Beiträge von Joe

    moin,

    kh im osmosewasser deutet schon auf ein nichtfunktionieren hin.

    da brauchts kein TDS :winking_face:

    sind die schläuche richtig angeschlossen?

    auch das messen mit tröpchen will geübt sein und wenn "seltsame"werte heraus kommen, mehrmals nachmessen.

    und eine referenzlösung zur überprüfung der testgenauigkeit verwenden.

    die weich-und lederkorallen etc. sind bei den angegebenebn werten wenig bis kaum betroffen.

    der gemessene ca-wert ist seltsam und bei üblichen salzmarken nicht zu erwarten - fehlmessung!?

    moin,

    wenn keine sps gepflegt werden sollen, sind caulerpaarten recht unkritisch.

    bei sps auch nur aus dem grund, dass sie sich in den stöcken selbst breit machen können und infolge mechanischen bedrängens die sps schädigen.

    gilt im weitesten sinne auch bei lps.

    ja, taxifolias oder proliferas sind einfacher zu ernten aber etwas "gärtnern" beim 150literbecken ist nun auch nicht "der" aufwand :winking_face:

    moin,

    "füher" haben wir korallen in entsprechender menge und größe gepflanzt. :smiling_face_with_sunglasses:

    da wurde automatisch beim 12-stunden-tag fleissig von den zooxanthellen co2 verbraucht und der ph-wert in entsprechende höhen gepuscht.

    algenrefugium geht auch - nachts beleuchtet, um den nächtlichen abfall des wertes zu kompensieren.

    hi dea,

    nunja, die männchen bleiben ja größenmäßig hinter dem weibchen zurück und die anemone mag auch noch n stück größer werden.

    denke nicht, dass das sich probs ergeben.

    die quadris werden gerne genommen, weil sie als nachzuchten zur verfügung stehen und auch recht gut mit nicht immer optimalen wasserverhältnissen umgehen können.

    Unsere Erklärungsversuche für die geschilderten Verhaltensweisen sind eben genau das: Erklärungsversuche, die wir nur nach Wahrscheinlichkeit und Schlüssigkeit bewerten können.


    Es gibt ja doch auch viele Fälle, in denen Nachzuchten, die ohne Anemonen aufgewachsen sind, früher oder später im Aquarium den Weg in die Anemone finden und dort bleiben - selbst in Blasenanemonen

    hallo wolfgang,

    ja, das macht man nun mal, wenn etwas passiert, was ungewöhnlich erscheint und es ergibt oft einen weg, dem ungewöhnlichen wieder in die spur zu helfen.

    nun ist dein zweiter satz dazu geeignet, ein neues fass aufzumachen: ist es "artgerecht", ocellaris in kupferanemonen oder c zu pflegen.

    letztlich hat jede clownfischart ihre eigene wirtsanemonenart, die sie bewohnt.

    teil aber auch artübergreifend in der nutzung dieser.
    .

    hi rüdiger,

    anemone in tontopf kennt man.

    dass nachzuchtocellaris aus tontöpfen automatisch in die tontopfanemone schwimmen eher nicht.

    wobei sich da die frage aufdrängt, gehen sie nun in die anemone wegen der anemone oder ertragen sie diese, um im tontopf wohnen zu können. :winking_face:

    moin malte,

    nun, was lernen wir aus deinem bericht: wenn die nachzuchten nicht von kleinauf an anemonen gewöhnt werden, benötigen sie keine solche zum erfolgreichen leben des ständigen ableichens zur produktion von nachwuchs.

    haben züchter nicht auch ihre becken für die paare mit ohne anemone, woraus sich das nicht kennen des lebens mit anemone hervorgeht?

    ps: unsere ocellarisverkaufsnachzuchtfische sind mit einen halben dutzend quadricolors vergesellschaftet :winking_face:

    hi,

    in der "alten" farm in dortmund (beginn 1997/8 hatte ich zerkleinertes ls als bodengrund bzw. sunstrat überhaupt eingebracht.

    nach dem umzug nach witten in 2008 wurden die becken geleert - logisch - es hatte sich stellenweise eine bis zu 10 cm dicke schlammschicht gebildet, die durch und durch belebt war.

    also nix fauliges und schwefelwasserstoff - feinster lebender schlamm aus abgelagertem detritus.

    Der Claude von Fauna Marin hat dazu auch eine etwas vom normalen Verständnis abweichende Meinung. Seiner Aussage nach ist ein einmaliges Dippen vor dem Einsetzen durchaus okay, aber da jedes Dippen die Koralle mehr oder weniger stark stresst und somit anfälliger für Parasiten macht ist ein mehrmaliges Dippen eher eine Verschlimmbesserung als ein ratsames Vorgehen. Die beste Methode seien sehr gute Wasserwerte, um die natürlichen Widerstandskräfte der Koralle zu stärken. Wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist ist es dann natürlich viel zu spät dafür.

    moin

    gerade wenn korallen frisch gestresse aus der tüte kommen, darf es nicht übertrieben werden.

    oft genügt ein optisches überprüfen, was bei vielfach üblichen kleinstkorallen keine große mühe bereitet.

    selbst wenn ein strudelwurm ( acropora) mittels einmaligem dippen beseitigt wurde, sollte man ein wiederholtes dippen erst nach einer woche erholungszeit machen, nicht im täglichen rhythmus.

    vor allem auch nach eipaketen schauen und diese entfernen.

    was wiederum bei großen stöcken wichtig ist, da zwischen den astgabelungen u. äh. oder am fuß, auch auf dem angrenzenden stein, zu finden sind - aber immer auf freiem kalksubstrat - nie auf dem gewebe selbst.

    hier ist das wiederholungsbad mind. nach einer woche und zwei notwendig, um sicher zu gehen.

    geschwächte acros, wodurch auch immer, sind geeignete kandidaten für bohralgen.

    Mir fehlt leider der direkte Vergleich, aber gefühlsmäßig sehe ich kaum Unterschiede im Wachstum LED/Hybrid vs. T5.

    hi burkhart,

    du bringst es ungewollt auf den punkt.

    led-user waren mit den farben ihrer korallen meist recht zufrieden....nur das wachtum halt :loudly_crying_face:

    zwei röhren dazu und schwups kam die re: "sie wachsen wieder!".

    Hallo Steffen,
    wieso lassen unsere lobbygetriebenen EU-Bürokraten nicht den Markt selber entscheiden? Wenn ein Kunde feststellt, dass eine LED-Beleuchtung sich wirtschaftlich rechnet, wird er ja wohl umrüsten. Ob er bei Neuinstallation LED verwenden will, auch seine eigene Entscheidung!
    Marktwirtschaft nicht Planwirtschaft.
    Paul

    moin paul,

    nun, vom "wirtschaftlichen" standpunkt müsste man sein becken abschaffen.

    der run auf led fing an, als den leuten verkauft wurde, dass mit led die stromkosten um 2/3 gesenkt würden.

    da störten dann tausende an euros nicht die umrüstkosten.

    das waren allerdings keine kirmesbeleuchtungen sondern weisse leds, später kamen blaue dazu und die spielereien fingen dann erst an.

    möchte nicht wissen, wievielen korallen das zum exitus gebracht hat...

    macht nix?, ist ja jeder entwicklung geschuldet, dass nur über praktische anwendungen man zum besseren kommt.

    was ich damit sagen will: das wohl unserer pfleglinge sollte nicht an einer "wirtschaftlichkeit" in form ungenügender technik oder sonstiges stehen.

    aber im laufe der jahre hat die led-industrie dazu gelernt und es gibt etliche brauchbare lampen.

    wobei die "eigene" entscheidung des beginners eher der lobbyarbeit des verkäufers und seiner produkte geschuldet ist :winking_face:

    sorry, wenn ich immer weit in die zeit zurück blende, oft denke ich, wenn das wachstum von sps unter led bejubelt wird: da hättest du mal das wachtum unter röhren/hqi sehen müssen. :winking_face_with_tongue:

    aber die reflektion nach hinten nutzt dem beginner nicht, er muss mit dem arbeiten, was auf dem markt und auch in gewisser weise "zukunftssicher" ist.

    und ja, es gibt auch unter led"s schon beeindruckende sps-töpfe. :thumbs_up:

    hi,

    um welche korallen soll es sich denn dabei handeln?

    und wodurch ist die schwäche hervorgerufen worden?

    "hungerschäden" an lps oder auch z. b. tubastreas lassen sich durch zufütterung vielfach wieder beheben.

    und welche art von "nahrung" soll nicht zugefüttert werden?

    bin etwas "verwirrt" und finde, da wir korallen in der regel sowieso nicht "zufüttern", keinen draht.

    ok, stckstoff-phosphate, klaro.

    aber sind die gemeint?

    die fragestellung sollte etwas präziser sein.

    vielleicht fällt mir gleich beim farmern etwas sinniges ein, muss rasch zu selbigen rüber.

    Moin,

    der typ "milka" ist aber nicht mit der oben im bild 1 gezeigten stylo vergleichbar.

    während die milka strauchartig mit langen ästen wächst, bleibt die obige recht rundlich vom gesamtbild mit kurzen aststücken.

    Für einen akuten Krankheitsfall mit Extoparasiten würde ich UV vorziehen - rein subjektiv.

    moin burkhard,

    nun nach den philosophischen anwandlungen der foris zu meiner "kernfrage".

    wahrscheinlich gibts aber keine? (bekannte) untersuchung, wieviel prozent an erregern beim einsatz von ozon im abschäumer abgetötet oder geschädigt werden.

    so nach dem motto: zwei gehen rein - einer kommt raus.

    moin,

    wir fahren auf der 11-tsd-literanlage einen c 100.

    das langt, um gelbstoffe zu eliminieren.

    in bezug auf den kampf gegen diverse erreger frage ich mich gerde, inwieweit die konzentration im abschäumer selbst einen einfluss auf das abtöten derselben hat.

    ursache....

    ist in vielen fällen reine spekulation, wennn alle anderen gut stehen und nicht stark nesselnde nebendran steht.

    was in diesem fall mit euphyllia und - sieht wie grüne scheibe aus - sein könnte.

    auch ein ca-wert von 400 bringt keine koralle um.

    laut icp soll ja weiter nix auffälliges gewesen sein.