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Fisch krank, weitere ähnliche Symptome

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    • Fisch krank, weitere ähnliche Symptome

      Hallo,

      bei meinem Feenbarsch waren gestern schon Anzeichen von einer Krankheit zu sehen. Ich habe vorsorglich angefangen mit Knoblauch versetztes Futter zu geben, das wurde - wenn auch widerwillig - genommen.

      Heute Früh sieht der Fisch aber extrem schlimm aus. Die Flossen haben sich teilweise aufgelöst, die Schuppen sehen aufgequollen aus. Leider haben auch die Phalaena Grundeln jetzt ähnliche Symptome - wenn auch jetzt noch sehr schwach ausgeprägt.

      Ist das die Pünktchenkrankheit? Foto ist angehängt, auch ein Auge ist eingetrübt.

      Das etwas unverständliche ist, dass die andere Seite normal aussieht. Dort sind die Schuppen so gut wie in Ordnung?

      Hätten nicht auch die Phalaena Grundeln ähnliche Symptome würde ich sagen, dass er sich vernesselt hat.
      Bilder
      • fisch.jpg

        333 kB, 1.024×853, 145 mal angesehen
    • Ich habe es gestern zum ersten Mal beim Feenbarsch gesehen. Das Problem ist, dass die andere Fischseite relativ normal aussieht und er hat sich mit der schlechten Seite in die Korallen gedrückt.

      Wie auch immer - ich habe jetzt nach Rücksprache mit meinem Händler folgendes getan:

      UVC Anlage mit 36 Watt läuft (Wasserentnahme vom unteren Bereich)
      Ektozon-N in der Dosierung lt. Anleitung für Meerwasser

      Leider erwische ich den Feenbarsch nicht, sonst würde ich noch das Bad lt Anleitung durchführen.

      Ich werde jetzt noch die HQI abschalten, vielleicht erspart das auch noch Stress.
    • Hallo Andres,

      es sieht aus wie eine schwere Mischinfektion mit Cryptoration und Brooklynella. Die Fische sind nicht erst seit gestern befallen.
      Auf die erste Infektion setzt sich meist etwas später eine zweite anderer Art. Erst dann wird für einen Laien meist das Krankheitsbild deutlicher.
      Dann ist es oft schon zu spät für eine Behandlung.
      Bei dieser Schwere auch kaum erfolgreich außerhalb des Riff-Aquariums.
      Leider.
      Vernesselung durch Korallen kann man nicht ausschließen.
      Erst wenn sich die Symptome bei den anderen Fischen auch zeigen, ist von einer Infektion auszugehen.
      Lokale Begrenzung auf nur einem Fisch ist nicht symptomatisch für eine bakterielle Kettenreaktion.
      Jetzt hilft nur noch abwarten.
      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)

      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hajo ()

    • Hallo Hajo,

      danke für die Hinweise. Ich habe die Beschreibung von Marubis über Brooklynella gefunden gehabt. Das entspricht sehr genau dem was ich leider hier sehe. Die möglichen Therapien lt. dem Dokument entsprechen dem, was ich jetzt gerade mache. Von daher bleibt jetzt nur noch abzuwarten wie es sich weiter entwickelt.

      Den Fisch selbst erwische ich nicht - der hat sich in die Korallen verzogen.

      Eine Phalaena Grundel hat auch noch relativ starke Symptome - aber die schwimmt noch frei und ist absolut unmöglich zu erwischen.

      Bei den andern Fischen fällt auf, dass sie sich bei den Weißband-Putzer-Garnelen anstellen und sich putzen lassen. Hier ist aber noch nichts zu sehen. Ich hoffe, dass die Maßnahmen zumindest die Fische ohne bisher sichtbare Symptome retten :(

      Danke für eure schnellen Antworten!
    • Andreas_L schrieb:



      Bei den andern Fischen fällt auf, dass sie sich bei den Weißband-Putzer-Garnelen anstellen und sich putzen lassen. Hier ist aber noch nichts zu sehen.
      Das sind meist untruegliche Zeichen, das etwas nicht stimmt.
      Normalerweise nimmt das beidseitige Interesse im Laufe der Zeit ab.
      Wo kein Bedarf, da keine Zuwendung.
      Es ist auch so, dass die groesseren Garnelen an kleineren Fischen das Interesse verlieren.
      Groessere und grosse Exemplare werden vorgezogen.
      Das ist in der Natur auch zu beobachten.
      Grosse Fische werden von groesseren Garnelen und Putzerfischen bedient. Kleinere von deren Kinderstube oder von Grundeln etc.
      So bleibt stets das Groessenverhaeltnis gewahrt. Oder die Effizienz.
      Oder, auf jeden Topf passt ein Deckel! :D
      Ich drücke dir fest die Daumen!
      Gruss
      Hajo
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    • Status 24 Stunden nach starten der Maßnahmen:

      1 Phalaenagrundel ist gestorben
      Feenbarsche und die zweite Phalaenagrundel sind schwer angeschlagen

      Weißkehldoc und Kauderni zeigen leichte Symptome
      alle anderen haben es sicher auch, allerdings merkt man es nur im Verhalten bzw. am Flossensaum

      Bis auf die Feenbarsche und die Phalaena fressen alle, die drei erstgenannten nur wenn es zufällig ins Maul schwimmt...

      Noch eine Frage zu Ektozon:

      hat jemand Erfahrung wie es sich in welchen Dosen auf Seesterne auswirkt? Alle Korallen stehen perfektest da. Aber die Seesterne sind seit der Dosierung nicht mehr so mobil. Sie sind zwar unterwegs, aber eben anders im Verhalten.
    • Hallo Andreas,

      mit Hinblick auf die Schwere des Befalls ist leider mit weiteren Verlusten zu rechnen.
      In einem reinen Fischbecken könnte man die Situation mit wirksamen Medikamenten in den Griff bekommen.
      Im Riffbecken sind die Möglichkeiten auf den Einsatz von UV begrenzt.
      Medikamente mit "natürlichen Wirkstoffen" helfen ansatzweise höchstens im Anfangsstadium der Krankheit.
      Meist aber nur den weniger infizierten Tieren. Oft selbst das nicht.
      Ektozon ist nach meinen Erfahrungen nicht das Mittel der Wahl um die Erreger direkt zu bekaempfen.
      Eine Behandlung mit UV ist die einzige Methode, die Erfolg versprechen kann.
      Wenn sie rechtzeitig eingesetzt wird und die Lampe eine ausreichende Effizienz verspricht.
      Meist ist aber das Gegenteil der Fall.
      Zu spät eingesetzt, da die Krankheit zu spät erkannt und dann auch noch eine schlappe Wattzahl gewählt!
      Wer Fische hält, der sollte sich beizeiten um diese Utensilien kümmern.
      Denn irgendwann wird der Tag kommen, wo Holland in Not ist.
      Darauf kann man getrost wetten!

      Gruss
      Hajo
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    • Hallo Hajo,

      ja, es ist noch ein langer Weg bis man sieht ob die Fische über den Berg sind...

      Die UVC hat 36 Watt und ist für die Entkeimung von Aquarien mit 1500 - 3000 Liter gedacht (lt. Beschreibung). Rein rechnerisch sollte das hier mit meinen 1000 Litern passen.

      Ektozon ist leider das einzige was ich im Riffbecken halbwegs sicher anwenden kann. Die Korallen sind davon begeistert... leider auch die Cyanos (die ich aktuell nicht absauge um die Fische nicht noch mehr zu stressen).

      Mal abwarten wie es weiter geht...
    • Es ist zum Verzweifeln... alle Fische sind befallen.
      Heute ist mein Lieblingsfisch, der Weißehldoktor, verstorben. Weiters die beiden Feenbarsche und zwei Phalena Grundeln.

      Wenn es so weiter geht räumt es bis Ende der Woche das Becken leer.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Andreas_L ()

    • Hallo Andreas,

      das tut mir echt total leid für Dich und Deine Tiere.

      Die UV ist meiner Meinung nach aber definitiv viel zu schwach. Die Liter-Angaben kannst Du knicken. Mein Becken hat nur 750 Liter und ich verwende dauerhaft eine 55 Watt UVC Lampe.

      Ich würde bei Dir mindestens zu einer solchen Größe oder im Bereich von 80 Watt raten. Vielleicht kannst Du da noch schnell etwas ändern und ein paar Tiere retten....

      Schöne Grüße

      Ralf
    • Hallo Andreas,

      kannst du die Fische nicht übergangsweise in ein Quarantänebecken setzen mit starker UV + Abschäumer und dann mit richtigen Medikamenten behandeln?
      Im reinen Fischbecken kannst du ja die volle Breitseite dosieren, was du im Riff nicht kannst.

      Viele Grüße,
      Rüdiger
    • Ich stimme Ihnen zu, dass Sie diese Fische in ein anderes Becken mit geeigneten Medikamenten bringen müssen.

      Jeder Reefer sollte ein Krankenhausbecken im Lager haben. Sie sind gut für Neuzugänge und Gelegenheiten wie diese. (Die Unterbringung kranker Fische für drei Monate, während die Auslage brachliegt).


      English

      I agree you have to get those fish into a different tank with some proper medication, you are beyond UV at this point unfortunately.

      Every reefer should have a hospital tank in storage. They are good for new additions and occasions like this. (Housing sick fish for three months while the display remains fallow.)
    • Die Fische heraus fangen zu wollen ist eine Illusion. Ich habe nicht einmal die schwer angeschlagenen Feenbarsche erwischt. Die drücken sich, sobald man mit dem Kescher nur in die Nähe kommt in die Steinkorallenstöcke.

      Ich kann jetzt nur hoffen, dass die noch vorhandenen Fische das ganze überstehen. Wenn ich hier jetzt anfange die fangen zu wollen wird das extrem stressig, Aussicht auf Erfolg ist geringst. Ich habe vor zwei Monaten das Kaudernimännchen fangen wollen wegen der Jungen - das hat mich Stunden gekostet und war für alle stressig. Und Kaudernis sind ja von allen noch die langsameren Fische...

      Aber grundsätzlich sehe ich es wie ihr - ein Quarantänebecken macht - wenn möglich - Sinn. In dem Fall schwimmen die Fische aber in 1000 Liter und sind nicht wirklich fangbar.
    • Können Sie Ihren Stein vorübergehend entfernen, um Zugang zu den Fischen zu erhalten?

      Ich weiß, es ist ärgerlich und habe Mitgefühl mit Ihnen. Sie können es nicht nur tun, Sie müssen es auch tun. Es gehört einfach dazu, ein Becken dieser Größe zu besitzen, es ist sicher nicht unüberwindbar.

      Zumindest haben Sie unsere Ermutigung.

      English

      Can you remove your rock temporarily to gain access to the fish?

      I know it's annoying and sympathize with you. Not only can you do it, you have to do it. It's just part of owning a tank that size, it's certainly not insurmountable.

      You have our encouragement at the very least.
    • Wenn ich jetzt anfange alle Steinaufbauten zu entfernen um dann mit viel Stress die Fische zu fangen riskiere ich zusätzlich noch die Steinkorallen. Nein, das ist leider absolut keine Option. Vor allem, da noch nicht einmal sicher ist welche Behandlung dann die richtige wäre und wie gut die Chancen auf Erfolg sind.

      Ich bleibe jetzt bei UVCund gutem Futter mit Knoblauch versetzt. Weiters lasse ich die Finger aus dem Becken - auch wenn die Cyanos weiter wachsen...
    • Hallo zusammen!

      Da ist sie wieder!
      Die never ending story!
      Eigentlich sollte zu diesem Thema bereits alles bekannt sein. Eigentlich....
      Krankheiten der Fische sind allgegenwärtig!
      Trotz aufmerksamer Kontrolle werden im Bereich des Imports immer wieder Krankheitsfälle auftreten, sowie im eigenen Becken oder bereits vor dem Erwerb des Fisches.
      Die Symptome sollte man schon rechtzeitig erkennen und auch sicher einordnen, wenn Fische Einzug halten.
      Das wiederum bedeutet, sich bereits vorher mit den Verläufen der Krankheiten zu beschäftigen.
      Bei der Pflege von Tieren trägt jeder selbst die Verantwortung für deren Gesundheit.
      In der Pflege der Korallen werden Krankheiten selten zu Totalverlusten führen.
      In der Regel ist es relativ einfach dieser Mortalitaet entgegenzuwirken.
      Bei schwerer Schaedigung hilft meist eine baldige Fragmentierung des gesunden Gewebes.
      Auf diese Weise wird der Totalverlust vermieden.
      Das ist beim Fisch leider nicht möglich.
      Erstens ist das Erkennen einer Infektion ungleich schwerer.
      Zweitens steht da noch das Problem des Riffbeckens im Raum, in dem effektive Behandlungsmethoden durch die Anwesenheit der Niederen stark eingeschränkt werden.
      Die Pflege von Fischen wird immer mit einem Risiko verbunden sein.
      Wie hoch das Risiko zu bewerten ist, wird von mehren Faktoren bestimmt:
      Allgemeiner Zustand und die individuelle Empfindlichkeit der Arten.
      Später werden noch die Qualitaeten des Pflegers hinzukommen.....
      Nicht umsonst wird bei der Pflege von Fischen ein Übergangsbecken favorisiert.
      Wem die Gesundheit seiner Fische am Herzen liegt, der sollte in dieser Richtung tätig werden.
      Wer das für Unsinn hält, aus welchen Gründen auch immer, der sollte besser auf diesen Teil seines Hobbys verzichten!
      Gruß
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
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      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)

      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • Andreas_L schrieb:

      Wenn ich jetzt anfange alle Steinaufbauten zu entfernen um dann mit viel Stress die Fische zu fangen riskiere ich zusätzlich noch die Steinkorallen. Nein, das ist leider absolut keine Option. Vor allem, da noch nicht einmal sicher ist welche Behandlung dann die richtige wäre und wie gut die Chancen auf Erfolg sind.

      Ich bleibe jetzt bei UVCund gutem Futter mit Knoblauch versetzt. Weiters lasse ich die Finger aus dem Becken - auch wenn die Cyanos weiter wachsen...

      Welcher Stress? Saugen Sie die Hälfte des Beckenwassers in einen großen Eimer ab und setzen Sie die Korallen dort hinein, dann geht es ihnen gut.

      Nach der Vorbereitung wird diese ganze Operation etwa 10-20 Minuten dauern, um den Stein zu entfernen, die Fische mit einem großen Netz zu fangen und den Stein wieder hineinzusetzen.

      Welche Behandlung angewendet wird, hängt von Ihrer Diagnose aus Ihrer Forschung ab. Die meisten von uns, die das durchgemacht haben, haben einen Kupferkrug zur Hand.

      Um es noch einmal zu wiederholen: Dies ist nur ein Teil des Besitzes eines Beckens einer bestimmten Größe. Was Sie damit sagen wollen, ist, dass Ihr Tank zu groß ist, als dass Sie damit umgehen könnten. Sie lassen sich besonders anfällig für Herausforderungen durch Versehen. Wenn Sie ein Becken betreiben wollen, das physisch zu groß ist, als dass Sie es physisch korrigieren könnten, müssen Sie Ihre Besatztechnik nach dem Tod dieser Fische ändern.

      Sie brauchen das Krankenhausbecken immer noch, um Neuzugänge aufzunehmen, bevor sie in die Großanzeige gelangen, sonst kann es, wie Sie festgestellt haben, verheerend sein. Sie müssen immer noch drei Monate warten, um sicherzustellen, dass Sie die neuen Fische nicht infizieren. (Ihre jetzigen Fische werden sterben).

      UV hätte vor einer Weile helfen können, aber jetzt ist es zu spät. Knoblauch ist ein Appetitanreger, und wenn Sie die Forschung betreiben, werden Sie sehen, dass er noch nie in der Geschichte der Aquarien Kryptokaryon oder Brooklynella endgültig besiegt hat.

      Auch wenn es also keine Garantie gibt, so gibt es doch zumindest einen Weg zu einem möglichen Teilerfolg auf einem gut ausgetretenen Pfad, wenn Sie sich dafür entscheiden, ihn zu beschreiten. Es geht genauso sehr um die Veränderung Ihrer Persönlichkeit wie um alles andere. Ich bin überrascht, dass bei all dem, was Covid vor sich geht, die Menschen erkennen könnten, dass Mutter Natur sich nicht darum schert, was Ihre Absichten sind. Sie kümmert sich nicht darum, was Ihrer Meinung nach funktionieren sollte. Sie müssen sich mit der Realität der Situation auseinandersetzen, nicht mit Ihren Hoffnungen und Träumen.

      English

      What stress? Siphon half the tank water into a big bucket and put the coral in there, they will be fine.

      After preparation this whole operation will take about 10-20 minutes to remove the rock, catch the fish with a big net and put the rock back in.

      Which treatment to use will come down to your diagnosis from your research. Most of us that have been through this have a jar of copper on hand.

      To reiterate, this is just part of owning a tank of a specific size. What you are really saying is that your tank is to big for you to handle. You leave yourself particularly vulnerable to challenges from oversights. If you want to run a tank that is too physically big for you to physically correct, you need change your stocking technique going forward after these fish die.

      You still need that hospital tank to house new additions before they get into the large display, otherwise it can be devastating, as you have found. You will still have to wait three months to assure you don't infect the new fish. (Your current fish are going to die.)

      UV might have helped a while ago but is too late now. Garlic is an appetizer, if you do the research you will see that it has never in the history of aquariums conclusively defeated cryptocaryon or brooklynella.

      So while there is no guarantee, there is at least a path to potential partial success on a well beaten trail if you choose to take it. It's as much about changing your personality as it is anything else. I'm surprised with all this Covid going on that people might realize that mother nature doesn't care what your intentions are. It doesn't care what you think should work. You need to deal with the reality of the situation, not your hopes and dreams.
    • Ich stimme kerplunk zu.
      Hast du es schon mit einer Fischfalle versucht?

      Wenn du die Fische nicht rausfängst und in einem Quarantänebecken behandelst werden sie ganz sicher sterben.
      Im Quarantänebecken haben sie wenigstens noch eine Chance auf Heilung.
      Die Idee mit dem Kupfer ist auch sehr gut, viele Großhändler kupfern das Wasser ihrer Fischbecken um Krankheiten und Parasiten einzudämmen.

      Viele Grüße,
      Rüdiger
    • Euch ist schon klar, dass wir hier von ca. 100 kg Steinen reden die nicht in 20 Minuten umgesetzt sind...

      Zum Thema Quarantänebecken von Hajo: ja, das stellt keiner in Abrede, dass dies gut und sinnvoll ist. Nur mein Fischbesatz hat sich in den letzten fünf Wochen nicht verändert. So lange waren die Fische optisch gesund und es gab keine Veränderungen. Dh. wenn diese letzten Neuzugänge die Ursache waren - selbst dann hätte die Quarantäne die Krankheit nicht erkennen lassen.

      Was das frühe Erkennen der Krankheit betrifft: ich beobachte meine Tiere sehr genau. Allerdings ist auch das aus vielen Gründen nicht jeden Tag möglich. Ja, vielleicht waren sie auch vor Samstag oder Sonntag schon angeschlagen und ich habe es nicht gleich erkannt. Ich denke aber, dass die Krankheit sehr schnell zuschlägt. Ich habe das zb. beim Weißkehl mit ansehen dürfen.
    • Andreas_L schrieb:

      wenn diese letzten Neuzugänge die Ursache waren - selbst dann hätte die Quarantäne die Krankheit nicht erkennen lassen.
      Gerade die Erkennung einer Krankheit ist ein wesentlicher Vorteil eines
      Übergangsbeckens (Quarantänebeckens)!

      Gruss
      Hajo
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      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)

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    • Zwei Wochen sind jetzt vergangen seit Ausbruch der Krankheit. Es waren wahrscheinlich alle Fische davon betroffen, Todesfälle gab es aber "nur" in den ersten vier Tagen (6 Fische von 16).

      Es läuft jetzt seit zwei Wochen die UVC im Dauerlauf mit, jeden Tag wird eine Futterration mit Knoblauch versetzt. Zusätzlich habe ich am ersten und vierten Tag Ektonzon direkt im Becken eingesetzt.

      In der ersten Woche waren die Putzergarnelen schwer gefragt, mittlerweile werden sie wieder ignoriert.

      Der letzte Fisch, der noch Symptome auf der Haut gezeigt hatte, war der P. hepatus. Aber auch hier ist die Schleimhaut jetzt ohne Auffälligkeiten. Einige der Fische haben allerdings noch zerfranste Schwanzflossen - dieses Bild dürfte sich aber verbessern.

      Ich bin jetzt mal guter Hoffnung, dass sich auch die verbliebenen zerfransten Schwnanzflossen in den nächsten Wochen regenerieren. Dann werde ich auch die UVC wieder wegschalten.

      Danke an alle für eure Beiträge und Hilfestellungen
    • Andreas_L schrieb:

      in den nächsten Wochen regenerieren. Dann werde ich auch die UVC wieder wegschalten.
      Hallo Andreas!
      Dann bist Du ja noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen.
      Mit dem Abschalten der UVC würde ich warten bis der Fischbesatz ergänzt wurde.
      Wenn dann einige Wochen Ruhe ist kann man darüber mal nachdenken.
      Servus Reinhard
      _________

      Meeresverein Austria
    • Hallo,

      danke Rüdiger und Reinhard für den Input.

      Der Fischbesatz wird jetzt einmal bis in den Spätsommer/Herbst nicht ergänzt. Ich will zuerst sicher gehen, dass die Krankheit überstanden ist. Sobald aber neue Fische geplant sind wird sie wieder temporär zugeschaltet.

      Mein Plan wäre, sie jetzt mal bis Mitte Mai laufen zu lassen - oder ist das zu kurz?
    • Andreas_L schrieb:

      Mein Plan wäre, sie jetzt mal bis Mitte Mai laufen zu lassen - oder ist das zu kurz?
      Moin,
      nun ja, parasitäre Erkrankungen haben häufig Dauerstadien, die im Becken recht lange persistieren können, ohne dass die Fische Symptome zeigen. Schaltet man die UV dann aus hat man plötzlich wieder kranke Fische, obwohl kein Neubesatz erfolgte. Ich würde meine UV lieber heute als morgen abbauen, weil sie mitten im WoZi steht ( kein TB). Aber aus dem o. g. Grund lasse ich sie derzeit lieber laufen.
      " Und der Haifisch, der hat Tränen und die laufen vom Gesicht
      Doch der Haifisch lebt im Wasser so die Tränen sieht man nicht
      In der Tiefe ist es einsam und so manche Zähre fliesst
      Und so kommt es , dass das Wasser in den Meeren salzig ist "

      Beste Grüße

      Stefan
    • Andreas_L schrieb:

      Hallo,

      danke Rüdiger und Reinhard für den Input.

      Der Fischbesatz wird jetzt einmal bis in den Spätsommer/Herbst nicht ergänzt. Ich will zuerst sicher gehen, dass die Krankheit überstanden ist. Sobald aber neue Fische geplant sind wird sie wieder temporär zugeschaltet.

      Mein Plan wäre, sie jetzt mal bis Mitte Mai laufen zu lassen - oder ist das zu kurz?

      Guten Morgen Andreas.


      Wie wollen Sie wissen, ob die Krankheit vorbei ist, wenn Sie die Krankheit noch nicht diagnostiziert haben?


      Die UV-Strahlung lässt Ihren Panzer physisch größer erscheinen im Hinblick auf das, was auch immer es ist, das ihn tötet. Es muss rund um die Uhr laufen, um diesen Vorteil zu erhalten.
      Offensichtlich, weil der gesamte Tank physisch nicht durch den Filter geht, er filtert nicht zu 100%, er arbeitet im Bypass-Modus, er arbeitet nach dem Konzept der Verdünnung von Krankheitserregern nur in der Wassersäule.
      Ich möchte nur darauf hinweisen, weil dadurch nicht beseitigt wird, was immer Sie glauben, in Ihrem Tank zu haben. Es wird die Population so steuern, dass ein gesunder Fisch sie in Schach halten kann. Es heilt Ihre Fische nicht, alle neuen Fische werden infiziert und schwache Fische sterben trotzdem. Ich fürchte, Sie sind weit über das UV-Stadium hinaus, obwohl ich optimistisch bleiben werde.

      Ich weiß nichts über dieses Ektozen, können Sie einige dokumentierte Fälle finden, in denen es funktioniert hat? Das ist eine kleine Fangfrage, denn wir wissen immer noch nicht einmal, was Sie haben. Es gibt mehr Behauptungen von Medikamenten als es Medikamente gibt, die tatsächlich wirken. Medikamente aus Kupfer sind für mich nachweislich erfolgreich, vorausgesetzt, Sie befolgen die Anweisungen und verabreichen sie rechtzeitig. Keine Vermutungen nötig.
      Kupfer wird das ich im Quarantänebecken schnell töten, dann muss man nur noch warten, bis das ich im Anzeigebecken stirbt.

      Dies ist wahrscheinlich sogar der schnellste und einfachste Weg.

      Ihr Plan und Ihre Ziele müssen in Übereinstimmung sein, im Moment sind sie es nicht. Ich will nicht schwierig sein, ich will nur darauf hinweisen, dass Sie sich mit der Realität der Situation auseinandersetzen müssen. Ihre Hoffnungen und Träume spielen keine Rolle.

      Sie müssen den Erreger erst einmal positiv identifizieren, wenn Sie ihn richtig behandeln wollen? Es muss auch ein Krankheitserreger sein, den Sie aufgrund der Erfahrung anderer besiegen können, richtig? Wenn Ektozon das ich tötet, dann sollte es viele etablierte Fälle im Internet geben, in denen Anweisungen richtig sind? (Ich habe nicht nachgeschaut, also gebe ich Ihnen den Vorteil des Zweifels).

      Wenn Sie die UV abschalten wollen, müssen Sie den Tank aushärten.
      Wenn Sie das Becken von ich aushärten wollen, müssen Sie die Fische monatelang entfernen.
      Wenn Sie die Fische von ich heilen wollen, müssen Sie ich eindeutig identifizieren und in einem Quarantänebecken mit Kupfer behandeln.

      So einfach ist das wirklich.
      Das wird für Sie sonst nicht gut ausgehen, Sie verzögern nur den unvermeidlichen Ausstieg aus dem Hobby, wenn Sie diesen Weg weitergehen.
      Wenn Sie Ihr Aquarium mit Fischen geleert hätten, als Sie mit diesem Thread begannen, hätten Sie eine 68%ige Chance gehabt, das ich bereits ohne UV oder Medikamente für das Aquarium zu besiegen. 6 Wochen behauptet eine 95%ige Chance auf Ausrottung, 9 Wochen wäre besser.

      Sie werden sowieso ein Quarantänebecken brauchen, bevor Sie diesen Herbst Fische hinzufügen. Das kann nicht schlimmer sein als all der Unsinn, dem Sie sich unterwerfen wollen. Das wird nicht sehr lange Spaß machen. (Ich bin mental erschöpft, wenn ich nur daran denke, wie weit Sie gehen, um zu vermeiden, dass einige Fische ins Netz gehen).
      Ein paar Monate mit einem QT-Becken scheinen eine lange Zeit zu sein, aber es ist wirklich nicht im Großen und Ganzen. In der Zukunft wird es nur noch eine kurze Erinnerung sein.

      English

      Good morning Andreas.

      How will you know if the illness is over if you haven't yet diagnosed the illness?

      UV will make your tank seem physically larger with regards to whatever it is it kills. It has to run 24/7 to maintain this benefit.
      Obviously because the whole tank physically does not pass through the filter, it does not filter 100%, it works in a bypass mode, it works on the concept of dilution of pathogens in the water column only.
      I just want to point that out because this will not eliminate whatever it is you think you have in your tank. It will manage the population so that a healthy fish might keep it at bay. It does not cure your fish, all new fish will be infected and weak ones will still die. You are well past the UV stage I'm afraid, though I will remain optimistic.

      I don't know about this Ektozen, can you find some documented cases where it worked? It's a bit trick question because we still don't even know what you have. There are more claims from medications then there are medications that actually work. Copper medications are proven to be successful for ich, provided you follow instructions and administer in time. No guessing needed.
      Copper will quickly kill the ich in the quarantine tank, then it's just a matter of waiting for the ich to die in the display tank.

      This actually is probably the fastest and easiest way.

      Your plan and your goals have to be in alignment, right now they are not. I'm not being difficult, I just want to point out that you have to deal with the reality of the situation. Your hopes and dreams don't matter.

      You are going to first have to positively identify the pathogen if you want to treat it right? It also has to be a pathogen you can beat based on the experience of others right? If Ektozon will kill the ich then there should be lots of established cases on the internet with instructions right? (I haven't looked so I will give you the benefit of the doubt.)

      If you want to shut the UV off you are going to have to cure the tank.
      If you want to cure the tank of ich, you have to remove the fish for months.
      If you want to cure the fish of ich, you have to positively identify ich and treat for it with copper in a quarantine tank.

      Its that simple really.
      This is not going to end well for you otherwise, you'll just be delaying the inevitable exit from the hobby if you continue with along this path.
      If you had emptied your tank of fish when you started this thread, you would have had a 68% chance of beating the ich already without UV or medication for the tank. 6 weeks claims 95% chance at eradication, 9 weeks would be better.

      You're going to need a quarantine tank before adding fish this fall anyway. This can't be any worse then all the nonsense you are planning to subject yourself to. This won't be fun for very long. (I'm mentally exhausted just thinking about the lengths you go to trying to avoid netting some fish.)
      A couple months with a QT tank seems like a long time but it's really not in the grand scheme of things. Down the road it will just be a brief memory.
    • Wenn ich "ich" tippe, sagt der Übersetzer "ich" oder "ich", aber ich beziehe mich auf die Krankheit "Cryptocaryon", die im Englischen mit "ik" oder "ich" abgekürzt wird. Entschuldigen Sie die Verwirrung.

      English

      When I type "ich" the translator says me or I, but I am referring to the disease, "Cryptocaryon" which is abbreviated as "ik" or "ich" in English. Sorry for the confusion.
    • Um diesen Thread für andere, die mit ähnlichen Krankheiten kämpfen noch weiter zu führen:

      Es sind mittlerweile 1,5 Monate vergangen, nur in den ersten drei Tagen des Befalls sind Fische gestorben. Alle, die Symptome gezeigt haben sind wohlauf - die betroffenen Stellen an den Flossen wo man am schnellsten einen Befall erkannt hatte sind nachgewachsen.

      Ob es das Ektozon, die UVC-Anlage, der Knoblauch oder einfach nur Glück war was die Krankheit gestoppt hat - keine Ahnung. Vielleicht war es auch eine Kombination daraus.

      Die UVC Anlage läuft weiter im Dauerbetrieb und wird aufgrund vieler Rückmeldungen bzw. auch dem Ergebnis meiner Umfrage wie ihr UVC einsetzt weiter im Technikbecken als Dauerläufer bleiben.

      Aus einer Beckenauflösung habe ich vor fünf Tagen einen Fisch testweise eingesetzt. Er ist wohlauf und zeigt keinerlei Anzeichen einer Krankheit. Somit sollte das Thema jetzt fürs erste Mal erledigt sein.

      Meinen Besatz lasse ich jetzt so wie er ist bis in den Spätherbst/Winter hinein. Den Neubesatz werde ich dann allerdings für einige Wochen in einem Quarantänebecken zwischenhältern bevor sie zu den anderen kommen. Wenn es irgendwie geht werde ich dieses Drama in der Zukunft so gut es geht vermeiden (der diese Woche zugesetzte Fisch schwamm viele Monate ohne Neuzugang in einem stabilen Becken - darum hier keine Quarantäne).
    • Andreas_L schrieb:

      (der diese Woche zugesetzte Fisch schwamm viele Monate ohne Neuzugang in einem stabilen Becken - darum hier keine Quarantäne).
      Moin,
      und doch kann er, wenn es schlecht läuft, Erreger einschleppen und einen neuen Krankheitsausbruch auslösen.
      " Und der Haifisch, der hat Tränen und die laufen vom Gesicht
      Doch der Haifisch lebt im Wasser so die Tränen sieht man nicht
      In der Tiefe ist es einsam und so manche Zähre fliesst
      Und so kommt es , dass das Wasser in den Meeren salzig ist "

      Beste Grüße

      Stefan
    • Hallo Stefan,

      ich sehe es wie Reinhard (und darum habe ich es auch so gemacht): eine Quarantäne wo er alleine schwimmt hätte keine Krankheit erkennen lassen. Dass er stiller Patient ist und etwas Neues einschleppt kann aber natürlich immer passieren.

      Um das zu verhindern könnte man ihn nur prophylaktisch behandeln.
    • Hallo zusammen!

      Ein Quarantänebecken (Übergangsbecken) erfüllt gleich mehrere Aufgaben.
      Zum einen dient es der Akklimatisation der gestressten Fische und zum anderen ihrer Behandlung mit Medikamenten, die in einem Riffbecken nicht eingesetzt werden können.
      Ersteres ist nicht unwesentlich, da dort Neuankömmlinge stabilisiert werden können, und ihr Stress abgebaut wird, den sie während der Transporte aufgebaut und erlitten haben.
      Auch die Anpassung an die neuen Wasserparameter geschieht dort.
      Ferner besteht die Möglichkeit einer genauen Beobachtung ihres Verhaltens und die Reaktion auf das gereichte Futter.
      Denn, hat sich der Fisch dick und rund gefressen, kann er sich später den mutmaßlichen Attacken seiner Konkurrenten besser entziehen oder begegnen.
      Ist er ein Futterverweigerer stehen Optionen offen, die schwerlich in einem Gesellschaftsbecken zum zeitigen Erfolg führen.
      Im anderen Fall erlaubt ein Quarantaenebecken die Behandlung mit Medikamenten.
      Zur Prophylaxe wie auch zur Behandlung ernsterer Krankheiten.

      Gruß
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)

      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!