Beiträge von Joe

    hi timmy,

    nun, du solltest m.e. versuchen, die rückwand in die dekoration mit einzubeziehen..., so als wenn die ls aus der rückwand herauswachsen und die logische fortsetzung bilden.

    irgendwie steht diese rückwand völlig losgelöst vom übrigen aufbau.

    dadurch wirkt alles so dahingestellt/gehäuft.

    einzig die riffsäule kann solitär stehen.

    also, ruhig mal steine dagegen stapeln - davon geht sie nicht kaputt. :smiling_face:

    Zitat

    Original von Mike85
    Könnte das evtl. etwas mit diesen roten Algenbelägen zusammenhängen?
    Habe den fast komplett losen Polypen mit einer Injektionsnadel befestigt, könnte sie sich wieder selbst befestigen?

    hi mike,

    nein und nein.

    die axifugas sind eigentlich fast unkaputtbar, also typische anfängerkoralle.

    wie sah das gewebe am fusspunkt denn vorher aus?

    ist jetzt recht hoch gerutscht.

    hi günter,

    nach knop könnte es eine schädigung der zooxathellen sein. evtl. durch veränderung von wasser-/lichtparameter.

    ggfls, kann solches schon durch umsetzen der muschel entstehen.

    das buch ist recht umfangreich, um alle eventualitäten hier aufzuführen.

    daher am besten käuflich erwerben.

    :smiling_face:

    hi,

    hab ebenfalls das angebot bekommen.

    die stücke sehen in der tat genial aus.

    was mich auch stört ist der vulkanische ursprung, wobei auch da nicht alles gleich
    zu verwerfen ist, zumal ja marine organismen die teile bestens bewachsen.

    mal schauen, ob der anbieter näheres zu den "steinen" sagen wird.

    hi robert,

    die körnung deines sandes ist zu grob, um weiss zu bleiben.

    weisser - oder besser gesagt - heller bodengrund wird nur mit sehr feinkörnigen sanden erzielt.

    wobei auch hier die oberfläche ständig in "bewegung" beiben muss, um einen bewuchs mit algen zu verhindern.

    hi mario,

    nun, diese feinästigen sind halt dünn und somit zerbrechlich beim anfassen.

    und gerade die frisch gewachsenen teile immer noch einen deut mehr.

    also nix schlimmes.

    Zitat

    Original von Stefan_Servus
    wo ich noch kritisch bin, ist bei Lebendgestein.

    hi sefan,

    gerade solch "schutz" bei miliarden von vorhandenen tonnen, die auch noch jährlichdurch milionen tonnen nachwachsens, ist ein schutzgedanke m.e. ohne realen hintergrund.

    zumindest solange, wie unsere riffe noch ls produzieren :frowning_face:

    sehe das eher als beruhigung des bürgers, zu zeigen, dass in sachen naturschutz was getan wird.

    man erinnere sich an die 90er jahre, als hierzulande tropische speisefische unter schutz gestellt wurden.....

    wichtig ist m. e. das sorgfältige umgehen eines jeden einzelnen mit lebewesen schlechthin.

    hi steffen,

    nun, es besteht gar kein zweifel daran, dass t 8 röhren nicht tauglich wären...

    die einzige überlegung, die ich unseren kunden auf den weg gebe ist, dass man sich m. e. nach im zeitalter
    der t5 röhren nicht für einen lapenkauf in t8 entscheiden sollte. :O

    hi gerald,

    balling hat ja nicht direkt etwas mit spurenelementen zu tun, sondern dient der calciumzufuhr.

    also erst mal den calciumwert bestimmen und schauen, obs nötig ist.

    hi christian,

    ähmm...viel wichtiger als dein empfinden, ist die frage, wie sich deine steinkorallen so unter der beleuchtung fühlen.... :O

    deine lampe ist schon optimal für das becken.

    ggfls. wird allerdings eine ausschliessliche t5 beleuchtung als weniger hell empfunden und wäre auch für dich somit das optimale - so 8 - 10 x 54 watt.

    hi klaus,

    verstehe jetzt den grund welchen.

    allerdings ist jeder händler auf profit aus :winking_face:

    jedoch hat man mehr von einem gesunden kunden-händler verhältnis,
    dem eine gute beratung uns somit vertrauen zugrunde liegt.

    nicht nur im interesse des kunden sondern vor allem auch im interesse unserer pfleglinge. :O

    Zitat

    Original von Der_Stevie
    Wenn ich als Ingenieur und nach mehr als 10 Jahren MW-Aquaristik den Test nicht vernünftig ablesen kann, sehe ich das nicht mehr als ein Übungsproblem an.

    hi stefan,

    nun, auch nach 30 jahren ingenieursein habe ich natürlich auch oftmals "farbprobleme" mit unseren tests.

    das wird sich auch (warscheinlich) nie ändern.

    nur mache ich nicht solch aufhebens um eine überbewertete notwendigkeit von supergenauen testergebnissen.

    das hat - so wie pinuccio meint - nix mit überheblichkeit zu tun, sondern mit dem annehmen der zur verfügung stehenden hilfsmittel und dem betrachten des gesamtergebnisses aquarium als solches.

    bis anfang 2002 hab ich den no3 wert "nur" mit dem tetratest gemessen. hellzitonengelb ( 0 - 12,5 mg) war gut und alle korallen standen bestens in ihrer farbenpracht. wurde das gelbs dunkler in richtung des nächsthöheren wertes, wusste ich, dass wieder etwas an no3 zuviel im system war und konnte gegensteuern.

    irgendwann hörte ich von leuten, die den no3 wert sogar unter null bestimmten, weil das eine unabdingbare notwendigkeit sei :face_with_rolling_eyes:

    hilfe, machmal wünschte ich, dass die alten zeiten wieder kämen.

    no3 messen wir z.z. mit dem tm-test. da ist 1 der kleinste wert und wenn der angezeigt wird und die korallen trotztdem (oder gerade desswegen) etwas kränklich aussehen, wird gedüngt und alles ist wieder im lot. und wenn nach der düngung 5mg erreicht wird, ist das auch wurst.

    hi stefan,

    hmm...diese ablesethemen sind doch fortlaufender bestandteil der forenkomunikation, ohne dass es je
    eine auflösung der rätsel gegeben hätte....

    ein messanfänger muss tatsächlich erst mal das messen und vergleichen erlernen, ehe er verwertbares aus seinem persönlichen "farbempfinden" der messkarte entnehmen kann.

    dazu gehört nicht nur ein permanentes messen hintereinander, bis das dutzend voll ist, sondern ein messen über einen längeren zeitraum mit dem erkennen, dass die farben in der flüssigkeit sich auch verändern können.

    du als messerfahrener hast aber scheinbar ähnliche schwierigkeiten, weil die farbkarte nicht hundertprozentig mit der testflüssigkeit übereinstimmt.

    allerdings lässt auch die nicht exakte farbwiedergabe ein einnorden der werte zu.
    die antwort nach deinen fotos zeigt das ja.

    wenn nicht exakt ein farbton getroffen wird, was wohl nur in den seltensten fällen passiert, ist die annäherung an den entsprechenden farbton die erste wahl. ggfls. nimmt man den mittelwert dazwischen.

    das alles langt für unsere bedürfnisse allemal, oder besser gesagt, für die bedürfnisse unser pfleglinge.

    wie wir alle wissen, sind die ergebnisse des messens von etlichen faktoren beeinflussbar. armin sagte dietage etwas dazu, auf meine frage hin, inwieweit es überhaupt möglich ist, 100%ige tests herzustellen.

    hi,

    nur mal am rande....

    wir hatten mal eine quadricolor, die sich nach einem pumpenunfall wieder erholt hat.

    allerdings ohne fuss.

    sie lebte gesund und munter in einem blumentopf in einem strömungsarmen becken zusammen mit nem dutzend ocellarisfrischlingen.

    hi,

    hmmm....selbst im lex ist eine recht helle crispa abgebildet.....

    ansonsten bestimmt sich die grösse einer anemone auch nach der menge der futteraufnahme.

    in zeiten der futterknappheit kann eine mone sich auch ohne schaden wieder verkleinern.

    wichtig ist hier, ihr - so wie peter sagt - durch steine die möglichkeit zu geben, sich festzusetzen. auch ein loch im sand zu graben, dass sie sich unten an der bodenscheibe anheftet, ist ein ansatz.

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hallo Joe,
    was meinst Du mit "rotlastige" Röhre. Gibt es irgendwo ein Spektrum zu dieser Röhre? Ich würde jetzt vermuten, diese Röhre ähnelt der Sylvania Aquastar 10.000 K. Diese Röhre hat einen hohen Blauanteil bei 450 nm und einen weiteren Peak im hellroten Bereich,

    hallo hans werner,

    spectrum hab ich nicht. ati lässt die röhre auch nicht mehr herstellen. hat allerdings vom rein optischen eindruck nix mit der "farbe" der aquastar zu tun.

    mag sein, dass in der röhre der 450er-bereich auch hoch war, aber unter den normal-blau-röhren wächst diese tumida halt nicht so kräftig. daher der rückschluss auf den starken rotlichtanteil.

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Nach den Artikeln von Dana Riddle im Advanced Aquarist sollte blaues Licht günstig sein und hohe Rotanteile ungünstig und Dana Riddle führt seine Versuche wirklich durchdacht und mit viel Hintergrundwissen durch.

    hi hans-werner,

    wir haben ein becken, in der u. a. eine grosse a. tumida wächst.

    unter den allgemein genutzten ca. 15tausend-k-röhren + blauröhren.

    direkt über der grossen tumida ist eine "rotlastige" röhre (ati-procolor) geschaltet.

    die äste der koralle, die direktes "rotlicht" erhalten, sind um etliches kräftiger als im übrigen beckenbereich.

    nu kommst du, oder besser dana riddle.... :smiling_face:

    Zitat

    Original von Der_Stevie
    Evtl. bekommt das den Tieren auch einfach besser und die ganzen hohen Kelvin-Zahlen sind der völlig falsche Weg.

    hi stefan,

    nun, die erkenntnis ist nicht neu.....

    was die leute zur blaulastigen seite führte, ist eher eine für den betrachter selbst "geheimnisvollere" :face_with_rolling_eyes: unterwasserwelt bei "tiefenbedingter" lichtsimulation.....

    auch ist die farbliche ausbeute besser mit etwas blaulastigerem licht.

    was nützen die mega-wachstumsraten, wenn die korallenfarbtöne dabei etwas auf der strecke bleiben.

    hi ralph,

    nun, von der überlegung her müsste man sagen, dass die tägliche dosierung optimal ist.

    allerdings hängt das auch etwas vom verbrauch ab.

    wenn dein ca-gehalt innerhalb einer woche von 420 auf 410 fällt ist die wöchentliche dosierung voll ausreichend - irgendwelche auswirkungen auf korallen (sps) sind nicht optisch nicht auszumachen.

    wenn er von 420 auf 380 innerhalb der woche fällt, würde ich die dosierabstände schon auf mindest alle 2 tage erhöhen.