie "us-style" auf. :winking_face:

    moin ingo,

    ja, diese theorie des wachstums wird gerne ausgesprochen.

    dauert wahrscheinlich unter led-bedingungen nicht nur "monde".

    fische können aber nicht wirklich darauf warten und der aquarianer schon gar nicht :grinning_squinting_face:

    unter den fahnenbarschen gibts auch welche - die squamipinis z.b. - die nicht ständig im futter stehen müssen.

    und hier kommen wir nun wieder zum knackpunkt der "miniableger"...

    winzige "korallen" und fischbesatz gehen nicht gut zusammen,.

    halte dich auch nicht am putzerlippi fest - das ist ein nebenschauplatz :winking_face:

    will dich aber nicht entmutigen - der anfang ist dir zumindest gut gelungen!

    moin,

    nun, "blickoffen" ist schon ein niedlicher ausdruck!

    die freie wassersäule über dem riff wäre mit fahnenbarschen zu bestücken.

    etwas mehr "riff" darf es schon sein.

    hier wird der "schwimmraum" überbewertet :winking_face:

    moin,

    nun, es ist etwas "korallenabhängig" welche tiere sinnig sind.

    bei sps sind kleinii und auriga erste wahl neben tangfeile.

    bei lps sieht die sache wieder anders aus.

    allerdings ist meistens zu beobachten, dass lps erst dann angegangen werden, wenn bereits ein großteil der glasigen gesellen verspachtelt wurde.

    wobei sich der chelmon im lps-becken als lps-freundlich zeigt!

    moin,

    meine these ist bei der fischübernahme aus gut gepflegten privatbecken mit langem stand und langem aufenthalt der fische:

    die gewöhnung an die dort herrschenden bakterien, vieren? und sonstigen erregern macht den fisch empfindlich gegenüber anderen auch äussert top laufenden aquarienmilieus.

    da hilft auch kein quarantänebecken...

    Denn Kontinuität in der richtigen Bahn verankert, ist oft der Schlüssel zum Erfolg.

    moin klaus,

    das hat was!

    allerdings darf dabei auch nicht die seite der korallen selbst vergessen werden.

    reih und glied des pflanzens sind da weniger im focus als die größe dieser reihenbepflanzungskorallen.

    vielfach winzigste und oft frisch geklebte teilchen, die hilferufe der aquarianer nach sich ziehen.

    koralle wird weiß - no3-po4 explodieren - kalzium zu hoch - algen und cyanos wachsen - brauche tips für led-einstellung usw..

    höchstkoplizierte korallen werden in halbfertige biochemie eingesetzt und verabschieden sich.

    irgendwie scheint das grundwissen auf der strecke zu bleiben. :upside_down_face:

    moin torsten,

    nunja, amano hat m. e. versucht, unterwasserlandschaften zu inzenieren.

    die üblichen becken sind eher ausschnitte des lebensraumes ohne "landschaftsberücksichtigung.

    auch im mewa lassen sich rifflandschaften bilden, die aber aufgrund des korallenwachstums schnell zum, riffausschnitt werden können.

    das gärtnerische knowhow ist da gefragt.

    moin,

    schönes becken und interessante analyse.!!

    das aufhellen bei der poci unterhalb ist allerdings eine natürliche erscheining des beginns zur umwandlung in "lebendgestein".

    große pocis und stylos sind vielleicht in einem bereich von 5 - 6 cm noch mit lebendem gewebe bestückt, darunter beginnt der natürliche verfall.

    gilt auch für andere busch-strauchförmige.

    nicht zu verwechseln mit den bekannten nekrosen, die in einem rutsch die gesamte koralle himmeln.

    moin,

    denke auch an kieselalgen.

    irgendwas muss ja die freien steine erstbesiedeln.

    erstaunlich ist, dass man nach jahrzehnten meeresaquaristik immer noch so trefflich über cyanos schreiben kann ohne das rätsel des "warum und wie" zu lösen :winking_face:

    b die Tiere in der Natur keine Chance haben, steht für mich nicht im Vordergrund. Diese Tiere sollen ja auch nicht in die Natur entlassen werden. Im Aquarium sollten sie "normales" Aquariumverhalten aufweisen.

    moin burkhard,

    nun, vom bindenfehler - wie in der anmoderation gefragt - bis zum weissen ocellaris, der in der natur wahrscheinlich kein überleben hätte, ist es ja weit hin.

    bei binden fehlern sind m. e. hier eher die gemeint, denen mal ne querbinde fehlt oder nur ne halbe ausgebildet haben u. äh..

    also im prinzip meilenweit weg vom, desingerclown.

    wenn ich leute beim kauf mal auf die fehlerhafte binde hinweisen, werden diese fischchen trotzdem gekauft, weil auch sie das recht auf ein gutes zuhause haben, sagen die kunden.

    was eher bei "fehlzuchten" als bedenklich einzustufen ist, ist m. e. die mangelhafte ausbildung von ober- bzw. unterkiefer mit "fehlbiss", was auch zu beobachten ist.

    Einzelentnahmen von Korallen gleich welcher Art zeigen bei meinem dichten Besatz keinerlei Veränderungen bei den Nährstoffwerten.

    moin bernd,

    nunja, bei dicht bestzten becken hat das auch keine sichtbaren auswirkungen .

    habe da eher becken mit einer halbmetergroßen lederrnen im blick, die nach dem entfernen einer solchen, oft in schieflage gerieten.

    die größe einer solchen koralle lässt im üblichen wohnzimmerbecken nur wenig platz für andere korallen.

    daher ist mit einer veränderung der werte zu rechnen, wie oft hier bei kunden zu beobachten.

    im verhältnis wäre das so, als wenn du in deinem becken ein drittel des korallenbesatzes mit einem rutsch entfernst.

    es heißt ja dass Weichkorallen etwas höhere Nährstoffwerte "mögen" - was ja überhaupt nicht in Korrelation mit deren VERBRAUCH stehen muss

    Bin ich völlig auf dem Holzweg wenn ich sage, ich gebe zwei richtig große Weichkorallen aus dem kleinen Becken, und es bleiben dann mehr Nährstoffe für LPS und SPS übrig?

    moin,

    nun, weiche usw. waren ja mit die ersten korallen, die in fischbecken eingesetzt wurden.

    zu zeiten, da es vieleicht no3-tests gab aber po4-tests für den privaten noch nicht mal in sichtweite sind.

    die wasserwerte waren in solchen anlagen unterirdisch (literatur).

    da weiche, leder, scheiben aber trotzdem gut wuchsen, konnte man davon ausgehen, dass sie solche werte zumindest tolerierten.

    ob sie diese werte allerdings "gemocht" haben?

    in der regel wachsen die üblichen verdächtigen auch recht zügig, sodass man m. e. schon von einem "guten" verbrauch anwesender nährstoffe ausgehen kann.

    interessant wäre der vergleich der biomasse tatsächlich.

    zumindest oberflächlich betrachtet mach die doch recht dünne polypenschicht einer acropora nicht mit dem gewerbeanteil der weichen mithalten.

    dass wasserwerte bei der entfernung von großen (weich-leder) korallen im auge zu behalten sind, ist korrekt.

    logischerweise bleibt dann für andere mehr übrig :winking_face:

    Mein letzter A. tomentosa, der nach dem Einsetzen recht scheu war und sich viel versteckt hielt, hat zwar bald Frostfutter genommen, Aipatsien aber lange ignoriert.

    moin bernd,

    in der regel wird man kaum einen der "glasrosenfresser" beobachten, der sich auf dieselben stürzt, wenn er welche sieht.

    meist geschieht das unbemerkt und erst so nach und nach erkennt man aufgrund weniger werdender kleinstrosen, dass sich dort etwas tut.

    die großen teile bleiben zur erzeugung von futternachschub lange unangetastet.

    wer tausend rosen sein eigen nennt, wird letztlich nicht bemerken, wenn es nach einiger zeit "nur" noch 900 sind.

    hi alex,

    bei uns schwimmen im 4500liter mutterkorallenbecken ( Z-förmiges Becken mit ca. 10m länge) mit haufenweise großer sps-stöcke n halbes dutzend pärchen und auch einige halbstarke ohne sichtbare probleme.

    meist mit gutem abstand untereinander aber auch als kleine gruppe, die sich später wieder auflöst.

    ob das beim 1000l-becken auch klappt?

    in unserem 1500l-schauben funzt es nur mit einem pärchen.

    hi,

    fischbesatz: es bedarf einer gewissen "masse", um durch fütterung etwas zu erreichen.

    falls vermeindlich nicht machbar, gehts nur über entsprechende dosierungen.

    mit wenigen und kleinen ablegern versuchen zu wollen, optimale werte für weiteren besatz zu bekommen, ist schon eine stolze aufgabe.

    vieleicht funzt es aber ist nicht unbedingt notwendig.

    es braucht keine "punktgenaue" landung.

    gibt es keine bilder der einzelnen, betroffenen korallen?

    pauschale aussagen oder solche ohne ansichtsfoto der selben bringt nicht unbedingt klärung.

    PS: die vergrößerungsfunktion funzte grad nicht - nun wieder - oh wunder.

    hi bernd,

    verstehe.

    pictochromis oder auch frenatus sind zwar bunt aber auch mit vorsicht zu geniessen.

    ggfls. ein grund, dass diese nicht mehr oft angeboten werden.

    würde wahrscheinlich auch nur der anfänger kaufen.

    ein pärchen ausgewachsener frenatuas kann die übrige belegschaft schon gut durceinanderwürfeln.

    auch im zuge der nanobecken fallen solche aus dem raster.

    wenn "alterfahrene" händer die noch anbieten - also im ladengeschäft - sind es die überbleibsel vergangener zeiten :winking_face:

    das angebot der anzahl der arten hat sich m. e. letztich stark vergrößert, von corona abgesehen.

    und ja, anfäger spülen kurzfristig mehr umsatz in die kasse, der stammkunde "unterstützt" aber im laufe des jahres genau so gut.

    beide sind wichtig.