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Cyanos lieben (Live)Sand

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    • Cyanos lieben (Live)Sand

      Hallo an alle Cyano Züchter!
      Folgendes Experiment habe ich in den letzten Wochen durchgeführt!
      Mein Becken wurde im November sandlos gestartet.
      Nach dem die Kalkrotalgen den Boden bedeckt hatten,beschloss ich vor ca 6Wochen 2,27kg CaribSea Live Sand im sichtbaren und
      gut zugänglichen Bereich einzubringen.
      Der Sand wurde im Rahmen eines WW im Altwasser aus gespült und dann feucht ins Becken gefüllt.
      Die Schichthöhe lag ca bei 5mm.
      Drei Wochen war Alles gut und schneeweiß. Dann kamen sie ,die Cyanos, entlang der Frontscheibe,aber nur auf dem Sand.
      Sie wurden nicht mehr und nicht weniger.
      Dann saugte ich die Hälfte der Sandhöhe ab und es wurde weniger. Dieser Zustand blieb wieder eine Woche unverändert.
      Vor einer Woche wurde vorsichtig wieder eine Schicht Sand abgesaugt,so das gerade noch soviel Sand vorhanden ist,man sieht stellenweise
      den Acrylboden durch.
      Seit einer Woche sind keine Cyanos mehr zu sehen!!???
      An der Beleuchtung,Strömung oder Sonstigen wurde nichts verändert.
      Bitte um Meinungen
      Grüße Torsten
      Neu ab 10/2019 Schuran 110x50x50
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    • Es ist nicht nur der Livesand der Cyanos begünstigen kann ("kann" wohlgemerkt - ich hatte 15 jahre mit Sand kein Problem). Bei meiner mich schon 6 Monate begleitenden Cyanoplage dürfte der "normale" Sand auch ein Förderer gewesen sein. Neben einigen anderen Aktionen hat uU. auch ein großzügiges Entfernen des Sandes extreme Besserung gebracht.

      Mittlerweile sind die abgesaugten Stellen von Kalkrotalgen überwachsen, da gibt es absolut keine Cyanos mehr. Die verbliebenden Stellen Sand werden aber nach wie vor von Belägen begleitet - wenn auch weit nicht mehr in dem Ausmaß wie vorher.

      lg
      Andreas (ebenfalls erfolgreicher Cyanozüchter :)
    • Das Komische daran ist das die Cyanos nur dieses Areal im vorderen mittleren Bereich rund um die Fungias belagerten.
      An anderen Stellen wo ebenfals wenig Strömung vorliegt waren sie nicht.
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    • Ich züchte ja seit mehr als einem halben Jahr sehr erfolgreich Cyanos (siehe den Thread hier im Forum). Die Erfahrung mit "meinen" :) Cyanos war, dass ich keinen Zusammenhang zwischen Cyanowachstum und Strömung oder Licht feststellen konnte. Aber hier gibt es soviele Erfahrungen und Meinungen wie Sand am Meer.


      lg
    • Andreas_L schrieb:

      Aber hier gibt es soviele Erfahrungen und Meinungen wie Sand am Meer.
      Das stimmt ,ich werde jedenfalls in diesen kritischen Bereich bei den 1mm Sand bleiben
      Grüße
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    • Hallo,

      eigentlich ist es ganz einfach: Cyanos treten dann auf, wenn das Substrat (Sand, Gestein) relativ mehr Phosphat enthält als das Wasser.

      Das ist bei neuem Sand häufiger der Fall und bei Live Sand ziemlich häufig.

      Wenn der Sand irgendwann im Gleichgewicht mit dem Wasser ist, gibt es keine Cyano-Probleme mehr. Es liegt also nicht an irgend etwas, was man wahrnehmen oder messen könnte, sondern an einem Verhältnis, einer Relation.

      Grüße

      Hans-Werner
      H ><((((°>

      Wachstum ist die Lösung - nicht das Problem, sprach die Krebszelle und begann sich zu teilen. :devil3:

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      Franconia Franca
    • Hans-Werner schrieb:

      eigentlich ist es ganz einfach: Cyanos treten dann auf, wenn das Substrat (Sand, Gestein) relativ mehr Phosphat enthält als das Wasser.
      Hallo,Hans Werner!
      Das mag ja alles stimmen,Aber, Sand weg,Cyanos weg,so einfach.
      PO4 liegt bei 0,05 ( Hanna Checker)
      Nach einbringen des Sandes kein Anstieg des selbigen.
      Die Cyanos kamen nach 3Wochen,verstehen tue ich es nicht.
      Grüße Torsten
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    • Hallo Torsten,

      klar, Sand weg Cyanos weg.

      Cyanos sind wie die Bakterien auf Deinen Zähnen, nur dass sie sich den Zucker selber machen. Warum lösen die Bakterien auf Deinen Zähnen Deine Zähne auf? Um an das darin gespeicherte Phosphat zu kommen. Von alleine lösen sich aber Deine Zähne nicht auf, dazu braucht es die Bakterien und die von ihnen produzierten Säuren. Genauso ist es mit dem Sand und den Cyanos. Im Wasser misst Du keinen Phosphatanstieg, weil der zu gering ist, die Cyanos holen aber das Phosphat aus dem Sand raus, mit organischen Säuren.

      Gruß

      Hans-Werner
      H ><((((°>

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      Franconia Franca
    • Hallo zusammen,

      mein Becken läuft seit etwas über einem Jahr mit Livesand. Bisher hatte ich noch keine Cyanos in diesem Becken. In anderen Becken allerdings schon - auch ohne Livesand.

      Ich hatte mich für den Livesand aufgrund der natürlichen Optik entschieden, nicht wegen der anderen vermeintlichen Produktvorteile. Bisher habe ich diese Wahl nicht bereut und hoffe es bleibt so.

      Viele Grüße
      Sebastian
    • Hallo Steffi,

      das dürfte im Prinzip dasselbe oder etwas ähnliches sein. Die Algen "leaken" Nährstoffe in das Aquarium. Sie sitzen im Boden, wo die Nährstoff-Konzentration weit höher sein kann und meistens auch ist, als im freien Wasser. Mit ihren wurzelähnlichen Organen (ggf. wiederum unterstützt von ausgeschiedenen organischen Säuren) nehmen sie diese Nährstoffe aus dem Boden auf. Da Lebewesen generell gegenüber der Umwelt nicht hundertprozentig abgeschlossen sind, es findet immer ein gewisser Austausch in beide Richtungen statt, können Nährstoffkonzentrationen, wie die von Phosphat oder Aminosäuren, auf der Alge höher sein als im Umgebungswasser. Darauf stürzen sich die Cyanos.

      Gruß

      Hans-Werner
      H ><((((°>

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    • Moin Hans-Werner,
      Codium macht sich nicht fest, genauso wenig wie Scinaia, Erythroglossum und die andere großblättrige Alge. "Wildlife" macht sich Codium schon fest, im Hafen von Borkum gibt es schöne Bestände, aber die Ableger machen sich nicht mehr fest. Habe ich schon alles versucht, sie bilden keine Haftscheibe mehr aus und verankern sich auch nirgendwo. Aber ich habe einige Algenarten schon seit 8 Jahren, sie vermehren sich sehr gut.
      Damit die Einsiedler nicht mit den losen Algen umherziehen, habe ich sie angebunden. Sie haben so auch keinen Kontakt zum Boden. Bodengrund habe ich in meinen beiden Nanos nicht mehr drin.
      Viele Grüße,
      Steffi
    • Hallo Steffi,

      ich wollte gerade sagen, ich hatte doch auch schon solche oder ähnliche Algen auf dem Lebendgestein im Aquarium, und die waren im Gestein verankert. D. h., Du setzt sie auch nicht in den Bodengrund?

      Dann sind es wohl einfach organische Stoffe, die die Cyanos so attraktiv finden, es sei denn, es findet doch ein Nährstofftransfer statt, auch wenn die Alge nicht im Boden verankert ist und nur lose aufliegt. Dass Cyanos Aminosäuren lieben, ist bei einigen Aquarianern, die eigene Erfahrungen damit gemacht haben, schon länger bekannt. Allerdings verschieben die auch das N-P-Verhältnis.

      Vielleicht kannst Du ja mit eigenen, gezielten Versuchen genaueres herausfinden. In einem US-Forum ist ein findiger Kerl so zu der Überzeugung gekommen, dass Cyanos mit darunterliegenden heterotrophen Bakterien in Symbiose leben.

      Gruß

      Hans-Werner
      H ><((((°>

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    • Moin Hans-Werner,
      ich hatte letztens einen Versuch gemacht und die Codium in 150ml Meerwasser plus 10 Tropfen 12%iges H2O2 für 10min gebadet. Jetzt sind die Cyanos seit ein paar Tagen weg und wurden nicht mehr gesehen. Die Codium hat ja eine sehr feste Struktur, es hat ihr nichts ausgemacht (war nur ein Veruch, wenn's schiefgelaufen wäre, ich habe noch Nachschub aus meinem anderen Nano).

      Codium aus dem Meerwasserhandel hat leider keine Haftscheibe mehr. Und das auf Borkum lasse ich da, da siedeln sich gerade Samtschnecken an :love:
      Viele Grüße,
      Steffi
    • Hallo Steffi,

      könnte man durchaus als Indiz für die Symbiotische-Bakterien-Theorie werten, den H2O2-Versuch. Ich habe auch schon Versuche gemacht, wo der Untergrund kräftiger gestört, z. B. abgebürstet, wurde, was auch längere Zeit geholfen hat. Zerstörung bzw. Beseitigung von organischen Substanzen wäre auch noch eine Möglichkeit.

      Ich habe aber etwas mehr Probleme, hierin einzuordnen, weshalb sich Cyanos vorzugsweise bei sinkenden und gesunkenen Phosphatkonzentrationen im Wasser oder anderweitigen Phosphat-Ungleichgewichten zwischen Bodengrund und Wasser auf dem Bodengrund breit machen. Es ist schwierig zu erklären, dass sich unter diesen Bedingungen mehr organische Substanzen oder Bakterien auf dem Bodengrund ansammeln. Also vermutlich ein anderer Mechanismus, bei dem es um den Zugang zu Phosphat geht, evtl. wiederum über die Symbiose-Bakterien.

      Gruß

      Hans-Werner
      H ><((((°>

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    • Hallo Steffi,

      eine Frage hätte ich noch zu den Wasserverhältnissen in Deinen Aquarien, speziell auch mit dem Codium: Du hast Nitrat im Wasser?

      Hallo Andreas,

      es spielen ganz sicher noch mehr Faktoren eine Rolle, ich denke, vor allem Eisen, Nitrat und Redoxreaktionen. Das ganze könnte aber durch Phosphat miteinander verknüpft sein.

      Gruß

      Hans-Werner

      P. S.: Das US-Forum heißt übrigens Reef2Reef und der Thread "What are the root causes of Cyano?".
      H ><((((°>

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    • Hallo Steffi,

      egal, wie das Nitrat in das Wasser kommt, Nitrat ist eine oxidierte Verbindung, die Cyanos scheinbar nicht besonders mögen. Auch diesbezüglich könnte es an der Oberfläche vom Codium Unterschiede zum restlichen Aquarium geben, indem das Codium bei ausreichender Beleuchtung Nitrat aufnimmt und Aminosäuren ausscheidet, vielleicht sogar gerade, weil es keine Verbindung zum Boden und somit Probleme mit der Phosphataufnahme hat und Nitrat und danach den reduzierten Stickstoff (Aminosäuren) nicht voll in Wachstum umsetzen kann.

      Gruß

      Hans-Werner
      H ><((((°>

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    • Hallo Hans-Werner,

      gilt das mit dem Phosphat im Bodengrund nur für Cyanobakterien oder auch für Dinoflagellate. Ich hatte erhöhte Nährstoffwerte im Becken Po4 bei 0.19 und Nitrat bei 30. Seit einem halben Jahr plage ich mich mit bräunlichen Belägen auf dem Bodengrund rum ( so zimtfarbend). Wenn man sie stört verflüchtigen sie sich pulverartig, so als Mulm. Vereinzelt auch auf Lebendgestein.

      Kommen mit der Lichtphase und wenn's dunkel wird, ist nix mehr zu sehen.

      Ich habe auch das Gefühl, jetzt wo ich eine Grundel im Becken habe, die den ca. 1 1/2 Jahre liegenden Bodengrund aufwühlt und mein Po4 Wert auf 0.02-0.03 gesunken ist, es wieder mehr Beläge werden.

      Kann es sein, dass das Bewegen des Grundes Phosphat freisetzt und das mit dem niedrigen Po4 Wasser zu deinem o.g. Ergebnis führt.

      Hier mal zwei Bilder vom Belag.

      Gruß Daniel
      Bilder
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    • Hallo Daniel,

      ich bin mir nicht sicher, ob das, was Du zeigst, tatsächlich Dinos sind. Von der Farbe her könnten es Cyano- oder Cyano-Mischebeläge sein. Ich muss gestehen, ich weiß nicht genau, ob die braunen Cyano-Beläge die Farbe von einer Mischung mit Kieselalgen her haben. Ich habe die Kombination schon mikroskopiert, weiß aber nicht mehr, ob das die braunen Beläge waren. Jedenfalls gibt es braune Beläge, wo die Cyanos dominant sind. Um die von Dinoflagellaten zu unterscheiden, bräuchte man eine größere Aufnahme oder noch besser ein Mikrofoto.

      Von Cyanos kenne ich auf jeden Fall das nachmittägliche Verschwinden. Auch meine ich, dass Dinos nicht so auf geschützte Stellen beschränkt sind, die treten, meine ich, eher voll im Licht auf.

      Dino-Beläge hatte ich noch nicht so oft, dass ich daraus genauere Bedingungen für ihr Auftreten im Aquarium hätte ableiten können.

      Gruß

      Hans-Werner
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    • Hallo Hans-Werner. Könnten die Beläge aufgetreten sein, weil ich im letzten dreiviertel Jahr zweimal die Versorgungssysteme ( Aquamedic und Sangokai) gewechselt habe? Dadurch sind auch meine hohen Nährstoffwerte gekommen.

      Nun machen ich das einfache Balling mit wöchtl. WW von 15 Prozent. Nährstoffwerte sind schon gesunken, aber die Beläge leicht stärker geworden? Werden diese verschwinden wenn Stabilität ins Becken gekommen ist?


      Und letze Frage an dich Hans-Werner. Ich nutze das TM Syn Biotic Salz. Da sollen ja Bakterienstämme enthalten sein. Muss ich den UV Klärer dann ausstellen, damit die nicht kaputt gehen?

      Gruß Daniel

    • Neu

      Hallo Daniel,

      Cyanos treten grundsätzlich ganz gerne bei Schwankungen in der Nährstoff- und speziell der Phosphatkonzentration auf, vor allem wenn auch Phasen einer höherer Phosphatkonzentration eine mit fallenden und niedrigeren Phosphatkonzentrationen im Wasser folgt. Längerfristige Stabilität und nicht zu niedrige Phosphatkonzentrationen (>0,03 mg/l Phosphat) im Wasser sind also wichtig für die Bekämpfung von Cyanos.

      Nach dem Wasserwechsel mit Syn-Biotic die UV-Anlage bitte für 3 - 4 Stunden abstellen. Danach sind die Bakterien weitestgehend aus dem freien Wasser verschwunden und werden von der UV nicht mehr erfasst.

      Gruß

      Hans-Werner
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      Vielen Dank Hans-Werner.

      Also "einfach" die Nährstoffwerte einigermaßen stabil halten und die Dauer bringt dann Besserung, richtig?

      Oder kann man noch etwas zusätzlich machen?

      Die Lichteinstellung begünstigt aber nichts in Sachen Cyanos, richtig?

      Ist ein wöchentlicher WW mit dem Syn Biotic ok oder zuviel, wegen der Bakterien?

      Gruß Daniel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DanWo35 ()

    • Neu

      Hallo Daniel,

      im Endeffekt geht es darum, dass sich auf Dauer ein Gleichgewicht zwischen Bodengrund und Wasser einstellt. Da Kalkmaterial bezüglich Phosphat sehr träge reagiert, führen Schwankungen zu den Belägen. Kalk nimmt Phosphat auf und gibt ihn nur sehr langsam ab. Dadurch entsteht das Ungleichgewicht, wenn im Wasser die Phosphatkonzentration sinkt.

      Lichteinstellungen darfst Du mich nicht fragen, es gibt aber Aussagen, dass die eine Rolle spielen, vor allem auch aus dem Süßwasser. Cyanos nutzen grünes Licht sehr gut. Paradoxerweise sollen Pflanzenleuchten mit hohem Rot- und Blauanteil Cyanos im Süßwasser begünstigen, ein Hinweis, dass sie eher nicht zu viel grünes Licht mögen. Im Meerwasser könnte diese Rolle eher blau-grünes Licht einnehmen, da hier die Cyanos gewöhnlich rot gefärbt sind.

      Wöchentlich 5 bis 10 % WW mit Syn-Biotic sind ok, oder 14-täglich 10 % wäre auch ok. Das kannst Du nach den Tieren und dem Bedarf ausrichten, worauf die Tiere am besten reagieren und womit das Aquarium am besten aussieht.

      Gruß

      Hans-Werner
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      Hallo Steffi,

      gibst du Bescheid, falls die Cyanos irgendwann wieder kommen? Mal sehen, ob es nur eine nachhaltige Störung war ... :)

      H2O2 ist, wie Nitrat, eine stark oxidierte Substanz, die dazu tendiert, freie Radikale zu produzieren. Das bildet ein Reihe der Substanzen und Bedingungen, die Cyanos nicht so mögen, Nitrat, H2O2, zu viel Licht … Die praktische Anwendung im Aquarium bleibt aber schwierig, am einfachsten noch bei Nitrat, wenn auch nicht hundertprozentig unproblematisch. H2O2 hat den Vorteil, von alleine zu "verschwinden" (--> H2O + 1/2 O2).

      Grüße

      Hans-Werner
      H ><((((°>

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      Reinhard Seidl schrieb:

      H2O2 wird auch in der Süßwasseraquaristik gehen Cyanos eingesetzt.
      Hat bei mir in einem Becken gut funktionier
      Hallo,wie wendet man das Peroxid an?
      Grüße
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