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Bester Platz für den Fühler?

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    • Bernd Koberstaedt schrieb:

      Nun, ein "Streit um des Kaisers Bart" ist einfach nur eine Redewendung, nennen wir den Verlauf der Diskussion daher eher als ein bisschen Besserwisserei. So empfinde ich es zumindest.
      Das ändert aber nichts daran, dass meine Beobachtungen den deinigen nicht entsprechen.
      Ich sehe weder einen Streit noch einen Bart noch einen Besserwisser. Dass Du mehr oder besser gesehen hast als ein Taucher in 40 Jahren und weit über 5000 Tauchgänge, damit kann ich leben und lasse Dir gerne Deine Meinung.
    • Bernd Koberstaedt schrieb:

      kerplunk schrieb:

      Der größte Teil der Korallen, die wir im Hobby behalten, stammt aus tieferen Tiefen. Flache Korallen vertragen den Versand aufgrund des Abnehmens möglicherweise nicht gut.
      Dem möchte ich widersprechen. Die meisten heute gehaltenen Korallen stammen aus kommerziellen Nachzuchten.Mein Korallenbestand besteht hauptsächlich aus "Mitbringseln" (vor Jahren, als dies noch möglich war) und ausnahmslos aus flachen "Tümpeln; einfach deshalb, weil ich immer kurz vor dem Heimflug Fragmente gesammelt hatte.

      Gruß

      Bernd

      Meinen Sie damit, dass die meisten Korallen aus Marikultur oder Aquikultur stammen? Ich nehme an, das ist semantisch korrekt.

      Der Vorteil Ihrer Proben war, dass Sie direkt zum Flugzeug gingen.

      Flachwasserkorallen schleimig oder erhalten eine Beschichtung, die sie im Allgemeinen weniger tolerant gegenüber dem Versand über traditionellere, langsamere Wege macht. Um nicht zu sagen, dass es nicht geht.

      Insbesondere wird die Mehrheit der wünschenswerten Korallen (wenn auch vielleicht nicht alle) im Allgemeinen mit Skuba und nicht mit Gummistiefeln gesammelt.

      Ich denke, wir sind uns im Allgemeinen einig, dass ich nur meine Aussagen klarstellen wollte.
    • Hallo,

      im Kern geht es wohl um die Verträglichkeit der Dichteschwankungen und deren Vorkommen in der Natur. Hierzu haben sich ein erfahrener kommerzieller Korallenzüchter (Joe), ein sehr kenntnisreicher Fachmann (Hans-Werner) und ein Uraltmeeresaquarianer mit vielen Aufenthalten in tropischen Meeresgebieten geäußert. Ob man diese Meinungen teilt oder auch nicht, bleibt ja jedem selbst überlassen. Viel weiter führt da die Diskussion zu diesem Aspekt wohl nicht.

      Gruß

      Bernd
    • kerplunk schrieb:

      Bernd Koberstaedt schrieb:

      kerplunk schrieb:

      Der größte Teil der Korallen, die wir im Hobby behalten, stammt aus tieferen Tiefen. Flache Korallen vertragen den Versand aufgrund des Abnehmens möglicherweise nicht gut.
      Dem möchte ich widersprechen. Die meisten heute gehaltenen Korallen stammen aus kommerziellen Nachzuchten.Mein Korallenbestand besteht hauptsächlich aus "Mitbringseln" (vor Jahren, als dies noch möglich war) und ausnahmslos aus flachen "Tümpeln; einfach deshalb, weil ich immer kurz vor dem Heimflug Fragmente gesammelt hatte.
      Gruß

      Bernd
      Meinen Sie damit, dass die meisten Korallen aus Marikultur oder Aquikultur stammen? Ich nehme an, das ist semantisch korrekt.

      Der Vorteil Ihrer Proben war, dass Sie direkt zum Flugzeug gingen.

      Flachwasserkorallen schleimig oder erhalten eine Beschichtung, die sie im Allgemeinen weniger tolerant gegenüber dem Versand über traditionellere, langsamere Wege macht. Um nicht zu sagen, dass es nicht geht.

      Insbesondere wird die Mehrheit der wünschenswerten Korallen (wenn auch vielleicht nicht alle) im Allgemeinen mit Skuba und nicht mit Gummistiefeln gesammelt.

      Ich denke, wir sind uns im Allgemeinen einig, dass ich nur meine Aussagen klarstellen wollte.
      Ich wollte dies hinzufügen, um meine Aussage zu qualifizieren.

      "und sie sammeln im Allgemeinen Sachen aus der Tiefe, weil viele Sachen aus superflachem Wasser viel Schleim enthalten, es stirbt schnell. Selbst wenn sie es dort sammeln.

      Und viele dieser marikulturellen Korallen von dort drüben kommen aus der Tiefe und man bekommt sie mit diesen super krassen Farben rein, weil sie sie in 4 bis 6 Fuß Wasser in den Ozean legen. Also kochen sie sie, damit ihre Farben knallen ... " Jason Fox, Reef Currents 2017
    • Hallo zusammen!

      Irgenwie beackern wir die akademische Seite des Problems und nicht die Praxis.
      In erster Linie sollte doch ein geeigneter Ort für die Installation gefunden werden, oder?
      Ergeben sich Zweifel über die permanente Funktionsfähigkeit des Produktes, ob berechtigt
      oder nicht, kann man sich bestens mit einem zweiten Schaltkreis helfen.
      Eines meiner Becken habe ich mit 2 hintereinander geschalteten Fühlern ausgestattet.
      Wenn der erste Kontakt "überlaufen" wird, übernimmt der zweite Kontakt die Abschaltung.
      Klappt bestens!
      Gruß
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
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      (Mark Twain)

      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • hajo schrieb:

      Hallo zusammen!

      Irgenwie beackern wir die akademische Seite des Problems und nicht die Praxis.
      In erster Linie sollte doch ein geeigneter Ort für die Installation gefunden werden, oder?
      Ergeben sich Zweifel über die permanente Funktionsfähigkeit des Produktes, ob berechtigt
      oder nicht, kann man sich bestens mit einem zweiten Schaltkreis helfen.
      Eines meiner Becken habe ich mit 2 hintereinander geschalteten Fühlern ausgestattet.
      Wenn der erste Kontakt "überlaufen" wird, übernimmt der zweite Kontakt die Abschaltung.
      Klappt bestens!
      Gruß
      Hajo

      Sie sprechen einen guten Punkt über Backups an.

      In meinem Fall benutze ich den kleinen Tunze und habe den Jumper-Schalter so eingestellt, dass er nach 30 Sekunden abschaltet. Das ist die erste Verteidigungslinie.

      Das Backup, das ich habe, besteht darin, nur 48 Stunden Wasser im Reservoir aufzufüllen.

      Wenn ich mein Aquarium wochenlang verlassen müsste, würde ich vielleicht ein System wie Hajo mit 2 separaten Schwimmerschaltern wollen, wenn ich ein großes Reservoir benutze.
    • Also mal rein rechnerisch, wenn 1/4 l RO-Wasser auf 500 l Aquariumwasser etwas ausmachen sollen, dann sprechen wir von einer Veränderung von 0,0005 (0,05%). Wenn bei dieser nicht messbaren Veränderung (gute labor-Leitfähigkeitsmessgeräte haben eine Genauigkeit von 0,5%) bereits etwas Negatives passiert, dann leben die Tiere bereits am Limit und der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufe bringt, besorgt den Rest.
      In einem stabilen Riffaquarium halte ich Schwankungen von 5% für nicht besorgniserregend. Habe ich schon bereits unzählige Male freiwillig und nicht freiwillig gemacht. Großartige Reaktionen - abgesehen von einem kurzzeitigen Zusammenziehen der Polypen - konnte ich nicht sehen.

      Nichtsdestotrotz muss man nicht mit dem Feuer spielen:
      - Fühler der Nachfüllanlage in die Kammer, in der die Pumpe steht (je kleiner die Kammer desto besser die Genauigkeit)
      - den Wasserweg immer sauber halten: Überlaufkämme beschatten (Algenwuchs) und regelmäßig kontrollieren; Filterschwämme auf Durchlässigkeit prüfen (nicht vollkommen versauen lassen)
      - die Nachfüllpumpe auf sehr, sehr geringe Mengen drosseln (Dosierpumpe ist optimal), damit eine Überdosierung nur sehr langsam fortschreitet und die Chance erhöht, dass man den Schlamassel bemerkt
      - Redundanz des Nachfüllsensors: entweder einen zweiten parallel oder in Serie (je nach System) schalten oder eine zeitliche Absicherung installieren
      - Warnsystem bei zu hohem Wasserstand in der Pumpenkammer (spricht auch an, wenn die Rückförderpumpe versagen sollte), von mir aus auch mit WIFI und Internetanbindung
      - ein Schwimmerventil an den Nachfüllschlauch montieren, das bei Überniveau mechanisch den Wasserzustrom stoppt

      Ich habe bestimmt noch einige Maßnahmen vergessen. Zwei zueinander passende Möglichkeiten sollten für eine erheblich höhere Sicherheit auf jeden installiert werden.
      LG Burkhard
    • Burkhard Ramsch schrieb:

      Ich habe bestimmt noch einige Maßnahmen vergessen. Zwei zueinander passende Möglichkeiten sollten für eine erheblich höhere Sicherheit auf jeden installiert werden.
      Naja, soviel kann man ja nicht mehr vergessen und nachdem alle Möglichkeiten drei mal wiederholt worden, würde ich mich auch über ein paar Bilder von Heinz (Bloom) freuen.

      Ich kann zwar nur mit Schnorchelbildern aufwarten, aber vielleicht können wir uns die Corona-Krise mit ein paar tollen Unterwasserfotos verkürzen. Ich hoffe, da machen ganz viele mit, Diddi, Bernd, Hans-Werner mit ein paar Cuba-Bildern.

      LG
      Daniel
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