Marubis e.V. Korallenriff Meerwasserlexikon Mrutzek Meeresaqiaristik Interessengemeinschaft für marine Nachzuchten - IFMN www.meerwasserforum.info

Glas an Epoxidharz

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Glas an Epoxidharz

      Moin!

      Wie wird eigentlich eine Glasscheibe in ein Epoxidharz-beschichtetes Becken eingeklebt?
      Hält Silikon auf dem Harz? Wird ein Primer benötigt?
      Oder löst sich das Problem dadurch, dass das Wasser die Scheibe gegen das Silikon drückt und damit Dichtheit erreicht wird, auch ohne dass die Klebewirkung auf dem Harz so stark ist wie auf dem Glas?

      Meine Vermutung: alles kommt zusammen. Ein Primer verbessert die Haftung, die das Glas auf dem Harz festhält, und die reine Druckbelastung sorgt dafür, dass alles stabil und dicht bleibt. Mit einer Scheibe aus Acrylglas sollte es ähnlich sein.
      Aber das ist eine Vermutung. Kennt sich jemand aus?

      Danke!

      Willi
    • hallo willi,

      wie ist denn die ausgangslage?
      ich denke wir reden hier über ein mit gfk beschichtetes holzbecken oder ein reines gfk becken?

      also ja, silikon haftet auch auf gfk. ein primer ist nicht notwendig. wegen der möglichen giftstoffe sogar eher abzuraten.
      die gfk-schicht sollte möglichst glatt sein (nicht angeschliffen!), damit das silikon auch gut haftet. am besten erreicht man das durch ein letztes abrollen der beschichtung nur mit harz, also ohne weitere glasfasereinlage.

      normalerweise hat man an der stelle wo die scheibe hinkommt ein L-profil. in einem holzbecken würde ich dafür einen schmalen rahmen einbauen.
      da kommt das silikon rein und dann die scheibe drauf. das silikon haftet dann auf zwei seiten auf einer recht grossen fläche.
      später bewirkt dann der wasserdruck eine konstante verpressung. die gefahr eines reissens der silikonnaht wie bei glasbecken gelegentlich vorkommt, ist dadurch völlig ausgeschlossen.

      dies becken sollen ewig halten.
      LG, Sven
    • Danke!

      Die Ausgangslage ist eine mit PVC-Platten ausgekleidete Holzkiste. Das Ganze wird noch einmal mit Epoxidharz versiegelt, falls die PVC-Nähte irgendwo doch undicht sein sollten.
      Auch die Holzkiste wurde zuvor versiegelt. Theoretisch 3 wasserdichte Schichten.
      Es wird wahrscheinlich Glas. Acrylglas wäre nur schön, weil dann eine leicht nach außen gewölbte Scheibe möglich wäre, die dem Becken mehr Tiefe verleiht, ohne zu sehr zu verzerren.

      Ich könnte natürlich das Glas auch direkt auf das PCV kleben, indem ich beim Versiegeln die Fläche mit dem Ausschnitt für die Sichtscheibe nur an den Nähten und den nächsten paar Zentimetern mit Epoxidharz einstreiche.

      Die nächste Frage wäre dann das Silikon: Perenator oder 2K?
      Ich neige zu 2K, weil die Auflagefläche eher groß wird und normales Silikon ewig braucht, um z.B. 10cm durchzuhärten...

      LG!
    • STOP! kein harz auf pvc. das hält nicht!
      pvc lässt sich nur verschweissen oder chemich anlösen. zb mit tangit.

      das mit den 10cminteressiert mich auch. stell mal einen plan ein, was genau du machen willst.

      ICH denke bei aquarium mit harz und holz an sowas:
      wobei im beispiel eine art flüssige teichfolie mit hatzkomponente genommen wird
      LG, Sven
    • Hallo,

      Klaus Jansen hat doch solche Becken früher hergestellt und das auch gut beschrieben. Auch das mit dem Druck auf die Scheibe und das Abdichten dadurch. Suche dir mal so einen alten Tread von Klaus und lese dir den durch.
      Allgemein gilt aber unter Druck stehende Aquarien, dichten sich selber ab, wenn der Wasserdruck die Scheiben gegen die Silikonnähte drückt.

      LG
      Daniel
    • Hallo Willi,
      wenn du die PVC Platten an den Stößen ordentlich verschweißt hast ist eine Versiegelung normalerweise nicht nötig. Auf nur verkleben würde ich mich nicht verlassen.
      Ein Anstrich mit Epoxit bringt eigentlich nicht soo viel, da dies Harz ohne Inlett (Glasfaser usw) nicht Bruchfest ist.
      Ich würde auf die PVC Platten eine 2 lagige GFK Schicht laminieren. Dann bist du für die nächsten 50 Jahre auf der sicheren Seite.

      Hallo Jackrum,
      es gibt einen "Trick" wie man Harze auf PVC richtig haftend macht.
      Die gesamte zu versiegelnde Fläche vorher mit Methylenchlorid abwaschen und einen Grundanstrich mit Harz auftragen und diesen leicht anziehen lassen. Auf dem kann man dann mit weiteren Schichten weiterarbeiten.
      Das Methylenchlorid löst die PVC Oberfläche an und das Harz kann sich so besser "verzahnen".
      Methylenchlorit dibts in vielen Baumärkten (wenn sie wieder offen sind):

      Frohe Ostern
      Jürgen widderchen24

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von widderchen24 ()

    • hallo widderchen24.

      das ist mir bekannt, aber den aufwand würde ich nicht betreiben. auch abhängig von der größe eines solchen projekts. mit harz nass in nass zu arbeiten (wenn man durchtrocknen und anschleifen vermeiden möchte) ist schon anspruchsvoll genug. dann noch in angelöstes pvc... irgendwann ists mir auch einfach zuviel chemie (ich betreibe auch flugmodellbau... ich kenn schon ein paar echte sauereien) :angeltu:

      der "anstrich" mit harz bezieht sich nur darauf, eine besonders glatte oberfläche zu erzeugen. das zuunterst glasgewebe kommt, geht aus meinem posting doch hervor, oder?
      LG, Sven
    • Hallo Jackrum,
      Dass man Laminate mit Epoxit oder Polyester nochmal versiegelt bzw durch letzten Anstrich glättet , ist ja klar.
      Meine Antwort galt eher "Willi, der das PVC mit einem Anstrich mit Epoxit wohl versiegeln wollte. Ein reiner Anstrich azf PVC hält aber nicht.
      Daher mein Vorschlag mit zwei weiteren Schichten und dem "Trick".



      Ein Angebot an Alle, die sich mit dem Thema beschäftigen: Mein Beruf ist/war Kunststoffschlassermeister und Apparatebauer IN PVC, PP, PE und Giessharzverarbeitung. Kein Acryl.
      Beste Grüße


      Jürgen widderchen24
    • Willi schrieb:

      Die nächste Frage wäre dann das Silikon: Perenator oder 2K?
      Ich neige zu 2K, weil die Auflagefläche eher groß wird und normales Silikon ewig braucht, um z.B. 10cm durchzuhärten...

      LG!

      Ohne Primer geht das nicht mit PVC und Silikon. Das ist das eine.
      Finger weg von diesen so genannten 2-k Silikonen. Die taugen nichts und auch Perennator ist nicht mehr das, was es einmal war, denn der Name Perennator wurde verkauft, die Rezeptur ging an eine spanische Firma.
      Von Harzversiegelungen auf PVC kann ich dir nur abraten. Zum einen wegen des Harzes speziell und zum anderen, weil es nicht hält auf PVC, ohne die Flächen gründlich vorbehandelt zu haben.
      Ein mit PVC ausgekleidetes Becken muss nur ordentlich und fachgerecht verschweißt werden, z.B. mit einem Extruderschweißgerät.
      So gebaute Becken dichten sich erst ab einer Höhe ab 130 cm von selbst ab. Darunter wird das nichts.
      Wenn du wirklich den besten Silikon auf dem Markt verwenden willst, dann den Olive....der hieß V-01 Negro, die Abwandlung auf den früheren Perennator V/23-01 . Wegen Namensstreitigkeiten mit Perennator wurde er dann umbenannt in A 01
      Möchtest du trotzdem Perennator verwenden, achte unbedingt auf das Kleingedruckte: * nur geeignet für Aquarien mit Scheiben bis bis 3mm Dicke * ;) ( nur so als kleiner Hinweis)


      amazon.de/Olivé-Qu%C3%ADmica-Silikon-V-01/dp/B01LY9YD16

      Viel Erfolg.

      Grüße ... Klaus
      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....
    • Danke für die Antwort, Klaus!

      Leider habe ich niemanden, der mir PVC verschweißt.
      Du schreibst: "So gebaute Becken dichten sich erst ab einer Höhe ab 130 cm von selbst ab. Darunter wird das nichts." Was meinst Du damit? Was ist "so"?
      Was wäre Deine Empfehlung?
      Derzeit ist für die Abdichtung noch alles offen. Die Pläne für die Kiste außenrum nehmen Gestalt an...

      LG!
    • willi,

      du schreibst von einer holzkiste als ausgangslage... was muss/kann man sich darunter vorstellen? warum willst du diese zusätzlich mit pvc-platten auskleiden? warum nicht direkt gfk und epoxydharz nehmen? was bringt dir das pvc in dieser konstellation außer zusätzlicher komplexität/schwierigkeit?

      wie gesagt: stell dein vorhaben doch mal etwas genauer vor, dann kann man vielleicht auch mehr dazu sagen.

      außer dem von mir verlinkten beispiel gibt es viele weitere aus holz gebaute becken (vornehmlich im amerikanischen raum - such mal unter plywood aquarium). pvc wird dort nur für rohre verwendet ;)
      das größte von dem ich gelesen habe, hatte 12000 liter! und es war aus osb-platten und gfk gebaut.
      LG, Sven
    • Jackrum schrieb:

      du schreibst von einer holzkiste als ausgangslage... was muss/kann man sich darunter vorstellen? warum willst du diese zusätzlich mit pvc-platten auskleiden? warum nicht direkt gfk und epoxydharz nehmen? was bringt dir das pvc in dieser konstellation außer zusätzlicher komplexität/schwierigkeit?
      Das PVC macht die Sache doch viel einfacher und schöner. Würde ich immer so machen, auch das Schweißen von PVC. Das muss man erst etwas üben, aber dann klappt das prima, wenn man die richtigen Geräte hat. Das hält auch locker 30 Jahre und länger.

      LG
      Daniel
    • Hi!

      Direkt auf das Holz laminieren möchte ich nicht, weil es mir zu unsicher ist. Das Becken steht im Keller. Dort sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit nicht ganz so gleichmäßig wie in z.B. einem Wohnzimmer. Zudem ist die Kiste mit über 1000l ziemlich groß. Wenn das Holz arbeitet und es gibt keine verschiebliche Schicht, habe ich Angst vor Rissen.
      Ich habe mich bei Breddermann kundig gemacht. Grundsätzlich scheint es machbar zu sein: Laminieren mit Glasgelege (shop.breddermann-kunstharze.de…gsfasern/glasfasergewebe/), gut entlüften mit Entlüftungsrollen, Abreißgewebe drauf (shop.breddermann-kunstharze.de…ungsfasern/Abreissgewebe/), damit die nächste Schicht gut anbindet, und das Ganze 3-4mal. Am Ende einen Schlussanstrich drüber, den ich mir sogar absanden könnte (Optik). Als Harz dies: shop.breddermann-kunstharze.de…tik/Aquarienversiegelung/
      Aber neben den Rissen besteht auch immer die Gefahr von undichten Stellen.

      LG!
    • Daniel Rother schrieb:

      Jackrum schrieb:

      du schreibst von einer holzkiste als ausgangslage... was muss/kann man sich darunter vorstellen? warum willst du diese zusätzlich mit pvc-platten auskleiden? warum nicht direkt gfk und epoxydharz nehmen? was bringt dir das pvc in dieser konstellation außer zusätzlicher komplexität/schwierigkeit?
      Das PVC macht die Sache doch viel einfacher und schöner. Würde ich immer so machen, auch das Schweißen von PVC. Das muss man erst etwas üben, aber dann klappt das prima, wenn man die richtigen Geräte hat. Das hält auch locker 30 Jahre und länger.
      LG
      Daniel
      ich würds ohne pvc machen. und auch das wäre ewig haltbar... ich hätte sogar noch kanpp 40l harz da... mein neues becken war ursprünglich so geplant...
      LG, Sven
    • willi,

      bredderman ist schon mal die korrekte adresse.

      den sauberen aufbau vorausgesetzt sehe ich bei gfk weniger risiken als bei glas... dass da mal ne silikonfuge aufgeht ist auch nicht so selten.
      und selbst, wenn man annehmen möchte, dass gfk reissen könnte (übrigens sind viele wassertanks in der landwirtschaft schon lange aus gfk), gibt es noch die variante, als schlussanstrich flüssige teichfolie zu nehmen. auch das wurde (sogar ohne gfk direkt auf holz) schon gemacht. damit würden risse immer auch überbrückt. Im von mir verlinkten video ist es ja auch eine kombination. flüssige teichfolie mit gfk verstärkung in den ecken.

      wie gesagt, mein ursprünglicher plan war es auch ein holzbecken zu bauen. es wird jetzt doch eines aus glas. nicht weil ich bedenken habe, sondern weil ich seit zwei jahren mit einer sanierung beschäftigt bin... ich habe im moment schlicht keinen bock mehr groß zu basteln und würde einfach nur gerne schnell ein neues becken haben (und das passende gestell hatte ich auch schon in der werkstatt)...
      LG, Sven
    • Hammer! Hätte ich auch gern!
      Nur suche ich nach einer Lösung, die für mich passt. Ich denke, ich muss nach einer Lösung suchen, die ich selbst ausführen kann.
      Wo finde ich denn wen, der mir die Kiste auskleiden könnte? Das wird nicht mein finanzieller Rahmen sein, befürchte ich.
      Macht Ihr so etwas noch?
    • Moin....

      Nein, den Großanlagenbau habe ich vor 10 Jahren aufgegeben. Heute bauen wir nur noch die Technik für solche Aquarien.

      Für mich selber plane ich gerade ein Kunststoffaquarium mit den Maßen 300 x 140 x75. Allerdings komplett aus 20mm Hart-PVC Platten mit Frontscheibe aus Glas

      Ich möchte kein silikonverklebtes Vollglasbecken mehr. Silikonnähte sind eben ein Risiko mit dem man leben muss.

      Über den Bau dieses Prototypen werde ich im Herstellerbord berichten


      Grüße ... Klaus

      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....
    • ich weiss, ich bin zumeist ein zyniker mit losem mundwerk und halte mich verschriftlicht glücklicherweise gut zurück....

      wäre ich da dabei gewesen... wäre mir ein "mensch, die eimer reichen nicht" herausgerutscht.... und das in so ner situation... autsch. :angel:

      aber man sieht an dieser stelle halt auch klar den konstruktionsbedingten nachteil jedweden vollglasbeckens.
      egal ob pvc oder holz oder mischbauweise, bei der einlassung einer glasscheibe in einen rahmen in den sie später durch wasserdruck auch noch verpresst wird, kann sowas unmöglich passieren. es hat halt optisch immer einen breiten rand vorne und meist nur eine seite zum reinschauen. letzteres muss aber auch nicht unbedingt ein nachteil sein.

      @ klaus: weisst du, ob bei dem unfall die "restliche" naht wenigstens noch gehalten hat, oder kam die scheibe gleich noch hinterher?
      LG, Sven
    • Bei einem 1200l-Becken hat es eines Tages "Knack" gemacht. Ich war in der Küche und das Geräusch kam mir komisch vor.
      Als ich hinkam, war die Frontscheibe von oben bis unten durchgerissen.
      ABER:
      Die Scheibe war unten durch den Boden und oben durch den Sicherungssteg fixiert. Nachdem ich 25cm Wasser abgelassen habe, war sie trotz Sprung dicht.
      Durch den Riss konnte das Wasser nur in einem sehr dünnen Vorhang ausströmen. So habe ich bei der ganzen Sache nicht mehr als vielleicht 20l Wasser ins Zimmer bekommen.
      Der Riss war Sch...
      Der Rest war ein riesiges Glück!
    • Einer unser Admins hier hat das live mit seinem Becken erlebt. Keine Ahnung, ob ihn die mit abgesoffenen Untermieter ihn inzwischen gelyncht haben. Die Versicherung wollte damals nämlich nicht die Wiederanschaffungskosten sondern nur den Zeitwert ersetzen.

      LG
      Daniel
    • Habe gerade mal nach flüssiger Teichfolie geschaut.
      Für Süßwasser scheint die prima zu sein. Aber Meerwasser?
      Man könnte die Kiste mit flüssiger Teichfolie auskleiden, dann wäre sie auf jeden Fall dicht. (Das ist für mich das Wichtigste: das Becken darf auf keinen Fall kaputt gehen, weil Salzwasser die Armierung im Beton unseres Hauses angreifen würde.) Und dann das Ganze mit Epoxid und Glasfaser auslaminieren.
      Nur: hält das Harz auf der Folie? Ich vermute mal nein.

      Möglich wäre auf jeden Fall, denke ich: Erst die Kiste mit flüssiger Teichfolie abzudichten. Das dann wieder mit dünnen Sperrholzplatten auskleiden (vielleicht 3mm) und alles dann mir Epoxidharz und Glasfaser auslaminieren. Dann hätte ich ein übliches Holz-GFK-Becken mit einer zusätzlichen Sicherheitsdichtung.

      LG!
    • Jackrum schrieb:

      egal ob pvc oder holz oder mischbauweise, bei der einlassung einer glasscheibe in einen rahmen in den sie später durch wasserdruck auch noch verpresst wird, kann sowas unmöglich passieren. es hat halt optisch immer einen breiten rand vorne und meist nur eine seite zum reinschauen. letzteres muss aber auch nicht unbedingt ein nachteil sein.
      Ich besass 34 Jahre ein 2,5k Eternitbecken (heute Faserzement) mit den oben beschriebenen Merkmalen (3geschlossene Seiten, 1 eingelassene grosse Frontscheibe).
      Das Becken haette noch laenger halten koennen, wenn nicht die Innenversiegelung mit der Zeit ihren Geist aufgegeben haette.
      Waehrend bis zum letzten Tag die Frontscheibe bombenfest hielt, wurde durch die nachlassende Innenabdichtung die Rückwand leider rissig und undicht.
      Obwohl ich heute sog. Raumteiler nutze, favorisiere ich doch noch immer den alleinigen Blick von vorn.
      Hier ermöglichen die geschlossenen Seiten mehr Raum fuer die unterschiedlichsten Aufbauten lebender und toter Materie gegenüber der offenen, transparenten Rundumsicht durch Glas.
      Auch das ungeliebte Scheiben putzen der drei Seiten fiel weg!
      Alles blickdicht.
      Ein unbezahlbar Vorteil! :)

      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)

      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • oja, das scheiben putzen :rollen:

      willi, das epoxy kommt nicht auf die flüssige teichfolie. letztere ist immer die deckschicht.
      meerwasser ist für die flüssige teichfolie auch kein problem.
      impertinax hat meine ich sogar irgendwo ne anleitung für die versiegelung eines beckens.

      die reihenfolge der varianten von aussen nach innen:

      holz gfk
      oder holz gfk flüssige teichfolie
      oder holz flüssige teichfolie mit verstärkung in den ecken

      oder holz mit anderen trägermaterialien ersetzen.

      bei pvc ist das pvc die alleinige innere schicht
      LG, Sven
    • Jackrum schrieb:

      bei pvc ist das pvc die alleinige innere schicht


      So ist es und das reicht auch, wenn es richtig gemacht wird. Diese ganzen Beschichtungen haben einen großen Nachteil, der hier noch gar nicht erwähnt wurde, nämlich die Durchbrüche.
      Bei einem mit PVC Platten laminiertem Holzbecken, bohre ich z.B. mit einem 50mm Kreisschneider ein Loch in die Platten, stecke ein dickwandiges 50er Rohr rein, lege eine Schweißnaht rum und für alle Zeiten dicht.
      Beschichtungen an PVC Rohren ist eine immerwährende Problemstelle. Fragt mal das Löbbecke Museum in Düsseldorf, was mit dem großen Korallenbecken passiert ist. Das war auch mit GFK laminiert.

      Grüße .. Klaus
      Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....
    • hallo klaus,

      die durchführungen bei holzbecken sollten auch immer versiegelt werden. das kann mit epoxydharz oder yachtlack oder ähnlichem gemacht werden und empfiehlt sich generell bei schnittkanten in holz.
      die normalen durchführungen bei jedweden gfk-becken würde ich aber mit handelsüblichen tankverschraubungen machen. von daher hätte ich da echt keine bedenken. wenn ich da aber ganz auf nummer sicher gehen will, dann lege ich die durchführungen in einen rucksacküberlauf. das macht dann sogar richtig sinn (außer ich will ein closed loop).

      aber, und da bin ich ganz bei dir: die herstellung des ganzen beckens mit pvc-einlage dürfte einfacher und schneller von statten gehen.
      wer einmal größere mengen harz angemischt hat, weiß was das für ne sauerei sein kann, wenn man nicht aufpasst. von den gesundheitlichen risiken ganz zu schweigen. das muss gesagt sein!

      für bastler aber die schönere herausforderung :D
      nicht zuletzt das erlebnis wenn man sagen kann: ich habs gemacht. ich wars, ganz allein 8)
      LG, Sven