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Neu eingesetzter Mandarinfisch nach 3 Tagen verstorben

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    • Neu eingesetzter Mandarinfisch nach 3 Tagen verstorben

      Nun hatte ich sichergestellt, dass mein Nanowuerfel Copepods beherbergt. Nebenbei noch eine kleine Zuchtanlage aufgestellt, damit ich gegebenenfalls nachfuellen kann und gluecklich meinen heissersehnten Mandarinfisch eingesetzt. Ich habe mir extra viel Zeit dazugenommen. Temperaturangleich, Wasser langsam eintroepfeln lassen und doch ist es passiert.
      Der Fisch hatte von Anfang an kaum gefressen, obwohl inmitten der wuselnden Krebschen. Zumeist sass er nur in einer kleinen Hoehle und hat getrauert. Auch hat kein anderer Fisch ihn belaestigt.
      Ich versteh einfach nicht, warum er gestorben ist. Ich hatte Jahre zuvor schon einen Mandarinfisch, der immer recht betriebsam und fett unterwegs war. Soweit ich mich erinnere hatte ich ihn mehrere Jahre.

      Auf die Nachfrage im Geschaeft kam die Antwort, dass es wohl ein Wildfang war und vor ein paar Tagen in groesserer Anzahl beim Grosshandel eingekauft. Das finde ich jetzt ja mal garnicht toll.
      Werden die nicht mittlerweile gezuechtet?

      Nun werde ich erstmal keinen weiteren Einsetzen und eher schaun, was da falsch gelaufen ist.

      Irgendwelche Ideen? Hilfe zur Auswahl eines neuen Mandarinfisches (spaeter, nicht gleich sofort)?

      Danke schon mal

      Andrea
    • Hallo Andrea,

      ich will dich ja nicht kritisieren, aber hast du Dir mal die Haltungsempfehlungen für den Fisch angeschaut?
      Laut meerwasser-lexikon.de hat der eine Mindestaquariengröße von 500L.
      Laut deinem Profil hast du gerade einmal 112L (brutto?). Laut deinem Profilbild hast du mindestens zwei Clownfische im Becken und damit eigentlich schon das Becken voll.

      Oder gibt es noch andere Mandarinfische?

      Viele Grüße,
      Rüdiger
    • Nein, keine anderen Mandarinfische. Ich hatte einen recht erfolgreich in meinem alten Becken mit so ca. 280 l (soweit ich mich erinnern kann). Neuerdings werden Mandarinfische auch in wesentlich kleineren Becken recht erfolgreich gehalten und ich war auch recht ueberrascht, das zu sehen. Also, das soll jetzt nicht heissen, dass du da unrecht hast.
      Mein Gedanke war, da andere das auch machen, Vorbereitung ist alles. Sichergehen, dass ich genug Kleinstlebewesen rumkrabbeln habe und nebenbei noch mehr zuechten.
      Leider hat der Fisch von Anfang an aber nicht wirklich gefressen und ich versuche herauszufinden, was der Grund dafuer sein koennte.

      Nachdem ich mich. nach dem Fund gerade eben, soweit beruhigt habe, werde ich wahrscheinlich keinen weiteren Mandarinfisch einsetzen. Und wenn, dann nur nach noch mehr Recherche, wie andere Nanobeckenbesitzer das handhaben. Ich dachte ja, ich haette das schon alles abgesichert. NOrmalerweise sterben meine Fische nicht einfach so weg, oder wenigstens selten.
    • Eben! Irgendetwas stimmt da nicht. Die Copepods sind auch direkt vor ihm rumgekrabbelt und er hat sich nicht mal sonderlich dafuer interessiert. Das ganze Verhalten war seltsam. Irgendwie langsam. Das Erscheinungsbild des Fisches war allerdings recht gut. Rund, keine Verletzungen, klare Augen, nur eben irgendwie nicht anwesend :(

      Wird wohl, bis auf weiteres, keinen Mandarinfisch fuer mich geben. Ich brauche wieder ein groesseres Becken.
    • Hi Andi

      leider passiert so etwas immer wieder. Du weißt ja nie -und dein Händler auch nicht - wie der Fisch gefangen und zwischengehältert wurde. Gift, Dynamit? Alles ist möglich. Dass die Tiere dann schon angeschlagen und als Todeskandidaten beim wohlmeinenden Aquarianer ankommen, ist ja nicht verwunderlich.

      Allerdings finde ich einen Mandarinfisch - auch wenn es "andere" machen - auf 112l sehr bedenklich. NATÜRLICH geht das. Fisch-und artrgerecht ist das nicht. Stell Dir vor, Du müßtest Dein Leben auf 4qm verbringen. Auch wenn man Dir das Essen täglich hinstellt wäre das nicht so toll,oder?
      Grüße

      Deniz
    • Da gebe ich euch, groesstenteils, recht. Allerdings sollten wir dann sofort mit ziemlich saemtlichen Fischen im Aquarium aufhoeren, oder nicht?

      Einen Mandarin werde ich in diesem Becken nicht mehr versuchen zu halten. Das muss dann eine Weile warten, bis ich ein groesseres Becken habe. Wenn diese nicht gerade im Angebot beim meinem Haendler aufgetaucht waeren, haette ich das sowieso nicht in Betracht gezogen.
      Meine Fischcrew ist eigentlich vollstaendig, so wie sie ist.
      Da kommt jetzt nichts mehr dazu.

      Ich denke, dass die Fische durch das Einfangen einen groesseren Schaden genommen hatten und werde meinen Haendler ein bisschen besser auf die Finger schaun.

      Andrea
    • Hallo zusammen,
      kann mir mal jemand verklickern, warum bei der Pflege von Synchiropus 500l veranschlagt werden soll? ?(
      Ich glaube, das Lexikon bedarf einer Überarbeitung. Diese Ansicht ist doch sehr überzogen.
      In den Haltungsempfehlungen ist von 200l/Paar die Rede.
      Letzteres halte ich für die Untergrenze. Könnte mir aber vorstellen, dass man mit Hinblick auf die individuelle Nahrungsaufnahme und das z. T. schmale Angebot an Lebendgetier an ein größeres Aquarium denkt.
      Wenn genügend Lebendfutter vorhanden, sind 200-300l völlig ausreichend!
      Bei Frostfutterfesten allemal.
      Das sagt einer, der bewusst diese Fische seit Jahrzehnten als "Grundstock" in seinen Becken pflegt.
      Gruß
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Ich hatte jahrelang einen aalfetten in ca 280 l. Trotz Nahrungskonkurrenten. Also, jetzt mal von erfolgreicher Haltung in kleineren Becken abgesehen, halte ich 500 l auch fuer ueberholt.
      Experimente mit sehr kleinen Becken werde ich so nicht wiederholen, auch wenn ich denke, dass der Neuzugang nicht verhungert ist. Oder wenigstens nicht wegen mir. Es sind immer noch, sichtbar genug, haufenweise Copepods im Becken vorhanden. Der arme Kerl ist im Futter sitzend eingegangen.
    • hajo schrieb:

      Hallo zusammen,
      kann mir mal jemand verklickern, warum bei der Pflege von Synchiropus 500l veranschlagt werden soll? ?(
      .....
      Gruß
      Hajo
      Die Antwort auf Deine Frage steht schon in Deinem Post. Das Angebot an Kleinlebewesen ist das Problem. In großen Becken gibt es einfach mehr davon, bzw. der Fisch schafft es nicht alle zu fressen. Es bleiben einige zur weiteren Vermehrung übrig. Die Leierfische sind dafür bekannt, dass sie schlecht an Ersatzfutter gehen. Ich habe einen Mandarin in einem 200 Liter Becken. Ich habe aber auch das seltene Glück, dass mein Fisch an alle Futterarten (Frost- und Pellets) geht. Ich muss nur aufpassen, dass davon was am Boden ankommt. Er kennt die typischen Futterlandplätze und sobald die Strömungspumpen in den Futtermodus gehen, bewegt er sich dort hin. Ich habe also Glück.

      Wie schon in anderen Beiträgen geschrieben, ist es aber so, dass so ein Fisch nicht nach drei Tagen verhungert. Der hatte noch ein anderes Problem.
    • Hallo Zusammen,

      ich habe mir jetzt gerade ein Pärchen Synchiropus splendidus aus Nachzucht gekauft. Kann ich nur empfehlen. Sind sofort nach dem Einsetzen (auch) an Frostfutter gegangen und machen insgesamt einen ganz hervorragenden Eindruck.



      Klar - sind teurer - aber für mich hat es sich definitiv gelohnt.

      Schöne Grüße

      Ralf
    • SP1DIVER schrieb:

      Klar - sind teurer - aber für mich hat es sich definitiv gelohnt.
      ?(
      ein Paar kostet bei Mrutzek 60,- Euro !
      Bei unserem Hobby so gut wie nix!

      Gruß Bernd
      200x70x60, Beleuchtung: 2x NextOneEighty, Vliesfilter MarineClean MC5000, Abschäumer: NyosQuantum 160,Deltec 1500i, RFP: RD3 Speedy 80W, Strömungspumpe: 3x Ecotech MP 40 QD/Reeflink, Dosieranlage: Kamoer X4, Nachfüllanlage: Aqualight ST-O2, Powerfilter
      Versorgung: Triton Methode
      Neu ab 15.07.19 DSR
    • Neu

      Soweit, nachdem ich ein paar Tage Zeit hatte mich zu beruhigen, moechte ich ausschliesslich Nachzucht Mandarin(s). Und das erst spaeter. Im Moment lote ich aus, wo ich den Unterbau des Hauses verstaerken kann. Ich denke ich habe eine gute, erreichbare Stelle gefunden. Bitte bloss nicht bei meiner Familie verpetzen :D
    • Neu

      SP1DIVER schrieb:

      Hallo Hajo,

      doch - der Preis war ja für das Paar. Aber ich wollte mich auch überhaupt nicht beschweren.

      Schöne Grüße

      Ralf
      Hallo Ralf!

      Ich wünsche dir bei deinem großen Thema und deiner Konsequenz viel Erfolg.
      Trotz mancher monetaeren Unverhältnismässigkeit in Sachen Nachzuchterwerb.
      Die Konsequenz deines Vorhabens ist lobenswert! :thup
      Störend wirkt auf mich allerdings, dass diese Nachzuchten vermutlich nach Gutdünken gehandelt werden. Gegenüber Wildfängen sollte es natürlich einen berechtigten! Preisaufschlag geben. Das kann jeder nachvollziehen.
      Ich steh voll hinter dem Nachzuchtsystem, ärgere mich aber oft bei den künstlichen Mondpreisen.
      Damit wird ein Umdenken erschwert, nicht doch auf Wildfänge zu verzichten.
      Die Höhe des Preises ist kontraproduktiv.
      Gruß
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Neu

      Ich habe heute bei meinem Haendler mal vorsichtig nachgefragt, wie das so mit ev. Garantie sei. Geben sie nicht, aber wenn ich gute Wasserwerte nachweisen kann und der Fisch unverhaeltnismaessig schnell stirbt, dann wird, kulanterweise, ein Teil des Kaufbetrages auf einen neuen Fisch angerechnet.
      Kein Fischkauf, keine Anrechnung. Ich wollte aber keinen Mandarin mehr, nicht, dass ich ihn nicht will, aber nicht mehr in dem kleinen Becken. Nun habe ich eine Pink-Streaked Wrasse fuer einen echt netten Preis bekommen und bin mal vorsichtig begeistert! Ich hatte frueher mal eine Sixline Wrasse, fand aber, dass ich kein kleines Ar..... fuer mein kleines Wuerfelaquarium brauche. Die Pink-Streaked Wrasse ist wohl ganz friedlich :)
    • Neu

      Hallo

      Die Größenangaben zum Aquarium ist doch totaler Blödsinn.
      In meinem Becken schwimmen 2 Synchiropus splendidus und 2 synchiropus ocellatus
      dazu der chelmon , Lippfische usw ....
      wer frisst was und wer frisst wehm das Futter weg.
      Brauche ich 500 Liter pro Paar und darf der Chelmon dann überhaupt mit in die selben 500 liter ???
      Zum Glück sehen alle Fische schon Jahre lang gut aus und scheinen satt zu werden.
      Frosfutter scheinen die splendidus aber nicht zu fressen ... oder sie tuen es heimlich.
      Die Angaben im Lex kann man sicher nicht eins zu eins anwenden und wenn man da mit
      Gewissensbissen unterwegs ist sollte man keine Tiere in Glaskästen sperren!
      Gruß vom Nils

      --------------------------------------------------------------------------------------
      Erfolg ergibt sich grundsätzlich aus Versuchen und Scheitern....!


      Hier gehts zu unserem Aquarium ...
    • Neu

      Deshalb halte ich keine Fische, das macht mein Gewissen nicht mit!
      Fische gehören für mich in den Ozean und nicht in einen Glaskasten.
      Wenn man sie dennoch halten möchte, sollte man ihnen eine möglichst angenehme Umgebung bieten.

      Fische sind schließlich keine Dekogegenstände!

      Viele Grüße,
      Rüdiger
    • Neu

      Hallo,

      um nochmals auf den Ausgangspunkt zurückzukommen, der Mandarinfisch ist keinesfalls verhungert. Ich habe vor langer Zeit einen völlig abgemagerten Mandarinfisch bei einem Händler, der dort schon monatelang(!!!) in einem dicht besetzten Gesellschaftsbecken dümpelte, eher aus Mitleid mitgenommen. Allerdings war ich dabei auch der Ansicht, dass er, wenn er dies so lange überlebt hat, wohl nicht von einem Giftfang stamme und robust sei.
      Nach einigen Tagen, in denen er so gut wie kein Futter annahm, ging er zögerlich an lebende rote Mückenlarven und etwas später dann auch an lebende Artemia. Dies war allerdings ein eher problematisches Unterfangen, denn die Futterkonkurrenz in meinem Becken ist sehr groß. Für ihn fiel also nicht viel ab. Nach einiger Zeit hat er dann auch gefrorene Mückenlarven und Artemia angenommen. Nun lebt er schon lange bei mir, es hat aber lange gedauert, bis überhaupt eine Zunahme zu beobachten war.

      Dick und vollgefressen muss überhaupt kein Aquarienfisch sein. Da kommt es viel eher zu Leberverfettungen! Und ohne Vorschädigungen sind Mandarinfische durchaus robust.

      Für nicht sonderlich sinnvoll und zielführend halte ich die immer wieder einmal auftauchende Diskussion um sogenannte Mindestgrößen der Haltungsbecken. Menschliche Empfindungen a la "möchtest du in solch einem kleinen Raum leben ?" kann man nicht 1 : 1 auf Fische übertragen. Viel wichtiger als Größenangaben sind beispielsweise die Strukturen der Einrichtung.
      Wer enge moralische Maßstäbe anlegen möchte (was jedem natürlich zusteht), der sollte besser ganz auf die Aquarienhaltung verzichten, denn die natürlichen Größenverhältnisse können wir in der Gefangenschaft nie abbilden. Die Aquarienhaltung dient, einmal abgesehen von Forschungsprojekten, immer unseren menschlichen Interessen, kann aber auf indirektem Weg der Natur durchaus zugute kommen.

      Gruß

      Bernd
    • Neu

      Noch ein kleiner Nachsatz.
      Ich bin ein grosser Befürworter von Paarhaltung. Dort, wo es möglich ist, sollte man es machen.
      Ein balzendes Synchiropus-Paar in der halbdunklen Abendstimmung des Beckens ist ein hübscher Anblick. (Gilt allerdings auch für jedes andere balzende Paar). ^^
      Allerdings wird oft nicht bedacht, dass das Angebot an lebender Grundnahrung in einem relativ frisch eingerichteten Aquarium für zwei (noch) nicht ausreicht. Deshalb ist es klug vorerst auf ein Paar zu verzichten, und am Anfang nur ein Exemplar einzusetzen. Bei dieser Überlegung ist natürlich die vorhandene Beckengröße mit einzubeziehen.
      Auch die Vergesellschaftung mit Zwerglippfischen (Pseudocheilinus/Cirrhilabrus) ist kontraproduktiv, da sich beide Arten ähnlicher (kleiner) Nahrung bedienen.
      Davon ist normalerweise unter Aquarienbedingungen nicht genug vorhanden.
      Die Zwerglippfische sind zwar Allesfresser und deshalb gut mit anderem Futter zu versorgen.
      Durch ihr permanent neugieriges Absuchen der Deko und des Bodengrundes berauben sie partiell die Synchiropus um den Zugang zu ihrer Nahrung.
      Deshalb bleibt abzuwägen, ob Futterkonkurrenz schadet, oder nicht.

      Gruß
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
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      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Neu

      Das ist jetzt aber mal ein richtig toll informativer Thread geworden! Danke schoen dafuer :)

      Da ich mich fuer die Pink Streaked Pygmy Wrasse entschieden habe, faellt der Mandarin nun in diesem Becken (sowieso) flach. Ev. irgendwann mal einen Partner fuer die/den? Kleinen. Netterweise, hat mir der Haendler den Preis vom Mandarin auf die Wrasse angerechnet.

      Pygmy ist wohl das niedlichste. glubschaeugige kleine Fischchen, das ich jemals im Aquarium hatte :D Und recht interessant zu beobachten :)

      Gruss
      Andrea
    • Neu

      hi andrea,

      sinnigerweise sei der "deutsche" oder besser der wissenschaftliche name zu nennen.

      die englische bezeichnung ist weniger bis garnicht bekannt.
      ansonsten
      gruss
      joe

      korallenfarm.de H
      "ULTRA-C o r a l s - made in Germany"
      der weg ist das ziel!
      theorie ist: wenn man alles weis und nichts funktioniert.
      praxis ist: wenn alles funktioniert und keiner weis warum.
    • Neu

      Sorry, richtig, genau den Pseudocheilinops ataenia meinte ich. Da ich ja in den USA lebe, ist mir natuerlich der englische Name gelaeufiger.

      Der kleine ist im Moment noch wirklich klein, nur etwa halb so gross, wie er ausgewachsen sein kann.
      Guck auch schon mal neugierig, was ich hier so mache, verschwindet aber, wenn ich ihn direkt anguck. Dauert noch ein bisschen.

      Gruss
      Andrea
    • Neu

      Andi schrieb:

      Sorry, richtig, genau den Pseudocheilinops ataenia meinte ich. Da ich ja in den USA lebe, ist mir natuerlich der englische Name gelaeufiger.
      Sorry, dies wusste ich nun nicht. Aber leider tauchen im Handel inzwischen häufig engl. Phantasiebezeichnungen auf.

      Gruß

      Bernd
    • Neu

      Echt? Wo steht denn das? Hier wird das sogar fuer ganz kleine Becken als perfekter Fisch empfohlen! Als MIndestbeckengroesse finde ich zumeist alles von 45l (das finde ich nun wirklich zu wenig) bis 90l, bzw. manchmal 112l fuer ein Paar. Andere Mindestgroessen fand ich nicht.

      Ich sehe bei diesem Fisch eigentlich kein Problem, da er sich zumeist um den Steinaufbau herum bewegt. Auch wird ziemlich alles an Futter angenommen. Bei, z.Bsp., meiner doch recht ueppigen Fuetterung kommt er garantiert nicht zu kurz.

      Gruss
      Andrea
    • Neu

      hajo schrieb:

      SP1DIVER schrieb:

      Hallo Hajo,

      doch - der Preis war ja für das Paar. Aber ich wollte mich auch überhaupt nicht beschweren.

      Schöne Grüße

      Ralf
      Hallo Ralf!
      Ich wünsche dir bei deinem großen Thema und deiner Konsequenz viel Erfolg.
      Trotz mancher monetaeren Unverhältnismässigkeit in Sachen Nachzuchterwerb.
      Die Konsequenz deines Vorhabens ist lobenswert! :thup
      Störend wirkt auf mich allerdings, dass diese Nachzuchten vermutlich nach Gutdünken gehandelt werden. Gegenüber Wildfängen sollte es natürlich einen berechtigten! Preisaufschlag geben. Das kann jeder nachvollziehen.
      Ich steh voll hinter dem Nachzuchtsystem, ärgere mich aber oft bei den künstlichen Mondpreisen.
      Damit wird ein Umdenken erschwert, nicht doch auf Wildfänge zu verzichten.
      Die Höhe des Preises ist kontraproduktiv.
      Gruß
      Hajo
      Hallo Hajo,

      durch Zufall sind wir soeben auf diese Diskussion gestoßen. Da wir selbst Mandarinfische aus Nachzucht anbieten, ein paar Zeilen dazu:

      Bei den Preisen der Mandarinfisch-Nachzuchten handelt es sich in keinem Fall um "künstliche Mondpreise". Den Hintergrund zum großen Preisunterschied zu Wildfängen haben wir auch auf unserer Seite erläutert:

      Warum sind Mandarin-Leierfische aus Nachzucht im Vergleich zu Wildfängen so teuer?
      Bei den Leierfischen unterscheidet sich der Preis zum Wildfang tatsächlich extrem. Der Preis ergibt sich nicht, weil die Tiere an sich so schwer nachzuzüchten sind, sondern weil sie nur sehr sehr langsam wachsen und es extrem lange dauert bis die Tiere Verkaufsgröße (4-5 cm) erreichen. Der große Vorteil ist aber, dass die Nachzuchten futterfest sind und sogar ans Trockenfutter gehen (was man von den Wildfängen nicht gerade behaupten kann). Daher kann man die Nachzuchten auch bereits in kleineren Aquarien mit relativ kurzer Standzeit halten. Sie sind nicht darauf angewiesen eine Vielzahl an Kleinstlebewesen als Nahrungsquelle im Aquarium zu finden.

      Dazu kommt, dass wir zugekaufte Nachzuchten zusätzlich mindestens 4 Wochen in Quarantäne behalten. Wir können verstehen, dass der Preis sehr teuer erscheint, nichtsdestotrotz sind unsere Kosten ganz klar kalkuliert. Und dieser Preis ist das was die Tiere als Nachzucht kosten müssen. Wir haben auch diverse andere Nachzuchten im Shop, bei denen sich der Preis von den Wildfängen nicht so drastisch unterscheidet.

      :)

      Viele Grüße von der Ostsee,
      Jo & Diane
    • Neu

      Hallo Andi,

      Andi schrieb:

      Echt? Wo steht denn das? Hier wird das sogar fuer ganz kleine Becken als perfekter Fisch empfohlen! Als MIndestbeckengroesse finde ich zumeist alles von 45l (das finde ich nun wirklich zu wenig) bis 90l, bzw. manchmal 112l fuer ein Paar. Andere Mindestgroessen fand ich nicht.
      Dann schau mal hier: meerwasser-lexikon.de/tiere/28…udocheilinops_ataenia.htm

      Viele Grüße,
      Rüdiger
    • Neu

      Ich nehme mal an, dass sich das auf das angebotene Lebendfuttervorkommen im Becken bezieht. Da der Fisch auch an anderes Futter geht eruebrigt sich das. Der Fisch bleibt ziemlich genau an dem Ort, den er sich aussucht. Ein bisschen drumherum, ja, aber ein groesserer Schwimmraum wird nicht benoetigt.
      Man beachte auch das Kommentar unter dem Artikel.

      Vor dem Kauf habe ich mir durchaus Zeit genommen im Internet nach Haltungsbedingungen zu suchen. Ein toter Fisch genuegt mir. Ich moechte meinen Besatz gesund und gluecklich sehen.

      Gruss
      Andrea
    • Neu

      Hallo zusammen,

      wird das jetzt wieder ein Thema für Realos kontra Fundamentalisten in der Meerwasserfischzunft?
      Wenn man sich mit diesem schmalen, kleinen Fischchen beschäftigt, dann wird man schnell belehrt, dass auch weniger als die angegebenen 300l Beckengrösse ausreichen. Lexikon hin oder her.
      Ich habe einige Berichte und Haltungsempfehlungen gelesen (auch eigene) und bin nicht überrascht, dass auch ein kleineres Becken den Ansprüchen von 6 cm Fisch genügen.
      Der Fisch braucht sich nicht unbedingt selbst zu versorgen. Er ist ein carnivorer Typ und frisst alles, was man in dieser Richtung reicht. Nur klein muss es sein.
      Übrigens gibt unser aller Michael M. ca. 200l Aquarium an......
      Das sollte auf jeden Fall reichen. Alles andere ist an den Haaren herbeigezogen.

      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Neu

      Hallo Hajo,

      ich bin kein Fundamentalist, aber ich ziehe immer das Meerwasser Lexikon zu Rate, wenn ich neuen Besatz plane.
      Ich würde auch gern einen Clown Fangschreckenkrebs halten, aber bei 90L spare ich mir das lieber.

      Entweder sind die Empfehlungen im Lexikon ernst zu nehmen, dann sollte man sich daran halten. Oder aber die Empfehlungen sind veraltet / unwahr / falsch, dann kann natürlich jeder seine Tiere halten wie er möchte.

      Viele Grüße,
      Rüdiger
    • Neu

      Ich hatte, als ich noch in Deutschland wohnte, die Meerwasser Lexicon Baende und bereue immer noch sie verkauft zu haben. Grundsaetzlich denke ich schon, dass die Angaben darin korrekt sind und ohne diese wuerden wesentlich mehr Tiere sterben. All das Wissen, das diese Buecher beinhalten, kann man einfach nicht mit Trial and Error ausgleichen.
      Trotzdem finde ich schon, dass mit den heutigen Moeglichkeiten einige der Haltungsbedingungen ueberholt sind.

      Gruss
      Andrea
    • Neu

      Gruß an die Ostsee!

      Euer Engagement in allen Ehren! Es ist in den genannten Punkten auch nachvollziehbar. :thup
      Aber.... Der Fisch ist wie viele lebende Kreaturen auch eine Ware, deren Preis von seiner Rarität und/oder Angebot und Nachfrage abhängig ist. Man kann auch sagen, er unterliegt der Marktwirtschaft.
      Das scheint auch für Nachzuchten zu gelten.
      Nicht, dass man das jetzt auch noch in den falschen Hals bekommt -
      weiter oben hatte ich mich bereits zu den Nachzuchten bekannt - der Verkaufspreis scheint dennoch eine eigene Dynamik zu haben.
      Es ist schon seltsam, wie sich gewisse Dinge entwickeln können.....
      Eingangs bin ich über die Höhe des Preises gestolpert, der mich dann zum „Faktencheck“ verleiteten ließ. :D
      Heraus kam eine breite Preisspanne, die ich bewusst zur Diskussion gestellt habe.
      Den preiswertesten Anbieter habe ich unten verlinkt.
      Man beachte: Der Fisch steht unter der Rubrik „Sonderangebote“. ;(

      Gruß
      Hajo


      masterfisch.ch/de/leierfische/…leierfisch-nachzucht.html
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      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Neu

      Ruediger schrieb:



      Entweder sind die Empfehlungen im Lexikon ernst zu nehmen, dann sollte man sich daran halten. Oder aber die Empfehlungen sind veraltet / unwahr / falsch, dann kann natürlich jeder seine Tiere halten wie er möchte.

      Viele Grüße,
      Rüdiger
      Hallo Rüdiger,

      es gibt bei deiner Aufzählung zum erwähnten Lexikon noch etwas dazwischen: Ein sowohl als auch. Falsch würde ich es in keinem Fall nennen.
      Nur stellenweise nicht übereinstimmend mit der Praxis. Was das Beispiel Synchiropus auch zeigte.
      Gruß
      Hajo
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      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Neu

      Hallo hajo,

      ein Detail aus dem Angebot möchte ich noch zur Relativierung herausheben: die Größe war angegeben mit "1,5 bis 2,5cm", also wirklich noch sehr sehr klein.

      Coralaxy schrieb:

      Bei den Leierfischen unterscheidet sich der Preis zum Wildfang tatsächlich extrem. Der Preis ergibt sich nicht, weil die Tiere an sich so schwer nachzuzüchten sind, sondern weil sie nur sehr sehr langsam wachsen und es extrem lange dauert bis die Tiere Verkaufsgröße (4-5 cm) erreichen.
      Von daher relativiert es sich zumindest etwas. Eine 3cm Riesenmupfel ist halt auch etwas anderes als eine 7cm Mupfel. ;)
      Viele Grüße

      Sandy
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