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Osmoseanlage prüfen

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    • Osmoseanlage prüfen

      Neu

      Hallo miteinander,

      ich suche und suche zum Thema "Osmoseanlage prüfen", finde aber nix gescheites, oder die Beiträge sind uralt.
      Ich frage mich gerade, ob man eine noch gute funktionalität der Osmoseanlage nur mit einem Leitwertmessgerät prüfen kann, oder ob normale Wassertests wie z.Bsp. : NO3, Mg oder KH eventuell AK ausreichen?.
      So hätte man nicht noch ein Gerät rumliegen.
      LG Roland

      Technik:
      - Aquarium: Red Sea Reefer 350
      - Licht: AquaLight Edge 120 Wifi LED
      - Abschäumer: Bubble Magus Curve 5
      - Förderpumpe: Skimz QP 4.0
      - Strömung: Maxspect Gyre 330
      - Filter: Theiling Rollermat Compact 1
      - Fließbettfilter: Knepo Intern Easy AIR 0,7 Liter double
      - Dosierung: Aqua Medic reefdoser EVO 4
      - Versorgung: TM Original Balling plus A- K+
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      Hallo Roland,

      wenn du dir unsicher bist ob die Anlage funktioniert würde ich wie Wolfgang schon schreibt, eine ATI Analyse machen lassen. ATI macht das ja praktisch kostenlos mit. Ansonsten Leitwertmessung, ich tausche das Harz sobald das Gerät was anzeigt. Es misst eh nicht alles, etwas Silikat ist eigentlich immer enthalten, auch bei zwei Harzfiltern. Aber das ist ja nicht weiter schlimm. Mit den KH, MG usw. Tests kannst du kein Osmosewasser testen.

      Gruß

      Chris
    • Neu

      Hallo Roland,
      Leitwertmessung ist völlig ausreichend. Leitungswasser messen , Osmose Wasser messen -- Rückhalte Rate je nach Geräte und Wasserdruck 95-99 %, das ist dein Sollwert nach der Osmose oder Mischbettharz
      Wenn sich der Leitwert irgendwann nach der Osmose oder Mischbettharz verändert , dann Spülen oder Harz ersetzen .
      Gruß
      Reiner
    • Neu

      Moin,

      Osmosewasser ist nicht vollständig frei von Salzen. Moderne Anlagen schaffen eine Rückhalterate von 90-95%, mit Ausnahmen! Je nachdem mit welchen Werte du in die Anlage gehst (schau mal bei deim Wasserversorger nach den aktuellen Analysen) ist es auch möglich mittels Töpfchentest eine Funktionalität nachzuweisen.

      Aber die Leitfähigkeit ist das einfachste und aussagekräftigste.
      Gruß
      Robin

      "Eine Gesellschaft blühe auf, wenn alte Männer Bäume pflanzen, in deren Schatten sie niemals sitzen werden. "
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      Hallo Roland,

      theoretisch klappt die Überprüfung auch mit anderen Werten. Praktisch reicht die Auflösung oft genug nicht oder die Tests haben in RO-Wasser echte Probleme.
      Ein ganz einfaches Leitfähigkeitsmessgerät reicht: LF Rohwasser messen und LF Reinwasser messen. Dann ein bisschen rechnen oder gleich einen RO-Rechner verwenden:

      aquacare.de/index.php/aquarist…mkehr-osmose-rechner.html
      LG Burkhard
    • Neu

      Hallo zusammen,

      als erstes danke ich euch allen für eure Hilfe. OK, dann werde ich wohl ein Leitwertmessgerät bestellen. Das Ati das Osmosewasser umsonst mitmisst finde ich echt klasse, denke natürlich nur im Zuge einer normalen Messung für ca. 30 € glaube ich.
      Bei den Leitwertmessgeräten habe ich mich schon mal ein bisschen umgeschaut, na ja nicht gerade ein bisschen. ^^
      Da gefällt mir das HM Digital AP2 gut, Rowa kauft, wie ich recherchiert habe auch dort ein.
      Oder was für ein Leitwertmessgerät würdet Ihr mir empfehlen?
      LG Roland

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      Ja den Tip finde ich richtig gut:

      Ausgangswasser messen, Osmosewasser messen, und die Rückhalterate in Prozent berechnen.
      Denke wenn die unter 90 % liegt sollte man wechseln, oder was meint Ihr?
      LG Roland

      Technik:
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      Danke Burkhard,

      wie sieht es denn mit dem kalibrieren aus. Wie oft, und gibt es dafür Referenzlösungen?
      LG Roland

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von roland.dolch ()

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      Danke Fabian,

      habe Ihn angeschrieben, werde es natürlich hier veröffentlichen, denke das wird auch den ein oder anderen Interessieren. Bin mal gespannt.
      LG Roland

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      Vielen Dank Daniel,

      OK, brauche ich wohl nicht mehr veröffentlichen :D

      Noch eins:

      Irgenwie ist meine obige Frage untergegangen:

      Wie sieht es denn mit dem kalibrieren aus. Wie oft, und gibt es dafür Referenzlösungen?
      LG Roland

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      Referenzlösungen gibt es wie Sand am Meer.

      Kalibrieren (finde ich toll, dass du das so sagst, ich hatte an der UNI einmal Eichen gesagt..... OHJJEEEEE :sense: ..........) ist je nach Gerät ganz einfach. Entweder eine Schraube drehen oder ein paar Knöpfe drücken nach Anleitung. Bei einem guten Gerät ist das aber kaum notwendig.

      LG
      Daniel

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Daniel Rother ()

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      Ja, diese Referenzlösung habe ich schon, auch die von Fauna Marin. Aber ist es nicht so, das ich eine spezielle EC Kalibrierlösung brauche.
      Also z.Bsp. ein Lösung mit einem fest eingestellten Wert von beispielsweise 100 mS/cm.
      Oder habe ich da einen Denkfehler?
      LG Roland

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      Hallo Daniel,

      habe da was gefunden, wer sucht der findet

      Sie mal was auf der Flasche steht: EICHFLÜSSIGKEIT. Warst auf der Uni doch net so falsch gelegen. :D

      LG Roland

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von roland.dolch ()

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      roland.dolch schrieb:

      Also z.Bsp. ein Lösung mit einem fest eingestellten Wert von beispielsweise 100 mS/cm.


      Das haben die Lösungen doch.

      ATI 35 PSU
      Fauna Marin Salinity Reference 35 ppt (da sagt es der Name schon 35 PSU), das Zeug kostet auch nur ein Viertel der Multi Referenz von Fauna, diese hätte aber z.B. 33,9 PSU bzw. 51,6 mS bei 24° C (AUCHTUNG, der letzte Wert ändert sich mit der Temperatur!!!) Die Salinität ist ein temperaturunabhängiger Wert, sie ist damit die exakteste Methode zur Messung des Salzgehaltes, weil eine Fehlerquelle ausgeschaltet wird.

      Ich nehme ein sauberes Gefäß (vorher mehrfach mit Osmosewasser oder bei mir mit Wasser nach dem Mischbettfilter ausspülen und trocknen), kippe da etwas rein, halte mein GLF 100 rein, lese 35 PSU ab und freue mich. Wenn ich Osmosewasser herstelle messe ich das auch mit dem Gerät. Dann habe ich quasi den "Nullpunkt".

      LG
      Daniel
    • Neu

      Ich habe das dran: meerwasser-bartelt.de/Dual-TDS-Meter-inline-2-Sensoren
      einen Sensor nach der Membran und einen am Ausgangswasser. Dann habe ich Kontrolle, sowohl über das Wasser, was ins Becken kommt, als auch über die Membran. Läuft bei mir schon mehrere Jahre so. Schau mal nach TDS mit zwei Elektroden.

      Rolf
    • Neu

      Erst mal Danke an alle für eure Tipps.

      Daniel Du schreibst:

      Das haben die Lösungen doch.


      ATI 35 PSU
      Fauna Marin Salinity Reference 35 ppt (da sagt es der Name schon 35 PSU), das Zeug kostet auch nur ein Viertel der Multi Referenz von Fauna, diese hätte aber z.B. 33,9 PSU bzw. 51,6 mS bei 24° C (AUCHTUNG, der letzte Wert ändert sich mit der Temperatur!!!) Die Salinität ist ein temperaturunabhängiger Wert, sie ist damit die exakteste Methode zur Messung des Salzgehaltes, weil eine Fehlerquelle ausgeschaltet wird.

      Das bedeutet dann, dass man den PSU Wert in mS umrechnen kann?. Dann kann man mit einem Leitwertmessgerät ja auch den Salzgehalt des Beckens messen, und braucht somit auch keine anderen Messgeräte wie Spindel oder Refraktometer mehr?

      Ati hat ja 35 PSU, wieviel mS wären es dann?

      Habe jetzt übrigens dieses Gerät bestellt: HM AP-2 aquapro
      LG Roland

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      roland.dolch schrieb:

      Das bedeutet dann, dass man den PSU Wert in mS umrechnen kann?
      Vergiss mS und nimm PSU.

      Natürlich kann man das umrechnen, aber warum? Die Salinität ist ein temperaturunabhängiger Wert, sie ist damit die exakteste Methode zur Messung des Salzgehaltes, weil eine Fehlerquelle ausgeschaltet wird. Alle anderen Werte sind temperaturabhängig. Dein Wert kann sich bereits während der Messung ändern, weil du in der Wohnung vielleicht nur 20 Grad hast, im Becken aber 24.

      LG
      Daniel
    • Neu

      Ok Daniel,

      ist mir auch lieber so, denn ich messe eigentlich immer mit meinem Refraktometer.
      LG Roland

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      - Strömung: Maxspect Gyre 330
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      Wollte mich nochmals für eure Hilfe bedanken.

      Wie schon geschrieben habe ich mich für das Leitwertgerät: HM Digital AP-2 entschieden.
      LG Roland

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      Nur ganz kurz der Unterschied zwischen eichen und kalibrieren. Technisch das Gleiche, nur dass das Eichen nur das Eichamt (bzw. zerfifizierte Unternehmen) darf und es gibt ein Zeugnis. Kalibrieren darf jeder.
      LG Burkhard