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Vernachlässigtes Aquarium wieder in Ordnung bringen

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    • Jetzt habe ich ein Update nach den sechs Wochen mit Wasserwechseln.

      Aus der Triton ICP:

      Phosphor: 3,7 mg/l.
      PO4 bei 2,3 (berechnet). vorher 11mg/l
      Eisen: 0,01 mg/l. höher
      Zink: 0,008 mg/l
      Mangan: 0,005 mg/l
      Ba: 0,101 mg/l - erhöht, vor sechs Wochen 0,069 mg/l auch da schon erhöht
      Silicium: 2,8 mg/l viel höher als vorher
      Schwefel: 1066 mg/l leicht erhöht
      Calcium: 549 mg/l
      Magnesium: 1552 mg/l
      NO3: Richtung 50 mg/l selbst gemessen, fast unverändert
      PO4: zwischen 1 und 3 mg/l selbst gemessen.

      Interpretation:
      4 Wasserwechsel zu je 200l + 2 Wasserwechsel zu 150 l haben Nitrat und Phosphat gut reduziert.

      Nach dem 4. Ww habe ich auch Lanthan dosiert. Das hat wohl auch zur Verringerung der PO4 Konzentration beigetragen.

      Das erhöhte Eisen kann von einem Magnetscheibenreiniger kommen, mit dem ich mein Ableger Rack befestigt hatte. Davon kann auch Zink und Mangan erhöht sein.

      Die erhöhten Werte von Ca Mg und S führe ich auf das verwendete Salz zurück. Das ist ja für Becken mit Steinkorallen gemacht.

      Das erhöhte Silizium kommt wohl von unserem Leitungswasser. Das habe ich zum Ansetzen verwendet. Das führt auch zu verstärktem Kieselalgenwachstum. Die Schnecken und Muscheln freut es.

      Wie beim letzten ICP wurde Barium als erhöht angegeben. Das kann ich mir nicht erklären.

      Von Triton wurden wieder 6 wöchentliche Wasserwechsel zu je 15 % empfohlen. Das mache ich nicht. Höchstens alle zwei Wochen. Und zwar 150l.

      Mit Lanthanchlorid, langsam dosiert, versuche ich weiter das NO3/PO4- Verhältnis auf etwa 100:1 zu bekommen.

      Aber für das NO3 habe ich noch keine Lösung. Vielleicht ein Algenrefuguim im neuen Technikbecken? Ob Drahtalgen bei 50mg/l NO3 und über 2 mg/l PO4 wachsen? Un welches Licht? Eine normale Pflanzenlampe, nachts ein.
      liebe Grüße,
      Robert
    • Guten Morgen Reinhard.

      Das Leitungswasser hat 12 mg/l. Früher hatte es n/n. Von den mehr als 50 mg/l ( oder 100?) bin ich ja ein bisschen runter.
      Der Salifert Test zeigt ja nur in Schritten von 10,25,50 und 100 an. Was dazwischen ist ist schlecht zu schätzen.

      Ab jetzt nehme ich wieder Umkehrosmosewasser.

      Meine aktuelle Anlage ist eine mit Tank für die schnelle Bereitstellung von bis zu 5 Litern. Wenn die durch sind läuft es sehr langsam. Eine 600 gpd Anlage wurde vom „Familienrat“ damals nicht genehmigt. Das ist in Anbetracht der Tatsache, dass wir das Aquarium abschaffen wollten, so vereinbart worden.

      Jetzt lasse ich täglich ein paar Stunden Wasser ins Vorats- / Anmischbecken laufen. Da muss noch ein Schwimmerschalter dran, der ausschaltet wenn das Becken voll ist. Das Abwasser wird seit Montag wieder mit einer Pumpe in den Giesswassertank gepumpt. Das ist dann z.B. gut für die Zitruspflanzen zu verwenden.

      Eigentlich wollte ich soweit kommen, dass ich kleinere Ww machen kann. Aber so wie es jetzt aussieht, dauert das noch.

      Besten Dank für die Antwort.
      liebe Grüße,
      Robert
    • Hallo Robert,

      ich würde dir auch davon abraten, pures Leitungswasser zu verwenden.
      Ich würde entweder klassisch eine Osmose-Anlage verwenden oder mindestens (so wie ich) einen Mischbettharzfilter. Ich komme damit (bei sehr weichem und sehr unbelastetem Wasser) ca. 1500-2000 Liter hin, bis ich das Harz tauschen muss.
      Mein MeWa-Händler regeneriert das Harz und ich kann mir von ihm meine Patrone wieder füllen lassen.

      Der Vorteil beim Harz ist, dass du kein Wasser verschwendest. Ich drehe einfach nur den Hahn auf und das Wasser läuft durch die Patrone direkt in den Kanister.

      Viele Grüße,
      Rüdiger
    • Update:

      Hallo Meerwasserforianer,
      Am Donnerstag habe ich einen Wasserwechsel von 150l durchgeführt. Diesmal mit Umkehrosmosewasser angesetzt und mit einem „neutralen“ Salz bei dem keine überhöhten Ca und Mg -Werte im Wasser sein sollen.

      Lanthanclorid dosiere ich jetzt über das Nachfüllwasser, das direkt vor den Abschäumer einläuft. 5ml auf 10 Liter Umkehrosmosewasser. Die 10 Liter gehen in ein bis zwei Tagen durch.

      Zum Entfernen von Bodengrund konnte ich mich noch nicht überwinden. Das Gänge-System der Citrinus Grundel und ihrem Partner möchte ich nicht zerstören.

      Aktuelle Messwerte folgen

      youtu.be/rwoZe_rlKFw

      Die Briaraeum - Kolonie im Hintergrund wird schon heller! ;)
      liebe Grüße,
      Robert
    • Stimmt.
      Und in einem anderen Thread steht, dass das bei hohen Verdünnungen nicht so ist.
      Ich werde eine zeitlang mit 5ml ElimiPhos rapid auf 10l Wasser arbeiten. Nächsten Sonntag schaue ich mir den Abschäumer und die Pumpe dann mal genauer an.

      Vielleicht sollte man sich einen speziellen Lanthanreaktor bauen.
      einen Reaktionsbehälter, in den das Wasser hineingepumpt wird, dort die lanthanchloridlösung einbringen und über einen Überlauf über ein feines Filtermedium wieder in das Technikbecken. Z.B. über Kieselerde oder feine Watte.
      Die Pumpe sollte dabei nicht mit dem Lanthanchlorid oder dem Lathanphosphat in Kontakt kommen.
      liebe Grüße,
      Robert
    • Die Messungen ergaben:
      NO3: geht herunter Richtung 25 mg/l (Salifert Tropftest und Tetra Indikatorstäbchen)
      PO4: näher an 1 mg/l als an 3 mg/l, abnehmend, (Salifert Tropftest)
      KH: 7°dH ( Tropic Marin Tropftest)

      Das Becken gefällt mir insgesamt wieder besser und die Fische sind irgendwie munterer. Aber das ist ja subjektiv.

      Ich werde mich jetzt auch vom ewigen Anfänger zum alten See-Hasen befördern. Sonst macht das hier ja keiner :)
      Schliesslich bin ich ja schon 67 und quasi schon immer Meerwasseraquarianer!
      liebe Grüße,
      Robert

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RobertH ()

    • RobertH schrieb:

      Vielleicht sollte man sich einen speziellen Lanthanreaktor bauen.

      einen Reaktionsbehälter, in den das Wasser hineingepumpt wird, dort die lanthanchloridlösung einbringen und über einen Überlauf über ein feines Filtermedium wieder in das Technikbecken. Z.B. über Kieselerde oder feine Watte.
      Keine blöde Idee, ich füchrte nur was dabei Rauskommt ist ziemlich genau der Fließfilter von RE.
    • RobertH schrieb:

      Na dann…
      Hajo, - ist das ok mit der Befördeung?

      viele Grüße, Robert
      Hallo Robert!

      Nach der Selbsternennung folgt die Selbsterkennung.
      Im unangenehmsten Fall, die Selbsttäuschung.
      Das wollen wir lieber nicht mit unserem Hobby verbinden.
      Das Schöne an unserem Alter ist ja auch, dass wir unsere aquaristischen Jugendsünden nicht in den sozialen Medien verbreiten konnten. Ein Vorteil der frühen Geburt! :)

      Gruß
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)

      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • Hajo, da kann ich Dir nur zustimmen.

      Und besonders bezüglich der Selbsttäuschung. Da ist man schnell dabei.
      Ich war beispielsweise fest davon überzeugt, daß ich meinen Chelmon rostratus Nr.2 16 Jahre lang hatte. Aber nachdem ich in meinen Aufzeichnungen und Fotos nachgesehen habe kann ich nur sicher sagen, daß ich ihn 12 Jahre lang hatte. Möglicherweise aber auch 14 Jahre.
      liebe Grüße,
      Robert
    • RobertH schrieb:

      Hajo, da kann ich Dir nur zustimmen.

      Und besonders bezüglich der Selbsttäuschung. Da ist man schnell dabei.
      Ich war beispielsweise fest davon überzeugt, daß ich meinen Chelmon rostratus Nr.2 16 Jahre lang hatte. Aber nachdem ich in meinen Aufzeichnungen und Fotos nachgesehen habe kann ich nur sicher sagen, daß ich ihn 12 Jahre lang hatte. Möglicherweise aber auch 14 Jahre.

      Das ist ein Fall von sehr mildem Selbstbetrug und keine Selbsttäuschung. ^^
      Manch einer kommt erst gar nicht in diese Versuchung, da leider das Corpus delicti dieses Alter nicht mehr erreichen konnte. Chapeau! :danke:

      Gruß
      Hajo
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      aber aufhören zu leben.
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