Marubis e.V. Korallenriff Meerwasserlexikon Mrutzek Meeresaqiaristik Interessengemeinschaft für marine Nachzuchten - IFMN www.meerwasserforum.info

300l Mangroven Korallenriff Ökosystem Aquarium Planung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hai

      Fridmani sind bekannt dafür das sie gerne verschwinden, gerade wenn sie in ein neues Umfeld kommen.
      Ich hatte schon Nachzuchten abgegeben, die sind erst ein halbes Jahr später wieder aufgetaucht, war allerdings ein gut bewachsenes Becken.

      Ein weiterer Grund für ihr verschwinden kann auch ein Gelege sein. In deinem Fall vielleicht noch nicht, denn das wäre sehr schnell aber behalte den Gedanken mal im Hinterkopf.
      Fridmani sind übrigens schon mit sechs Monaten Geschlechtsreif, daher kann es durchaus schnell zu ersten Gelegen kommen.

      MfG Torsten
    • Hallo in die Runde,

      hier mal wieder ein kleines Update und ein paar Fragen zu einigen Bewohnern... Und danke auch für das Mutmachen. Vielleicht ist der zweite Fridmanni ja wirklich irgendwo versteckt. Wäre ein Hit. Ist allerdings bisher noch nicht wieder aufgetaucht.

      Insgesamt läuft alles bestens. Viel besser als ich erwartet hätte sogar. Die SPS wachsen wie verrückt und sehen so gut aus wie nie.
      Die Algenphasen sind endgültig vorbei und viele kleine Tiere wuseln im Sand herum. So sieht das dann nach dem Wasserwechsel aus...



      Habe aber auch noch ein paar Fragen:
      1. Meine blauen Xenien werden von so einem weißen Belag verdrängt. Noch ist nicht klar, wie das ausgeht. Was ist das und soll ich was dagegen unternehmen?



      2. Es gibt einen weißen Schwamm oder Ähnliches in meinem Briareum hamrum (Affenhaar). Ist das schlimm und was ist das?



      3. Ansonsten hier noch ein besonderer Bewohner aus dem Mittelmeer. Eine Miesmuschel, die mir ein Freund mitgebracht hat aus dem Urlaub. Sie hält sich jetzt schon seit 2 Monaten. Hätte ich nicht gedacht. Liegt wahrscheinlich auch daran das ich nicht abschäume oder filtere...



      Interessant in dem Zusammenhang, trotz drei (vier) neuer Fische und dementsprechend füttern mit nicht ausgewaschenem Frostfutter, sind Nitrat und Phosphat im n.n. Bereich.

      Bin gespannt wie das weitergeht. Als nächstes muss ich
      Freu mich über Anregungen.

      Zum Abschluss noch ein Bild der grünen Sinularia, die ich einfach wundervoll finde.

    • Kurzes Update.

      Das Becken läuft stabil. Die Korallen gedeihen und ein neu eingezogener Seeigel (Mespilia Globulus) hat auch den Schwamm vom Affenhaar weggefressen.
      Leider ist der zweite fridmani nicht wieder aufgetaucht. Dafür hat die Anemone jetzt einen Platz gefunden. Sie ist noch sehr blass, aber auf dem Weg der Besserung würde ich sagen. Meine Garnelen Lysmata amboinensis ärgern sie immer wieder einmal sehr bewusst. Setzen sich auf sie drauf, picken an ihr rum.
      Habt ihr das schonmal erlebt?

      Meine Caulerpa haben sich vor zwei Wochen aufgelöst. Hat man ja schon öfters gelesen. Einfach so... Habe sie jetzt mit Drahtalgen ersetzt.

      Habe jetzt noch einen fridmani und zwei Säbelzahnschleimfische (Meiacanthus gramistes) bestellt. Die sind auch aus Nachzucht, das geht echt ins Geld. Hatte die Tage nochmal gelesen wie sonst Korallenfische gefangen werden (Gift oder mit Stangen im Riff wühlen usw.) und das hat mich dazu gebracht, doch weiter mehr Geld für Nachzuchten auszugeben.

      Wenn die neuen Bewohner da sind, dann mache ich nochmal Bilder.
      Bin insgesamt so froh, dass es so gut läuft! Bin gespannt wie es weitergeht...
    • Hallo Meerwasserfreunde,

      hier wie versprochen mal ein paar Bilder der neuen Bewohner...

      Der Seeigel ist toll, vor allem seine Saugnäpfe. Aber er frisst auch gerne Mangrovenrinde. Ich hoffe die angeknabberte Mangrove überlebt das...



      Alte Bekannte. Auffällig ist wie gerne sich die Tiere im Becken im Mangroventeil aufhalten und nicht im Riff rechts. Auch in der Natur soll ja der Fischreichtum, vor allem an Jungfischen hier enorm sein.



      So sieht aktuell das ganze Becken aus.Wobei sich schon wieder einiges geändert hat... (Topf raus und zwei Steine mehr rein)


      Und hier die neuen Zebraschleimfische (Meiacanthus gramistes). Machne mir bisher viel Freude.

      Besonders ihre drehbaren Augen mit dem schwarzen Strich sind drollig.


      Die Anemone hat ihren Platz und erholt sich langsam. Ist aber noch sehr blass. Die kleinen Tiere im Algenbecken (Gammarus und Copepoden) vermehren sich enorm und gerade die Drahtalge ist dicht besiedelt...

      Korallen stehen top von SPS bis Weiche. Allerdings ist das Becken noch etwas kahl. Da muss noch etwas passieren.

      Was ich mich frage, wieviel Besatz braucht so ein Becken, damit man auch Nährstoffmäßig hinkommt. Bisher sind die Nährstoffe noch sehr niedrig und mit meinen JBL Tests ist Po4 und No2 nicht nachweisbar. Ohne Coral Sprint Zugabe stehen die SPS auch schlecht da...

      Was denkt ihr wieviele Fische sollten da noch rein?
      Hatte an noch zwei Mandarinfische gedacht (wenn das becken ein paar Monate steht) und evtl. noch Grundeln (z.B. Cryptocentrus Cinctus mit Knallkrebs). Ist das zuviel? zu wenig?

      Außerdem wieviel Sand brauche ich für Grundeln? Habe nur so 2-4cm im Hauptbecken.
      Danke für alle Unterstützung.
    • Sei bitte sehr vorsichtig mit dem schnellen Nachsetzen von Fischen. Im Augenblick wird ein guter Teil des biologischen Umsatzes noch über Bakterien, Microalgen und Microfauna abgewickelt. Der Anteil der Korallen am Verbrauch dürfte recht gering sein.

      Der Anteil der Bakterien und Co wird jedoch im Laufe der Monate deutlich nachlassen und dann hast Du ein Becken, welches seine Nährstoffe nicht los wird und wo Du gegen die Nährstoffe ankämpfst, wenn Du in der ersten Phase zu viele Fische eingesetzt hast.

      Deshalb meine Empfehlung: nur spärlich nachsetzen, wenn die Korallen noch spärlich sind. Erst, wenn die Korallen deutlich mehr Masse haben darf man etwas gelassener beim Beatz sein.

      Der Sand reicht völlig aus für die Grundeln. Wichtig ist, dass sie im Sand auch ab und zu etwas finden.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Danke Sandy,

      das ist hilfreich deine Einschätzung.
      Was du sagst über die "Bakterien und Co." verstehe ich aber nicht ganz.
      Was genau passiert mit der Bakterienflora über die Zeit?

      Und wer ist "Co."? Meinst du das Zooplankton, Kronenkalkschwämme und Röhrenwürmer?

      Würde mich sehr interessieren wie sich das Leben im Aquarium verändert...
      Und wie kann man es lebendig und vielfältig halten?
      Danke schonmal für eure Hilfe!
    • Die Bakterien- und Microalgen/-faunatätigkeit hängt viel von der Oberfläche und Struktur ab. Im Laufe der Zeit verringert sich die aktive Oberfläche jedoch stark, die Porenstruktur der lebenden Steine schließt sich durch Detritus, Algen und Kalkalgen. Auch das Mikroleben wird dünner, da einige sich durchsetzen, andere dafür nicht überleben im begrenzten Aquarium. Die Biodiversität nimmt also ab und damit auch viele Tätigkeiten, die von diesem Leben herrühren, verschwinden.

      In den ersten Wochen nach Einsetzen der Steine ist der Höhepunkt der Biodiversität, da hast Du Copepodenschwärme, alle möglichen kleinen Kleinkrebse und Würmer, viele Arten von Algen, Schwämmen, manchmal Seescheiden, unidentizierte Schnecken und ähniches. Im Laufe der ersten Wochen und Monate verschwindet das meiste davon, da die notwendige Lebensgrundlage nicht gehalten werden kann.

      Denke bitte immer daran, dass in der Natur ein Riff eben keine geschlossene Welt ist, sondern sich im konstanten Wassertausch mit den umliegenden Ozeanen befindet. Das können wir im Aquarium einfach nicht abbilden.

      Als ich einmal mit mehreren Sorten von Staubfutter experimentierte im Hälterungsbecken von den lebenden Steinen hatte ich auf einmal eine Explosion von Kleinkrebsen verschiedener Arten. Genauso hatte ich aber auch schon damit eine Bakterienblüte und eine Algenblüte provoziert, die sich fröhlich gehalten hatten, solange ich Staubfutter ins Becken gab.
      Am Anfang hat man eben ein sehr fragiles System, welches kaum biologische Belastung verträgt.
      Viele Grüße

      Sandy
    • Hallo,

      ich kann von den mikroskopischen Ausflügen in frische Riffaquarien Sandys Beobachtungen nur bestätigen. Am Anfang entwickelt sich eine überschießende Biomasse an Bakterien und Einzellern, die später wieder Großteils verschwindet. Sehr interessante Beobachtungen und Schlussfolgerungen!

      Grüße

      Hans-Werner
      H ><((((°>

      Wachstum ist die Lösung - nicht das Problem, sprach die Krebszelle und begann sich zu teilen. :devil3:

      www.photoimpressionismus.de

      Franconia Franca
    • sehr interessant! Danke!

      Jetzt wäre ja die Frage, wie wir trotz der Beschränkung im Aquarium eine möglichst große Vielfalt erhalten können.

      Meine Ideen und Erfahrungen bisher:
      1. Wie Rüdiger schon sagt ein Refugium.
      2. Verschiedene Lebensräume im Aquarium schaffen. Fängt an bei Zonen mit unterschiedlichem Bodengrund, aber auch Vers. Strömungs und Lichtverhältnisse. Ich finde es jetzt schon interessant zu sehen wie unterschiedlich das Leben links im strömungsarmeren und lichtarmeren mangroven Teil, als rechts im RiffTeil ist.
      3. Ich lese immer wieder das höhere Algen ein wichtiger Lebensraum sind. Sehe z.b. an meinen halimeda und besonders in den Drahtalgen sehr viel Leben.
      4. phytoplankton oder ein Ersatz dafür (Staubfutter, ich nehme coral Sprint und söll coral food mini Flocken) scheinen einen regelrechten Boost an Kleinstleben zu geben.
      5. Eine Theorie von mir ist, das ein abschäumer und filterfreier Beckenbetrieb es auch unterstützen, weil so mehr verwertbare Partikel im Wasser bleiben.

      Was fällt euch dazu noch ein? Ich liebe am Meerwasser Aquarium auf jeden Fall ganz besonders diese Lebensvielfalt.
    • Ach das nervt!

      Einer der wunderschönen gramistes lag jetzt tot im Becken. Dienstag gekommen gestern tot.

      Er ging nicht an die verschiedensten Sorten Frostfutter, pickte aber im Sand nach Tieren.
      Ich finde das sehr, sehr traurig und teuer ist es auch noch. Er war schon nicht sehr fit nach dem Versand und das Wasser in den Beuteln war auf 17C abgekühlt. Das hat er wohl alles nicht verkraftet, gejagt wurde er nie. Sind ja auch nur sehr friedliche Gesellen im Becken.

      Wie ist die Todesrate bei euch?
      Ich habe jetzt 7 Fische, alles Nachzuchten gekauft und zwei sind in den jeweils ersten Tagen verstorben. Das finde ich einfach gräßlich. Frage mich echt ob das so Sinn macht.

      Bei Korallen habe ich interessanterweise überhaupt keine Verluste!

      Ansonsten ist das Leben im Riff ja schon rauh genug.

      Mein Seeigel hat meine Mangrove knallhart gefällt. :weinen:


      Und meine Einsiedler machen wieder mal Häuserkampf (nicht das zwei dutzend leere Häuser im Aquarium wären...). Jetzt ist der eine ganz ohne und mit einer Schere und einem Bein weniger unterwegs, der arme Tropf.



      Nuja, es gab schon bessere Tage.
      Der neue fridmani frisst zwar gut, aber hat leichte dunkle Flecken. Ich hoffe der ist nicht krank...


      Also soweit mal von hier. Freu mich auf Ideen.
    • Hallo in die Runde,

      hier mal wieder ein paar Eindrücke, nachdem ich in der Uni Gießen wieder ein paar Korallen geschenkt bekommen habe...

      Langsam wird es! Wenn da nur nicht der Ärger mit den Fischen wäre. Der fridmani ist doch schlimmer krank...





      Porites attentuata


      Montipora digitata.

      Die Farben sind einfach heftig.

      Hier sitzt Skye, unsere Einsiedlerin, gerne Nachts...


      Soweit mal ein paar Bilder. Bin doch erstaunt wie gut es läuft. Auch ohne große Technik/Filter/Spurenelementezuführung...

      Hoffe mal, dass es so weitergeht. Außer mit den Fischen natürlich.
    • Frohes Neues Jahr euch.
      Und frohes Neues auch an alle Cyanos im Becken. Die sind nämlich auf dem Vormarsch ;-(.

      Ja was soll man da machen?
      1. Absaugen, nervig aber mach ich. Wasser filtern und wieder zurück.
      2. Ich werde die Röhren mal tauschen. Was meint ihr dazu? Habe ja LED und zwei Röhren. Glaube aber nicht das es daran liegt.
      3. Ich überlege eine "Sandfressgrundel" ins Becken zu setzen. Könnt ihr da was empfehlen, was in mein Becken passt? Vom Nachzuchtgedanken muss ich mich da wohl entfernen. Hab da noch nichts gesehen...
      Außerdem noch zwei Fechterschnecken (Conomurex luhuanus). Die mag ich sowieso sehr gerne.

      Was habt ihr für Tipps für mich?
      Hoffe ich hole mir da nicht eine große Plage ins Haus.

      Ansonsten ist eigentlich alles bestens. Die Korallen wachsen super, die Werte sind im Rahmen. Mg ist etwas erhöht und die Nährstoffe sehrniedrig. Eigentlich nicht nachweisbar mit Salifert Tests.

      Das Leben im Becken ist echt wunderschön. Hier mal ein paar Bilder von den Schwämmen und Filtrieren an der Rückwand.

      Als erstes ein gelber Schwamm, der auf einer Schnecke wächst. Find ich immer witzig diese blinden Passagiere...




      Wenn dann noch ein Einsiedler drauf rum krabbelt...



      Hier auch wieder ein schöner rosa Schwamm, vor der Pocillopora damicornis.



      Und natürlich Einsiedlerin Skye mit XXL Haus. Wer hätte es gedacht, sie hat das Riesenhaus doch noch bezogen. Und klettert damit quer durchs Riff.



      So sieht meine Rückwand aus. Lauter kleine Würmer in Häusern, die mit ihren Tentakeln etwas aus dem Wasser filtern.






      Also ich hoffe auf euren Rat, was die Cyanos angeht. Mach mir da gerade etwas Sorgen...
    • Hallo Salzfreunde,


      kennt ihr so gemütliche Aquarienabende? Heute ist so einer. Einfach vor dem Becken sitzen ein bißchen im Forum rumlesen, knipsen und sich freuen an all dem Leben im Meer.


      Bei mir ist auf jeden Fall viel passiert. Aber erstmal ein kleiner Überblick.










      Die Anemone hat sich ganz einfach zu den Nemos aufgemacht. Wenn sie
      nicht kommen wollten, ist sie halt zu Ihnen geklettert. Und siehe da, es
      hat funktioniert. Verrückt.




      Es ist so süß, wie er kuschelt und sich voll reinlegt. Für mich geht da echt ein Traum in Erfüllung... :)








      Außerdem gab es ja noch Cyanos. Die wurden immer schlimmer. Leuchtröhren
      tauschen hat nichts gebracht. Also musste eine Grundel her. Tja, aber
      welche.
      Ich habe jetzt eine kleine Maiden Schläfergrundel (Valenciennea
      puellaris). Sie wird evtl. etwas groß für das Becken. Da muss ich im
      Fall der Fälle evtl. dann eine Lösung finden... Jetzt ist sie noch sehr
      klein und absolut trollig! Und sie wühlt alles um, was den Cyanos echt
      nicht gefällt. Es sind aber immernoch ein paar da. Aber es sieht schon
      viel besser aus. Und mein Sand ist wieder weiß...






      Ansonsten wachsen meine Korallen. Wirklich verrückt. Hier mal die Ecke,
      die gerade stark wächst! Mit der roten Montipora digitata, der grünen
      Euphyllia glabrescens und der grünen Sinularia.




      Als Erkenntnis zu meinen Cyanos kann ich noch sagen, dass wohl die Ecken ein Problem sind, wo sich der Schmodder im Sand ansammelt. Werde daher auch noch weitere Kegelfechterschnecken (Conomurex luhuanus) einsetzen.
      Die fressen die Cyanos wirklich gerne und durchwühlen auch den Grund.


      Fröhliche Grüße!
      Johns
    • Zeit für ein kleines Update.

      Insgesamt entwickelt sich das Becken sehr positiv. Alles wächst soweit... Einen leichten Cyano Befall, hab ich so gut wie überwunden. Die Baggergrundel, hat sie weggebaggert... ;)
      So sieht es aktuell aus:



      Besonders fasziniert mich die blaue Koralle (Heliopora coeruela). Sie hat jetzt nach vielen Wochen endlich auch ihre weißen Polypen auf braunem Grund ausgefahren. Ich finde das sehr schön!



      Insgesamt gefallen mir die Weichkorallen und bewegten Korallen sehr gut. Daher mag ich auch diese Ecke hier sehr. Das Keniabäumchen weht, die gelben Krustenanemonen strecken sich, die rote Scheibe, hat ein kleines Kind/Ableger und natürlich Lisa unsre stolze Anemonenpartnerin.





      Es hat übrigens sehr lange gedauert, bis sich Anemone und Ocellaris gefunden haben.

      Bei den Einsiedlern bleibt alles beim Alten. Häuserkampf eben...



      Nur unserer Baggergrundel "Steini" geht es nicht so gut. Sie krampft und zuckt manchmal wie wild. Dann aber ist es wieder normal.
      Hoffe sehr, sie kommt durch. Hatte dazu ja schon einen eigenen Thread eröffnet.

      Und zum Schluß noch ein Bild vor dem Schlafengehen. Leider kann ich die Ricordeas gar nicht in ihrer Farbigkeit einfangen. Wie macht man so Blaulicht Fotos??? Die sind wirklich lila, Orange und in der Mitte neongelb. Verrückte Welt.



      Es gab noch einen kleinen Zwischenfall mit Loch im Überlauf. Dadurch sind 20 liter Wasser auf dem Boden gelandet und das Algenbecken war kurz trocken.
      Ist aber allen in allem noch sehr glimpflich gelaufen...

      Bisher bin ich aber sehr froh mit dem Becken und dem gewählten Weg das Becken zu betreiben!
      Bilder
      • DSC07142.JPG

        1,73 MB, 3.200×2.126, 54 mal angesehen
      • DSC07147.JPG

        1,38 MB, 1.594×2.400, 46 mal angesehen
      • DSC07149.JPG

        2 MB, 3.200×2.126, 51 mal angesehen
    • Hallo Johns,

      ja, die blaue Koralle sieht mit Polypen gleich viel besser, manchmal sogar richtig hübsch aus.

      Offensichtlich magst Du auch Farben, deswegen weiß ich nicht, ob mein Vorschlag Dich vom Hocker haut. Da Du aber sagst, Du magst die Bewegung, solltest Du mal ein paar Gedanken an zooxanthellate Gorgonien verschwenden. Die würden wunderbar zu Deiner Mangrove passen, haben eine grazile Gestalt, bewegen sich nochmal etwas anders, und geben dem Ganzen nochmal neue Strukturen und mehr Struktur.

      Ich habe hier mehrere Arten in den Aquarien, und wenn die richtig schön entwickelte Polypen haben, gehören die für mich echt zu den schönsten Korallen. Ich habe auch eine Art dabei, ich glaube aus dem Indopazifik, die ist deutlich weicher und ist von den Bewegungen eher wie eine Weichkoralle, aber mit den dünnen Ästen und Zweigen einer Gorgonie. Namen habe ich gerade nicht parat, suche ich aber gerne heraus, falls er interessiert.

      Gruß

      Hans-Werner
      H ><((((°>

      Wachstum ist die Lösung - nicht das Problem, sprach die Krebszelle und begann sich zu teilen. :devil3:

      www.photoimpressionismus.de

      Franconia Franca
    • Hab auch schon eine gorgonie. Find ich sehr schön!

      Allerdings habe ich im Bereich der Mangroven Wurzel sehr wenig Licht. Überlege da gerade ein paar Schwämme oder andere Filtrierer einzusetzen.

      Ich schäume ja nicht ab und filtere auch nicht. Daher halten sich auch bei mir einige röhrenwürmer und viele Schwämme...

      Habt ihr da gut haltbare Ideen?
    • Hallo ihr Lieben,

      kleines Update mit ein paar Bildern.

      Läuft soweit. Aber die Korallen sind teilweise nicht nett zueinander. Muss da häufiger schlichten. Wächst halt langsam alles etwas zu.

      Wer Sinularia neongrün Ableger haben möchte kann sich gerne melden...





      Besonders haben mich letzter Zeit diese zwei Tiere erfreut.
      Die einen schlecken Cyanos und die bin ich nun erstmal gut los!



      Herr Mandarin dagegen ist einfach wunderschön designed! Lob an den Künstler!!!



      Insgesamt muss man immer dran bleiben, ist kein Selbstläufer das Meerwasseraquarium. Aber es macht mir (meistens) Freude!

      Und es gibt auch endlich wieder Mangroven. Sie sind gut angewachsen, wachsen gerade verhältnismäßig schnell und haben einen Seeigel Bisschutz! ;)



      Alles Gute euch!
    • Hallo ihr Lieben,


      hier kommen mal wieder ein paar Bilder...





      So sieht es aktuell aus. Es wächst prächtig von Weichkoralle bis SPS.
      Ich habe inzwischen schon ganz viele Ableger gemacht. Bestimmt so 25
      Stück und getauscht und verkauft...
      Hier sind schon die nächsten am Anwachsen ;-).





      Diese Fächergorgonie ist gerade neu dazugekommen und freut mich sehr... Muss aber noch wachsen die Gute ;-).



      Die Mangroven wachsen auch gut. Interessant, dass die großen Keimlinge auch schneller wachsen als die Kleinen...

      Ich hatte jetzt po4 etwas erhöht 0,3-0,5 . Da habe ich einfach drei
      Wochen keine Algen geerntet und das Frostfutter ausgewaschen, jetzt ist
      es wieder bei 0,2 ca. Mal sehen wie es sich entwickelt. Aber man kann es
      scheinbar gut regulieren mit dem Algenbecken.

      Probleme gibt es natürlich auch. Ich habe im Algenbecken einige Waminoas
      an den Scheiben... Die wische ich mit einem Flies weg, da sterben sie
      sofort bei Berührung. Interessanterweise habe ich fast keine im
      Hauptbecken. Denke das Garnelen und/oder der Herr Mandarin da ran gehen.

      Was haltet ihr von Tanzgarnelen im 50l Algenrefugium? Ich hörte, dass sie manchmal an Waminoas gehen...


      Fröhliche Grüße
      Johns
    • Hey ihr Lieben,


      es ist unglaublich. Ein Jahr steht jetzt das 300l Becken.
      Gerade zum Jubiläum läuft es einfach nur prächtig. Wobei auch immer obacht gegeben werden muss.


      aber der Reihe nach.





      So sieht das aktuell aus. Cyanos gibt es nicht mehr und wirklich alle Korallen von Fächergorgonie, über acanasthrea, bis hin zur acropora
      tenuis wachsen super. Sogar der Kupferanemone geht es endlich gut im neuen Becken und statt zu wandern wurde sie immer größer und hat sich geteilt.



      Jetzt gibts zwei und sie hat sich ein super Plätzchen ausgesucht. ;) Meine Nemos, sind aber nur sporadisch hier. alle Fische lieben
      eigentlich die echinopora lamellosa am meisten, die wirklich groß geworden ist.



      ansonsten bin ich begeistert, wie gut der Betrieb des Beckens mit dem algenrefugium und ohne abschäumer und Filter usw. funktioniert. Ich mache Balling ohne extra Spurenelemente usw. 10% Wasserwechsel wöchtentlich mit Regenwasser, Staubfutter morgens + Coral Sprint und abends Frostfutter machen es zu einem recht einfachen System.

      Hier in den algen im Refugium tümmelt sich wirklich das Plankton und der Mandarin hat daher immer genug zu essen, weil auch im großen Becken überall Copepoden usw. sitzen.




      allerdings ist das wichtigste meiner Meinung nach eine gute Beobachtung der Tiere und der Technik. Meine Rückförderpumpe war nach einem Jahr Betrieb ohne Reinigung sehr verdreckt und in dem durchsichtigen Silikonschlauchstück war ein großer Klumpen Fadenalgen gewachsen ;-).
      Das führte zu einer sehr reduzierten Pumpenleistung! Daher wahrs. auch die erhöhten Nährstoffwerte aus dem Beitrag vorher.
      außerdem scheint mein Frostfutter, trotz morgendlicher Beifütterung mit Staubfutter, nicht so gut zu sein. Einer der Meiacanthus hatte kleine Löcher in der Seite bekommen. Habe dann wieder jeden abend mit Knobi Öl mit Vitaminen von aquaforest das Frostfutter eingeweicht und schon sieht der kleine wieder viel besser aus.

      also augen immer offen halten!!!
      Freu mich auf jeden Fall, auch mit eurer Hilfe, ein wirklich schönes
      Mangroven-Korallenriff aquarium jeden Tag zu beobachten. ach ja, und die 4
      Mangroven wachsen auch ;)



      Lasst es euch gut gehen!
      LG Johns