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Was macht ihr, wenn...?

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    • Hallo Zusammen,

      ich habe bis dato still mitgelesen. Alle Kommentare bringen keine oder nur unzureichende Lösungsansätze. Final ja es kann knapp werden allerdings bleibt uns nichts anderes als es abzuwarten und möglichst nicht in wilden Aktionismus zu verfallen. Die Möglichkeiten die Klaus sich "geleistet" hat können nur die wenigsten stemmen.

      Alle Panikmache bringt nichts und auch wenn viele das Glas schon halbleer sehen so sehe ich es im Moment noch halbvoll!

      Viele Grüße und es wird schon werden!

      Eric
    • N'Abend,

      mir stellt sich die Frage, ob die einfachen Notstromaggregate unter Grenzlast, mit dadurch sinkender Drehzahl, dennoch die 50 Hz Frequenz einhalten?

      Wie reagiert die vermutlich sensible Elektronik der Steuergeräte - LED Lampe, Pumpensteuerung, etc. - auf eventuelle Abweichungen?
      Grüße vom Aachener Land,
      Werner

      Reefer 425, 2 x Hydra 32 + 40 Watt umlaufende LED-Leisten 13.000 K.+ 5 Spots
      5 Turbellen, Wellen im 0,4 Sekundentakt, "Ebbe - Flut" alle 3,5 h
      Deltec 600i, Fe-Adsorber, Biopellets, Zeolith, Balling light
      15 % Wasserwechsel/Woche

      Täglich lebende Artemianauplien + 250 cm³ frisch gezapftes Phytoplankton
    • Die komplizierteren Elektronikkomponenten haben vermutlich am wenigsten Probleme mit einer weniger stabilen Stromversorgung. Die hängen ja meist hinter Netzteilen, die alles zwischen 250V 50Hz und 110V 60Hz akzeptieren.
      Die einfachen 50Hz Pumpen sind vermutlich ein grösseres Problem, wenn es keinen sauberen Sinus gibt.
    • Ich würde jetzt die Diskussion um Gaslieferungen nicht gleich auf das europäisch/deutschen Stromnetz beziehen. Es geht zwar um die Kompensation von Gaskraftwerken, ca 13 % (2021). Kohlestrom ist dabei immernoch der wichtigste Stromlieferer mit ca. 25%. Interesanterweise machte der Anteil der Kernenergie in 2021 12.6 % aus. Da kann man dei Diskussion um die Abschaltung der verbliebenen Kernkraftwerke durchaus verstehen. Wer es genauer wissen will:

      destatis.de/DE/Presse/Pressemi…DCB0BE0F37EA73236.live711

      Wir haben hier ein sehr stabieles Stromnetz im Vergleich zu anderen Regionen der Welt. Was zum Teil an der modernenern Technik wie -Smart Grids- liegt, auch wenn da noch viel Investitionsbedarf besteht. Gescheite Netzteile sollten Strom-Schwankungen und -Spitzen abkönnen, sonst hätten die Aquarianer z.B. in USA und Südamerika ein echtes Problem.

      Gruß
      honk
    • Moin,
      Wir hatten heute einen ( angekündigten ) Stromausfall von einer Stunde wegen Leitungsarbeiten. Da denkt man dann schon mal: Was wäre wenn? Und kommt dann wieder zum Thema USV. Leider fehlen mir da die theoretischen Grundlagen. Die Posts in der Suche sind größtenteils schon älter, so dass ich davon ausgehe, dass es mittlerweile auch schon modernere Lösungen gibt. Ich habe mal etwas recherchiert und wollte fragen, ob die Kombination von diesem Teil mit diesem sinnvoll sein könnte.
      " Und der Haifisch, der hat Tränen und die laufen vom Gesicht
      Doch der Haifisch lebt im Wasser so die Tränen sieht man nicht
      In der Tiefe ist es einsam und so manche Zähre fliesst
      Und so kommt es , dass das Wasser in den Meeren salzig ist "

      Beste Grüße

      Stefan
    • Der Akku ist extrem überteuert und die USV nicht für den Anschluss eines externen Akkus gedacht. Fertige USV sind darauf ausgelegt eine hohe Last für ein paar Minuten zu liefern und für uns eher ungeeignet.

      Ich habe mit gerade das hier zugelegt :

      Spannugnswandler + Ladegerät

      An dieses Teilchen wird ein nomaler Blei-Akku angeschlossen, damit hat man dann eine komplette USV :

      Batterie

      Zum anschließen der Batterie

      Die Batterie hat eine kapazität von 12v * 120ah = 1440 wattstunden. Die erreicht man aber nur wenn man sie extrem langsam entlädt (über 100 Stunden), realistisch kann man die Kapazität ca. halbieren.

      Bei 50 Watt verbrauch kann man mit einer Überbückungszeit von ca. 14 Stunden rechnen.

      Wenn das nicht reicht kann man beliebig weitere Batterien hinzufügen und einfach paralel anschließen, den Spannungswandler braucht man nur einmal. Jede weitere Batterie verdoppelt die Überbrückungszeit bzw. erhöht sie sogar noch mehr je mehr man sich den 100 Stunden nähert.
    • habe das auch so gemacht. vielleicht noch als ergänzung:

      bitte auf die korrekte volt-angabe achten. wandler und akku müssen zusammen passen.
      und gut überlegen, was man alles anschließt. je mehr desto schneller leer. am besten also nur die pumpen, die zum erhalt der kreisläufe notwendig sind. bei mir nur eine strömungspumpe und die rückförderpumpe.
      LG, Sven
    • Hi Stefan,

      USV sind eigentlich nur für das koordinierte und kontrollierte Herunterfahren der PC-Hardware im Falle eines Stromausfalls gedacht.
      Angedachte Nutzungsdauer bei Stromausfall: ~10 Minuten.
      Man kann ganz grob sagen, bei Stromspeichern kostet 1 Watt zur Zeit 1 EUR.

      Ich würde mir an deiner Stelle mal die Systeme von EcoFlow anschauen:
      de.ecoflow.com/pages/portable-power-stations

      Oder die Systeme von Greenakku:
      greenakku.de/Batterien/AGM-Bat…erie-12V-200Ah::1714.html
      Passender Wechselrichter:
      greenakku.de/Wechselrichter/Ba…Wechselrichter::1763.html

      Viele Grüße,
      Rüdiger
    • Moin,
      Danke für die Links, wirklich interessante Konzepte. Vielleicht mal zur Erläuterung, was angeschlossen werden soll: Im Cube, ohne TB, der Innenabschäumer und eine Stream. Im neuen Anglerbecken nur die RFP, weil keine Stream vorhanden ist. Das Becken ist in vier gleiche Abteile unterteilt, das Wasser fließt passiv durch vorhandene Bohrungen von einem Abteil ins nächste. Streams sind in Anglerbecken grundsätzlich zu vermeiden, weil die Fische aufgrund ihres begrenzten Schwimmvermögens angesaugt werden und sich dann nicht mehr befreien können. Leider schon erlebt. Die Ecoflow Teile sagen mir auch optisch zu, schließlich müssten sie im WoZi stehen. Im Unterschrank ist leider kein Platz mehr. Für das Quarantänebecken im Keller würde sicher auch eine DIY-Lösung ausreichen. @Ruediger Welches Ecoflow/ Greenakku Gerät wäre denn für die o.g. Zwecke das richtige?
      " Und der Haifisch, der hat Tränen und die laufen vom Gesicht
      Doch der Haifisch lebt im Wasser so die Tränen sieht man nicht
      In der Tiefe ist es einsam und so manche Zähre fliesst
      Und so kommt es , dass das Wasser in den Meeren salzig ist "

      Beste Grüße

      Stefan
    • muschelschubser schrieb:

      Welches Ecoflow/ Greenakku Gerät wäre denn für die o.g. Zwecke das richtige?
      Rechne doch mal zusammen wie viel Watt deine geräte verbrauchen und wie viel Stunden du überbrücken willst, dann kann man mehr sagen.

      Die Ecoflow dinger sind schon schick, aber auch abartig teuer.
      Die "Delta Mini" hat ungefähr die selbe Kapazität wie meine Zusammenstellung oben, kostet statt 330€ aber ganze 1099.
      Wenn man mehr Kapazität will ist die Blei-Lösung noch viel weiter vorne, da der Wechselrichter das teuerste ist, und den braucht man nur einmal.

      Ein hinweis noch : Im Blei-Bereich braucht es keine teure AGM-Sonstwas Batterie die besonders viele Zyklen kann, da wir ja keine Zyklen machen. Die Sitzt ja nur vollgeladen rum.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kermit999 ()

    • Hallo Stefan,

      muschelschubser schrieb:

      @Ruediger Welches Ecoflow/ Greenakku Gerät wäre denn für die o.g. Zwecke das richtige?
      ich würde einfach mal einige Tage eine Messsteckdose á la FritzDect 200 zwischen Aquarium und den Gesamtverbrauch messen und dann rechnen.
      Wichtig ist, dass du mindestens 24 Stunden normalen Betrieb misst, inklusive Beleuchtungsphase und Nachtphase (Licht aus, Pumpen geringer eingestellt, Abschäumer reduziert, was man halt so macht...).
      Dann würde ich noch 20% Puffer drauf rechnen (im Winter ist es kühler -> Heizung heizt mehr) und dann einen Speicher suchen, der ungefähr 24 Stunden durchhält (wenn es dir das wert ist, auch gern länger).

      Viele Grüße,
      Rüdiger
    • Hallo,

      es geht doch in erster Linie nur darum, eine kurze Zeit zu überbrücken.

      Wer Tunze nutzt, hat es da recht einfach, da hier nur eine Batterie und der Safety Connector benötigt werden. Zwei Pumpen, von denen eine gegen die Oberfläche arbeitet (Luftaustausch) und einen Stromausfallwarner per SMS, mehr braucht man da nicht. Das Becken läuft auch mal 5 Stunden ohne Abschäumer.

      Wenn es länger dauert, kommt der Notstromer zum Einsatz. Aber ohne Fische freue ich mich aktuell nur über die vorhandene Technik. Bei den Temperaturen heute könnte es aber bei vielen trotzdem eng werden, die plötzlich ohne Kühlung dastehen (insofern sollte man die vielleicht auch mit einbinden).

      LG
      Daniel
    • Daniel Rother schrieb:

      es geht doch in erster Linie nur darum, eine kurze Zeit zu überbrücken.

      Stromausfälle sind meisten nur 1 oder 2 Stunden. Bei mir ist aus konkretem Anlass ein neues Szenario dazu gekommen :
      Eine Sicherung löst aus und es ist keiner zuhause. Ich gehe davon aus das auch im Urlaub mindestens ein mal am Tag einer vorbeischaut, deswegen will ich im Optimalfall 24h überbrücken können. Auch wenn ich per SMS benachrichtigt werde kann ich nicht unbedingt z.B. mitten in der Nacht jemanden Organisieren der sofort nachschauen geht.
    • Hallo Kermit,


      kermit999 schrieb:

      deswegen will ich im Optimalfall 24h überbrücken können

      Völlig richtig, sehe ich nicht anders. Aber rechne doch bitte mal nach....

      So eine Tunze (Nanostream 6095) benötigt 5 – 21 W in der Stunde, sagen wir aber mal zur Sicherheit, die braucht mit Controller 30 Watt in der Stunde, bei zwei Pumpen macht das 60 Watt in der Stunde oder 1.440 Watt pro Tag: So eine kleine Autobatterie mit 12V und 120Ah (z.B. die aus deinem Link, meine ist sehr ähnlich) hat zufällig sogar 1.440 Watt. Damit wären deine 24 Stunden Stunden erreicht. Da die Pumpe eigentlich mir 24 Volt betrieben wird, theoretisch aber mit 10-24 Volt betrieben werden kann, dürfte die Pumpenleistung vermutlich etwas geringer ausfallen, auf die Laufzeit dürfte sich das dann aber positiv auswirken. Auf den Abschäumer kann man locker solange verzichten. Etliche nutzen sogar keinen Abschäumer.

      Ich hatte und habe zur Sicherheit das Aquarium an mehren Phasen hängen. Zusätzlich habe ich noch eine Webcam, die auf das Aquarium zeigt, dann habe ich den Überblick. Bei Stromausfall ist die natürlich auch dunkel.

      LG
      Daniel
    • Daniel Rother schrieb:

      es geht doch in erster Linie nur darum, eine kurze Zeit zu überbrücken.
      Zeit ist relativ zu den Umständen. :P
      die "kurze Zeit" sollte nach der Reaktionszeit bemessen werden, die zu erwarten ist. Bei mir ist dies etwa 10 Stunden. So lange bin ich nämlich während der normalen Arbeitszeit häufiger nicht vor Ort, sehe somit nicht die Probleme oder schlafe schlicht, wenn das Becken leise stirbt.

      Es ist leider etwas anderes, wenn ich zuhause bin und direkt merke, dass ein Problem auftritt als wenn ich im Büro hocke und nichts von den Problemen mitbekomme. Dann komme ich abends nichts ahnend nach Hause und sehe dann erst die Bescherung.

      Ob also die Reaktionszeit deutlich kürzer sein kann hängt von einer Überwachung des Zustandes des Aquariums ab und ob Du dann auch schnell nach Hause flitzen kannst, wenn z.B. eine Meldung auf's Handy kommt, dass der Strom ausgefallen ist.

      Nur dann reicht es, wenn die Pumpen z.B. ein paar Stunden laufen können und man schnell zur Stelle ist.

      Bei einem Tag wie gestern wäre ein Ausfall von mehreren Stunden vielleicht schon ein GAU, da dann auch die Kühlung ausfällt und die Temperatur schnell über die akzeptablen Grenzen geht, vor allem bei Sauerstoffmangel wegen ausgefallenem Abschäumer und abgedecktem Becken und Hitzestau im Zimmer.

      Wer sich eine Absicherung holt sollte unbedingt testen, ob es auch wirklich funktioniert. Wir hatten mal einen Reinfall erlebt beim Test einer USV-Absicherung: die USV lief, die Server dahinter erzeugten kaum Last, sollten also eine sehr lange Zeit laufen, aber leider stürzten sie einfach ab, weil die USV die geringe Last nicht als echten Betrieb registriert hat und damit nicht auf Batterie umgeschaltet hatte. Erst mit einem zugeschaltetem Heizlüfter war genügend Last für die USV angefallen und sie reagierte wie dokumentiert. Diese Minimumlast war natürlich nicht dokumentiert, weil stillschweigend von einer halben maximal zugelassenen Last ausgegangen wurde (damit wurde getestet).
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo Sandy,

      siehe den Beitrag über deinen ;) . 24 Stunden, vermutlich sogar 48 Stunden sollten schon reichen.
      Das mit der Temperatur habe ich ja schon oben aufgeführt. Da dürfte es aktuell recht schnell eng werden. Ein oder zwei Lüfter (12 Volt) kann man da locker mit anschließen und wer bei den Temperaturen sein Becken geschlossen betreiben kann, hat in der Regel einen Kühler am Becken angeschlossen. Über den Fall brauchen wir nicht zu reden, da reicht auch eine große Batterie keine 2 Stunden.


      Sandy Drobic schrieb:

      Es ist leider etwas anderes, wenn ich zuhause bin und direkt merke, dass ein Problem auftritt als wenn ich im Büro hocke und nichts von den Problemen mitbekomme. Dann komme ich abends nichts ahnend nach Hause und sehe dann erst die Bescherung.

      Daniel Rother schrieb:

      und einen Stromausfallwarner per SMS
      Warum? Handyverbot. Unsere Lehrlinge sind mit dem Teil fast verwachsen ;) . Ich gebe zu, SMS ist nicht mehr das modernste Mittel, aber die Meldung kommt an.
      Meine Heizung simst mich im Urlaub an und das Aquarium auch. Also ich weiß recht genau, wann der Strom aus ist, und wann der wieder da ist. Ich weiß sogar, ob der Strom komplett ausgefallen ist (dann simsen alle Geräte gleichzeitig) oder ob nur eine Phase weg ist (dann meldet sich nur das eine Gerät).

      Ich mache es kurz:

      Wer sich gegen alle Eventualitäten rüsten will muss halt mehr investieren als eine kleine Batterie. Wer die Kühlung (der Aqua Medic Titan 600 zieht glaube ich rund 350 Watt), den Abschäumer und Co mit einbinden will, sollte sich die Lösung von Klaus Jansen ansehen. Die gibt es auch drei Nummern kleiner. Wenn's zum Gau kommt, ist das ohnehin die einzige Lösung, wenn man einen entsprechend großen Tank hat. Alles andere wäre dann eh nur Gemurkse.


      LG
      Daniel