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Strömung im Becken mit Mittelschacht

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    • Strömung im Becken mit Mittelschacht

      Hallo Alle zusammen,

      ich habe ein Becken 120 x 60 x 60 mit Mittelschacht.

      Ich bin Anfänger und werde es die nächste Tage starten.

      Nun habe ich gelesen, dass es oft Probleme mit der Strömung wegen des Mittelschachtes (Gammelecken etc.) gibt.

      Ich habe zwei Tunze 6055 Pumpen. Ich wollte eine an der linken Scheibe und eine an der rechten Scheibe im vorderen Bereich platzieren und sie diagonale in Richtung Oberfläche strömen lassen. Wäre es sinnvoll noch ein oder zwei kleinere Pumpen im hinteren Bereich parallel zur Rückwand strömen zulassen? Wie verhält es sich mit dem Mittelschacht?

      Wer kann mir einen Tipp geben, wie man ein evtl. auftretendes Strömungsproblem mit dem Mittelschacht lösen kann.

      Über Antworten würde ich mich freuen.

      Viele Grüße Daniel
    • Hallo Daniel,

      wenn Dein Mittelschacht wirklich in der Mitte des Aquariums ist, kannst Du die Strömung drumherum laufen lassen.

      Aber ich gehe davon aus, dass Du einen Schacht mittig an der Rückwand hast. Wir haben immer gute Erfahrungen gemacht, indem die Verrohrung der Rückförderpumpe an beiden Seiten vom Schacht senkrecht nach unten zeigt - hatte man früher Riffspülung genannt.

      Alles andere musst Du von Deinem Riffaufbau abhängig machen. Und wenn die Tiere eingesetzt sind, sieht die ganze Sache schon wieder anders aus. Also: immer beobachten, ob sich Mulmecken bilden, diese dann regelmäßig absaugen oder an der Strömung spielen.
      LG Burkhard
    • Vielen Dank Burkhard. Also Rohr der Rückförderpumpe mittels 90 Grad Bögen nach rechts und links aus dem Schacht und dann senkrecht nach unten? Bzw. Drehbares 45 Grad Endstück zum variieren des Ausflusses?

      Gute Idee!!!!

      Und meine beiden Strömungspumpen?
      Jeweils gegenüberliegend an den Seitenscheiben befestigen? Welche Höhe, eher unteres oder oberes Drittel? Und dann in Richtung Oberfläche strömen oder jeweils in rtg. der anderen Pumpe?
    • Hi Daniel,

      bei den Rohren der Rückförderpumpen bitte die Entlüftungsbohrungen knapp über der Wasseroberfläche nicht vergessen.

      Mit den Pumpen: ausprobieren, bis das Strömungsbild zufriedenstellen ist. Wechselnde Strömungen sind immer vorteilhaft im Riffbecken. Man kann ein noch so ausgeklügeltes Stromungssystem haben; irgendwo bilden sich immer Sedimentecken.
      LG Burkhard
    • Hallo Rainer,
      man macht die Bohrungen natürlich immer knapp UNTER der Wasseroberfläche.
      Die geringe Menge Wasser, die durch dieses kleine Loch gepresst wird, spielt bei der Rücklaufmenge keine Rolle.
      Burkhard hat sich bestimmt vertan.

      Gruß
      Bernd
      200x70x60, Beleuchtung: 2x NextOneEighty, Vliesfilter MarineClean MC5000, Abschäumer: NyosQuantum 160,Deltec 1500i, RFP: RD3 Speedy 80W, Strömungspumpe: 3x Ecotech MP 40 QD/Reeflink, Dosieranlage: Kamoer X4, Nachfüllanlage: Aqualight ST-O2, Powerfilter
      Versorgung: Triton Methode
      Neu ab 15.07.19 DSR
    • Kann man natürlich wie im Video machen. Dann muss aber auch sichergestellt sein, dass sich der Schlauch wirklich IMMER über der Wasseroberfläche befindet.
      Ich arbeite nur mit dem kleinen Loch im Rücklaufrohr knapp unter der Wasseroberfläche. Ein einziges Loch mit 3mm Durchmesser reicht aus.Das bis zu diesem Punkt ablaufende Wasser wird dann vom TB aufgenommen.Da sich dann im Rücklaufrohr nur Luft befindet ist ein zusätzlicher Kugelhahn hier nicht notwendig.

      Gruß
      Bernd
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      Neu ab 15.07.19 DSR
    • Bernie60 schrieb:

      Kann man natürlich wie im Video machen. Dann muss aber auch sichergestellt sein, dass sich der Schlauch wirklich IMMER über der Wasseroberfläche befindet.
      Ich arbeite nur mit dem kleinen Loch im Rücklaufrohr knapp unter der Wasseroberfläche. Ein einziges Loch mit 3mm Durchmesser reicht aus.Das bis zu diesem Punkt ablaufende Wasser wird dann vom TB aufgenommen.Da sich dann im Rücklaufrohr nur Luft befindet ist ein zusätzlicher Kugelhahn hier nicht notwendig.

      Gruß
      Bernd
      Also muss das Loch in den Ausströmer, welches ins Hauptbecken ragt? Also knapp unter der Wasseroberfläche des Hauptbeckens? Wie tief dann ungefähr 1-2 cm?

      Gruß Daniel
    • So wie auf dem Foto?

      Wenn die Rückförderpumpe ausfällt, ziehen doch die Ausströmer links und rechts Wasser ausm Hauptbecken und es läuft durch die Bohrungen in den Schacht. Und dann doch wieder ins Technikbecken? Läuft das Technikbecken dann nicht über? Habe ich einen Gedankenfehler? Oder sollen die Bohrungen im Hauptbecken sein, dass im Notfall nix im Schacht landet?
      Bilder
      • IMG_20190325_160359.png

        596,22 kB, 554×934, 29 mal angesehen
    • Das Wasser im Schacht läuft sehr schnell ab, dazu läuft noch so viel Wasser aus dem Becken ab, bis das Wasser nicht mehr über den Ablaufkamm in den Ablaufschacht fließen kann. Sobald das Wasser im Schacht deutlich sinkt wird das Loch frei und zieht Luft.

      Ohne das Loch würde noch weiter Wasser aus dem Becken laufen bis das Ende des Ablaufs im Hauptbecken aus dem Wasser kommt und Luft ziehen kann.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Die Verrohrung im Ablaufschacht braucht gar nicht dicht zu sein. Sowohl Ablauf als auch Notablauf sind bei mir nur gesteckt. Einzig den Rücklauf ins Hauptbecken habe ich geklebt und selbst das würde ich jetzt nicht mehr machen.

      Nur die Verrohrung unter dem Becken zwischen Technikbecken und Tankdurchlauf muss dicht sein. Da die Verrohrung bei mir aber sinnvollerweise über dem Technikbecken verläuft ist es auch keine Katastrophe, wenn sie undicht wird. Dann tropft es halt ins Technikbecken. (^-^)
      Zusätzlich habe ich den Boden des Technikschranks mit Teichfolie abgedichtet, so dass sogar ein paar Zentimeter Wasser überlaufen kann ohne dass es ins Zimmer schwappt. Das hat mich schon ab und zu gerettet.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Sandy Drobic schrieb:

      Mache das Loch doch einfach in dem Rohstück, welches im Ablaufschacht oben ist. Der läuft als erstes leer, dann kannst Du das Loch auch etwas tiefer setzen.
      so Verrohrung steht und kann geklebt werden. Ich habe das Notablaufrohr 3/4 der Schachthöhe hoch gemacht, laut Beschreibung des Herstellers. Wie tief sollte ich im Rückförderrohr die Bohrung unters T-Stück setzen? Tiefer als Notablauf oder ca. 2-3 cm unter der Kammkante? Steht nicht das Wasser im Schacht immer nur so hoch wie der Ablauf bzw. der Notablauf? Dann wäre die Bohrungen doch unterm T-Stück auch immer an der Luft (wg. der von dir beschriebenen Pieselgeräusche)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von DanWo35 ()

    • Damit es nicht plätschert sollte der Notablauf nur ganz knapp unter dem Stand des Hauptbeckens sein. Die Bohrung sollte ein paar Zentimeter unterhalb des Notablaufs sein, damit die Bohrung bei normalem Betrieb immer unter Wasser ist.


      So sieht es im Betrieb aus:


      Der Ablauf ist nur leise, wenn das Wasser bis oben angestaut ist, deshalb darf das Wasser auch erst in den Notablauf, wenn der Schacht voll ist. Sinn des Notablaufs ist, zu verhindern, dass das Wasser im Becken sich zu hoch anstaub und eventuell sogar überläuft.
      Viele Grüße

      Sandy
    • DanWo35 schrieb:

      Wie reinigt man die Bohrung? Mit der Nadel durchstechen? Die Verrohrung ist ja dann verklebt und kann nicht geöffnet werden.
      Servus,

      sehr hilfreich sind auch sogenannte Pfeifenreiniger, bekommt man im Tabakshop, oder auch Ohrenwattestäbchen je nach Bohrungsdurchmesser. Ich würde aber nicht mehr als 3-4mm die Bohrung machen und diese so 5mm unter der Wasserlinie. Das macht bei Deinem Becken in etwa 4-5l Wasserablauf aus dem Hauptbecken plus das was noch aus dem Überlaufschacht mit ausläuft. Ich denke mit 10l kommst dann hin.
      Gruß der Peter
    • DanWo35 schrieb:

      Wie reinigt man die Bohrung? Mit der Nadel durchstechen? Die Verrohrung ist ja dann verklebt und kann nicht geöffnet werden.
      ich nehm einfach einen Zahnstocher :)

      Gruß
      Bernd
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      Neu ab 15.07.19 DSR
    • Bernie60 schrieb:

      Burkhard hat sich bestimmt vertan.
      Nach unserer Erfahrungen wachsen Bohrungen unter der Wasseroberfläche schneller zu als über der Oberfläche. Deshalb über der Wasseroberfläche - natürlich nicht so hoch, dass es anfängt zu plätschern.
      Beide Versionen funktionieren. Kann man also halten wie ein Dachdecker.
      LG Burkhard