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Alternatives Überlaufsystem

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    • Alternatives Überlaufsystem

      Ich plane ein neues Aquarium. Die Regulierung des Überlaufs mit Absperrventil hat mich immer geärgert. Sie ist auch nicht wirklich holiday-like. Urlaubsbetreuer kommen im Notfall damit nicht wirklich zurecht. Auch das easy drain system von Aqua Medic gefällt mir nicht. Kennt jemanden Alternativen? Damit meine ich nicht die Überläufesysteme ohne Bodenbohrung.

      Ich habe mal vor Jahren hier im Forum ein Überlaufrohr mit Winkel und Luftloch gesehen. Kennt das noch jemand und hat eine Zeichnung? Die alten Hasen ... äh ... Fische wissen sicher was ich meine.

      MfG Bloom
    • Hallo,
      ich hab´s so gemacht.
      Auf das Überlaufrohr ein 90° Bogen dann ein kurzes Stück Rohr und wieder ein 90° Bogen nach unten.
      Im vorderen 90° Bogen habe ich oben ein 8 er Loch gebohrt und dort einen Winkel für Osmoseanlagen eingeklebt
      Dort habe ich ein kleines Stück Osmoseschlauch eingesteckt.
      Das funktioniert Top.
      Der Wasserstand sollte immer kurz unter dem Bogen der nach unten zeigt sein.
      Ist absolut leise und wartungsfrei.

      LG Peter

      salzige Grüße aus dem Taunus

      Peter
    • Hi,

      das leidige Thema... Ich werde bei meinem nächsten Aquarium einen Rucksackablauf mit breitem Kamm und Bean Animal installieren. Für die Feineinstellung werde ich ein Schrägsitzventil direkt unter den Rucksack verbauen.

      Aktuell nutze ich einen Schacht mit einem Ablauf, zusätzlich einen Ablauf mit Schalldämpfer und einen Notablauf => Ok allerdings sitzt ein Kugelhahn darunter und die Feineinstellung ist nicht leicht.

      VG Fabian
    • Hi

      Ich glaube zuweit darf man gar nicht suchen, denn alle Abläufe müssen ja bloss Wasser runter lassen.

      • Ruhig wirds wenns gemächlich fliessen kann. Also wenig Durchfluss und/oder dicke Rohre. Zudem einen möglichst breiten Kamm verwenden.
      • Schacht hoch anstauen, wenig Fallhöhe vom Aq zum Wasserstand im Schacht.
      • Feineinstellung mittels Membran oder Schrägsitzventil. KEIN Kugelhahn, weil dieser schwer einstellbar ist. Idealerweise hier 1-2 Nummern verjüngen. Bei mir sind die Abläufe in 50mm, mit 32mm Membranventil und lassen sich so recht gut regulieren.
      • Immer ein Rinnsaal durch den Notablauf lassen. Damit bleibt der. Wasserstand im Schacht konstant.
      • Notablauf mit Schalldämpfer versehen, z.B. Maggie Muffler
      • Ganz Perfekte arbeiten mit einem 3 Ablauf, welcher dann nur noch ein reiner Notablauf mit über dem Maximalwasserstand liegendem offenen Fallrohr ist. Wenn der laut ist, soll das so sein, denn wenn dort Wasser durchgeht, dann stimmt was mit den ersten beiden Abläufen nicht.
      • Bei der Variante mit 3. Ablauf kann der 2. Ablauf fürs Ausgleichs-Rinnsaal durchaus recht klein dimensioniert werden.
      Bean Animal kenne ich nur von Bildern, ist aber so wie ich bisher verstehen konnte, auch nix anderes. Dass die mit flachen Schächten arbeiten können, ist bloss für die Verwendung von Schlitzrohren hinderlich. Und aufs Schlitzrohr würde ich nie verzichten wollen.

      Gruss
      Andi
    • Bloom schrieb:

      Ich plane ein neues Aquarium. Die Regulierung des Überlaufs mit Absperrventil hat mich immer geärgert. Sie ist auch nicht wirklich holiday-like. Urlaubsbetreuer kommen im Notfall damit nicht wirklich zurecht. Auch das easy drain system von Aqua Medic gefällt mir nicht. Kennt jemanden Alternativen? Damit meine ich nicht die Überläufesysteme ohne Bodenbohrung.

      Ich habe mal vor Jahren hier im Forum ein Überlaufrohr mit Winkel und Luftloch gesehen. Kennt das noch jemand und hat eine Zeichnung? Die alten Hasen ... äh ... Fische wissen sicher was ich meine.

      MfG Bloom
      Die Frage war doch auch ob jemand ein Überlaufrohr mit Winkeln und Luftloch gesehen hat und hierzu evtl eine Zeichnung hat.
      Es gibt wohl Alternativen aber ob diese besser sind ?
      Ich habe diese Variante gewählt und nicht weiter recherchiert.

      Warum sollte etwas, was es vor 50 Jahren gab und sich bewährt hat heute schlecht sein ?

      Ich bin happy damit.
      Den Wasserstand regele ich mit einem hochwertigen Schrägsitzhahn, leichter geht´s nicht.
      Ich habe im Technikbecken ein transparentes PVC Rohr vom Überlauf, hier kann ich sofort erkennen ob der Wasserstand im Schacht zu hoch ist.
      Genau daneben sitzt der Kugelhahn, wenn Wasser durch´s transparente Rohr fließt wird etwas aufgedreht und fertig.
      Das bekommt auch die Urlaubsvertretung hin.
      Aber wenn ich 2 Wochen in den Urlaub fahre mache ich vorher alles schön sauber um so etwas zu vermeiden.
      Da gab´s in den letzten Jahren noch nie Probleme.

      Sandy Drobic schrieb:

      Und wer nicht alle paar Tage am Regeln sein möchte, der schattet die Kämme ab. Dann wachsen die Überlaufkämme nämlich auch nicht so schnell mit Algen zu. Der Unterschied ist enorm.
      Wie schattest du diese ab?
      Nimmst du die blauen Filterschaummatten.

      LG Peter
      salzige Grüße aus dem Taunus

      Peter
    • Peter_J schrieb:

      Warum sollte etwas, was es vor 50 Jahren gab und sich bewährt hat heute schlecht sein ?
      ... gut, dass nicht alle so denken und mit dem aktuellen Stand zufrieden sind, sonst gäbe es keine Entwicklung.
      Nix für Ungut, es hätte ja sein können das jemand mal nachgedacht hat.Trotzdem Danke, für Deinen Beitrag.

      Es gibt sicher einen elektronischen Überwachungs- und Reaktionsweg.
      Um die Sicherheit mache ich mir keine Sorgen, denn wer vernünftig plant, fängt Probleme mit Notüberlauf (zur Not auch 2) und Reservevolumen im Technikbecken ab.
    • Bloom schrieb:

      Ich plane ein neues Aquarium. Die Regulierung des Überlaufs mit Absperrventil hat mich immer geärgert.
      moin,

      es gibt doch motorgesteuerte ventile.

      wenn du die mit wasserstandssonden im ablaufschacht koppelst, sollte das doch deinem wunsch nach elektronisch gesteuerter technik entsprechen!?
      ansonsten
      gruss
      joe

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    • Peter_J schrieb:

      Wie schattest du diese ab?
      Nimmst du die blauen Filterschaummatten.
      Ich habe bei mir den DD Jumpguard über dem Becken. Den habe ich beim Ablaufschacht dem Ablaufkamm folgend gebaut. Nachdem ich das gemacht hatte, fiel mir irgendwann auf, dass ich lange keine Probleme mehr mit dem Säubern des Ablaufkamms hatte. :)
      Jetzt werde ich das auch mit den für Veralgung sehr empfindlichen Hydrowizard ECM 42 mal probieren und habe mir die Dekofelsen bestellt, um sie abzuschatten. Dass sie so aus dem Blickfeld verschwinden ist auch eine nette Nebenwirkung.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Bloom schrieb:

      ... ja, das denke ich auch, dass es diese Technik inzwischen gibt. Ich hatte gehofft, Praxiserfahrung und Produktinfo zu erhalten.
      ...würde mich auch brennend interessieren, da jedes Verfahren einigermaßen funktioniert, solange es keine Pegelschwankungen gibt - also, die Sache mit den Sonden und motogesteuertem Ventil scheint eine vielversprechende Möglichkeit zu sein - allerdings bauen mögliche Komponenten soweit das Ventil auf, dass der Platzbedarf nicht unerheblich ist...
      Also, hat schon wer, mit welchen Komponenten und Erfahrungen realisiert?
      Gruß, kabo63.
    • noch ne Idee:
      Du nimmst dir einen Füllstandssensor mit analog Ausgang 0-10 Volt, der die Anforderungen an den Einbau in den- oder oberhalb des Ablaufschacht (s) erfüllt, eine entsprechende Messweite hat und natürlich auch Salzwasserbeständig ist etc etc etc und verbindest diesen Sensor dann mit einer Rückförderpumpe mit 0-10 Volt Eingang.
      Wenn du eine Entsprechenden Sensor gefunden hast der auch einigermaßen bezahlbar ist, gib bitte Bescheid :) den ich hätte gerne so eine Sensor
    • ....der Sensor ist nicht das Problem bzw. max. ein Teil des Problems - grundsätzlich läßt sich das Ganze jetzt schon mit einem GHL-Compi realisieren. Das Haupthindernis ist die Tatsache, das sowohl die Erfassung der Stellgrößen, als auch das Ansteuern der Pumpe viel zu grob ist...und keiner kann weiterhin voraussagen, welchen Einfluß eine mehr oder weniger permanente Regelung einer Pumpe Einfluss auf deren Lebensdauer hat etc., etc....
    • Das sehe ich genauso. Mit dem nötigen Geld ist natürlich eine Präzisionssregelung aufbaubar. Es gibt Frequenzumformer, die den Bruchteil eines Hz nachstellen können. Auch Niveaumessungen im Millimeterbereich sind kein Problem. Mit aquaristischen Mitteln aber nicht möglich.
      Eine ständige Nachreglung sollte einer Pumpe nichts ausmachen. Nur ständiges Ein- und Ausschalten nicht-geregelter Pumpen ist der schnelle Techniktod.
      LG Burkhard
    • ok, Danke Burkhard für den Hinweis auf die Robustheit von regelbaren Pumpen...hm evtl. liest hier Klaus Jansen mit - RE hat die Sensoren, die Pumpen...so, einen guten Draht zu GF Piping haben die auch - klarer Entwicklungsauftrag für ein regelbares Membranventil bzw. Kugelhahn für aquaristische Zwecke - für so ein Teil wär ich bereit einen halben Tausender hinzulegen...dann ist Ruhe im Karton, egal ob Stromschwankungen, "grottige" Verrohrung, suboptimal zugewachsener Überlaufkamm, etc, etc. - Ironie on: machen wir ne Petition auf? Ironie off 8o
      Gruß, Kay.