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USV für Gyre und weitere Geräte

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    • USV für Gyre und weitere Geräte

      Hallo zusammen,
      ich wollte mich einmal schlau machen was eine (preiswerte) Notstrombatterie für die Gyre Maxpect angeht. Gibt es hier Universalgeräte die zu empfehlen sind? Hat jemand von euch sowas? Sollte möglichst kompakt und klein sein. Freue mich über Ideen :)
      Und kann man da auch noch weitere Geräte anstecken? Lampe, Dosierpumpe etc.?


      VG Tina
    • Hallo Tina,ich habe einen Wechselrichter mit reinen Sinus 300W und eine 32Ah Gel Batterie 12V.
      Rechnerisch sind das 384Watt, bei mir laufen eine Gyre 350 und eine Gyre 250 sowie ein Tunze DC 9004
      darüber,sind ca 60watt, da reicht der Akku (384 : 60 = 6,4h),Verluste und Restentladung locker 4Stunden,plus -minus.
      Kosten der USV ca. 220€.
      Grüße Torsten
      Neu ab 10/2019 Schuran 110x50x50
      Gyre 330+350 , Tunze DC9004,2xAI Prime16HD

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Torsten64 ()

    • Gerne,ist wirklich die beste Lösung,mache das schon über 10Jahre so,mann kann auch größere Wechselrichter 600W z.B. verwenden und stärkere Akkus bis 110Ah oder höher,da kannst du dann auch Licht ,einen Teil mit dran hängen,aber da kommst du dann locker auf 500€ in der Anschaffung,
      Grüße
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    • Hallo Tina,

      mit USV Anlagen die Stromversorgung für die Pumpen aufrecht zu erhalten ist für längere Zeiträume nicht wirklich zielführend möglich.

      USV Anlagen sind dafür gedacht, die angehängten Systeme noch sauber herunter fahren zu können - wir sprechen hier von wenigen Minuten. Auch wenn die Pumpen weniger Watt ziehen wie Computer kommen sie sehr schnell für diesen Einsatzbereich an ihre Grenzen. Kosten/Nutzen steht hier nicht wirklich in einem guten Verhältnis.

      Wie lange möchtest du denn die Stromversorgung gewährleisten können?

      Wenn es um längere Zeiträume geht würde ich auf eine 12 Volt Strömungspumpe wie zb. eine Tunze setzen. Dort gibt es zb. den Safety Connector welcher im Falle eines Stromausfalls auf eine oder mehrere angeschlossene 12 Volt Batterien umschaltet. Mit diesen kann man dann auch längere Laufzeiten erreichen - mit sinnvollem Budgeteinsatz.

      Wichtig auch hier, die richtigen Batterien zu wählen. Starterbatterien vom Auto sind zb. die falschen - die liefern viel Energie für extrem kurze Zeiträume. Hier kommen Akkus in Spiel welche für die längere Last geeignet sind.

      Die Laufzeit kannst du Online zumindest in der Theorie berechnen: akkuline.de/akku-rechner/akku-betriebszeit-rechner

      Wichtig aber, die Akkulaufzeiten sollten so berechnet werden, dass nur ca. 60 Prozent entnommen werden! Tiefentladung nehmen sie nämlich auch übel.

      Ich habe zb. zwei 12 Volt Akkus mit je 34 Ah für meine Tunze mit 35 Watt in Verwendung. Bei 40 Prozent Restkapazität kommt man bei 35 Watt Last in der Theorie auf knapp 14 Stunden Laufzeit.

      Mit einer USV würdest du diese Zeiten nur mit massivem Budgeteinsatz erreichen. Ich halte die oben genannten 3 Stunden schon für sportlich.
    • Andreas_L schrieb:





      halte die oben genannten 3 Stunden schon für sportlich.
      Was heisst hier sportlich, ich habe das schon lange so umgesetzt,und im Test hielt es länger als 4Stunden!
      Sie wird sich jetzt nicht extra Tunze Pumpen anschaffen,wenn sie die Gyre hat!
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    • Vielleicht kurz zur Erklärung warum ich nicht der Meinung bin, dass USV Anlagen eine gute Wahl sind bzw. warum ich die angegebenen Stunden für sportlich halte (was nicht heißt, dass ich es nicht glaube):

      USV Anlagen müssen per Spannungswandler von den verbauten 12 Volt Zellen auf 230 Volt kommen - hier kommt schon einmal der erste Leistungsverlust zustande. Moderne USV Anlagen verlieren dadurch zwischen10 - 20 Prozent (Abhängig von der Qualität der USV) ihrer rechnerischen Leistung.

      Des weiteren sind die verbauten Zellen wie schon oben geschrieben nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt sondern sollen kurzfristig die Zeit überbrücken um geordnet die Systeme herunter zu fahren. Dies ist auch offen von den Herstellern kommuniziert - und darum gibt es zu jeder USV eine Leistungskurve die anzeigt, für welche Zeit man (im besten Fall) eine gewisse Leistung abrufen kann. Hier findet ihr die Übersicht von einem großen und guten Hersteller für USV Anlagen - APC: apc.com/products/runtime_for_e…mily=29&ISOCountryCode=gr

      Die erste Zeile im Runtime Chart vom Link zeigt die Dauer, für die man 50 Watt abrufen kann. Nur die wenigsten Modelle kommen hier auf Zeiten länger eine Stunde. Und diese Werte sind wohlgemerkt im Optimalzustand zu erwarten. Akkus von USV Anlagen kann man getrost nach drei, vier Jahren je nach Umgebungsgegebenheiten tauschen weil sie ihre Leistung weit nicht mehr bringen.

      Die USV Anlagen schützen sich selber und schalten beinhart ab, sobald sie gewisse Parameter nicht mehr einhalten können. Und dann hat man viel Geld investiert und im K-Fall versagt das System.

      @Torsten: meine Aussage war absolut nicht böse gemeint. Nur eine USV Anlage kostet nicht wenig Geld und darum sollte man hier sehr genau auswählen.

      Wichtig für die richtige Wahl ist vor allem einmal zu wissen, welche Last will man wie lange betreiben. Dadurch ergeben sich dann die Berechnungsgrundlagen um eine Entscheidung treffen zu können.
    • Warum vergibt man den ein Dislike für die sehr gute Ausführung oben ;( .
      Ich sehe das übrigens sehr ähnlich.

      Auch die Idee mit dem Wechselrichter mit reinen Sinus 300W und der Gel Batterie 12V ist nicht schlecht.
      Da ich Tunze habe und die mit 12 V laufen, stellt sich das Problem zum Glück nicht.


      LG
      Daniel
    • Andreas_L schrieb:

      Was für eine USV verwendest du denn und wieviel Watt Last betreibst du damit?
      Erklärung genug?
      Bilder
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    • Hallo Tina,

      die Lösung oben, wie von Torsten beschrieben wird schon sehr lange genutzt. Der Vorteil ist, dass die Geräte am Ende 230 V liefern und du damit alles betreiben kannst (aber nicht musst).

      Das von Torsten gezeigte Gerät hat eine eingebaute Netzvorrangschaltung. Es lädt gleichzeitig die Batterie und schaltet automatisch auf Erhaltungsladung, sobald die Batterie geladen ist. Bei Stromausfall wird die geladene Batterie genutzt. Also das wäre eigentlich ein "fertiges kleines Gerät". Dazu noch eine geeignete Batterie und gut ist. Das Ganze ist auch deutlich billiger als eine gute USV für den PC.

      Da heute immer mehr Pumpen und Geräte mit 12 V Gleichspannung betrieben werden, ist es natürlich einfacher geworden. Tunze mit seinem Safety Connector bietet da eine tolle Lösung an. Einfach noch eine Batterie anklemmen und fertig.




      Ich habe an meiner Batterie noch einen Batteriewächter befestigt. Letzterer kann mittels Handy abgerufen werden. Dann kann man den Ladezustand usw. erfragen. Vor dem Urlaub oder Reisen wird die Batterie richtig geladen und nochmals kontrolliert.

      Ich würde auch nur ein oder zwei Strömungspumpen (Wasseroberfläche muss aber bewegt sein) für den Notfall anschließen. Auf Licht, Abschäumer etc. würde ich aber verzichten.

      Dann noch so ein Gerät (GSM-One: DRH-3015).



      Dabei handelt es sich um ein ferngesteuertes Temperaturalarm- und Überwachungsgerät, das aus einem GSM Modul und einem Temperatursensor besteht. Das Gerät besitzt einen internen Temperatursensor und einen externen Temperatursensor (ca, 1,5 m Kabellänge). Der Fühler ist zwar aus Edelstahl, aber ich habe ihn in ein Kunststoffrohr gepackt und wasserdicht eingegossen. Sicher ist sicher.

      Mittels der installierten SIM-Karte wird das Gerät programmiert. Wichtig ist, dass die SIM-Karte keine PIN-Abfrage hat. Bei 1&1 bekommt man z.B. kostengünstig (teilweise sogar kostenlos) SIM-Karten. Hier muss nur noch der PIN entfernt werden (z.B. mittels Handy). Der DRH-3015 misst die Temperatur und sendet die Werte mittels SMS an den Nutzer. Die Werte können auch jederzeit per SMS abgerufen werden.

      Viel wichtiger sind aber die Fehlermeldungen, die per SMS versandt werden.
      * keine Stromversorgung
      * Temperatur zu niedrig
      * Temperatur zu hoch
      * die Temperatur steigt oder fällt zu schnell

      Gehört zwar nicht zu deiner Frage, aber wenn du auf deinem Handy einen Hinweis bekommst, dass der Strom ausgefallen ist, ist das mindestens genau soviel wert, wie eine funktionierende Notversorgung.

      LG
      Daniel
    • Daniel Rother schrieb:

      Hallo Tina,



      Das von Torsten gezeigte Gerät hat eine eingebaute Netzvorrangschaltung. Es lädt gleichzeitig die Batterie und schaltet automatisch auf Erhaltungsladung, sobald die Batterie geladen ist. Bei Stromausfall wird die geladene Batterie genutzt. Also das wäre eigentlich ein "fertiges kleines Gerät". Dazu noch eine geeignete Batterie und gut ist. Das Ganze ist auch deutlich billiger als eine gute USV für den PC.













      Besser hätte ich es nicht erklären können,Danke Daniel
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      Hallo Tina,

      ich habe für eine der Strömungspumpen (Tunze 6105) eine alte Autobatterie über den (oben schon erwähnten) Tunze Safety Connector angeschlossen. Die Batterie taugt nicht mehr, um einen großen Dieselmotor anzulassen, daher war ihr Autoleben beendet. Für die Pumpe taugt sie aber sehr wohl noch und kann diese stundenlang betreiben. Ein intelligentes Ladegerät hängt natürlich permanent an dieser Batterie.

      Zusätzlich habe ich eine kleine APC USV mit 650VA für die Rückförderpumpe (eine alte Mini Red Dragon, braucht ca 30 Watt) aktiv. Diese hält, wurde oben auch schon erwähnt, nicht wirklich lange, ich glaube das waren 30-60 Minuten, muss ich mal wieder testen. Die Installation hat aber zwei Vorteile: Wenn mal kurz der Strom weg ist, fließt das ganze Wasser von oben nicht runter ins Technikbecken. Und, viel wichtiger: Die USV meldet per USB an meine Hausautomation, dass sie keinen Netzstrom mehr hat. Die Hausautomation teilt mir das per Mail, SMS und Instant Message mit und ich kann mich drum kümmern. Öfter als ein Stromausfall gibt es ja den Fall, dass die Sicherung oder der FI fliegt. Ist mir neulich wegen einer defekten Pumpe erst wieder passiert. Und da dreh ich doch lieber auf dem Weg zur Arbeit wieder um als Abends feststellen zu müssen, dass der Strom ewig weg war.

      So eine Information bei Stromausfall kann man übrigens auch wunderbar mit einem alten Handy und einer entsprechenden Alarm App (Trigger bei "Stromversorgung über Lader getrennt") realisieren. Man braucht zur Sicherheit halt ne SIM-Karte, denn WLAN könnte ja gleichzeitig auch ausfallen.

      Viele Grüße,
      Martin
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