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U10 Liter

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    • Guten Abend,

      gib es User die eine Langzeiterfahrung unter 10l haben? Es verstecken hier sich ja so einige reaktionsschnelle Gefahren. Dichteschwankung, Nitrat anheben, 50% Wasserwechsel 1x / Woche, Temperaturschwankung. Wie sind Eure Erfahrungen?

      Schönen Abend.

      Gruß René
    • hallo rené,

      nun, meine erfahrung = 0.

      was aber dabei in betracht zu ziehen ist, sind die zu pflegenden tiere, die letztlich eine ggfls. genaueste einhaltung der parameter bestimmen.

      was schwebt dir denn da so vor?
      ansonsten
      gruss
      joe

      korallenfarm.de H
      "ULTRA-C o r a l s - made in Germany"
      der weg ist das ziel!
      theorie ist: wenn man alles weis und nichts funktioniert.
      praxis ist: wenn alles funktioniert und keiner weis warum.
    • Hi Joe,

      ich werde natürlich nur eher einfache Korallen einsetzen, wie ein paar Schriben, Krusten und was Weichtiere, also keine SPS oder sensibles. Mir gehts hier um den Ablauf und das handling mit dem Becken. Wieviel Arbeit und Vorsicht versteckt sich dahinter und welche Erfahrungen hat hier schon wer gemacht. Mein kleinstes Becken hatte ca. 30l und das hat sehr gut geklappt. Ist halt oftmals viel mit Erfahrung zu regeln, klar, aber so extrem kleine Becken lassen bei mir schon die Alarmglöckchen schwingen.

      Gruß René
    • Moin ^^
      Ich hatte knapp 3 Jahre ein Flual spec (8,7l) laufen. Jetzt, wo ich keine Thor mehr habe, habe ich es in meinen 40er Würfel integriert.
      Das kleine Töpfchen lief erstaunlich stabil, ich hatte es letztes Jahr auch einen Monat lang bei der Volksbank in Emden stehen und auch ansonsten war es mit den Aquarienfreunden auf ca. 4 Ausstellungen, ohne Problem.
      Nebenher fungierte es als "Zwischenlager" für die kleinen Nachzuchtthor und für kleine Ableger aus dem 30er Nano.


      Ich hatte alles drin, bis auf SPS, immer wieder in anderer Zusammensetzung. KH habe ich manuell dosiert, der Rest wurde mit dem wöchentlichen WW geregelt.
      Weil immer wieder gesagt wird, Nanos gehen nur mit Lebendgestein... Dieses Aquarium hat nie Lebendgestein gesehen. 2 Bröckchen Totgetsein (ordentlich gereinigt), diese mit dem Korallenschmelzkleber zusammengefügt, passt.
      Ich habe Sangokai Nano dosiert (mache ich immer noch).
      Viele Grüße,
      Steffi
    • Hallo Steffi,

      Das hört sich doch schon mal nach einer Langzeiterfahrung an. Das Sangokai Nano als ?Mineralstoffliferant? glaube ich, hätte ich jetzt nicht vermutet, nur wenn man weniger als 50% WW/Woche durchführt. Ich glaube da eher einer Stickstoffliferanten nehmen zu müssen, da ich ja keine „Verschmutzer“ einsetzten kann....vielleicht mal ein oder zwei winzige Schnecken, das war es auch dann schon. Ich bin gespannt.

      Gruß René
    • Moin René,
      das Sangokai-Basis-System hat einen eher "ganzheitlichen" Ansatz:
      sangokai.org/?page_id=4831
      Man füttert damit allen möglichen Kleinkram. Und da ich ja eh mein 30er Nano hatte, habe ich es eben in beide dosiert ^^

      Auch die Transporte, Wasser raus, Säule in einen Eimer (mit Wasser), für 2 Tage irgend hin karren, ausladen, alles wieder rein ins Aquarium, hat das Dingelchen klaglos mitgemacht.

      Fürs Licht habe ich mir was gebastelt aus 1x warmweiß, 1x kaltweiß, 1x royalblau, 1x blau, 1x rot und 1x cyan. Nicht getrennt schaltbar, nicht regelbar, einfach an und aus.
      Für die Strömung habe ich die Originalpumpe im Technikschacht verwendet, Heizstab war auch hinten drin.
      Das war alles und es lief sehr gut.
      Viele Grüße,
      Steffi
    • Hallo Steffi,

      ich bin auch der Meinung, dass man alle "Vorschriften" auch gerne mal dehnen kann. Damit meine ich natürlich nicht, die Pflege von Tieren in zu kleinen Becken, oder ähnliches, jedoch werde auch ich, die "Vorschriften" nur um zu sehen was passiert, in meinem Minicompletetank brechen. Dies betrifft direkt die Einlaufphase. Schön, dass Dein Becken so ausgeglichen war, dass die Einflüsse keine negativen (bemerkbaren) Einflüsse hatten.

      Gruß und happy weekend René
    • Hallo René,

      wie sorgst du für eine ausreichende Nachfüllung des verdunsteten Wassers?
      Soweit ich weiß, ändert sich nur der Wasserstand im unteren Technikteil, d.h. oben bekommt man unter Umständen gar nicht mit, dass Wasser fehlt.
      Wenn ich das lösen könnte, würde ich mir sofort so ein Teil ins Büro stellen!

      Viele Grüße,
      Rüdiger
    • Hallo Rüdiger,

      Das ist wahrhaftig ein kleines Problemchen, was mich auch beschäftigt. Ich hab vorerst folgendes gemacht. Die Öffnung im Deckel ist dafür da, dass die LED Beleuchtung das Becken nicht aufheizt. Diese habe ich mit einer transparenten Folie abgedeckt, damit die Verdunstung gemindert wird und die Lampe das Becken doch erwärmt. Ich hab nämlich die Heizung bewusst weggelassen. Das führt zur einer Tag/Nacht Schwankung zwischen 21-24 Grad. Den Wasserstand überprüfe ich im Moment täglich, da das ganze Becken für mich ein Test ist, weil viele neue Themen für mich hier aufpoppen.

      Gruß René
    • Hallo René,

      wie machst du das im Urlaub?
      Nachfüllanlage wird wohl schlecht gehen und da die Verdunstung je nach Außentemperatur immer unterschiedlich ist, dürfte auch eine Dosierpumpe nicht in Frage kommen.
      Ich hatte mir mal, als ich noch ein kleines Becken im Labor stehen hatte, eine Nachfüllanlage aus einem Infusionsbeutel und einer einstellbaren Schlauchklemme gebastelt. Das hat ganz gut funktioniert, aber auch nur, weil im Labor immer haargenau die gleichen Bedingungen geherrscht haben.

      Viele Grüße,
      Rüdiger
    • Hallo Rüdiger,

      dieses Mal nehme ich es mit . Ansonsten hab ich noch ein kleines 20l Aquarium, das mach ich voll mit Salzwasser Deckel mit Löchern drauf und lasse dann von unten aus dem Becken kontinuierlich in das kleine Technikbecken pumpen, es läuft natürlich über und tropft nach unten ins Becken. Somit hab ich das Volumen extrem vergrößert. Das Ganze läuft dann im Keller. Mal gucken ob man so 10 Tage überbrücken kann. Aber wie gesagt, dieses Mal werde ich es wohl mit in den Urlaub nehmen.

      Gruß René