Beiträge von Joe

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    Original von Martin Wagner
    Komisch finde ich auch, dass die Demoiselle da immer mal wieder ran geht. Vielleicht sieht es auch nur "essbar" aus und der Fisch täuscht sich :winking_face:

    ...

    sie putzt die platte für ein gelege...

    hi carsten,

    natürlich lässt sich alles irgendwie automatisieren.....wer sonst schon alles am becken hat, kann auch noch die tagliche (stündliche?) wechslung des wassers vornehmen..... :]

    eine notwendigkeit besteht in keinstem falle.

    das "reifen" lassen kenne ich auch noch aus vergangenen tagen. wurde einem so beigebracht, und man hats den wenigen "profis" geglaubt. kann mich auch nicht daran erinnern, ob es leute gab, die frische wasserwechselwaser genutzt haben.

    jetzt darf man den ww von vor 40 jahren nicht mit dem heutigen vergleichen.

    damals hat man ihn alle paar monate mal durchgeführt. da die becken ohne grossartige biologie, ohne korallen und mit no3-werten von mehreren hundert mg liefen, mag es durchaus sinnvoll gewesen sein, das frische wasser etwas altern zu lassen, um den fischen die drastische veränderung der wasserparameter zu ersparen.

    vielleicht waren urzeitliche salzmischungen ja auch tatsächlich agressiver. dazu könnte mal hans-werner etwas sagen.

    hat man halt bei dem beginn der korallenpflege weiter so behandelt.

    noch heute gibt es diese alte mähr und leute sind verblüfft, wenn ich ihnen sage, dass schon gerade angesetztes und geklärtes wasser zu verwenden sei und das herrumstehen von wasserreifebehältern im wohnzimmer nicht mehr up to date sind. dieses umständliche reifen und der kübel im wohnzimmer hat vielfach leute vor wasserwechslen abgehalten.

    wir kippen oft noch trübes wasser ins system, wenns mal schnell gehen soll und nix passiert.

    :smiling_face:

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    Original von Carsten P
    Also anmische und rein ins Becken, sobald keine freien Salzkristalle mehr sichtbar sind halte ich bei Weitem nicht für den Königsweg. Wichtig ist.....und das dürfte einleuchten..... das wir versuchen müssen alle Parameter und dazu zählt im erheblichen Maße das Wasser so konstant wie nur irgent möglich zu halten. Schließlich witmen wir uns der Aufgabe ein extrem stabiles System welches in unseren Riffen besteht ( bestehen sollte :face_with_rolling_eyes: ) in einem ausgesprochen kleinem Maßstab nachzubilden.

    Das ist eine doch sehr komplexe und anspruchsvolle Aufgabe!

    hi carsten,

    nun, die heutzutage üblichen wasserwechsel mit frisch angesetztem wasser haben beste ergebnisse erzielt.

    selbst 20prozentige ww zeigen keine negativen auswüchse.

    denke, dass du da etwas zuviel erwartest.

    Zitat

    Original von pesion
    Nachtrag:

    habe schon geschaut, nach Bildern. Aber welche Region im Riff bewohnt der den ? eher den Rand oder genau mitten drin und am besten wie so ein Clownfisch in einer Anemone?

    gruss

    hi,

    ähmm...ein anemonenfisch bewohnt eine anemone...einfeuerfisch bewohnt ein feu....

    :winking_face:

    hi,

    insgesamt ist der fisch recht abgemagert.....

    hatte vor jahren mal einen ähnlichen fall.

    der lippi war für zwei wochen im sand verschwunden und tauchte danach gesung wieder auf, allerdings mit einer rückgradverkrümmung.

    was ihn aber weiter nicht störte.

    hilft hier akut nicht weiter, aber es gibt noch wunder..... :smiling_face:

    hi kai,

    nun, clavularias wachsen von natur aus auf steinen, nicht auf sand.

    vermute also, dass du nur ein abgerissenes stück ohne stein hast.

    schon mal versucht, sie auf einen stein zu legen, um zu sehen, ob sie dann auf macht...?

    hi olaf,

    nun, im prinzip ist es nicht anders zu handhaben wie übliche, tropische becken....

    mit der ausnahme der klein zu haltenden temperaturen und der nicht so hohen anforderungen an die beleuchtung.

    die rubens werden m. e. in der hauptsache miesmuscheln fressen und wenn du ausreichend mitnimmst, hast du immer lebendes futter - zumindest eine zeit lang....aber eine reserve lässt sich ja auch einfrieren.
    tote garnelen o. äh. geht allerdings auch.

    rot-grünalgen unterliegen einem winter-sommerzyklus und werden daher schon nicht dauerhaft wachsen.

    inwieweit sie nach ihnrem absterben wieder kommen, kann ich nicht sagen...

    gibts denn in der ostsee algenfressende nacktschnecken?

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    Original von Cafu
    Was ist mit Kunden, die eine Beratung wollen und dann drüber schlafen möchten, ob sie nun 2000€ für eine Meerwasser-Aquarium ausgeben wollen,

    ...

    wenn sie nach einer stunde beratung am nächten tag oder später nicht kaufen, zahlen sie 45,- beratungshonorar.... :grinning_squinting_face:

    früher habe ich immer scherzhafterweise gesagt: lass uns zu welke fahren und tiere gucken, dann sparen wir das geld für den zoo :O

    thorsten scheint die gegend ja zu kennen und wenn der touristenstrom ein geschäft überfällt, wird das für den kauf- und beratungserwartenden kunden auch nicht gerade angenehm sein.

    ansonsten regt euch wieder ab, ausnahmen sind nicht die regel aber manchmal erforderlich. :]

    hi christoph,

    fungias sind freilebende korallen. da is nix mit ankleben (oder selbst festmachen), vor allem, wenn sie auch noch an der unterseite ihr gewebe haben.

    wenn es allerdings dort kahlstellen gibt - also ohne gewebe - wäre es ggfls. möglich, sie dort anzukleben.

    kenne aber keinen, der das mal gemacht hat.

    Zitat

    Original von Bloom
    Ratschläge für Anfänger aus einem gut laufenden Becken heraus sind immer "so eine Sache" Ein Becken ist in den ersten zwei, drei Jahren so unstabil, dass ich keinen den Rat geben möchte ohne Abschäumer zu fahren. Warum alles immer so extrem? Warum nicht alle Systeme nutzen. Mit Bedacht.

    ...

    dem kann ich allerdings bedenkenlos zustimmen..... :]

    Zitat

    Original von Bloom
    @Chris ... als "the next Level" würde ich das nicht bezeichnen. Eher "olle Kamelle". Vor Eurer Zeit gab es mal eine Ära - etwa über 20 Jahre - da war der Abschäumer "out" (Dupla Ära mit Horst & Kipper). Aber so ist halt der Markt. Er reagiert immer extrem. Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln.

    hi heinz,

    nun, die alten kamellen sehe ich eher darin, dass beckensysteme von damals, kombiniert mit damaliegen herstellerabitionen absolut nicht auf die heutigen becken kopiert werden können.

    da genügend abschäumer auf dem markt waren, war es leichter mit irgendetwas anderem ne "logische" lücke zu finden.

    auch die spüche wie: "ein abschäumer kann nicht gross genug sein", gehören dazu.....

    :smiling_face:

    hi robi,

    will ja nicht meckern, aber die gigas auf dem foto ist auch nicht eine der schönsten... :O

    nebenbei bemerkt: es wäre durchaus sinnvoll, leere schalen der muscheln dazu abzubilden um
    dinge wie oberfläche der schalen, schalenöffnung der unterseite etc. darzustellen.

    das vereinfacht die einordnung des suchenden.

    hi gerald,

    nun, je nachdem wie stark deine rückförderpumpe arbeitet, kannst du evtl. sogar ohne separate strömungspumpe auskommen...

    bohrungen zwischen abschäumerkammer und ablegerteil zur strömungsverteilung wäre sinnvoll.

    so im bereich der zu platzierenden ableger.

    als 3. abteil wäre zu überlegen, ob nicht mit gleicher bohrlochanzahl eine rückförderpumpenkammer
    eingebaut werden sollte, zur besseren aufrechterhaltung einer "laminaren" strömung.

    mann, ist doch anscheinend gar nicht so einfach.... :winking_face:

    Zitat

    Original von mr.stilcke
    Was kann eigentlich passieren wenn der Mg-Gehalt zu hoch ist?

    hi rainer,

    dir schmieren die steinkorallen ab...

    allerdings denke ich bei deiner ausführung auch an einen messfehler.

    kenne zwar nicht das aquadna, aber da um den mg wert so weit damit anzuheben halte ich für
    mehr als unwahrscheinlich....

    Zitat

    Original von Stefan C.
    Turfalgen mit nur wenigen mm Größe sind doch allgegenwärtig im Riff, dachte ich?

    jep,

    das ist es ja.

    die tägliche, natürliche nahrungsaufnahme bedeutet das abraspeln von mm dünnen algenbelägen.

    die ggfls. auch mal zu verfügung stehenden meersalate sind n glücksfall und nur happen für mal so zwischendurch.

    es wäre mal interessant zu recherchieren, inwieweit docs, die ständig mit grünzeugs vollgestopft werden, sich zu stinkstiefeln entwickeln, weil sie vor lauter sattheit und langeweile nur dummheiten im kopf haben... :smiling_face:

    Zitat

    Original von mbb
    außerdem hab ich sowieso zuviel salat und zu wenig algen :face_with_tongue:

    moin,

    dann is es bei dir wie im meer itself. :]

    kann mich nicht daran erinnern, in den weidegründen des sohals irgendwelche algen wachsen gesehen zu haben.

    die burschen nagen den ganzen tag die steine ab......

    hallo michael,

    habe gerade mal das buch von stüber herausgezogen...er hatte tatsächlich neben seinen beiden 250w daylightbrennern auf 200x70x60 cm nur eine röhre phillipps tld 18.

    die farbigkeit war zwar nicht besonders ausgeprägt aber die korallen sind auch gut gewachsen.

    hatte selbst auch das von dir beschriebene mischlicht und war bestens zufrieden.

    also scheint das tageslichtspectrum von leds nicht der grund des gescheiterten versuchs von bernd zu sein...

    hi bernd,

    es ist schon schwierig, bei becken, die im gleichen wasserkreislauf sind, annähernd gleiche verhältnisse herzustellen....

    also los und blaue hochleistungs leds 1 : 1 oder auch 1 : 2 druntermixen.

    dann wirds auch mit der farbpalette.

    ...

    also wäre es naheliegend, dass die leds mit daylightähnlichem spectrum nicht für das schlechte ergebnis
    in bernds "versuchsbecken" verantwortlich waren.

    und nur die nicht heutzutage gewünschte farb-"verfälschung" :winking_face: durch daylights sind ja nicht gleichbedeutend mit untauglich.

    erst die mischung macht die farbe... :grinning_squinting_face:

    was allerdings eine herstellung von blauen hochleistungs leds voraussetzt.

    hi bernd,

    habe gerade deinen bericht gelesen.

    ganz gut soweit, allerdings war es nicht weise, das becken nicht am gesamtkreislauf anzuschliessen.

    die auftretenden probleme der nährstoffknappheit, ggfls. mit der gleichzeitigen veränderung der beleuchtung, die frage der biologischen stabilität in dem minibecken u. äh. mögen (auch?) zum misslingen geführt haben.

    die spectrumskurve der leds erinnert an die der hqi-daylightbrenner vergangener tage und das korallenwachstum war damit schon recht ordentlich. wobei wir allerdings blaue und weisse osrams zur erzeugung einer optisch einwandfreien lichtfarbe dazugeschaltet hatten.

    gibts hier ggfls. jemanden, der vor 15 jahren schon sps nur mit den osram daylights gepflegt hat?

    hatte stüber nur die daylights drüber?

    hallo lars,

    danke für die blumen :smiling_face:

    nun, es wird noch einige zeit dauern, bis alles zu unserer zufriedenheit installiert ist und wieder etwas zeit bleibt, die hp zur neuen farm zu aktualisieren.

    das hauptaugenmerk liegt zur zeit auf dem aufbau der neuen zuchtanlage und auch die fischabteilung muss noch filtertechnisch etc. fertiggestellt werden.

    vielleicht bist du ja auch mal wieder in der gegend..... :]

    Zitat

    Original von Stefan_Servus
    Kann das was werden?

    hi stefan,

    denke ja.

    wir werden in der nächsten woche eine mit 36 leds = 36 watt = vergleichbar 150 - 160 watt aufhängen.

    das spektrum gleicht der tageslichtkurve mit einem pik bei ca. 460 nm - also nicht mit brennern/röhren mit hohen kelvinzahlen vergleichbar.

    hi markus,

    wenn das haus nach den allgemeinen regeln der technik/DIN etc. gebaut wird (insbesondere die dampfdiffusionsdichte folie ordentlich verlegt ist und keine mängel zu erwarten sind, ist nichts zu befürchten.

    vom prizip mit einem ausgebauten spitzdachgeschoss vergleichbar....