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Stiller Mitleser aus CH

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    • Stiller Mitleser aus CH

      Hallo zusammen

      Mein Name ist Marco und ich komme aus der Schweiz.

      Gerne würde ich euch unser neues Becken zeigen. Ich durfte letztes Jahr zusammen mit meiner besseren Hälfte ein Eigenheim bauen lassen und da haben wir die planerische Freiheit direkt genutzt, um unser Traumbecken mit einzuplanen.

      Das Becken hat die Masse 265 x 100 x 85 und wir wollen uns hauptsächlich auf Weichkorallen und Fische konzentrieren weswegen wir den Steinaufbau relativ leicht und nicht all zu hoch gemacht haben.
      So sieht das Becken aktuell nach knapp 7 Monaten aus:



      Beim Technikbecken haben wir die Masse 180 x 60 x 40 und dieses steht im "Aquariumraum" im Keller unter dem Becken.



      Wir machen im Moment 10% Wasserwechsel alle 2 Wochen und geben dabei NiteOut, SpecialBlend und TheraP zu. CA/Mg und KH werden mittels Balling Light gesteuert und zusätzlich geben wir noch wöchentlich Iod dazu.

      Aktuell bin ich mir noch am überlegen was ich mit dem Platz im TB noch anstellen soll :ylol

      Jetzt bin ich gespannt was Ihr so zum Becken meint :D

      Gruess
      Marco
      Gruess Marco
    • Marco, das ist eine wirklich schöne Spielecke in Deinem Keller.
      Was man mit dem Platz noch anfangen kann? Das sollte die Entwicklung des Aquariums in den nächsten Monaten / Jahren zeigen.
      Wenn unbedingt jetzt etwas zugefügt werden soll, würde ich ein Refugium dazuschalten: interessante Mikrowelt, Futterquelle und geringere pH-Wert-Schwankungen bei antizyklischer Beleuchtung.
      LG Burkhard
    • Guten Morgen zusammen

      Reinhard Seidl schrieb:

      Hallo Marco!

      Willkommen hier im Forum!
      Ist selten das bei neuen Becken auf Fische und einfache Korallen gesetzt wird.
      Sieht gut aus, wirst viel Freude damit haben.
      Da wir gewisse Pfleglinge im Becken haben die sich nicht unbedingt mit Steinkorallen vertragen haben wir uns für den Weg mit einfachen Korallen entschieden.

      Burkhard Ramsch schrieb:

      Marco, das ist eine wirklich schöne Spielecke in Deinem Keller.
      Was man mit dem Platz noch anfangen kann? Das sollte die Entwicklung des Aquariums in den nächsten Monaten / Jahren zeigen.
      Wenn unbedingt jetzt etwas zugefügt werden soll, würde ich ein Refugium dazuschalten: interessante Mikrowelt, Futterquelle und geringere pH-Wert-Schwankungen bei antizyklischer Beleuchtung.
      An ein Algenrefugium habe ich auch schon gedacht dies würde sicherlich auch Sinn machen aufgrund der eher hohen Phosphat/Nitratbelastung durch die Fütterung der Fische.
      Ich gehe aber aktuell genau den Weg wie du beschrieben hast und warte jetzt mal ab wie sich das Becken entwickelt. Ziel von meiner Seite ist es auch die Finger so gut wie mögliche aus dem Becken zu halten und nur im Technikbecken arbeiten zu verrichten.
      Gruess Marco
    • Das Problem mit dem dicken Glas kann man minimieren, indem man senkrecht zur Scheibe fotografiert. Oft setze ich das Objektiv direkt auf die Scheibe auf. Dann gibt es keine Spiegelungen, das Glas verzerrt nicht und die Kamera verwackelt nicht. Nachteil ist, dass man bei Fischen lange warten muss, bis einer wirklich passend vor die Linse schwimmt.
      Zum Fotografieren von Korallen ist es aber sehr praktisch.

      Die Probleme mit Lichtstärke und Bewegungsunschärfe lassen sich nur durch mehr Licht verringern.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo zusammen kleines Update von meiner Seite.
      Ich habe am Wochenende ein Algenrefugium ins Technikbecken eingebaut. War beim Händler und wie es der Zufall wollte hatte er ein passendes Acryl Einhängebecken(500mm x 250mm x 250mm), die Tunze Algenlampe und einige Drahtalgen rumliegen da konnte ich nicht widerstehen :rolleyes:
      Ich habe das Refugium an erster Stelle vor AS und Rollermat platziert dies vor allem weil ich da nach rechts strahlen kann mit der Lampe und so Rollermat und AS nicht veralge mit dem Licht. So zumindest der Plan vielleicht hänge ich die Lampe noch etwas tiefer um die Abstrahlung zum Rollermat zu minimieren.

      Gruess Marco
    • Hallo Sven

      Das musste ich kurz nachmessen und ich habe 16cm Abstand von der Wasseroberfläche zum Ende des Rollermaten. Der Rollermat steht bei mir aber noch auf einem selbst gebastelten Podest aus Lichtrasterstücken damit die Höhe im TB passt. Also das einzige was da ja Geräusche machen kann ist die Rollenautomatik und davon höre ich gar nichts wenn die Rolle sich dreht also für mich geräuschlos. Die Einzigen Geräusche die dann zusätzlich kommen können sind wenn du Ihn mit Pumpe betreibst und nicht im Bypass.
      Gruess Marco
    • ich denke, meiner steht zu hoch. ich habe einige cm vom auslaufrohr bis zur wasseroberfläche. das plätschert und ich kriege es nicht leise... wäre nett, wenn du mir den wasserstand zum auslaufrohr mitteilen könntest.
      dann kann ich sehen, was ich noch an maßnahmen ergreifen kann.
      LG, Sven
    • nein, der wasserstand im tb geht nur knapp bis über das einlaufrohr. damit liegt der eigentliche auslauf einige cm über dem wasserstand im tb. bei dir sieht das so aus, als wäre der auslauf sogar unter wasser...



      ich glaube, so steht der bei mir zu hoch. müsste dann wohl die scheibe entfernen wo der drauf steht...
      LG, Sven
    • nein, der wasserstand im tb geht nur knapp bis über das einlaufrohr. damit liegt der eigentliche auslauf einige cm über dem wasserstand im tb. bei dir sieht das so aus, als wäre der auslauf sogar unter wasser...

      ich glaube, so steht der bei mir zu hoch. müsste dann wohl die scheibe entfernen wo der drauf steht...das habe ich. ist das schräg stehende rohr mit der kappe drauf als schalldämpfer. der wasserstand im rollermat kommt bei mir nur bis mittig zum auslauf. dadurch wird luft mitgezogen. aufer der wasseroberfläche plätscherts, mit verlängerung des auslaufs unter die wasseroberfläche blubberts. letzteres ist lauter, aber für ersteres habe ich keinen platz mehr. in der anleitung steht ja maximaler wasserstand 12,5 cm vom boden des rollermaten her. das ist glaub noch unter dem auslauf. aber dann plätscherts...
      LG, Sven
    • Frank H. schrieb:

      Hallo
      Das Wasser des TB muß 5cm unterhalb des Auslaufes vom Rollermaten sein. So steht es zumindest in der GBA.
      Gruß Frank
      Genau da hast du recht Frank und auf dem Bild in der GBA ist der Auslass auch mit einem PCV Winkel nach unten drauf um das plätschern zu verhindern.

      Ich fahre den Rollermat mit einer angehängten Pumpe. Da habe ich dann wohl etwas zu viel Leistung wenn der Wasserstand etwas höher ist als empfohlen. Somit wird das Vlies weniger lang halten weil der Schwimmschalter schneller auslöst in meinem aktuellen Setup.
      Gruess Marco
    • bei mir ist das noch etwas höher und durch den auslass wird luft mitgerissen. die macht halt geräusch. und das nicht ohne. kann das auch am durchsatz liegen? habe ne mdc6000 mit 65% laufen. sollten irgendwas zwischen 2500 und 3000 liter sein. müsste der doch packen ?(
      LG, Sven
    • Hallo
      bei meinem Rollermat fließt soviel durch, dass der Wasserstand immer so 2cm unter dem Notablauf liegt. Je nach Wasserwerte verringere ich auch mal den Durchfluss und leite fast den gesamten Rückfluß über eine andere Leitung. Ich hab festgestellt, dass wenn der Deckel nicht absolut perfekt sitzt, doch Geräusche entstehen eben durch mitgerissenes Wasser. Bei weniger Durchfluss ist das Teil aber wesentlich leiser. Vielleicht läuft bei dir doch zuviel durch. Das ganze Technikzeugs steht bei mir aber in einem extra Raum, so das der Geräuschpegel mir relativ Wurst ist. Auch steht der Filter nicht im TB, sondern kurz unterhalb des Beckens und das Wasser läuft passiv durch. Der Ablauf geht aber ins TB.
      Gruß Frank

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Frank H. ()

    • danke. das werde ich zuerst noch versuchen. drosseln kann ich bis auf 30%. andernfalls wird beim rollenwechsel die stufe ausgebaut und der rollermat tiefer gelegt.
      LG, Sven
    • hi,
      die uv soll ja die keimbelastung niedrig halten. von daher immer an.
      da du zudem docs in deinem becken hast, würde ich auch hier sagen: uv immer an.
      bei mir läuft sie auch immer mit.
      LG, Sven
    • Damit UVC wirkt muss man die Einwirkzeit und die Strahlungsleistung richtig dimensionieren. Gegen Phytoplanktonblüte oder eine Bakterienblüte reicht es, mit geringer Intensität zu bestrahlen, aber die größeren Schwärmer von Crytocarion etwa brauchen deutlich mehr Strahlung, um effektiv getötet zu werden. Also muss der Durchlauf entsprechend langsam geschehen, um die wirksame Dosis zu erreichen.

      Der Durchlauf ist dann so gering, dass es einige Stunden dauert, bis das Beckenvolumen einmal rechnerisch durchgefiltert ist. In der Praxis lässt man deshalb die UVC durchlaufen, um die Keimbelastung einigemaßen gering zu halten.

      Bei einem akuten Krankheitsfall ist es eigentlich schon zu spät, um die UVC einzuschalten, dann braucht man die großen Waffen und dimensioniert die UVC deutlich größer, um die Keimbelastung in kurzer Zeit herunterzudrücken. Normalerweise aber läuft die UVC einfach durch und sorgt im laufenden Betrieb dafür, dass ein Ausbruch mit einer Explosion von Schwärmern oder Bakterien gar nicht aufkommen kann.

      Sinnvoll ist der Einsatz von UVC gerade bei frischen Becken, wo ständig Neuzugänge hereinkommen und potentiell Parasiten und Erreger mitbringen oder man hat einen Altbestand, der seit Jahren nicht verändert wurde und dann mit Neuzugängen aufgestockt werden soll. Dieser Altbestand hat dann oft kein sehr aktives Immunsystem, das ständig gefordert wurde und ist dann oft bei einem neuen Erreger sehr stark betroffen, während der verursachende Neuzugang vielleicht fröhlich herumschwimmt und ihm nicht viel anzusehen ist.

      Ähnlich wie eine T5-Röhre muss die UVC-Röhre nach etwa 6 Monaten ausgetauscht werden, weil die Leistung nachlässt.Schlielich hat sie im Vergleich zur T5 dann die doppelte Laufleistung nach einem halben Jahr.
      Viele Grüße

      Sandy