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LPS lösen sich auf

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    • LPS lösen sich auf

      Moin,
      eigentlich läuft mein Becken derzeit ganz gut (zumindest was die Korallen angeht). Die SPS zeigen schöne Wachstumsspitzen, selbst die Acroporen wachsen regelrecht. Leider lösen sich einzelne LPS auf, auch die schöne Trachyphyllia ;( . Das ganze begann schon vor dem Röhrenwechsel am letzten WE. Sind die Korallen noch zu retten und wenn ja, wie?
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      " Und der Haifisch, der hat Tränen und die laufen vom Gesicht
      Doch der Haifisch lebt im Wasser so die Tränen sieht man nicht
      In der Tiefe ist es einsam und so manche Zähre fliesst
      Und so kommt es , dass das Wasser in den Meeren salzig ist "

      Beste Grüße

      Stefan
    • Vermutlich lassen sich die Tiere nicht mehr retten, Ich habe es bisher nie geschafft,derart geschädigte Trachys durchzubringen (auch mit Honigbädern nicht)). Wie niedrig ist den Po4 und Nitratwert. Zu niedrigen KH mögen sie auch nicht. Hast du Kaiser drun? :weinen: Viel Glück!
    • Moin,
      die Veränderungen haben sich quasi "über Nacht" eingestellt. Also Zwei Tage Rumgezicke und nicht richtig geöffnet und dann die Gewebeschäden. PO4 war bei der letzten Messung 0,1, NO³ 5. KH muss ich derzeit manuell dosieren, weil ich meine doofe Dosierpumpe nicht zum Laufen bekomme ( Anwenderfehler). Ich achte darauf, dass die KH nicht unter 6,5 fällt, dann wird nachdosiert ( um ca. 1 angehoben). Wenn die Pumpe läuft plane ich eine Versorgung mit Balling light ( derzeit noch Essentials ). Kaiser oder andere Korallenquäler habe ich nicht im Becken.
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      Beste Grüße

      Stefan
    • PO4 und NO3 sagen nichts über die verfügbaren Nährstoffe. Wieviel P und NH3 haste denn. Kohlenstoff wäre auch wichtig. Versuch mal diese Lösung. Die hat bei einigen schon geholfen.Bei dir scheint das NCP-Verhältnis nicht zu stimmen. Ich hoffe du nutzt keine Atemkalk.
      meerwasser-bartelt.de/Bartelt-ReefBase-100ml

      Rolf
    • Wie ich gerade in einem Anderen Beitrag von Dir gelesen habe, hast du nachts blaulicht als Mondlicht eingesetzt. Das, was Hans-Werner schon erwähnte ich völlig richtig. Eine Koralle kommt nicht ohne Schlaf aus. Dieser Irrsinn mit dem Mondlicht ist für viele Korallen tödlich. Aber ich glaube, da kommt bei dir Vieles zusammen.
      Die hohen Temperaturen können, müssen aber nicht das Problem sein. Hoch sind die Temperaturen allerdings schon.

      Rolf
    • wilro schrieb:

      PO4 und NO3 sagen nichts über die verfügbaren Nährstoffe. Wieviel P und NH3 haste denn. Kohlenstoff wäre auch wichtig. Versuch mal diese Lösung. Die hat bei einigen schon geholfen.Bei dir scheint das NCP-Verhältnis nicht zu stimmen. Ich hoffe du nutzt keine Atemkalk.
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      Rolf
      Was hat denn Atemkalk mit dem NCP Verhältnis zu tun?

      Bei den hier angesprochenen und gemessenen Phosphat und Nitratwerten sind imho auch genug verfügbare Nährstoffe vorhanden. Jetzt noch ein Zaubermittel reinkippen halte ich für absolut nutzlos.
      Beleuchtung: ATI Sunpower 8x80 Watt T5,Strömung: Tunze 6105 und 6095, Abschäumer: RE Double Cone 180 mit RD3 speedy, Ballinglight und Zeolight-Methode nach Fauna Marin
      Extra bavariam non est vita et si est vita non es ita




      Viele Grüße
      Stefan
    • Ich glaube nicht, dass die Nährstoffe verfügbarsind. Mit dem Atemkalk wird CO2 ausgefiltert und wahrscheinlich ist damit überhaupt kein Kohlenstoff (der ja im CO2 ist) mehr im Wasser, damit P und N verwertet werden können. Es wird P (Phosphor und nicht Phosphat) und N (Stickstoff wie NH3) benötigt. In dem angegebenen Mittel ist alles verfdügbar vorhanden!

      Rolf
    • Moin,
      ja, Ich habe eine Stream, die die Wasseroberfläche bewegt. Das Mondlicht habe ich schon vor einiger Zeit nach Hinweisen aus dem Forum abgeschaltet. Die Temperatur steigt nicht über 28°, weil dann der Lüfter anspringt. Die 29° habe ich nur einmal beobachtet, als der Lüfter ausgeschaltet war. Atemkalk verwende ich tatsächlich um den Ph-Wert zu stabilisieren. Ist das jetzt auch wieder nicht richtig?
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      Beste Grüße

      Stefan
    • Hallo!

      Ja Hajo, und auch Hydrogencarbonate/Carbonate sollten reichlich im Wasser sein, welche als Salze der Kohlensäure auch eine "Form von CO2" sind.
      Eine CO2 Limitierung ist im Becken wohl sehr unwahrscheinlich.

      Kohlenstoff ist nicht gleich Kohlenstoff. Anorg. C (CO2, Carbonate) sollte man getrennt vom organischen Kohlenstoff sehen. Und bei organischen Kohlenstoff gibt es nahezu unendlich viele Möglichkeiten in welcher Form dieser vorliegt, und ob und wie gut dieser organische Kohlenstoff auch bioverfügbar ist. Dem wird durch einen "Summenparameter" wie es DOC einer ist nicht Rechnung getragen.


      LG
    • muschelschubser schrieb:

      Moin,
      Die 29° habe ich nur einmal beobachtet, als der Lüfter ausgeschaltet war.
      Und die Salzdichte ist konstant, oder schwankt die bei den Temperaturen?
      Denn irgendwann haben auch Korallen keine Kraft mehr, Schwankungen zu ertragen.
      Mfg.Peter
      .......die beste Methode einem Lebewesen wohlwollend gegenüber zu treten besteht darin, ihm die Wahl zu lassen.......
    • Die Salinität bleibt konstant, unabhängig von der Temperatur.
      Sie Dichte verändert sich in Abhänigkeit von der Temperatur nur geringfügig. Andere Faktoren sind m.E. mit mehr Stress verbunden.
      Mangel an anorganischen Kohlenstoff kann wohl ausgeschlossen werden, da die meisten Tiere auch Hydrogencarbonat aufnehmen können und nicht auf CO2/Kohlensäure angewiesen sind.
      LG Burkhard
    • wilro schrieb:

      Mit dem Atemkalk wird CO2 ausgefiltert und wahrscheinlich ist damit überhaupt kein Kohlenstoff (der ja im CO2 ist) mehr im Wasser
      Ohne "Kohlenstoff" respektive CO2, welches mit HCO3- und CO32- im Gleichgewicht steht, hättest du eine KH von null. Da wären nicht nur die LPS platt.



      Mein Becken befindet sich übrigens fast immer im Bereich der Übersättigung. Trotz Atemkalk. Und ich würde mal behaupten, dass ist bei der überwiegenden Anzahl der Becken so.

      LG Kristian
    • Auch wenn es Stefans Problem nicht löst

      Danke für die vielfache Bestätigung dass ich doch nicht ganz doof bin und mein Atemkalk bleiben darf :D
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      Viele Grüße
      Stefan
    • Stefan_Servus schrieb:

      Auch wenn es Stefans Problem nicht löst
      Hi, Stefan

      Macht nix, trotzdem wieder was gelernt :D
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      Beste Grüße

      Stefan
    • Moin,
      Leider geht das Kränkeln bei den LPS weiter. Besonders der Schaden an der Oulophyllia schmerzt ( siehe Bilder). Die andere Seite der Koralle sieht eigentlich normal aus. Die SPS stehen nach wie vor gut. Aktuelle Wasserwerte: PO4: 0,05, NO3: 2, KH: 6,5, Ca: 460, MfG nicht gemessen, ph: 7,9.
      Derzeitiges Versorgungssystem ATI Essentials + Dupla Spuris. Demnächst wird dann auf Balling light umgestellt.
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      Beste Grüße

      Stefan
    • Ich weiss nicht, was ich davon halten soll. :(
      Fakt ist, dass ein niedriger PH-Wert die Kalzifizierung bremst und somit das Wachstum der (Stein) Korallen. Ein PH von 7.9 am Abend (trotz Atemkalk?) bedeutet eine totale Uebersaeuerung des Wassers und damit Stress fuer die Tiere. Hinzu kommen ein relativ niedriger PO4- und NO3-Wert. SPS stecken das weg. Fuer LPS, deren Arten gern erhöhte Naehrstoffe bevorzugen, wäre das in meinen Augen eine weitere Stresserhöhung. Die durch den hohen Kohlendioxidgehalt entstandene niedrige PH Situation erzeugt auf der einen Seite einen gestörten Kalzifizierungsprozess, der das Wachstum bremst und die Koralle anfälliger macht. Speziell bei den (relativ) naehrstoffliebenden LPS kommt es dann wegen Mangel an Naehrstoffen zu weiteren Verschlechterungen.
      Das wäre meine vorläufige Erklärung der Situation, warum es hauptsächlich nur die LPS trifft und weniger bis gar nicht die SPS.
      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)
    • Moin Hajo,
      Der ph-Wert war von heute morgen. Zur Zeit beträgt er 8,1. Aufgrund des Fischbesatzes füttere ich jeden Tag vier Blisterwürfel. Bleibt die Frage, ob ich PO4 und NO3 weiter anheben sollte. Ich habe halt Sorge, dass die Werte dann in die andere Richtung abrauschen.
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      Beste Grüße

      Stefan
    • O. K., ich bin vom Tagesmaximum ausgegangen. Damit relativiert sich einiges. Aber es sollte schon klar sein, dass bei permanent niedrigen Naehrstoffwerten den LPS gezielt Futter gereicht werden sollte. Manchmal wird das vergessen. Besonders dann, wenn in Zusammenhang mit einer strengen Naehrstoffreduzierung das Hauptaugenmerk im Becken auf die SPS gerichtet ist.
      Gruss
      Hajo
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    • muschelschubser schrieb:

      Bleibt die Frage, ob ich PO4 und NO3 weiter anheben sollte. Ich habe halt Sorge, dass die Werte dann in die andere Richtung abrauschen.
      hi,

      das sind immer die gleichen unbegründeten befürchtungen in solchen situationen.... :rolleyes:

      wenn die korallen es benötigen und du evtl. mehr als beabsichtigt reinkippst, werden sie (und das system) dankbar und in windeseile die stoffe wieder nach unten ziehen.
      ansonsten
      gruss
      joe

      korallenfarm.de H
      "ULTRA-C o r a l s - made in Germany"
      der weg ist das ziel!
      theorie ist: wenn man alles weis und nichts funktioniert.
      praxis ist: wenn alles funktioniert und keiner weis warum.
    • OK, dann werde ich mal langsam das NO3 anheben und sehen was passiert.

      @Hajo: Alle paar Tage füttere ich Bosmiden/Cyclops/Artemiaeier (Frost). Ich löse die Würfel in Beckenwasser auf und gebe sie bei abgestellten Pumpen ins Becken. Manchmal gibt's auch Tütenfutter von Aqua Medic
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      Beste Grüße

      Stefan
    • Es sind aber auch schöne LPS im Becken vorhanden.
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      Beste Grüße

      Stefan
    • muschelschubser schrieb:

      Es sind aber auch schöne LPS im Becken vorhanden.
      Da widerspreche ich nicht. :)
      Aber die weiter oben gezeigten negativen Beispiele zeigen, dass es vielleicht nicht so bleiben wird? Korallen sind Individualisten, die je nach Art die verschiedensten Ansprüche an die Wasserqualität, Strömung und das Licht stellen. Deshalb wird es manchmal kompliziert die unterschiedlichen Arten miteinander zu pflegen. Beispiel Licht: Der einen Art zu schwach, der anderen zu stark. Ähnlich verhält es sich mit den Naehrstoffen. Was beispielsweise in diesem Punkt speziell fuer Acroporen gilt, bringt manche LPS in Schwierigkeiten. LPS sind naturgemaess kein Freund von starken Schwankungen jeglicher Art.
      Gruss
      Hajo
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    • Hallo Stefan,

      Du solltest einmal versuchen heraus zu finden, wann deine Korallen die Tentakelnhe raus strecken.

      Die Blister Würfel (z.B. Mysis, Artemia o.ä.) in Wasser tauen lassen, Wasserabgießen.

      Dann die Futtertiere wieder mit Beckenwasser mischen. Das so hergestellte Gemenge lässt sich prima mit einer Futterpipette bei abgestellter Strömung an viele LPS verfüttern.
      Gegebenenfalls die Futterpipette etwas einkürzen, damit die Auslassöffnunggroß genug ist.

      Die Strömung zu Aufnahme der Futtertiere noch kurz aus lassen.
      Diese Fütterung lässt sich am besten durchführen, wenn das Licht noch aus ist und die Fische "schlafen".

      Außerdem würde ich den KH um mindestens einen Punkt anheben

      VG

      Elisabeth
    • Hallo,

      die Frage ist, weshalb bleichen die Korallen ganz oder teilweise und scheinbar nicht ganz gleichmäßig aus?

      - Gibt es Probleme mit dem Licht, gibt es ein Mondlicht oder anderes Licht, was die Dunkelheit stört?

      - Was sonst könnte für eine Schädigung von einer Seite her sorgen?

      Nach einem Nährstoffmangel sieht es für mich nicht so sehr aus, auch der Zustand und das Aussehen der anderen Korallen spricht eher dagegen.

      Grüße

      Hans-Werner
      H ><((((°>

      Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldener Baum (Mephistopheles)
      GOETHE - Faust 1


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      Franconia Franca
    • Hallo Stefan,
      Oulophyllia und Scolymia haben ähnliche Lichtansprueche.
      Kann es sein, dass sich Scolymia & Co weniger im Strahlungsbereich der LEDs befinden, als die geschädigten Arten? Der flaechigen Beleuchtung durch die Roehren sind ja alle gleichermaßen ausgesetzt. Sind also die Korallen geschädigt, die hauptsächlich von den LEDs beleuchtet werden?
      Das Ergebe einen Sinn.
      Gruss
      Hajo
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    • Moin,
      Vielen Dank für Eure Tips und Hinweise. Mir ist auch schon aufgefallen, dass die Oulophyllia am selben Ort stand, wie die Acanthastrea, mit der das Ausbleichen damals begann, auch auf derselben Seite . Die Scolymia steht tatsächlich im Schatten der Riffsäule. Dann werde ich die Oulophyllia mal in den Schatten stellen. Die Probleme begannen gefühlt mit dem Wechsel der Leuchtstoffröhren.
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      Beste Grüße

      Stefan
    • Moin,
      die ersten Fälle von Ausbleichen hatte ich mit der Benutzung des Mondlichts in Verbindung gebracht. Die neuen Fälle traten tatsächlich nach dem Wechsel der Leuchtstoffröhren auf. Auffällig ist, dass die Oulophyllia schon ziemlich weit unten stand. Der kleine Ableger, den ich davon habe, steht auf dem Reef-Deck 10cm unter der Wasseroberfläche und ca. 30 cm vom nächsten LED-Cluster entfernt. Trotzdem hat dieser Ableger bisher keine vergleichbaren Schäden.
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      Stefan
    • muschelschubser schrieb:

      Moin,
      die ersten Fälle von Ausbleichen hatte ich mit der Benutzung des Mondlichts in Verbindung gebracht. Die neuen Fälle traten tatsächlich nach dem Wechsel der Leuchtstoffröhren auf. Auffällig ist, dass die Oulophyllia schon ziemlich weit unten stand. Der kleine Ableger, den ich davon habe, steht auf dem Reef-Deck 10cm unter der Wasseroberfläche und ca. 30 cm vom nächsten LED-Cluster entfernt. Trotzdem hat dieser Ableger bisher keine vergleichbaren Schäden.
      Ich bin mit deinem Lichtmanagement nicht so sehr vertraut. Der kleine Ableger sitzt relativ nah an der Wasseroberfläche und bekommt anteilig mehr Licht von den Roehren, als vom nächsten LED-Cluster. Somit auch weniger "harte" punktuelle Bestrahlung. Das Spektrum ist auch ein offenes Buch....
      Es bleibt die Frage, ob es Sinn macht diese Koralle einer intensiven Beleuchtung auszusetzen, wo sie naturgemaess doch eher moderate Lichtbeduerfnisse bevorzugt?
      Nach meiner Erfahrung kommen Ableger von Mutterstoecken besser mit den Gegebenheiten zurecht, als grosse oder bereits geschädigte Tiere.
      Ein gutes Beispiel ist Seriatopora hysterix. Hin und wieder wird berichtet, dass aus kleinen Ablegern, die nach einem plötzlichen Absterben des Mutterstocks verpflanzt wurden, wieder schöne, neue Kolonien wurden.
      Habe das selbst des öfteren praktiziert.
      Ob das nun bei deinem kleinen Ableger auch der Fall sein wird, wage ich zu bezweifeln. Nicht wegen der Wasserchemie, sondern wegen der m. E. zu hohen Lichtmenge fuer diese Art.
      Die Platzierung von unterschiedlichen Arten will wohl überlegt sein. In der Natur wachsen sie u. a. auch entsprechend ihren Lichtbeduerfnissen. In vertikaler Verteilung, wie auch in horizontaler Ausrichtung.
      Gruss
      Hajo
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